Welchen Wert hat Bündnistreue?

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  • Welchen Wert hat Bündnistreue?

    Ist die Föderation bereit, für ihren Bündnispartner in den offensiv vorgetragenen Krieg zu ziehen ... oder nicht? 15
    1.  
      Jede Maßnahme zur Bewahrung des Bündnisses ist vertretbar - Ja! (9) 60%
    2.  
      Kein Verbündeter rechtfertigt das Risiko, einen Krieg zu entfesseln - Nein! (6) 40%
    Während sich die Augen - und andere Sehorgane - der meisten Föderationsbürger auf die Ereignisse in der Churianischen Republik konzentrieren, findet viele Lichtjahre entfernt, noch jenseits der föderalen Grenzen, ein weiterer verheerender Konflikt statt. Die Tholianische Versammlung unter Führung des bekannten Seniormilitärverwalters Yntak’Un, bis dato engster Verbündeter des Klingonischen Reiches, startete einen Angriff auf den Eden-Dreibund, ein vergleichsweise junges und kleines Staatenbündnis bestehend aus drei Völkern mit gemeinsamer Geschichte. Die genauen Motive für diesen Angriff liegen im Ungewissen, offiziell soll ein Sieg über den Eden-Dreibund dem erst kürzlich verstorbenen Vater von Yntak'Un, Seniormilitärverwalter Yntak'Bu, zur Ehre gereichen und sein Andenken bewahren. Gleichwohl gilt dieses Vorgehen unter den Mächten des Klingonischen Paktes als umstritten, so unternahm Kanzler Q'naH zwar keinen Versuch, seine tholianischen Verbündeten aufzuhalten, entsandte jedoch auch keine Verstärkung; - ebenso wenig wie die Gorn Hegemonie.
    Indes würde die Stärke der tholianischen Streitkräfte mehr als genügen, um den Eden-Dreibund in kürzester Zeit zu überrennen, wäre da nicht die Sternenflotte - vor Ort repräsentiert durch Sternenbasis 613 unter Befehl von Vice Admiral Davion -, denn der Eden-Dreibund gilt seit einigen Jahren als enger Verbündeter der Vereinigten Föderation der Planeten. Von dem Glauben an eine defensive Strategie beseelt und womöglich auch von Furcht vor einer Eskalation mit unabsehbaren Folgen getragen, untersagte der heutige Oberbefehlshaber der Raumflotte Fleet Admiral von Tirpz einst einen Gegenschlag in den tholianischen Raum. Eine Strategie, deren Erfolg bis heute aussteht und nun Admiral Sa'ille, die neue Leiterin des Flottenoperationszentrums, vor die Frage stellt, wie weiter zu verfahren ist? Während Vice Admiral Davion ein entschiedenes, offensives Vorgehen und über die reine Selbstverteidigung hinaus gehende Maßnahmen befürwortet, um den Tholianern die Initiative zu nehmen und sie durch Schwächung ihrer Kräfte zu Friedensverhandlungen zu zwingen, muss nun der Ausschuss für Außenpolitik des Föderationsrates gemeinsam mit Präsident Trimborn darüber entscheiden, welcher Priorität die Föderation folgt:
    Die Völker des Eden-Dreibundes, allen voran die militärisch geprägten Grinori, fordern ein klares Bekenntnis der Föderation zu dem Bündnis, was sich in einem ebenso aktiven wie entschlossen Vorgehen der Sternenflotte gegen die tholianische Bedrohung zum Ausdruck bringen sollte. Noch mag es zu früh sein, von einem bevorstehenden Bruch des Bündnisses zu sprechen, folgen die Föderation und damit die Sternenflotte diesem Ansinnen nicht, doch diese Option schwebt unausgesprochen im Raum. Als gewiss gilt wohl nur, dass der Eden-Dreibund ohne die Unterstützung der Sternenflotte den Tholianern ausgeliefert sein wird. Wie weit geht die Bündnistreue der Vereinigten Föderation der Planeten? Sind sie bereit, einen womöglich noch viel größeren Konflikt zu riskieren, um die Tholianer in die Schranken zu weisen? Oder würden sie einen Verbündeten im Stich lassen gegen einen Feind, dem er nicht gewachsen ist?

    Es ist eure Entscheidung.

    *Wichtig*: Erklärung, bitte lesen!
    Thema kann kommentiert werden.

    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
  • Ich bin der Meinung,daß die Sternenflotte nicht eine reine Millitärischrische Organisation ist sondern Forscher die ihr Wissen über die Galaxy erweitern möchten.Wenn es zu einem Krieg kommen sollte ist es wichtig daß die Föderation nicht als erster losschlagen sollte,dieses Problem ist und wird immer ein Streitthema bleiben,wenn wir etwas aus der Vergangenheit etwas gelernt haben,ist es einen kühlen Kopf zubewaren.
    "Manche Rassen bezeichnen uns als Zuhörer,und nun habt ihr unsere volle Aufmerksamkeit."
  • Eine schwierige Frage, bei der man hier zwischen der generellen Anwendung und der praktischen Anwendung im vorliegenden Fall unterscheiden muss. Was für Verträge gelten zwischen der Föderation und dem Eden-Dreibund? Gelten entsprechende Verteidigungsverträge, so wird man über eine Verteidigung des Eden-Dreibundes nicht lange nachdenken müssen. Denn eine Missachtung dieser Verträge würde Misstrauen der Bündnispartner in die Föderation nach sich ziehen und auch das Vertrauen in die Föderation allerseits schwächen - sie würde zunehmend als unzuverlässig gelten.

    Allerdings sollte nach wie vor die Doktrin gelten, wonach die Föderation (und damit auch die Sternenflotte) keinen Angriffskrieg führt. Jede Maßnahme die nicht der direkten Absicherung des Eden-Dreibundes gilt, sollte somit unterbunden werden um dem Gegner (dem Klingonenpakt) keinerlei weitere Munition für die Propaganda zu liefern. Die Strategie im vorliegenden Fall darf also nur lauten, dass man das Territorium des Eden-Dreibundes verteidige und darüber hinaus vor allem humanitäre und logistische Hilfe leisten sollte. Der Eden-Dreibund muss hier auch in die Pflicht genommen werden; die Föderation darf nicht als reine Schutzmacht wahrgenommen werden, die man jederzeit zur Hilfe rufen kann und die einen auffängt sobald man fällt.

    Es ist eine direkte Betrachtung der Verträge mit dem Eden-Dreibund notwendig, ehe man einschreitet. Ist man zum Handeln verpflichtet? Denn wenn das nicht in den Verträgen steht, wird man auch nicht darauf pochen können, wie weiter oben erklärt. Darüber hinaus sollte sich Präsident Trimborn schleunigst mit Kanzler Q'naH in Verbindung setzen um zu erörtern inwiefern der Kanzler hinter den Aktionen der Tholianer steht - oder auch nicht. Diplomatie ist immernoch die stärkste Waffe im Schachspiel der Mächte und hier sollten multilaterale Gespräche mindestens angestrebt werden. Ein Gegenschlag in den Tholianischen Raum ist jedenfalls abzulehnen und eine politische Lösung an dessen statt zu suchen.

    Bedenken wir immernoch: Bei einem Angriff in den tholianischen Raum begehen wir das Verbrechen - nicht die Gegenseite.

    Celine Salem
    "Wenn ich den Leuten gegeben hätte, wonach sie verlangten
    hätte ich ihnen schnellere Pferde geben müssen."
    Henry Ford
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    Die Frist ist abgelaufen.

    Ergebnis:

    Nach hitziger Debatte in den Kammern von Paris fand der Föderationsrat schließlich zu einem Entschluss; - trotzdem man nicht von einer Einigung sprechen kann. Schlussendlich setzten sich die Vertreter eines entschlossenen Auftretens gegenüber den tholianischen Aggressoren durch, die mit ihrer Position, dass die Föderation zu ihrem Wort und ihren Verbündeten auch in dunkelsten Zeiten - oder gerade dann - stehen müsse, eine Mehrheit fanden. Besondere Gewichtung erhielt in ihrer Argumentation der Blick in die Zukunft, denn ein Rückzug könnte alte und kommende Verbündete dazu bewegen, ihre eigene Haltung der Föderation gegenüber neu zu bedenken. Entgegen der Empfehlung von Fleet Admiral Edward von Tirpz, doch mit Unterstützung von Sternenflottenministerin Katherina Sanghvi, erteilte der Föderationsrat der Sternenflotte ein Mandat, jedes erforderliche und mit den Einsatzvorschriften zu vereinbarende Mittel einzusetzen, um der Bedrohung für den Eden-Dreibund und damit auch für die föderale Grenze ein Ende zu setzen.
    Die Gegner dieser Entscheidung, die sich - bemerkenswerterweise - im Gegensatz zu den Befürwortern deutlich häufiger zu Wort meldeten, warnten wiederholt vor einer Zweckentfremdung der Sternenflotte, fanden mit dieser Position jedoch sowohl im Rat wie auch in der Öffentlichkeit kein ausreichendes Gehör. Gleichwohl konnten sie bewirken, dass die Verträge noch einmal einer genauen Prüfung unterzogen werden hinsichtlich der Verpflichtungen der Föderation gegenüber dem Eden-Dreibund.
    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
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