Star Trek Fenrir - Staffel 8

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  • Bird of Prey des Hauses Koloht - Brücke/Waffenkammer

    Die Zeit verstrich und Mr. Reber stand regungslos vor dem Bolianer. Die Wartezeit wurde durch die Ansage von T'Qua unterbrochen. Exxo drehte sich zu ihr, nickte ihr zu. "Danke T'Qua." Er lächelte leicht und blickte danach wieder zu Reber, der keine Regung zeigte. "Nun, ich werde das wohl selbst erledigen." Mit diesen Worten setzte sich Exxo in Bewegung um das Harz zu holen und in die Waffenkammer zu gehen. Er sah Reber mit einem finsteren blick an, ging wortlos an ihm vorbei und verließ die Brücke und machte sich auf den Weg.

    Kurze Zeit später kam Exxo mit dem Harz, welches er aus dem Wissenschaftslabor holte, in der Waffenkammer an. Die Klingonen hatten den Torpedo bereits geöffnet und Exxo legte das Harz an die ausgesuchte Stelle. Daraufhin verschlossen die Techniker den Torpedo wieder und Exxo meldete sich über Interkom auf der Brücke. Gleichzeitig verbrachte der Waffenoffizier den Torpedo in die Abschussvorrichtung und wartete darauf, dass die Brücke den Torpedos abschoss. "*** Brott an Brücke. Wir sind hier unten soweit. Der Abschuß des Torpedo kann jederzeit erfolgen. Ich bleibe vor Ort um den Abschuß des Torpedos von hier zu überwachen und mache mich dann auf den weg in die Krankenstation." Der Arzt wartete nun darauf, dass jemand auf der Brücke den Torpedo in die Sonne beförderte.
    Exxo Brott
    USS Fenrir NCC-77089


    ""Wer nur nach seinem Sinn regiert, herrscht bald allein in einem leeren Land."
    Sophokles

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  • IKS may'neS - Bereitschaftsraum

    Lexa hatte sich gerade auf den Stuhl von Dervak gesetzt als die Verbindung aufgebaut wurde und sie ihre Frau erblickte. Sie lächelte sie erleichtert an und beugte sich etwas zum Display. "Mir geht es gut und ich kann dir bereichten das unsere Leute gut behandelt werden, allerdings wurde Miss Queen schwer verwundet. Sobald wir euch treffen werde ich eine Behandlung anordnen lassen, da ich denke. das Lieutenant Brott sich wohl besser mit Transplantationen eines Fußes auskennt", berichtete sie und man konnte etwas wie leichte Schuldgefühle heraushören. Sie hatte die Verantwortung und konnte die Folter bei Charlotte Queen nicht verhindern. Ein umstand, der Lexa alles andere als gefiel. Sie atmete kurz durch und ergriff erneut das Wort. "Dervak ist große Risiken eingegangen, da dieser Mo'taS ganz scharf darauf war uns als Druckmittel zu benutzen, Imzadi", erklärte sie ihre Frau, womit sie sicher sich ein Bild machen konnte, wo durch die Offiziere gehen mussten.
    tIqDaq HoSna´ tu´lu´
    Wahre Kraft liegt im Herzen
  • Der Trill nahm den Kommruf von Brott entgegen "***Hier Lieutenant Rox, verstanden, ich lasse die Abschusssequenz vorbereiten.", sein Blick glitt zur Taktischen Station wo er mit einem nicken signalisierte dass man bereits mit der Abschusssequenz beginnen sollte, ehe er einen weiteren Kanal öffnete "***Lieutenant Rox an Captain K`Lupa", er wartete einen Moment bis sie den Ruf entgegen nahm, sollte sie es tun während ihres Gesprächs, wird er mit folgenden Worten fortfahren, "Der Torpedo ist mit dem Harz geladen, die Abschusssequenz wird gerade gestartet und der Torpedo in die Kammer geladen. Die Zielsequenz ist die nächstlegende Sonne, ich beantrage Freigabe zum Abschuss, Ma'am."


    "Only imagination defines the final frontier."

  • Bird of Prey des Hauses Koloth
    Bereitschaftsraum


    K'Lupas Augen begannen zu leuchten als sie Lexa auf dem Bildschirm vor sich sah. Impulsiv legte sie ihre Finger an den Rand des Displays, zog sie aber wieder zurück, richtete sich auf und hörte der Frau zu. Ihr Gesicht verdüsterte sich als sie von Queen hörte. "Wir werden uns bald wiedersehen. Ich weiß, was Dervak riskiert und ich denke, die Gefahr ist noch nicht vorbei. Wir haben tatsächlich Trillithiumharz gefunden und den Vorrat und die Station vernichtet. Du wirst auf Qa'DIS jede Unterstützung bekommen, die Du brauchst."

    So erleichtert sie war, von ihrer Frau zu hören und daß alle lebten, so schmerzte es sie, daß Queen verletzt worden war. Sie griff mit den Fingern zwischen die Nasenwurzel an der Stirn und fuhr sich über die Stirnwülste. "Ihr geht so schnell wie möglich wieder zurück zur Föderation." Ihr Gesicht war ernst.

    In dem Moment meldete sich Kemor Rox von der Brücke. Mit dem Handzeichen, daß sie einen Moment brauchte, antwortete sie ihm.

    *** K'Lupa hier. *** Er meldete die Bereitschaft des Torpedos mit dem Harz. *** Freigabe erteilt. Achten Sie darauf, daß der Torpedo nichts sonst trifft. *** Mit einem Blick auf einen anderen Teil des Displays sah sie den Standort des Bird of Preys. Der Torpedo würde in den Stern des Planetensystems von Qa'DIS fliegen.

    Brücke

    T'Qua sah Nils Reber ebenfalls die Brücke verlassen. Alsbald kam die Meldung von Exxo Brott, daß alles bereit sei, aus der Waffenkammer. Sie sah zu Kemor Rox, der momentan das Kommando der Brücke hatte.


    IKS may'neS, Esssaal

    Teran Sul ging an den ihr größtenteils unbekannten Speisen vorbei und entschied sich für etwas, das harmlos und gekocht aussah: Flaviabohnen. Damit und ein paar weiteren Speisen, die eher nach Törtchen aussahen, kam sie an den Tisch zurück. Sie hörte Queens Frage, überließ es aber den anderen, darauf zu antworten.

    "Hier, vielleicht wollen Sie davon probieren." Sie schob ihr die Schüssel zu und brachte noch Blutwein, den sie vorher etwas verdünnt hatte.
    pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • IKS may'neS, Esssaal

    Charlotte hatte einerseits nicht wirklich Hunger - gleich gar nicht auf Klingonisch -, wusste aber, dass sie jede Stärkung gebrauchen könnte. Sie war dankbar, dass Terran Sul sich etwas um sie kümmerte.

    "Danke..." sagte sie, und fügte nach einer Pause an "..Lieutenant". Irgendwie erschien es ihr alles surreal. Die Mission im Klingonischen Reich dauerte bisher allenfalls ein oder zwei Wochen, doch sie hatte jegliches Zeitgefühl und den Bezug zu ihrem Dienst in der Sternenflotte verloren. Es schien, als wären sie schon seit Monaten unterwegs. Was sie erlebte, erinnerte sie eher an ihren Job bei der Nyberrite-Allianz. Nie hätte sie für möglich gehalten, bei der Sternenflotte so einen Auftrag zu erfüllen.

    Was auch immer Terran Sul ihr da auf den Tisch stellte, es schien zumindest nicht lebendig sein. Oder schläft es gerade? dachte Charlotte. Sie stupste mit ihrem Zeigefinger mehrmals in die wie Törtchen geformten Nahrungsmittel um wirklich sicher zu gehen. So richtig zum Essen überwinden konnte sie sich aber doch nicht sofort.

    Sie schaute sich wieder um, noch immer wartend auf eine Reaktion auf ihre Frage, aber die anderen im Esssaal schienen ebenfalls ziemlich gedankenversunken zu sein.
    Petty Officer 1st Class Charlotte Queen
    Chief of Operations =/\= USS Fenrir NCC-77089-A
  • Bird of Prey des Hauses Koloth - Brücke

    Der Trill nickte knapp zu sich als er K`Lupa antwortete, "***Yaj HoD! Abschuss in 37 Sekunden", antwortete er noch ihr ehe sein blick über die taktischen Daten von der taktischen Station glitt und er diese erneut gegen überprüfte, anschließend wendete er seinen Blick in die Richtung der Taktik und nickte fest in diese Richtung, "mInDu'lIj baH!", um mit diesen Worten die eindeutige Feuerfreigabe des Torpedos in den Stern von Qa'DIS zu erteilen. Nach dem Abschuss des Torpedos verfolgt er dessen Flugbahn und überwacht die navigationstechnischen Daten des Torpedos zusammen mit der Taktischen Abteilung.


    "Only imagination defines the final frontier."

  • Bird of Prey Haus des Koloth / Esssaal

    Nami lächelte zu Bra'ka dann nahm sie sich einen Becher und füllte ihn, "sie sehen so erstaunt aus!Ist daß für Klingonen soungewöhnlich daß einige Menschen immer noch Interesse an dem Reich haben?" Sie trank aus ihren Becher einen Schluck und sah zum Klingonischen Heiler,"wenn sie möchten können sie sich zu ihren Feunden/Kammeraden setzen." Sie hatte daß Gefühl daß er sich wie das dritte Rad am Wagen fühlte.
    Die Menschen sind nicht immer,was sie scheinen,aber selten etwas besseres.
  • Bird of Prey des Hauses Koloth

    Bereitschaftsraum

    K'Lupas Blick konzentrierte sich wieder auf das Bild von Lexa Jarot. "Wir sehen uns bald, auf Qa'DIS. Dann können wir alles genauer besprechen."

    Brücke

    T'Qua beobachtete den Abschuss des Torpedos auf der taktischen Anzeige und wie dieser in dem Stern verschwand. Auf den Sensoren nahm sie den Anstieg des Energieausstosses des Sterns wahr und hoffte, dass gerade niemand in dieser Richtung die Sensoren ausgerichtet hatte.

    Ess-Saal

    Bra'Ka lachte leicht und schüttelte verneinend den Kopf. "Wieso sollte ich erstaunt sein? Klingonen sind die kräftigste Rasse in diesem Quadranten und niemand kann uns kämpferisch das Wasser reichen." Er griff zu seinem Essen und ließ noch einige racht in den Mund gleiten.

    Der klingonische Heiler schaute überrascht auf als Asakura ihn ansprach. "Ich bin unter Freunden, keine Sorge. Ich brauche keine Erlaubnis, mich woanders hinzusetzen, wenn ich das will." Sein Blick ging zu Bra'Ka und er hob den Becher mit Blutwein an, um einander anzustoßen.

    IKS may'neS, Ess-Saal

    Teran Sul setzte sich und lächelte kurz. "Kein Problem, Crewman." Sie schmuntelte als sie sah, wir Queen testete, ob das Essen lebte. "Soweit ich gesehen habe, sind dies Speisen, die nicht mehr leben. Das eine sollten Flaviabohnen sein, das andere sind tatsächlich sowas wie Törtchen mit Sahne und Schokolade." Wie um die Harmlosigkeit zu beweisen, nahm sie eines der Törtchen und biss hinein.

    Die Schokoladenfüllung war weich und quoll leicht hervor. Teran Sul lächelte kurz, bevor sie die andere Hälfte des wie ein Cupcake aussehende Törtchen aß.
    Erst als sie den Mund leer hatte, fragte sie nach. "Welche Neuigkeiten wissen Sie noch nicht, Crewman? Sie dürften doch alles mitbekommen haben. Mo'taS entdeckte sein Interesse an Folter, Dervak ist ein Freund des Hauses Koloth und wir sind auf dem Weg nach Qa'DIS, wo wir die anderen treffen werden." Sie griff zu den Flaviabohnen.
    pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • IKS may'neS, Ess-Saal

    Charlotte schaute zu Terran Sul.

    "Sie scheinen sich auszukennen. Ich vertraue Ihnen mal." sagte sie mit einem Lächeln und probierte die Flaviabohnen, woraufhin sie das Gesicht verzog. "Naja, besser als nichts." sagte sie, halb angewidert, halb lachend. "Die besten Köche sind die Klingonen jedenfalls nicht."

    "Was ich noch nicht weiß ... keine Ahnung, ehrlich gesagt."
    Charlotte legte die angeknabberten Bohnen zurück auf den Teller.

    "Um ehrlich zu sein, sind die letzten Ereignisse seit unserem Abflug bei der Sternenbasis ... verschwommen. Ist gut möglich, dass ich 'nen Psychiater nach unserer Rückkehr brauche. .... Ha. Darum gibt es also Counselor an Bord von Sternenflottenraumschiffen." sagte sie als ob ihr ein Licht aufging.

    "Als wir losflogen dachte ich, dass das alles mehr oder weniger eine Routinemission wird. Wir fliegen rein, bergen oder zerstören die Technik und die Wissenschaftler machen ihre ... Wissenschaftssachen, und wir fliegen raus. Ich war wohl doch naiver als ich dachte." Sie pausierte kurz. "Bei der Nyberrite-Allianz haben wir auch einige gefährliche Aufträge erledigt. Einmal sind wir in einer Gorn-Kolonie in einen Faustkampf verwickelt worden. Ein anderes mal wurden wir von Tholianern und Klingonen durch ein Asteroidenfeld gejagt ... nein, zweimal sogar. Aber wir sind immer mit einem blauen Auge davon gekommen."

    Sie senkte den Kopf.

    "Wir hatten wohl mehr Glück als Verstand."

    Kurz darauf rappelte sie sich wieder auf.

    "Was ist mit den anderen los? Richtig gesprächig sind die alle nicht. Hat noch jemand was abbekommen?" fragte sie und deutete auf ihre Kameraden, die am Nachbartisch saßen.
    Petty Officer 1st Class Charlotte Queen
    Chief of Operations =/\= USS Fenrir NCC-77089-A
  • Bird of Pery des Hauses Koloth / Ess-Saal

    "Ich wollte sie auf keinen Fall beleidigen oder Vorschriften machen." Sie sah zu den Klingonischen Heiler,dann zu Bra'Ka aber ihr Blick war normal und versuchte die Worte Bitte und Danke zu vermeiden.Ein kurzes schweigen ging durch die Runde von den drein,Nami war aber viel zuneugirig und versuchte ein gesprach an zufangen."Nun wenn ich schon einmal die Gelegenheit habe würde ich gern etwas mehr über euch erfahren." sie sah zum Heiler "haben sie einige Erfahrung mit Heilpflanzen aus dem Reich? Wenn ja könnten sie mir einen Einbick geben?" Nami lächelte zu ihm dann wieder zu Bra'Ka.
    Die Menschen sind nicht immer,was sie scheinen,aber selten etwas besseres.
  • IKS may'neS - Bereitschaftsraum

    Lexa hatte den Satz das sie so schnell wie möglich in die Föderation zurückkehren solle wissentlich ignoriert. Sie würde nicht klein bein geben. Wenn sie etwas lernte, dann das. ***"Wir können es zwar besprechen, aber so lange wir geschieden sind werde ich nicht gehen. Was du sicher nicht gemerkt hast ist das eine Scheidung keinen Schutz gibt. Mo'taS weiß wo Ian sich aufhält, dass sagte er mir selbst, als er mich verhörte, Imzadi." Antwortete sie ihr und ihre Stimme zeigte deutlich, dass sie sich nicht umstimmen lassen würde.

    (Ich bin im übrigen damit auch wieder da. Sommergrippe überstanden ;) )
    tIqDaq HoSna´ tu´lu´
    Wahre Kraft liegt im Herzen
  • nach der Mission

    Auf Q'onoS entschied der Hohe Rat auf Drängen von General Mo'taS und aufgrund gefälschter Beweise, das Haus Koloth aufzulösen. Eine Flotte von Schiffen des Hauses Mo'taS griff den Hauptsitz des Hauses Koloth, Qa'DIS, an. Dabei benutzten sie auch wieder Biowaffen. Kr'Tock und MoSSoS, das Führungspaar des Hauses, wurden im Laufe des Kampfes tödlich verwundet, ebenso ihr Sohn Koras. In letzter Minute konnte das Fenrir-Team und die wenigen Überlebenden des Hauses Koloth an Bord der IKS may'neS gebeamt werden und getarnt das Planetensystem verlassen.
    Petty Officer 1st Class Charlotte Queen
    Chief of Operations =/\= USS Fenrir NCC-77089-A
  • IKS may'neS - Transporterraum / Korridor

    Charlotte saß noch immer auf der Kiste, auf die sich von Exxo Brott und Nami Asakura gesetzt wurde. Von hier konnte sie den Korridor und einen Teil des Transporterraums sehen. Überall standen, saßen und lagen sowohl die klingonischen Krieger als auch ihre Kameraden. Der Kampf hatte allen zugesetzt.

    Kampf ... das war ein Abschlachten und kein Kampf. dachte sie sich. Selbst die Klingonen sollten erkennen, dass die Angreifer heute weder Ruhm noch Ehre erlangt haben.

    Sie wünschte, dass sie den Verwundeten helfen konnte, aber einerseits hatte sie abgesehen von einem Erste-Hilfe-Kurs kaum medizinische Erfahrung, andererseits wäre sie durch ihre Behinderung wohl eher den tatsächlichen Helfern im Weg.

    Noch immer hielt sie den Langbogen in der Hand, den sie sich aus der Waffengalerie im Hauptgebäude geschnappt hatte. Er erinnerte sie an ihre Jugend auf Lya III. Sie war überascht, wie gut sie noch in Übung war. Fast zwei Drittel ihrer Schüsse waren Treffer. Wobei auch ein paar Glückstreffer dabei waren - und einmal hätte sie auch fast K'Lupa getroffen. Aber der Bogen war auch wirklich gut verarbeitet, eben das Instrument eines Kriegers. Das dunkelrot lackierte Holz sah edel aus, über dem Griff war sogar eine Klinge angebracht - damit könnte man sich im Nahkampf verteidigen.

    Ob der Eigentümer des Bogens wohl noch lebt? Er sollte ihn zurückbekommen ... viel mehr dürfte von seinem Besitz wohl nicht übrig geblieben sein.

    Um Charlotte herum war immer noch viel Trubel. Die may'neS hat scheinbar wirklich jeden an Bord gebeamt, den sie erfassen konnte. Das Schiff musste aus allen Nähten platzen. Die nächsten paar Stunden oder Tage würden wohl eher unangenehm werden, wenn alle so eng aufeinander hocken. Es blieb nur zu hoffen, dass die may'neS ein Ziel ansteuerte, an dem die Überlebenden abgeladen oder auf andere Schiffe verteilt werden könnten.
    Petty Officer 1st Class Charlotte Queen
    Chief of Operations =/\= USS Fenrir NCC-77089-A
  • IKS may'neS - Büro von Dervak

    Dervak hatte K'Lupa freundlicherweise sein Büro zur Verfügung gestellt, während er auf der Brücke war. Bei ihr waren Am'Rokt, Kr'Tocks Bruder, M'Ral, ihre Mutter und Am'Rokts Frau, und BeSuQ, die Tochter von Kr'Tock und MoSSoS, die auf Qa'DIS gestorben sind, zusammen mit ihrem Sohn Koras.

    "Wie soll es nun weitergehen?" fragte BeSuQ und sah zu Am'Rokt. "Ich sehe im Moment keine Möglichkeit, gegen Mo'taS vorzugehen. Er hat die Unterstützung des Hohen Rates und des Qang." Er lief bereits herum wie ein Tiger in einem zu kleinen Käfig. M'Ral ging, nach einem Blick zu den beiden jüngeren Frauen zu ihm und versuchte, ihn zu beruhigen und zu entspannen.

    BeSuQ sah zu K'Lupa. "Du könntest Unterstützung bekommen, Alliierte finden, die uns helfen, gegen Mo'taS vorzugehen." "Wieso denkst Du, daß mir das gelingen könnte?" fragte sie nach. Kampflos aufgeben wollte sie nicht, aber sie sah sich auch nicht als die, die einen Feldzug gegen Mo'taS anführte oder gar gegen den Qang vorging.

    BeSuQ sah von hier zu den beiden hinüber und dann wieder zu ihr. "Dein Ruf hier im Reich ist besser als Du denkst. Nicht alle sind mit der Linie einverstanden, die gegenüber der Föderation gefahren wird und wünschen sich wieder eine Zusammenarbeit. Sicher, auch wieder Besinnung auf die alten Werte, aber bestimmt nicht so, wie Mo'taS das macht. Du stehst für alte Werte, aber in Verbindung mit Weitsicht und Offenheit. Das Verschließen vor anderen Einflüssen hat uns bislang nicht voran gebracht."

    K'Lupa schaute etwas überrascht und auch skeptisch. Sie lehnte sich an den Schreibtisch und dachte nach. BeSuQ lehnte sich an die Wand und beobachtete sie dabei.
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    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • IKS may'neS - Brücke

    Dervak hatte es sich im Kommandostuhl bequem gemacht. Das war der einzige Vorteil als ra'wi' dieses Schiffes: man saß wenigstens bequem, wenn er schon dauernd an der vorderster Front war. Auf dem großen Haupschirm waren die mit Warpstreifen versehenen Sterne zu sehen. Die Tarnung war aktiviert, was an dem gedämpften Licht zu sehen war.

    Er sah kurz zu Ba'Rell, die ihn bislang voll unterstützt hatte. Schnell rieß er sich aus den Gedanken und konzentrierte sich darauf, wie es nun weitergehen würde. Das Ziel war die anthar-Kolonie, eine wenig bekannte Kolonie seines Hauses. Die may'neS platzte fast aus allen Nähten, so voll wie sie mit Überlebenden war. Standardmanschaft waren 24, 36 war schon grenzwertig, jetzt waren über 50 Personen an Bord. Seine Mannschaft war komplett auf der Brücke, die von Qa'DIS hochgebeamten Personen des Hauses Koloth drängten sich im restlichen Schiff an jede freie Stelle.

    Sein Entschluss, dem Haus zu helfen, auch wenn es als entehrt ausgerufen worden war, würde ihm noch Probleme bereiten, davon ging er aus. Da fiel ihm etwas ein.

    "Ba'Rell, ich gehe davon aus, daß die Sensorendaten von dem Abwurf der Waffe durch das Schiff von Mo'taS gesichert sind? Du sagtest, es könnte sein, daß es ein Biozid ist."

    Auch wenn seine Sensoren nicht so hochauflösend waren, so hoffte er, daß diese zumindest seine Handlung gegenüber seinem Lord des Hauses rechtfertigen würde. Eine biozide Waffe war ein ehrloser Angriff in seinen Augen.
    qaStaH nuq jay' (Was zur Hölle geht hier vor?)
  • IKS may'neS - Krankenstation

    Der Trill wurde in der Zwischenzeit auf die Krankenstation verfrachtet wo er bereits auf der Liege mehr hockte und immerwährend zu seinen Schädel rieb, an dem sich eine deutliche Beule und Anzeichen einer leichten Gehirnerschütterung abzeichneten, als Folge des Materialisierungsvorgangs im laufenden Galopp. Er blickte in der Krankenstation umher und suchte offenkundig nach jemanden der für Ihn zuständig wäre und die Kopfschmerzen mildern könnte.


    "Only imagination defines the final frontier."

  • IKS may'neS - Krankenstation

    Der bolianische Arzt hatte gerade die Behandlung eines überlebenden Klingonen abgeschlossen, als er bemerkte, wie die Tür sich öffnete und der Trill den Raum betrat. Exxo konnte sich denken, warum er auf die Krankenstation gekommen war und ging direkt zu ihm. Er nickte dem Klingonen zu und nahm die zwei Stufen, die in den höher gelegenen Teil der Krankenstation führten. "Hallo Mr. Rox. Wie geht es Ihnen? Hat sich ihr Kopf beruhigt oder haben sich die Auswirkungen der Bekanntschaft mit der Wand mittlerweile gezeigt?" Er lächelte und wartete auf die Antwort des Lieutenants.
    Exxo Brott
    USS Fenrir NCC-77089


    ""Wer nur nach seinem Sinn regiert, herrscht bald allein in einem leeren Land."
    Sophokles
  • IKS may'neS - Krankenstation

    "Mr. Brott.", begrüßte er den Bolianer mit einem respektvollen Nicken - lässt es aber sogleich direkt wieder sein als es zu schmerzen führt, "Ich fürchte das ist das Echo des Wandes das sich in meinem Kopf hin und her schwappt." Dabei deutete er auf eine stelle an seinem Kopf die offenkundig sich dazu anschickt eine Beule zu werden, nebst anderen verfärbungen, "Ich habe, so dünkt es mich, einen langen Moment das Bewusstsein verloren, ich erinnere mich nur noch, dass ich es gerade auf die Brücke schaffte."


    "Only imagination defines the final frontier."

  • IKS may'neS - Büro von Dervak

    Während sich Am'Rokt von M'Ral, K'Lupas Mutter, beruhigen ließ, hatte K'Lupa nachgedacht. Sie nickte nur leicht und behielt BeSuQ im Blick. "Ich verstehe Deine Argumentation. Aber es wird nur gelingen, wenn ich auf Euer aller Hilfe zählen kann." BeSuQ nickte zustimmend. "Natürlich, meine hast Du."

    Am'Rokt löste sich von M'Ral, die ihn am Arm gehalten hatte und kam zu den beiden jüngeren Frauen. "Was habt Ihr vor?" BeSuQ sah von K'Lupa zu ihm und erklärte: "ich denke, K'Lupa kann mit unserer Unterstützung es schaffen, daß sie Unterstützung, Alliierte, findet." Am'Rokt brummte und M'Rals Hand glitt am Arm zu seiner Schulter hinauf. "Du weißt, daß sie recht haben. K'Lupa könnte gelingen, was Dir oder Kr'Tock verschlossen war." Am'Rokt runzelte die Stirn, während er die dei Frauen musterte. Im Haus, auf dem Anwesen, waren sie es, die das Sagen hatten, aber außerhalb des Hauses, bei offiziellen Angelegenheiten, wurde ein Haus durch den männlichen Führer vertreten.

    "An wen wollt Ihr Euch wenden?" fragte er nach ein paar Minuten. Auch wenn er nicht mit Worten ihre Idee guthieß, so hatte er sich auch nicht dagegen ausgesprochen.

    K'Lupa sah zu BeSuQ, die helfend einsprang. "Nun, da wäre zunächst Dervak aus den Haus Zentar. Er hilft uns ja jetzt schon bei der Flucht, daher erhoffe ich, daß wir da offene Türen einrennen. Weitere Häuser der anderen Crewmitglieder an Bord, wie Ba`Dok, Serno und Hodnor, und bereits mit uns kooperierende Häuser, die unser Erz und Abbauprodukte gekauft haben, würde ich nehmen. Dann uns bisher wohlgesonnene Häuser und andere, die Mo'taS as Feind ansehen."

    K'Lupa war überrascht, daß BeSuQ bereits so viele Pläne gemacht hatte, aber auch beeindruckt. Am'Rokt nickte knapp. "Wir sollten die Häuser aufteilen und sie überzeugen. Dafür brauchen wir Beweise dafür, was passiert ist."

    "Ich denke, die Sensoren der may'neS können bezeugen, was passiert ist." warf K'Lupa ein. "maj, das klingt nach einem Plan. Dervak wird uns bestimmt helfen. Was ist eigentlich unser Ziel?" fragte Am'Rokt. "Die Anthar-Kolonie des Hauses Zentar ist unser Ziel. Abgelegen und wenig bekannt." sagte K'Lupa.
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  • IKS may'neS - Krankenstation

    Exxo nickte und nahm den Tricorder von nahe gelegenen Tisch und deutete auf das erste Biobett in Reichtweite. "Setzen sie sich. Der Bolianer wartete bis sich Rox gesetzt hatte. Er öffnete den Tricorder und nahm den Scanner heraus. Sein Blick war auf den Tricorder gerichtet und mit der rechten Hand führte er den Scanner einige Male auf und ab. Die Werte erschienen auf dem Display des Tricorders. Exxo nickte. "Wie ich es mir gedacht habe. Sie haben ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Er steckte den Scanner zurück in den Tricorder, klappte ihn zu und legte ihn wieder an seinen Platz. "Ich verabreiche ihnen ein Schmerzmittel, etwas gegen eventuell auftretende Übelkeit und eine paar unterstützende Inhaltsstoffe. Weiterhin werden sie die nächsten 24 Stunden vom Dienst befeit und diesen K7-Monitor tragen, der ihre Werte kontinuierlich überwacht und dokumentiert."

    Der bolianische Arzt drehte sich um, befüllte das Hypospray und entnahm den Monitor aus seiner Verpackung in einer Schublade. Nachdem er alles vorbereitet hatte, drehte er sich wieder zum Trill. "Wir werden uns dann morgen wieder sehen, sollte es im Laufe des Tages und der Nacht zu keiner Komplikation kommen. Bitte den Monitor auch in der Nacht an der Stelle lassen, wo ich ihn gleich befestigen werde." Kaum hatte Exxo seinen Satz beendet, verabreichte er Rox die Injektion und befestigte den K7-Monitor an der linken Seite des Halses, kapp hinter dem unteren Teil des Ohres.
    Exxo Brott
    USS Fenrir NCC-77089


    ""Wer nur nach seinem Sinn regiert, herrscht bald allein in einem leeren Land."
    Sophokles
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