Akademieleben 1 - Prolog

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  • Duschen, McAllister-Haus, San Francisco, Erde

    Die junge Kanadierin deutete auf Sophies Figur." Und ich nehm an du spielst leidenschaftlich Fussball? Bei mir is es eher das Hockey. Es gibt nichts schöners als übers Eis zu gleiten, ein paar Verteidiger auszutricksen und das Ding rein zu machen." Während dieser Ausführungen, zeigte sie das ganze in etwa aussieht. Jedoch sah dies ohne Ausrüstung sehr fragwürdig aus und einige der hinzugekommenden schüttelten arg den Kopf. Der eine oder andere der Herren blieb kurz starrend stehen und einer schaffte es tatsächlich in eine Wand zu laufen. Als dieser zu Boden kam, bemerkte Nicole was um sie herum geschah. Sie stemmte die Fäuste in die Hüfte und meinte in einem herrischen, aber auch amüsierten Ton:" Noch nie Eishockey oder eine nackte junge Dame gesehen? Weiter machen!"
    Lachen kam sie wieder auf Sophie zu, von der sie sich mit ihrer Einlage etwas entfernt hatte. "Ups, das war ja voll peinlich. Warum hast du denn nichts gesagt? Zur Strafe darfst du mir nicht nur bei den Haaren helfen, sondern du musst auch." Mit einem entschlossenen Nicken beendete sie diesen Satz.
    Während sich Sophie um den hoffnungslosen Knoten kümmerte, begann sich Nicole erneut einzuseifen, oder cremen. Man konnte nicht recht feststellen was es genau war, das sie auf der Haut verteilte. Nun fiel auch auf, dass sich ausser am Kopf und bei den Augenbrauen kaum bis gar kein anders Haar finden lässt. Und die Brauen lassen darauf schliessen, dass von Zeit zu Zeit Aussreisser gezupft würden.
    "Lass uns “Halt dein Maul!” spielen, du darfst anfangen."

    unbekannter Verfasser
  • McAllister-Haus, San Francisco, Erde

    Sophie nickte. "Ja, ich spiele viel Fußball, eigentlich bisher fast jeden Tag mehr als eine Stunde. Aber ich spiele meistens im Tor und mache entsprechend auch Torwarttraining, weswegen ich rundum halbwegs trainiert bin. Ich nehme das ganze auch recht ernst. Mal schauen, ob ich hier noch was finde, wo ich mich betätigen kann. Maman hat nur Beine wie ich aber über der Hüfte eigentlich ganz normale Muskulatur, was recht ulkig aussieht." Die junge Frau musste ob der Reaktion der Neuankömmlinge grinsen, die beim Anblick der eishockeyspielenden Kameradin zu Grinori-Metal-Klängen etwas perplex reagierten. Sie hatte schon gehört, dass es außerhalb der Sternenflotte und des Dreibunds etwas anders zuging, aber gleich gegen eine Wand zu laufen hätte sie keinem halbwegs erwachsenen Mann zugetraut.

    "Wieso denn peinlich? Du willst nicht wissen, was wir alles nach dem Training oder den Spielen gemacht hatten. Dagegen war das noch seeeehr harmlos. Trotzdem machte sie sich daran Nicoles Haare zu entknoten. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, wie diese nach einer mehrtägigen Übung aussehen mochten. Vielleicht würde sie ihre doch noch etwas kürzen. "Alexander, gib mir mal dein Schwert", murmelte sie leise, bevor sie endlich mit dem Lösen des Knotens fertig war. "Die musst du nachher nochmal richtig durchkämmen. Erinnert mich wirklich an Nathas Haar."

    Dann widmete sie sich wieder dem eigenen Körper, ohne dabei jedoch das Gespräch abebben zu lassen. Systematisch arbeitete sie sich dabei von oben nach unten durch. "Aber Eishockey hab ich noch nie gespielt. Basketball, Football, Rugby, Tennis, Wasserball, Beachvolleyball und sowas schon, aber Eis gab es auf Adan nur an den Polen. Ich kann zwar Schlittschuh fahren, aber ob ich dabei noch etwas spielen könnte weiß ich nicht. Wahrscheinlich würde ich da wohl auch im Tor stehen. Vielleicht probiere ich es ja mal aus. Überhaupt Schnee, das hatte ich das letzte Mal beim Ausflug an den Nordpol Adans, mit meiner Familie. Doch, echter Schnee, das wünsche ich mir." Wieder schaute sie zu Nicole herüber und nahm deren betriebenen Aufwand bei der Haarentfernung wahr, der für Sophie viel zu aufwendig erschien. Sie war ja nicht hier, um toll auszusehen. Vielleicht war das auch besser so, denn hier in der Dusche würde sie sich dabei wohl komisch vorkommen.

    Als sie den Schaum von sich gespült hatte, schaute sie sich erneut um. Im Raum war es recht bunt geworden. Zu den beiden hatten sich noch knapp ein Dutzend andere Kadetten gesellt. Sie unterdrückte ein Kichern beim Gedanken, dass dies wohl der Ort sein mochte, an dem man die Vielfältigkeit des Kadettencorps am anschaulichsten verdeutlicht bekam. Noch waren einige Duschen frei, weswegen sie noch etwas das Wasser genoss, dessen Temperatur sie zu diesem Zweck erhöhte. Eine dunkelhäutige Frau ging zu einem der hinteren Plätze und grüßte Nicole freundlich, als würden die beiden sich kennen. Nun öffnete und schloss die Tür sich öfter und es bildete sich eine kleine Schlange. Von ihren Zimmergenossen war aber noch keine Spur, was vielleicht auch gar nicht so schlecht war. Eigentlich sollte sie jetzt wohl Platz machen, aber andererseits war das warme Wasser im Moment viel zu angenehm. "Wollen wir die Plätze freigeben oder noch etwas unter Wasser bleiben und uns eben eine Wasserquelle teilen?"
    ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
  • McAllister Haus, San Francisco, Erde

    Tobin ging nachdem er mal wieder vergeblich versucht hat den Lift zu testen direkt zum Quartier. Dort angekommen zog er seinen Koffer unter dem Bett hervor schnappte sich ein Handtuch, welches er auf sein Bett schmiss. Danach streckte er sich und lies sich auf sein Bett fallen. Dort schaltete mal kurz alle seine Sinne und Barrieren ab. Oh man und das ist erst der Vorbereitungskurs. Nachdem er eine Minute entspannt hatte, stand er auf und ging aus der Tür in Richtung der Duschen, wo sie vor kurzem noch eine lange und für ihn lustige Diskussion über die Effizienz des Putzens durch Kadetten. Nachdem er sich noch nicht bemüht hatte dafür zu Sorgen, dass er nicht alles und jeden hörte, bemerkte er, dass wohl sehr viele sich im Moment entspannten und froh waren, dass der heutige Tag geschafft war. Ebenfalls merkte er, dass wohl die Duschen sehr voll waren. Bevor er überhaupt drüber nachgedacht hatte was er tun soll, hörte er Joral der woll mit ihm sprechen wollte. Also ging er Richtung Aufenthaltsraum. Als die Türen sich öffneten, sah er Joral als einzigsten an einem Tisch sitzen. Er ging zum Replikator und bestellte sich einen Kirschsaft und setzte sich dann zu Joral. "Was gibt's den so dirngendes?"
    =/\=Lieutenant Tomas Sydney=/\=

    "How many people does it take, before it becomes wrong. A thousand? Fifty thousand? A million?"
    -Jean Luc Picard-
  • "Tobin, es tut mir leid wenn ich dich bei irgendetwas gestört habe, aber ich habe eine Bitte an dich."
    "Spuck's aus", antwortete Tobin.
    "Nun, da du auch Thelepat bist hast du doch sicher einmal gelernt, diese Fähigkeiten zu kontrollieren, oder?"
    Jetzt dämmerte es Tobin, worauf Joral hinauswollte. "Du willst, dass ich dir beibringe wie das geht?"
    Joral nickte."Ich wäre dir überaus dankbar."
  • Da die anderen alle gerade mehr oder weniger miteinander beschäftigt waren und Karsten auch schon sauber war, hatte Frank sich in einen Aufenthaltsraum nahe ihres Zimmers gesetzt und schrieb an einer Geschichte, was eine recht zuverlässige Methode war sich von diesem grauenvollen Möchtegernoffizier zu erholen. Während er Wort für Wort seine Charaktäre voran brachte, fragte er sich welchen Sinn das hatte. Es war nicht das putzen, das war zwar etwas nervig aber okay, es war einfach nur dieser schreckliche Lang. Er würde sein bestes geben um den Kerl zu ertragen und später hoffentlich Ausbilder bekommen die seinen Respekt verdient hatten aber mehr als ertragen konnte Lang von ihm nicht erwarten wenn er sich nicht plötzlich änderte.
  • McAllister Haus, Ebene 5 Aufenthaltsraum

    "Natürlich helfe ich dir, wir müssen ja schließlich zusammenhalten." sagte er mit einem grinsen. "Wobei ich davon auch nur einen Teil gelernt habe, da meine Eltern Trill und Mensch sind. Von daher kann ich dir da nur ein bisschen helfen, das ganze ein wenig abzublocken. Die starken Emotionen kann ich auch nicht abblocken." Tobin hörte die Tür aufgehen, weswegen er seine Auskünfte nicht weiter vertiefte. Als er zur Tür sah, sah er den bereits sauberen Frank rein kommen. Erst da merkte er, dass er immer noch mit Schlamm bedeckt war und wohl vergessen hat seine Kleidung abzulegen. War wohl ganz praktisch, dass er aufgehalten wurde, sonst wäre er noch bevor er einen Tropfen Wasser auf sich hatte wieder im Quartier gewesen. "Aber wir sollte uns jetzt mal unter die Dusche begeben, bevor es Essen gibt. So können wir uns nicht in der Messe blicken lassen." Nachdem er seinen Satz beendet hatte, trank er sein Glas leer.
    =/\=Lieutenant Tomas Sydney=/\=

    "How many people does it take, before it becomes wrong. A thousand? Fifty thousand? A million?"
    -Jean Luc Picard-
  • Duschen, McAllister-Haus, San Francisco, Erde


    Staunt nicht schlecht." Also dann hast du deutlich mehr Fussball trainiert, als ich Hockey. Wir hatten glaube ich 2-3 Mal Training in der Woche." Nicole versuchte den Kopf still zu halten, während Sophie sich daran zu schaffen machte." Früher hatten Lydia und ich uns immer um die Haare gekümmert. Aber das is jetzt auch schon ein paar Jahre her. Alexander, wer soll was?" Sie blickte etwas verwirrt zu Sophie.

    Nachdem nun ihr Haar wieder einigermassen ansehlich war, schnappte sich Nicole ihr Handtuch und trocknete sich ab." Ich denke, ich hatte für heute genug Wasser und ausserdem hab ich jetzt hunger. Wie steht es bei dir?" Sie schlüpfte ihn ihre Unterwäsche, welche sie bereits mit genommen hatte und wartete dann auf Sophie." Schnee is was tolles. Im Winter gingen wir oft noch etwas weiter in den Norden, in eine alte Blockhütte. Der Schnee dort kann gut 1.5m bis 2m hoch werden." Nicole kuschelte sich jetzt in ihr Handtuch, da es ohne warmes Wasser und wenig Kleidung, doch etwas zu kühl ist." Am Abend hatten wir Spiele gespielt am Kaminfeuer. Das is winter und Schnee wie es sein sollte."

    Als nun auch Sophie so weit war, huschte Nicole wieder zurück ins Quartier. Sie suchte nach den bequemsten und weitesten Kleidern die sie finden konnte. Ohne BH zog sie diese an und legte sich dann kurz bäuchlings aufs Bett." Du hast was von telephaten Freunden erwähnt. Hast du denn schon viele "Nicht-Menschen" getroffen? Und war da der eine odere Hübsche mit unter?" Sie schmunzelte nach der letzten Frage.
    "Lass uns “Halt dein Maul!” spielen, du darfst anfangen."

    unbekannter Verfasser
  • "Danke. Meine Eltern, vor allem mein Vater, der ja als Betazoid dafür verantwortlich gewesen wäre, hatte nie Zeit. Er ist fast ständig unterwegs. " Joral trank ebenfalls seinen Tee aus. "Du hast Recht, wir sollten erstmal duschen gehen. "
    Joral ging in den ihnen zugewiesenen Raum, holte dort Duschbad und Handtuch und folgte Tobin zum Duschraum.
  • Tobin stand auf und folgte Joral ins Quartier, wo er sich dann seiner Kleidung noch entledigte und sich das Handtuch umbund. Damit ging er dann zu dem Duschraum, welcher mittlerweile wieder leerer geworden war. Als sie rein gingen, sahen sie noch Sophie und Nicole raus gehen. Tobin ging nachdem er sein Handtuch los geworden war unter den nächstbesten Duschkopf und sorgte dafür, dass der Dreck seinen Körper frei gab. "Was hat dich eigentlich zur Flotte gebracht?" fragte er Joral.
    "Sie dringen in unseren Raum ein und wir fallen zurück. Sie assimilieren ganze Welten und wir fallen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen!
    Bis hier her und nicht weiter! Und ich, ich werde sie bezahlen lassen für ihre Taten!
    -Jean Luc Picard-
  • Joral hatte die Dusche neben Tobin genommen und fing jetzt an sich gründlich zu waschen. Auf Tobins Frage antwortete er:"Naja, mein Vater ist Frachterpilot und wenn er mal zuhause warhat er mir und meiner kleinen Schwester Lyra immer sehr interessante Geschichten über andere Spezies erzählt. Das hat meine Neugier schon früh geweckt. Aber ich habe mich noch nie für Handel interessiert, daher kam für mich ein Job auf einem Frachter eigentlich nie in Frage." Aus dem Augenwinkel beobachtete Joral, wie zwei weitere, ihm aber völlig unbekannte Kadetten den Duschraum betraten. Er beachtete sie nicht weiter. "So habe ich dann mit dreizehn angefangen darüber nachzudenken, zur Sternenflotte zu gehen. Ich habe recherchiert und bemerkt, dass viele Aufgaben in der Flotte mit meinen Interessen übereinstimmen. Mit vierzehn war ich mir dann sicher, dass ich zur Sternenflotte gehen wollte."
    Joral begann jetzt damit, seine relativ kurz geschnittenen dunkelbraunen Haare zu waschen. Es tat einfach gut, dass wärmende Wasser zu spüren. "Und was ist mit dir?", fragte er Tobin
  • Tobin hörte Joral zu und kratzte währendessen den Dreck von seiner Haut. "Bei mir gibt es mehrere Gründe, weshalb ich zur Flotte wollte. Ein Grund war wie bei dir mein Adobtivvater, welcher selbst in der Flotte war, aber leider nicht mehr ist. Das ist aber ne andere Geschichte. Ebenfalls ist mein Bruder bei der Flotte, wobei er als Unteroffizier auf der USS Chimera dient. Nachdem ich ihn irgendwann mal rumkommandieren will, hab ich mich dazu entschieden den Weg über die Akademie zu wählen." Tobin nahm sich noch eine große Hand voll Seife und verschmierte sie über seinen ganzen Körper. Danach nahm er sein Haarshampoo und reinigte seine Haare. Nachdem er fertig war ging er zu seinem Handtuch trocknete sich ab und wickelte es sich um.
    "Sie dringen in unseren Raum ein und wir fallen zurück. Sie assimilieren ganze Welten und wir fallen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen!
    Bis hier her und nicht weiter! Und ich, ich werde sie bezahlen lassen für ihre Taten!
    -Jean Luc Picard-
  • Joral war inzwischen auch fertig mit dem Duschen. Er trocknete sich gründlich ab und wickelte sich sein Handtuch um. Tobins Erzählung hatte Jorals Neugier geweckt. "Auf der Chimera? Ist das nicht dieses neue supermoderne Schiff. Und wieso war dein Adoptivvater in der Flotte und ist es nicht mehr?", fragte Joral seinen Mitanwärter, den er schon jetzt als einen Freund ansah, obwohl sie sich erst seit kurzem kannte. Er ging jetzt langsam in Richtung ihres Raumes, um sich etwas anzuziehen bevor es zum Essen ging.
  • Als Joral auch fertig war mit dem Duschen ging er neben ihm mit zum Zimmer. "Ja, die Chimera ist so ziemlich das modernste Schiff der Flotte, vielleicht gehe ich später ebenfalls auf die Chimera, wobei ich lieber auf einen Schiff der Intrepid Klasse oder Luna Klasse dienen würde." Über den zweiten Teil der Frage dachte Tobin zuerst etwas genauer nach, da er sich nicht sicher war in wie fern er das alles Joral jetzt schon anvertrauen wollte, es war schließlich eine sehr private Angelegenheit. Doch Tobin schätzte Joral mittlerweile als Freund ein, weshalb er ihm das doch erzählte. "Nun, mein Vater hatte eine Menge privater Probleme auf Deep Space 9, die er uns verheimlicht hatte. Diese Probleme sorgten dafür, dass er irgendwann an den Chef der Station geriet. Als ihm dann alles zu viel wurde, legte er sein Offizierspatent nieder und heuerte auf einem Frachter an. Da wir nicht mitgehen wollten, ging er alleine. Seit dem hab ich ihn nicht mehr gesehen... und das war als ich 9 war." Tobin war noch immer wütend, dass sein Adoptiv Vater die Familie verlies, da er doch sein großes Vorbild war. Doch trotz der Wut, wünschte er sich sein Adoptiv Vater würde sich mal melden.
    Als er dann mit Joral im Quartier ankam, ging er zu seinem Bett und zog seinen Koffer raus, um sich wieder einzukleiden. Dort nahm er sich eine schwarze Jeans, ein weißes T-Shirt und eine blaue Stoff Jacke raus.
    =/\=Lieutenant Tomas Sydney=/\=

    "How many people does it take, before it becomes wrong. A thousand? Fifty thousand? A million?"
    -Jean Luc Picard-
  • Joral wusste zuerst nicht, was er darauf antworten sollte. Nachdem er sich ein weißes T-Shirt und eine Jeans übergezogen hatte antwortete er schließlich:"Das tut mir leid, das mit deinem Vater. Bei meinem Vater können wir immer davon ausgehen, dass er es jeden zweiten Monat schafft, ein paar Tage nach Hause zu kommen. Den Rest des Jahres ist er unterwegs. Aber bis jetzt ist er wie gesagt immer zurückgekommen." Dass die beiden Mädchen auch im Quartier waren beachtete Joral nicht weiter, was vor allem ihren Reaktionen auf seinen empathischen faux-pas geschulfet war sowie ihrem Unvermögen seine Entschuldigung anzunehmen.
  • McAllister-Haus, San Francisco, Erde

    "Alexander der Große. Der hat doch auch den Gordischen Knoten gelöst, oder?" Sophie hatte die Geschichte von Alexander dem Großen schon als Mädchen interessiert. Neben der von Jeanne d'Arc war es eine ihrer Lieblingsgeschichten aus der Vergangenheit der Menschheit gewesen. Wie die Sternenflotte wollte auch Alexander die Welt entdecken, bis an das Ende der bekannten Welt und darüber hinaus reisen. Wollten sie nicht dasselbe? Der Unterschied war, dass man heutzutage nicht mehr von einem Gott abstammen musste, um es zu tun. Mit diesen Gedanken trat sie unter dem Wasserstrahl hervor und ging zu ihrem Handtuch, trocknete sich ab. "Ja, etwas essen wäre sicher nicht falsch." Da Nicole schon Unterwäsche dabei hatte, widmete sie sich auch schon etwas ihren Haaren und wickelte sich dann ein. "Na ja, Training hatten wir auch nur zweimal die Woche, aber das hat mich nicht abgehalten jeden Tag zu üben. Auf Adan herrschte ja auch bestes Wetter. Nur für Schnee musste man in die Polarregion.

    Sie folgte Nicole in Richtung Zimmer und grüßte im Vorbeigehen Joral und Tobin. "Meine Eltern waren früher bei einer Freundin in Norwegen in einem Ferienhaus, zusammen mit anderen Freunden und Freundinnen. Das würde ich auch gerne mal machen, aber vielleicht ergibt sich ja bald mal die Gelegenheit dazu. Neben dem Haus gibt es auch einen See und am Haus eine Sauna, die man sogar mit Holz heizen kann, so richtig rustikal. Etwas abseits des Rests der Zivilisation, aber nicht völlig ohne ihre Annehmlichkeiten." Im Zimmer angekommen trocknete sie sich weiter ab und schlüpfte dann auch aus ihren Badelatschen. Im Gegensatz zu Nicole wollte sie erst wirklich halbwegs trocken sein, bevor sie sich wieder anzog. Bei den Haaren dauerte es etwas länger, denn mit dem Lärm eines Pföns wollte sie die Konversation im Moment nicht abwürgen. "Nun ja, ich bin ziemlich herum gekommen. Ich war tief im Betaquadranten, im Gamma-Quadranten, bin auch im Alphaquadranten herumgekommen. Ich war zwar noch ein Kind, aber ich glaube auch ein Erwachsener hätte da so manches als abenteuerlich empfunden, selbst aus der dritten Reihe. Einmal war ich sogar in einem Paralleluniversum mit Nazibajoranern, aber davon habe ich nicht so viel mitbekommen."

    Als sie mit ihren Haaren soweit zufrieden war, überlegte sie kurz sich bei Nicole aufs Bett zu setzen, entschied sich dann aber dagegen. Im Endeffekt stellte das Bett hier ja den einzigen Privatraum dar und in diesen wollte sie nicht eindringen, immerhin kannte sie ihre Mitanwärterin erst seit heute Vormittag. So schlüpfte auch Sophie in Unterhemd und Unterhose und zivile Kleidung. Einen Kommunikator hatte man ihnen ohnehin noch nicht zugeteilt. So fuhr sie mit ihrer Erzählung fort: "Zuletzt war ich dann im Eden-Dreibund, dort war alles ganz anders als hier, aber nach all den Jahren kommt mir eher die Erde komisch vor. Ich meine, ich bin nicht hier geboren und habe noch nie mehr als ein paar Wochen hier verbracht. Im Endeffekt kenne ich die Erde nur aus Erzählungen und Büchern. Jedenfalls habe ich viele Leute getroffen, zuletzt auch Kanzler Q'naH und seine Familie auf Qo'noS. Ob oder wie hübsch sie alle waren, das vermag ich nicht mehr zu bewerten." Gerade als sie den Satz beendet hatte kamen Joral und Tobin wieder ins Zimmer, sahen es jedoch nicht als nötig an ihre beiden Zimmergenossinnen zu grüßen. Auch am Gespräch wollten sie scheinbar nicht teilnehmen. Ohne den beiden weiter Aufmerksamkeit erhob sie sich und zwinkerte Nicole zu: "Ich suche aber gerne mal die alten Fotoalben für dich heraus. Aber jetzt können wir ja erstmal was essen gehen. Schwebt dir schon ein bestimmter Ort vor oder wollen wir uns nur was replizieren?"
    ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marie-Louise Davion ()

  • Aufenthaltsraum, McAllister - Haus

    (Da ich ja schon einigermaßen im Bilde bin was die letzten Missionen so lief, steig ich hier einfach mal ein Stube müsste ja die selbe sein :D)

    "Benjamin Rasp´el"


    Stumm saß der Kadett vor seinem Schachbrett im Aufenthaltsraum. Er war allein. Die Sportstunde mit Ensign Lang hatte so gut wie jedem das äußerste abverlangt und Benjamin war nach der bitter nötigen Dusche so ausgelaugt wie selten zuvor. Obwohl er sich relativ zufriedenstellend geschlagen hatte, war er sich nicht sicher, diese Leistung über die weitere Ausbildungszeit abrufen zu können, ohne seine geistigen Fähigkeiten zu vernachlässigen. Er spielte gegen sich selbst Schach. Eine gute Gelegenheit herunter zu fahren und die Zeit an der Akademie bisher Revue passieren zu lassen. Der anfängliche theoretische Test war für ihn kein Problem gewesen, lediglich die Geschichte stellte ihn vor 2 schwierigere Fragen, die er mit einem gemischten Gefühl aus Unsicherheit und Trotz beantwortete. Aber körperlich ist das alles noch mal eine Nummer größer. Er war sportliche Aktivitäten ja von seinem Verein gewohnt, aber diese Schinderei war eine andere Sache. Tief in Gedanken versunken holte er sich einen Kaffee und spielte dann Zug um Zug weiter. Eine Sache bei der ihm unwohl wurde war seine Zimmerbelegschaft. Mit der Admiralstochter könnte die Stube einen echten Glücksgriff im Bezug auf mögliche Vorzüge bekommen haben, aber es konnte genauso gut nach hinten losgehen. Immerhin spielt sie Fußball, dass ist schon mal ein Nenner auf den man sich verständigen konnte. Die andere war ...aufbrausend, anders konnte er das bisher nicht einschätzen. Eine gebrochene Nase nach der ersten Prüfung...selbst wenn es nur ein Test war. Benjamin würde versuchen sich von ihr fernzuhalten. Beide waren noch ziemlich jung, etwa in dem Alter, in dem er das erste mal an die Akademie wollte. Aber da waren ja seine Eltern...Ja die Eltern, eine unendliche Geschichte, noch haben sie sich nicht bei Benjamin gemeldet. Aber das war ihm fürs erste egal.
    Und die anderen ?
    Da waren zum einen diese Trill -Betazoiden Tobin , der, obwohl noch jung, schon mit seinem Bruder auf der USS Chimera gereist ist, und Joral. Beide scheinen telepathisch begabt, was für Benjamin eine neue Erfahrung ist.
    Und zu guter letzt noch Fischer, ein Deutscher, der im Bunde noch der normalste zu sein scheint. Er ist auch vom Alter her noch der, der Benjamin am nächsten ist.
    Der junge Mann fühlte sich trotz seiner 18 Jahre ziemlich alt in diesem Umfeld.

    Zwei Züge..."Schachmatt" murmelte Benjamin vor sich hin und verpackte dann seine Schachfiguren und das Brett und steckte es in seine Tasche. Ihm war das 2D - Schach viel lieber als die 3D - Variante und sein Schachbrett besitzt er schon, seitdem er dieses Spiel spielt.


    Er erhob sich und spürte den aufkommenden Muskelkater bereits deutlich in den Beinen. Er schritt den Gang hinunter und fuhr sich durch die gekämmten Haare ehe er in die Stube eintrat. Dort waren die beiden Mädchen und die beiden Empathen in zwei seperaten Gruppen zugegen und unterhielten sich angeregt. Mit einem kurzen "N´Abend" verschaffte sich der Brillenträger kurz Gehör und ging dann bis zu seinem Bett durch auf das er sich mit einem tiefen Seufzer hinwarf, Tasche daneben und sich sein Buch über die Wunder der Quantenphysik zur Brust nahm. Seine Brille schob er sich etwas auf den Nasenrücken zurecht und begann zu lesen, ohne die anderen bei ihren Gesprächen zu stören.
  • Joral hatte inzwischen angefangen, ein wenig von seiner Kindheit und seiner Familie zu plaudern. "Ja, und als ich dann etwa sieben Jahre alt war wurde meine kleine Schwester Lyra geboren. Du kannst dir ja sicher vorstellen wie überglücklich sie waren. Ich wusste da noch nicht wirklich, was das für mich bedeuten würde. Rückblickend kann ich aber nur sagen, dass mir trotz der vielen Aufpasserei nichts besseres hätte passieren können."
    Da bemerkte er auf einmal, dass ein weiterer seiner Mitanwärter den Raum betreten hatte. Er sah, wie dieser sich auf sein Bett legte und sich ein Buch nahm. Irgendetwas mit 'Quantenphysik' konnte Joral auf dem Einband des Buches lesen. Da er den Kadetten, der sich als Benjamin Rasp'el vorgestellt hatte, nicht stören wollte, wandte er sich wieder Tobin zu.
    "Du hast einen Bruder, hast du gesagt? Wie heißt er? Und hast du noch andere Geschwister?"
  • McAllister-Haus, San Francisco, Erde

    "Die Antike ist leider nicht so mein Ding. Aber Alexander und Gordischerknote könnte in etwa passen." Sie räckelte sich kurz auf dem Bett und streckte sich an schliessen. Als nächstes stülpte sie sich zwei Socken über bevor sie sich aufrecht hinsetzte auf dem Bett." Okee, ich war bis jetzt nur in Skandinavien, Sibirien. Dann im Asiatischen Raum. Oh, Japan war da besonders toll. Dann haben wir mal alle grösseren Wüsten der Erde bereist. Oh und einmal waren wir dann auf so einer Inselgruppe, aber da war ich noch zu jung und weiss nimmer genau wo. Aber ich denke das ist Distanzmässig nix im Vergleich zu deinen Reisen. Ich meine Gamma-Quadrant das is schon ein Ding."

    Sie blickte kurz zu den anderen im Zimmer, welche alle mit "sich selber" beschäftigt schienen. Nun wurde sie etwas unruhig. Auch wenn Sie sich Enge gewöhnt ist durch die doch etwas grössere Familie, wurde es ihr nun doch etwas zu eng." Ich wäre für was replizieren und aufs Sofa knallen. Aber zu erst muss ich noch alles wieder aufräumen. Wir wollen ja das hier Ordnung herrscht." Den letzten Satz unterstreicht sie mit etwas Sarkasmus und sagt diesen auch lauter als es hätte sein müssen. "Wollen wir noch wen fragen zum mit gehen?" fragte sie dann etwas leiser zu Sophie.

    Bevor die beiden Damen sich auf den Weg machten studierte Sie das Buch vom Benjamin etwas. Da hat einer wohl ziemlich Ambitionen. Sie schüttelte sich kurz das Haar durch und war dann bereit fürs Essen.
    "Lass uns “Halt dein Maul!” spielen, du darfst anfangen."

    unbekannter Verfasser
  • McAllister Haus, San Francisco, Kadetten Quartier

    Als Tobin fertig war mit umziehen, zog er nochmal seinen Koffer raus öffnete ihn, nahm sich eine kleine Tüte und schob die Dreckkrümmel in die Tüte. Die Tüte steckte er dann wieder in seinen Koffer und verstaute diesen unter seinem Bett. Dann lies er sich wieder auf sein Bett fallen. Als Benjamin reinkam streckte er als Begrüßung nur kurz seine Hand hoch, da er im Moment einfach zu faul war um etwas zu sagen. Er machte kurz die Augen zu und konzetrierte sich nochmal darauf nicht alles mitzubekommen was die anderen fühlten. .oO("Kommst du mit zum Aufenthaltsraum zum Abendessen?") fragte er Joral gedanklich, da er die anderen nicht stören wollte.
    "Sie dringen in unseren Raum ein und wir fallen zurück. Sie assimilieren ganze Welten und wir fallen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen!
    Bis hier her und nicht weiter! Und ich, ich werde sie bezahlen lassen für ihre Taten!
    -Jean Luc Picard-
  • Als Karsten für den Moment mit dem Soll seiner Geschichte für Heute zufrieden war, speicherte er es mit einer Sicherheitskopie ab und machte sich auf den Weg zurück in sein Quartier und setzte sich auf seine Schlafstatt, also den Boden und sah das ihr fünfter Zimmergenosse wieder da war. "Hallo Bettendieb." begrüßte er ihn und grinste um zu zeigen das der Vorwurf nicht ernst gemeint war, schließlich hatte er ihm das Bett ja freiwillig überlassen. "Warum hast du eigentlich nicht mitgeholfen Lang in den Wahnsinn zu treiben?" fragte Karsten und sah Benjamin mit einer gewissen Neugier an.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karsten Fischer ()

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