Bordleben VII - Hearts on Fire

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  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 01

    Ruby Waydour konnte die Abneigung des Unteroffiziers gegen das Interview beinahe körperlich spüren, doch blieb sie unbeirrbar ... oder stur, abhängig von der Perspektive. In ihrem Beruf als Reporterin war dies eine Grundvoraussetzung, insbesondere wenn man sich fern der Politik bewegte, etwa in den illustren Kreisen der Sternenflotte. Die Mitglieder des Föderationsrates waren stets bemüht, der Öffentlichkeit mit vielen und ausschweifenden Worten entgegen zu treten, von Offizieren oder Mannschaften der Sternenflotte hingegen ließ sich das - abhängig der Spezies - nicht immer behaupten. Als Profi wusste Ruby jedoch, wann sie alle Informationen erhalten hatte, die sie erwarten durfte und so nickte sie schließlich. "Ich begrüße meine Gegner mehr als meine Freunde, Senior Chief, denn sie haben häufig weitaus Interessanteres zu berichten. Das gilt auch für die Klingonen. Vielleicht ... besonders für die Klingonen." Ruby grinste und gab der Holokamera einen Wink, die sich daraufhin surrend zurückzog. Auch ihr Aufnahmegerät ließ sie wieder sinken. "Danke noch einmal, Mr. Hawkins. Ich glaube, Sie werden jetzt gebraucht. Und ich bin direkt hinter Ihnen", wies sie gen des wartenden Admiral Forrest.
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 01

    Sybil nickte höflich, als der Admiral wie erwartet ihre Bedenken als unwesentlich einstufte. Da er sich im nächsten Moment an Kaaran wandte, schwieg sie und wartete gelassen. Sie war wahrscheinlich noch neugieriger als alle anderen, welchem Haus der Abgesandte des Kanzlers angehören würde. Zwar waren ihre Informationen über das Machtgefüge der klingonischen Häuser alles andere als aktuell, dennoch hoffte sie darauf,nützliche Zusammenhänge aus dem Namen schließen zu können.
    Für einen Moment richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf Henry, der immer noch von der Reporterin nebst Holokamera im wahrsten Sinne des Wortes umschwirrt wurde. Er schien sich tapfer zu schlagen, sie nickte ihm kurz zu und wandte sich dann Kaaran zu. "Aye, Sir, ich kümmere mich darum." Wieder wandte sie den Blick zu Henry. "Senior Chief, es ist soweit. Sie haben Ihre Befehle." Dann trat sie zu Admiral Forrest und wartete höflich darauf, dass er sich in Richtung der Andockschleuse in Bewegung setzte.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    Sechs Minuten später ...



    Es war kein weiter Weg und so hatte die deutlich geschrumpfte Gruppe um Admiral Morden Forrest ihr Ziel bereits nach wenigen Minuten erreicht. Der Eingangsbereich von Andockschleuse 03 war völlig identisch zu jenem von Andockschleuse 01, sah man von den weißen Schriftzügen an der Wand ab. Auch hier markierte eine rote Linie am Boden jene Stelle, bei deren Überschreitung man offiziell das Gebiet der Vereinigten Föderation der Planeten betrat. Eine in der Höhe schmale, doch horizontal breite Scheibe ermöglichte den Ausblick auf die ausfahrbare Gangway, deren Magnetverriegelung auf das Einlaufen des klingonischen Angriffskreuzers wartete. Noch konnte man den braunen und grünen Rumpf der Vor'cha-Klasse nicht bewundern, denn das Schiff näherte sich von achteraus, nachdem die Klingonen eine Parabel geflogen waren und so ihren Bremsweg verlängert hatten. Das umständliche Manöver war ihrer hohen Geschwindigkeit geschuldet und die wachhabende Offizierin der OPS - Lieutenant Commander Nicola Oplev - hatte Captain Varhall noch auf dem Weg die Erklärung geliefert: Der Kreuzer verweigerte sich dem Leitstrahl.

    Die Seite für den Empfang war angetreten und nahm Haltung an, als Admiral Forrest und die ihn begleitenden Offiziere in dem großen, einer flachen Halle ähnelnden Raum eintrafen. Fast greifbar war die Anspannung zu spüren, denn viele der Mannschaften und Unteroffiziere sahen zum ersten Mal seit Jahren wieder einen Klingonen, nachdem man ihnen zuletzt im Kampf um Sternenbasis 492 gegenüber gestanden hatte.
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    John trat - trotz seiner beachtlichen Größe - unauffällig neben Senior Chief Henry Hawkins und nickte 'dem Alten Mann' von der Seite her zu, nahm noch in derselben Bewegung die Hände hinter den Rücken und fügte sich somit ganz in das von Haltung geprägte Bild des Eingangsbereichs der Schleuse. "Seite vollständig angetreten!", erstattete er dem für die Sicherheit der föderalen Delegation verantwortlichen Unteroffizier Bericht und grinste dezent. "Und wie angeordnet haben einige unserer Leute die Uniformfarbe vorübergehend gewechselt. Wir haben hier genug Sicherheit, um den Kreuzer wenn nötig zu entern." Natürlich übertrieb John maßlos, denn nicht nur waren sie den Klingonen noch immer zahlenmäßig unterlegen - soweit man die restliche Stationsbesatzung außer acht ließ, - auch trugen sie entsprechend dem diplomatischen Protokoll keine Waffen. Ob sich die Klingonen den gleichen Regeln unterwarfen, wagte John allerdings stark zu bezweifeln.
    Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
    Sicherheitsunteroffizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Intrinsically tied...
  • Sternenbasis 23 - Konferenzraum 'Soval'

    Ganz wie es Admiral Forrest erbeten hatte, erreichte Kaaran bereits wenig später den Konferenzraum 'Soval'. Ursprünglich trug der Raum die simple Kennzeichnung 01 und diese Ziffern zierten noch immer das kleine Schild neben der Tür, doch aus unbekanntem Grund hatte jemand dem Konferenzraum den Namen 'Soval' verliehen und dies setzte sich unverrückbar in den Köpfen der Stationsbesatzung fest. Wahrscheinlich war der Täter - oder die Täterin - Vulkanier, denn wer sonst würde auf einen solchen Gedanken kommen? Einzig die fehlende Emotionalität der Spezies sprach gegen diese Theorie, der wahre Ursprung war indes verloren gegangen. Seine Größe und die modernen Ausstattungen sorgten hingegen dafür, dass der Konferenzraum häufig für diplomatische Zusammenkünfte genutzt wurde, insofern war der Name nicht unpassend und auch Kaaran hatte ihn in seinen Sprachgebrauch übernommen.

    Mit einer Fühlerbewegung grüßte der Rear Admiral den Posten neben der Tür und erhielt zur Antwort einen Habacht von der Orionerin. "Sir!" Der Konferenzraum selbst war großzügig ausgestattet. Mittig nahm ein Kreis aus Tischen den meisten Platz für sich in Anspruch, an den sich bequem wirkende Stühle reihten. Im Zentrum eben dieses Kreises befand sich darüber hinaus ein Holoprojektor am Boden und an der Decke, um gestochen scharfe Hologramme erzeugen zu können. Eine Wandfront, Kaaran direkt gegenüber, bestand aus einem einzigen Bildschirm und ersetzte die Panoramafenster, denn der Konferenzraum lag zu seinem Schutz nicht unter der Hülle, sondern tief im Bauch der Raumstation. Man konnte auf diesem Wege weitere Darstellungen neben den Hologrammen präsentieren oder auch einen Blick hinaus auf das Weltall zeigen, was die Diplomaten und Politiker nicht selten ein wenig entspannte. Zur Linken von Kaaran standen zwei Replikatoren, dazu ein großes Kommunikationsterminal, das - wenngleich mit ungeübtem Auge kaum zu sehen - von einem Kraftfeldprojektor umgeben war. Somit konnten Gäste oder Mitglieder des diplomatischen Korps sich akustisch und falls nötig auch optisch vom Raum trennen, um Gespräche mit brisantem Inhalt entgegen zu nehmen. Allgemein war der Raum angefüllt mit Technik: Computerterminals an jedem Sitzplatz, dazu ein Pad ziviler Bauart für Notizen. Einzig das Ölgemälde des vulkanischen Botschafters Soval, eingerahmt mit versilbertem Holz, schien ein wenig aus dem Konzept zu fallen. Das Bild war zur Rechten der Tür an der Wand angebracht und bildete eine gedachte Trennlinie zwischen den mannshohen Flaggenmasten, die im Augenblick mit den Fahnen der Vereinigten Föderation der Planeten und des Klingonischen Reiches behangen waren. Kaaran musterte die Anordnung einen kurzen Moment und befand den Konferenzraum sowie seine Ausstattung erneut für zufriedenstellend, bevor er seine Hand beiläufig auf die Rückenlehne eines Stuhls legte und ungeduldig auf den Ruf seiner Frau wartete.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    Die Sekunden verstrichen und dehnten sich zu einer schier endlosen Zeitspanne, bis der Rumpf des klingonischen Kreuzers in Sichtweite kam. Fast schon behäbig schob sich der grüne Duranium-Gigant an den Bullaugen vorbei, verschlang die hinter ihm funkelnden Sterne und das einsetzende Summen eines Motors verriet das Ausfahren der Gangway. Metall schlug auf Metall, das Zischen des Druckausgleichs folgte und die Spannung in dem Eingangsbereich der Schleuse wurde beinahe körperlich greifbar. Eine Signallampe neben der massiven Schleusentür sprang von Rot auf Grün und gab somit Auskunft, dass die Vor'Cha-Klasse vor Anker lag. "Achtung!", donnerte die Stimme von Petty Officer Xukathalyre durch den Raum und die bereits in Haltung stehende Seite schien zu Stein zu erstarren.
    Admiral Forrest trat vor und gab seinen Begleitern einen auffordernden Wink, ihm zu folgen. Ohne Hast legte er seine Hände auf den Rücken, richtete den Rücken gerade und wartete. Wieder wurde die Geduld einer Belastungsprobe unterzogen, dann erst öffneten sich die beiden Türflügel mit dem vertrauten Zischen der Hydraulik. Ein schwacher Luftzug rauschte an den Offizieren (und Unteroffizieren) vorbei und verriet, dass der Druck an Bord des klingonischen Kreuzers eine Spur höher sein musste als auf der Sternenbasis. Schwere Schritte von mit Eisen beschlagenen Stiefeln erklangen, als sich zwei klingonische Krieger in das Blickfeld schoben. Ihre geschlossenen Fäuste umklammerten die Griffe der D'k tahg, während ihr harter, grimmiger Blick über die angetretenen Mitglieder der Sternenflotte wanderte. Einzig ihr scharfer Atmen schien die Stille zu durchbrechen und just in jenem Augenblick, da Admiral Forrest das Wort ergreifen wollte, traten die muskelbepackten Krieger zur Seite und gaben den Blick in den hinter ihnen liegenden Korridor frei. Aus dem matten Licht der Gangway schälte sich die Silhouette einer Klingonin, ihr schlanker Körper eingefasst in einer Mischung aus Rüstung und Kleid. Mehr noch als bei ihren Begleitern strahlten ihren dunklen Augen Stolz und unbändige Kraft aus, als sie ohne darauf zu achten die am Boden eingezeichnete, weiße Linie überschritt; - eine offene Demonstration. Sie musterte den Benziten Forrest ob ihrer Größe von oben herab und fixierte sodann nacheinander die Offiziere - Captain Varhall, Commander Xukathalyre ... -, bis sie bei Senior Chief Hawkins zum Ende kam. "Ich bin J'Vira, Tochter des Q'naH aus dem Haus des Q'naH und ich bin hier im Namen des Hohen Rates der Klingonen!", hallte die Stimme der Klingonin von den Wänden wieder wie eine Naturgewalt. "Ich werde für meinen Vater sprechen."
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    Auf Admiral Forrests Geste hin nahm Sybil ihren Platz hinter ihm ein, auf derselben Position, die sie sonst bei ähnlichen Gelegenheiten mit Kaaran einnahm. Einen Schritt hinter ihm, einen halben nach links versetzt. Das hatte allerdings keinerlei protokollarische Bedeutung, es sorgte schlicht dafür, dass sich beide im Ernstfall nicht behinderten. Kaaran war Rechtshänder, Sybil Linkshänderin, so hatten beide die Waffenhand frei und sie konnte ihm den Rücken decken. Zwar gab es für diese Vorsichtsmaßnahme nur selten einen Grund, doch sie war lieber gewappnet. Andere würden es vielleicht Paranoia nennen, doch das kümmerte die XO nicht. Für einen Moment kräuselten sich Sybils Lippen amüsiert bei dem Gedanken, ob vielleicht genau diese Einstellung ihre Nähe zu den Klingonen bedingt hatte.
    Das Zischen der Luftschleuse ließ das winzige Lächeln verschwinden, sie straffte die Schultern etwas und musterte die beiden Krieger kühl, die hindurchtraten. Ihre Brauen zogen sich etwas zusammen und zeigten so ihr Erstaunen, als die beiden so offensiv aggressiv ihre Waffen berührten. Eines war sicher, der angekündigte "Diplomat", sofern man bei einem Klingonen diese Bezeichnung anwenden wollte, war definitiv eine hochgestellte Persönlichkeit im Reich. Allein das sagte ihr, dass der Kanzler dieses Treffen als wichtig erachtete.
    Die Ankunft seiner Tochter bestätigte Sybils Gedankengang. J'Vira's dramaturgisch durchaus beeindruckende Vorstellung ließ Sybil sich für einen Moment fragen, ob die Klingonin wohl ein Shakespeare-Fan war. Der altenglische Dramatiker hatte ja bei den Klingonen ein dankbares Publikum gefunden. Ihre Mundwinkel zuckten unmerklich, dann wartete sie darauf, dass der Admiral die Tochter des Kanzlers begrüßte.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    Henry nickte der Reporterin zu. "Gern geschehen, Miss Ruby. Und halten sie bitte etwas Abstand," fügte er hinzu und wandte sich wieder seiner eigentlichen Pflicht zu. Er erblickte John. "Gute Arbeit John", lobte er den Riesen. "Ich hoffe doch nicht, dass es dazu kommen wird. Aber gut zu wissen, dass wir für den Notfall bereit sind." Henry ließ seinen Blick über die angetretenen Sicherheitsleute schweifen und nickte zufrieden. Anders als seine Kollegen, welche dort Aufstellung genommen hatten, trug Henry wie immer einen gut verborgenen Typ 1 Phaser mit sich herum, auch wenn dies einen Verstoß gegen das diplomatische Protokoll war. Als die Stimme Johns das allgemeine Gemurmel durchschnitt, nahm auch Henry Haltung an. Er stand direkt neben John und murmelte ihm leise zu, als die Gespräche ringsherum erstarben: "Noch lauter ging es wohl nicht..." Henry musterte die Klingonen ruhig, als diese die Station betraten, auch die Musterung durch die Klingonin J'Vira ließ er über sich ergehen.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    "Willkommen auf Sternenbasis 23, Botschafterin J'Vira", begrüßte Admiral Forrest die hochgewachsene Klingonin mit fester Stimme und verzichtete - offenbar nicht zum Missfallen der Botschafterin - bewusst auf weitere protokollarische Formeln. "Es ist mir eine Ehre und eine Freude, Ihnen persönlich begegnen zu können. Ich hatte niemanden mit einem solch klangvollen Namen erwartet." Es wirkte, als sei sich die Klingonin nicht gänzlich sicher, wie sie auf die Worte des Benziten reagieren sollte, denn einerseits funkelte Verachtung und Misstrauen in ihren Augen ob der Schmeichelei, andererseits ließ sie die Anerkennung ihrer Würde nicht gänzlich unberührt. So schnaubte sie nur, warf die zu dutzenden Zöpfen geflochtenen Haare mit einer herrischen Kopfbewegung zurück und antwortete: "Der Kanzler ist noch nicht überzeugt von dem Nutzen dieses Treffens. Überzeugt mich, Admiral. Und Ihr überzeugt das Reich."
    Unwillkürlich schlich sich ein Lächeln auf die Gesichtszüge von Morden Forrest und er nickte. "Dann schlage ich vor, wir beginnen. Ein Quartier werdet Ihr kaum benötigen, vermute ich?" "Nein", gab die Botschafterin sofort zurück. "Ich bleibe auf der (IKS) nuH bey'."
    "Ein beeindruckendes Schiff", erwiderte Admiral Forrest mit Blick auf den stählernen Rumpf jenseits des Aussichtsfensters, dann wandte er sich gen der ihn begleitenden Offiziere. "Ich darf Ihnen noch meine Begleiter vorstellen. Captain Varhall, Kommandant von Sternenbasis 23. Commander Xukathal'yre'Rakos, die Stellvertreterin des Sektorkommandanten. Lieutenant Commander Gilligan, mein Adjutant, und Senior Chief Petty Officer Hawkins. Er ist für Ihre Sicherheit verantwortlich." Wer vermutete, dass sich die Klingonin nach dem Verbleib Rear Admiral Kaarans erkundigte, irrte, denn nur kurz starrte J'Vira Sybil mit einem Ausdruck des Erkennens an, dann ging sie an dem etwas überraschten Benziten vorbei und blieb vor Henry stehen, sah auf den Unteroffizier hinab. "Können Sie mit einem D'k tahg umgehen?"
  • Sternenbasis 23 - Andockschleuse 03

    Henry hatte schon erwartet, dass die Klingonin denjenigen näher unter die Lupe nehmen würde, welcher für "ihre Sicherheit" verantwortlich wäre. So bewegte er den Kopf und schaute hin zu ihrem Gast. "Selbstverständlich Botschafterin." Der alte Mann war nicht so gut im Umgang mit einem D'k tahg wie ein Klingone oder gar Sybil, aber in seiner Funktion als Sicherheitsunteroffizier hatte er schon die ein oder andere Übungsstunde mit Waffen fremder Spezies hinter sich bringen müssen. Auch mit klingonischen Waffen. "Wenn nach ihrem Treffen genug Zeit bleibt, lade ich Sie zu einer Trainingsstunde ein. Ich bin mir sicher, dass ich von Ihnen noch etwas im Umgang mit dem D'k tahg lernen kann, Botschafterin." fügte er hinzu.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Sybil erwiderte J'Viras Blick gelassen. Noch während der Admiral die Tochter des Kanzlers begrüßte, wünschte sie sich, der Diplomat hätte sich einer anderen Wortwahl befleißigt. Aber nun war es zu spät und die Klingonin schien geneigt, großzügig darüber hinwegzugehen. Interessant fand sie indes, dass J'Vira es vorgezogen hatte, sich als Tochter des Q'naH vorzustellen. Im Normalfall wählten Klingoninnen den Namen der Mutter bei der Vorstellung.
    Als J'Vira sich Henry zuwandte, tippte Sybil kurz auf ihren Kommunikator. "***Xukathalyre an Kaaran. Sir, die Botschafterin aus dem Hause Q'naH ist nun eingetroffen."
    Zeitgleich verfolgte sie das Gespräch zwischen dem Senior Chief und der Botschafterin, ihre Frage ließ Sybil erstaunt blinzeln. Diese Art der Fragestellung war schon so gut wie eine Kampfansage, Henrys Antwort war im Grunde die einzig richtige, auch wenn es der XO absolut nicht gefiel. Aber hätte er abgelehnt, wäre es mit ziemlicher Sicherheit zum Eklat gekommen.
    Lieber wäre es ihr gewesen, J'Vira hätte sie gefordert, doch hatte diese das wohlweislich nicht getan. So seufzte Sybil lautlos und wartete auf die unvermeidliche Antwort der Tochter des Q'naH.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
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