Stationsleben 1 - Grundsteinlegung

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  • USS Esquiline

    USS Esquiline - Bordzeit 03:12 Uhr

    Der rote Alarm gellte unvermittelt durch die langen und hell erleuchteten Korridore des Raumschiffes, dicht gefolgt von einer Durchsage: "Alarmstufe Rot! Klar Schiff zum Gefecht!" Noch während sich die Worte des Computers wiederholten, erwachte die USS Esquiline zum Leben. Schwere Schotten schlossen sich, trennten die verschiedenen Sektionen hermetisch voneinander ab und summend fuhr der Warpreaktor unter den wachsamen Augen der Dienst tuenden Ingenieure zu maximaler Leistung empor. Zeitgleich glitten die ersten Torpedos in ihre Abschussröhren, während die Besatzung aus ihren Betten sprang und zu den Kampfstationen eilte. Was auf den ersten Blick wie oberflächlich organisiertes Chaos aussah, folgte doch einem streng geregelten Ablaufplan, der wieder und wieder geübt worden war. So dauerte es auch kaum eine Minute, bis auf der Brücke bereits die ersten grünen Bereitschaftssignale im Hauptsystemdisplay aufleuchteten. Und noch immer heulte der Alarm unablässig ...
  • Deck 04 - Quartier 47

    Saya schreckte hoch, als der Alarm durch das Quartier fuhr. Nach einem Moment des orientierens sah sie nach links wo Nela neben ihr lag. Die Kleine war bereits ebenfalls erwacht. Das Licht im Quartier war vom Computer automatisch auf mittlere Helligkeit eingestellt worden. Schnell wischte sich die Halbbajoranerin einmal über das Gesicht, ehe sie aufsprang und kurz ins Bad eilte um sich nochmal etwas Wasser ins Gesicht zu spritzen.
    "Zieh dich an", meinte sie während dessen zu Nela, die noch etwas verdutzt auf der Schlafunterlage saß.
    Saya kam wieder hervor und suchte eilig ihre Uniform aus dem Schrank. Sie hatte einen gewissen Automatismus, aber hier auf der Esquiline war noch alles neu. Es war das erste mal, dass sie von einem Alarm nachts aus dem Schlaf geholt wurde. So war es alles ein wenig mühsam das Nachthemd los zu werden und nach und nach die einzelnen Uniformteile anzuziehen. Strumpfhose, Unterhemd, Rock, Jacke, Kommunikator, jetzt noch die Stiefel, das würde am längsten dauern.
    Nela hatte sich während dessen ein Kleid übergezogen, doch das war nicht genug. Also ließ Saya wieder von den Stiefeln ab und lief zum Schrank, wo sie noch eine dicke Strumpfhose und eine Jacke heraus holte.
    "Hier, zieh das an. Du musst überall bedeckt sein."
    Sie legte ihr die Sachen hin und widmete sich wieder den Stiefeln.
    "Die Schuhe nicht vergessen!"
    Ihre Schwester gehorchte und schlüpfte in die weiteren Sachen.
    "Was ist los, Saya?"
    "Gefechtsalarm. Ich weiß nicht warum. Vielleicht ist es ja nur eine Übung."
    Es war offensichtlich das sie davon völlig überrascht war. Sie verwarf den gedanken sofort wieder, es war nicht als Übung ausgerufen. Und es hatte in der Vergangenheit bereits einmal Gefechtsalarm gegeben als ein Frachter am Rande des Systems angegriffen worden war.
    Saya hatte schließlich beide Stiefel an und kiete sich vor Nela.
    "Du wartest hier im Quartier, bist du abgeholt wirst. Kannst du dich daran erinnern was wir besprochen hatten wenn es Alarm gibt?"
    Nela nickte und deutete die wichtigsten Dinge telepathisch an. Saya lächelte leicht und umarmte sie dann.
    "Wenn dich in 5 Minuten niemand abgeholt hat dann weißt du, was du machst?"
    "Ja, weiß ich. Du musst los, Saya."
    Saya schmunzelte leicht und drückte das Mädchen nochmal. Dann stand sie auf, fischte ein paar Haarklammern vom Tisch und eilte aus dem Quartier zum nächsten Lift.
    "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
  • Deck 03 - Quartier 23

    Henry lag gemeinsam mit Serina im Bett, als die beiden mitten in der Nacht durch den lauten, roten Alarm geweckt wurden. Schon beim ersten ertönen des Alarms wachte Henry auf und nur wenige Momente später war er hellwach. Serina hatte ihren Kopf an Henrys Schulter gelegt und regte sich auch bereits. "Was ist denn nun schon wieder los..." sagte Henry und richtete sich auf. Seine Uniform lag über dem Herrendiener, der auf seiner Seite des Bettes stand. Aus den Augenwinkeln sah er, dass auch die Trill sich aus dem Bett geschwungen hatte und begann, sich anzuziehen. Als er sich ein T-Shirt überzog, wandte er sich Serina zu "Also soweit ich weiß, ist für heute keine Übung angesetzt." sagte er und merkte, dass er einen trockenen Hals hatte. Danach fing er an, in seine Uniform zu schlüpfen.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Deck 02 - Quartier 01

    Sybil ging den Strand entlang, ihr Bruder Arawn schlenderte gelassen neben ihr durch den weichen Sand. Seine Augen, die ebenso leuchtend grün waren wie die ihren, funkelten amüsiert. Ein wenig aufgebracht sah Sybil ihn an. "Wie zur Hölle kam unsere Mutter auf die Idee, Dir den Namen des Fürsten der Unterwelt zu geben?" Arawn schüttelte den Kopf, dann wurde sein Blick ernst, als ein lautes Geräusch das Meeresrauschen übertönte. "Das musst Du sie schon selbst fragen. Ich glaube aber, Du solltest jetzt aufwachen..." Sybil sah ihn verwirrt an, dann verschwamm der Traum und sie riss die Augen auf, als das Geräusch des roten Alarms sie aus dem Schlaf riss. Zeitgleich traf der Ruf der Brücke ein, sie fuhr hoch und atmete tief durch, um richtig wach zu werden.

    Unwillkürlich sprach sie aus, was ihr als erstes durch den Kopf schoss . "Aber ich habe überhaupt keinen Bruder..." Sybil sah sich einen Moment lang irritiert um, doch sie war allein im Bett. Es dauerte nur eine Nanosekunde, bis sie ihre Verwirrung verdrängte. ***"Xukathal'yre hier. Bericht, was ist los?"
    Noch beim Sprechen stieg Sybil aus dem Bett und stürzte eilig ins Bad, unterwegs sammelte sie ihre Uniform und Stiefel ein. Langjährige Übung ließ sie nur knappe 5min brauchen. Hastig flocht sie ihre langen Haare zu einem festen Zopf den sie mit knappen Bewegungen dann hochsteckte, ein Kontrollblick in den Spiegel und schon verließ sie das Quartier und war auf dem Weg zur Brücke.



    Deck 03 - Quartier 23

    Lieutenant Serina Alas

    Die Trill rutschte etwas tiefer in die Kissen als Henry aufstand, an Schlafen war bei dem Krach nicht mehr zu denken, so gern sie auch genau dies getan hätte. Doch die Pflicht rief, so setzte sie sich eilig auf und fiel fast aus dem Bett, sie fing sich jedoch und griff nach ihrer Uniform. Sie seufzte leise während sie den letzten Magnetverschluss schloss. "Nein, ich hab auch nichts von einer Übung gehört. Vielleicht ein Test, ob wir alle noch im Training sind?" Serina fuhr sich mit beiden Händen durch die inzwischen schulternlangen Haare, dann drängte sie sich eilig an Henry vorbei um vor ihm ins Bad zu kommen. "Ich hasse es, den Tag ohne Dusche zu beginnen.." Sie fuhr sich eher halbherzig mit der Bürste durchs Haar und verließ das Bad dann wieder. Henry tat es ihr gleich, dann verließen sie beide das Quartier, um ihre jeweiligen Posten aufzusuchen.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline

    USS Esquiline - Bordzeit 03:17 Uhr

    "***Brücke, Lieutenant McNally. Sensorkontakt an der Systemperipherie", meldet sich die Offizierin bei Sybil und ihre Stimme klang gepresst durch den Kommunikator. "***Sensorplattform 14 erfasste um 0312 drei Signale mit Kurs 020 zu 049 relativ zur Systemmitte, Geschwindigkeit bei 56% Impuls. Die Auswertung der Signale durch das CIC läuft noch, aber der Computer identifiziert sie als ein Schlachtschiff der Breen in Begleitung zweier Breen-Kriegsschiffe. Bleibt der Kurs unverändet, folgt diese Division parallel dem Verlauf des äußeren Asteroidenfeldes. Wir erfassen die Signale nur sporadisch, offenbar sind die Schiffe gegen Sensorerfassung sehr gut abgeschirmt. Eine von der Sensorplattform ausgesetzte Drohne wurde durch die Breen vernichtet. Roter Alarm für alle Einrichtungen im System gegeben."

    Der Alarm in den Korridoren des Schiffes wurde leiser, nachdem die ersten grellen Töne die Aufmerksamkeit der Besatzung an sich gerissen hatten. Rotes Licht blitzte an den Wänden auf, gleichmäßig, im stetigen Rhythmus. Ein leises Summen mischte sich dazu, als die Esquiline unter Energie gesetzt wurde und die Schildemitter sich zu voller Leistung entfalteten. Maschinenraum, Taktik, Schadenskontrolle, Kommunikation ... die Stationen meldeten nach und nach Gefechtsbereitschaft.
  • Kaaran befand sich auf dem Weg zur Brücke. Bis vor wenigen Minuten hatte er mit seinem Partner John im 9Vorne gesessen, um über die Pläne für eine Reise nach Andor zu sprechen. Eine Überraschung für seine Frau, doch ihm dämmerte allmählich, dass sie diese Reise nicht so bald würden antreten können. Der Alarm hallte noch in seinen Ohren nach, ein für ihn seit jeher angenehmes Geräusch. Seine einst von Jugend getragene Begeisterung war inzwischen jedoch einer gewissen Ernüchterung gewichen, was er weniger dem Alter, als vielmehr der Erfahrung zuschrieb. Lieutenant McNally, die mit der Wache auf der Brücke betraut war, hatte ihn über die Lage informiert. Was konnten die Breen in Ravenna wollen? Die Werft ausspionieren? Wohl kaum derart auffällig, zumal jeder Geheimdienst in der Galaxie über die Baustelle Bescheid wissen musste. Vermutlich war sogar ein Gründer irgendwo unter den Arbeitern im Einsatz. Ein Anflug von Ungeduld erfasste den Andorianer, während der Turbolift durch das Schiff eilte, trotzdem die Situation noch keine Hast erforderte.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • Deck 04 - Korridor

    Saya eilte über den Korridor zum nächsten Lift. Dieser war vor einem Moment gekommen und zwei Offiziere hatten in bereits bestiegen. Auch ihnen war anzusehen, dass sie aus dem Schlaf gerissen worden waren. Der Lieutenant in blauer Uniform bemerkte die heraneilende Halbbajoranerin und deutete mit dem Finger auf den Boden da der Alarm immer noch durch die Korridore schepperte. Doch das war die falsche Richtung für Saya und so schüttelte diese mit dem Kopf und verlangsamte ihren Schritt. Die Türen schlossen sich zügig und Saya blieb dann davor stehen und betätigte selbst den Rufer. Ihr Blick ging durch den Korridor, wo niemand zu sehen war. Vermutlich war sie eine der letzten die nun auf ihre Station eilte. Dabei hatte sie doch garnicht so lange gebraucht.
    Ihre Aufmerksamkeit ging noch einmal zurück in ihr Quartier, in dem sie Nela nun alleine zurück gelassen hatte. Es beunruhigte sie jedes mal, aber sie musste darauf vertrauen, dass sich alle an das Protokoll hielten und jemand wie vorgesehen die Kleine abholen und in Sicherheit bringen würde. Auf der Chimera hatte es hierfür feste Routinen gegeben, die alle Eventualitäten abdeckten. Hier hatte sie mit dem Sicherheitschef alles einzeln durchgehen müssen.
    Die Lifte waren durch den Alarm voll ausgelastet und so würde es wohl noch einen Moment dauern bis eine neue Kapsel ihr Deck erreichte.
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  • Deck 02 - Quartier 01 ->Deck 01 - Brücke

    Inzwischen hatte Sybil die kurze Strecke zum Turbolift zurückgelegt und runzelte die Stirn, während sie betont ruhig auf den Rufknopf drückte. "***Verstanden. Prüfen Sie, welche Einheiten der Sternenflotte in der Nähe sind, die rechtzeitig das System erreichen können und rufen Sie sie her. Alphaorder! Konferenzschaltung zu allen Einrichtungen im System, ich bin gleich auf der Brücke."
    Noch während sie sprach, öffnete sich die Lifttür vor ihr, Sybil stieg in die Kabine und betätigte die manuelle Steuerung, sofort setzte die Kabine sich in Bewegung. "***Alle verfügbaren Einheiten im System auf Abfangkurs, Befehlsausführung sofort! Falls nicht schon geschehen, rufen Sie die Breen und schicken Sie eine kodierte Nachricht an das Sternenflottenkommando."

    Der Lift brauchte nur wenige Sekunden, um die Distanz zwischen den beiden Decks zurückzulegen, so dass Sybils letzter Satz schon auf der Brücke erklang, während sie aus der Kabine stieg. Mit wenigen Schritten erreichte sie ihren Sessel, blieb aber daneben stehen und blickte auf den Hauptbildschirm, der die taktische Lage zeigte.
    Sie rechnete nicht wirklich damit, dass die Breen auf den Ruf reagieren würde, aber die Hoffnung starb bekanntlich zuletzt. "Bericht!"


    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • Henry verzichtete darauf, sich zu kämmen. Er fuhr nur einmal mit den Händen durch seine Frisur und strich einige Haare glatt. Stattdessen richtete er seine Uniform und strich sie glatt. "Ja, ich mag es auch nicht den Dienst ohne Dusche zu beginnen, wie du weißt." er lächelt die Tirll an und folgt ihr dann hinaus aus dem Quartier. Er sucht den Blick seiner Freundin, als sie den nächsten Lift ansteuern. "Ich habe da so ein Gefühl, ich befürchte, es ist keine Übung..." teilt er seine Sorgen der Trill mit. Ein Petty Officer hielt die Türen des Lifts auf, als er Serina und Henry erblickte. Henry nickte dem Petty Officer der Technik dankend zu, die beiden stiegen ein und nannten ihre jeweiligen Ziele.

    Deck 04 - Quartier 47 - Michael "Big Mike" Laurence

    Big Mike hatte sich bei dem ersten Anzeichen des Alarms aus seinem Sessel geschwungen, in dem gerade gesessen und noch an der Speisekarte der kommenden Woche im 9Vorne gefeilt hatte. Er legte das Padd zur Seite und rief zu seiner Frau im Schlafzimmer. "Ich geh' schon, ich hol' die Kleine." sagte er und meinte damit Nela Levi. Immer bei einem Alarm kümmerten sich einer von den beiden darum, dass die kleine Betazoidin bzw. Bajoranerin nicht alleine im Quartier war. Der stabile und große Terraner machte sich mit schnellen Schritten auf den Weg. Er brauchte ein paar Minuten länger zu Sayas und Nelas Quartier, da die reguläre Crew des Schiffes Vorrang beim Transport mit den Lift erhielt. Er war "nur" Zivilist und musste daher etwas warten. Nun näherte er sich dem Quartier und blieb davor stehen. "Na komm Nela, ich weiß dass du mich schon bemerkt hast." sagte und dachte er gleichzeitig und blieb erwartungsvoll vor der Tür stehen, ohne zu klingeln.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716

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  • USS Esquiline

    USS Esquiline - Bordzeit 03:20 Uhr

    Fast alle Stationen auf der Brücke der USS Esquiline waren inzwischen besetzt. Zwar war die angespannte Atmosphäre deutlich zu spüren, dennoch konnte man nicht von Furcht reden, allenfalls von einer leichten Nervosität. Als Sybil das Kommandodeck betraten, richteten sich zahlreiche Augenpaare auf sie und sofort wurde das leise Gemurmel der Brückengasten etwas leiser. "Ma'am", grüßte Lieutenant McNally die Erste Offizierin und erhob sich von ihrem Sessel, "die USS Nebukadnezar NCC-56447 und die USS Mauna Kea NCC-77253 befinden sich auf einem Abfangkurs. Sie werden in 7 Minuten eine Entfernung von 10 Millionen Kilometer zu den Breen erreichen und halten. In Reichweite zum Ravenna-System befindet sich darüber hinaus nur die USS Llandovery NCC-84370. Sie erreicht die Systemperipherie in 35 Minuten bei Maximum Warp. Das Sternenflottenkommando wird soeben informiert und wir bereiten die Konferenzschaltung vor." Während die Navigatorin ihren Bericht abgab, war die Bajoranerin Petty Officer Korotash an der Kommunikationskonsole damit beschäftigt, Kanäle zu den verschiedenen Schiffen zu öffnen.
  • Turbolift -> Deck 01 - Brücke

    Kaaran betrat die Brücke nur wenige Augenblicke nach Sybil, sodass er den überwiegenden Teil des Berichtes von Lieutenant McNally mithören konnte. Er bewegte zufrieden die Fühler, trat neben seine Erste Offizierin und warf zunächst einen Blick auf das taktische Display am Hauptbildschirm. Die drei Breenschiffe wurden in dem holograpischen Modell als rote Punkte dargestellt, die sich scheinbar langsam am Rande des Ravenna-Systems entlang bewegten. Harmlos sahen sie aus, dennoch wusste der Andorianer, dass sie eine sehr ernst zu nehmende Bedrohung waren ... wenn sie eine solche denn sein wollten. Noch immer gab ihm ihre Anwesenheit Rätsel auf. "Konnte schon ein Kontakt hergestellt werden?" Er erhielt ein Kopfschütteln zur Antwort und hob die Braue über seinem verbliebenen Auge, als die drei Signale für einen Momant aus dem Display verschwanden und dann wieder auftauchten. Die Zahlenwerte daneben, die Aufschluss über Geschwindigkeit, Typ, Masse und andere Daten gaben, waren an vielen Stellen durch Fragezeichen ersetzt. Das musste die Sensorabschirmung sein, mit der das CIC noch immer kämpfte. Schließlich wandte er sich gen Sybi: "Der Raum der Breen ist sehr weit weg. Ich frage mich, was sie mit diesem Manöver bezwecken ... Bringen Sie uns auf 10 Millionen Kilometer heran, Commander, und halten sie einen parallelen Kurs, sodass wir sie jederzeit abfangen können, wenn sie in Richtung der Werft beidrehen sollten. Noch möchte ich keine übereilte Entscheidung treffen."
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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  • Turbolift -> Deck 01 - Brücke

    Nach einer Weile kam eine weitere Kapsel und Saya stieg hinein. Schnell schoss diese die wenigen Decks hinauf, bis die Türen den Blick auf die Brücke frei gaben. Eilig stieg sie hinaus und ging an die technische Station, welche gerade ebenso von einem PO besetzt war. Dieser schien erleichtert als er die Offizierin herankommen sah. Die wenigen Schritte bis zur Station nutze die Halbbajoranerin um auf den Hauptschirm zu blicken. Eine taktische Ansicht zeigte drei Kontakte am Rande des Systems. Sie stellte sich zum PO und fragte leise, aber doch den Alarm übertönend, was los sei.
    "Die Breen", bekam sie als knappe Antwort.


    Deck 04 - Quartier 47

    Nela kniete auf den Schlafmatten und hatte ihr Plüschtier, welches einem Pinguin sehr ähnlich sah, fest im Arm. Alles war unheimlich, alle auf dem Schiff waren beunruhigt oder zumindest angespannt und es färbte auf sie ab. Die Sekunden wurden wie Minuten und die Minuten wie Stunden, während sie wartete, dass sie abgeholt wurde. Waren die fünf Minuten schon um? Das Quartier war einsam und es fühlte sich nun wie ein Gefängnis an, denn sie hatte sehr eindringlich von Saya gesagt bekommen, dass sie es bei Alarm auf keinen Fall verlassen durfte.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit bemerkte sie, dass Mike sich dem Quartier näherte und ein wenig Erleichterung stieg ihn ihr auf. Sie stand auf und ging zur Türe, wo sie den restlichen Moment wartete. Als der Terraner vor der Türe wartete hielt sie einen Moment inne, eigentlich durfte sie nicht mal die Türe öffnen. Aber das war ihr jetzt egal, also betätigte sie den Öffner und die beiden Türen glitten zur Seite. Verschüchtert sah sie zu Mike hinauf.
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  • Deck 04 - Quartier 47

    Big Mike wollte gerade schon anklingen, als Nela nun doch plötzlich von alleine die Tür öffnete. Die Kleine hatte sich angezogen und stand nun etwas verunsichert in der Tür, wie er erkennen konnte. Mike machte einen Schritt nach vorne und beugte sich herab. "Da bist du ja. Ich wollte schon anklingen." sagte er und lächelte die kleine Bajoranerin aufmunternd an. Er strich mit einer Hand einmal über ihr leicht zersautes Haar. "Bist du soweit? Oder willst du noch was zu uns mit nehmen?" fragte er Nela und wartete ab. Mike selbst machte sich nicht so viele Sorgen um den Roten Alarm. Die Crew der Esquiline hatte oft genug bewiesen, dass sie in der Lage war, fast jede Situation zu meistern. Aus diesem Grund strahlte er auch keine Anspannung aus, sondern nur Ruhe und Gelassenheit.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Deck 01 - Brücke

    Sybil erwiderte Lieutenant McNallys Gruß mit einem Nicken und lauschte dann schweigend ihren Ausführungen, ihrer Miene war nicht anzusehen, was sie dachte. Noch während die OPS-Offizierin sprach, betrat Kaaran die Brücke. Sybil nickte auch ihm zu, schweigend um die Lieutenant nicht zu unterbrechen.
    Kaaran fragte, nachdem McNally zum Ende gekommen war, was auch ihr schon auf den Lippen gelegen hatte, die verneinende Antwort entsprach allerdings durchaus ihren Erwartungen.
    Der Anweisung des Admirals folgend sagte sie knapp. "Aye, Sir." Sie wandte sich wieder Lieutenant McNally zu. "Berechnen Sie den Abfangkurs, 10 Millionen Kilometer Abstand. Berechnen Sie ebenfalls neue Kurse für die Nebukadnezar, Mauna Kea und Llandovery, erstellen Sie ein Abfangraster, dass den Breen den Weg zur Werft abschneidet, sollten sie den Kurs wechseln. Falls es überhaupt Breen sind.."
    Nach dieser wohl unerwarteten Bemerkung aktivierte Sybil ihre Konsole und kontrollierte die Bereitschaftsmeldungen der Stationen, dann sah sie auf. "Alle Stationen sind gefechtsbereit, Sir."

    Lieutenant Serina Alas

    Der überfüllte Lift, den Henry und die Trill erwischt hatten, war gerade auf dem Weg "abwärts", so dass Serina zuerst ausstieg. "Ich hoffe, es ist nichts wirklich Ernstes." Die Trill war nicht die Mutigste, außerdem machte sie sich Sorgen um Henry, oft genug stand er schließlich in der Schusslinie. Nur die Tatsache, dass der Lift noch immer voll besetzt war, hinderte sie daran, noch mehr zu sagen. So drückte sie verstohlen seine Hand und eilte dann zur Krankenstation.
    Die Türen schlossen sich, dann schoss die Liftkapsel weiter nach unten. Auf Deck 8 stiegen schließlich die restlichen Offiziere aus und es ging wieder aufwärts, zur Brücke.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • Deck 04 - Quartier 47

    Die kleine Halbbajoranerin nickte auf Mikes Frage.
    "Ich habe alles."
    Sie trug einen kleinen Rucksack in dem sich ein paar Dinge befanden, die Hilfreich sein konnten. Ihr Stofftier würde sie ein wenig beruhigen. Sie schritt aus dem Quartier und streckte Mike ihre Hand entgegen.
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  • Deck 01 - Brücke

    "Das hoffe ich auch. Bis später" sagte Henry, drückte Serinas Hand ebenfalls und nickte ihr zu, als sie auf Deck 08 ausstieg. Direkt danach fuhr der Lift zur Brücke und ließ Henry sowie einige Junioroffiziere dort aussteigen. Die jungen Offiziere ließen dem Master Chief den Vortritt auf die Brücke. Henry war mit wenigen Schritten bei seinem Sitz neben Kaaran und Sybil. Er ließ sich nieder und rief sich dabei die Statusanzeigen des Schiffes auf. Insbesondere schaute er sich die Darstellung der taktischen Sensoren an. "Was suchen die Breen denn hier?" fragte er niemand bestimmtes. Nun wandte er seinen Blick auf die taktische holografische Darstellung vor dem Hauptschirm der Esquiline. Diese zeigte das Ravenna-System, die Planeten, die Raumwerft im Bau, die Sternenflottenschiffe sowie die Schiffe der Breen. Kaaran hatte ein Abfangmanöver eingeleitet. "Admiral. Ich schlage vor, dass wir die Jäger Staffeln der Mauna Kea zum Schutz bei den Werftanlagen und der Raumstation zurücklassen." wandte sich Henry an den Andorianer, als die taktische Anzeige gerade um die vom Schiff startenden Jäger Staffeln ergänzt wurde. "VIelleicht ist dies hier nur ein Ablenkungsmanöver." sagte er und deutete auf die sich nähernden Schiffe der Breen.

    Deck 04 - Big Mike

    "Gut, dann wollen wir mal." sagte er und erhob sich wieder. Er nahm die kleine Betazoidin an die Hand und ging langsam mit ihr zum nächsten Lift. "Sag mal, wie heißt eigentlich dein Kuscheltier, was du immer mit nimmst?" fragte er Nela, während sie auf den nächsten Lift warteten.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Deck 01 - Brücke

    Die Systeme des Schiffs liefen zufriedenstellend. Die Energieversorgung war auf Gefechtsniveau und die Hilfsenergie zu 80% einsatzbereit. Alle schienen nun auf der Brücke auf ihrem Posten und warteten darauf was sich nun entfalten würde. Die Situation schien völlig undurchsichtig. Viele Fragen schossen Saya durch den Kopf, doch sie begnügte sich damit auf ihre Station zu achten und ein paar leise Worte mit dem PO zu wechseln welcher ihr assistierte. Kurz gingen ihre Gedanken zu Nela. Doch sie war in guten Händen, hoffentlich.


    Deck 04 - Korridor

    "Das ist Habakuda", antwortete Nela. "Und sie ist nicht überall dabei. Sie fühlt sich im Quartier am wohlsten."
    Das Mädchen folgte Mike zum Lift, die letzten Schritte machte sie ein wenig zügiger und drückte auf den Rufer.
    "Wo fahren wir hin?"
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  • Deck 04 - Big Mike

    Big Mike und Nela stiegen in den Lift, als dieser schließlich die Türen öffnete. "Habakuda? Ein interessanter Name. Ist er betazoidisch?" stellte Mike fest und musterte das Tier aus der Nähe. "Ist Habakuda ein Pinguin?" erkundigte er sich bei der kleinen Halbbetazoidin. "Wir fahren zu uns ins Quartier." antwortete er Nela.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Deck 01 - Brücke

    Kaaran hielt einen Moment inne. Was Sybil ansprach hatte er so nicht bedacht. Die Möglichkeit eines Ablenkungsmanövers war ihm präsent, doch er vertraute darauf, die Werftbaustelle schneller erreichen zu können als jeder potentielle Aggressor, da er sich bereits im Inneren des Systems befand. Anders als die Breen gegenwärtig. Und die Sensorendichte nahe der Werft war ungleich dichter als an der Peripherie. Indes hatte er nicht bedacht, dass diese Signale womöglich gar keine Breen waren. Die unscharfe Sensorerfassung ließ diese Vorstellung durchaus zu. "Guter Einwand, Commander", sagte er daher schließlich und verfolgte, wie Sybil seine Befehle in präzise Anweisungen für die verschiedenen Stationen umwandelte. Ein mustergültiges Zusammenspiel zwischen Ausgabe und Umsetzung.
    Die Esquiline beschleunigte mit hohen Werten. Kaaran konnte es fühlen. Natürlich war dieses Gefühl reine Einbildung, die Trägheitsdämpfer unterdrückten auch die kleinste Schwankung in der Bordgravitation, aber ein verändertes Maschinengeräusch und das Wissen um die Beschleunigung durch die Skalen auf den Bildschirmen genügten, um seinen Sinnen diesen Eindruck zu vermitteln. "Danke, Commander. Gute Arbeit,", fügte er schließlich hinzu, als seine Frau ihm die Gefechtsbereitschaft meldete. "Wir benötigen weitere Informationen." Sein Blick wandte sich gen der Technik und sein verbliebenes Auge fiel dabei auf Saya: "Eine Sonde klar machen! Verfolgungskurs auf die Division der Breen programmieren. Wir gehen so nah ran bis wir ein klares Bild haben. Wir wollen herausfinden, ob sie die Sonde ebenso vernichten wie die Sensordrohne zuvor."
    Gemessenen Schrittes ging Kaaran zu seinem Sessel, aktivierte dessen Konsolen in den Armlehnen und begrüßte den CMC mit einer kurzen Fühlerbewegung. "Beordern sie zwei Drittel der Jägerstaffeln zu der Werftanlage, Master Chief. Den Rest möchte ich mitnehmen. Breen-Kriegsschiffe sind verdammt schnell und wendig und was dieses Schlachtschiff kann, ist bis jetzt noch völlig unbekannt." Kaarans Kommndosessel erwachte zum Leben und die Anzeigen wiederholten jene Werte knapp zusammen gefasst, welche die verschiedenen Stationen vor sich hatten. "Commander, aus dem Bauch heraus, was denken Sie?" Einmal mehr konzentrierte sich der Andorianer ganz auf Sybil, die in vielerlei Hinsicht seine Partnerin war.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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