FBL: Leinen los!

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    • Offiziersmesse

      Seneca betrat die leicht abgedunkelte Offiziersmesse und warf einen Blick herum. Während der Deltaschicht sollte Dämmerung simuliert werden, um dem Körper einen Tag-und-Nacht-Rhythmus zu geben. Sie war eben durch die leeren Flure gelaufen und die wenigen, denen sie begegnete, war sie als 'Nachtläuferin' bekannt.

      Ihr Blick blieb an der Gestalt neben dem Fenster hängen, deren Körper im Dunkeln lag. Nachdem sie sich einen grünen Smoothie geholt hatte, sah sie nochmal zu der Gestalt. Kurz schaltete sie ihre Sicht in Infrarot und ging dann, überrascht, auf die Person zu, die im gedämpften Licht der Messe einen Kuchen aß.

      'Noch jemand, die morgens früh unterwegs ist.' dachte sich Seneca und ihre Schuppenfarbe zeigte das amüsierte Wechsel von Hellgrün. "Guten Morgen, Commander. Darf ich mich zu Ihnen setzen?" fragte sie höflich als sie den Tisch erreicht hatte.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Die schlanke Couch bot Platz für zwei Personen. Rund um den kleinen, flachen Tisch standen zudem mehrere Sessel. Von hier aus hatte man einen hervorragenden Blick hinaus ins All. Da das Licht im Raum ein wenig gedämmt war, schienen die Sterne besonders zu leuchten. Tanabahi hatte die Schuhe ausgezogen und es sich im Schneidersitz gemütlich gemacht. Auf ihrem linken Oberschenkel balancierte ein kleiner Teller. Zitronig frischer Duft stieg der Afrikanerin in die Nase und überdeckte für den Moment den "Neugeruch", der sonst überall an Bord präsent war. Schon mehrmals hatte sie sich gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis der Geruch von Lösungsmittel und Lacken verflogen war. Und mehr noch: ob es wohl einen Zusammenhang gab zwischen dem Gefühl, an einem Ort zu Hause zu sein und der Frage, wie gerne man seine Umgebung riechen mochte? Vielleicht sollte sie Ludmilla von Prodiebrad fragen, ob es psychologische Untersuchungen zu diesem Sachverhalt gab...

      Tanabahi gönnte sich einen weiteren Happen ihrer Zitronentarte und der wohltuende, frische Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus. Sie hatte entfernt vernommen, dass jemand den Raum betreten hatte und war dennoch überrascht, als just in diesem Augenblick Lieutenant Junior Grade Seneca neben ihr erschien. "Guten Morgen, Commander. Darf ich mich zu Ihnen setzen?", fragte die Saurianerin höflich. Die Kommandantin sah kurz auf. "Guten Morgen, Lieutenant." Sie schob ihre Beine vom Sitzpolster und schlüpfte mit den Füßen in ihre Balerinas. "Selbstverständlich. Setzen Sie sich....", mit einer knappen Geste deutete sie auf die freien Plätze um sich herum und beobachtete danach aufmerksam, wie die Sicherheitschefin Platz nahm.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Offiziersmesse

      Seneca setzt sich, das Glas mit dem Smoothie vor sich auf den Tisch stellend. Ihr Blick wanderte kurz über Commande Rinou, die mit nach Zitrone riechenden und nach Kuchen aussehenden Essen saß. Es roch interessant, denn bislang kannte sie etwa derartiges noch nicht. Ihr war bewusst, daß es genug weitere freie Plätze gab.

      "Sie sind schon früh unterwegs, Ma'am. Können Sie nicht mehr schlafen?" Ihre Hand umschloss das Glas vor ihr, das in einem frischen Grün leuchtete.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Die Afrikanerin nahm eine etwas konventionellere, dafür aber auch weniger bequeme, Sitzhaltung ein und schlug die Beine übereinander. Den Kuchenteller hatte sie auf dem Tisch vor sich abgestellt. "Ja und nein", antwortete sie der Saurianerin. "Generell sind wir eher Langschläfer. Aber vorhin war mir nach einem frühen Start und etwas Zeit für mich." Sie lächelte jedoch und fügte schnell hinzu: "Aber keine Sorge, Sie stören nicht."

      Tanabahi hatte es sich schon vor Monaten zur Gewohnheit gemacht, manchmal früher aufzustehen, um ein wenig für sich zu sein. Seitdem sie den Posten als Tevoks Stellvertreterin übernommen hatte, waren ihre Tage voll mit Terminen - nicht selten bis zum Abend. Die übrige Zeit verbrachte sie mit Damien oder Maritza oder anderen Freunden. Irgendwann war der Offizierin aufgefallen, dass ihr gelegentliche Ruhe und Einsamkeit fehlten. Nach einigen Wochen hatte Tanabahi schließlich heruasgefunden, dass der frühe Morgen ihr die beste Chance bot, diesen Mangel auszugleichen.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Ein typischer Morgen für Samuel Nikolaus Lethert: das Wecksignal ertönte um 5:00 Uhr Bordzeit. Fünf bis Sieben Minuten später stand er auf, streckte sich ein wenig, trank ein Glas Wasser und zog sich dann an, um Sport zu machen. Im Fitnessstudio traf er auf die Kollegen aus den SHARC-Teams. Sie alle trainierten etwa eineinhalb Stunden. Danach duschen, anziehen und ab etwa sieben Uhr Frühstück - meist gemeinschaftlich in der Mannschaftsmesse.

      Doch damit war Schluss, seitdem sie auf der Swansea waren. Samuel stand noch immer zur selben Zeit auf, streckte sich und trank sein Wasser - doch dabei war er nun besonders leise und vorsichtig, um seinen Kameraden nicht zu wecken, mit dem er hier eine Unterkunft teilte. Im Fitnessraum war Samuel um diese Uhrzeit meist alleine. An Bord der Swansea gab es kein Spezialkommando, lediglich sechs Crewmitglieder, die eine entsprechende Ausbildung besaßen und im Bedarfsfall als Sondereinheit eingesetzt werden konnten. Samuel war einer von ihnen. Auch Phoebe Galloway und Besuq M'R'L waren noch dabei. Sie würden - mit drei neuen Kollegen - alle zwei Wochen gemeinsam trainieren. Die übrige Zeit arbeiteten sie im normalen Schichtdienst in der Sicherheitsabteilung, auf der Krankenstation oder in der Technik.

      Nach ein paar Tagen an Bord hatte sich Samuel bereits mit der morgendlichen Einsamkeit beim Training abgefunden. Es hatte ja auch etwas Gutes: Wo und wann konnte er sonst auf so einem kleinen Schiff mal für sich sein, wenn er sich sogar mit einem Zwei-Bett-Zimmer zufrieden geben musste? Naja, sogar unsere Captain teilt sich ein Quartier!, hatte Phoebe scherzend zu ihm und Besuq gesagt und dabei tröstend auf seine Schluter geklopft, als sie beim Einzug die Quartierbelegung erfahren hatten. Die langjähirige Kameradin hatte gut reden: sie durfte elf Quadratmeter und ein kleines Bad ganz für sich beanspruchen.

      Als Samuel an diesem frühen Morgen den Fitnessraum betrat, war er überrascht. Eine junge Frau - blond, hochgewachsen und etwas schlaksig - stand auf der anderen Seite und inspizierte mit ihren Blicken die Geräte für das Muskelaufbautraining. Sam, der Fellebianer, blieb stehen und sah für einen Moment mit Vorsicht zu der Unbekannten hinüber.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Der Wecker klingelte, viel zu früh. Sophie rollte sich zur Seite und grummelte vor sich hin. Dann ging das Licht an, automatisch eine Minute nach dem Klingeln des Weckers. Wie fast jeden Morgen zwang sie sich hoch, sprang dann förmlich auf. Die ohne Decke für ihren Geschmack zu geringe Zimmertemperatur ließ sie fix ins Bad eilen. Der Weg war entsprechend kurz, da ihr Quartier eher kompakt gebaut war. Sie empfand es dennoch als ziemlich groß, hatte sie die letzten vier Jahre an der Akademie doch mit drei anderen Kadetten ein Vierbettzimmer belegt und sich mit allen Kadetten ihrer Einheit einen Dusch- und Waschraum und eine Gemeinschaftstoilette geteilt. Elf Quadratmeter zuzüglich dem Badezimmer waren mehr als genug.

      Anspruchsvoll war sie wirklich nicht. Sie hatte keine Probleme gehabt auf Rentam iII zwei Wochen ohne alles auszukommen und sich eine Hängematte zu teilen. Auch bei den Manövern an der Akademie schien sie sich trotz ihres vormals eher begrenzten Kontakt zur Natur am wenigsten über die Umstände aufzuregen als viele der Schickimickikadettenfraktion. Vielleicht lag es auch daran, dass sie auf Adan gesehen hatte, wie andere Personen leben mussten, vielleicht war sie auch einfach nur anspruchslos und sowieso sehr gesellig, sodass ihr das Teilen von Einrichtungen keine Probleme machte. Umbauen würde sie trotzdem müssen. Ihr war das 2-Meter-Bett persönlich etwas zu kurz, wenn sie nicht ganz am Kopfende liegen wollte oder ihre Arme ausstrecken wollte. Auch einen Schreibtisch brauchte sie nicht, arbeiten konnte sie auch andernorts, essen ebenso. Eigentlich brauchte sie gar nichts, am ehesten hätte sie gerne eine Badewanne zur Entspannung. Duschen und für kleine (wenn man 1,85 als klein bezeichnen wollte) Taktische Offiziere könnte sie sicher auch andernorts, baden eher weniger. Ohne einmal in den Spiegel geschaut zu haben, kam sie wieder aus dem Bad heraus.

      Sie grinste in sich hinein, während sie sich anzog. Die Auswahl war nicht wirklich groß, hatte sie doch keine Kleidung mitgebracht. So hatte sie praktisch nur Sternenflottenausführungen zur Auswahl. Ihre Auswahl fiel heute auf Herrenshorts, Sportsocken und einen Standardbüstenhalter der Sternenflotte. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kameradinnen hatte sie nichts gegen die Standardunterwäsche der Sternenflotte, sie war schlichtweg funktional. Andererseits brauchte sie die Funktion auch nicht wirklich, immerhin war sie, wie ihr deutscher Ex-Freund mal sagte, flacher als die Niederlande. Auch hier war sie mittlerweile anderer Ansicht, es war schlichtweg funktional. Sie streckte sich kurz und band sich dann ihre 10 1/2er-Turnschuhe, bevor sie mit dem Zusammenbinden ihrer blonden Haare ihre Vorbereitungen beendete. Sie müsste sie bald dringend schneiden, wahrscheinlich waren sie mittlerweile etwas zu lang für die Dienstvorschriften.

      Sie nahm sich ihr Handtuch, verließ ihr Quartier und rannte los. Wasser würde es sicher dort geben und duschen würde sie danach im Quartier, da sie noch gar nicht wusste, ob es im Fitnessraum überhaupt eine Dusche gab. Kaum war sie auf Geschwindigkeit gekommen, musste für um eine Ecke biegen. Sie hoffte inständig, dass das Scheppern ihrer Schritte auf dem Boden genug Warnung für etwaige ihr entgegenkommende Kameraden war. Fast wäre sie vorbeigerannt, doch schaffte sie es gerade nach an der Tür zum Fitnessraum anzuhalten. Als sie ihn betrat, fand sie ihn leer vor. Extra für sie sprang das Licht an. Sie schaute sich um, die Geräte schienen baugleich zu jenen an der Akademie zu sein. Einen Augenblick schaute sie sich um, wollte sich einen Überblick verschaffen. Fürs erste würde es wohl das Laufband werden, denn ihr kurzer Sprint war definitiv kein angemessenes Warmmachen. Zwar war sie noch jung und nicht besonders verletzungsanfällig, doch mit Blick auf ihre Mutter hatte sie nicht die Hoffnung, dass dies bei ihr besonders lange der Fall bleiben würde. Was nach dem Laufen? Vermutlich die Beinpresse, etwas für die Schultern und die Arme, und etwas für die Rumpfmuskulatur, ihrer persönlichen Schwachstelle. Ja, das dürfte passen. Da bemerkte sie, dass jemand in den Raum eingetreten war. Er sah nicht aus wie einer der Offiziere, die sie mittlerweile alle zu kennen hoffte, immerhin hatte sie sich einige Zeit mit ihren Bildern und Namen beschäftigt. So grüßte ihn mit einem freundlich-fröhlichen "Guten Morgen. Hallo, Ich bin Sophie." und wartete seine Reaktion ab. Immerhin sollte sicher sein, dass es sich bei ihrem Gegenüber nicht um einen Morgenmuffel handelte.
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Offiziersmesse

      Es war Senecas Schuppenfarbe anzusehen, daß sie bei den ersten Worten von Tanabahi Rinou sich schon zurückziehen wollte, aber sie entspannte sich als sie hörte, daß sie nicht störte. Die Farbe kehrte zu einem freundlichen hellen Grün zurück.

      "Gut, das wäre mir sonst unangenehm." Sie trank etwas von dem Smoothie. "Ist das Kuchen?" fragte sie, mit einer gewissen Neugierde, nach. Sie hatte recht schnell gelernt, daß sie zwar süße Sachen essen konnte, aber dann durch den erhöhten Blutzuckerspiegel aufgedreht war und sie sich derartiges nicht an Arbeitstagen gönnen sollte. Ein gleichmäßiger Blutzuckerspiegel war für sie und ihre Arbeitsweise besser.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Offiziersmesse, Deck 01

      "Gut, das wäre mir sonst unangenehm", war Senecas Antwort auf ihre Worte. Etwas an der Art, wie die Saurianer es sagte, erheiterte Tanabahi. Sie musste fast ein wenig grinsen - und war froh, dass ihre Gesprächspartnerin sich einen Schluck von ihrem Drink gönnte, damit es nicht so auffiel.

      "Ist das Kuchen?" Seneca deutete nun auf den Teller auf dem Tisch zwischen ihnen. Die Afrikanerin sah hinab. Die Frage war kam ihr irgendwie plump vor. Selbstverständlich war es Kuchen - das dürfte sogar eine Saurianerin erkennen, die seit Jahren unter Menschen lebte! Vielleicht war es Senecas Versuch, Konversation zu betreiben? Wahrscheinlich sogar, dachte Tanabahi bei sich. Sie gestand sich selbst ein, dass es ihr ja auch manchmal schwer viel, ein Gespräch ab Laufen zu halten. Vor ein paar Tagen erst war das der Fall gewesen, als sie Vice Admiral Rajampet sie so galant zum Schiff geleitet hatte. Sie nickte Seneca bestätigend zu. "Ja, Zitronentarte." Ein beschwingtes Lächeln huschte dabei über das Gesicht der Kommandantin und sie offenbarte: "Meine Lieblingssorte."


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      Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Plötzlich sah sie zu ihm hinüber. "Guten Morgen. Hallo, Ich bin Sophie." Ihre Stimme klang freundlich und fröhlich. Die Art, wie sie ihn ansprach - so locker und sorglos - überraschte Samuel so sehr, dass er zunächst schwieg. Wann war er zum letzten Mal auf jemanden getroffen, der so unbekümmert zu sein schien? Mal abgesehen von den Kindern auf der Chimera...
      Nach einigen Sekunden wurde Samuel bewusst, dass es notwendig war zu antworten. Alles andere würde komisch wirken. Er lächelte. "Hi", Samuel gab sich selbst einen Schubs und ging auf sie zu, "ich bin Samuel. Samuel Lethert." Er war bei ihr angekommen und streckte ihr die Hand entgegen.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107

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    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Bei ihrem Gegenüber dauerte es etwas, bis er auf ihre Begrüßung reagierte. Doch ein Morgenmuffel, dass sich nur gezwungen hatte so früh aufzustehen? Er sah allerdings wie jemand von der Sicherheit aus, und die sollten ja zumindest viel Selbstdisziplin haben, oder etwa nicht? Sie machte einen Schritt auf ihn zu und nahm seine Hand. Ihr Druck war zuerst relativ fest, dann passte sie ihn an den ihres Gegenübers an. Sie wollte ja bloß nicht grob wirken. "Sind Sie jeden Morgen hier?", fragte sie ihn schließlich, davon ausgehend erstmal alles aus ihm rausquetschen zu müssen.
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Offiziersmesse

      Im Nachinein schien ihre Frage ungeschickt zu sein, aber oft genug hatte sie allein gegessen und Kuchen war kein Gericht, das sie oft sah. Und von Tarte und dem feinen Unterschieden war ihr noch weniger bekannt, selbst nach vielen Jahren unter Menschen. Kurz wechselten die Farben von mittelgrün in dunkleres, nervöses, grün, dann wieder in gleichmütiges mittelgrün.

      "Ein früher Start also, mit Zitronentarte. Nach einem Lauf durch die Gänge gibt mir der Drink hier wieder Energie. Steht heute etwas interessantes auf dem Plan, Ma'am?" fragte sie.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
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    • Offiziersmesse, Deck 01

      Tanabahis Blick glitt zu Senecas Glas, als sie den Drink erwähnte. "Ziellich grün", kommentierte sie den Anblick. Doch die Sicherheitschefin hatte auch weiter gesprochen und wollte wissen, ob heute etwas interessantes auf dem Plan stand. Tana bewegte den Kopf leicht hin und her. "Nunja, wie man es nimmt...", sie lehnte sich vor und griff mit links zu dem Kuchenteller. "Ich habe nachher einen Briefingtermin für unseren ersten Einsatz. So wie es ausschaut, werden wir erst mal für eine Forschungsmission eingesetzt.
      Die Kommandantin nahm die Kuchenkabel zur Hand und trennte damit einen mundgerechten Bissen von der Tarte ab. "Soll das ein Smoothie sein?, fragte sie neugierig und deutet auf Senecas Glas.

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      Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Er löste seine Hand wieder und nahm diese zurück. Schon aus Prinzip hatte er beim Händeschütteln nicht all viel Druck aausgeübt, weil sie so dürr aussah. Offensichtlich passend - denn ihr Händedruck war kaum kräftiger gewesen. Samuel nickte. "Jupp, bislang zumindest. Gewisse Gewohnheiten wird man eben nicht so schnell los. Auch dann nicht, wenn die Kollegen nicht mehr mitziehen." Der Fellebianer deutete hinüber zu den Laufbändern. "Ich starte normalerweise damit. Und Sie?"
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Seneca richtete sich auch etwas auf und ihre Schuppenfarben spiegelten ihr Schmunzeln mit einer Welle heller grüner Farbe wieder als sie den Drink als ziemlich grün bezeichnete. Er war nur eine Nuance dunkler als ihre fröhliches Grün, wenn sie sich wohl fühlte und amüsierte.

      Sie nahm das Glas hoch, um davon zu trinken. "Forschungsmission klingt doch gut. Die meisten sind doch deswegen zur Sternenflotte, nicht nur, um zu kämpfen, sondern mehr, um etwas Neues kennen zu lernen, neue Welten, neue Gegenüber. Ich finde es spannend, wie manche Gesellschaften sich gebildet haben und wie das soziale Zusammenleben funktioniert. Wissen Sie schon, in welche Gegend wir fliegen werden?"

      Sie beobachtete, wie Tanabahi exakt eine Gabelgröße Tarte abtrennte als die Frage nach dem Drink kam. "Ja, ein Smoothie. Sozusagen die gesunde Variante zum saurianischen Brandy." scherzte sie. "Diesmal mit Zutaten von der Erde: Spinat, Gurke und Apfel."
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Die Französin wunderte sich über den läppischen Händedruck. Fehlendes Selbstbewusstsein oder etwas anderes? Auf die Idee, dass ihr Gegenüber sie schonen wollte, wäre sie im Leben nicht gekommen. Zwar waren ihre Beine ihr Prunkstück, doch in ihrer eher minimalistischen Sportkleidung sollte zu erkennen sein, dass ihr Rumpf und ihre Arme zwar nicht die einer Kugelstoßerin waren, aber dennoch für eine menschliche Frau weit überdurchschnittlich trainiert waren.
      Sie nickte, ganz sicher jemand von der Sicherheit. "Ja, ich hätte entweder mit dem Laufband oder dem Rad angefangen." So hängte sie ihr Handtuch auf und stellte sich auf eines, das sie binnen weniger Sekunden eingestellt hatte. "Bisher war ich nicht so regelmäßig im Kraftraum. So mit 13 habe ich angefangen einmal pro Woche reines Krafttraining zu machen, ergänzend zum Torwarttraining und dann an der Akademie zweimal pro Woche, um gegenüber den Mitkadetten nicht zu sehr hintenan zu stehen. Aber im Zuge des eher geringen Sportangebots an Bord, werden Sie mich wohl öfter hier sehen."
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Die Kommandantin verzog das Gesicht und gab ein leises "Urg" von sich. Skeptisch sah sie Seneca an und meinte: "Spinat habe ich glaube ich noch nie gegessen.... Aber Apfel und Gurke alleine stelle ich mir schon unappetitlich vor." Sie blickte zu der Gesprächspartnerin hinüber und war sich zunächst nicht ganz sicher, wie sie den Gesichtsausdruck der Saurianerin deuten sollte. Um sicher zu sein, dass sie hier keine Grenze überschritt, schob Tanabahi ein leicht entschuldigendes "Nichts für ungut..." nach und lächelte.

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      Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Samuel folgte Sophie mit langen Schritten hinüber zu den Laufbändern und nahm das zweite Gerät in der Reihe in Beschlag, indem er sein Handtuch ablegte und die Trinkflasche in der dafür vorgesehenen Halterung positionierte. "Ich hab erst viel später damit angefangen", berichtete Samuel, während er sein persönliches Programm aufrief und auf start drückte. "Als Jugendlicher war ich immer eher das Pummelchen - und damit der Außenseiter. Eigentlich ist es heute nicht anders: wenn ich nicht regelmäßig trainiere, setzt das Essen sofort an." Der Fellebianer sah zu Sophie hinüber und grinste schief. Da er schlank und kräftig aussah, würde die junge Blondine sicherlich darauf schließen, dass Samuel besonders diszipliniert war. "Was für Sportarten wären denn so nach deinem Geschmack?", wollte er dann unvermittelt von ihr wissen.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Sophie lief auf ihrem Band los. Sie fing nicht gemütlich an, sondern setzte gleich ein ordentliches Lauftempo an. Für einen langsamen Beginn war schließlich keine Zeit, wenn sie noch den Rest ihres Programms abspulen wollte. Etwas überrascht schaute sie dann, als das Laufband auf Geschwindigkeit war, zu Samuel. "Du warst ein Außenseiter, weil du etwas mehr gewogen hast? Bei uns gab es sowas nicht, aber vielleicht kannten wir uns auch irgendwie zu gut. Vielleicht ist das etwas anders, wenn man in einem so kleinen Kreis aufwächst wie ich es getan habe, oder die Tochter der 'Chefin' ist." Sie schaute kurz auf das Display des Sportgerätes: "Ich habe wohl die Gene von Maman, mehr oder minder. Ich glaube, ich setze leichter an als sie, aber dafür bewege ich mich zu viel." Es schien noch etwas mehr zu sein, aber ihre kleinen pubertären Identitätskrisen wollte sie Samuel nicht unbedingt beim ersten Treffen aufbinden. Womöglich hatte Joshua, der Chefarzt von Sternenbasis 613, einige ihrer Gespräche dokumentiert. Sie wusste es nicht, hatte sie doch bisher noch keine Einsicht in ihre eigene medizinische Akte genommen.

      Es dauerte etwas, bis sie auf seine Frage antwortete. "Ich spiele Fußball, seit ich mich länger als eine Sekunde auf den Füßen halten kann. Als Torhüterin konnte ich da bisher auch immer ganz gut mithalten. Richtig in einer Mannschaft gespielt habe ich aber nur auf Adan in einer Jugendmannschaft und ab und zu auch mal bei den Senioren. Auf der Akademie habe ich dann auch gespielt. Aber ich mache noch viele andere Sachen. Ich schwimme sehr gerne, früher sogar jeden Morgen. Basketball mag ich auch ab und zu, Tennis und Beachvolleyball habe ich auch ab und zu mit Freunden gespielt. Und im Familienkreis oder mit Freunden war ich auch oft reiten und segeln. Auf Adan gabs auch jedes Jahr zwei Wasserballturniere, und an einem Triathlon habe ich auch mal teilgenommen, wobei dabei das Laufen meine Stärke ist. Oh, und ich habe als Jugendliche ein paar Boxtrainings gemacht, mag aber Kampfsportarten weniger als Kampftechniken. Und du?"
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Offiziersmesse

      Senecas Pupillen verengten sich leicht bei den Urg von der Kommandantin und sie wechselte in ihr neutrales mittelgrün. Die Worte der Frau ihr gegenüber klangen seltsam, jemand, der frisches Essen, Obst und Gemüse, ablehnte. Offensichtlich hatte sie noch nie einen Grünen Smoothie getrunken gehabt, aber sie würde sie über die Vorteile nicht aufklären.

      "Wie Sie meinen, Kommandantin. Es klingt als würden Sie weder Äpfel, noch Gurke oder Spinat mögen. Ist notiert." Sie hob das Glas an und trank davon. Das Chlorophyll der grünen Pflanzen, die Vitamine und Enzyme aus den zerschredderten Pflanzenzellen kam ihr nun zu Gute.

      "Sie sagten noch nicht, wohin es uns verschlagen wird. Ist Ihnen unser Ziel noch nicht bekannt oder wollen Sie es erst beim großen Briefing sagen?"
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Tanabahi schüttelte abwehrend mit dem Kopf. "Nein nein.... Äpfel und Gurken sind super! Schön knackig. Aber die Kombi kann ich mir nicht vorstellen", korrigierte sie Seneca. "Und spinat gab es bei uns früher nie." Die Afrikanerin nahm die Gabel und trennte einen weiteren Bisschen von ihrer Zitronentarte ab. Mit dem mundgerechten Stückchen Kuchen auf der Gabel sah sie wieder zu Seneca hinüber. "Damien isst manchmal Spinat, zum Beispiel wenn Silena da ist. Beide haben immer wieder geschworen, wie lecker es schmeckt... Aber ganz ehrlich: es sieht einfach so schleimig aus." Sie schüttelte sich leicht bei dem Gedanken und aß schnell das Stückchen Kuchen, als könnte sie so ihre Vorstellung vom Spinat vertreiben.

      Anschließend lehnte die Kommandantin sich vor und stellte den Kuchenteller wieder auf dem Tisch ab. "Ich weiß noch nicht, wohin es gehen wird. Zu letzt waren der Rhunia-Sektor und der Tarantula-Nebel im Gespräch." Tanabahi warf einen Blick zu der Saurianerin hinüber und erhob sich dabei. "Entschuldigen Sie mich kurz. Ich geh' nur einen Kaffee holen. Für Sie auch?"

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      Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Inzwischen hatte auch Samuel an Tempo zugelegt. Seine Aufmerksamkeit galt für einige Augenblicke vor allem dem Laufband, um sich einzugewöhnen. Dann warf er wieder einen Blick hinüber zu Sophie. "Das ist ja... Einiges", war das erst beste, das ihm zu ihrer Aufzählung einfiel. Der Fellebianer dachte an das umfangreiche Training in der Spezialeinheit und meinte dann Sophies Frage beantwortend: "Fitness- und Krafttraining und Kampfsport zum Beispiel." Er musterte sie von der Seite und entschied, dass es angebracht war, mehr zu erzählen. "Die vergangenen zehn Jahre war mein Dienst locker zur Hälfte mit sportlichen Aktivitäten gefüllt. Wenn nicht sogar noch mehr. In der Freizeit ist dann nicht so viel dazu gekommen. Auf der Chimera haben wir alle paar Wochen just for fun irgendwas gemacht: Schwimmen, Skateboarden oder Gummistiefelweitwurf..." Samuel grinste, als er das letzte Beispiel nannte.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Sophie grinste breit, wie so oft mit dem Hauch eines Lächeln, ein wenig spitzbübisch und verschmitzt, aber im Grunde doch harmlos. Ob Samuels Reaktion antwortete sie: "Nun, die Auflistung war nicht mal komplett. Ich galt als Kind als sehr unruhig und brauchte meine Bewegung. Und als ich dann erstmals als Jugendliche festen Boden unter den Füßen hatte, waren alle Dämme gebrochen." So hatte sie das Klettern mit Christina Hamilton gar nicht erwähnt, zu selten hatte sie noch mit Jamina die Möglichkeit dazu gefunden. Und sie erwähnte auch nicht, dass man ihr diese äußerliche Unruhe auch noch im Erwachsenenalter nachsagte, nein, das war zu wenig. Sie war eine recht unruhige Person, das wusste sie selbst am besten. Mittlerweile hatte sie ihre Endgeschwindigkeit erreicht. Ganz so leicht fiel ihr das Sprechen nicht mehr, denn sie hatte das gemütliche Joggingtempo schon weit hinter sich gelassen.
      "Die halbe Dienstzeit mit Sport? Dann wäre ich wohl Profisportlerin geworden, dazu hätte ich womöglich die Chance gehabt." Sie lief weiter, überlegte, wie sie es formulierte. "Aber zu viel körperliches Training für den Dienst bringt für mich persönlich wohl nicht so viel. Ich könnte sicher noch einige Prozent mehr aus meinem Körper herausholen, doch wäre ich den meisten anderen Personen dennoch gnadenlos unterlegen, außer vielleicht einem Ferengi. Der Fluch des zweiten X-Chromosoms." Sie wollte die letzte Bemerkung locker-flockig klingen lassen, humorig, doch es schwang etwas mehr mit, die Sorge der jugendlichen Sophie den falschen Körper zu haben. Sie überlegte, ob sie noch etwas sagen sollte, vielleicht etwas zu anderen Möglichkeiten seine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, doch entschied sie sich dagegen. Die meisten waren strikt dagegen, fanden etwas gruselig daran.
      "Skateboardfahren? Darauf ist mein Körper nicht ausgelegt, zu hoher Schwerpunkt, zu lange Beine. Auf der Strandpromenade zwischen dem Sternenflottenstützpunkt und Little Eden konnte man aber super skaten, wenn es nicht zu heiß war, also meistens während der planetaren Nacht. Überhaupt ist es für mich immer noch etwas komisch meine Aktivitäten und meine Bekleidung nicht nach den Wetterbedingungen ausrichten zu müssen. Die Zeit in San Francisco war da ein netter Übergang, da das Wetter dort ja vergleichsweise milde war."
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      "Naja...", Samuel zuckte im Laufen mit den Schultern. Da das Laufband inzwischen ein recht zügiges Tempo vorgab, brachte ihn die lapidare Bewegung ein wenig aus dem Gleichgewicht. Schnell fing der Fellebianer sich wieder. "Bei mir wird halt erwartet, dass ich noch die letzten Prozent aus mir raus hole." Er tippte das Display an und drosselte die Geschwindigkeit leicht. Warum in die Vollen gehen, wenn sich die Gelegenheit für ein interessantes Gespräch bot?! Erst vor ein paar Tagen hatte sein Sohn ihm wieder gepredigt, wie wertvoll die Gemeinschaft mit anderen war und er sich doch mehr darauf einlassen solle. Ein Lächeln huschte über Samuels Gesicht, als er an das Gespräch mit seinem Sohn dachte. Der Junge war ganz wie seine Mutter: warm, einfühlsam und fürsorglich. Und zuweilen ungeduldig mit seinem Vater - ebenfalls genau wie die Mama.
      Samuel riss sich aus seinen Gedanken los und sah wieder zu Sophie hinüber. "Sag mal, was machst du eigentlich?" Er riet drauf los: "Operationsleitung? Oder bist du Physikerin?" Neugierig und mit einem sympathischen Lächeln im Gesicht sah er sie an.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
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