FBL: Leinen los!

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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea


      Inzwischensind mehrere Tage an Bord vergangen und Julien hatte sich schon begonnen etwaseinzuleben. Im Casino, dem Tenby, hat er einige interessante Bekanntschaftengemacht. Eine davon war Sophie Davion.
      Dergewaltige Name schwang meist bei Begegnungen mit ihr immer mit, doch Julienhatte das bei ihrem ersten Treffen ganz gut im Hintergrund halten können.Schließlich war Sophie nicht jemand anderes, sondern eben Sophie.
      Wasihn jedoch dazu brachte jetzt in Holosuite 1 gerade ein herbstlichesWaldsetting einzustellen und eine Lichtung auf der eine Shootingrange aufgebautwar, war Sophies Interesse an alten Waffen der Menschheitsgeschichte. Dazugesellte sich seine persönliche Neugier auch derartige Waffen mal in der Handzu halten. Während der Akademieausbildung konnte er sich mit bestenSchützenbewertungen brüsten, aber er hatte so eine Vermutung, dass das hiergenau wie Bogenschießen, doch etwas gänzlich anderes war. Der Windmesserdrehte ganz langsam in der leichten simulierten Brise und Julien zog sich einenFliespullover über.
      "Computer!SIcherheitsprotokolle aktivieren!", gab Julien noch knapp vonsich. Es sollte ja zum Spaßsein und nicht zu Unfällen kommen.
      Erstand in Boots, Jeans und Pullover nun da, zogsich noch einen Beanie über sein nackenlanges Haar und begutachtete dieWaffenauswahl, während er auf seinen Gast wartete.
    • Gekleidet in standfeste Stiefel, sowie eine feuerfeste Hose und Weste, betrat Sophie das Holodeck. Ihr mehr als schulterlanges Haar hatte sie zu einem einfachen Zopf gebunden. In ihrem Gürtelholster an der rechten Hüfte, ruhte ungeladen ihre persönliche Waffe vom Typ Glock 31. Gehörschutz und eine Schutzbrille hatte sie nicht mit, das würde schon das Holodeck liefern müssen.

      Als sie das Holodeck betreten hatte erkannte sie das Programm wieder. Es war das gleiche in das vor einigen Wochen die Kommandantin reingeplatzt war, um sie zum Test der Typ I Phaserpistole G17 zu holen. Auch sie war keine schlechte Schützin. An der Akademie hatte es immerhin für die Simo Häyhä-Medaille in Silber gereicht, doch beschränkte sich ihr Können auf Langwaffen und qualifizierte sie eher zu einem Designated Marksman als einem Scharfschützen. Für diesen Job gab es dann doch viele bessere.

      "Salut Julien", grüßte sie ihren Kollegen und betrachtete die Auswahl an Waffen. Einige kannte sie, darunter Klassiker die AK 47, den K98, das Dreyse-Nadelgewehr und dergleichen. "Ich sehe du hast schon was zum Schießen besorgt. Ich habe nur meine eigene Sportwaffe mitgebracht. Mein 1853er Enfield ist ja leider nicht mehr." Sie ließ noch einmal ihren Blick über die Schießeisen andern: "Aber die Bandbreite der Auswahl dürfte ziemlich interessant sein."
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea


      "Hi, Sophie.", bewundernd schaut er auf ihr Gewehr. Damit gerechnet, dass sie ihr eigenes mitbringt hatte er nicht, aber im Nachhinein dachte er sich, dass er es auch nicht ganz hatte ausschließen können. "Ich bin beeindruckt. Ist das wirklich ihr eigenes?"
      Julien hatte sich für die ersten Schüsse bereits einen Klassiker herausgesucht, die Winchester. Die Waffe hatte er bereit seit einigen Minuten begutachtet und mit ihr geliebäugelt. Es ist so etwas krass anderes, im Vergleich zu heute.
      "Ich vermute nicht so viele Leute trauen sich an jemanden heran, der zum einen ihren Namen hat und zum anderen zugleich im Besitz eines Gewehres ist. Oder ist das vielleicht der Charm, der Sie unwiderstehlich macht?", fragte Julien mit einem verschmitzten Lächeln. Am Tonfall merkte man, dass es weniger ein Flirt war, sondern eine tatsächliche Frage aus Interesse.
      Während er auf eine Antwort wartete, wandte er sich dem Zubehörtisch zu, nahm sich mehrere Patronen, einige stellte er auf einen Tisch neben der Range, eine legte er bereit um geladen zu werden. Er zog sich eine Schutzbrille über und lehnte dann an der Range, Sophie beobachtend.
    • Sophie schaute runter auf ihr Holster, wo ihre Pistole ruhte. "Ja, ein Geschenk meines Schießausbilders von der Akademie. Damit ich endlich mal mit ner Kurzwaffe schießen lerne. Meine Ergebnisse waren mit Kurzwaffe nie so gut wie mit Langwaffen." Sie holte ihre Glock 31 aus dem Holster und hielt sie ihm hin. "Sie ist nicht geladen. Ich nutze an Bord nur holographische Munition." Sie schaute seine Wahl an: "Winchester. Klassisch. Ist das ne 73er oder ein anderes Modell? Ich fand als Kind den Wilden Westen toll, aber außer ein paar Scharmützeln mit amerikanischen Ureinwohnern lief da ja nicht viel. Dafür habe ich ein paar Mal Henry Rifles geschossen, in Holoromanen. Das Henry ist praktisch der Opa des Winchester." Sie schaute sich um, fand aber keines. Nur ein Sharps Rifle, das sie so gleich in ihr Herz schloss.

      Sie grinste Julien an: "Na ja, für gewöhnlich trauen die Leute sich schon an mich heran. Für manche war es wohl an der Akademie komisch, aber ich denke bei Leuten, die nicht in den späten 90ern an der Akademie waren, dürfte sich die Bekanntheit des Namens dann doch etas in Grenzen halten. Und, bewaffnet bin ich seit ... sechs Jahren, das hat bisher noch keinen aufgehalten." Sie machte eine kurze Pause und fügte dann hinzu: "Außerdem habe ich mittlerweile den Nachweis erbracht, dass ich kein Schusswaffe benötige, um jemanden zu töten." Sie wusste nicht warum sie es sagte, und auch die Art, auf die es rüberkam war keinesfalls die, die sie beabsichtigt hatte. Oder hatte sie überhaupt irgendetwas beabsichtigt?

      Er gab ihr die Waffe zurück und sie holsterte sie wieder. Sie griff das 1859er Sharps Rifle, schulterte es und griff dann nach einigen Zündkappen und Papierpatronen, die sie in den unteren Taschen ihrer Weste verstaute. "Was meinen Charme ausmacht, vermag ich natürlich nicht zu bewerten. Mancheiner würde wohl sagen, dass ich keinen habe, aber ich war immer davon ausgegangen recht nahbar zu sein." Sie schaute auf seine Vorbereitungen. Sie fragte sich, ob er einzeln schießen wollte, da er noch keine Anstalten machte das Röhrenmagazin zu füllen. Wollte er ein Wettschießen veranstalten? Irgendwie schien er ihr nicht der Typ dafür zu sein. "Also, wollen wir?"
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea



      "Legen wir los!"
      Julien wandte sich der Munition zu und begann die Patronen in das Gewehr zu laden.
      "Das ist die 66er. Ich muss zugeben, dass ich mir diese Waffe weniger nach Wissen ausgesucht habe, sondern, weil ich sie optisch ansprechend fand. Manchmal muss man einfach mal der Nase nach gehen."
      Die Waffe war geladen und er schaute wieder zu Marie, während er an den Schießstand herantrat.
      "Ich denke, dass dich dann so manch einer unterschätzt in Sachen Charme, aber das ist jetzt mal einen wilde Unterstellung meinerseits. Was mich gerade etwas interessieren würde, ich die Aussage, dass du jemanden ohne eine Schusswaffe getötet hast. Wie kam es dazu? Oder ist die Frage vielleicht etwas zu indiskret?"
      Er richtete sich dann zu den Zielen aus, hob die Waffe, lud durch und atmete nochmal durch, bevor er zu zielen begann. Sein Stand wirkte geübt. Er hatte an der Akademie ein umgreifendes Verständnis in Sachen Bewaffnung sich angeeignet und er machte durchaus den Eindruck, als wüsste er, was er hier tut. Einziger Unterschied, dass es an der Akademie keine Projektilwaffen waren, vom Bogen abgesehen.
    • "Oh eine 1866er?" Sophie nickte noch einmal lächelnd: "Ich glaube der verschießt im Original sogar noch die alten .44er Henry mit Randfeuerzündung." Bei ihr selbst dauerte der Ladevorgang etwas länger, doch zunächst galt es sich zu schützen, selbst wenn sie nur auf dem Holodeck waren. Manche Gewohnheiten sollte man auch unter Simulationsbedingungen eben nicht ablegen. Mit Gehör- und Augenschutz ausgestattet gesellte Sophie sich neben ihn.

      Mit der Betätigung des Unterhebels öffnete sich die Kammer ihres Gewehrs. Gemächlich griff sie in die linke untere Westentasche und holte ein Papierdingsda raus, das aussah wie eine völlig missglückte selbstgedrohte Zigarette, die Papierpatrone. Fast hätte sie sie zum Aufbeißen zum Mund geführt, überwand sich dann jedoch und führte sie in die Kammer ein. Mit dem erneuten Betätigen des Unterhebels schloss sich die Kammer und schnitt das Ende der Papierpatrone ab. Nun war es der gewöhnliche Umgang wie mit jedem Gewehr mit Zündhütchen. Sie griff in die rechte untere Westentasche, spannte den Hahn halb und führte das Knallquecksilberzündhütchen zum Nippel.

      Noch einmal sah sie zu Julien. Ein nach-dem-Aussehen-Aussucher also? Interessant, dass seine Wahl dann nicht auf eine der verzierten, osmanischen Steinschlosspistolen gefallen war. "Nun, ich glaube aber als wirklich charmant gelte ich gemeinhin wirklich nicht. Aber vielleicht verstecke ich den einfach nur unter meinen langen Haaren oder so." Als Julien dann den Tod von Bar'Sagh ansprach, ärgerte sie sich nur über sich selbst. Die Klappe halten war noch nie ihre große Stärke gewesen. Also hielt sie es kurz: "Nun ja, im Zusammenhang mit einer komplizierten Geschichte musste ich mich einmal ohne Phaser selbst verteidigen, mit einem Dolch. Dank dem, was man gemeinhin als Muskelgedächtnis bezeichnet, stehe ich eben jetzt noch hier und mein Gegenüber nicht mehr."

      Sophie spannte den Hahn nun voll und zielte auf eine Zielscheibe in 200 Metern Entfernung. Sie hatte schon seit ihrer Kindheit Umgang mit Waffen gehabt, sowohl Phasern als auch historischen Waffen auf dem 19. und 18. Jahrhundert, dem Holoromanfimmel ihrer Eltern sei Dank. Und bei ihrer Körpergröße wirkte das 1,40 lange Gewehr auch nicht besonders groß. Sie grummelte, als sie sich ertappte und stellte das Visier auf 200 Meter ein. Was für ein blöder Fehler. Erneut zielte sie. Kurz darauf schoss mit einer weißen Rauchwolke das .52er, 475 grain-Projektil aus dem Lauf und traf noch in derselben Sekunde das Ziel wenige Zentimeter über der Mitte.
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea


      Julien ließ Sophie noch gar ausreden und notierte ihren letzten Satz mit einem verständnisvollen Nicken. Sie hatte auch ihren Lärmschutz aufgezogen und würde ihn so oder so nicht mehr verstehen. Er war bereit. Sie offenbar auf. Der erste Schuss ihrer Waffe hat sich gelöst, doch Julien blieb voll auf seine Zielscheibe konzentriert. Dann drückte er ab. Erst ein Mal und der Schuss striff gerade noch so das Ziel.
      "Hm...", grummelte er und lud die Waffe am Zug durch. Nach einer kleinen Standkorrektur legte er erneut an und dann fielen mehrere Schüsse. Als die Waffe leer geschossen war, legte Julien diese vor sich ab und begutachtete die Zielscheibe. Jeder Schuss war angekommen und einige auch im inneren Kreis der Scheibe. Er nahm seinen Lärmschutz und die Schutzbrille ab.
      "Anders, als ich dachte. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie sich einen Waffe verhält, bevor man sie das erste Mal abgefeuert hat."
      Julien sah auf Sophies Ziel und erkannte ihre Expertise. Der Fehler beim Zielen von ihr war ihm nicht aufgefallen.
      "Jemanden von Angesicht zu Angesicht zu töten, sei es durch ein Waffe oder mit bloßer Hand, ist etwas einschneidendes, etwas prägendes. Die Welt durch ein Visier ist mehr artifiziell als die durch die eigenen Augen. Wenn man jede Nuance an Emotion wahrnimmt im Moment des Kampfes auf Leben und Tod und beobachten kann, welche Stadien der Gegner durch macht, während man zum Teil auch mit sich selber kämpft. Aber unter dem Strich will ich nicht auf der anderen Seite stehen, wenn du mit gehobener Waffe in den Kampf gehst. Das war ein sehr schöner Treffer."
    • Während Julien seine Schüsse rausjagte - scheinbar hatte er das Magazin nicht mit vollen 15 Schuss geladen - lud Sophie ein zweites Mal nach, zielte und schoss. Diesmal traf der Schuss nach näher an der Mitte. Als der Rauch sich zu verziehen begab nahm sie ebenfalls die Schutzausrüstung ab und schaute zu Julien, der schon einige Sekunden fertig war. Geübte Schützen konnten mit dem Sharps angeblich 10 Schuss pro Minute abfeuern. Bei Sophie wären es mit Sicherheit nicht einmal 6. Früher mal, verglichen mit einer gezogenen Muskete, hätte sogar das als hohe Feuerrate gegolten.

      Sie lächelte ihn an, während sie den Pulverrauch genüsslich einatmete. "Wieso anders? Man muss halt nach jedem Schuss neu zielen wegen dem Repetierhebel. Das ist mit halbautomatischen oder automatischen Waffen natürlich einfacher. Aber immerhin merkt man noch, was da gerade passiert, wenn man die tödliche Ladung aus dem Lauf jagt. Eines der anschaulicheren Beispiele für Newtons zweites Gesetz. Aber zum Bedienen einer Waffe gehört mehr als das bloße Feuern. Der ganze Ladevorgang, die Waffenpflege. Du siehst ja selbst, wie viel mehr Schüsse du abfeuern konntest, als ich es mit meinem Gewehr vermochte." Sie machte eine erneute Pause, bis der Rauch sich wenigstens halbwegs verzogen hatte, was aufgrund der leichten Brise nicht zu lange dauerte.

      "Der Blick durch ein Visier ist meiner Erfahrung nach nicht wirklich künstlich, sondern einfach noch mehr eingeschränkt, als er es ohnehin ist. Aber ich glaube im Kampf sieht man gar nicht so viel, egal ob man mit geschlossenen oder offenem Visier kämpft." Sie machte keine genaueren Angaben zu den Kämpfen, die sie erlebt hatte. Ob als Jeanne d'Arc mit Ritterhelm auf dem Holodeck oder zuletzt helmlos auf dem klingonischen Schiff ... Sie grinste schwach, als er ihre Treffsicherheit kommentierte: "Danke, glaube ich ..." Wieder pausierte sie, unsicher, was sie nun sagen sollte. "Nochmal eine Runde oder willst du lieber was anderes ausprobieren?"
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      Julien ging mit seinem Gewehr zum Waffentisch und legte die 66er Winchester wieder ab.
      "Och, ich würde schon nochmal. Ich wollte schon immer mal mit einem Scharfschützengewehr schießen. Zumal man nicht so oft dazu kommt derartige Waffen mal zu benutzen, wie sie hier liegen. Und ich als Counselor zudem auch nur selten andere Werkzeuge als das Wort verwende."
      Er ging die Auswahl an Waffen durch und sein Blick blieb an der G22 hängen. Das Gewehr aufgehoben fühlte er das Gewicht der Waffe. Er stellte sie auf dem Kolben ab und nahm das 5-Schuss Kastenmagazin auf.
      "Computer: Zielentfernung Schießstand 2 anpassen auf 800 Meter."
      Das Holoprogramm flackerte kurz und dann war von seinem Ziel erstmal kaum mehr war zu sehen. Die Lichtung hat sich verändert, würde bedeutend länger und die leichten Nebelschwaden waren eindeutig ein Handicap. Der Wind frischte etwas auf. Sein Blick fiel instinktiv auf den Windmesser.
      "Computer: Drallanalyse G22 Scharfschützengewehr."
      Die weibliche Stimme des Computers antwortete prompt.
      "4,9% Rechtsdrall."
      Dann sah Julien wieder zu Sophie.
      "Schon etwas in Aussicht für Runde 2?"
    • Eigentlich wollte Sophie gerade ihre Waffe an Julien weiter reichen, immerhin galt es als Scharfschützengewehr, wenn auch in einer Zeit als die Definition noch nicht zu ihrer heutigen Form gekommen war. Doch hatte Julien schon nach einer ihr unbekannten Waffe gegriffen. So legte Sophie ihr Sharps-Gewehr, die Patronen und Zundhütchen wieder ab. Sie war nie eine gute Scharfschützin gewesen, die absolute Präzision hatte ihr schon immer gefehlt. Sie sah sich eher als jemand, der auf nahe bis mittlere Entfernungen recht zuverlässig viele Treffer in begrenzter Zeit landen konnte, quasi als Designated Marksman.
      So schaute sie nochmal auf die verfügbaren Waffen und griff sich einfach das, was zwar noch halbwegs präzise auf sie wirkte, noch wichtiger aber möglichst mächtig und böse aussah. So hob sie mit ihrer Rechten - hätte sie doch besser beide Hände genommen - eine Barret M82 mit Zweibein vom Tisch und legte sie an Bahn 1 auf den Boden. Mitleidig schaute sie zu Julien, der gerade sein Minimagazin an sich nahm: "Ich denke ja." Danach griff sie sich das Magazin und einige Patronen vom Kaliber .50, die sie ihm vor die Nase hielt. "Ich denke, meine sind größer als deine ..." Tatsächlich waren die Patronen ihres Gewehrs einen halben Zentimeter breiter und länger. Entsprechend dürfte es mehr Power haben, aber ... Spaß musste sein. Sie grinste breit als sie auch ihre Bahn auf 800 Meter einstellte. "Wobei bei dir scheinbar auch mehr als 7,62er drin sind. Was für eine Waffe hast du? Ich kenne weder meine, noch deine, ich gehe mal von Jahrtausendwende aus. Sie lud das Magazin, legte sich dann hinter ihr Gewehr und betrachtete das Zielfernrohr der Firma Zeiss. "Oh, oh, ich glaube das Zielfernrohr kommt aus dem selben Land wie mein Ex-Freund.Wieder grinste sie und schaute einmal durch das Fernrohr. Das Ziel war menschengroß, womöglich für die Entfernung zu klein für sie. "Computer, Ziel auf Bahn 2 vergrößern auf Zielscheibe, Durchmesser 2 Meter. Material Stahl 5 mm." Ihr Ziel veränderte sich entsprechend und dürfte nun groß genug sein, um auch von ihr getroffen zu werden.
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      "Falls du darauf spekulierst, dass ich jetzt Neid entwickle, nur weil du gerade deine Hand an einen dickeren Kolben als meinen anlegst, dann hast du falsch gedacht."
      Julien grinste sich eins und stellte sein Zweibein auf. Er legte sich zu seiner Waffe am Boden ab, öffnete die Schutzklappen des Zielfernrohrs und lud die Waffe durch.
      "Wenn ich mich richtig belesen habe, dann ist das hier ein G22 Scharfschützengewehr, hergestellt zur Jahrtausendwende im Vereinigten Königreich Großbritannien, aber ich nehme an, dass es auch im Land deines Ex gut ankam, da das dortige Heer dieses Teil im Sortiment mit auffuhr. Dennoch sind es die normalen 7.62er Patronen. Ich gehe davon aus, dass mindestens einer von uns beiden morgen früh eine blaue Schulter haben wird, aber die Quote liegt eher bei dir."
      Auch Julien passte die Größe seines Zieles noch an. Allgemein hatte er keine Erwartungen an dieses Treffen gehabt, aber so langsam entspannte er sich und taute etwas auf. Es war sogar ganz witzig. Wie Sophie sich auch gleich die dickste Wumme auf dem Tisch gekrallt hat. Er schmunzelte leicht vor sich hin und blickte nun durch das Visier. Er atmete langsam und tief ein und aus und begann sich etwas zu konzentrieren. Der Windmesser neben ihm drehte sich leicht und er korrigierte den Schusswinkel leicht.
      Dann atmete er aus und hielt die Luft an. Der Schuss donnerte heraus, Julien atmete den Schwarzpulvergeruch ein und betätigte den Repetierhebel. Die heiße Hülse flog in einem kleinen Bogen heraus und landete im feuchten Gras. Seine Schulter hatte eine gute Portion Rückstoß mitnehmen dürfen.
    • Sophies Sophiegrinsen wurde breiter, während sie ihr Gewehr schussbereit machte. "Du musst ja gar keinen Neid entwickeln. Du hast ihn ja schon in dir drin." Sie legte ihre Schutzausrüstung wieder an. "Und mach dir um mich keine Sorgen. Ich bin ein großes Mädchen, im wahrsten Sinne des Wortes. Sowas hier hätte ich sicher schon als Zwölfjährige schießen können. Blaue Schultern kriege ich eher von anderen Sachen. Und ... wir sind doch nur auf dem Holodeck" Sie war sich nicht sicher, ob Juliens Gewehr tatsächlich mit dem alten NATO-Kaliber schoss, irgendwie schien ihr das nicht genug Wumms zu haben, wenn es nur ein normales Gewehrkaliber war. Aber sie kannte sich mit sowas nicht aus. Die einzige nicht Schwarzpulver verschießende Projektilwaffe mit der sie sich wirklich auskannte war das TR 116.
      Sie wunderte sich etwas, als er ihren Exfreund ansprach: "Hatte ich dir schon von ihm erzählt? Oder beziehst du dich jetzt auf Großbritannien? Mein Freund war Deutscher und Zeiss klingt irgendwie deutsch. Na ja, von ihm bleibt mir jetzt noch Jägerschnitzel mit Pommes ..."
      Sie legte sich ebenfalls auf den Boden, nahm die Abdeckungen vom Zielfernrohr und visierte das Ziel an. Selbst im Liegen und mit Zweibein konnte sie die Waffe nicht ganz still halten. Ärgerlich, aber eine Schwäche, die sie von sich schon länger kannte. Die absolute Ruhe hatte noch nie in ihr gelegen, aber im Dienst würde sie von ihr auch nicht erwartet werden. Von Juliens Schuss ließ sie sich nicht ablenken. Sie visierte die Mitte an und drückte ab. Na ja, eher zog sie den Abzug durch, der Widerstand war recht hoch, sicherlich bei über 2kg. Sie mochte es nicht und bevorzugte eigentlich leichtere Widerstände, da sie eine minimale Fingerdrehung bei hohen Widerständen nie vermeiden konnte. Der Schuss löste sich mit einem lauten, rauchlosen Knall. Der Pulver-Geruch wurde von der leichten Brise nur kurz in ihre Nase getrieben. Kaum Rauch, kein schöner Schwarzpulvergeruch, 2:0 für Oldschool. Der Kolben druckte gegen ihre Schulter, als das Projektil mit 20kJ aus dem Lauf schoss. Etwa eine Sekunde später schlug es im Ziel ein, jedoch fernab der Mitte. Die 5 mm Stahlblech durchschlug es problemlos. Da hatte Sophie die Feuerkraft wohl gnadenlos unterschätzt. Doch wieso über diesen einen nicht gerade weltbewegenden Schuss ärgern, wenn man sich noch über 9 Schuss freuen konnte. Und so schoss sie weiter, nahm sich für jeden Schuss knapp 2 Sekunden und schoss und schoss. Doch wie so vieles im Leben hatte auch das Barrett seine Munition viel zu schnell verschossen. Mit einem dicken Grinsen über beide Wangen schaute sie zu Julien und schrie förmlich: "Das ist fast so gut wie ... Schokoeis!"
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      "Du hattest ihn vorhin erwähnt und ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass der Herstellungsort deines Zielfernrohrs der gleiche war wie das meine, da sie recht ähnlich sein. Egal."
      Nach der kurzen Erschütterung der Idylle des Waldes kehrte wieder Ruhe ein und Julien beobachtete belustigt die genuine Freude von Sophie.
      "Schokoeis? Ich habe jetzt mit vielen Vergleichsmöglichkeiten gerechnet, aber das ist...spannend. Wenn der Gebrauch derartiger Schusswaffen in dir einen ähnlichen Endorphinausstoß verursacht, wie Schokolade, dann hui."
      Julien legte sich wieder direkter hinter sein Gewehr und bereitete sich vor den nächsten Schuss abzugeben.
      "Mal interessehalber, ohne psychologischen Hintergrund oder irgendwas, was hältst du so von dem Schiff und der Crew und vor allem auch von der momentanen Mission, von der ich jetzt selber nicht so viel weiß?"
    • Sophie entfernte das Magazin des Gewehrs, um es wieder neu mit 10 Kaliber 50-Patronen zu laden. Dabei legte sich ihr breites Grinsen langsam wieder. Gegen den größer werdenden Widerstand der Feder schob sie eine Patrone nach der anderen hinein, während sie Julien ansah: "Mit was für Vergleichsmöglichkeiten hast du denn sonst gerechnet? Es gibt als Kategorien doch nur Schokoeis und Wein, jedenfalls bei mir. Ich bin nicht so wie andere Leute." Sie grinste wieder ihr typisches Grinsen, das sie bisweilen eher wie eine 16-Jährige denn als eine erwachsene Frau wirken ließ.
      Bei seiner zweiten Frage verzog sich ihr Lächeln jedoch rasch von ihren Lippen. "Nun ja, ich bin teilweise auf einem Schiff der Sovereign-Klasse aufgewachsen, der Aurora. Geboren wurde ich auf einem Schiff der Akira-Klasse, also ist die Swansea für mich ziemlich klein. Das kann natürlich positiv sein, denn aufgrund der geringen Antriebsleistung wird sie wohl eher selten unabhängig außer Reichweite von Hilfe operieren und auch klassische Kavallerierollen werden ihr eher selten zufallen. Ich würde mich auf der Aurora dennoch sicherer fühlen. Ich folge persönlich dem Grundsatz den Feind entweder in einem Schlagabtausch überlegen zu sein, genug kurzfristige Feuerkraft zu haben, um ihn zu überwältigen, damit man fliehen kann, oder aber, schnell genug zu sein, um immer das Weite zu suchen, wenn es zu brenzlig wird. Uns fehlen für alle diese Möglichkeiten die technischen Voraussetzungen und das kann mir natürlich nicht gefallen. Hinzu kommt, dass es einem hier an Bord scheinbar negativ ausgelegt wird, wenn man dies anspricht und darauf hinweist. So wurde mir mitgeteilt, dass einer Enterung durch die Romulaner immer ein Versagen meinerseits vorausgehen müsse, als ob nicht ein einziges Schiff der D'Deridex-Klasse uns in allen Belangen überlegen wäre." Sie schob das volle Magazin zurück in ihr Gewehr, welches es mit einem Klicken quittierte. Sie hatte sich wahrscheinlich schon viel zu weit aus dem Fenster gelegt, doch der Vorwurf der Inkompetenz kränkte sie noch immer zu sehr. Aber noch weiter musste nun wirklich nicht sein.
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      Julien verdaute erstmal den Schwall an Unmut, den Sophie gerade bekundet hatte und atmete durch. Ein Schuss, gefolgt von zwei schnellen nachgesetzten und einem letzten, noch gezielteren, leerte sein Magazin. Nach jedem Repetiervorgang flog eine leere Patronenhülse in die Richtung der vorangegangenen und so langen nun fünf Stück recht nah beieinander.
      "Das klingt für mich so, als würde mir jemand die Schuld geben, dass der vorgestrafte, psychologisch weiterhin auffällige und nicht reumütige Vergewaltiger sich erneut an jemandem vergangen hat, trotz der Tatsache, dass ich mal mit ihm drüber gesprochen habe... Die Aussage dir gegenüber war unfair. Man sollte sich kein Urteil über die Arbeit anderer Erlauben, wenn man dieses in gegebener Situation nicht selber besser ausführen kann. Und in Anbetracht deiner Bedenken, die ich durchaus teile, wage ich zu bezweifeln, dass dieses Schiff alleine einer geplanten und gezielten romulanischen Attacke standhalten würde."
      Er seufzte kurz.
      "Ich habe mich schon mit einigen Crewmitgliedern über diese Mission unterhalten. Lass mich dir versichern, dass du nicht alleine bist. Mehr darf ich nur nicht sagen aus gesetzlichen Gründen. Meines Erachtens nach hätten wir nicht alleine durch den romulanischen Raum fliegen dürfen, sondern mindestens in einem Verband aus zwei bis drei Schiffen. Und wenn das nicht im bereich des Machbaren war, dann hätte es eine andere Route geben müssen, die zugegeben langer gewesen wäre, aber bedeutend sicherer."
      Sich auf seiner leeren Waffe abstützend richtete Julien sich auf und sah hinaus auf die Lichtung.
      "Computer, hol doch bitte mal die Zielscheibe heran."
      Der Computer setzte den Befehl prompt um und die Scheibe erschien von Julien. Er begutachtete die Treffer. Jeder Schuss hat das Ziel getroffen. Die beiden schnelleren Schüsse landeten wie befürchtet weiter außen, einer hatte die Scheibe sogar nur noch gestriffen.
      "Wir lernen aus eigenen Fehlern. Diesen Spruch habe ich mir oft genug in meinem Leben schon anhören dürfen, aber einen kann ich immer nachschieben. Wir lernen auch aus den Fehlern anderer, sofern wir glücklich oder unglücklich genug sind diese überleben zu dürfen."
      Seine letzten Worte klangen im Vergleich zu seinem ruhigen und verständnisvollen, teils sogar aufgeweckten Ton nun sehr ernst. Er sprach sie aber mehr zu sich als zu Sophie, wenn sie auch für sie mit gedacht waren.
    • Sophie nickte. "Das Beispiel eines Vergewaltigers ist vielleicht etwas drastisch, aber ich fühlte mich schlicht unfair behandelt." Sie hatte ihr Gewehr wieder geladen, jedoch war es im Moment noch gesichert. Sie wusste nicht, ob sie wieder die Waffen wechseln würden oder noch eine Runde mit den aktuellen Waffen schießen würden. "Leider hat in der Besprechung niemand meine Bedenken geteilt. Ich mag ja durchaus übervorsichtig sein, aber das ist ja durchaus auch Teil meines Jobs. Die restlichen Anwesenden schienen mir irgendwie ... naiv."
      Sie setzte sich hin und schaute ihn an. "Ich hätte auch eine Route um den romulanischen Raum oder einen größeren Verband bevorzugt. Womöglich wissen wir aber auch schlicht etwas nicht, das unsere Vorgesetzten hingegen wissen."
      Als Julien sein Ziel heranholte, tat sie es ihm gleich. Ihr Trefferbild war vogelwild, doch das große Ziel hatte sie mit 10 Schüssen in schneller Folge immerhin nur einmal völlig verfehlt. Ihr ging es hier auch weniger um Präzision, sondern um Spaß. Sie schaute auf Juliens Ziel. "Gut geschossen, wahrscheinlich könnte ich so ein Trefferbild nicht hinbekommen."
      Einen Augenblick verharrte sie still und lauschte ihm. "Fehler, ja, Fehler habe ich schon einige gemacht. Vielleicht auch gemacht." Erst dann wurde ihr bewusst, dass es Julien wohl um etwas mehr ging. Sie war sich aber nicht sicher, ob es etwas war, über das er reden wollte, oder eben nicht. So versuchte sie es dann trotzdem. "Nun, ich glaube wirklich direkt so gesagt wurde es mir selten. Aber ja, es ist wichtig. Entsprechend waren wir auch oft bei Manöverkritiken unserer Kameraden anwesend und ich fand das hat fast mehr geholfen als die eigenen Besprechungen. Aber, so insgesamt kam ich ohnehin ganz gut durch die Akademie."
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      Er lehnte das Gewehr an den Tisch an dem er es genommen hatte und grübelte einen Moment lang. Die Gedanken an damals verdrängte er und sah dann zu Sophie.
      "Du bist doch Taktikerin. Ich bin der Ansicht, dass deine Meinung etwas mehr Gewicht bekommen sollte. Vorschlag: Ein Gesprächstermin mit der Captain. Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten, sondern sehr lebendige Gefahren in die sich dieses Schiff hineinmanövrieren könnte. In dieser Hinsicht schadet es nicht ab und an mal eine Stufe weiter oben das Gespräch zu suchen. Ich würde auch mitkommen, als neutraler Beisitzer selbstverständlich. Auf die Art und Weise kann ich auch einschreiten, wenn tatsächlich wieder die Situation eintritt, dass das ganze Einfach abgetan, vornehmlich, wenn deiner Stimme aus Rang- oder anderen Gründen kein so großer Wert eingeräumt wird.
      Aber so, wie ich Captain Rinou einschätze, nimmt sie jedes Wort, dass man ihr gegenüber äußert wahr und ernst. Ohne Gewähr selbstverständlich."
      Julien stemmte die Hände in die Hüften und sah sich um.
      "Ist aber wie gesagt nur ein Vorschlag. Aber wie schaut es denn jetzt hier aus? Noch einen Runde, oder hast du eventuell noch einen andere Idee?"
    • Sophie überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. "Ich glaube nicht, dass das gut wäre." Einen kurzen Moment lang wirkte sie fast verletzlich, doch so schnell wie er gekommen war, war er auch wieder vergangen. "Ständig über Dinge reden ist nicht so meine Art. Ich sehe mich eher als Mensch der Tat und nicht der Worte und ich glaube, damit liege ich in der Einschätzung auch richtig."
      Eigentlich war es ironisch. In fremden Kulturen unterwegs hatte sie nie ein Problem sich anzupassen. Sie tat einfach das, was ihrem begrenzten Wissen nach von ihr erwartet wurde. In der eigenen Kultur hingegen, nun einem Konflikt war sie da noch nie aus dem Weg gegangen. "Aber danke dir, das ist wirklich lieb von dir."
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    • Julien Adams
      Holosuite 1 | USS Swansea

      "Welche Taten denn, wenn dir die Hände gebunden sind solange die Angelegenheit nicht zumindest nochmal durchgesprochen wird? Ich weiß, dass diese Redewendung eher sprichwörtlich als wortwörtlich zu sehen ist, aber will man mal einen Schritt weiter schauen, dann bleibt einen ohne die direkte in Anführungszeichen Konfrontation kein anderes Mittel um zumindest legal Taten folgen lassen zu können. Verstehst du, was ich meine. Ich will das ganze hier nicht irgendwie bevormundend aufziehen. Ist nur gut gemeinter Rat."
      Julien zuckt mit den Schultern und schaut über die Lichtung.
      "Wenn es nicht dieses Mal ist, dann vielleicht beim nächsten Problem. Wenn was ist, komm ruhig mal bei mir vorbei und ich komme mit, sofern du Bedarf für jemanden hast, der sich um seine Kameraden kümmert und nicht nur Akten und Diagnosen sieht."
    • "Ich weiß nicht",meinte Sophie erneut. Sie hatte über einige ihrer Probleme schon mit Lieutenant Podiebrad gesprochen, und da hieß es im Endeffekt, dass sie scheinbar gar kein Problem hatte. Gleich mit zwei Counselors darüber reden, schien ihr zu viel des Guten. Noch dazu war sie sich bei Julien nicht sicher, als was sie ihn sehen sollte, einfach nur als Kollegen oder als weiteren Counselor? Noch war sie sich nicht sicher, und Probleme aufbauschen musste im Moment auch nicht sein.
      Erneut schüttelte sie den Kopf. "Nein, ich bin ein großes Mädchen und komme da sicher alleine durch. Wenn ich wirklich davon überzeugt sein sollte, dass ich es alleine nicht packe, komme ich aber vielleicht nochmal auf dein Angebot zurück." Sie nickte schwach. Ja, das hatte sie sicher höflich genug ausgedrückt, und dennoch direkt genug. Zeit das Thema zu wechseln: "Sag mal, wie lange haben wir eigentlich noch das Holodeck?"
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
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