FBL: Leinen los!

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    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Sophie nickte. Ihrer Ansicht nach hatten sich die Menschen dazu entschieden eben nicht das letzte aus ihren Körpern herauszuholen. Pharmazeutische Leistungssteigerung galt als verpönt, Kybernetik war selbst in der Prothetik immer nur zweite Wahl und von Manipulationen des Erbguts sprach man am besten gar nicht. So erschien es ihr irgendwie inkonsequent das Maximum aus einem offensichtlichen Nicht-Maximum herauszuholen. Sie hatte gesehen, was augmentierte Grinori beim Telektarnel anrichteten und hatte über ihre Mutter und Gavin auch von den Leistungen augmentierter Grinori-Elitesoldaten gehört. Entsprechend konsequent waren die Grinori dann auch bei den Leistungsanforderungen. Als Frau konnte man ohne Hilfsmittel oft gar nicht die geforderten Leistungen für bestimmte Berufe erreichen.

      Sie begann leicht zu schwitzen. Sie hatte das Laufband auf 15 km/h eingestellt. Es ging zwar auch noch etwas schneller - wenn auch nicht die über 20 km/h, die die besten menschlichen Frauen auf die 5000 Meter liefen - aber sie wollte nach dem Laufen ja noch weitertrainieren. Und sie würde einen Teufel tun es noch langsamer einzustellen. Entsprechend fiel ihr das Sprechen nicht unbedingt leicht. Für gemütliches Joggintempo war keine Zeit. Sie bekam zwar mit, wie Samuel das Tempo anpasste, ging jedoch davon aus, dass er lediglich einen Fehler korrigierte, statt das Tempo auf ein gesprächsfreundliches Maß zu reduzieren.

      "Operationsleitung? Das wäre ein Posten, den ich nie in Betracht gezogen hatte. Irgendwie nicht mein Ding ..." Sie musste grinsen, als Samuel die Vermutung hinzufügte, sie sei eine Physikerin. Grinsend schüttelte sie den Kopf: "Meine Eltern haben Naturwissenschaften studiert, aber ich bin Taktischer Offizier. Als Jugendliche hatte ich überlegt Ärztin zu werden, aber ich glaube Taktischer Offizier entspricht meinen Fähigkeiten besser."
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      "Taktikerin?!", erwiderte Samuel und war mal wieder überrascht von seiner Gesprächspartnerin. "Nicht grade der optimale Job für Jemanden mit Bewegungsdrang." Er musste amüsiert lachen. "Und nicht grade der leichteste Job bei unserer Kommandantin." Der Fellebianer hatte derweil zur Kenntnis genommen, dass Sophie ihrerseits keinerlei Anstalten machte, das Lauftempo zu reduzieren. Ganz im Gegenteil: Sie schien ihr Trainingsprogramm durchziehen zu wollen und war inzwischen sogar etwas eingeschränkt, was die Gesprächsführung betraf. Samuel überlegte noch kurz und beschleunigte dann seinerseits die Laufgeschwindigkeit wieder.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Offiziersmesse

      Seneca lehnte sich leicht zurück. "Ich bin neugierig, Ma'am, wie wird entschieden werden, wohin es für uns gehen wird?"

      Auf die Frage, ob sie einen Kaffee möchte, sah sie ihr leeres Glas vor sich. Kurzerhand entschied sie sich für ein warmes Getränk. "Einen Kakao, bitte." Die Offiziersmesse war noch immer gedämpft vom Licht, aber bald würde das Licht auf volle Stärke gehen. Ein Blick auf die Uhr zeigte, daß sie noch eine Stunde haben würde, bevor die Alpha-Schicht startete.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Sophie fragte sich, ob etwas lustig war. "Ich denke Sternenflottenoffizier ist allgemein nicht unbedingt der ideale Beruf für eine Person mit ausgeprägten Bewegungsdrang. Da kommt es auf den Posten weniger an. Auch wenn mir es lieber wäre im Stehen zu arbeiten, aber immerhin ist der Sessel nicht auf Zwerge ausgelegt." Sie machte eine Pause, um einige Atemzüge in Ruhe nehmen zu können. Dass sie die Geschwindigkeit nicht verringerte, war für sie kein Grund sich nicht weiter mit Samuel zu unterhalten. "Aber ich kenne sehr, sehr viele Sternenflottenoffiziere und ich weiß ebenso, dass es viele mit einem gewissen Bewegungsdrang auch in der Sternenflotte sehr, sehr weit bringen können." Marie war zwar nicht halb so schlimm wie sie und scheinbar ist das auch ne Sache, die sich im Alter etwas legt. Sie sah es eher als Vorteil, war sie doch schon als Kind kaum müde zu kriegen und auf dem Boden liegen geblieben war sie nach dem Hinfallen niemals.
      Doch dann musste sie ihm zustimmen: "In der Tat. Sie scheint keine Anhängerin des Modells der Eskalationsstufen nach Myaiding zu sein, wie es mittlerweile an der Akademie gelehrt wird. Sie hat mich sogar lffentlich zurechtgewiesen, als ich die Zielerfassung auf ein feindliches Objekt ausgerichtet hatte, bei deaktivierten Waffensystemen. Na gut, werde ich mir merken. Ich denke als Akademieabsolventin ist es nie einfach und später auch nicht."
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.
    • Offiziersmesse, Deck 01

      Die Kommandantin nickte bestätigend und stand auf. Auf Socken, ihre Balerinas hatte sich vor der Couch stehen lassen, ging sie zum Replikator hinüber. Es dauerte nicht lange, da kehrte sie mit den Getränken zu der Sitzecke zurück. Die rechte Hand streckte sie der Saurianerin entgegen. "Was meinten Sie mit 'wie entschieden wird, wohin es für uns geht'?", wollte sie wissen und nahm wieder Platz, nachdem Seneca ihr den Kakao abgenommen hatte. "Nach welchen Kriterien das Flottenoperationszentrum entscheidet?"

      Die Afrikanerin nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. Diesen trank sie seit einiger Zeit nur noch mit etwas Milch und nicht wie früher in einer von ihr eigentlich so heiß geliebten Variante mit viel Milchschaum und einem Schuss Caramel-Sirup. Irgendwie hatten Cappuccino und Latte Macchiato an Reiz verloren, da immer öfter die Ruhe fehlte, diese zu genießen. Auch das war für Tanabahi ein Indiz dafür, wie sehr sich ihr Leben verändert hatte, seitdem sie sich Tevoks Stellvertreterin geworden war. Oder - sie dachte darüber nach - hatte es vielleicht gar nichts damit zu tun und die Ursache war rein biologischer Natur? Irgendwo meinte Tana gelesen oder gehört zu haben, dass sich der menschliche Stoffwechsel in gewissen Zeiträumen signifikant veränderte. Vielleicht hatte das Auswirkungen auf den Geschmackssinn?

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      Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Samuel dachte für einen Moment darüber nach. "Kenne ich nicht", meinte er dann. "Also das Eskalationsstufenmodell...." Der Fellebianer griff zu seiner Trinkflasche, um nebenbei etwas zu trinken. An dieser Stelle hatte sich die Geschwindigkeit, die das Laufband vorgab, leicht verringert. Vermutlich sah der Algorithmus eine kurze Erholungsphase vor, ehe der Läufer noch einmal richtig gefordert werden sollte. Danach dürfte, Samuels Zeitgefühl zur Folge, das Programm auch schon zu Ende sein, denn das morgendliche Lauftraining fiel bei ihm immer eher knapp aus. "Was den Bewegungsdrang betrifft, da hast du dann immerhin was mit Rinou gemeinsam. Auf der Chimera war sie glaube ich die Führungsoffizierin, die man am meisten im Fitnessraum oder im Schwimmbad gesehen hat. Sogar häufiger als Seneca. Aber naja gut, die trainiert auch viel im Dienst und hat ja auch von Natur aus mehr Power...."

      Samuel hatte Recht gehabt: das Lauftempo erhöhte sich wieder. Der Petty Officer stellte seine Flasche zurück und beschleunigte seinerseits, um sich dem Band unter seinen Füßen anzupassen. Einen Seitenblick warf er der blonden Sophie jedoch noch zu und fragte: "Wie alt bist du eigentlich?"
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03

      Sophie hielt ihr Tempo, sah auf die Zeitanzeige und hielt ihr Tempo weiter. Ihr fiel es ziemlich schwer ihre Laufleistung einzuschätzen, wenn sie sich nicht vom Fleck bewegte. Statt all der Anzeigen und Daten hätte sie eine sich bewegende Umgebung vorgezogen, doch bei ihrem aktuellen Tempo wäre es nicht sicher über die Korridore zu laufen, da sie womöglich einen ihrer Kameraden umrennen würde.

      "Ja, ich habe sie letztens mal in der Umkleide getroffen. Sie wirkte ziemlich sportlich. Aber gut zu wissen, dass sie gerne schwimmen geht. Ich habe ein paar Maße genommen und festgestellt, dass mit ein paar Umbaumaßnahmen Platz für ein Minibecken mit Gegenstromanlage wäre." Sie sah auf die Anzeige, wo gerade die letzte Minute runterlief. So schnell? Sie hatte viel zu wenig Zeit. Mit ihrer Antwort wartete sie entsprechend, bis das Laufband anhielt. Sie legte sich ihr Handtuch um den Hals und griff zu ihrer Wasserflasche, aus der sie einen kleinen Schluck nahm. "Ich bin 20 und du?"
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    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Das Tempo hatte sich deutlich erhöht. Samuel schwieg während des finalen Sprints. Erst nach dem Auslaufen, als er das Laufband bereits verlassen hatte, wandte der Fellebianer sich wieder Sophie zu. "Vierzig....", er trank einen Schluck, versuchte sie dabei jedoch nicht ganz aus den Augen zu lassen, damit ihm ihre Reaktion nicht erging. "Mein Sohn ist auch zwanig. Er studiert auf Denobula..." Samuel versuchte, es so beiläufig wie möglich zu erwähnen, doch seinen Stolz konnte er nicht ganz aus der Stimme verbannen.

      Er griff zu seinem Handtuch und wischte sich damit den Schweiß aus dem Gesicht. "Wie ist es eigentlich, Tochter einer Admiralin zu sein?", wollte er plötzlich wissen. Sie hatte es nicht expliziet erwähnt, aber die wenigen Informationsfetzen und der Name Davion genügten Samuel, um zu diesem Schluss zu kommen. "Haben sie erwartet, dass du an die Akademie gehst?"
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Sophie trank einen weiteren Schluck, nur nicht übertreiben. Ihre langen Haare waren vom Schweiß an ihrem Kopf und rundem Gesicht völlig verklebt. Doch sie schien etwas zufriedener zu sein als noch vor dem Laufen. Bewegung war für sie lebenswichtig. Es waren die Übungen und Manöver der Akademie, die ihre Bewegungsfreiheit langfristig einschränken, welche ihr die größten Schwierigkeiten bereitet hatten. Sie selbst hatte zuvor nicht geahnt, was für eine verdammte Zicke sie werden konnte, wenn man sie für mehrere Tage in ein Shuttle oder ein Erdloch steckte. Sie trank noch einen Schluck und schloss die Flasche wieder.

      "Mit zwanzig Jahren schon Vater, das ist ziemlich jung. Andererseits waren meine Eltern auch nicht viel älter, als ich geboren wurde. Sie verschaffte sich so eine kleine Denkpause, um Samuels Frage zu beantworten, die für sie eine auf den ersten Blick unzählige Anzahl an Ebenen hatte. Sie beschloss diese Ansicht einfach auch zu verbalisieren, kein Grund indirekt zu werden. "Na ja, die Frage lässt mich fragen, worauf du genau abzielst. Ich denke Tochter eines Admirals zu sein unterscheidet sich nicht so sehr davon, Tochter eines Sternenflottencaptains zu sein, was sich wiederum nicht so sehr davon unterscheiden dürfte die Tochter eines Sternenflottenoffiziers zu sein. Die Frage hat einfach viele Ebenen." Sie machte eine ausholende Geste: "Beispielsweise bin ich es gewohnt, dass Maman immer der Chef war, dienstlich gesehen, privat ist wieder was anderes. Das heißt, schon wenn ich als Kleinkind irgendwo rumstolperte, dachten sich sicher einige Leute, dass da die Tochter der Chefin rumfällt. Sicher öffnete das als Kind auch einige Türen, Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen zu sammeln, aber die standen unter Mamans Kommando auch anderen Jugendlichen offen. Ich glaube ich habe mir das auch alles durch meine Leistungen oder zumindest meine Hartnäckigkeit verdient. Maman hatte alle Zivilisten an Bord als Teil der Besatzung betrachtet, auch die Kinder. Das heißt, dass wir das Recht hatten einen Gesprächstermin mit ihr zu vereinbaren. Ich kann mich aber nur daran erinnern das einmal ganz offiziell gemacht zu haben. Da hatten mich die anderen Kinder auf der Aurora vorgeschickt, um im Schwimmbad eine Wasserrutsche zu beantragen." Sie grinste ob der Erfahrung, die sie dann einmal quer durch die Abteilungen des Schiffes und die Verwaltungsvorgänge auf der Aurora geführt hat. "Wir hatten aber natürlich auch Pflichten. Ich war zum Beispiel für die Bewässerung der Pflanzen auf dem Freizeitdeck verantwortlich. Aber ich glaube, so als Kind hat es eigentlich eher eine Rolle für mich gespielt, dass Mamma meine Lehrerin in vielen Fächern war. Ansonsten ..." Sie beschloss doch wieder einen Schluck zu trinken. "Nun, es ist wohl wie mit jedem Kind, dessen Elternteil in einer Führungsposition war. Manchmal wurde es abends eben spät, außer freitags, da hat sie außer in Krisensituationen immer früh Schluss gemacht. Das schwierigste waren wohl die Krisen- und Kriegszeiten, in denen die Zivilisten die Aurora verlassen mussten. Vor allem im Raghdorkrieg, der ja anfangs richtig schlecht für uns lief spielte das eine Rolle. Aber, irgendwie war man das von früher ja auch gewohnt, eben wie jedes Kind mit Beziehungen in der Sternenflotte. Am schlimmsten war es dann, als sie im Klingonenkrieg von 87 in Gefangenschaft geriet, aber auch das könnte jeden treffen, wenn man mal davon absieht, dass ihr Rang womöglich mit zur Tatsache beigetragen hat, dass man sie überhaupt gefangen nahm, statt einfach zu töten."

      Sie schaute kurz in sein Gesicht, sich wohl bewusst darüber, wie viel sie ihm gerade erzählt hatte. "Aber auf das alles zielte deine Frage gar nicht ab, oder? Dann erzähle ich dir besser gar nicht erst von unserer Zeit auf Adan ... Ob meine Eltern, ich nehme an, du beziehst dich auf meine beiden Eltern erwartet haben, dass ich zur Sternenflotte gehe. Ich glaube nicht, nein, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher. Sie haben mir sicher nicht davon abgeraten, aber mich auch nie in die Ecke gedrängt. Andererseits ist es eben kein so weiter Weg, wenn man das alles schon von Kindesbeinen kennengelernt hat, aber das ist doch in jedem Beruf so. Andererseits habe ich Sternenflotte eben im wahrsten Sinne des Wortes mit der Muttermilch aufgenommen. Wenn Maman mit Stillen dran war, passierte das durchaus mal auf ihrem Posten, wenn sie gerade bei der Arbeit war. Gewickelt wurde ich dann im Bereitschaftsraum des Captains. Die Entscheidung fiel dann in meiner Jugend eigenständig. Ich brauchte was zum Anpacken und da bot sich die Sternenflotte an. Nicht, weil ich es Maman gleich tun oder sie übertreffen möchte. Das ist rein statistisch schon sehr schwierig und ja so ein Phänomen bei Sportlerkindern. Ich entschied mich aber dazu, weil ich es wollte. Die einzige Frage war eigentlich, ob ich eine medizinische Laufbahn oder eine andere anstrebe. Ich denke das sieht man auch ganz gut bei meiner kleinen Schwester. Die hat mit der Sternenflotte überhaupt nichts am Hut, obwohl sie ebenso viel Kontaktfläche zur Sternenflotte hat wie ich."
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    • Kraft- und Fitnessraum, Deck 03 | Samuel N. Lethert

      Schweigend stand er da, während Sophie redete und redete. Sie holte mit ihrer Antwort so weit aus, dass Samuel zwischenzeitlich schon gar nicht mehr wusste, was er gefragt hatte. Er gestand sich ein, dass sie viel besser darin war, ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zugleich zu betrachten, als er. Mit einem Mal war Samuel unsicher. Unruhe überkam ihm und er fing besorgt an darüber nachzudenken, was er als nächstes sagen konnte, ohne dumm dazustehen. Der Fellebianer war für einen Moment so bemüht sich eine Frage zurecht zu legen, dass es ihr gar nicht mehr richtug zuhörte. Erst nach einem Augenblick stellte er fest, dass sie endlich das Thema aufgegriffen hatte, um das es ihm gegangen war: die Erwartungen ihrer Eltern.
      Samuels Aufmerksamkeit kehrte zu Sophie zurück. Er lächelte, als sie geendet hatte. "Das ist gut. Ich meine dass eure Mütter euch die Wahl lassen..." Er ging in die Hocke, um in seiner Sporttasche nach einer zweiten Trinkflasche zu suchen. "Meine Eltern sind im Hotelbusiness auf Fellebia. Sie haben immer erwartet, dass ich ihnen nachfolge." Er hatte das Trinkgefäß gefunden, nahm es aber nicht heraus, sondern schloss die Tasche wieder. Im Aufstehen umfasste er den Trageriemen und schulterte seine Tasche. "Ich mach' Schluss für heute", verkündete er der jungen Frau. Sein Training war noch lange nicht abgeschlossen, trotzdem drängte es ihn, zu gehen. Sophie hatte ihn daran erinnert, warum er längere Gespräche mit Offizieren mied.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • Quartier von Ens. Susanna Moyers, ING

      Susanna Moyers setzte sich wieder auf das Sofa, während Kadett Adams im Sessel schräg rechts von ihr Platz genommen hat, ein Glas Wasser in der Hand. Sie lehnte sich leicht nach hinten und sieht ihn aufmerksam an. Jetzt, da ihre Kopfschmerzen weg waren, konnte sie entspannter ihren Kakao trinken.

      Ist halt einfach ein spannender Roman. Ich weiß nicht, was die Aufregung deswegen soll? Wenn etwas spannend ist, bleibt man gerne lerne dabei. dachte sie für sich, sich durchaus bewußt, daß die fünf Stunden am Stück vielleicht etwas viel auf einmal gewesen sind.
      Seneca, Saurianer
      "I learned everyone dies alone. But if you mean something to someone, if you helped someone, or loved someone, if even a single person remembers you, then maybe you never really die at all."
      The Machine
    • Julien Adams
      Susanna Moyers Quartier | USS Swansea

      Julien nahm einen kräftigen Schluck und stellte das nur noch halb volle Glas vor sich ab.
      "Sie arbeiten in der Ingenieursabteilung. Ziemlich viel zu tun. Sagen Sie mir, wieviel Stunden umfassten ihre letzten Schichten?"
      Auch das PADD mit ihren Daten, die er vorher kurz überflogen hat, legte er nun vor sich ab. Er wollte mit Susanna einfach erstmal eine ungezwungene Unterhaltung beginnen und ihr nicht das Gefühl eines Verhörs geben.
      "Und sofern ich mir nichts anmaße würde ich Ihnen das Du anbieten, zumindest solange wir hier sind und Sie ja auch im Augenblick in dienstfreier Zeit sind."
      Für jemanden, der es.nicht gewohnt ist,mag Julien südafrikanisch-englischer Akzent erst etwas eigenartig klingen, aber er versucht ihn so gut wir möglich zu unterdrücken.
    • Quartier von Ens. Susanna Moyers, ING


      Susanna beobachtete den jungen Kadetten während er sprach. Es klang harmlos, aber sie war auf der Hut. Sie wollte keinen Eintrag in ihrer Akte riskieren. Sie hatte keine Probleme, ihn zu verstehen. Den Akzent nahm sie eher unbewußt wahr, wenn überhaupt.


      Ihre beiden Hände lagen um ihre Tasse, sie lehnte an der Rückenlehne, ihre unbeschuhten Füße angezogen. Ihre Uniform hatte sie gegen eine bequeme Jogginghose und Sweatshirt getauscht gehabt.


      "Wir sind eben von der Sternenbasis gestartet. Die Maschinen wurden aufgerüstet, Ersatzteile eingelagert.. neue Technik muß schnell erfasst werden. Von daher, die offiziellen Arbeitsschichten mit der Montage der neuen Technik sind normal. Aber wann sonst als in der Freizeit soll ich die Anleitungen und technischen Manuals lesen?"


      Sie hatte das Gefühl, in die Defensive gehen zu müssen. Auf das Angebot mit dem Vornamen ging sie nicht ein. Sie war älter und ranghöher, daher müßte das Angebot von ihr ausgehen. Und Kadett Adams war eindeutig im Dienst, auch wenn sie es nicht war.
      Seneca, Saurianer
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      The Machine
    • Cdt. Julien Adams
      Susanna Moyers Quartier | USS Swansea

      "Ich wollte Sie nicht in die Defensive zwingen. Viel mehr einen Einblick in ihren Tagesablauf gewinnen. Entschuldigen Sie, wenn es den Anschein gemacht hat eine Wertung zu sein."
      Julien hatte sofort gemerkt, dass Susanna nichts von dem Angebot eines Du hielt. Weniger der Seniorität, die Sie mindestens des Ranges wegen inne hatte, obwohl er mit Mitte 30 zudem nicht zu den jüngsten Kadetten zählte, sondern eher weil er wohl als Eindringling in die Privatsphäre aufgefasst wurde.
      "Sir sind ein pflichtbewusster Offizier. Allein der Fakt, dass Sie sich in ihrer Freizeit fortbilden spricht für ihr vorbildhaftes Verhalten sich, Ihren Kollegen und Vorgesetzten gegenüber. Um so wichtiger ist ein adäquater Ausgleich."
      Er beobachtete Susanna, während er sprach.
      "Es spricht auch nichts dagegen dies in Form eines Holoromanes zu tun. Doch will ich nur eine Sache zu bedenken geben. Zu viel Alkohol schadet der Leber, zu viel Essen macht uns dick. Mit dem Holodeck ist es ähnlich. Die neuralen Mechanismen werden mit Reizen geflutet, und ein Mangel an Erholungsschlaf lässt die neurorezeptalen Fähigkeiten abstumpfen. Sie betreiben un dem Fall ähnlich Raubbau an ihrem Körper."
      Der Kadett lehnt sich im Stuhl vor und sieht Susanna eindringlich an.
      "Schlimmer finde ich aber dass ab einem gewissen Punkt ihre Leistung abfallen wird. Ein Offizier wie Sie will 100% geben. Und Sie müssen es auch in Ihrer Abteilung gewährleisten, damit Crewmitglieder wie ich sicher sind und auf diesem Schiff alle Funktionen nutzen können.
      Gönnen Sie sich mal etwas mehr Auszeit und lassen Sie ihren Körper zur Ruhe kommen. Betrachten Sie das Holodeck als Belohnung und verlassen Sie es nach Maßvollem Gebrauch. Eine bis eineinhalb Stunden am Stück sind definitiv die gesündere Dosis."
      er überlegte kurz und schob dann nach: "Manche Holoromane sind irre spannend. Mal eine Frage interessehalber. Welcher Roman hat es Ihnen denn so angetan?"
    • Quartier von Ens. Susanna Moyers, ING


      Bedächtig trank sie von ihrem Kakao und hörte ihm zu. Er klang freundlich. Sie nahm sich Zeit, nicht sofort zu antworten und nahm noch einen weiteren Schluck.


      "Es ist eine neue Version von Agathe Christies Wachsblumenstrauß. Ich weiß allerdings nicht, wie originalgetreu es geworden ist. Jedenfalls ist es sehr spannend." Sie hatte seine ganze Punkte gehört und ihre Zustimmung war nur an dem kaum merklichen Kopfnicken zu sehen.


      Sie nahm erneut einen Schluck von der sich weiter leerenden Tasse und sah den Kadetten ihr gegenüber genau an. "Was erwarten Sie von mir? Wenn ich tatsächlich süchtig sein sollte, sage ich, was immer nötig ist. Bin ich es nicht, werde ich tatsächlich die Stundenzahl reduzieren. Für mich gelten Taten mehr als Worte, Kadett Adams. Aber bitte verstehen Sie auch, daß es Teil meiner Natur ist, das Ende einer Geschichte wissen zu wollen. Aber ich werde dem Computer eine Anweisung geben, mich nach zwei Stunden daran zu erinnern, zu gehen. Für weniger bekommen Sie keine Zusicherung von mir."


      Selbst ein normaler Film in 2D oder 3D ging so lang, oft noch länger. Vielleicht würde sie sich die originale Geschichte als Lesestoff aufs Padd laden, aber das würde sie ihm nicht sagen.
      Seneca, Saurianer
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      The Machine
    • Cdt. Julien Adams
      Susanna Moyers Quartier | USS Swansea

      "Wie gesagt unterstelle ich Ihnen keine Sucht."
      Julien vermutete, dass bei der Behandlung vorhin wohl ernste Worte gefallen sind. Anders ist die Abwehrhaltung und vor allem das Thema Sucht, dass sie immer wieder anbringt nicht zu erklären. Und jetzt kam dann auch noch er an. Ein Psychoheinz. Vermutlich von den Ärzten geschickt und es wäre sogar die richtige Schlussfolgerung. Sie wird ihn wohl schon erwartet haben.
      Viel würde er nicht ausrichten können, aber er wollte ja auch eher, dass sie zumindest über den maßvollen Gebrauch des Holodecks nachdenkt. Dahingehend hat er schon was erreicht, wenn sie ehrlich meinte, was sie sagte.
      "Ich kann mir gut vorstellen, dass man auf der Krankenstation etwas direkter mit Ihnen umgegangen ist. Allein, weil ich selber als Mediziner schon praktizieren durfte. Es dient einstweilen als Absicherung für den behandelnden Arzt auf den schlimmst anzunehmenden Fall hingewiesen zu haben, aber auch der Abschreckung. Alles was ich sage, ist, dass man es einfach nicht übertreiben soll."
      Er schmunzelte kurz. Agatha Christie sagte ihm selbstverständlich was. Er kannte allerdings nur einen Klassiker von ihr, der ihn auch schon mal in den Bann gezogen hatte.
      "Mord im Orientexpress. Ich habe den Roman von Christie damals gelesen. Oder eher verschlungen. Ich kann es gut nachvollziehen. Es gab den Punkt, an dem ich es nicht mehr aus den Hand legen konnte.
      Genießen Sie ihren Roman weiterhin."
      Julien nahm das PADD und sah nochmal zu ihr, während er sich erhob, falls Sie doch noch was auf dem Herzen hatte oder irgendetwas darauf hindeutete, dass etwas nicht passte.
    • Quartier von Ens. Susanna Moyers, ING


      Susanna entspannte sich sichtlich bei seinen Worten, denn er hatte es recht erkannt: sie war damit angegangen worden, daß sie süchtig wäre. Sie wußte, sie hatte es ein wenig übertrieben, so wie jemand die ganze Nacht durchliest, um ans Ende des Buches zu kommen. Aber sie sah ja ein, daß sie vorerst, bis sich die Kopfschmerzen ohne Medikamente nicht mehr zeigten, die Zeit kontrollieren mußte.


      Sie lächelte als er zugab, daß er von Agathe Christie nur den "Mord im Orientexpress" kannte. "Sie versäumen etwas, wenn Sie die anderen Krimis von ihr nicht auch lesen, Kadett. Alternativ gibt es alte Versionen in 2D, die ich mir mal angesehen habe und besonders die in schwarzweiß mit Margarete Rutherford kann ich empfehlen. "Schiff ahoi", "16 Uhr 50 ab Paddington" oder so ähnlich, "Wachsblumenstrauß" und "Vier Frauen und ein Mord". Die Schauspielerin macht, selbst wenn ich das Ende schon kenne, die Filme immer wieder sehenswert."


      Als er aufstand, erhob sie sich ebenfalls. "War es das? Muß ich nochmal zu irgendeiner Sitzung oder sowas?"
      Seneca, Saurianer
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      The Machine
    • Julien Adams
      Susanna Moyers Quartier | USS Swansea

      "Ich merke schon, hier wohnt ein eingefleischter Krimi und Christie Fan.
      Die alten Filme haben sowieso einen besonderen Charme und Reiz in meinen Augen, allem voran schwarz - weiß. Ich denke ich werde auf Ihre Vorschläge zurückkommen, sowie ich mich etwas eingelebt habe.
      Mich hat Raymond Chandler damals in meiner Studienzeit in das Genre geführt. Wenn Sie mal ein fesselnder klassischer Privatdetektivkrimi interessiert, kann ich ihn nur empfehlen. Allem voran 'The Big Sleep'."
      Julien schüttelte auf ihre letzte Frage den Kopf und lächelte.
      "Ich sehe keine Veranlassung. Wenn Sie lediglich darauf achten nach einer langen und physisch als auch psychisch anspruchsvollen Schicht ihrem Körper und Geist eine angemessene Auszeit zu Erholung geben, den Holodeckgebrauch einschränken und vielleicht die langen, spannenden Sessions im Holodeck auf dienstfreie Tage legen, sehe ich kein Problem. Allerdings steht Ihnen meine Tür immer offen, wenn doch mal etwas ist, oder sie Beschwerden haben.
      Ich werde abschließend der medizinischen Abteilung noch einen kurzen Bericht über meine Einschätzung zukommen lassen."
      Julien lächelte freundlich. Ihre Abwehr war doch dem Umgang in der Krankenstation geschuldet und nicht der krampfhaften Verneinung einer Sucht. Das beruhigte ihn. Sicher würde er weiterhin Lieutenant Junior Grade Chamberlain bitten, Auffälligkeiten ihm zu melden, aber die Vermutung ist eher, dass, sofern Susanna auf seine Worte Taten folgen lässt, was sie ja bereits als Wesenszug an sich proklamierte, er wohl nach dem heutigen Tag nicht so schnell wieder etwas von Susanna hören würde. Zumindest nicht als Patient.
      Er machte sich ruhigen Schrittes auf dem Weg zum Ausgang und drehte sich zum Abschied nochmals um.
      "Einen angenehmen Tag wünsche Ich Ihnen noch."
    • Quartier von Ens. Susanna Moyers, ING

      Susanna lächelte entspannt zurück nickte. "Gut, danke. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag. Vielleicht sehen wir uns ja mal irgendwo auf dem Schiff."

      Gegen Ende hatte sich der Besuch als recht nett erwiesen und sie fragte sich, ob sie sich wohl mal im Casino sehen würden. Dann konnten sie sich weiter über Krimis und Schwarzweiß-Filme unterhalten.
      Seneca, Saurianer
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      The Machine
    • Julien Adams
      Susanna Moyers Quartier - Psychologische Abteilung | USS Swansea

      "Würde mich freuen."
      Dann verließ Julien das Quartier und machte sich auf den Weg zurück in sein Büro auf Deck 5.
      Im Turbolift rief er die Profile der anderen beiden Patienten auf und begann sich schon ein mal ein Bild zu machen. Er würde sich diesen wohl später noch widmen, aber nachdem die Vorfälle nicht so frisch sind müsste er vorher noch etwas recherchieren und vorbereiten.
      Angekommen an seinem Schreibtisch nach kurzer Zeit stellte er einen frischen Kaffee vor sich ab, den er sich aus dem Replikator geholt hatte und begann seinen Bericht zu Ensign Susanna Moyers zu verfassen.
      Leise erklang im Hintergrund Musik und eine leidenschaftliche weibliche Stimme sang ein Lied, das den 50er Jahren der Erde entsprang.

      "Don't know why
      There's no sun in the sky
      Stormy weather..."


      Es erschien Julien gerade als passend und er entspannte sich, während seine Finger das Gutachten tippen.
    • Julien Adams
      Psychologische Abteilung - Juliens Quartier | USS Swansea

      Der erste Tag verflog extrem schnell. Der erste Fall bereits abgeschlossen, zwei weitere vorbereitet. Er hatte sich sein Büro auch schon etwas eingerichtet, soweit er es für notwendig erachtet hatte. Viel mehr konnte man es 'ein kleines bisschen umgestellt' nennen. Seine Nutzeroberflächen seines PADDs und seines Bürozugangs hat er auf sich und seine Bedürfnisse angepasst und nun saß er rum, zumindest die letzte fünf Minuten vor Dienstende.
      Wie er erwartet hatte, kam auch niemand mehr zu ihm. Er schloss seine Konsole, nahm das PADD mit und erhob sich von seinem Desk.
      Auf dem Weg raus war die Counselingabteilung relativ leer. vermutete hinter den geschlossenen Büros sicher noch den einen oder anderen Counselor, der entweder seinen Dienst eben begonnen hatte oder eine Zwischenschicht arbeitete. Die Tür fiel hinter ihm zu und er bog in den Strom von Offizieren während Schichtwechsel auf dem Gang des Schiffes mit ein. Auch der kurze Turboliftaufenthalt verlief eher unspektakulär. Klar, hier und da kassiert man mal einen neugierigen, fragenden, grüßenden Blick, aber es war weniger der Rede wert, als schlicht und ergreifend langweilig normal. Langweilig normal...
      Julien schmunzelte darüber auf dem Weg zu seinem Quartier. Es war wohl genau das, was sein Vater sich für ihn erhofft hatte. Das drückende Gefühl auf der Brust war leichter geworden, das Leben lieferte ihm eine Ablenkung und wenn er zu einem Kraftfeld hinaus sah, gab es nur das All. Sehr viel nichts mit ein bisschen Leben darin. Aber das Leben wirkte weiter weg. Vor allem das Leben auf Terra wirkte besonders weit weg.
      Er betrat nach einer Biegung sein Quartier und warf erstmal das PADD auf das Bett. Er öffnete seine zum Zopf zusammengebundenen Haare und zog sich erstmal bis auf die Shorts aus. Nach einer Dusche schlüpfte er in eine schwarze Baggyfreizeithose und ein dunkelblaues T-Shirt. Er replizierte sich ein Wasser und wies den Computer an Musik zu spielen. Gedämpft schwangen rhythmische Beats durch den raum und er flaggte sich erstmal gediegen auf sein Bett und begann im PADD zu lesen.
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