Akademieleben III Neubeginn

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    • Die Klingonin hatte tief durchgeatmet und dann ihre Handschuhe ausgezogen um den Gleiter aufzubauen. Die Striemen kann an ihren vorhergesehen Platz. Die Verstärkungen wurden gleich miteingearbeitet und auch dle Länge und Breite der beiden Träger waren der Situation gemäß lange genug. Danach bereite sie die Gurte vor und legte diese zum einen an sich selbst und dann an die Andoranerin.
      "Es ist ganz einfach, ich hänge dich an mich dran und dann werden wir starten, keine Sorge es ist für mich nicht das erste mal das ich sowas mache. Doch zuvor muss ich mich noch mit meiner Lisa unterhalten."

      Sie umkreiste ohne Handschuhe den Gleiter, streichelte ihn und dann sprach die die Worte die wohl vielen suspekt vorkommen würden. "Dein Geist zu meinem Geist, meine Gedanken zu deinen Gedanken für immer eins mein kleiner Schatz". Sie lächelte liebkoste dann ihren Gleiter noch einmal und drückte diesem einen Kuss auf.


      Dann wannte sich die Klingonin noch einmal der ANdorianerin zu. Ich weiss wie ich mich im Dienst zu verhalten habe keine Sorge. Dienst und Freizeit sind 2 verschiedene Dinge und selbst da werden sie vermutlich besseres zu tun haben als sich mit der Pilotin auseinanderzusetzten. Doch nun werde ich ihnen das zeigen was ein Teil meines Lebens ausmacht, kommen sie.einfach an der Stange hier festhalten"

      Sie wartete bis Talah zu ihr kam, gurtete diese an sich fest und griff dann zum Gleiter. Sie hob ihn hoch brachte ihn in Position und rannte los. Mit einem Satz sprang sie über die Klippen und ihre Füße klappten nach hinten und hingen sich in die vorgesehene Vorrichtung ein.

      "Jehuuuuu Willkommen in der FREIHEIT!" Rief sie und lachte erstmal ausgiebig ehe sie dann einfach den Flug genoss und der Sicherheitsoffizierin den Blick von oben mal anders zeigte.
    • Es war einfach nur faszinierend, das musste Tarlah unumwunden zugeben. Sie hatte den Erdboden schon oft von hoch oben gesehen aber immer aus einem Shuttle oder einem Raumschiff, noch nie auf diese Art und Weise, nicht so direkt. Sie flogen scheinbar ewig und durch diese ungewohnte Art des fliegens spürte sie, wie ihr Magen anfing zu rebellieren. Es war nicht so, das sie ihr Essen von sich geben würde aber ein wenig wurde ihr doch. Schließlich setzten sie zur Landung an und ihr wurde ein klein wenig Mulmig, auch wenn sie vertrauen zu der Kadettin hatte. Sie überließ die Arbeit des landens lieber der Halbklingonin und versuchte alles nur so zu machen wie sie es sollte. Glücklicherweise kamen sie schon bald mit einer sanften Landung auf dem Boden auf.
      Als Tarlah endlich wieder festen Boden auf dem Boden hatte, stütze sie sich für einen Moment an einem Baum ab, da ihre Beine noch ein klein wenig wackelig waren. Als sie sowohl ihre Beine als auch ihren Magen wieder unter Kontrolle hatte, blickte sie zu Sel. "Ich glaube ich kann verstehen warum du so gern dort oben bist." sagte sie ein klein wenig ausser Atem und wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn. Ich sollte dich vielleicht einmal zum Skifahren nach Andoria mitbringen, am besten im Hochsommer, dann haben wir in unseren Städten bis zu 20 Grad und an der Oberfläche teils sogar -10 Grad an warmen Tagen."
    • Die Begeisterung der Klingonin war spürbar. sie steuerte dann wieder in die Nähe der Akademie und landete geschickt in der Nähe eines Baumes. Dann schnallte sie vorsichtig Talah ab und sah zu wie sich diese erst mal am Baum festhielt, was ihr ein erneutes Schmunzeln abrang. "Alles in Ordnung? es scheint als wäre ihnen der Flug nicht ganz so bekommen, wenn gleich sie es wohl auch genossen haben.

      Sie begann damit den Gleiter wieder auseinander zu nehmen wie sie es schon so oft getan hatte. Sorgfältig gab die Einzelteile wieder in die Behältnisse und zog danach wieder ihre Handschuhe an.

      "Meine Lisa und ich haben schon so einige Abenteuer überstanden, doch ich füchte die Minusgrade auf deinem Planeten wären zu viel für sie. Was das Schifahren angeht, ich fürchte das muss man mir erst beibringen, mit Schnee und eis habe ich eigentlich noch keine Erfahrung gesammelt. Ein Versuch jedoch wäre es auf jeden Fall wert.

      Die Hybrid blickte die Sicherheitsoffizierin an. "Sagen sie mal, stimmt es das ihr Volk eigentlich nicht Monogam lebt?" Sie blickte sie neugierig an nachdem sie merkte das es ihr scheinbar wieder besser ging.
    • Langsam wurde es besser und Tarlah traute es sich zu wieder allein zu gehen, also machte sie ein paar Schritte und holte tief Luft, wodurch sie immer sicherer auf den Beinen wurde. "Ja, auf einem Wüstenplaneten wie Vulkan kann ich mir vorstellen das man da keinen Kontakt mit Schnee und Kälte hat, darum habe ich auch den Hochsommer oder wie andere es gern nennen 'Nicht ganz so kalten Winter' vorgeschlagen, da reicht etwas dickere Kleidung auch für andere Humanoide aus. Von Cardassianern abgesehen." Tarlah musste wieder grinsen, als das Gespräch auf das Thema auf die andorianischen Beziehungen kam, ja, daran waren sehr viele Leute sehr interessiert. "Ja, das stimmt, wir sind nicht Monogam, im Gegensatz zu den meisten anderen Völkern." sagte Tarlah und setzte sich auf einen nahen Baumstumpf. "Unsere Ehen bestehen aus 4 Leuten, was sich auch in unseren Beziehungen und dem Geschlechtsverkehr wieder spiegelt. "Frank und ich allerdings sind momentan Monogam, ich nehme da rücksicht auf ihn, dafür nimmt er Rücksicht in anderen Dingen." meinte sie und lächelte vielsagend.
    • Sie lächelte und nickte sanft. "Ich würde es auf jeden Fall mal gern versuchen , ich hoffe nur dein Volk hat mit meinem spitzen Ohren kein Problem, auch wenn diese dann wohl unter einer Dicken Mütze verschwinden würden." Sie war wirklich sehr neugierig.
      "Verstehe, aber diese 4erBeziehungen, die sind dann schon monogam, und es kommt nicht noch ein anderer Partner hinzu? das würde ja bedeuten das sie doch Monogam sind in diesen 4Ehebeziehungen, korreckt? Sie scheinen sich dadurch das sie auf ihn eingehen nun auch nicht wirklich benachteiligt zu wirken?"

      Sie selbst setzte sich auf den Boden. sie hatte einfach noch nie mit solchen Besonderheiten zu tun, daher da sie schon mal antworten bekam, musste sie einfach fragen.
    • "Naja, Monogam bedeutet ja das man nur einen Partner hat, also per definition nein aber wenn du meinst das wir uns die Treue halten, dann ja, wenn wir fest in einer Ehe sind, nehmen wir, normalerweise, keine wechselnden Partner, zumindest nicht mehr als andere Humanoide. Andorianer die eine Beziehung mit Menschen haben, also üblicherweise eine Beziehung mit einem Menschen, neigen wir schon dazu uns noch einen Partner zu suchen, denn es ist normalerweise auf Dauer langweilig mit nur einem Partner. Es sei denn man macht es wie Frank und spricht sich mit der Andorianerin seiner Wahl gezielt ab." Erklärte sie ein klein wenig über die Beziehungen von Andorianern. "Ausserdem habe ich keine Lust dazu von ihm dazu verdonnert zu werden den Rest meines Lebens die Jeffriesröhren zu putzen." scherzte sie
      "Und was deine Ohren angeht musst du dir keine Sorgen machen, denn wir haben schon seit Jahrhunderten keine Vorbehalte mehr gegen Vulkanier und mit Klingonen haben wir auch keine Probleme mehr, der Krieg mit den Klingonen ist lange genug her. Wir haben zwar noch unsere Geschichten über den Krieg mit Vulkan und sind uns sicher das wir gewonnen hätten, wenn die Menschen sich nicht eingeschaltet hätten aber das ist nichts 'persönliches' mehr, nur alte Militärgeschichten. "Stell dich als jemand der an Vulkan gewöhnt ist nur darauf ein, dass dir nur selten richtig warm wird, wie gesagt, 20 Grad gelten in unseren Städten als warm. Wir nehmen natürlich Rücksicht auf die Empfindlichkeiten anderer Spezies wenn sie bei uns sind. Ein hiesiger Winter wäre eine ganz gute Übung. Für unseren Winter empfehle ich den Erdensüdpol im dortigen Winter." meinte sie, den Teil mit dem Besuch des Südpols offensichtlich nicht ernst meinend.
      "So, jetzt habe ich viel über Andoria geredet, erzähl dochmal etwas über deine Heimat."
    • Die Klingonin lächelte. "Nun ich finde man kann Begriffe durchaus dehnen. Ich finde es wirklich interesannt wie ihr Frank es vermag auf sie einzugehen. Nur gut das unseren Sternenflotte bei der Termowäsche wirklich schon sehr weit ist, ihre Welt würde ich wirklich zu gerne mal kennenlernen und vor allem ihr "Schifahren".

      Sie überlegte kurz. Nun ja ich selbst muss wohl zugeben das ich nicht wirklich viel von Vulkan kenne. Mein Leben verbrachte ich damit das L-langon-Gebirge zu erklimmen oder aber mich heimlich den Berg Seleya hochzumogeln um dann vom Tempel aus über Vulkan zu segeln. Die Temperaturen dürften für sie ein Alptraum sein. 40 Grad in Schattigen Gebieten ist dort normal, allerdings haben die Vulkanier recht früh wohl lernt Gebäude zu bauen in welchen es kühler bleibt. Überall wo Wohngebiete gibt gibt es auch Brunnen, das Wasservorkommen ist gut verteilt. Es gibt immer noch Vulkane die regelmäsig ausbrechen, in den Ruhephasen gibt es Führungen dahin. Allerdings sind die Temperaturen sehr sehr hoch. Es ist sandig windig und zerkluftet. Wenn man mit dem Gleiter hinüberschwebt dann sieht man eine in Rotbraun getunkte Welt, so das man annehmen könnte das sie bluten würde. Angesichts der früheren Kriege ist das wohl nicht weiter verwunderlich. Und dann wäre da noch sie höhere Schwerkraft die mich so .. nun ja stark gemacht hat. Ich konnte mich eben nicht mit dem Meditieren beschäftigen, das war mir zu langweilig. "
    • "Ich muss sagen das klingt nach einem Planeten mit durchaus sehr sehenswerten Ecken, ich werde wohl trotzdem verzichten, denn das ist den Hitzeschutzanzug wert. Einmal musste ich mehrere Wochen in einem tropischen Regenwald verbringen. Ich habe in der Zeit ettliche Kilo verloren. Selbst unsere heißesten Saunen haben ja nur 65 Grad. Frank ist tatsächlich so nett und leistet mir da manchmal Gesellschaft, obwohl er in der Sauna 80 Grad bevorzugt. Wir haben auch ein paar Vulkane zu bieten und wenn sie ausbrechen, gibt das wunderbar bizarre Eisformationen hinterher." erklärte sie und schwieg einen Moment, bevor sie schief lächelte.
      "40 Grad im Schatten, ich glaube ich verstehe jetzt warum das Andorianische Imperium nie in Erwägung gezogen hat Vulkan zu erobern. Wir hätten garnicht gewusst, was wir mit eurer Sauna von Planeten anfangen sollen." scherzte die Andorianerin "Nicht auf Vulkan gelegene vulkanische Sehenswürdigkeiten kann man aber sicher eimal besuchen."
      "Die größte 'Hitze' die ich je zuhause auf der Oberfläche erlebt habe, waren 3 Grad über Null, was wegen dem einsetzenden Tauwetter nicht gerade ungefährlich war. Ein oder Zwei Eistunnel mussten gesperrt werden."
    • Die Klingonin konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. "Nein ich glaube das hätte ihnen nicht wirklich was gebracht.Ausser vieleicht als Strafkolonie, wobei das wohl dann eher eine Todesgeweihte Kolonie gewesen wäre. und zu viel Gewicht abnehmen ist nicht unbedingt sehr von Vorteil also wäre ein Planet als kurzfristiges Sanatorium auch nicht wirklich interesannt oder logisch gewesen. Es gäbe evtl die Möglichkeit Vulkan kennenzulernen, durch Nachtwanderungen. Da fallen die Temperaturen durchaus ins für sie erträgliche. Dann einen schönen Sonnenaufgang.. das dürfte ihnen sicher gefallen.

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    • "Stimmt... in der Wüste soll es nachts ja kalt sein... von daher schätze ich, dass ich das mal Frank vorschlagen könnte, wenn ich aufpasse das ich immer rechtzeitig zuhause bin und für den Notfall etwas Kühlausrüstung dabei habe." überlegte Tarlah laut. "Allerdings müssen wir dafür ersteinmal wieder zusammen Urlaub zu bekommen. Dieses mal muss Frank zusammen mit dem Captain ja leider bei diplomatischen Gesprächen wegen einem Beitritt zur Förderation beiwohnen. Naja, so wie er schreibt gibt es keine Komplikationen." meinte Tarlah und zuckte mit den Schultern.
      "Wir haben mit Andoria aber auch einen Vorteil: Die Oberfläche ist quasi unbewohnbar wenn man nicht angepasst ist und alle unsere Siedlungen sind unterirdisch, da muss man erstmal hinkommen."
    • Sie musste schmunzeln. "Wer würde schon gerne Freiwillig einen Eisplaneten einnehmen wollen?Wobei, für die Vulkanier könnte es interessannt sein, mit dem Eis würde man Vulkan sicherlich gut abkühlen. Wobei das glaube so viel aufwand wäre das dies wiederum sehr schnell wieder aufgegeben werden würde. Ja und wer nicht weiss wo ihre Siedlungen sich befinden der hat eindeutig gelitten. Mehr Schutz kann man sich kaum wünschen, da ist Vulkan mehr ausgeliefert, wobei die alten Waffen wohl noch immer einen guten Bums haben um gegeben fals sich zur Wehr setzten zu können."

      Sie senierte kurz nach, da war noch eine Sache die ihr keine Ruhe lies.

      "Sagen sie mal.. wenn aus so einer 4er Beziehung ein Kind hervorgeht, wissen sie dann wer von wem der Vater ist?
    • "Manchmal ja, manchmal nein, hängt davon ab wie man genau miteinander intim geworden ist, ausserdem sind es ja nicht immer 2 Männer und 2 Frauen. Früher war das nicht ganz so einfach nachzuvollziehen aber seitdem es Vaterschaftstests gibt, ist das alles kein Problem mehr also ja, ich weiß wer meine leiblichen Eltern sind. Und da du sicher gleich fragen wirst: Ja, die Kinder meiner anderen Eltern sind genauso sehr meine Geschwister wie meine leiblichen. Und das mit der biologischen Elternschaft steht bei uns eher hinten an. Meine anderen Eltern hatten mir als Kind also genauso viel zu sagen wie meine biologischen, ich habe es auch erst mit 16 erfahren wer mich gezeugt und wer mich ausgetragen hat. Bei ein paar meiner Geschwister habe ich gesehen wer die biologische Mutter ist, logisch aber an sich wissen wir das insbesondere in unserer Kindheit nicht." erzählte sie etwas über andorianische Familienverhältnisse, die einem aussenstehenden teils sehr befremdlich vorkommen mussten.
    • Sie horchte fassziniert zu und stellte sich kurz vor wie es denn gewesen wäre wenn sie auf diese Weise hätte aufwachsen können. "Ihr Andorianer habt schon wirkliche Vorteile. Zumindest ist es in euer Lebensweise fast nicht möglich wirklich Vollweise zu werden und dann von welchen aufgezogen zu werden die mit einem nicht klarkamen. Da sind sie wirklich beneidenswert." Man merkte einen wehmütigen Hauch in ihrer Stimme, das Thema Familie war für Sel schon immer etwas gewesen das sie für unerreichbar gehalten hatte. Denn auf Vulkan war und blieb sie immer aussen vor. Daher konnte sie nun vermutlich auch so vorurteilsfrei an diese Lebensweise die andern befremdlich waren umgehen.

      "Und wenn nun ihr Frank noch eine Frau hinzu ziehn würde.. dann wäre das für sie einfach in Ordnung? oder läuft so eine Suche in gemeinsamer Abstimmung ab? Ich mein es gibt ja auch beim weiblichen Geschlecht nicht selten so etwas wie Eifersucht."
    • Als Tarlah von der andorianischen Familie sprach, merkte man der Habklingonin an, dass sie eine Waise war, sie schien in weite Ferne zu sehen, sich daraus aber recht schnell wieder zu befreien. "Ja klar, es wird sich dabei abgestimmt und fängt in der Regel als Beziehung von 2 Leuten an, dann wird entweder ein weiteres Paar oder einzelne Personen 'hinzugezogen', je nachdem wie es sich eben entwickelt. Manche bevorzugen auch einen monogamen Lebensstil aber in rein andorianischen Beziehungen ist das nicht ganz so häufig. Und es wurde mir ja vorgelebt, von daher wäre das in Ordnung, hängt natürlich davon ab ob ich mit ihr auch einverstanden bin, auch wenn sich die ganze Polygamieangelegenheit für einen aussenstehenden seltsam anhören mag." beantwortete sie die Frage, merkte aber, dass sie einen wesentlichen teil nicht berührt hatte. "Eifersucht kommt kommt natürlich vor, wenn ich mich sehr vernachlässigt fühlen würde garantiert aber da wir beide monogam bleiben, treten dort keine Probleme auf denke ich."
      "Wie sieht das eigentlich auf Vulkan aus? Da Vulkanier ihre Gefühle unterdrücken stelle ich mir das auch nicht ganz einfach vor und dann spielt ja noch das Pon Farr mit hinein. Ich weiß davon durch einen Vulkanischen Kollegen der deswegen vor einer Weile frei hatte. Ich hoffe die Frage ist nicht zu intim aber betrifft dich das?"
    • Sie legte sich auf den Bauch ins Gras und lauschte weiter sehr fasziniert über die Beziehungen der Andorianer. "Das muss für sie eine Echte Umstellung sein, aber so lange es sie erfüllt." Sie lächelte etwas verlegen als sie auf die ihre Beziehungswelt zu sprechen kam. Aber das war nun wohl wirklich nur gerecht.

      "Ja diese Unterdrückung der Gefühle ist alles anderes als einfach zu ertragen, zumindest für mich. Ich selbst bin für das Pon Farr wohl ungeeignet, da keine bekannte empathische Fähigkeit vorliegt. Ich dachte bisher einmal in meinem Leben so etwas in dieser Art zu erleben, aber nachdem ich die anspruchsvollste Kletterrute durch das Gebirge genommen hatte war ich so kaputt das ich dieses .. wie soll ich das sagen "Feuer?" ja das könnte passen nicht mehr spürte. Danach sah ich meine Lisa und alles war in Ordnung. Daher.. es könnte sein das es mich betrifft, aber wirklich sicher bin ich mir nicht. Des weiteren würde mir Vulkan nie einen Gemahlen zur Seite stellen, und Freiwillig würden diese wohl auch nicht sich mit mir verbinden wollen. Sollte ich also mir eine Familie ihrgendwann wünschen, dann werde ich mir diese selbst aufbauen müssen. Und ehrlich gestanden, bin ich ganz froh drum Sich nur alle 7 Jahre zu lieben scheint mir einfach nur total wenig."

      Sie blickte sich kurz auf der Wiese um ehe sie wieder zu ihrer Gesprächspartnerin hochblickte. "Ich habe eben nicht wirklich was mit den Vulkaniern gemein. "
    • "Das stimmt wohl, du bist nicht gerade typisch für jemanden der von Vulkan kommt und nachdem was ich weiß, sind die meisten Vulkanier Mischlingen gegenüber nicht sonderlich offen. Nichts für ungut, das ist nur was man als Andorianerin so hört." erwiederte die Andorianerin, zur Kadettin schauend "Ich glaube du musst dich selbst erst noch ein wenig finden aber bei der Sternenflotte gibt es alle möglichen leute und du wirst garantiert Freunde finden. Zur Sternenflotte kommt niemand der anderen gegenüber nicht irgendwie offen ist.
      Oh mist," sagte Talrah nach ein paar Momenten in denen sie die Landschaft anschaute und den Ausblick genoss. "es ist schon ziemlich spät, ich muss dann so langsam mal los wenn ich noch meinen Flug nach Berlin bekommen möchte, ohne zu hetzen." erklärte sich die Andorianerin und stand langsam auf um sich für den Aufbruch fertig zu machen.
    • Die junge Frau nickte, "Da haben sie durchaus Recht. Aufgeschlossen sein, ist etwas anderes. Aber gut, jedem so wie es für einen gut erscheinen mag. Vulkanier sind sehr zurückhaltend und der noch nicht trainierte Nachwuchs kann äusserst brutal sein wenn man so möchte. Aber gut, ich bin nun hier und habe auch ein Stipendium erhalten, was will ich denn mehr? Ich bin allem offen gegenüber, und hoffe auch das ich dadurch meinen Weg finden werde. Hauptsache ich kann fliegen." Sie lächelte. Eigentlich hatte sie noch mehr auf dem Kasten, doch das Fliegen allein ihre Leidenschaft. Die wundervolle Aussicht, das satte grün der Wiese hatte etwas besonderes für sie. Auf Vulkan sah man sowas nicht wirklich, das wäre wohl eine Verschwendung der wertvollen Ressourcen. In dem Fall von Wasser. Als die Andoranerin zu fluchen begann sah zu zu ihr und musste dann lächeln.

      "Schon gut, da wünsche ich ihnen noch eine gute Reise, wer weiss vielleicht sieht man sich ja mal wieder? Ich habe noch andere Fluggeräte die ich ihnen vorstellen kann."
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      Zeit nach der Begegnung mit der Andoranerin

      Es waren einige Tage vergangen, seit die Hybrid der Adorianerin begegnet war. Zwischenzeitlich hatten ihr die strengen Regeln doch ganz schön zugesetzt. Die Ausbilder konnten mit ihrer Vorliebe Handschuhe zu tragen nichts anfangen. Der Druck war groß allerdings war Sel eine äusserst starrköpfig Persönlichkeit die es immer wieder versuchte. Das bedeutete, man musste sie immer wieder darauf hinweisen, das sie die Handschuhe auszuziehen hatte, und selbst dann war sie nicht abgeneigt erst ein mal in eine Diskussion zu gehen. So manch ein Ausbilder geriet bei ihr ins schmunzeln oder zur Weissglut. Das was sie allerdings klar konnte war fliegen. Nur zu dumm das man ihr als Konsequenz genau dieses Privileg genommen hatte. Man hatte Lisa einkassiert und sie sah sich dazu genötigt sich ihre Zeit anders zu vertreiben. Nachdem sie nun bereits viele Stunden mit dem lernen verbrachte, seufzte sie erst mal gross und begab dich danach wieder auf den Campus. Sie irrte umher, blickte zu den Bergen und zog danach weiter. Irgendwann landete sie in der der Bar der Akademie. Sie setzte sich an den Tresen und bestellte ihr Lieblingsgetränk. Vulkanischer Kräutertee, gekühlt mit einem Spitzer Zitrone. Der Barkeeper war verwundert, denn eigentlich versuchte man bei ihm andere Dinge zu erhalten, doch er nickte nur und machte sich an die Zubereitung. Währenddessen blickte sich die junge Hybrid um. Noch nie zu vor hatte sie sich einem solchen Treiben ausgesetzt.
    • Julien Adams
      SF-Akademiecampus | Bar

      Vor einiger Zeit hatte es sich wieder einmal gejährt. Der Tag, der Juliens Leben tiefgreifend verändert hatte. Er beschloss heute einen Drink auf seinen Vater zu trinken, der Mann, der ihm dazu geraten hatte neben dem emotionalen Abstand auch den physischen zu Suchen und sich bei der Sternenflotte einzuschreiben. Und da war eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut hatte. Hier konnte er seine neue Karriere festigen und seinen Horizont erweitern.
      Seufzend stand er auf dem Campus vor der Bar und die Gespräche um ihn herum waren zu Stimmengewirr verblasst, während er in Gedanken vertieft war. Wieder im hier und jetzt angekommen, betrat er das Lokal und nahm ohne groß über einen Sitzplatz nachzudenken am Tresen Platz. Er war in Zivil gekleidet, wies sich aber mit seinem Ausweis beim Betreten aus.
      "Scotsh, ohne Eis.", beantwortete er den fragenden Blick des Barkeepers der kurz darauf ein Glas mit 2cl bernsteinfarbener Flüssigkeit vor Julien platzierte.
      "Auf dich, Fabien."
      Mit diesen Worten nahm er einen kleinen Schluck, ließ den Akademiealltag hinter sich und sah sich darauf um. Das Publikum war wie zu erwarten war bunt gemischt. Neben ihm eine unbekannte Frau, sehr groß, sehr interessant. Der Geruch von Kräutertee mischte sich mit dem Nachgeschmack seines Whiskys. Es kostete ihn einen Moment Zeit ihre Herkunft einzuordnen und er merkte gar nicht, dass er sie schon eine längere Zeit beobachtete.

    • Sel hatte ihren Tee gereicht bekommen und merkte dann ein seltsames Gefühl. Sie kannte es bereits. Langsam drehte sie sich zu einem unbekannten wohl älteren Mann der sie anstarrte. Ebenso merkte sie den Geruch seines Whiskys. Er war wohl alt genug um an das Zeug zu kommen, wenngleich sie es zuvor nie gerochen hatte. Um das Eis zu brechen setzte sie ihr überaus freundliches Lächeln auf und grüsste ihn.

      "Guten Abend, ich bin Sel", lies sie es verlauten. "Friede und ein langes Leben". Sie formte ihre rechte Hand entsprechend zum vulkanischen Gruss, was nicht selten einige verwirrten.
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