Kulturaustausch

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    • Kulturaustausch

      Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - medizinische Abteilung


      Langsam, nur sehr langsam nahm sie, Zhidde, wahr, dassdraußen Geräusche waren. Stimmen drangen an ihr Ohr.

      Draußen vor der Tür. „Guten Tag. Ich möchte gerne zu Cadet Harad.“ Der ältere Mann schaute die Medizinerin an. „Wer sind Sie bitte?“ „Mein Name ist Sebastian, Walther Sebastian.“ Der Blick der Schwester schweifte kurz zum Kragenspiegel. „Ich verstehe. Sie war eben noch nicht wach, wenn sie wollen, schaue ich nach. Falls sie wach sein sollte, können sie mit ihr reden, aber länger als dreißig Minutenwerde ich nicht dulden.“ Ihre Stimme war nicht ohne Strenge gewesen. „Das isteine ärztliche Anweisung.“ Setzte sie noch nach, wandte sich von dem Mann ab,ging zur Tür und öffnete diese.

      Dr. Knox blickte hinein, sah dass die Kadettin wach war und nahm sofort den für sie unangenehmen erdigen Geruch der Orionerin wahr. „Wie geht es Ihnen?“ Zhidde blickte zur Frau. „Ich.. ich weiß nicht.“ „Das wird schon alles, bitte den linken Arm nicht versuchen zu bewegen, er ist fixiert. Schmerzen sollten sie nicht haben.“ „Ich, ich habe keine Schmerzen.“ Die Ärztin wusste das, denn sonst wäre ein Alarm ausgelöst worden. „Da ist Besuch für Sie, ist das in Ordnung für sie Kadettin?“ Die Orionerin nickte. „Ja, sicher… welchen Tag haben wir?“ „Sie haben einen ganzen Tag verschlafen, das ist gut so gewesen, sie haben einiges abbekommen. Wenn etwas ist, melden sie sich einfach. Ich lasse dann den Besuch zu ihnen, doch nach einer halben Stunde komme ich wieder und werden den Besuchdann beenden. Sie brauchen noch Ruhe.“ Kaum gesagt, war Dr. Knox wieder aus dem Türrahmen entschwunden und die Tür glitt wieder zu. Zhidde war wieder allein. Ihre Gedanken flogen nur so dahin, ließen sie binnen eines Bruchteils von Sekunden wieder durchleben was passiert war. Ihr Puls beschleunigte sich ebenso wie ihr Herzschlag. Ihre Atmung versuchte sie zu beruhigen. Zhidde schloss die Augen.

      Der korpulente Mann betrat leise den Raum, nahm sich einen Stuhl und setzte ihn ebenso leise ab, nahm dann Platz und wartete ab. Mit den Anzeigen konnte er nichts anfangen. So blickte er auf die Kadettin. Zhidde schlug die Augen wieder auf, war erstaunt das jemand direkt neben ihrem Bett saß. „Entschuldigung, ich…“ „Schon gut, nichts zu entschuldigen. Wie geht es Ihnen Cadet Harad?“ „Gut…“ Sie zögerte einen Moment. „… ich weiß nicht so recht…“ „Das ist verständlich. Sagen Sie mir, können Sie sich an den Vorfall erinnern?“ Der Mann blickte zu der Orionerin. „Bevor sie anfangen mir ihre Geschichte zu erzählen, sollten sie wissen wer ich bin. Mein Name ist Sebastian, Walther Sebastian, ich gehöre wie sie der Sternenflotte an.“ Er sagte nicht, dass er der juristischen Abteilung angehörte. „Ich verstehe. Sie wollen den Vorfall aufarbeiten, richtig?“ Sebastian nickte. „So ist es.“ „Können Sie mir sagen wie Bryce Underwood geht? Und wie geht es T'Choarg?“ Nichts in ihrer Stimme ließ den Schluss zu, dass sie etwas gegen einen von beiden etwas hatte. „Nun den beiden geht es gut,haben beide die Krankenstation schon verlassen. Underwood hat multipleFrakturen im Bereich des Brustkorbs, sowie multiple Prellungen. Der Klingone,T’Choarg, litt an einer Lungenpunktion. Dank dem brak’lul der Klingonen ging es glimpflich ab, soweit. Im Moment liegt eine Beschwerde des Hohen Rates der Klingonen vor. Es ist an mir zu ermitteln, wie der Vorfall vonstatten ging und ob jemand daranSchuld hatte. Verstehen Sie, Harad?“ Zhidde nickte. „Ich verstehe. Es tut es tut mir leid, dass diese Verwicklungen entstanden sind.“ Sebastian schaute ihr in die Augen, nickte dann. „Ich nehme den Punkt wie sie gesagt habe. Bitte erzählen sie wie alles begann…“
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - medizinische Abteilung


      Zhidde versuchte sich aufzurichten im Bett. „Ich…“ „Langsam, Cadet Harad, bleiben Sie liegen ich möchte jeglichen Ärger mit Dr. Knox vermeiden. Sie zustimmend nickte Herrn Sebastian zu, rutschte wieder in die Kissen.„…verstehe, nun alles begann zwei Tage vor der Veranstaltung des großen interstellaren medizinischen Austausches, in der Sporthalle…“ Sie begann zu erzählen wie alles begonnen hatte, langsam und akribisch.

      ...

      Sporthalle auf dem Campus


      „Hey Zhidde, das sah verdamm elegant aus, wie Du zu Boden gingst.“ Bryce grinste schief und reichte ihr die Hand. „Oh, danke, nettes Kompliment, Bryce.“ Mit Schwung erhob sie sich und federte leicht ab. „Keiner macht nach einem Foul so nette Bemerkungen. Wo wolltest Du hin?“ „Ich? Nirgendwo, ich wollte den Ball und DER sollte ins Tor.“ Sie lachte. „Bälle machen blind scheint mir, Du sollest mal zu ‘nen Sehtest machen.“ „Kadetten.“ Der Praxisanleiter Cmdr. Jeremiah war an sie herangetreten. Kaum das seine Stimme ertönte hatten die beiden Haltung angenommen. „Sie haben verloren, beide.“Die zwei schauten einander kurz irritiert an blickten dann sofort wieder zu Jeremiah. „Verloren, Cmdr. Jeremiah? Das Spiel hat erst gerade begonnen, mit Verlaub.“ „Auf verlorenem Posten noch kämpfen, nun das ehrt sie Harad. Sie beide melden sich umgehend in der Administration. Sie wurden eingeteilt um die Teilnehmer der klingonischen Delegation der Mediziner als Aide zu betreuen. Ende des Sports also. Wegtreten!“ „Aye, aye, Cmdr. Jeremiah, Sir.“ Kam in Gleichklang aus ihren Kehlen. Und sie strahlten.
      Ohne sich umzuziehen spurteten die beiden quer über den Campus bis hinein in das Gebäude der Administration. Sprinteten dort die Treppen hoch bi zum fünften Stock und kamen dann vor Worksation von Mrs. Dime zu stehen. „Ah, da sind ja unsere frischgebackenen Aides. Gehen Sie gleich durch Cadet Harad, Cadet Dime.“ Sie rümpfte ein wenig die Nase. „Sie beide hätten sich auch vorher noch frisch machen können.“ Zhiddes Wangen verfärbten sich wurden dunkler. „Es tut mir leid, uns wurde gesagt dass wir uns sofort melden sollten.“ „So, so, ich verstehe, sie wissen doch, dass der Commander gerne die Grenzen austestet. Naja, dann mal rein mit Ihnen.“ Sie öffnete eine Kommunikationslinie und kündigte die beiden Kadetten bei Prof. Dr. Graag, einem Tellariten an.


      „Das nenn ich fix, fix…“ Graag blickte die beiden an, schien zu schnüffeln. „Hygiene ist wichtig im Leben, Kadetten. Es riecht nicht, nicht unangenehm, unangenehm, aber es gehört nicht hier hin und wenn Sie beide das als eine Art Einstimmung auf ihr Zusammentreffen mit den Klingonen sehen, so muss ich sie enttäuschen, enttäuschen, ja. Es sind Mediziner die zu uns kommen und keine Krieger, auch wenn jeder Arzt sich als Krieger sieht wie Prof. Dr. Kellen K’zari puqbe‘ JoH qach R’llac mir bestätigte, bestätigte. Ich möchte, dass sie sich mit den zu betreuenden auseinandersetzen und die Dateien, welche auf diesem PADD sind verinnerlichen, verinnerlichen. Haben sie verstanden? Sie beide beherrschen die Sprache ausgezeichnet, ausgezeichnet, also machen Sie mir keine Schande, Schande. Ihre Holodeck Berechtigungen habe ich erweitert, so dass sie jederzeit den Kontakt üben können, üben können. Alle benötigten Informationen sind ihnen zugänglich gemacht. Machen sie der Akademie keine Schande. Bedenken sie dabei auch daran, dass unter UmständenDritte Anfeindungen an die Klingonen herantragen, herantragen.“ Bryce blickte ab und an zu Zhidde, grinste und verdrehte die Augen zum Spaß. Graag war an der Akademie gefürchtet für seinen tautologischen Redefluss (Dopplung als stilistische Mittel). „Gibt es Anlass dazu?“ „Seit dem Geierkrieg gibt es sicherlich wieder Anlass dazu, dazu. Meinen sie wirklich die Leute haben das vergessen, vergessen?“ Harad seufzte innerlich. „Nein, man muss immer für alles bezahlen, besagt ein orionisches Sprichwort. Dennoch gibt es aus meiner Sich keinen Anlasseinen Gast zu bedrängen.“ „Da mögen Sie Recht haben, dennoch, Schilde hoch! Die Informationen haben sie, nun wegtreten, wegtreten.“ Er machte dazu noch eine Handbewegung die das Gesagte unterstrich und entließ damit die beiden Kadetten.


      „Wow, cool!“ Brach es aus Bryce heraus. „Holodeck so viel wir wollen! Yeah!!!“ Der Blick von Zhidde sprach Bände. „Ja, sicher Bryce und alles nur für unser vergnügen. Vergiss es, das ist harte Arbeit. Klingonen haben einen vollkommen anderen Verhaltenskodex als wir in der Föderation. Die haben nicht einmal Höflichkeitsfloskeln, alles immer aggressiv geradeheraus.“ „Oh Miss Neunmalklug ist Expertin.“ Theatralisch fuchtelte Bryce mit den Armen herum. „Bleib cool, Zhidde, das wird ein Kinderspiel, glaub mir!“
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    • „Und wie ging es weiter?“ frage Walther Sebastian die Orionerin. „Bryce… ich meine Bryce Underwood und ich haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft. Wir haben die nächsten Wochen uns versucht alles über die klingonische Kultur anzulesen und dann auf dem Holodeck das Erlernte anzuwenden. Es war schwierig sich in die Kultur hineinzuversetzen. Anders als die der Föderation basiert alles auf Stärke, Aggression und das immer geradeheraus.“ Walther Sebastian nickte. „Ich verstehe. Und sie machten wirklich Fortschritte?“ Zhidde nickte. „Ja, das haben wir. Wir haben einiges eingesteckt, aber dank der Sicherheitsparameter des Holodecks ging alles glimpflich aus. Es war gut unter realen Bedingungen zu üben." "Bitte erzählen sie doch weiter Cadet Harad."

      Cmdr. Jeremiah stand am Eingang des Holodecks und beobachtete die beiden. Die Simulation lief weiter, hatte sein Eintreten vor den beiden Kadetten verborgen. Der Klingone stand in voller Montur dicht vor Bryce und Zhidde, so nahe, das fast jeglicher Abstand fehlte. „Hab SoSlI’ Quch!“*1 Zhidde legte den Kopf in den Nacken und blickte zu dem Klingonen auf, während sie mit der linken Hand die Haarspange löste, so dass sich ihre Haare über ihre Schulter ergossen. Während sie ihm die Antwort entgegenschleuderte. „bIjatlh ‘e’ yImev.“*2 Der Klingone lachte kehlig, klopfte ihr auf die Schulter. „jIyaj“** Jeremiah tippte an seien Kommunikator. ***“Computer, Simulation beenden. Autorisation Jeremiah, Augustus, Scipius, Commander.“ Das Scenario wurde sofort beendet. „Nun, wie ich sehe haben sie Fortschritte gemacht.“ Bryce blickte erstaunt in Richtung Jeremiah, während sich Zhidde ihm lediglich ohne Hast zuwandte. „Cmdr. Jeremiah, Sir.“ „Gute Arbeit, beide. Wie es aussieht haben sie verstanden wie man mit den Klingonen umgeht.“ Bryce wog seinen Kopf leicht hin und her. „Sind sie beide bereit oder nicht.“ „Bereit, Cmdr. Jeremiah.“ Sagte Bryce schließlich. Die Orionerin hielt sich noch ein wenig zurück. „So bereit wie möglich, die Kultur ist extrem komplex, ein Volk von Jägern und Kriegern. Es ist schwierig sich da hinein zu denken.“ „Nun, dann können sie Morgen ihr Wissen unter Beweis stellen.“ „Morgen?!“ Underwood sah Jeremiah entsetzt an. „Ja, Morgen, denn dann kommt der erste Teil der Delegation. Sie beide werden sich um einen der Ärzte kümmern, er heißt T'Choarg. Helfen sie ihm wo sie können, denken sie immer daran, dass sie die Visitenkarte der Föderation ihm gegenüber sind.“ „Aye, aye, Cmdr. Jeremiah, Sir.“

      *1 Deine Mutter hatte eine glatte Stirn
      *2
      Halts Maul!
      *3 I
      ch habe verstanden.
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Landefeld


      Bryce standrelaxed neben Zhidde. „Hey, Du guckst so ernst. Vielleicht ist das ja ein klingonischer Märchenprinz, Zhidde.“ Die linke Augenbraue der Orionerin zuckte nach oben. „Ich schaue nicht ernst, nur konzentriert. Das ist eine wirkliche Aufgabe die vor uns liegt und ich will, die Sache gut machen. Verstehtst Du? Wegender Märchen, nein, Ich glaube nicht an Märchen, weder an terranische noch an orioniche, Bryce. Ein Märchenprinz ist auch nicht was ich suche, mmh?“ Sie versuchte dabei Bryce zuzuzwinkern, was aber eher aussah als ob ihr was ins Auge geflogen sei. „Okay, okay, ich habe nichts gesagt.“ „Doch, das haben Sie Kadett Underwood, das haben Sie.“ Unwillkürlich zuckte Bryce zusammen. Woher kam Graat so plötzlich?Zhidde nahm Haltung an. „Prof. Dr. graat, Sir, die Kadetten Underwood und Haradmelden sich wie befohlen zu Stelle.“ „Stehen sie bequem, bequem.“ Der Tellaritemusterte die beiden. „Tadellose Uniformen, stehen ihnen, ihnen.“ Der Professor grunzte leichte, was einem Lächeln entsprach. „Na dann empfangen sie mal den Klingonen, Klingonen. Viel Glück… und Schilde hoch!“ Er nickte den beiden zu und ging dann davon in Richtung des medizinischen Komplexes der Akademie. „Wow,hätte nicht gedacht, dass der alte Zausel sich hier blicken lässt vor allen Dingen nicht zu so früher Stunde. Nicht mal ganz 04:00!“ Leicht den kopfschüttelnd entgegnete Zhidde Bryce. „Komm schon bloß weil Du nicht zu nachtschlafender Zeit im Bett sein darfst musst Du nicht gleich meinen, dass Welt sich gegen Dich verschworen hat Bryce Underwood.“


      Im nächsten Moment wurde der gesamte Landebereich taghell erleuchtet durch die Positionsleuchten des der Bird of Prey. Was für ein Anblick. Dieses Schiff der Raubvogelklasse war eines der Schiffe, die am längsten im Dienst einer Flotte standen. Oft modifiziert doch immer noch so effizient wie am ersten Tag. Dieses Raumschiff war beachtlich, auch für Mediziner. Die beiden starrten auf das landende Schiff. Mit einem dumpfen Geräusch, das durch Mark und Bein ging, war der Landevorgang abgeschlossen. Die Rampe wurde mit einem lauten Zischen heruntergelassen. Kaum, dass sie unten war hörte man die schweren metallbeschlagenen Stiefel auf der Rampe. Der Klingone hatte eine stattliche Gestalt und maß fast zwei Meter. Sein Gang, die ganze Körperhaltung hatte etwas von einem Krieger. Wenn etwas darauf hinwies, das er Mediziner war, dann das er keine Rüstung trug. Er baute sich vor den beiden Kadetten auf, blickte auf sie nieder. "Qapla'" Er schlug als er sprach mit der rechten Hand auf die linke Brust. "Ich bin T'Chorag." Für einen langen Moment trat Stille ein, dann sprach Zhidde. "Qapla', ich bin Kadettin Harad und dies ist Kadett Underwood, wir sind für die Dauer der medizinischen Veranstaltung ihre Aides. Willkommen an der Akademie der Sternenflotte."
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Holodeck

      Sie atmete schwer, blieb dann stehen, schaute sich um. Bryce erging es kaum anders. „Bei Zeus und fettem Ar… Zhidde, was hat der mit uns vor? An Medizin scheint er kein oder wenn nur ein sehr geringes Interesse zu haben. Wir waren gerade einmal bei der offiziellen Eröffnungszeremonie. Wie viele Stunden sind wir schon hier auf dem Holodeck?“ „Gute drei Stunden Bryce und die sind wir durch diesen Wald gejagt.“ „Bist Du Dir sicher, dass die Sicherheitsparameter immer noch aktiv sind.“ „Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, es ist sein Programm und ich habe keine Ahnung, wie das hier enden soll. Also auf, komm schon wir müssen weiter, wir haben ja einfach abgenickt, also unsere Schuld.“ Bryce nickte. „Schon gut, er hat uns über den Tisch gezogen.“ Die Orionerin zuckte mit den Schultern. „Nicht mehr zu ändern. Als kleines Mädchen habe ich die Hologeschichte von Toby dem Targ geliebt…“ mitten im Satz brach sie ab wirbelte herum und T’Chorag stand vor ihr, grinste breit. „Ich habe Euch beide vermisst…“ Sein Grinsen wurde noch um einiges breiter. „… aber ihr seid schnell zu finden. Dein Geruch Harad ist eine einfach zu folgende Fährte.“ Ihre Wangen verfärbten sich dunkelgrün. Bryce schob sich nach vorne. „Nicht nett, T’Chorag! Also, wo sollen wir hin?“ Der Klingone blickte Bryce ernst an. „Eine Jagd ist eine ernste Angelegenheit, ihr scheint sie nicht ernst zu nehmen.“ Zhidde schüttelte den Kopf. „Wir nehmen sie ernst, auch wenn dies nur eine Holodeckjagd ist, T‘Chorag. Aber wie Du sicherlich weißt, ist unsere Physis eine andere als die Deine, Du bist ja Mediziner.“ Der Klingone bleekte die Zähne. „Wir müssen uns nicht über Kleinigkeiten streiten, die Jagd ist wichtiger. Die Herde ist weniger als ein halbes Kellikam1 entfernt.“ „Das sind dann so um die Tausend Meter, wenn ich das richtig im Kopf habe.“ Sagte Underwood. „Na dann…“ Gemeinsam pirschten die drei los, ihrem Ziel entgegen, der targh Herde. Nicht nur die drei hatten sich bewegt, sondern auch die targhs. Nach weniger als der Hälfte der Strecke trafen sie auf die Herde.


      Die targhs griffen blitzschnell an. T’Chorag brachte seinen Speer in Anschlag und spießte den ersten Angreifer auf. Bryce versuchte es ebenfalls, doch der targh wand sich so geschickt, dass er dem Terraner den Speer aus der Hand riss. Zhidde rümpfte die Nase, das war absolut nicht ihrs. Der salzige, kupfrige Geruch des Blutes der targhs drang durch ihre Nasenflügel. ‚Bei den Tausend Göttern!‘ Aus dem Augenwinkel heraus nahm sie eine Bewegung wahr. „T’Chorag!!!“ Der Klingone wirbelt herum, zauberte gerade noch rechtzeitig zwei mek’leth2 hervor und stürzte sich mit einem Kampfesgeschrei auf das Tier. Die Bewegungen waren gut koordiniert, schnell und tödlich. Das Tier sank zu Boden und die Herde wich zurück. Die Orionerin war gerade dabei sich zu entspannen, als T’Chorag auf sie zu trat. In seinen Augen war ein Funkeln und in seiner rechten hielt er das blutige Herz des targhs. „Qapla‘!“ „Äh, ja, qapla‘ T’Chorag.“ Die Nasenflügel des Klingonen blähten sich auf, dann wollte er gerade ansetzen etwas zu sagen, doch Bryce platzte in diese Unterhaltung und schob Zhidde freundschaftlich zur Seite. „Toller Kampf, rotes Blut auf hellem Sand und so weiter und so weiter. T’Chorag, wir sollten das Szenario beenden, nicht das noch einer sich verletzt.“ Der Klingone richtet sich zu seiner vollen Größe auf. Zhidde trat zwischen die beiden, ihr sechster Sinn sagte ihr dass die Situation hier kurz davor war zu entgleiten. „***Computer Simulation beenden.“ Cmdr. Jeremiah stand mitten im Holodeck. „Ich bedauere, aber sie werden bei der klingonsichen Delegation erwartet. Underwood, Harad, sie geleiten unseren Gast dort hin und danach sind sie so gütig und schauen in meinem Büro vorbei, danke.“

      1klingonisches Längenmaß entspricht in etwa 2km
      2klingonisches Schwert
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - medizinische Abteilung

      WaltherSebastian nickte stumm und machte sich Notizen. „Was sagten ihre Vorgesetztendazu?“ Ihre Wangen bekamen wieder mehr Farbe. „Nun, wie sie sich denken können,wurden Kadett Underwood und ich nach dem Dienst an diesem Tag einbestellt.“ „Ichverstehe, bitte berichten sie Mrs. Harad.“

      Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Büro Cmdr. Jeremiah


      Sie hattenden Türsommer betätigt und nachdem die Tür zur Seite geglitten war, betratendie beiden Kadetten das Büro von Cmdr. Jeremiah. Sie machten keine Anstaltensich zu setzen sondern nahmen Haltung an. Ihnen war klar, dass sie nun einenEinlauf bekommen würden. „Bei den Niederwelten, Mrs. Harad, Mister Underwood,was haben sie sich dabei gedacht, das Delegationsmitglied T’Chorag aufsHolodeck zu verschleppen? Das ist ein medizinischer Kongress!“ Jeremiah waraufgebracht. „In meiner mehr als dreißigjährigen Dienstzeit ist mir das nochnicht passiert. Was haben sie sich dabei gedacht oder besser gefragt, haben sieüberhaupt gedacht?!“ „Wir haben geacht, Cmdr. Jeremiah. Richtig Zhidde?“ „Äh,ja, Sir, Cmdr. Jeremiah.“ Tief holte sie Luft. „Es war der Wunsch von T’Chrag,sich zu entspannen nach der Eröffnungszeremonie. Kadett Underwood und ich warenuns nicht sicher, ob wir ein solches Ersuchen hätten ablehnen dürfen und dadieses Treffen auch der Verbesserung der Beziehungen dienen soll, haben wir unsentschlossen, seinem Ansinnen nachzugeben. Wenn das ein Fehler war, Sir, stehenwir dazu, da wir die Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffenhaben.“ Die Augen von Cmdr. Jeremiah versprühten Funken, gut, sie sahen nur soaus. „Bei, bei….“ Er war wie eine Rakete von seinem Sitz gestartet. „…siewerden sich Morgen um 04:00h beim Nachdienst melden und einen zwei Stunden Marschabsolvieren! Erst danach werden Sie sich wieder um T’Chorag kümmern und wehesie tun das zu spät! T’Chorag ist ein angesehener Gast!“ Er bellte die letztenWorte mehr als er sprach, so dass er nicht mitbekam das der Türsummer von außenaktiviert wurde und Prof. Dr. Graat, der Tellarite, betrat den Raum. „GutenTag, Cmdr. Jeremiah. Wollte mal nach dem Rechten sehen, nach dem Rechten sehen.Die beiden geben ihr Bestes, ihr Bestes!“ Er nickte den beiden kurz zu. „Nun, derklingonische Delegationsleiter hat ausrichten lassen, dass er höchst zufriedenist, höchst zufrieden! Gratulation. Ja, das wollte ich dann kurz erwähnt haben,erwähnt haben!“ Er nickte den dreien zu und verließ den Raum wieder. Die Blickeder beiden, Zhidde und Bryce trafen sich und beide hatten ein großesFragezeichen im Gesicht. „Hauen sie ab! Raus aus meinem Büro!“ Jeremiah ließsich in den Sessel fallen.
      ...

      „Ah ja, ichverstehe, sehr aufschlussreich und wie ging es dann weiter Kadett Harad? KönnenSie noch oder brauchen sie eine Pause?“ Walther Sebastian schaute zu der Orionerin. Diese schüttelte nur leicht den Kopf. "Es geht schon noch, Sir." "Und wie ging es weiter?" Für einen Moment schwieg Zhidde, sammelte sich um dann den Bericht weiter fortzusetzen.
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - medizinische Abteilung

      Walther Sebastian schaute hinüber zum Krankenlager, er hatte sich einen Earl Gray Tee repliziert. "Und wie ging es dann weiter?" Harad hob wieder an zu berichten. "Nun, der nächste Tag begann für Bryce und mich recht früh, wir wollten 'den Marsch' schnellstens abarbeiten. Um 05:00 traten wir unseren Dienst an und absolvierten Teil des Marsches in den kommenden zwei Stunden. Danach war dann der offizielle Dienstanritt, wir holten T’Chorag von der Messe ab und begleitete ihn dann zur ersten Vorlesung. Man konnte deutlich spüren, dass er lieber anderes getan hätte als einem Beitrag zuzuhören. Allerdings machte er keine Anstalten, dass er uns nochmals aufforderte mit ihm andere Dinge zu tun als die offizielle Tagesplanung, was Bryce und mir mehr als Recht war. In den nächsten zwei Tagen verlief alles wunderbar reibungsfrei. Es entstand sogar etwas wie Verständnis für einander zwischen. Mit mehr Zeit hätte daraus etwas wie Freundschaft zwischen uns dreien entstehen können." Ihr Blick verklärte sich, sie schluckte hart. Dann passierte leider das weshalb sie hier sind. Es geschah bei der Abschlussveranstaltung. Bi den Tausendgöttern, ich weiß nicht, was in ihm gefahren ist." Beschwichtigend hob Sebastian die Hand. "Langsam, können sie das bitte detailliert schildern? Mir ist klar, dass es sie belasten muss Kadett Harad, doch es bedarf der Klärung. Wie sie sich vorstellen können haben die Klingonen der Föderation vorgeworfen dies alles von langer Hand geplant zu haben." Für einen Moment konnte man hinter die stoische Maske von Zhidde sehen. "Von langer Hand? Wir haben das nicht geplant! Wer konnte auch damit rechnen, das es zu solch einer Konfrontation kam? Keiner, so etwas plant man nicht! Und weder Bryce noch ich würden jemals so etwas planen, wir sind beide Mediziner." Der Mann nickte. "Ich verstehe, dann berichten sie bitte von der Abendveranstaltung so genau wie möglich." "Wie sie wünschen."
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    • Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Campus - Aula-Komplex James Tiberius Kirk Saal

      Die beiden Kadetten standen da in vollem 'Putz'. "Wow hier war ich noch nie, Zhidde." Sie grinste. "Nun, der Saal ist auch eigentlich den Honoratioren vorbehalten und nicht uns Frischlingen. Und jetzt guck nicht so, dahinten kommt T’Chorag." Bryce nickte kurz. "Na dann wollen wir mal Zhidde." Die zwei gingen auf T’Chorag zu. "Qapla'!" donnerten die zwei aus ihren Kehlen und T’Chorag konnte man ansehen das er sich freute die beiden zu sehen. "Qapla'! Es war eine gute Zeit! Ihr seid, egal was ihr sagt Krieger!" Ein größeres Lob würde man einem Klingonen nicht entlocken können. "Ich hoffe, wir haben heute die Gelegenheit gagh zu essen und Blutwein zu trinken, denn die Zeit bis wir uns wiedersehen mag lang sein." Er schlug mit der geballten Faust gegen seine Brust, wie die beiden mit Erleichterungen feststellten und nicht gegen ihre die ihre. "Kommt, ich stelle Euch den anderen Teilnehmern der Delegation vor." Die zwei folgten ihm. Was folgte war eine lange, sehr lange Reihe von offiziellen Vorstellungen. T’Chorag war stets voll des Lobes und pries ihre Fähigkeiten über alle Maßen.


      Dann endlich war es soweit und sie nahmen Platz an der großen Tafel. Reden wurden gehalten, Trinksprüche ausgesprochen und erwidert. Eine Harmonie wie man sie seit langen Jahren so nicht mehr gehabt hatte. zwischen der Föderation und dem klingonischen Imperium. Es war perfekt! Vielleicht zu perfekt.


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      Der Besucher, Walther Sebastian, schaute Zhidde genau an, schien jede Regung in ihrem Gesicht wahrnehmen zu wollen. "Und was geschah dann?" Sie blickte auf ihre Bettdecke, dann zu ihre fixierten linken Hand. "Dann... dann zerbrach dieser Moment und die Scherben werden für lange Zeit im Universum treiben. Als sie Sebastian anschaute waren ihre Augen feucht geworden, sie zitterte am ganzen Körper. "Wir gingen unter, mit Mann und Maus wie beim Kobayashi Maru Test." Schmerz war in ihrem Gesicht zu sehen, nicht einer der physisch war, sondern einer der von ihrem Herzen kam.
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      Ihr Gesicht sprach Bände und auch die Art wie sie weiter sprach. Walther Sebastian tat die junge Frau leid, trotzdem er konnte es ihr nicht ersparen, denn es gab einiges zu klären.


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      Die Speisen, die aufgetragen wurden, waren eine gute Mischung des beliebtesten Köstlichkeiten aus der Föderation und dem klingonischen Reich. [i]T’Chorag saß mit am Tisch mit Bryce und Zhidde so war es nur natürlich, das sie dem Klingonen ans Buffet folgten. Während T'Chorag sich gerade frischen gagh auf den Teller schaufelte , griffen die beiden Zhidde und Bryce ihrerseits bei den fleischlosen Leckereinen der Klingonen zu wie qurgh (Bohnen), vino'va'qurgh (Finova-Bohnen), naHlet (Nüsse und Hartfrüchte) und natürlich q'truyg, die leckeren klingonischen Desserttörtchen. Vollkommen unvermittelt wandte sich T'Chorag Bryce zu, blickte ihn finster an. "Wäre es Dir lieber, wenn man Dir die Brust einer Frau gegeben hätte?" Dabei schlug er ihm die Faust mit solch einer Wucht gegen die Schulter, das er das Gleichgewicht verlor und zu Boden ging. Einen Bruchteil einer Sekunde später stand er vor Zhidde, sein Blick hatte etwas animalisches. Er packte sie an den Schultern, sein Griff so hart wie Schraubstöcke. "T'Chorag, lass mich los!" Statt einer Reaktion war da nur ein Grinsen und er erhöhte den Druck mit seinem Daumen. Das Knacken und Brechen von Zhiddes Schlüsselbein war deutlich zur hören. Im selben Moment sprang Bryce T'Chorag an, in der Hoffnung ihn so davon abzubringen Zhidde weh zu tun. Der Klingone packte Bryce, als sei er nur eine Laus und schleuderte ihn auf das Buffet, das beim Aufprall nachgab und zu Boden ging. Doch damit nicht genug! T'Chorag zog ein mek'leth und sprang auf Bryce zu. Die Orionerin dachte nicht lange nach riss eine Vorlegeplatte vom Tisch und erreichte gerade noch den am Boden liegenden Bryce vor T'Chorag, der zu seinem finalen Schlag ausholte. Mit einer blitzschnellen Bewegung versuchte Zhidde den Schlag mit der Platte zu blocken. Die Klinge schnitt durch Blech, Haut unnd Knochen, hinterließ eine blutige Spur und eine Handteller mit nicht mehr als einen Daumen. Wie ein Berserker stürzte sich T'Chorag auf Zhidde, die von dem was ihr widerfahren war noch nichts wahrgenommen hatte. Mit der rechten Hand zog sie ein Messer aus dem Kopf des targhs und rammte es dem Klingonen ins Herz um ihn zu stoppen. Schrei drangen wie durch einen Nebel zu ihr, dann waren Sicherheitsleute da mit gezogenen Phasern.[/i]


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      "Danach versank alles um mich herum in Schwärze..." Sie blickte auf. "Ich verstehe. Vielen Dank für die detailliertere Schilderung, Kadettin Harad. Darf ich fragen ob sie ihre Medikamente genommen hatten, wie verordnet?" "Ja, das hatte ich getan. In der Auflistung des Replikators ist ausgewiesen, dass ich die Dosis repliziert habe. Verifiziert durch die Daten bei der Einlieferung in die medizinische Abteilung. Die Werte für den Pheromonausstoß waren innerhalb normaler Parameter und damit war nicht gemeint die der natürlichen Produktion." "Ja, ich habe die Daten mir übermitteln lassen, dennoch es ist unwahrscheinlich, dass nichts diesen Vorfall ausgelöst hat. Haben oder hatten Sie eine Liebesbeziehung zu T'Chorag?" "Nein. Würden sie diese Frage auch einer Terranerin stellen?" Er lächelte sanft. "Diese Frage, ja, natürlich. Die nach dem Pheromonausstoß natürlich nicht, da Rassenspezifisch." "Darf ich auch eine Frage stellen?" "Natürlich, Kadettin Harad." "Warum habe ich kybernetische Finger erhalten?" "Weil die Nervenenden bereits verödet waren bei Eintreffen im Krankenhaus." "Verödet, die Nervenenden?" "Ja, das ist auch ein Mysterium. Ihnen ist bewusst, dass sie T'Chorag mit dem Stich in Herz hätten töten können?" "Nur in der Theorie, das brak'lul verhindert dies, ein Herz eines Klingonen hat vier Kammern." "Das war ein hohes Risiko, das sie eingegangen sind, Kadettin." "Was hätte ich sonst tun sollen? T'Chorag Bryce töten lassen? Niemals! Ich habe geschworen Leben zu bewahren." Walther Sebastian erhob sich. "Nun, dann ist alles gesagt. Danke für ihre Offenheit und den ausführlichen Bericht. Ich wünsche ihnen eine gute Genesung." Er verließ das Krankenzimmer.
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    • ...Tage später




      Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Büro Cmdr. Jeremiah


      Die beiden Kadetten Harad und Bryce erhoben sich und nahmen Haltung an. Cmdr. Jeremiah sah die beiden streng an. Sie beide erhalten einen Verweis der in ihre Personalakte eingetragen wird aufgrund von ungebührlichem Verhalten. An dieser Stelle möchte ich ihnen nahelegen auf einen Widerspruch zu verzichten, da eine noch mildere Bestrafung kaum mehr wahrscheinlich ist. Die Milde des Urteils basiert größtenteils darauf, dass sie beide persönlichen Schaden genommen haben. Ich hoffe sie sind sich bewusst welche diplomatische Verwerfungen sie ausgelöst haben. Nehmen sie den Verweis an?" "Aye, Cmdr. Jeremiah, Sir, wir nehmen das das Urteil an!" Bryce und Zhidde antworten gleichzeitig.


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      Terra - Kalifornien - San Francisco - Sternenflottenakademie - Büro Cmdr. Jeremiah


      Walther Sebastian betrat das Büro von Cmdr. Jeremiah. "Danke für ihre Hilfe." "Gern geschehen. Mir lag es am Herzen, dass die beiden Kadetten, Harad und Bryce, keinen weiteren Schaden nehmen. Ihre Aussagen waren alle korrekt und wurden durch die Ergebnisse der medizinischen Abteilung, was Harad betrifft bestätigt. Die Untersuchungsergebnisse der Waffe T'Chorags waren interessant, die Klinge war mit dem Speichel einer andorianischen Eiskröte bestrichen, deshalb auch das Veröden der Nervenenden. Klingonen benutzen, mit Ausnahme von Meuchelmördern keine Gifte. Unlogisch das jemand es auf Kadettin Harad abgesehen hat. Für das Rätsel der Pheromone gibt es keine Lösung, da beide Untersuchungsergebnisse konträr sind. Harads Werte waren reduziert und innerhalb der vorgeschriebenen Parameter. Bei T'Chorag die Umkehrung, die gesamten Atemwege waren mit Pheromonen kontaminiert." "Das alles hinterlässt einen schlechten Nachgeschmack. Wir haben den beiden einen Verweis erteil." Sebastian nickte. "Ja, das ist so, bedauerlicherweise, aber ohne den Verweis hätten wir die diplomatischen Verwicklungen nicht beenden können. Tun Sie alles um Harad und Underwood zu ermutigen, ihren Weg weiter zu gehen. Sollten wir je den Vorfall klären können, werden die Verweise gelöscht werden, aber bis dahin haben wir keine andere Wahl. Wir bleiben in Verbindung."


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      Im Dunkeln konnte man die beiden Gestalten nicht ausmachen. "Es war perfekt geplant und doch ist nur ein Teilerfolg, nicht mehr." Die größere Gestalt nickte stumm. "Es wird keine Annäherung geben, das ist was zählt. Zum Wohle der Föderation."
      - Worte sind wie Pfeile, einmal abgeschossen kann man sie nicht zurücknehmen -

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