Freizeitbordleben 5 - Neue Gesichter

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    • Freizeitbordleben 5 - Neue Gesichter

      Shishe trug ausnahmsweise zivile Kleidung. Ihre Kleidung war eine Mischung aus traditioneller japanischer Kleidung über den Strohhut bis hin zu den weiten Hosen. Sie hatte erfahren, dass es Heute einen musikalischen Abend gibt und wer immer es mochte durfte daran teilnehmen. Sie seufzte kurz und ging dann zielstrebig auf die Tür zu. Warum sie im Moment so unruhig war konnte sie sich nicht erklären. Die Tür fuhr mit einem Zischen zur Seite und sie betrat den Raum, der schon gut gefüllt war. Freundlich grüßte sie die Anwesenden und ging zielstrebig in Richtung Bühne. Die beiden Koffer für die Musikinstrumente tragend. Ein wenig war sie erstaunt, das so wenige ein Instrument dabei hatten, auf den Gedanken, dass dies Zuhörer waren war sie nicht gekommen.
      - Worte sind wie Pfeile, einmal abgeschossen kann man sie nicht zurücknehmen -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harrison Conrad ()

    • Die Augenbraue des Vulkaniers zuckte kurz nach oben, fast hätte er sie nicht erkannt in Zivil. "Ens. Harad." Die Orionerin wandte sich um. "Dr. Tork, das hatte ich nicht erwartet sie hier zu sehen, aber ich freue mich um so mehr." "Nicht? Es ist nur logisch einen künstlerischen Ausgleich zu suchen für die tägliche Arbeit." Sie nickte. "Ja, das ist nur zu wahr. Deshalb habe ich auch mir diesen Termin hier geblockt. Darf ich fragen welches Musikinstrument Sie spielen, Dr. Tork?" Der Vulkanier nickte recht sparsam und setzte dann zu einer Antwort an. "Die logische Entscheidung fiel auf ein Saiteninstrument, die Harfe." "Eine vulkanische Harfe ist ein wundervolles Instrument, Dr. Tork. Vielleicht, so sie möchten, können wir uns ja gerne einmal an 'Beyond Antares' versuchen. Schön wäre auch wenn sie mich begleiten würden zu 'Row, row, row your boat' begleiten würden. Die meisten kennen das Lied und singen mit und die Stimmung ist immer so wunderschön." "Nun, das kann ich nicht beurteilen, Vulkanier haben keine Emotionen." "Verzeihung, es lag mir fern Sie beleidigen zu wollen." "Das können Sie nicht Ens. Harad, denn wenn dem so wäre, wäre ich ja emotional." "Das ist nur zu logisch, Dr. Tork. Wenn Sie mich kurz entschuldigen wollten." Sie nickte ihm freundlich zu, blickte sich um und ging dann auf einen der freien Plätze auf der Bühne, stellte die Koffer mit den Musikinstrumenten ab. Zielstrebig ging sie auf die Person zu, die hier alles zu organisieren schien.
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    • Elf Vorne

      Mit einem verschmitzen Lächeln unterhielt sich Susan angeregt mit einem anderen Offizier. Sie nickte und entgegnete gerade: "Ja, es muss nicht immer Klassik sein. Letzte Woche Liszt, morgen Schubert und alles auf hohem Niveau. Etwas Abwechslung tut da wirklich mal gut."

      Eine kupferrote Strähne fiel dabei aus der sonst gleichgewichtigen schulterlangen Haaren. Auch sie trug zivil, eine stimmige Mischung aus Bluse und Stoffhose in harmonischen Pastelltönen. Dennoch war sie als Operationsleitungsoffizierin auf der Brücke den meisten anderen Offizieren wohl bekannt. Ihre Vorgesetzte, Lieutenant Commander Halley, hielt große Stücke auf sie und es war nachmittags durchaus schon dazu gekommen, dass sie bei Abwesenheit der Führungsoffiziere die Brückenwache übernommen hatte.

      Nach einem weiteren Kommentar ihres Gegenübers war das Gespräch erlahmt und sie griff nach ihrem kleinen Köfferchen, welches auf einem Stuhl vor ihr gewartet hatte, und nutzte den Moment um ihre Frisur wieder in den tadellosen Zustand zu versetzen, den sie und alle, die sie häufiger sahen, gewohnt waren. Als sie wieder aufblickte, bemerkte sie die Person, die sich ihr näherte.

      "Ah. Schön sie zu sehen", sagte sie zur der Orionerin. Und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass ihr der Name partout nicht einfallen wollte. Auf der Krankenstation hatte kürzlich eine orionische Ärztin ihren Dienst aufgenommen, aber es war nun auch zu spät ein logisch zwingendes "Ensign" als Anrede dem Satz folgen zu lassen. Sie sprach einfach weiter drauf los.

      "Sie haben ihr Instrument dabei", ihr Blick glitt zu den abgestellten Koffern, "oder sollte ich sagen 'Instrumente'. Ein Auswahl oder ist es etwas Größeres?" In Gedanken überflog sie alle Arten von Tiefblech, war sich aber just nicht mal sicher, ob es auf Orion überhaupt Blechblasinstrumente gab.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Zhidde schaute die Frau freundlich an, die zielsicher auf sie zugesteuert war und nun vor ihr stand. "Ja, ich habe meine Instrumente dabei. Was immer Sie besser gebrauchen können würde ich nur zu gerne spielen. Geige oder Koto, was immer Sie besser integrieren können. Ich spiele auf einem mittleren Niveau." Es klang ein wenig wie eine Entschuldigung. "Einfach zu wenig Zeit um richtig zu üben und damit man fit bleibt braucht man ja auch noch Zeit..." Die Ärztin stockte mitten im Satz. "Oh, Verzeihung ich habe mich davontragen lassen. Harad, Zhidde Harad ist mein Name. Vielen Dank für die freundliche Aufnahme hier."
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    • Chris betrat den "Konzertsaal", sah sich die Sitzplätze an und ließ seinen Blick über die anwesenden Gesichter wandern. Die Meisten kannte er aber ein Paar neue Gesichter waren auch dabei. Wahrscheoinlich an Bord gekommen, als er seinen Dienst pausiert hatte um seine verschwundene Mutter zu suchen. Die Tatsache das er nicht mehr Chefingenieur war lastete schwer auf ihm, aber er wusste das es dennoch das richtige gewesen war zu gehen und solange Thea an Bord der Aurora war, war auch sein Zuhause immer hier. "Egal ob ich nun CI oder einfacher Ingenieur bin.." dachte er bei sich und sah auch schon Thea's strahlendes lächeln als sie ihn sah. Grüßend hob er die Hand und winkte ihr zu. Dann suchte er sich einen Platz und setzte sich hin.
      Chris Carter
      Lieutenant
      Ingenieur der USS Aurora

      "Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort." 208. Erwerbsregel

      "Manchmal muss man erst am Abgrund stehen, bevor man die Erlösung finden kann..."
    • "Susan O'Malley", stellte sich die OPS knapp vor und ließ eine denkwürdige Sekunde verstreichen. "Oh, ich überlassen es doch ganz ihnen, was sie spielen. Wenngleich ist feststellen muss, dass wir mit vulkanischer Harfe und einer Zither dann doch zwei Instrumente gleicher Stimme hätten. Und eine Streichinstrument fehlt uns wohl hier noch."

      Sie nutze die Gunst der Stunde und entpackte ihre Klarinette. "Und sie brauchen sich auch nicht zu bedanken", erklärte O'Malley abwinkend. "Ich hab ja lediglich ne Anstoß gegeben eine Gruppe zusammenzustellen, die - nunja, eben nicht die Zeit hat für mehrere Stunden Übung am Tag. Ich weiß einfach nicht, wie das so manche schaffen." Sie zuckte mit den Schultern und rollte leicht mit den Augen. Ein kleiner Schuss in Richtung der klassischen Musikgruppe des Schiffes, die doch eher aus niederrangigen Crewmitgliedern bestand, die - entgegen O'Malleys Ansichten - denselben Freizeitanspruch wie Offiziere hatten und nur ihre Prioritäten anders setzen.

      "Zur Einstimmung 'Frére Jacques' ...?", warf die OPS in die Runde, nachdem sich alle Musiker gesetzt hatten. "Danach gehen wir am Besten über zu den Gassenhauern, die jeder kennt. Damit wir wissen, wo wir stehen." Sie blickte sich um und sah ein paar fragende Gesichter. Sie senkte die Stimme. "Ich weiß auch nicht, warum wir bereits Zuhörer haben. Das sollte wirklich nur ein Probe sein."

      O'Malley nahm kurz Blickkontakt mit zwei Offizieren aus dem Publikum auf. Es waren eben jene zwei, die sie selbst darauf hingewiesen hatte, was heute abend geplant war, ferner hatte sie ja den Ort ausgesucht. Direkt ein Feedback zu bekommen war wichtig, fand sie.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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    • Sie lächelte. "Nun, sagen Sie das bitte nie zu meinem Vater, Miss O'Malley, das ein Koto wie eine vulkanische Harfe klingt." Sie holte ein Haarband aus der Tasche und bändigte ihre Haare in einen Zopf. "Danke sagen kostet nichts und es ist eine bessere Bezahlung als jede monetäre. Verzeihung, aber ich kann mein Erbe nicht verleugnen. Gerne mache ich bei den Streichern mit." Sie kniete nieder und öffnete einen der beiden Koffer, entnimmt ihre Geige und den Bogen. "Meine Eltern haben, sagen wir, einiges an Überzeugungsarbeit geleistet, bis ich für mich selbst entdeckt habe, wie gut mir de Geige tut. Geben sie ihnen einfach noch etwas Zeit."

      Die Orionerin setzte die Geige an, strich einige Mal über die Saiten, die Tonleiter, nahm kleinere Justierungen vor. Die wenigen

      Die zwei, drei Schritte, die sie tat brachte sie zu den anderen Streichern, die sie freundlich grüßte. Einen der freien Plätze nahm sie in Beschlag und konzentrierte sich auf das was kommen würde. Zhidde registrierte trotzdem, dass die Probe sich zu einem Konzert entwickelte. Das Lied wohl ein italienisches* oder spanisches von der Erde kannte sie und wusste auch, dass man dieses Lied gern in Form eines typisch terranischen Widergesanges, Kanon genannt sang.

      Hochkonzentriert wartet sie auf den Einsatz. Ja, sie ist aufgeregt, nervös, aber nichts davon spiegelt sich in ihrem Gesicht wieder. Dann, als sie gemeinsam anfangen zu spielen, ist all das verflogen und sie öffnet sich der Musik, wird eins mit ihr.


      * hier irrt die Orionerin, den es ist ein französische Kinderlied
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    • Es gab Applaus zum Abschluss des Konzertes. So wie alle anderen Mitspieler verneigte sie sich vor dem Publikum. Shidde war zufrieden,sehr zufrieden sogar, weil sie keine wirklichen Fehler beim Spiel gemacht hatte. Ehe sie sich niederkniete und ihre Geige wieder in den Geigenkoffer packte, ging sie zu O'Malley. "Vielen Dank, es hat großen Spaß gemacht."
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    • Als die Vorstellung endete, applaudierte Chris ebenso wie alle anderen. Er konnte leise Gespräche in den reihen um ihn herum hören. Die meisten lobten die Musik und die Darstellungen der Musiker. Er blickte sich um und wandte sich dann wieder nach vorne zur Bühne. Thea winkte ihm wieder zu, ehe sie ihr Instrument einpackte. Gut gelaunt stand er auf ging nach vorne und wartete darauf das Thea fertig war.
      Als Sie endlich war, nach er sie in den Arm und küsste sie. "Du warst Spitze, Süße!"
      "Wann schließt du dich uns denn mal an?"
      "Ich? Du weißt doch ich bin total Unmusikalisch..."
      "Das kannst du nicht MIR erzählen, ICH weiß es besser, mein Lieber."
      Seufzend wandte er sich von ihr ab und blickte nochmal in die Runde der Musiker. "Ahh Miss Harad, haben Sie sich schon eingelebt?" fragte er als er die neuste Verstärkung der Aurora Crew sah.
      Chris Carter
      Lieutenant
      Ingenieur der USS Aurora

      "Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort." 208. Erwerbsregel

      "Manchmal muss man erst am Abgrund stehen, bevor man die Erlösung finden kann..."
    • Shishe wirbelte herum, grazil und mit Leichtigkeit als sie angesprochen wurde. "Guten Tag, danke der Nachfrage. Verzeihung ich kenne ihren Namen nicht, habe sie aber schon gesehen... also ich meine im medizinischen Programm. Kater...Carter? Mein Namensgedächtnis ist leider nicht so ausgeprägt Ich freu mich Sie kennenzulernen. Ja, denke schon das ich mich gut eingelebt habe. Für sie alle ist es ja auch nicht so einfach mit einer Orionerin."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harad ()

    • "Carter ist der Name. Chris Carter, wir haben uns aber auch schon vor einigen Tagen getroffen. Aber wieso sollte es nicht so leicht für uns sein nur weil wie von Orion kommen? Sehen wie sich um, wir haben Menschen, Vulkanier, Klingonen, Trill und dutzende anderer Spezies zeitweise hatten wir auch einen Cardassianer an Bord. Das sie Orionerin sind ist nur ein weiterer Pluspunkt in der Vielfältigkeit dieser Crew und der Föderation. Auch wenn ihr Volkes wegen des Orion Syndikats einen schlechten Ruf hat, tragen Sie doch die Uniform und gehören dazu." sagte Chris gut gelaunt um dann verlegen hinzuzufügen: "Oh, verzeihung. Darf ich vorstellen...? Thea, meine Frau." er deutet auf die Frau in seinen Armen.
      Chris Carter
      Lieutenant
      Ingenieur der USS Aurora

      "Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort." 208. Erwerbsregel

      "Manchmal muss man erst am Abgrund stehen, bevor man die Erlösung finden kann..."
    • Nach terranischer Sitte streckte sie die Hand in Richtung der Frau aus. "Hallo..." Dann an beide gewandt. "Bitte sagen sie einfach Zhidde zu mir das ist nicht so förmlich. Ja, das eine Verbrecherorganisation den Namen meines Volkes im eigenen Namen führt ist sehr bedauerlich. Was das nicht einfach für andere angeht, beziehe ich darauf das die Eigenarten anderer Spezies meist bekannt sind. Orioner sind eine Seltenheit innerhalb der Föderation, mehr noch in der Sternenflotte. Ich kann mir vorstellen, dass es befremdlich ist das Orioner immer und alles bezahlen."
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    • Bereitschaftsraum des Captains

      Alison sah auf ihren Chronometer und erkannte, dass der Werte Herr ich scheinbar wirklich nicht von seine Arbeit trennen konnte. Das letzte Mal, als er den Termin auf dem Holodeck verschob hatte sie es noch akzeptiert, doch diesmal kam der werte Herr nicht so schnell davon. Sie schnappte sich den Korb, den sie wohl wissend vorbereitet hatte und betrat den Turbolift. "Deck 1, Bereitschaftsraum", sagte sie und lehnte sich gegen die Wand. .oO(Diesmal wirst du ein Nein nicht akzeptieren), ging es ihr durch den Kopf, während der Lift das gewünschte Deck erreichte.
      Sie wählte extra nicht den Weg über die Brücke und erreichte nun die Seitentür des Bereitschaftsraum. Sie selbst hatte Feierabend, weswegen sie Freizeitbekleidung trug. Sie richtete noch einmal ihre Haare und atmete noch einmal durch, ehe sie den Türsummer betätigte.
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Schnellen Schrittes bewegte sie sich durch die Gänge der Aurora. Ihre orionische Freizeitkleidung verbarg sie unter einem dunklen Kapuzenumhang. Zhidde war froh, nach der gerade abgeschlossenen Mission das Holodeck gebucht zu haben. In ihr brodelte es, etwas das sie nicht anderen zeigte: Cluros. Man lächelte, selbst wenn die Situation für einen fatal war. Die Situation war nicht fatal gewesen, dafür war sie beklemmend gewesen. Sie hatte Patienten schon verloren, noch nie aber ein Kind. Das machte sie wütend, brauchte dringend ein Ventil für den Zorn und die Verzweiflung.

      Sie stand vor dem Eingang des Holodecks. "*Computer, Autorisation Harad Zhidde, Alpha, Delta, 23, Xpsilon." Die Tür glitt zur Seite du die Orionerin betrat das Holodeck. Zhidde streifte den Umhang ab, schlüpfte aus den Schuhen die sie in einem Locker deponierte. "Computer, orionische Monofilamentklingen, zwei Stück, sh. Datei Zhidde VII." Einen Augenblick später materialsierten zwei perfekte Klingen vor ihr auf dem Boden. Sie ging in die Knie, nahm die Klingen auf, wog sie in den Händen, balancierte sie auf ihrem Handrücken, dann richtete sie sich wieder auf. Ihre Stimme klang ruhig als sie das Programm aktivierte. "Klingonische Mythologie... Programm Zhidde Haradd, Schwierigkeitsstufe hart." Während sie sprach machte sie einige Dehnübungen. Als aus dem leeren Raum eine Landschaft wurde, ging sie in die Ausgangsposition, die Arme vor dem Körper gekreuzt die Klingen nach Außen zeigend. Das Knacken der Äste war deutlich zu hören, doch sie bewegte sich nicht, schien nicht einmal mehr zu atmen, sie wartete auf den perfekten Moment...
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    • Deck 1 - Bereitschaftsraum

      Vierzehn Berichte. Davon dieses Mal leider nur drei dabei, die lediglich dazu gedacht waren ihn zu erinnern, dass die Abteilungsleiter auf diesem Schiff ihre dienstlichen Pflichten ernst nahmen. Mit anderen Worten: Auf den Padds stand nichts anderes, als das alles in Ordnung war und man grundsätzlich zufrieden war mit den Arbeiten in dieser Woche. "Geologen und Astrophysiker", dachte er still in sich hinein, "gib ihnen einen Stein, bzw. eine Subraumphalanx und sie sind glücklich." Als er drei weitere Padds nahm, um diese nach Dringlichkeit vorzusortieren, wünschte er sich direkt, sein ganzes Schiff wäre ausnahmslos voll mit Geologen und Astrophysikern, gleichwohl er sich bewusst war, dass sie in diesem Fall sicherlich drum streiten würden, wer welchen Stein oder welches Nebel zuerst untersuchen dürfe.

      Das erste Padd enthielt den Bericht der Sicherheitsabteilung bezüglich der Aus- und Weiterbildung vorhandenden Personals. Ein interessantes Thema, bei dem der Captain höchstselbst es sich nicht nehmen lassen wird, seine Erfahrungen weiterzugeben. Vielleicht würde er zur rechten Zeit sogar persönlich in die Abteilung kommen. Er legte das Padd beiseite.

      Der Maschinenraum. Er seufzte und immitierte dabei nur zufällig die Chefingenieurin. Hier galt es auf dem Laufenden zu bleiben und stets im Auge zu haben, was auf dem Schiff zu welcher Zeit reparaturbedürftig war. Sobald die Delegierte bei ihrem Ziel angekommen waren, galt es direkt weiterzufliegen, dieses Mal auf eine kurze Exkursion. Der Captain rechnete nicht damit, dass irgendein Punkt in dem Bericht mit "dringlich" markiert war, dennoch musste sichergehen, ggf. würde der Zeitplan sonst ...

      Es summte. Ohne von seinen Padds aufzublicken rief er "Herein!"
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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    • Deck 01 - Bereitschaftsraum

      Die Schottin atmete noch einmal durch, als sie auch schon das bekannte zischen hörte, als die Türen des Bereitschaftsraum sich öffneten. Als sie eintrat und die Türen sich wieder geschlossen hatte, sah sie ein Bild, was sie nicht sonderlich wunderte. Sie ging leise noch ein paar Schritte und stellte den Korb auf den Schreibtisch. Noch immer schien er vertieft zu sein, wo die Schottin wohl deutlich machen musste, dass sie inzwischen den Raum betreten hatte.
      "Wie wäre es mit eine kleine Auszeit?", sprach sie ihn schon an. Sie war sich sicher, dass Harrison spätestens jetzt erkennen würde, dass er eine Verabredung vergessen hatte. "Es sei denn du kannst dich von den ganzen Pad's nicht trennen, Harrison", sagte sie, wobei sie das eher scherzend meinte. Sie war ja als sie noch die Chefärztin auf diesem Schiff war genauso gewesen, weswegen sie ihm es auch nicht wirklich übel nahm, dass er einfach die Zeit vergessen hatte.
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Die Keule des großen Monstrums, das aussah als wäre es ein bläuliches Skelett sauste an ihr nur einen Bruchteil von einem Millimeter vorbei. Buchstäblich in letzter Sekunde hatte sie ihre Oberkörper weit nach hinten gebogen. Ihre Füße schnellten nach vorne, traten gegen den Brustkorb der Kreatur, um genügen Schwung zu bekommen, um den Salto noch perfekt zu Ende bringen zu können. So ganz gelang ihr das nicht, sie musste sich abfedern und dann noch zwei weitere Ausweichschritte machen um wieder selbst Spielraum zu gewinnen.

      So klobig auch die Bewegungen des Monstrums auch wirkten, so klobig waren sie nicht. Das Wesen nutzte die offensichtliche Behäbigkeit um seinen Gegner in Sicherheit zu wiegen. Klingonen hatten in ihren Programmen stets diese Wesen mit aufgenommen, da sie diese für würdige Gegner hielten. Ein Treffer konnte ohne weiteres selbst das Rückgrat eines Klingonen brechen. Anders als Zhidde bevorzugten Klingonen es die Sicherheitsparameter auf dem Holodeck nicht zu aktivieren. Die Orionerin war da anders, sie aktivierte stets die Sicherheitsparameter, fühlte sich als Ärztin dazu verpflichtet, mehr noch als andere. Für den Moment wäre es ihr Recht, wenn es denn nicht so wäre, alleine schon um 'Dampf' abzulassen.

      Zhidde blickte der Kreatur in die Augen, sah die Mordgier in ihnen. Blitzschnell stürmte die Kreatur vor, mit brachialer Gewalt, so als gebe es kein Halten für sie. Die Keule sauste an ihrem Schädel vorbei, denn sie war stumpf stehen geblieben, dann mit einer Bewegungsabfolge, die einer Gottesanbeterin würdig gewesen wäre schnellten ihre Arme und Klingen vor, beendeten den Kampf so schnell, dass das Wesen für einen Moment noch einfach so da stand und dann als man glaubte, dass nichts mehr passieren würde zusammenbrach. "***Computer, Programm beenden." Sie atmete tief durch, die Simulation hatte sie gefordert, an ihre Grenzen gebracht und ihrem Kopf etwas Luft verschafft.

      Sie kniete nieder, legte die Monofilamentklingen ab und begann mit der Meditation.
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    • Deck 12 - Holodeck eins


      Vergnüglich vor sich hinsummend trat Xephon Thrax aus dem Turbolift, als dieser auf Deck 12 hielt und lenkte seine Schritte danach durch die Gänge der Aurora hindurch Richtung Holodeck eins. Nach Ende seines Dienstes hatte sich der Mensch kurzfristig dazu entschlossen, seine nun angebrochene Freizeit damit zu verbringen, ein neues Holoprogramm auszuprobieren, welches ihm sein Bruder Prak erst vor kurzem hatte zukommen lassen. Bei diesem Programm ging es um eine Zusammenkunft der besten Tongo-Spieler des gesamten Quadranten und auch wenn Thrax es vorgezogen hätte, sein überlegenes Können in diesem Feld der Glücksspiele an echten Gegnern zu demonstrieren, so würde es für den Moment dieses Programm tun müssen. Zumindest würde der Ort, an welchem das Turnier stattfinden würde, immerhin der Planet Casperia Prime, das Fehlen von lebenden Rivalen mehr als nur kompensieren. Und außerdem würde Thrax in die Lage versetzt werden, den Rekord, welchen sein kleiner Bruder beim Spielen des Programms sicherlich bereits etabliert hatte, pulverisieren zu können. Prak hatte ihn noch nie beim Tongo spielen schlagen oder überbieten können und Xephon hatte sicherlich nicht vor, es dieses Mal zuzulassen.
      Der Mensch grinste leicht bei seinen Gedankengängen und zog den Anzug, welchen er sich nach Beendigung seiner Schicht übergezogen hatte, noch einmal straff. Danach beschleunigte er noch ein wenig mehr seine Schritte, da er spürte, dass die Ungeduld in ihm langsam begann zuzunehmen.

      Als Thrax wenig später an der Tür zu Holodeck eins stand, bemerkte er leicht irritiert, dass derjenige, welcher vor Ihm dieses Holodeck gebucht hatte, offenbar noch nicht fertig war. Auch wenn scheinbar kein Programm mehr lief, so war das Holodeck noch aktiv. Der Mensch erinnerte sich dunkel, daran, auf dem Buchungsplan vor seinem Termin den Namen der orionischen Ärztin gesehen zu haben.
      Plötzlich überkam Thrax eine gewisse Neugier. Er konnte sich nicht ausmalen, was Orioner so zu Ihrer Zerstreuung taten, wenn man einmal von der Ausführung von kriminellen Taten und Tanzen absah. Beides schien dem Menschen bei dieser Orionerin jedoch mehr als unwahrscheinlich. Immerhin hatte man es hier mit einem Offizier der Sternenflotte zu tun.
      Xephon trat also an das Display der Konsole heran und gab seinen Sicherheitscode ein, worauf er kurz darauf die Parameter des vorher abgespielten Programms zu Gesicht bekam.
      „Du gute Güte.“ entfuhr es dem Mensch überrascht, als er erkannte, womit sich die Orionerin da in Ihrer Freizeit beschäftigte. Zumindest waren wohl die Sicherheitsroutinen während des Abspielen des Programms gewesen.

      Einen Moment lang dachte Thrax daran, ein weiteres Mal seinen Sicherheitscode einzugeben und die Tür zum Holodeck damit gewaltsam zu öffnen, denn immerhin konnte es auch trotz der Sicherheitsprotokolle zu Verletzungen kommen, dann erinnerte sich der Sicherheitsoffizier jedoch an das Konzept der Privatsphäre, welchem durchaus so mancher Angehöriger der Besatzung nachhing und aktivierte lediglich seinen Kommunikator.

      ***“Thrax an Harad. Benötigen Sie irgendeine Art der – äh, Hilfestellung?“
      Ensign Xephon Thrax
      Sicherheitsoffizier
      USS Aurora NCC-81337




      <<<Ludi incipiant>>>


      Scotty me up, Beamie
    • Harad zuckte zusammen als der Ruf herein kam von Ens. Thrax. "***Harad hier Ens. Thrax. Hilfe? Nein... äh, sie... das Holodeck?" Ihre Wangen wurden wieder dunkel grün. "***Ich bin gleich bei Ihnen." Zhidde sprang von ihrer Liege auf, schaltete ihren Computer ab, dem sie gerade ihr LOG-Buch diktiert hatte. Gerade als sie schon heraussprinten wollte hielt sie an, griff nach dem Injektor und injizierte sich ihr Mittel um die natürliche Pheromonproduktion zu drosseln, was wohl notwendig war, nach all dem Stress. Eine Schutzfunktion des Körper ließ die Pheromonproduktion dann sprudeln. Eine Art Überlebenstaktik. Mit einem schnellen Griff nahm sie Monofilamentklingen auf, sprintete zum TL um nur wenig später auf Deck 12 aus jenem selben zu stürmen. Zielsicher 'schoss' sie auf die Tür des HD2 zu, blieb abrupt stehen und blickte sich um. "Ens. Thrax?!"

      Wenig später stand sie vor ihm vor HD1. "Guten Tag Ens.Thrax... es gab da einen Zwischenfall... also vorhin auf der Brücke... und das Programm des HD ließ sich nicht beenden. Wie ich nun sehe wurde HD1 auch aktiviert." Sie blickte auf die Eingabe Konsole. "Das... ist mein Programm, ich... ich weiß nicht wie das passieren konnte. HD2 ist jetzt ausgeschaltet, dafür läuft mein Programm hier..." In dem Moment lief es ihr heiß und kalt den Rücken herunter, denn sie bemerkte, dass sie immer noch den Bodysuit trug. Natürlicherweise, denn nachdem das Abenteuer auf der Brücke beendet war hatte sie erst einmal den Eintrag in ihr Logbuch gemacht und dann hatte sie vorgehabt eine ausgiebige Schalldusche zu nehmen um später den Dienst anzutreten und ... dann war Thrax Ruf dazwischen gekommen. 'Bei den Tausend Göttern! Ich ruiniere meinen Ruf mit Leichtigkeit! Barfuß! Bodysuit!'

      Sie räusperte sich. "Also das war so, dass ich mein Trainigsprogramm beenden wollte, was aber nicht funktionierte. Ich bat Lt. Storm unsere Ingenieurin um Hilfe. Da das Programm sich nicht stoppen ließ, öffnete sie im laufenden Programm die Türe, so dass ich das HD verlassen konnte. Danach wurde ich auf die Brücke beordert um den Zwischenfall mit zu untersuchen. Wie es scheint, gab es aufgrund des Zwischenfalles Schwierigkeiten des Holodecks. Z.B. dass mein Programm, das noch lief einfach auf HD1 übersprang. Wollen Sie wirklich mit mir hinein? Das ist ein Trainingsprogramm für Nahkampf mit Waffen... ein orionisches Programm für Ehrenduelle mit Messern... ein wenig erweitert, die Spezies können variieren. Ja, auch Spezies die mir bei weitem physisch überlegen sind." Die beiden Klingen hielt sie hinter ihrem Rücken in den Händen. "Es ist für mich entspannend und es hält fit."

      Die Pheromonproduktion ließ nach, das war schon mal gut und der erdige Geruch der von ihr ausging würde nach und nach in den Hintergrund treten. Schlecht war daran, dass ihr Körper Schmerzen wieder stärker wahr nahm.
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