Freizeitbordleben 5 - Neue Gesichter

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    • Deck 1 - Bereitschaftsraum

      Aus dem Augenwinkel hatte er die Person, die eingetreten war, durchaus erkannt. Was ihn jedoch überraschte war einerseits die Art und Weise wie Allison ihn ansprach und dass sie sogar etwas mitgebracht hatte. Er stutzte.

      "Nun, wie immer liegt hier jede Menge Arbeit auf meinem Schreibtisch. Da fällt es mir natürlich schwer mich davon zu trennen, Allison." Er grinste schief und fügte hinzu: "Wenn ich natürlich vorher von diesen Plänen gewusst hätte ..." An dieser Stelle wurde er knapp darüber aufgeklärt, dass er offenbar eine Verabredung vergessen hatte.

      "Das kann nicht sein", bemerkte er, diesmal mit deutlicher Verwirrung in der Stimme. Sein Zeigefinger huschte über sein Terminal, er warf einen kurzen Blick auf seinen Terminkalender, dann schüttelte er den Kopf. "Das muss das erste Mal seit Jahren sein, dass ich einen festen Termin, selbst einen privat vereinbarten, nicht eingetragen habe oder mich sonst auch nicht daran erinnern kann." Diese durchaus penible Eigenart zeichnete ihn eigentlich aus, bzw. seine daraus resultierende Zuverlässigkeit. Natürlich hatte er zwei, vielleicht drei Verabredungen sausen lassen, aber immer aufgrund dienstlicher Verpflichtungen.

      "Ich nehme mal an, dieses Symptom ist ein klares Anzeichen für zuviel Arbeit und kann nur mit Freizeit behandelt werden?"
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Deck 01 - Bereitschaftsraum

      Als Alison seine ersten Worte vernahm wollte sie schon etwas sagen, doch sah sie ihn erst an, da er sich nun scheinbar doch daran erinnerte. Sie zeigte aber deutlich das sie nicht sauer war und setzte sich einfach hin, so das sie Harrison gegenüber saß. Erst als er zum Punkt kam, dass es scheinbar die ersten Symptome von zuviel Arbeit seien, konnte sie nicht anders und ging auf seine eigene Diagnose ein. "Als Counselor würde ich dir recht geben, wobei ich natürlich auch weiß, dass du einen harten Tag hast und das als Kommandant sogar täglich", begann sie und schmunzelte leicht.

      Nachdem eine kurze Pause folgte, entschloss sie sich weiter zu sprechen. "Als Freundin, die allerdings von dir versetzt wurde, sehe ich das etwas anders, was du doch wiedergutmachen solltest", sagte sie gespielt, wobei er sich sicher zu gut kannte, um zu erkennen, dass sie nicht wirklich enttäuscht war. "Da du dich nicht trennen kannst, schlage ich dir zwei Möglichkeiten vor... Entweder du machst doch Feierabend und wir gehen ins Holodeck...", sie machte eine kurze Pause, ehe sie fortfuhr.
      "... oder wir verlegen das Picknick hier, allerdings möchte ich dich dennoch bitten, wenigstens für eine Stunde mal nicht der Captain zu sein... Ich werde für den Zeitpunkt auch keine Counselor sein... Wäre das ein Deal?" Fragte sie provozierend und unterstrich das Angebot mit einem sanften Lächeln.
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Deck 12 - Holodeck eins

      Abwehrend hob der Sicherheitsoffizier seine Hände und schüttelte leicht mit seinem Kopf, nachdem die orionische Ärztin ihre Erklärungen beendet hatte. Er ignorierte dabei auch den Ausbruch der jungen Frau ob deren leichter Bekleidung. Nach Thrax Meinung sollte außerhalb des eigentlichen Dienstes ein jeder so herumlaufen dürfen, wie es ihm in seiner Freizeit zupass kam.
      „Besten Dank, Miss Harad, aber ich denke, ich passe. Ich habe mich bereits den größten Teil meines Tages mit Kampfszenarien und Nähkämpfen auseinander gesetzt. Darüber steht mir in der Sicherheitsabteilung ein klingonischer Offizier vor, wenn Sie verstehen, was ich meine. Und zu Letzt bin ich wohl auch kaum passend gekleidet, um ein paar bösen Buben in den Allerwertesten zu treten.“
      Thrax rollte bei der Erwähnung des Klingonen leicht amüsiert mit den Augen und beschrieb mit seinen Händen danach eine entsprechende Geste, um damit auf den Anzug hinzuweisen, welchen er sich momentan übergezogen hatte.
      „Ich wollte meine spärliche Freizeit damit zubringen, ein paar Ferengi über den Tisch zu ziehen. Und das beinhaltet weniger körperliche Gewalt als strategisches Denken.“
      Der Mensch grinste bei seinen Worten breit und neigte danach leicht seinen Kopf.
      „Ich war lediglich, nun ja....ich dachte, Sie benötigen vielleicht Hilfe, nachdem ich erkannt hatte, welche Art von Programm Sie da laufen gelassen hatten. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist; ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Sie in Ihrer Freizeit gestört haben sollte, immerhin habe ich Sie ja offensichtlich aus Ihrem Quartier gerissen.“
      Ensign Xephon Thrax
      Sicherheitsoffizier
      USS Aurora NCC-81337




      <<<Ludi incipiant>>>


      Scotty me up, Beamie
    • "Aus meinem Quartier, ja, aber das ist nicht schlimm, als Medizinerin ist das vollkommen normal. Es besteht kein Grund sich bei mir zu entschuldigen. Es tut mir leid, dass sie im Moment nicht auf das HD kommen. Ein wenig fühle ich mich schuldig, auch wenn es unlogisch ist." Sie legte den Zeigefinger der linken Hand auf ihre Nasenspitze. "Ich denke, dass die Technik schon bald einen Weg gefunden hat, das HD abzustellen." Zhidde blickte kurz zu Thrax. "Wenn Sie erlauben lade ich sie gerne zu einem Drink ein, als Ausgleich dafür, dass sie nicht auf HD können. Geben Sie mir zehn Minuten und ich bin dort, in korrekter Bekleidung."
    • Deck 12 - Holodeck eins

      Ein wenig überrascht blickte Thrax die Medizinerin ob ihrer Worte an. Der Mensch verstand nicht ganz, was die Orionerin mit dem Ausdruck 'korrekter' Kleidung meinte. Besaßen weibliche Vertreter dieser Spezies einen Kleidungskodex, welcher Ihnen vorschrieb, was Sie bei bestimmten Gelegenheiten zu tragen hatten? Oder handelte es sich hier um einen individuellen Fall? Darüber hinaus erschloss sich dem Sicherheitsoffizier nicht zur vollen Gänze, was sein Gegenüber mit der Aussage meinte, dass sie ihn einladen wolle. Immerhin waren alle Getränke im Elf Vorne mehr oder minder kostenfrei. Möglicherweise hatte er jedoch auch etwas übersehen.
      Nachdenklich zögerte Thrax einen Moment lang, bevor er eine Antwort auf diese Einladung gab, immerhin hatte er sich an diesem Abend nicht auf Gesellschaft eingestellt, jedoch nickte der Mensch kurz darauf knapp und straffte dabei seinen Anzug.
      „In Ordnung, wenn Sie das möchten, Ensign. Ich schätze, dass Elf Vorne wäre am Geeignetsten. Ich hoffe, dass dies in Ihrem Sinne wäre.“
      Ensign Xephon Thrax
      Sicherheitsoffizier
      USS Aurora NCC-81337




      <<<Ludi incipiant>>>


      Scotty me up, Beamie
    • Deck 12 - Holodeck eins

      "Danke, dass sie mir die Möglichkeit geben, sie für den Ausfall wenigstens ein wenig zu entschädigen." Sie nickte Thrax zu und entschwand in Richtung TL um schnell zu ihrem Deck zu kommen. Als sie ihr Quartier erreicht hatte, 'sprang' sie kurz unter die Schalldusche und legte danach Freizeitkleidung an.


      Etwas später traf sie im Elf Vorne ein. Die Orionerin trug ein schlichtes, schwarzes Kleid. Zhidde blickte sich um ob sie Ens. Thrax irgendwo sah.



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    • Holodeck 2

      Es waren Tag vergangen und Zhidde stand vor der großen Tür des Holodecks. Sie schluckte. "Es wird alles gut Shishe... alles." Die Orionierin macht sich selbst Mut. Das Debakel vom letzten Mal hatte sie nicht vergessen. Ihre Hand gab ihren Code ein. Mit einem Zischen glitt die Tür zur Seite und sie trat ein. " "Klingonische Mythologie... Programm Zhidde Haradd, Schwierigkeitsstufe hart." Die zierliche Frau ging in Verteidigungsposition und wartete den Angriff des ersten Kriegers der Klingonen ab. Während sie trainierte, geschah im Weltall etwas seltenes, die Aurora wurde aus dem Hyperraum gerissen. Eine Duplizität der Ereignisse war eingetreten, das Holodeck verfiel in eine Schleife und die Türen blockierten. Aber davon wusste Zhidde noch nichts.
    • Holodeck 2

      Blitzschnell wirbelte sie herum, lenkte den Streich des klingonsichen Kriegers, mit ihren beiden Monofilamentklingen ins Leere. Zhidde nahm den Schwung auf und nutzte ihn um Distanz zwischen sich und dem Klingonen zu bringen. Zeit war das, was sie gewinnen musste. Viel zu lange schon war sie auf dem Holodeck. Alles erinnerte sie an den Vorfall vor einiger Zeit als sie das Holodeck nicht verlassen konnte. Der Gedanke kostete ihr den Vorteil denn der Klingone stand wieder vor ihr, doch diesmal hielt er einen Satz mek'leth in Händen. Das war nicht gut.

      Ihr Gegner war wohl ein Meister des beidhändigen Kampfes. Zhidde wich zurück, doch er setzte nach, bedrängte sie hart, nahm ihr die Möglichkeiten zu manövrieren. Wie das Gebiss eines Rautieres schnellte die Waffe des Klingonen und 'biss' zu, die Klinge in ihre Hand entglitt ihr. Ein Rauschen setzte in ihrem Kopf ein, ihr Körper wurde überzogen mit der dem Adrenalins der Terraner sehr ähnlichem Stoff. Dies lies sie handeln, nach hinten scheinbar stürzen. Der Klingone tauchte hinter ihr her, das mek'leth zum Schlag erhoben. Zhidde riss das zweite Messer in letzter Sekunde hoch, bohrte sich durch den Schwung des Kriegers in dessen Sternum. Ein klassischer coup de grace.

      Es war dieser Moment, als die Animation einfror. ***"Computer Programm beenden." Wenn es einen Moment gab um dies zu tun, dann jetzt. Die Gitternetzlinien des HD wurden sichtbar. Für einen ganz langen Moment blieb sie liegen, schnappte nach Luft. "Bei den Tausend Göttern, das war das zweite Mal! Das ist nicht fair." Immer noch vor sich hin fluchend erhob sie sich. Sie war erschöpft, fertig wollte eigentlich nur schlafen. Aber der Wille zählte nicht, der Arm sprach deutlich für einen Besuch der KS. "Klasse, wenn mich der XO sieht sagt er bestimmt wieder, dass ich Uniform tragen soll. Egal. Warum hat das HD nur wieder blockiert?" Ihre Füße trugen sie zum Ausgang. Ihr rechte Hand tippte an den Kommunikator. "Zhidde an Laura... hast du vielleicht einen Moment Zeit?"
    • Nach dem Freien Spiel vom 06.07.2017

      Deck 05 - Alisons Quartier

      Alison fühlte sich nach der Entspannung im Bad um einiges lockerer. Sie hatte zwar Teilweise noch immer diese unbehaglichen Gefühle, doch wusste sie auch, dass sie nicht von eine Stunde auf die nächste verschwinden würden. Das würde noch etwas Zeit kosten und da die alte Geschichte mit Jackson hochkam, hatte sie die Gewissheit, dass sie einfach noch nicht alles verarbeitet hatte, als sie damals entführt wurde und somit ein ganzes Jahr auf Romulus lebte. Sicher war nicht alles schlecht, immerhin hatte sie so auch Lhian kennengelernt, der für sie so etwas wie ein zweiter Vater wurde.
      Sie blinzelte leicht, um aus diesen Erinnerungen zu kommen und sah sich noch einmal im Spiegel. Ihre Haare hatte sie heute offen getragen, was bei ihr eher selten vorkam. Dazu hatte sie sich für ein weißes Trägerkleid und eine weiße Strickjacke entschieden, welches sie sich damals gekauft hatte, als die Aurora das letzte mal bei eine Starbase einen zwischen stopp eingelegt hatte. Sie atmete noch einmal durch und griff nach die Tasche, wo sie zuvor eine Flasche australischen Weißwein hineinstellte und verließ daraufhin ihr Quartier.

      Deck 02 - Gänge

      Wenige Minuten später hatte sie gerade den Turbolift verlassen, nach dieser Deck 02 erreichte und ging langsam durch den Gang der zum Quartier des Captains führte. Sie musste sich selbst eingestehen, dass sie seit sechs Jahren bereits auf diesem Schiff ist und noch nie zuvor auf diesem Deck war. Sie sah sich um und konnte niemanden sehen, was wohl zeigte, dass dieser Ort eher ruhiger war, als das Deck, wo sich ihr Quartier befand. Als sie sich ihrem Ziel schließlich näherte, atmete sie noch einmal tief durch, ehe sie ihre Hand langsam bewegte, um den Türsummer zu aktivieren.
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Deck 2 - Conrads Quartier

      Lediglich ein Stuhl verdiente es, dass man ihn bequem nannt. Und in diesem hatte der Kommandant sich fallen gelassen, wie er es am Ende des Arbeitstages immer Tat. Ebenso hatte er sich seiner Stiefel entledigt. Einer stand und einer lag - zu seinen Füßen. Die Stiefel und ein unachtsam zur Seite geworfenes Handtuch vom Morgen des vorherigen Tages sprengten das Gesamtbild des ansonsten piekfein aufgeräumten Quartiers. Conrad selbst hatte sich ein Padd genommen und sich mit dienstlicher, aber relativ unwichtiger Lektüre bewaffnet um herunterzukommen und den Kopf freizubekommen. Der Türsummer rieß ihn aus den Gedanken, genaugenommen sogar aus einen Sekundenschlaf.

      "Herein!", platzte es aus ihm heraus. Er rieb sich die Augen und streckte das Kreuz durch um sich anschließend aufzurichten. Die Stiefel ignorierte er und widmete sich seinem Besuch. "Guten Abend. Pünktlich auf die Minute", sagte er ohne auf die Uhr zu blicken. Er ging bei Allison einfach davon aus, dass sie pünktlich war. "Im Gegensatz zu mir", gestand er mit Blick auf seine unbeschuhten Füße. "Wir wäre es mit einem Tee." Sein Blick glitt zum Replikator. "Ich brauche ziemlich genau sieben Minuten. Dann wäre ich wohl ausgehfertig."
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Nach der Mission vom 31.01.2019

      USS Aurora - Deck 02 - Quartier des Captains

      Alison betrat gerade das Quartier ihres Freundes und war froh, dass er wohl noch nicht da war. Das verschaffte ihr etwas Zeit, sich auf das Gespräch vorzubereiten, was sie mit ihm führen wollte. Seitdem sie die Diagnose bekam, dass sie an einer moderneren Erkrankung des Burnouts litt und es dadurch immer zu diesen stechenden Kopfschmerzen und Müdigkeitsertacken kam, hatte sie einen größeren Bogen um den Kommandanten gemacht. Das einzige was er erfahren hatte war, dass sie vom Dienst aus medizinischer Sicht freigestellt wurde. Sie wusste, dass sie nun mit der Wahrheit herausrücken musste und hatte sich entschieden, dass sie es heute machen würde.

      Erneut atmete sie durch und ging zum Replikator, um sich einen Earl Grey zu ordern, anschließend näherte sie sich wieder der Couch und stellte die Tasse auf den Glastisch. Bitte schick mich nur nicht zurück zur Erde, dachte sie sich während sie auf den Chronometer sah und von ihrem Tee nippte. Sie hatte ihm ja gesagt, dass sie ihm Quartier warten würde, da sie mit ihm reden wollte, nur da er noch nicht da war, vermutete die Blondine, dass er wohl wieder viel Arbeit hatte und somit die Zeit einfach vergessen hatte.
      Sie legte die Beine hoch und ergriff wieder nach dem Buch, was sie angefangen hatte zu Lesen. Sie musste sich einfach auf andere Gedanken bringen, da Alison ja nicht wusste, wann Harrison endlich auftauchen würde.

      @Harrison Conrad
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Deck 2 - Quartier des Captains

      Nicht nur die Zeit, sondern die Verabredung überhaupt hatte Conrad ein Stück weit aus dem Gedächtnis verloren. In seinem Bereitschaftsraum stapelten sich die Berichten des Verbandes, sowie der anderen Einheiten des Sektors. Noch immer waren einige Verbände unterwegs und nun, nachdem auf Deep Space 9 eine Flotte festgemacht werden sollte, bedeutete dies die Verlegung von Material und Personal. Kommandierungen wurden ausgesprochen, Verantwortlichkeiten geklärt, Befehle herausgegeben. Und Conrad musste, seinerseits weiterhin als Commodore Befehlshaber eines lockeren Verbandes, natürlich auf dem Laufenden bleiben.

      Er öffnete die Tür zu seinem Quartier. Dass Alison bereits dort war und offenbar auf ihn wartete, überraschte ihn nicht. "Ah, hallo. Schön, wenn man erwartet wird." Er beugte sich herunter, gab ihr einen kurzen Kuss. "... nach einem langem Tag."

      Wenige Momente später stand er bereits am Replikator. "Man sollte meinen, dass die Sternenflotte langsam aber sicher den Krieg gegen die Bürokratie gewonnen haben sollte - Single Malt -, aber dies scheint noch immer in weiter Ferne zu liegen. Vorher wird die Milchstraße befriedet." Der Computer hatte herausgefiltert, welche Worte Conrad an ihn gerichtet hatte und generierte ihm ein Schwenkglas mit einer anregend starken Flüssigkeit. Er nippte und blickte zu Alison.

      "Was liest du schönes?"
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • USS Aurora - Deck 02 - Quartier des Captains

      Alison war ganz vertieft in das Buch Spuren: Eine Reise durch Australien was sie in der Reihe gefunden hatte. Sie selbst war noch nie in diesem Land und da ihr Freund aus Melbourne kam, interessierte sie sich natürlich auch dafür. Sie war gerade dabei das Kapitel über Melbourne zu lesen und musste schmunzeln. "Wow, direkt an der Küste", entkam es ihr. Das sich dabei die Türen des Quartiers öffneten, merkte sie dabei nicht. Erst als er begann sie ansprach und Harrison sie mit einem kurzen Kuss begrüßte, klappte sie das Buch zu und sah zu ihm rüber, als er am Replikator stand und sich einen Single Malt orderte.
      Sie ahnte gleich das er sicher einen hart Tag hinter sich hatte und sein Kommentar über die Bürokratie, hatte ihre Vermutung nur bestärkt. Früher als er nur ihr Captain war, wusste sie, dass man da nicht herumstochern sollte, doch inzwischen hatte sie seit drei Jahren eine Beziehung mit Harrison geführt, wodurch sie auch wusste, wie sie da am besten reagierte. Sie schenkte ihm ein Lächeln und setzte sich hin, um ihm auch zu signalisieren, dass er näher kommen sollte. "Ich fürchte das die Sternenflotte, insbesondere unser liebes Oberkommando noch immer gerne alles zerreden. Das Problem wird sich wohl auch in naher Zukunft nicht so schnell ändern", sagte sie sanft und stimmte ihm zu.

      Alison sah noch immer zu ihm, während sie das Buch auf dem Glastisch legte. Sie schmunzelte erneut und obwohl sie selbst gerade ein Problem hatte, wollte sie erst auf seine Frage eingehen. Vielleicht drückte sie sich auch noch ein wenig vor das Gespräch, obwohl sie Laura versprach endlich mit ihm darüber zu reden. Doch das musste noch einen Moment warten. "Eine Reise durch Australien... Irgendwie konnte ich da nicht widerstehen", gab sie leise zu und erhob sich, da ihr Tee inzwischen kalt war und sich einen neuen besorgen wollte. Die härteren Getränke trank sie schon lange nicht mehr, seitdem sie auf starke Antidepressiva war.
      Sie näherte sich dem Replikator und bestellte sich ein Eistee Pfirsich mit viel Eis und zwei Blätter Minze. Sie drehte sich dann zu ihm. "Ich weiß, dass du sicher derzeit keine Zeit dafür hast, aber ich würde wirklich gerne irgendwann Melbourne sehen", sagte sie lächelnd und stieß leicht mit ihm an. Sie ahnte bereits, dass er sicher auch erkennen konnte, dass sie ihm etwas sagen wollte, doch wusste sie einfach nicht, wie sie den Anfang machen sollte. Erneut dachte sie an ihr Gespräch mit Laura zurück, als sie Alison sagte, je länger sie noch warten würde, um so schwerer würde es werden. Sie wusste das sie keine Wahl mehr hatte... Sie musste es ihm sagen, da sie einfach den Mann den sie liebte nicht weiter was vormachen konnte.
      "Harry?", begann sie und entschied sich ihre Angst zu besiegen. "Wollen wir uns vielleicht setzen?", fragte sie erneut und sah ihn dabei weiter an. Er merkte sicher das ihr gerade jedes Wort schwer fiel... "Es gibt da etwas, wovon du nichts weiß... Also der Grund warum ich vom Dienst freigestellt wurde und ich möchte dir den wahren Grund sagen, da ich einfach die Kraft nicht mehr habe weiterhin ein Geheimnis daraus zu machen", gab sie zu und sah ihn daraufhin abwartend an.
      Commander a.D. Alison Erin Sinclair

      USS_Aurora NCC-81337
    • Deck 2 - Quartier des Captains

      Harrison hob die Augenbrauen, zeigte allerdings ein freudiges Gesicht. "Australien?! Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal dort war. Inzwischen habe ich mich tatsächlich daran gewöhnt dieses Schiff und den Alpha-Quadranten, den wir bereisen, als mein Zuhause anzusehen. Aber, doch, ja. Ich würde dir gerne zeigen, wo ich aufgewachsen bin. Das Outback ist immer noch einer der wenigen Orte auf der Erde, wo du wirklich der Natur nahe bist. Die Bevölkerungsdichte in Western Australien ist genauso hoch wie auf dem Mond", fachsimpelte er, wobei er hoffte, dass er die Daten korrekt wiedergab.

      Er erwiderte den Toast und setzte sich, just als sie ihm dies vorschlug. Das sie dies tat machte ihn stutzig. War etwas passiert? Hatte sie etwas erlebt, was sie beschäftigte? Jemanden getroffen, der etwas gesagt oder getan hatte, dass ihm nicht gefallen würde? "Es gibt das etwas, wovon du nichts weiß ..." Sein Blick wandelte sich vom entspannten Gleichmut in nachdenkliche Aufmerksamkeit. Ja, sie war vom Dienst freigestellt worden. Er erinnerte sich deutlich, dass er ihr, als nicht praktizierender und nicht ausgebildeter Arzt oder Therapeut den unschätzbaren Rat gegeben hatte, sich etwas Ruhe zu gönnen und dass er ein bisschen stolz auf sie war, dass sie dies tatsächlich auch getan hatte. Nun gab es aber offenbar ein Geheimnis, was dahinter steckte. Das machte ihn nun gleichermaßen verwirrt und neugierig.

      "Herrje. Du kannst mir doch alles erzählen und musst keine Geheimnisse machen. Vorallem noch, wenn sie dir die Kraft rauben. Also nun ... sag. Was ist los?" Er versucht nicht zu drängen, um sie nicht in die Defensive zu drängen. Doch jemanden in die Defensive drängen, war leider weiterhin das, was ihm im Blut lag.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Bajor

      Das war ja was gewesen, der Orbitalsprung. Die anderen mochten ja ruhig über sie lachen, das war ihr erster Orbitalsprung gewesen und sie hatte von Anfang bis Ende sämtliche Luft stets aus ihren Lungen gepumpt. Kurzum, sie hatte von der ersten bis zur letzten Sekunde gebrüllt. Die einzie Abwechslung war gewesen, als sie von Baaannnzzzaaaiii zu Jaaaaaaa überging, aber sonst nichts.

      Als sie dann gelandet war, wesentlich sanfter als erwartet, war Zhidde auch schon wieder hochgebeamt worden zum Sprungboot. Kaum oben erfolgte dann die Landung bei der Station. Sie hatte den Anzu noch verschlossen gelassen, wollte ja nicht eine 'Katastrophe' auslösen. Zhidde wusste nur zu gut, was die Angst mir ihrem Körper machte, bzw was ihr Körper tat um gegenzusteuern. Sie nickte den anderen kurz zu und stieg aus dem Shuttle und ging hinüber in die Ausgabe der Sprunganzüge.

      "Darf ich helfen?" Vor ihr stand Nerpa Chim ein beeindruckender Bajoraner, der ohne auf ihre Antwort zu warten die Arretierung löste und den Helm abnahm. Er mochte mit vielem gerechnet haben, aber nicht damit. Die Wolke aus Pheromonen traf ihn wie ein Hammerschlag. Er hielt immer noch den Helm fest und starrte Zhidde an. Die Orionerin beäugte ihn. Der sah wirklich süß aus. "Hallo, ich bin Zhidde und Du?" Seine Stimme klang etwas heisern. "Chim." Bei den Tausend Göttern, er hatte wohl mehr als nur ein Näschen abbekommen. Ein breites Lächeln war auf ihrem Gesicht gezaubert. "Wollen wir was trinken gehen?" "Ja." Sie nickte, streifte den Anzug ab, nahm ihn bei der Hand. "Orbitalsprünge sind schön."

      Die Restzeit des Urlaubs würde sie bis zur letzten Sekunde ausnutzen, das stand fest, ebenso dass sie viel für die Verständigung zwischen den Spezies tun würde..
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