Blind Guardian - Bordleben 01

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      "Liegen vor Anker, Sir," meldete Lieutenant Christina McNally von der Navigationskonsole und warf einen abwartenden Blick über die rechte Schulter zu Rear Admiral Kaaran. Der Andorianer bewegte zufrieden seine Fühler und erwiderte: "Meldung an die Technik, Warpreaktoren 2 und 3 runterfahren." Ein Reaktor genügte völlig, um das Schiff mit Energie zu versorgen und ein nahender Einsatz des MVAM stand nicht zu erwarten. Unter diesen Umständen hielt Kaaran es für angemessen, nicht mehr Deuterium zu verbrauchen als zwingend notwendig. Noch war die Frage nämlich nicht beantwortet, wie ergiebig die Quellen für Treibstoff in Sagittarius sein würden. "Calypso 7 dürfte nicht viel zu bieten haben, aber die Besatzung kann sich frei bewegen. Das Wurmloch wird sich erst in drei Tagen öffnen und da wir aufgrund der Umstände verfrüht eingetroffen sind, haben wir reichlich Zeit." Die Pilotin lächelte und nickte zur Bestätigung, ehe sie die Crew der USS Blind Guardian über das interne Komsystem informierte. Ihre Stimme war bis in den letzten Winkel des Schiffes zu hören.
      Kaaran erhob sich von seinem Sessel und strich die Uniform glatt, dann wandte er sich an Lieutenant Junior Grade Davion: "Lassen Sie die Nausicaaner schnellstmöglich an die Stationssicherheit überstellen. Ich möchte sie nicht länger an Bord haben als nötig. Diese Meinung teile ich im Übrigen mit Commander Xonat. Nur hat er keine Wahl. Daher dürfte seine Laune getrübt sein." Kaarans Blick wanderte zum Hauptbildschirm, auf dem der blau strahlende Magnetar abgebildet war und für einen Moment blieb sein Auge an dem lodernden Glutball mit seinen kaum fassbaren Gravitationskräften hängen. "Ich inspiziere das Schiff." Diesen Satz hatte der Andorianer in den vergangenen Tagen mehrfach verlauten lassen. Er bedeutete nichts anderes, als dass sich Kaaran mit der Blind Guardian vertraut machen wollten, indem er immer wieder durch ihre Korridore wanderte.
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Brücke

      Saya schmunzelte bei der Meldung, dass das Schiff nun vor Anker läge. Auch im Weltraum gab es natürlich Kräfte, die ein Schiff abtreiben konnten und es gab solche, die dies verhindern konnten. Aber das Bild eines schweren Hakens, der sich in den Boden krallte hatte dann doch nicht so wirklich mit irgend etwas davon gemein. Immerhin aber machte es deutlich, dass das Schiff nicht angedockt war. Und so bestand auch keine externe Energieversorgung und das bedeutete, dass der Warpkern, also einer nach dem Wunsch des Kommandanten, weiter laufen musste. Aber darum würde sich der Maschinenraum kümmern.
      Saya deaktivierte die Technische Konsole und stand auf. Das Schiff war zu dünn besetzt das sie jemand hier ablösen würde. Aber unter den gegebenen Umständen war dies wohl auch nicht nötig. Überhaupt wirkte das Schiff unglaublich leer. Sie kannte die meisten Crewmitglieder, da Admiral Kaaran viele von ihnen aus dem letzten Kommando übernommen hatte. Aber mit unter Hundert Besatzungsmitgliedern waren es nicht mal 30 reguläre Personen in der Schicht und von diesen waren, und das war auch nur statistisch, etwa 6 Offiziere. Über 400 Meter und 15 Decks. Der KO würde vermutlich lange brauchen, bis er bei seiner soeben angekündigten Inspektion auf den Korridoren auf eine andere Seele treffen würde.
      Wäre Nela nicht mit an Bord, so wäre Saya vermutlich schon vor Langeweile gestorben, und das obwohl sie noch nicht sonderlich lange unterwegs gewesen waren. Es war schon damals die Sache gewesen, die sie an der Pandora nicht hatte leiden können, und hier war die Crew noch doppelt so groß gewesen. Warum hatte sie sich nochmal auf das Ganze eingelassen? Aber sie waren ja noch nicht am Ziel. Und dort würde sich wohl vieles ändern. Und sie würde vermutlich Teil vieler Außenmissionen werden - ein Gedanke der sie früher sehr beunruhigt hätte, nun aber eher Erleichterung auslöste, da er Abwechslung versprach und sie neue Personen kennen lernen würde. Ein kurzer Blick ins Crewmanifest reichte schon um zu sehen, dass sie so ziemlich die einzige war, welche Erfahrung im Bereich von Umweltsystemen oder auch Terraforming hatte; beides Aspekte, welche für die Kolonisierung maßgeblich waren und wo sie sicherlich viel technische Hilfe leisten würden müssen.
      Die Halbbetazoidin wachte aus ihren Gedanken auf. Der Admiral hatte den Lift noch nicht betreten, also war sie nicht lange weg gewesen und ins Tagträumen verfallen. Also kam sie ihm zuvor, musste den Turbolift allerdings auch erst einmal rufen.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • Deck 01 - Hauptbrücke[Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/170625/6vhu4mvv.png]

      "Lieutenant McNally, Sie haben die Brücke", übergab Kaaran die Aufsicht über das Schiff an die Pilotin und lauschte mit halbem Ohr, wie die Blind Guardian allmählich zur Ruhe kam. Tatsächlich war das Wummern der Warpreaktoren grundsätzlich kaum zu vernehmen, zu gut waren die Decks gegen den Lärm der Maschinen abgeschirmt. Doch wenn man nur lange genug auf Raumschiffen gedient hatte, fielen einem solche Veränderungen auf; - zumindest, wenn man sie bewusst beachtete. "Aye, Sir", bestätigte Christina und fügte hinzu: "Sir, Commander Xonat lädt Sie und ihre Fr ... Commander Xukathal'yre'Rakos ein, heute Abend auf Calypso 7 mit ihm in der Offiziermesse zu speisen." Kaaran hielt inne und bewegte die Fühler, dann verlieh er seiner Zustimmung mit einer beiläufigen Handgeste Ausdruck. "Antworten Sie dem Commander, dass wir um 19 Uhr auf die Station kommen werden." Christina McNally lächelt und wandte sich wieder ihrer Konsole zu.

      Während Kaaran überlegte, wie er Sybil - die ihre rapide sinkende "Begeisterung" für solch offizielle Veranstaltungen meist kaum verhehlen konnte - das soeben vereinbarte Abendessen mit Commander Xonat schmackhaft machen konnte, ging er auf den Turbolift zu. Dort stand bereits Lieutenant Saya Levi. Kaaran war noch immer ein wenig erstaunt, die junge Halbbetazoidin an Bord zu wissen. Sie hatte es zunächst abgelehnt, auf die Blind Guardian versetzt zu werden, sich dann aber überraschend und recht kurzfristig umentschieden. "Lieutenant", sagte er zunächst der reinen Höflichkeit wegen, als er neben Saya stand und auf den Lift wartete, der sich gewohnt schnell vor ihnen öffnete. "Sie haben gute Arbeit geleistet während des Einsatzes mit dem nausicaanischen Raider."
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    • Brücke

      Saya sah auf, als der Andorianer sie ansprach. Im selben Moment öffneten sich die Türen des Lifts. So blieb sie einen Moment unschlüssig stehen.
      "Danke, Sir", antwortete sie schließlich. Dann trat sie in denn Lift, da der Andorianer ihr deutete voran zu gehen. Sie durchquerte die kleine Kapsel und drehte sich an deren Ende herum. Das Andorianer etwas Einschüchterndes hatten wurde ihr immer wieder bewusst, wenn sie ihnen auf engem Raum begegnete. Es war nur ein latentes Gefühl, es gab noch andere Spezies die ihr unheimlicher waren. Außerdem kam es noch darauf an wie (gut) sie die Person kannte.
      Sie schätzte ein weiteres mal das Gewicht des Admirals, wie sie es schon oft getan hatte. Er war nicht besonders groß und breit gebaut, aber die Physiologie sorgte auch bei schmächtigeren Vertretern für einige Kilogramm mehr als bei Bajoranern. Vermutlich wog er fast doppelt so viel wie sie. Ob er dann auch doppelt so viel wie sie essen musste? Eigentlich ganz schön verschwenderisch, hatten sie ja auf der Mission sehr knapp bemessene Ressourcen. Aber dafür würde er die Heizung nicht so weit aufdrehen müssen, vielleicht glich das die ganze Sache ja ein wenig aus. Nun konnte sich Saya ein schmunzeln nicht mehr verkneifen, als ihr einfiel, dass auf dem Schiff tatsächlich eine Möglichkeit zum klassischen Zubereiten von Speisen geschaffen worden war. Hoffentlich war auch noch jemand an Bord der das einigermaßen gut konnte.
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    • Brücke - Quartier

      Sophie nahm sich noch etwas Zeit den Transfer der nausicaanischen Möchtegernpiraten auf Calypso 7 zu überwachen. Sie würde wohl nicht mehr erfahren, was mit ihnen geschah. Nach ihren Erfahrungen mit der Rechtssprechung im Eden-Dreibund, erschien ihr das Rechtssystem der Föderation bisweilen suspekt. Womöglich würde man die Nausicaaner kurzzeitig wegen Piraterie einsperren. Dann würde irgendein Grundrechteanwalt einer NGO sich ihrer annehmen, sodass sie aufgrund einer drohenden Verfolgung in ihrer Heimat Asyl erhalten würden. Sie war froh selbst nicht solche Entscheidungen treffen zu müssen und konnte sich damit abfinden, zumindest ihren Teil zur Herstellung von Gerechtigkeit oder zumindest der Aufrechterhaltung von Recht zu leisten.

      Nachdem sie ihre Station an einen ihrer Unteroffiziere übergeben hatte - sie fühlte sich damit nicht besonders wohl, vor allem wenn Unteroffiziere ihre fehlende Offiziersausbildung nicht mehr jahrzehntelanger Erfahrung ausgleichen konnten - machte sie sich auf den Weg zu ihrem Quartier. Anders als viele andere ihrer Kameraden hatte sie dabei kein Problem damit einfach die Leitern zu nehmen. Klettern war seit der Kindheit eines ihrer Hobbys gewesen. Und so weit war ihr Quartier nun auch nicht von der Brücke entfernt.

      Ihr ohnehin kleines Quartier wirkte aufgrund seiner vorübergehenden Funktion als Waffenkammer noch kleiner als es eigentlich war. Aber Davion war niemand der viel Platz brauchte. Was sie mochte war die Art von Luxus, die man auf einem Raumschiff ohnehin selten erwarten konnte. Ein eigenes Quartier oder gar ein eigenes Badezimmer standen auf ihrer Prioritätenliste nicht besonders hoch. So war sie verwundert, dass sie überhaupt ein eigenes Quartier erhalten hatte. Nur auf dem Planeten würde sie sich eine Wohnung mit Jamina teilen. Und im Moment konnte von Quartier nicht wirklich die Rede sein. Ihr Bett war mit ihrem privaten Gepäck vollgepackt. Ihre Musikinstrumente, allen voran ihre Geige und für die nüchternen oder weniger nüchternen Kicher-Momente auch ihr Rollpiano und eine akustische Gitarre für die Lagerfeuermomente standen rechts auf ihrem Bett. Ihre private Kleidung nahm nur einen sehr geringen Anteil des Gepäcks ein, trug sie außerhalb des Dienstes doch oft dieselbe Kleidung. Auch in Trainingsanzügen verschiedener Art würde man sie sehr oft sehen. Links davon waren die geschlossenen Kisten mit ihrem Spielzeug, historischen Kurz- und Langwaffen sowie ausgewählten Blankwaffen. Von früher wusste sie noch, dass Sybil klingonische Kampftechniken beherrschte. Wahrscheinlich war sie der erste Ansprechpartner für Übungen, auch wenn sie befürchtete, dabei regelmäßig vermöbelt zu werden. Doch am liebsten hätte sie den restlichen Platz in irgendeiner Form ihrem Pferd gewidmet. Bukephalos hatte sie schon die letzten beiden Jahre auf der Swansea vermisst, auch wenn er ihr mit Nathalies Hilfe regelmäßig Grußbotschaften geschickt hatte. Doch ihn striegeln oder gar reiten können würde sie wohl frühestens in 5 Jahren wieder, falls er dann noch fit genug zum Reiten war. Sicherlich hätte man ihn in irgendeiner Form mitnehmen können, doch das Offiziersprivileg auf die Mitnahme des persönlichen Pferdes zu bestehen galt auf der Erde schon lange nicht mehr, gewiss nicht in der Sternenflotte. Andererseits wäre sicherlich ulkig gewesen, sollte jemand ihr Quartier betreten und sich diesem jemand der schwarze Kopf von Bukephalos mit seinen großen Nüstern entgegenstrecken.

      Dieser Fall war auch gar nicht so unwahrscheinlich, hatten doch alle Offiziere und Unteroffiziere ihrer Abteilung ebenso wie alle Senioroffiziere Zugang zu ihrem Quartier, da dieses für den Moment als sekundäre Waffenkammer diente. Während die reguläre Waffenkammer bis zum Rand mit der Ausrüstung für die Blind Guardian gefüllt war, genug, um sich einen Platz in Valhalla zu sichern und dabei noch an alles ranzukommen, wurde ein Großteil ihres Quartiers von Kisten mit dem Sternenflottenssymbol, der alphanumerischen Identifikation der Waffenkisten. Deren Inhalt beschränkte sich auf Typ III Phaserkarabiner 47, die zur Ausrüstung der planetaren Miliz vorgesehen waren. Gerade für eher unerfahrene Schützen und mit Aussicht auf eine im Vergleich zu den hohen Standards der Sternenflotte eher rudimentäre Wartung waren diese relativ handlichen Langwaffen die ideale Ausrüstung für die Mission. Die 120 Stück in ihrem Quartier dürften für die Aufstellung einer verstärkten Kompanie oder gar für die Aushebung eines Bataillons genügen. Allerdings war bisher noch nicht ganz klar, über welche private Ausstattung die Siedler verfügten. Das dürfte sicherlich noch interessant werden. Auch für die Besatzung hatte sie mehrere Dutzend Waffen dieses Typs angefordert, wobei diese für Sonderbedarf wie Scharfschützen oder Bohrarbeiten auch über die klassischen Waffensysteme verfügte. So hatte man auch einige der Strahlenbananen des Typs II an Bord, jedoch deutlich weniger als die einfacher zu handhabenden neuen Typ I Phaserpistolen. Sie selbst trug in ihrer neuen Rolle als Sicherheitschefin eine Zwitterausrüstung. In ihrem linken Außenholster trug sie einen Typ II-Phaser offen sichtbar. Ihre Typ I-Phaserpistole trug sie in einem Holter rechts im Hosenbund. Dies war insofern keine Beeinträchtigung als dass sie aufgrund ihrer ungewöhnlichen Proportionen ohnehin keine Hosen in Standardgröße tragen konnte. Sie überprüfte die Schlösser aller 12 Kisten, die allesamt unangtastet waren, bevor sie wieder ihre Matratze über diese legte. Ihr Bett war gerade voll, zumindest noch die nächsten 3 Tage ...
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sophie Davion ()

    • Deck 8 - Brückensektion

      L'Ahri verließ die Kontrolle der Sensorphalanx auf Deck 8 der Brückensektion in Richtung der wissenschaftlichen Labore. Nachdem die USS Blind Guardian an der Station Calypso 7 angekommen war, ließ er die Sensoren einige Scans des Magnetars durchführen. Zum einen war es eine gute Gelegenheit die Effizienz und Qualität dieser neuartigen Sensoren in Bezug auf kosmische Phänomene zu testen und zum anderen ist er nicht nur Offizier, sondern auch Wissenschaftler und Forscher. Die Ergebnisse der Leistungskraft der Sensoren waren sehr zufriedenstellend, die Entwickler hatten nicht zu viel Versprochen. Zudem würde er seinen Vorgesetzten berichten können, dass die Sensoren mit voller Effizienz arbeiten; zumindest was den wissenschaftlichen Aspekt anbelangte. Selbstverständlich war das nur ein Teilbericht der Sensoren, da der Taktische Anteil nicht unter sein Aufgabenfeld fiel. Er würde seinen Bericht an die Taktik weiterleiten, so dass ein gemeinsamer Bericht für den Ersten Offizier erstellt werden konnte.

      Er blickte auf, war er noch auf dem richtigen Weg? Seine Orientierung war recht gut und er hatte den Deckplan der USS Blind Guardian studiert, doch so in Gedanken war er sich nicht sicher, ob er der Gewohnheit wegen, sich am Deckplan der Esquiline orientierte. Nein, er hätte bei der letzten Abzweigung abbiegen müssen. Er war wohl zu sehr in Gedanken versunken. Doch seine Gedanken kreisten nicht um die Sensoren und den Bericht darüber, sondern um ein Problem, um das er sich noch kümmern musste, bevor die USS Blind Guardian nach Sagittarius aufbrach. Der Baryonenscanner zeigte eine Abweichung bei der Bestimmung der Protonenmasse von 0,1 pro Mille. Wären die Werte in einem Bereich zwischen der positiven und der negativen Abweichung schwankend, wäre das Gerät zu ungenau, was zwar ebenfalls untragbar wäre, aber zumindest wäre klar gewesen, was das Problem war. Doch die Abweichung war immer konstant und das Gerät lieferte eine Masse für ein Proton von 1,007377 u, es sollte aber einen Wert von 1,007276 u aufweisen. Dafür hatte er im Moment zwei mögliche Thesen, einen Fehler in der Kalibrierung des Geräts oder äußere Einflüsse, die er noch nicht festgestellt hatte. Letztere konnte er durch die Analyse der Testergebnisse der Sensoren ausschließen oder belegen. In jedem Fall, musste er das Problem in den nächsten drei Tagen gefunden haben.

      Er schlug den richtigen Weg zum nächsten wissenschaftlichen Labor ein und setzte seinen Weg dorthin fort, in Gedanken bereits wieder dabei, die Vorgehensweise zur Lösung dieses Problems zu planen.
      Lieutenant Junior Grade L'Ahri
      Wissenschaftsoffizier
      USS Aurora NCC-81337
    • Turbolift

      "Deck 8, Sektion 4", wies Kaaran den Computer an und der Turbolift setzte sich summend in Bewegung. Zunächst vertikal, dann horizontal glitt die Kabine durch den Rumpf der USS Blind Guardian. Dank der Trägheitskompensation bemerkte man kaum etwas davon, insbesondere die plötzlichen Richtungswechsel wären dem Gleichgewicht der Insassen nicht sehr zuträglich gewesen.
      Lieutenant Saya Levi erwies sich wie meist als kurz angebunden. Kaaran erwog, ob der richtige Zeitpunkt gekommen war, sie auf ihre überraschend wechselnde Entscheidung anzusprechen, entschied sich aber letztlich dagegen. Sehr wahrscheinlich war die Frage nicht in zehn Sekunden zu beantworten und länger würde die Fahrt kaum dauern. Stattdessen entschied er sich für ein belangloseres Thema mit der Absicht, die Halbbetazoidin besser kennen zu lernen. Immerhin würden sie die nächsten fünf Jahre zusammen bringen, zwangsläufig auch sozial aufeinander angewiesen. Unwillkürlich ging ihm durch den Kopf, dass Saya seine Gedanken in diesem Moment womöglich schon kannte: "Mit Nausicaanern werden wir in Sagittarius wohl nicht mehr konfrontiert. Nichts, was mir schlaflose Nächte bereiten würde." Kaaran bewegte seine Fühler amüsiert. "Es überrascht mich indes ein wenig, dass bisher keine Spuren einer weiterentwickelten Zivilisation in Sagittarius entdeckt wurden. Immerhin traf das erste Kolonieschiff dort vor über einem Jahr ein."
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Turbolift

      Die Halbbajoranerin sah auf. Der Admiral hielt Smalltalk mit ihr.
      "Nur die wenigsten Systeme in einer Galaxie sind bewohnt, Sir."
      Sie hielt kurz inne. Das wusste der Andorianer sicher auch. Klang das jetzt gerade so, also wollte sie ihn belehren?
      "Die Sensoren hier an Bord werden uns sicherlich mehr Gewissheit geben," ergänzte sie dann schnell. Nach einem Moment fügte sie hinzu: "Sehen Sie denn einem Erstkontakt entgegen?"
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    • [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/170625/wj8j9wsv.jpg]Turbolift - Deck 08

      Kaaran bewegte abwägend die Fühler. Natürlich hatte die Ingenieurin recht damit, dass nur ein verschwindend geringer Teil der Sonnensysteme einen bewohnbaren Planeten enthielt. Und nur wenige jener seltenen Planeten brachten gar eine intelligente Spezies hervor. "Durchaus", stimmte er schließlich zu. "Kennen Sie die Theorie, wonach die Mehrheit der humanoiden Spezies in der Milchstraße einen gemeinsamen Ursprung haben? Dass wir Nachfahren einer Spezies sind, die ihren genetischen Abdruck vor Urzeiten in weiten Teilen der Milchstraße hinterlassen hat? Der Gedanke erschreckt und fasziniert mich zugleich." Das blaue Gesicht des Andorianers verhärtete sich für die Dauer eines Wimpernschlags. "Sagittarius war jedoch nie Teil der Milchstraße, sondern entspringt wahrscheinlich den Magellanschen Wolken. Auf jede dort lebende Spezies dürfte diese Theorie folglich nicht zutreffen. Was mich neugierig macht auf ihre Natur. Auch mögen die astrophysikalischen Bedingungen in einer Zwerggalaxie ganz andere Voraussetzungen für eine Evolution bieten."
      Die Türen des Turbolifts öffneten sich, gaben den Blick auf den Korridor frei und die neutrale Stimme des Computers erklang: "Deck 8, Sektion 4." Kaaran trat einen Schritt vor, nicht sicher, ob Saya ebenfalls hier aussteigen wollte. "Womöglich war ich nur zu lange in den Kernsektoren der Förderation, wo eine Sonde kaum ein Lichtjahr fliegen kann, ohne ein halbes Dutzend Subraumsignale aufzufangen."
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    • Deck 08 - Arrestzellen

      John stand vor der geschlossenen Arrestzelle und musterte den Nausicaaner ihm gegenüber. Sie waren durch ein Kraftfeld getrennt, was entweder ihm oder dem Nausicaaner zum Vorteil gereichte. Ganz sicher war sich John dessen nicht und er hatte auch nicht vor, es heraus zu finden. Als die Tür zum Zellentrakt sich mit einem leisen Zischen öffnete, sah der über zwei Meter große Mann auf. Petty Officer Third Class Jibrill Nessana, eine Trill und wie er Mitglied der Sicherheitsabteilung, betrat den Raum. "Ich gewöhne mich nicht daran, dass man dich zum Chief ernannt hat", sagte sie anstelle einer Begrüßung und ein Grinsen legte sich auf ihr Gesicht. John hob die Schultern. "Du wirst es glauben, wenn ich dir das erste Mal Feuer unter'm Hintern mache, Jibrill." Sie lachten, wurden jedoch von einem wütenden Schnauben des Nausicaaners unterbrochen. John sah auf das Padd in seiner Hand und schüttelte missmutig den Kopf. "Keiner von denen sagt auch nur ein Wort. Ich weiß noch immer nicht, wer der Captain und wer der Smutje ist."

      "Wahrscheinlich finden wir das auch nie heraus. Dieser hier ist der Letzte", meldete die Trill und nickte in Richtung des Nausicaaners, der als Antwort vergeblich gegen das Kraftfeld schlug. "Unsere neue Sicherheitschefin hat mir den Transfer der Gefangenen von der Krankenstation bestätigt. Was hältst du von ihr?" John überlegte kurz, hob dann aber einmal mehr die Schultern. "Kann ich noch nichts zu sagen. Ich kenne Lieutenant Junior Grade Davion nicht. Nur ihre Mutter. Zwar fällt der Apfel nicht weit vom Stamm, aber ich warte einfach 'mal ab." Nessana nickte verstehend und hob dann fragend die Augenbrauen. "Also, worauf warten wir?"
      "Auf die XO", gab John zurück und deaktivierte das Padd in seiner Hand, legte es auf eine Ablage neben der Kontrollkonsole für die Arrestzellen. "Um den offiziellen Abschluss der Übergabe für den Bericht an den Admiral und die Sternenflottensicherheit zu bestätigen."
      Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
      Sicherheitsunteroffizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

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    • Sekundärsektion

      Deck 08 - Arrestzellen

      Während Sybil mit zügigen Schritten durch die Korridore von Deck 8 schritt, hatte sie zeitweise das Gefühl, ein Geisterschiff zu durchqueren. Die spärlichen Begegnungen mit Crewmitgliedern, deren Gruß regelmäßig von fast erschrockenen Blicken begleitet wurden, zeigten allerdings, dass es wohl auch anderen so ging.
      Auf ihrem weiteren Weg stellte sie außerdem fest, dass sie sich auch nach bald sechzehn Jahren noch sehr gut an den Grundriss der Prometheus-Klasse erinnerte, die baulichen Veränderungen hatten daran nur marginal etwas geändert, jedenfalls auf diesem Deck.

      Die Tatsache, dass die Crew nur noch knapp ein Viertel so groß war wie die der Esquiline, bereitete Sybil keinerlei Probleme. Sie war schon immer der Ansicht gewesen, dass weniger oft mehr sei. Und, es bedeutete definitiv weniger bürokratischen Aufwand, der Teil ihres Postens, der ihr nicht wirklich zusagte. Dieser Gedanke ließ sie kurz lächeln, was einen ihr entgegenkommenden Crewmann regelrecht erschreckte. Sybil nickte ihm kurz zu und überließ ihn seiner Verwunderung, es waren nur noch wenige Schritte bis zum Arrestbereich.

      Die Tür öffnete sich leise zischend vor ihr, Sybil trat ein und erfasste die Situation mit einem kurzen Blick. "Chief, Petty Officer." Dem Gefangenen widmete sie nur einen kurzen Blick, dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf John. "Alles bereit, Chief?"
      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

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    • [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/170626/2zhnf89v.jpg]Deck 08 - Arrestzellen

      "Ma'am", antwortete John zur Begrüßung der Ersten Offizierin, während er und Petty Officer Third Class Jibrill Nessana eine aufrechte Haltung einnahmen. Die Trill legte ihre Hände auf den Rücken und John tat einen Schitt auf Sybil zu, streckte ihr das Padd entgegen, auf dessen Bildschirm alle notwendigen Informationen bereits eingetragen waren. Die XO würde diese lediglich unterzeichnen müssen. "Lieutenant Davion hat den Transfer aller Nausciaaner nach Calypso 7 bestätigt. Dieser hier ist der Letzte. Insgesamt waren es 14 Besatzungsmitglieder auf dem Raider, elf männlich, drei weiblich. Sechs befinden sich noch in medizinischer Behandlung aufgrund einer akuten Strahlenvergiftung. Doch sie befinden sich nicht mehr im kritischen Zustand. Der Bericht von Lieutenant MacLean liegt dem Transferprotokoll ebenfalls bei."
      John warf einen Blick zu dem Gefangenen, der sein Auf und Ab hinter dem Kraftfeld beschleunigt hatte, seit Sybil durch die Tür gekommen war. "Leider ist es mir nicht gelungen, brauchbare Informationen von unseren Gästen zu erhalten. Aber wir können wohl davon ausgehen, dass Captain Chrom von der Atlas Recht hatte. Laut dem Navigationslog des Raiders hielt er sich zur selben Zeit bei dem freien Raumhafen Sevastopol auf wie der Frachter. Vermutlich gelangten sie dort in den Besitz des Flugplans und beabsichtigen, der Atlas hier im System aufzulauern. Im Prinzip ein guter Plan - wenn man ein Pirat ist - einzig die Umsetzung war dilettantisch."
      Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
      Sicherheitsunteroffizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

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    • Turbolift

      Keine eindeutige Antwort. War das eine Krankheit, die sich Flaggoffiziere irgendwann zuzogen? Commodore Sullivan war auch ein meister darin gewesen ausweichend oder garnicht zu antworten. Aber als Junioroffizierin konnte sie dagegen wohl schlecht etwas machen außer selber dieser Krankheit anheim zu fallen.
      "Ja, Sir," antwortete sie auf die erste Frage, "das ist Akademiekanon."
      Die Türe öffnete sich und sie wartete, bis der Andorianer ausgestiegen war. Dieser wusste offenbar nicht, ob sie ihm folgen wollte. Nach einem Moment entschied sie sich dann aber doch auch auszusteigen und verließ vor dem Admiral den Lift.
      "Haben wir denn einen Experten für einen Erstkontakte dabei?"
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    • Deck 08 - Korridor

      Kaaran verließ den Turbolift und schlug den Weg in Richtung Bug ein. Dort, wo zuvor Crewquartiere untergebracht waren, befand sich nun unter anderem das Technische Labor. Der Andorianer legte ein gemächliches Tempo vor. Nicht so sehr aus Rücksicht auf die Ingenieurin, sondern einfach weil er keine Eile empfand. "Ja", bestätigte er und bewegte die Fühler. "Lieutenant Commander Indaura. Sie kam unmittelbar vor unserem Abflug im Ravenna-System an Bord und gilt als Koryphäe auf diesem Gebiet. Da die Lieutenant Commander außerdem einen Doktortitel der Xenopsychologie besitzt, lag es nahe, ihr die Position als Counselor der Blind Guardian anzubieten. Womöglich sind Sie ihr bereits begegnet, sie ist die einzige Denobulanerin auf dem Schiff."
      Der Korridor war breit genug, dass zwei Crewmitglieder nebeneinander her laufen konnten, dann erschöpfte sich der Platz jedoch bereits. Kurz vor einer Abzweigung befand sich am Boden eine kleine Luke, aus der soeben ein bolianischer Crewman geklettert kam. Er zog sich an den Leitersprossen in der Wand empor und nahm Haltung an, als er die beiden Offiziere bemerkte. Kaaran entließ ihn mit einem sehr menschlichen Nicken und der Crewman wandte sich der entgegen gesetzten Richtung zu; - in der Hand einen Koffer mit technischer Ausrüstung. "Konnten Sie sich schon einen Eindruck vom Personal der Technischen Abteilung machen, Lieutenant?", fragte Kaaran die Halbbajoranerin.
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Deck 08 - Arrestzellen

      Mit einem knappen Nicken nahm Sybil das Padd entgegen, aktivierte es und scrollte den Inhalt schnell herunter, weniger zur Kontrolle, eher dem Protokoll geschuldet. Beim medizinischen Teil des Textes verweilte ihr Blick einen Moment, dann unterzeichnete sie den Transferbericht und musterte den Nausicaaner, der wie ein gefangenes Raubtier immer schneller hin und her ging, mit einem weiteren kurzen Blick. "Das ist wohl wahr, wobei dilettantisch noch mild ausgedrückt ist. Aber diese Angelegenheit ist nun hoffentlich erledigt, schließen Sie den Transportvorgang ab, Chief. Von nun an muss sich Commander Xonat mit der rechtlichen Frage der Angelegenheit herumschlagen."

      Im Grund bewegten sie sich mit der Arrestierung der Raider-Crew auf dünnem Eis, ein geplanter Überfall war keine Straftat, zudem gab es nicht einmal dazu tatsächliche Beweise. Aber das aggressive Verhalten der Nausicaaner bei ihrer Rettung gab der Sternenflotte das Recht, sie bis zu ihrer Rückkehr auf das eigene Schiff zu inhaftieren. Sie beneidete Comander Xonat nicht um seine Aufgabe, sich mit den Piraten herumzuschlagen. Denn das waren sie auf jeden Fall, auch wenn die Datenbanken keinen von ihnen als Kriminellen identifiziert hatten.
      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

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    • Korridor - Deck 8

      Saya schüttelte den Kopf. Der Counselor war sie noch nicht begegnet. Überhaupt war es furchtbar leer auf dem Schiff. Sie schlenderte neben dem Andorianer entlang, lächelte dem Crewman kurz zu und nahm dann wieder Schritt auf.
      "Nicht so wirklich, Sir." Sie verbarg ihre Unzufriedenheit über diesem Umstand nicht.
      "Durch die kleinen Schichten gibt es nicht wirklich Spielraum im Schichtplan. Immerhin mussten wir alle Systeme vor der Durchquerung des Wurmlochs testen. Und im Gegensatz zu den anderen Abteilungen haben wir jetzt noch die Vorbereitung vor uns."
      Sie hielt inne.
      "Falls wie heil auf der anderen Seite ankommen gibt das wohl ein Bild von der technischen Abteilung."
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    • [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/170701/378vj55z.jpg]Deck 08 - Arrestzellen

      "Aye, Ma'am", bestätigte John und gab Petty Officer Third Class Jibrill Nessana mit einem Nicken zu verstehen, dass sie den Transfer durchführen konnte. "Ein interessanter Einstand für diese Mission, Commander", wandte sich der Unteroffizier wieder an Sybil und schmunzelte. "Ich fürchte nur, die meisten Probleme in Sagittarius werden sich nicht so einfach lösen lassen."
      "Zum Transport bereit, Chief", unterbrach ihn die Trill von der Transportkonsole. Der Nausicaaner war stehen geblieben und musterte die drei Sternenflottenangehörigen mit einem kalten Blick. "Energie", ordnete John an und Nessana aktivierte die Kontrollen. Blaue Energiestrahlen umfingen den Körper des Gefangenen, er begann sich aufzulösen. Doch mit einem Mal flackerte das sonst so gleichmäßige Leuchten und die Konsole vor der Trill stieß einen schrillen Warnhinweis aus. "Das Transportsignal wird gestört! Ein Scrambler, er ... ist in dem Nausicaaner!"
      Mit einem Satz war John bei der Arrestzelle, während er rief: "Transport unterbrechen!" Hektisch versuchte die Trill dem Befehl nachzukommen: "Zu spät ...", antwortete sie heiser. Es schien, als ginge von dem sich auflösenden Nausicaaner ein höhnisches Lachen aus, als er endgültig verschwand.
      Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
      Sicherheitsunteroffizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

      Intrinsically tied...

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    • Deck 08 - Korridor

      "Sie haben recht, Lieutenant. Die Einteilung in drei Schichten folgte der Gewohnheit", gab Kaaran der Ingenieurin Recht. "Das Schiff kann natürlich von 30 Personen betrieben werden, dank zahlreicher automatisierter Systeme. Ich würde eine großzügiger ausgelegte Personalplanung jedoch bevorzugen. Daher habe ich mit Commander Xukathal'yre'Rakos die Einführung eines Zwei-Schicht-Systems erwogen, wenn das Schiff nicht vor Anker liegt. Die Anzahl der im Dienst stehenden Crewmitglieder würde sich entsprechend auf 45 erhöhen."
      Nach einer weiteren Korridorabzweigung näherten sie sich dem Technischen Labor im Bug der Blind Guardian. Kaaran erblickte den hoch gewachsenen Caitianer Ensign L'Ahri, der sich soeben Zugang verschaffen wollte und bewegte grüßend die Fühler. Bevor er seine Ausführungen gegenüber Saya jedoch fortsetzen konnte, materialisierte etwa fünf Meter voraus im blauen Leuchten eines Transporterstrahls unvermittelt ein Nausicaaner. Genau zwischen ihnen und dem Wissenschaftler auf der anderen Seite des Korridors.
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

      Intrinsically tied...

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    • Deck 08 - Korridor

      Saya gefiel überhaupt nicht, was sie da gerade hörte. 12 Stunden auf der Brücke auf einem Stuhl zu sitzen war eine Sache. Aber in der Technik war meistens deutlich mehr zu tun. Außerdem warteten nach dem Dienst meist immer noch Berichte und andere Arbeiten. Sie antwortete nicht direkt, was wohl auch besser so war. Statt dessen blickte sie den Korridor entlang, an dessen Ende sie tatsächlich jemanden in blauer Uniform erkennen konnte. Waren sie jetzt schon zwei Personen begegnet, das war ja fast rekordverdächtig.
      Auf einmal war wenige Meter vor ihnen ein blaues Leuchten zu bemerken. Das vertraute Geräusch eines Sternenflottentransports war zu hören und schnell formte sich eine Silhouette einer großen Gestallt, welche immer mehr Form und Farbe annahm. Sie blieb stehen und blickte kurz zu Kaaran, welcher aber ebenso wie sie überrascht war. Ein Nausicaaner, sicher einer von denen, die sie an Bord geholt hatten, stand nun vor ihnen. Er hingegen war nicht überrascht und, das konnte sie sehr gut spüren, hatte keine guten Absichten.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
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