Bordleben 14 - Masterpiece

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    • An Bord des Shuttle Keshet

      Zhidde war stolz darauf, dass der Commodore sie mitnahm auf die Daraema Mission.Ein Erstkontakt aus diplomatischer Sicht gesehen, um auch diesen Planeten inden Schoss der UFP zu führen. Das war etwas Großes für jeden Offizier.

      Ebenso trug sie Freude in ihrem Herzen, dass sie noch vor der Mission, zuihrer Überraschung, zum Leutnant Junior Grade befördert worden war. Es stand außerFrage, das war einer ihrer besseren Tage bei der Sternenflotte! Kurz schweiftenihre Gedanken ab und sie überlegte, was sie noch alles machen musste, um dieFete für ihre Kameraden zu organisieren. Das war keine Kleinigkeit, Orioner behaltenfür alles. Es hielt sich das Gerücht, dass selbst Säuglinge ihre Mutter bezahltenfür die Gabe der Milch, das war zwar so nicht richtig, aber es hielt sich. Vonden Dingen, die es zu tun galt, war das Wichtigste, der Druck der Münzen unddirekt danach kam die Verpflegung mit Getränken, Essen, Tanz und Gesang.Repliziert oder aus der Retorte durfte nichts sein. Dann unterbrach sie diesenAusflug in ihrer Gedankenwelt abrupt und konzentrierte sich wieder auf dieMission. Die Begrüßungsformel Alaaas, abani Rllllclick ada binoue avani tslaa''rezitierte sie noch ein zweimal in Gedanken, nur um ganz sicher zu sein, dasssie diesen Satz fehlerfrei würde sprechen können.

      In dem Moment, wo die Pforten des Shuttle Decks sichöffneten und die Fähre hinausglitt waren ihre Gedanken wieder voll und ganz imHier und Jetzt. Die Schwärze des Weltraums mit den winzigen Lichtpunkten umfingsie. Zhidde liebte diesen Anblick sehr, ebenso wie sie es liebte Planeten ausdem Orbit zu betrachten. Daraema XIII stak aus der Masse anderer Planeten durchdie beinahe rötlich schimmernde Atmosphäre heraus, schien etwas besonders zusein.

      Versonnen lächelte sie in sich hinein, sie genoss den Anblick.Viel zu selten sah man sie Gefühle zeigen. Es war wunderbar, dass sie hier seindurfte. "Commodore Conrad, Sir, darf ich fragen, woher sie eswussten?" Für Zhidde war es eine ganz besondere Ehre mit dabei zu sein,ein Teil von dem zu sein, was ihre Mutter (Maude Miller) begonnen hatte, abernicht hatte vollenden konnte. Damals war die Zeit jedoch noch nicht reifgewesen.
      - Worte sind wie Pfeile, einmal abgeschossen kann man sie nicht zurücknehmen -
    • Shuttle Keshet

      Mit federndem Gang hatte der Commodore das Shuttleschiff betreten. Ja, er freute sich auf diese Mission. Zunächst einmal waren diplomatische Mission grundsätzlich interessant, weil man nie wusste, was einem genau erwartete. Man musste die ganze Zeit über wachsam sein, da die menschlichen Gepflogenheiten ja auf anderen Welten gänzlich andere Bedeutungen haben konnten und oftmals war dem eben so. Gleichwohl hatte beide Parteien diesem Treffen zugestimmt, es gab also bereits eine Gemeinsamkeit: den Wunsch nach Kontakt. Darauf konnte man aufbauen und schließlich, wenn alles gut ging, die Früchte seines Werkes bewurdern.

      Außerdem hatte der Australier seine Stellung dazu genutzt, dass Außenteam selbst namentlich zu bestimmen. Und zufälligerweise war ausgerechnet er nun von seiner Dienstakte her der wohl fähigste Pilot und somit ja quasi verpflichtet, das Shuttle zu steuern. Eine willkommene Abwechslung zum Alltag aus Digitalkram, Berichten und Korrespondenzen.

      Anfangs noch mit Lockerheit, dann jedoch mit etwas zu viel Schwung steuerte er das kleine Raumschiff aus dem Hangar. In Gedanken hörte er gerade Lt. Keel, wie dieser an seiner Stelle nun einen seiner unverwechselbaren und inzwischen auch vorhersagbaren Scherze machte. Da rissen ihn die Worte der frisch gebackenen Lieutenant Junior Grade aus seinen Gedanken.

      "Woher ich wusste, dass sie sicherlich Interesse hätten an dieser Mission teilzunehmen? Nun, ich habe mich vorab mit der Daraema-Geschichte auseinandergesetzt, natürlich ausführlich. Dabei fiel mir der Name ihrer Mutter auf. Alles weitere lässt sich auch ohne telepathische Fähigkeiten deduzieren." Er wischte es mit einer plumpen Geste beiseite. "Außerdem passte er zusammen mit ihrer Beförderung. Mit jeder neuen Stufe der Karriereleiter werden sie immer weiter über den sprichwörtlichen Tellerrand blicken müssen, sofern die Stufe nicht die letzte sein soll. Die Erfahrung, die sie hier sammeln, ist mehr wert als ... Auszeichnungen, Belobigungen und Zertifikate. Es wird ihnen helfen in ähnlichen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen."

      Kaum ausgesprochen versuchte er sich an die Zeit zu erinnern, als er eben diese Erfahrungen gemacht hatte. Das iconianische Portal und Captain Shiver, Commander Kaaran und die Borg. Er betrachtete die Sterne.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Bei den Worten des Commodore kamen ihr dieWorte ihrer Mutter in den Sinn: ‚Du kannst mehr, als du glaubst, wenn duverstehst, wer du bist.‘ Ihre Mutter, ebenso wie ihr Vater hatten stets dafürgesorgt, dass sie ihr Erbe verstand, dass sie keine Terranerin war, sonderneine Orionerin. Die Sternenflotte war ein multikultuereller Hort. Wusste siewer sie war?
      Ihr Blick war fest auf den Weltraum gerichtet.Zhidde räusperte sich. „Es soll nicht die letzte sein. Ich denke, dass ich denBerg noch ein Stück weit erklimmen möchte. Danke für die Möglichkeit, ich werdedas nicht vergessen und sie angemessen entlohnen, Commodore, Sir.“


      Orioner hatten die Angewohnheit stets immer füralles zu zahlen, egal was es war. Da gab es so Bizarres, dass Kinder ihreEltern für ihre Erziehung bezahlten oder Babys für die Gabe von Muttermilch. Dasie ich ganzes Leben immer in einem Umfeld gelebt hatte, das absolutunorionisch war, war für sie die Bezahlung stets ein symbolischer Akt. Sozahlte sie meist mit Münzen oder anderen kleinen Geschenken, die an den Moment,für den sie zahlte erinnerten.


      Das Shuttle wurde ein wenig durchgeschüttelt,was wohl an den Sonnenwinden und deren Emissionen ebenso lag, wie an dasEintauchen in die Atmosphäre. Der Sicherheitsoffizier, PO Rufus Hanley, schien es zu genießen,denn auf seinem Gesicht war ein Lächeln zu sehen, wie sie es bei Leuten gesehenhatte, die einen dieser altmodischen Vergnügungsparks auf Terra besucht hatten,wo man sich mit Geschwindigkeit in die Tiefe stürzte in offenen kleinen Wagen.


      Es passierte ohne Vorwarnung, vollkommen unerwartet! Es wurde gleißend hellim Shuttle, alles schien in der Bewegung zu gefrieren, dann explodierte dasShuttle.
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    • Conrad nahm die Worte Harads mit einem stummen Nicken zur Kenntnis, rang sich ohne viel Mühe noch ein Lächeln ab. Seine Offizierskarriere hatte ihn in bestimmten Momenten eine Spur gleichgültig werden lassen, wie er sich eingestehen musste. So auch hier. Natürlich platze Harad ob der Beförderung und der Mission quasi vor Stolz, Ehrgeiz und Eifer - das taten sie alle. Und natürlich versprach sie das in sie gesetzte Vertrauen nicht zu entäuschen, sondern mit weiterhin guter Arbeit "zurückzuzahlen" - auch das taten sie alle. In der Tat eine steile Karriere machen, sodass er eines Tages einem Ausführenden oder gar Kommandierenden Offizier gegenüberstand ... nun, die Sternenflotte bestand gewiss nicht ausschließlich aus Captains und Admirälen, somit war es eine mathematische Gewissheit, dass die Zukunft all derer, die Conrad kommandierte, eben ungewiss war.

      Er warf einen kurzen Blick zur Seite. Das Potential war da und seine Neugierde geweckt, die Zeit würde es zeigen. Gerade durchbrach er den Gedanken und schickte sich an, den restlichen Flug mit ein wenig Smalltalk aufzupeppen - gewiss nicht seine größte Stärke, als urplötzlich alle seine Sinne auf einmal aktiv wurden. Etwas geschah. Er brauchte keinen Blick auf die Konsole richten, um sich sicher zu sein, dass es mit dem eigentlichen Flug nichts zu tun hatte. Der Atmosphäreneinstieg war ein wenig holperig, aber den Umständen entsprechend. Es war etwas anderes. Eine Präsenz. Etwas, dass sich anschickte ihn (und seine Kollegen) direkt zu bedrohen. Ein Eindringling?

      Mehrere Dinge geschahen gleichzeitig und hinterher konnte Conrad es unmöglich in die richtige Reihenfolge bringen. Kurze Lichtblitze im Shuttle, dann eine gleißende Aura, die ihn umgab und schließlich ein greller Schein, der ihn blendete, begleitet von einem stechenden Schmerz.

      Er war gestürzt und nicht in der Lage gewesen, den Fuß richtig auf den Boden zu stellen. Was nicht verwunderte, immerhin hatte er eben noch gesessen. Ein leises Knirschen, dann der Schmerz. War der Knöchel gebrochen? Die Bänder, die ihn stabiliseren sollten waren aufs Äußerste überdehnt, vielleicht sogar gerissen. Er schlug mit dem Gesäß auf, versuchte sich zu orientieren. Wieder ein greller Schein, doch dieses mal viel weiter entfernt. Eine Sonne blendete ihn. Die Luft war heiß und trocken.

      "Henley! Harad!", rief er instinktiv. Auf dem Schiff hätte er nach einem "Bericht" verlangt. Auf dem Shuttle auch. Doch er war definitiv nicht mehr in Kansas. "Nevada", murmelte er, sich umblickend.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


      „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
    • Sie lag am Boden, schnappte nach Luft, ihre Lungenflügel schienen in Flammen aufgegangen zu sein. Ein Teil in ihr versuchte sich an Logik zu klammern und mit Präzision zu erklären was gerade passierte. Sie war gefallen, der Aufprall kam gleichzeitig mit dem Aufprall, so dass sie keine Luft bekam.

      Ihre Wahrnehmung kam wieder, langsam aber stetig, als sie endlich wieder Luft bekam und sich nach und nach beruhigte. Zhidde setzte sich auf, was sie sogleich bereute. "Bei den Tausend Göttern!" Entfuhr es ihr. Warum war es hier so heiß und vor allen Dingen, warum war es hier so dunkel?

      Bilder schossen blitzschnel durch ihren Kopf: die Aurora, ihre Beförderung, das Shuttle, greller Lichtblitzl, eine Gestalt, dieses komische Gefühle, der Sturz, der Aufprall.

      Von irgendwo drang die Stimme des Captains zu ihr durch. "... Commodore." Sie erhob sich. 'Verdammt, warum war es hier so stockfinster' "Sir, alles in Ordnung bei Ihnen?" Zhidde veränderte ihre Stellung, doch nirgendwo war ein Licht zu sehen. Sie seufzte, ihre Hand fuhr gewohnheitsmässig an den Communikator, doch wo er hätte sein sollen war nichts mehr.
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    • Zhidde stand da, stocksteif. Etwas stimmte nicht, nur was musste sie noch herausbekommen. Conrads Stimme klang, abgesehen davon, dass man den Stress durch Schmerzen heraushören konnte normal. ‚Was stimmte nicht? Der Klang hier in der Höhle müsste anders sein… und dann…‘ Zhiddy hielt inne. Es war zu warm, nein zu heiß, sie konnte die Sonne im Gesicht spüren. ‚Bei den Tausend Göttern, sie konnte nichts sehen. Ihre Gedanken sausten mit Warp durch ihren Kopf. Was konnte das verursacht haben? Der Sturz? Der Sturz! Entweder waren durch den Sturz die Glaskörper im Auge beschädigt worden, oder aber ein Blutgerinnsel verursachte einen Augeninfarkt. Ihr wurde speiübel, sie schluckte hart. ‚Cluros… Cluros heißt man verlacht seinen Feind selbst dann, wenn er eine Waffe hat und man selbst nicht.‘ „Commodre Conrad könnten sie mich bitte zu ihnen lotsen?“

      Es hatte einiges an Zeit gebraucht, bis sie Conrad erreicht hatte. Vorsichtig fuhr sie mit der rechten Hand das Bein von Conrad entlang. Sie ertastete mehrere Frakturen. „Commodore, sie machen keine halben Sachen. Wenn ich alles richtig ertastet habe, so haben sie Frakturen am Tibia, Fabula und auch am Talus. Sehr wahrscheinlich durch den Aufprall. Ich kann nicht wirklich etwas tun, ohne Medokit. Ich kann versuchen so gut es geht zu bandagieren. Wenn hier Steine herumliegen, können wir meine Uniformenjacke zerschneiden und die Streifen als Bandage und Hitzeschutz nutzen. Wir müssen hier weg, was wenn jemand uns als Faustpfand haben will? Auch wegen der Hitze, wir benötigen aus medizinischer Sicht Schatten und vor allen Dingen auch Wasser.“
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    • Zumindest einer seiner Kollegen hatte auf den Zuruf geantwortet. Inzwischen war Harad auch zum ihm gerobbt, was schwieriger gewesen war, als er zunächst gedacht hatte. Offenbar war auch sie ein Stück weit außer Gefecht gesetzt.

      "Autsch!", erfuhr es ihm. "Japp. Ich denke, sie haben in der Tat alle Frakturen lokalisiert. DIe Translokalisation kam einfach zu plötzlich. Eine Zehntelsekunden Orientierungslosigkeit ist offenbar genug, um einen Flaggoffizier von den Beinen zu holen."

      Er bemühte sich um eine bessere Lage und atmete den Schmerz weg. Sein Blick blieb auf Harad ruhen. "Sie scheinen den Transport auch nicht unbeschadet überstanden zu haben, Lieutenant. Vermutlich haben sie instinktiv die Augen weit aufgemacht und sind mit direktem Blick auf die tiefstehende Sonne materialisiert. Im Shuttle hatten wir angenehme 600 lx und hier ... nun, das müssten so an die 100.000 lx sein. Sie sind die Medizinerin, aber wenn ich mich richtig erinnere, dann sollte sich ihre Sehkraft innerhalb einige Stunden bessern." In Gedanken sponn er den Satz weiter. "Wenn sie es nicht tat, dann ..." Aber dies konnte sich Harad sicherlich selbst ausmalen.

      "Ich stimme ihnen zu", fuhr er fort und kniff die Augen zusammen, sich in alle Richtungen umblickend. "Wüste, nichts als Wüste. In einer Richtung kann ich etwas erkennen. Nicht viel, aber in einigen Kilometern - das könnte eine Hügelkette sein. Wir halten Ausschau nach Henley, aber alsbald werden wir aufbrechen müssen. Hier auf dem Grillteller sind unsere Überlebenschancen gleich Null."

      Teile seiner Uniform und der von Harad waren schnell zerrissen und somit auch Conrads Bein halbswegs gut abgebunden. "Ich werde mich dennoch aufstützen müssen. Auf einem Bein schaffe ich den Weg nicht ..."
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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    • "Wüste... wir werden keinen Stock finden nehme ich an..." Harad legte sich einen Uniformenstreifen über die Augen. "Ich kann sie stützen und ggebenenfalls auch ein kleines Stück tragen können, allerdings nur wenn ich von ihnen Weisung bekomme in welche Richtung ich gehen kann." Es war eine absurde Situation. "Belle Alliance, das war der Name des Gasthofes bei Waterloo... wir könnten die Bezeichnung für uns übernehmen." Sie lachte. "Entschuldigung, aber es ist verrückt, ich kann nichts sehen uns sie nicht gehen. Das ist wie der Kobayashi Maru Test an der Akademie... egal wie wir werden es schaffen." Sie sprach mit Zuversicht, die sie eigentlich nciht teilte, die Lage war hoffnungslos.

      Es brauchte Zeit, bis sie begriffen, das Rufus Henly nicht hier irgendwo in der Nähe war. Erst dann brachen sie auf. Zhidde 'zog' den Commodore hoch, so dass er das verletzte Bein nicht belasten musste. "Welche Richtung, Commodore?" Blind wie sie war, war sie vollkommen orientierungslos, ohne Hilfe war sie verloren.
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    • "Vergessen sie den Kobayashi-Maru", entgegnete der Australier trotzig. "Dies hier ist leider keine Simulation, das kann ich ihnen versichern. Ich habe etliche Simulationen selber erdacht und programmiert, die waren auch teilweise besser. Aber, ne, hier geht es ums Überleben." Er dachte kurz an Alison, dann an ehemalige Weggefährten und suchte nach den richtigen Worten. Jemandem Hoffnung und Trost zu spenden oder Zuversicht auszustrahlen gehörte, fand er, nicht zu seinen größten Stärken. Gleichwohl half dies auch nicht immer in solchen Situationen. Crewman Korot und Chief Straube waren die besten Beispiele. Keiner von denen hatten im Gefecht, in der blutigsten Schlacht, wo alles längst verloren schien, so gesprochen. Trotz, der unbedingte Wille zu überleben war nun gefragt.

      "Sie müssen sich eines bewusst sein", er stützte sich auf die Frau, prüfte, ob sie einen nicht geringen Teil seines Gewichtes trug, während er mit einem Bein Gehversuche unternahm. "... Und zwar, dass sie hier und heute nicht sterben werden. Das sie nicht aufgeben werden. Sie suchen sich das erste, das größte Problem, welches sie bedroht, und finden eine Lösung. Dann nehmen sie sich das nächste vor. Ein Schritt nach dem Anderen." Er sagte nicht die Richtung, sondere dirigierte sie in dieselbe. "Und mit jedem Schritt, den sie tun, werden sie sich ihrer Sache sicherer. Mit jedem Schritt, den wir tun, kommen wir der Hügelkette näher." Er humpelte weiter, von Harad gestützt. Das Schicksal des Kameraden ließ er von jetzt an unerwähnt. Sie konnten nichts tun.

      "Es ist nicht mehr weit", log er.
      Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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    • Trotz ihrer zierlichen Statur konnte sie den Commodore gut unterstützen, die Physis war im Muskelbereich ausgeprägter als die der Terraner, wenn auch nicht so ausgeprägt wie die der Klingonen. Probleme bereitete es ihr zu gehen, auf das Wort von Conrad hin. Es war für sie unendlich schwer einen Kontrollverlust zuzulassen. Jeder Schritt, war für sie ein Kampf, ob sie wollte oder nicht, sie verkrampfte sich.

      "Nicht mehr weit... gut." Die Hitze wurde unerträglich mittlerweile, der Sonnenschutz war vollkommen unbrauchbar. "Es mag sein, dass ich sterbe, hier auf dieer Mission, aber ich werde nicht aufgeben. Als Medizinerin ist der Tod ihr ständiger Begleiter." Sie schwieg, sparte Kraft. Der Weg hatte Spuren hinterlassen, ihre Kleidung war durchgeschwitzt, der Stress löste eine erhöhte Feromonproduktion aus. Es war nur eine Frage der Zeit bis auch Conrad das bemerken würde.

      Wieviel Zeit war vergangen? Zhidde wusste es nicht, nahm lediglich war, das sie beim letzten Schritt das Gleichgewicht verloren hatte und ohne die Hilfe von Conrad gestürzt wäre. "Pause... wir sollten eine Pause machen, Sir." Ihr Atem ging schwer.
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    • Die Pause war viel zu schnell vorbei. Es musste sein, die Welt hier war für sie lebensbedrohlich. Die Temperatur so hoch, das man schnell einen Hitzschlag bekommen konnte. Ein Gespräch war zu anstrengend, so bewegten sie sich einfach nur fort, dem Ziel das entgegen, das Konrad genannt hatte.

      Ein seltsames Gespann waren sie, Konrad der von ihr abhängig war, weil er alleine nicht laufen konnte und sie nicht weniger abhängig von ihm, da sie blind war. Blindheit, das war furchtbar, sie fühlte sich so hilflos und doch durfte sie es nicht zeigen. Da war das Faktum, dass sich die Sehrkraft nicht eingestellt hatte, was für eine schwerwiegende Verletzung sprach. Glaskörper oder Sehnerv.

      Als sie glaubte, dass sie nie ein Ziel erreichen würden, niemals mehr einen ihrer Kollegen wiedersehen würde, geschah das Wunder. Für sie tauchten sie aus dem Nichts auf. Jedenfalls waren es Phaserwaffen die abgefeuert wurden. Es war wie in den alten Filmen aus den frühen Epochen von Terra wo die Kavalerie im rechten Moment erschien.

      ... alles danach war besser als die Wanderung. Jemand injizierte ihr etwas und erst auf der KS erwachte sie wieder. Und ja sie konnte wieder sehen, erst verschwommen und nach und nach wieder klarerr. Den Tausend Göttern sei dank.

      *** ENDE Missionsergänzung ***
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    • USS Aurora | Sicherheitslabor


      Zhidde hatte den Schutzanzug angelegt und begab sich nun hinüber zum Arbeitsbereich. Dass, was sie tun wollte, hatte wenig mit Medizin zu tun im Eigentlichen, hier ging es um Ethik. Waren die 'mirrors' eine eigenständige Spezies? Hatten sie bewußtsein? Bevor sie sich in dieses Unterfangen stürzte, rief sie die Daten von letzten Mission im Prosperitas-Asteroidenfeld nahe Gurnam auf.

      Es würde Stunden dauern, aber das war es ihr wert und vielleicht, vielleicht würde ja der ein oder andere Kollege aus der Wissenschaft sich dazu gesellen.

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    • USS Aurora | Sicherheitslabor


      L'Ahri kam etwas später an dem Sicherheitslabor an. Er hatte noch versucht ein paar Informationen aus der Datenbank über vergleichbare Vorfälle oder Experimente zu finden. Er betrat den Vorraum des Sicherheitslabors und zog einen Schutzanzug an. Nachdem er ihn noch einmal überprüft hatte, betrat er den Arbeitsbereich des Sicherheitslabors.

      "Lieutenant, ist es Ihnen rrecht, wenn ich ihnen helfe? Diese Wesen sind ja nicht nur aus medizinischer Sicht überaus interressant."


      Er ging in seinem Anzug näher an Lieutenant Harad heran und lugte an ihr vorbei, neugierig, welche Untersuchungen sie an diesen Wesen vornahm.
      Lieutenant Junior Grade L'Ahri
      Wissenschaftsoffizier
      USS Aurora NCC-81337
    • USS Aurora | Sicherheitslabor


      Die Orionerin dreht sich um, als die Labortür der Zwischenschleuse sich mit einem Zischen öffnete. "Lt. L'Ahri willkommen. Ja, gerne nehme ich ihre Hilfe und Expertisen an. Das ist hochkomplex wenn ich mich nicht irre."

      Kurz holte sie Luft und erklärte dann in ihrer Art und Weise, wie sie die Versuchsanordnung vorgenommen hatte. "...soweit eben. Leider haben wir keines dieser Implantate, deshalb die Idee über die elektrischenströme aufgebaut nach der menschlichen Matrix. Haben Sie Ergänzungen, Änderungswünsche? Ich bin da für alles offen. Ach und eine Bitte hier im Labor keine Ränge, ja? Einfach nur Zhidde, wir sind Kollegen."
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    • "In Ordnung Zhidde", antwortet der Caitianer und lächelt. "Das sieht gut aus. Wollen wir mal sehen, was die Tests ergeben. Ich würde mir eine kleine Prrobe nehmen und parrallel eine genauerre chemische Analyse durchführren. Zum einen würde es mich interrressieren, welche Rresistenzen diese Wesen aufweisen und wie man sie außer Gefecht setzen kann, ohne sie zu töten, falls wir wieder einmal mit solchen Wesen zu tun bekommen."



      Er nimmt sich eine kleine Prrobe und geht damit zu einem anderen Laborplatz und beginnt zunächst mit einer genaueren DNS-Analyse, als ein Tricorder imstande ist, durchzuführen. "Wollen wir mal sehen, was Ihr so drrauf habt", sagt er, als ob er mit den Proben reden würde.
      Lieutenant Junior Grade L'Ahri
      Wissenschaftsoffizier
      USS Aurora NCC-81337
    • USS Aurora | Sicherheitslabor

      Sie wog ihren Kopf leicht hin und her, als L'Ahri sagte, dass es 'gut' aussieht. "Danke. Die Resistenzen sollten wir versuchen im Holodeck zu erarbeiten, sonst verletzen wir noch die Wesen möglicherweise. Die Auswirkung des Phaserschusses war eindeutig. Theoretisch lassen sich folgende möglichen Causalitäten und Auswirkungen prognostizieren."

      "Hm, die können einiges." Sie schaute sich die Versuchsanordnung an und beobachtete parallel dazu die Daten auf dem Monitor. Natürlich tat sie es mit dem Auge der Medizinerin. "Perfekt die Versuchsanordnung, die Daten sind aus medizinischer Sicht sehr aufschlussreich."
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    • USS Aurora | Quartier


      Bajor war eine wundersame Welt, vieles von dem, was sie bisher gesehen hatte war fasziniernd ohne Frage, aber auch anstrengend gewesen. Die Schalldusche war wunderbar belebent und sie freute sich darauf das Casino auf DS0 gleich zu besuchen. Wie hieß doch der terranische Spruch mit dem Eisen das man heiß schmieden musste? Zhidde schüttelte leicht den Kopf, lächelte. So viel Freizeit und privater Aktivität hatte sie schon lange nicht mehr gehabt.

      Sie schlüpfte in ihr Liblings-kleines-Schwarze. Auch das war anders als bei den bisherigen Urlauben wo sie meist nie aus der Uniform herausgekommen war. Die Orionerin hielt inne. Einiges war anders und ja, einiges würde sich auch in den nächsten Tagen noch ändern, immerhin gab es Lücken zu füllen, was nicht einfach war. Sie jedenfalls hatte Glück gebabt, würde keine Lücke füllen müssen. Weder zum XO noch zum 2O hätte sie getaugt. Warum? Weil sie Ärztin war, kein Kommandooffizier, denen man von Anfang an vermittelte unter Umständen andere direkt in den Tod schicken zu müssen. Zhidde würde gehen, so sie einen solchen Befehl erhalten würde, aber selbst andere entsenden, in den Tod schicken, nein, das war nichts was sie würde tun können.

      Wie immer zupfte sie ihre Kleidung zurecht, nachdem sie noch einen Blick in den Spiegel geworfen hatte. Sie strahlte als sie ihr Quartier in Richtung DS9 verließ und sie war sich sicher, dass es ein schöner Abend werden würde.
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