Bordleben 14 - Masterpiece

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    • USS Aurora | Krankenstation

      Zhidde war nicht zum Holodeck gegangen, das war ihr einfach nicht möglich, nicht nachdem, was passiert war. Sie war ziemlich 'aufgedreht'. Kein Wunder, wer trat sich selbst schon mal gegenüber? Das ihre Pheromone da nicht auf sich warten ließen war vollkommen klar. Der Ausstoß hatte sich erhöht, eine Schutzreaktion ihres Körpers auf Gefahr. Da Lt. L'Ahri ihr die Daten alle zugänglich gemacht hatte, hatte sie direkt wieder Kurs auf die Krankenstation genommen. Schnell hatte sie sich einen Kittel organisiert und den angezogen, das war nicht nach den Vorschriften, doch Zeit sich jetzt umzuziehen? Nein, das ging gar nicht, das Problem mußte gelöst werden. 'Bei den Tausend Göttern! Wie kriege ich ein Suchtverhalten nach Tachyonen gelöst... bei drei verschiedenen Spezies?'

      Ihr Blick klebte an der Ausgabeinheit und nahm nochmals alle Daten auf. Dann lehnte sie sich zurück, legte den Zeigefinger der linken Hand auf ihre Nasenspitze und konzentrierte sich, während sie sich zurücklehnte. "Mmh... fangen wir mal mit den verschieden Suchtverhalten an... Welche Suchtarten gibt es bei welcher Spezies, danach kann ich versuchen dies Spezies unabhängig zusammenzuführen um dann einen Abgleich mit der vorhandenen 'Tachyonensucht' herzustellen." Die Orionerin erhob sich. "***Computer Daten zum medizinischen Labor transferieren. Lege Versuchsreihe an Autorisierung Harad Zhidde Zeppelin Alpha Gamma 251097 an und simuliere folgende Tests unter Verwendung der DNA-Sequenzen von Com. Conrad, Lt. L'Ahri, Ens. Duncan und Lt. Harad an.

      Die Sequenzen beschrieb sie akribisch genau, machte Vorgaben zu den Kreuzverweisen und der Stufigkeit der Analyse. Als sie endlich soweit alles beschrieben hatte, verschwand sie im mediznischen Labor, 'bewaffnet' mit einem Raktajino. Es würde eine lange, sehr lange Nacht werden.

      ... viele Stunden später

      Die Orionerin saß wieder in ihrem Stuhl in ihrem Büro auf der Krankenstation. Ihre Augen hatten dunkle Ränder bekommen, aber das war nichts, was im Moment für sie wichtig war. Sie hatte es geschafft, nicht ganz, aber einen Teilerfolg. Sie konnte die Sucht abstellen, allerdings nur für eine kurze Zeitspanne. Ein Anfang. Sie lächelte versonnen in sich hinein. Man durfte nur nicht aufgeben. Ein Blick auf den Chronmeter zeigte ihr das es schon 5:00h Bordzeit war.

      Leich schüttelte sie den Kopf. Sie würde kaum genug Schlaf diese Nacht bekommen, aber das war nicht so schlimm, es war Teil ihres Berufes. Irgendwie fühlte sie sich schwer, wollte nicht aufstehen und in ihr Quartier gehen. "Bur einen Moment ausruhen, dann geh ich rüber..." Sagte es, entspannte sich zurück in ihren Stuhl gelehnt. Später im Halbschlaf hatte sie den Kittel noch ausgezogen und zusammengeknüllt als Kissen und war dann vollkommen weggesackt. Hätte sie auf Chronometer geschaut wär ihr aufgefallen das es schon 08:00h war Zeit um den Dienst anzutregen. Nur noch eine halbe Stunde und die Eingangsuntersuchung von Ens. Duncan war fällig.

      Zhidde merkte davon nichts, sie hatte ihren Kopf auf das vermeintliche Kissen gelegt und schlief tief und fest. Ihre Haarspange, die ihr langes Haar normalerweise bändigte, war bei allem hin und her zu Boden gegangen, so dass sie nun ihre Haare über ihre Schultern und Schreibtisch ergossen.
      - Worte sind wie Pfeile, einmal abgeschossen kann man sie nicht zurücknehmen -

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    • USS Aurora | Quartier Harad

      "Oh, nein !!! Bei den Taused Göttern, das sieht ja fürchterlich aus!" Zhidde stand vor dem Spiegel und betrachtete sich in ihrem Outfit. "Das geht nicht... gar nicht... und meine Haare sehen... " Ihr war im Moment zum Heulen zu mute. So schnell wie sie das typische Outfit einer orionischen Tänzerin angelegt hatte, so schnell lag es nun auf ihrem Bett. "ich brauch eine Idee..." Der erste Gedanke, der ihr kam war 'Uniform'. "Nein, geht nicht, wir haben abgemacht zivil." Sie ein kellertiefer Seufzer entfuhr ihr.

      Plötzlich erhellen sich ihre Gesichtszüge. "Das Abendkleid! Auf Taille geschnitten mit dem seitlichen Schlitz für Bewegungsfreiheit..." Schnell wie ein Ionensturm bewegt sie sich zum Kleiderschrank.

      ... Minuten später

      "Nein, das macht mich ja total blass..." Irgendwie hatte sie das Gefühl, sie würde nie das richtige Outfit finden.
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    • USS Aurora | Quartier Duncan

      "You're face to face - with the man who sold the world" klang es aus dem Computer und Ensign Duncan versuchte sich auf seinem Sofa zu entspannen. "Ganz ruhig George", sagte er zu sich selber. "Das wird schon gut werden. Sie ist doch nicht abgeneigt, die süße kleine Grüne mit ihren schönen rehbraunen Augen." Er war in Gedanken gänzlich bei der Orionerin und fing unbewusst an zu lächeln. Er erkannte die Zeichen und wusste, dass er gänzlich verknallt war. "Aber warum nicht genießen?" fragte er sich selber.

      Natürlich gingen noch weitere Fragen durch seinen Kopf. Unter anderem "Hat Zhidde eine Bedeutung in der Sprache der Orioner? Was isst sie am Liebsten? Was sind ihre Interessen?". Allerdings wollte er auch ein schönes Treffen und kein Verhör mit ihr. Natürlich spielten auch andere Aspekte eine Rolle für George. "Würde es zu einen "intimen" Kontakt kommen? Wie weit könnte er gehen, so dass es für sie und ihn nicht unangenehm werden würde." Er war wirklich sehr nervös, aber auch voller Vorfreude.

      Er suchte sich zeitlich und nach einer Dusche ein Outfit (blaue Jeans und lila Hemd mit schwarzen Pullover) zusammen, rasiert sich, trug etwas Aftershave auf und begab sich dann zum Elf Vorne...
      Ens. George Duncan
      Wissenschaftsoffizier U.S.S. Aurora
    • USS Aurora | Quartier Harad -> Deck 11 - Elf Vorne


      Zhidde ging durch die Gänge, im Kopf tobte immer noch die 'Schlacht' ob das, was sie nun an hatte besser war als das 'kleine Schwarze'. Sie seufzte, schallt sich eine Närrin, so hatte sie sich nicht mehr gefühlt seit dem Vorfall. Nicht, dass danach nichts mehr gewesen wäre, nein, aber es war anders, nicht so... so... Ein errneuter Seufzer entfuhr ihr.

      Kurz vor der Tür vom 'Elf Vorne' blieb sie stehen, zupfte an ihrem hechtgrauen T-Shirt, mit den langen Ärmeln, die raffiniert ihre Handrücken bedeckten. Ja, sie zupfte auch an ihrer anthrazitfarbenen Sailor Pants, sie zupfte eh immer an ihrer Kleidung. Schmuck war keine Frage des Geschmacks, also schon, ja, aber ihr Volk zeigte was man hatte, warum sollte man es sonst überhaupt besitzen, dementsprechend war an jedem Finger ein Ring oder mehrere, Ketten, Ohrringe, das ganze 'Programm' halt. Auf der Akademie hatte mal einer Weihnachtsbaum zu ihr gesagt, das hatte sie nicht leicht genommen. Noch kurz ein Blick auf ihre Schuhe, ein kurzes Nicken zu sich selbst, die würden ein wenig den Größen Unterschied ausgleichen. Wenn sie sich nicht irrte war George ein gutes Stück größer als sie.

      Einmal noch durchatmen, dann betrat sie das 'Elf Vorne', schaute sich um, ob George schon da war. 'Cluros... Zhidde halt dich an cluros und bleib einfach du selbst...' schärfte sich sich ein. Doch hatte sie je auf sich gehört?
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    • USS Aurora | Harads Quartier

      Am nächsten Morgen wachte George mit der süßen Zhidde im Arm auf. Er konnte immer noch nicht so richtig glauben, dass die vergangenen Stunden tatsächlich real waren und kein Traum. Die Orionerin schlief noch und er strich ihr die Haare sanft aus dem Gesicht. Sie waren wirklich schwer zu bändigen, stellte er fest. Er streichelt ihn dann weiter über ihren grünen Rücken und flüsterte leise ihren Namen. "Zhidde, wach auf", sprach er. "Die Nacht ist leider vorbei". Er bekam eine kleine Reaktion von ihr, aber sie war wohl noch nicht ganz klar.
      Ens. George Duncan
      Wissenschaftsoffizier U.S.S. Aurora
    • USS Aurora | Harads Quartier

      "Mm,,," Die Augen noch geschlossen. "...nööö..." Säuselt Zhidde, schmiegt sich an Georges und zieht das Kissen noch was näher an sich ran. Die Berührung ihres Rückens lässt sie sich noch ein wenig mehr drehen. Ihre Nasenflügel beben leicht, sie öffnet langsam die Augen. "Oh... George... -lächelt- "... guten Morgen." Reckt sich ein wenig, küßt ihn. Wuschelt durch George Haare und lacht, glücklich. "Frühstück?"
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    • USS Aurora | Harads Quartier

      "Ja, sehr gerne. Kann ich dir helfen?" fragte er die junge Orionerin. "Natürlich. Deck' doch bitte ein." Sie setzte sich auf und ihr nackter Rücken war zu ihm gewandt. Er streichelte ihn sanft und bemerkte schnell, dass sie eine Gänsehaut bekam. "Du bist wunderschön", sprach er mit einer sanften Stimme.
      Ens. George Duncan
      Wissenschaftsoffizier U.S.S. Aurora
    • USS Aurora | Harads Quartier

      Die Gänsehaut, wie die Terraner sie nannten, ließen sie kurz erschaudern, doch dann war die die Wärme von Georges Hand und machte alles wieder gut. Mit einem wohligen Seufzer ließ sie sich wieder ins Bett zurück fallen. "George... so kriegst Du nie Frühstück..." Es war kein Vorwurf, absolut nicht.
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    • Bereitschaftsraum

      Alison hatte Harrison geholfen um in den Bereitschaftsraum zu gelangen. Ihr Blick zeigte deutlich, dass sie es bereut hatte in den Hangar zu gehen. Sie hatte durch die Sache über 70 Jahre verloren, was sie noch immer schwer verkraften konnte. Er war ihr einziger Halt, was ihren Gedanken nur bestärkte alles wieder rückgängig zu machen. .oO(Ich muss Commander Storm überzeugen, dass wir das alles rückgängig machen), dachte sie sich, während sie ihren Freund zu der Couch führte. Erst als er bequem saß, nahm sie neben ihn Platz und sah ihn tief in die Augen.
      "Du wolltest mit mir reden, Harrison", sagte sie leise und sah ihn nun abwartend an.

      @Harrison Conrad
      Commander Alison Erin Sinclair
      Counselor
      USS_Aurora NCC-81337
    • Nach der GRS-Gemeinschaftsmission II - "CROSSING THE LEVIATHAN"


      Ensign Wilson Drake, Quantenphysiker der Arbeitsgruppe "Exitor", USS Aurora NCC-81337
      USS Aurora – Deck 17 – Wissenschaftslabore

      Die Alpha-Schicht der USS Aurora hat seit zwei Stunden den Dienst wieder übernommen und in der Wissenschaftsabteilung von leitendem Wissenschaftsoffizier L'Ahri herrschte seit Ankunft im Exitor-System reges Treiben. Vor allem um Ensign Wilson Drake, seines Zeichens Quantenphysiker, uns seiner Arbeitsgruppe wurde es immer lauter und regsamer. Holoprojektionen mit Formeln, systematischen Scans der Anomalie und wildesten Berechnungen wurden analysiert und studiert und immer wieder hört man von Drake das selbe Wort.
      "Unmöglich... Das ist unmöglich... Unmöglich! So etwas also... das ist einfach unmöglich. Sir, könnten Sie bitte...? Unmöglich..."
      Ensign Drake winkte Lieutenant Junior Grade L'Ahri zu sich heran.
      "Also sollten unsere Berechnungen... ach was rede ich da. Das hat mit Mathematik nichts mehr zu tun sondern eher... also... als wie mit... Phantasie!"
      Als beide Offiziere sich vor einem größerem Holoprojektor befanden, aktivierte Drake diesen und deutete auf eine zweigeteilte Ansicht, die physikalische Formeln darstellte. Die eine Seite leuchtete L'Ahri schnell ein, waren Klassiker wie Gravitation, räumliche und zeitliche Ausdehnung, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Auf der anderen Seite jedoch standen eben die gleichen Formeln, jedoch massakriert und verunstaltet bis hin zur Unkenntlichkeit.
      "Wir haben ihren Tricorder, als auch die Scaner der USS Aurora auf Fehlfunktion hin geprüft und mussten feststellen, dass es nicht an Geräte- oder Bedienfehlern lag. Mal abgesehen davon, dass ich Ihnen keinen Bedienfehler zugetraut hätte... Nein. Hier haben wir die Gesetze der Physik, nur die einfacheren als Beispiel. Und hier haben wie diese Gesetze, wie sie in der Anomalie existieren. Es scheint, als würden die Gesetzte, wie sie in unserem Universum vorherrschen, in der Anomalie nicht existieren... anders existieren... gebogen, geändert, anders eben... Es könnte eine neue Dimension sein."
      So langsam sammelten sich immer mehr Offiziere und Wissenschaftler um Drake und dessen Kollegen und lauschten den Ausführungen des Wissenschaftlers, der vor Aufregung und aber auch einer Prise Besorgnis etwas außer Atem schien bei seinem Referat.
      "Das bringt mich zum nächsten Punkt. Dieser 'Zwischenort' zwischen unserer Zeitlinie hier im 25. Jahrhundert und dem 22. Jahrhundert, mit dem wir nun verknüpft sind über den Leviathan-Übergang. Mal abgesehen davon, dass ich diesen Ort unbedingt sehen will, denn theoretisch dürfte dieser gar nicht existieren laut meinen Berechnungen, scheint dieser nur ein Bruchstück eines Netzwerks zu sein. Wir konnten Echos verschiedener Orte ausmachen, mit ähnliches Merkmalen... ich nenne es jetzt Mal Merkmale. Sie haben physikalisch gesehen die gleichen Nenner... Ich hoffe, sie sind noch bei mir. Also meine geschätzte Annahme ist, dass hier eine Art Netzwerk vor uns liegt mit multiplen, verschiedenen Übergängen, jedoch ist für uns vorerst nur dieser Leviathan-Übergang nutzbar. Ach ja und das ist alles mehr Glück im Unglück... oder Unglück im Unglück, wie man es sehen will..."
      Drake wischt mit den Händen vor den Holoprojektionen vor sich hin und her, bis er eine Ansicht offen hat, die die Anomalie, die weiteren Ausdehnungsprognosen und den ursprungspunkt darstellt.
      "Hier haben wir die Entwicklung der Anomalie von Stunde Null über die HELIOS Katastrophe bis zur aktuellen Momentaufnahme. Verursacht wurde der Riss wohl durch die Beschädigungen, die Warp-Reisen und auch der Einsatz von Subraumwaffen in unseren Quadranten verursacht haben. Man kann anhand unserer Rückberechnungen sehr schön die Quantenenergien zuordnen, die zu diesem Riss hier geführt haben - ein vermutet romulanischer Subraumwaffentest, Warp-Handelsrouten, auch die Aktivitäten während der Gründer-Krise haben hier Spuren hinterlassen."
      Der Wissenschaftler, der inzwischen die Aufmerksamkeit der gesamten Wissenschaftsabteilung genoss drehte sich zu L'Ahri um und stopfte seine Hände in die Hosentaschen.
      "Nackte Tatsachen: Dieser Riss oder das Loch, je nach dem wie man es betrachten will, lässt uns auf die Außenhülle einer fremden Dimension blicken und wir haben diese im Leviathan-Übergang betreten können, jedoch nur einen Teil eines vermutlich künstlich erschaffenen Transportnetzwerkes. Ja, das heißt, es existiert etwas in dieser Dimension, was dieses Netzwerk erschaffen hat und nein, ich weiß nicht, ob ich etwaig derart intelligente, oder fortschrittliche Wesen treffen will, oder kann, sofern man es überhaupt in einem Begriff wie 'Wesen' ummanteln kann. Die Anomalie hier im Exitor-Doppel-System breitet sich weiterhin exponentiell aus. Wir werden in wenigen Wochen vermutlich das gesamte System verlieren, denn dann wird hier an Stelle von zwei Sonnen und mehreren Planeten nur noch eine riesige Feuerkugel vorherrschen. Das ist leider auch die Prognose für den Quadranten, für unsere Galaxie, für unser Universum. Wir müssen einen Weg finden das Wachstum dieser Anomalie zumindest aufzuhalten. Mit jeder Sekunde, die die Anomalie wächst, brauchen wir allerdings mehr Ressourcen. Es wird einen Point-Of-No-Return geben. Ich werde ich versuchen zu berechnen, doch versprechen will ich nichts. Ich denke, wir sollten die Strahlung untersuchen, vielleicht finden wir darüber einen ersten Ansatz zur Eindämmung...und wir brauchen jede hilfe, die wir kriegen können. Alle Spezies in unserem Raum sind betroffen, und auch das 22. Jahrhundert sollte eingespannt werden... im Rahmen der Möglichkeiten, denn wir sollten unsere Dimension nicht auch noch temporal vernichten..."
      Die gesamte Belegschaft blickte nun von Drake zu L'Ahri. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, nachdem Drake seine Untergangsprognose ausgesprochen hatte.
    • Der Caitianische Leiter der Wissenschaftsabteilung der USS Aurora hörte sich die Ausführungen von Drake in Ruhe an. Ab und an nickte er leicht, um zu zeigen, dass er ihm noch folgen kann. Auch wenn diese Art der Quantenmechnik nicht sein Spezialgebiet waren, kann er doch parallelen aus der molekularen Quantenmechanik herleiten, auf die er sich spezialisiert hatte. Als Drake mit seinen Ausführungen fertig war und alle im Labor ihn ansahen, hielt er seinen linken Arm waagerecht an seinem Bauch, seinen rechten Ellbogen auf seine linke Hand gestützt, strich er sich mit der rechten Hand über den Kinnbart; eine Geste die er häufig machte, wenn er nachdachte. Er blickte sich die Holoprojektionen dabei noch einmal an, seine Ohren waren nach vorne gerichtet und sein Schweif bewegte sich kaum merkbar.

      Dann nach ein paar endlos scheinenden Sekunden, deutete er auf eine der Formeln: "Ein wenig wie im innerren eines Atomkerns. Dort gelten die bekannten Gesetze der Physik ebenfalls nicht. Sie kennen alle den Tunneleffekt?", sagte er und drehte sich zu allen um. "Schon im 20. Jahrhundert hat man gemessen, dass ein Baustein eines Atomkerns ohne die nötige Energie, die Barrrierre des Atomkerns durchbrrechen zu können, diese dennoch überwinden kann, das sogenannte tunneln. Alpha- und Beta-Strrahler von rradioaktiven Substanzen zum Beispiel."
      Er machte eine kurze Pause bis alle ihm gefolgt waren.
      "Und nun das interressante. Weiterre Messungen ergeben, dass diese Teilchen sich für einen Brruchteil einer Pikosekunde über Lichtgeschwindigkeit bewegen, was in der Zeit zurrück rreisen lässt. Was ich damit sagen möchte, wir kennen berreits Systeme in denen unserre bekannten Gesetze der Natur nicht mehr anwendbar sind. Versuchen wir Vergleiche zu finden und damit das Rrätsel entschlüsseln zu können."

      Er ließ die Wissenschaftler in ihren Gedanken stehen und begab sich zum Ausgang des Labors. Als er die Tür erreichte, drehte er sich noch einmal um: "Ich muss den Commodore über die Prroblematik informierren."
      Mit diesen Worten verließ er das Labor und machte sich auf den Weg zur Brücke.
      Lieutenant Junior Grade L'Ahri
      Wissenschaftsoffizier
      USS Aurora NCC-81337
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