UESPA-Hauptquartier

    • Bordleben

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    • Ayumi Takahashi bevorzugte es, zu ihrem Arbeitsplatz zu laufen anstatt den Untergrund-Transit zu nehmen. Ihr Arbeitsweg führte sie durch einige Parks an der Themse entlang. So sehr sie sich nach den unendlichen Weiten des Weltraums sehnte, so sehr genoss sie auch das Zwitschern der Vögel und das Rascheln der Blätter im Wind.

      Sie musste immer etwas schmunzeln, wenn sie die Grenze zwischen London und der City of London überschritt, gekennzeichnet durch ein paar Pfosten, deren Bedeutung viele Zugezogene nicht einmal kennen. Ein Überbleibsel längst vergangener Tage, denn die beiden Städte sind bereits seit geraumer Zeit zusammengewachsen.

      Als sie vor dem UESPA-Hauptquartier ankommt - einem großen Glasbau, der sich in die Skyline einfügt, aber andere Gebäude bei weitem nicht überragt - kommt ihr ein ähnlicher Gedanke. Warum sind die Sternenflotte und die Behörde der Vereinigten Erde für Raumsonden eigentlich nicht schon längst zusammengewachsen? Wahrscheinlich haben einige Bürokraten Angst davor, ihre Position zu verlieren. Nachdem die unbemannte Raumfahrt immer mehr an Bedeutung verloren hat, versucht die UESPA nun ihre Existenzberechtigung dadurch zu sichern, dass sie die Konstruktion der Sternenflottenschiffe übernimmt.

      In ihrem Büro angekommen, ließ die Japanerin wie üblich die Tür offen - sie war bekannt für ihre Open Door Policy. Kaum setzte sie sich an ihren Schreibtisch, hörte sie auch schon eine Stimme: "Guten Morgen, Takahashi-kun." Sie schaute auf und sah Admiral Yamamoto, der seit langem gewissermaßen ihr Mentor in der Sternenflotte war. "Yamamoto-san! Was bringt Sie nach London?" fragte sie erstaunt und mit einem Lächeln auf den Lippen.

      Der Admiral schloss die Tür hinter sich. Kein gutes Zeichen. Er wählte seine Worte mit Bedacht: "Der Kommandorat tritt heute zusammen. Wir werden den Ausbau des NX-Programms beschließen. Ich fand es angebracht, Sie vorher darüber zu informieren."

      Ayumis Miene verfinsterte sich. Admiral Yamamoto wusste genauso gut wie sie, welche Auswirkungen das haben wird.

      "Für jedes Schiff der NX-Klasse könnten wir stattdessen..." begann sie zu argumentieren, doch der Admiral vervollständigte den Satz selbst: "...zwei Schiffe der NV-Klasse oder drei Schiffe der NY-Klasse bauen. Ich weiß. Aber was nützt uns eine große Flotte, wenn wir damit allenfalls in den benachbarten Sternensystemen Präsenz zeigen können?"

      Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: "Das NX-Programm ist ein voller Erfolg. Die Enterprise ist seit fast zwei Jahren im Weltraum, ohne dass es nennenswerte technische Probleme gab. Aber wenn wir unsere Ressourcen nicht umverteilen, wird es zehn oder zwölf Jahre dauern, bis wir auch nur ein halbes Dutzend Schiffe mit Warp-5-Antrieb da draußen haben. Selbst die NX-02 wird frühestens nächstes Jahr vom Stapel laufen "

      Ayumi lehnte sich zurück. Sie wusste, dass er recht hatte. Die NV- und NY-Klassen waren Auslaufmodelle; ihre strukturelle Integrität war für Geschwindigkeiten, wie sie die NX-Klasse erreichte, nicht ausgelegt. Aber es wurde langsam Zeit, dass Offiziere der Sternenflotte nicht nur auf der Erde in irgendwelchen Büros beschäftigt waren. Es waren mehr Raumschiffe nötig, und zwar jetzt!

      Sie stand auf und ging zu dem großen Monitor an der Wand, an dem die Baufortschritte verschiedener Schiffe angezeigt wurden. NV-10 Pioneer, NV-11 Opportunity, NY-15 Venera, NY-16 Cosmos, NY-17 Vega, NX-02 Columbia.

      "Was passiert mit den Schiffen, die sich bereits im Bau befinden?" fragte sie.

      "Das werden wir im Einzelfall entscheiden müssen. Eine Reihe von Bauteilen ist kompatibel mit der NX-Klasse. Einige Schiffe könnten wieder zerlegt und die Bauteile in einem Schiff der NX-Klasse eingesetzt werden" antwortete Admiral Yamamoto während er auf die Uhr an dem Monitor schaute.

      "Ich muss gehen. Das Meeting beginnt gleich. Wir können später weiter reden." sagte er und verließ das Büro.

      Ayumi lief langsam zum Fenster. In der Ferne konnte sie ein paar Bäume sehen und stellte sich ihre Geräusche vor.

      Das Rascheln der Blätter würde sie wohl noch längere Zeit hören. Ihr Traum von den Sternen schien jedenfalls wieder in weite Ferne gerückt zu sein.
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      Nachdem sich die Fertigstellung der akademischen Sternenflottenräume etwas weiter hinauszögerte, ging River straffen Schrittes durch einen langen Betongang in den Katakomben der UESPA, von dem links und rechts immer wieder Räume abzweigten. Seine Schritte hallten auf den Flur, bis er plötzlich abbog und Bambusmatten unter seinen Füßen seine Schritte zu dämpfen begannen. Er betrat seinen Trainingsraum, der heute optisch an ein Dojo angelehnt war. Bambus war bei den Sitzreihen der Kadetten, die kniend mit ihren Blicken River folgten, aufgestellt. Große Schriftrollen mit japanischen Zeichen, Fahnen und die Bilder des Sakugawa Kanga und des Funakoshi Gichin ergänzten den Look, wenn man auch zwischen drin den zu Grunde liegenden Mehrzwecktrainingsraum durchblitzen sah.


      River kniete sich vor den Portraits hin, legte die Hände aneinander und verneigte sich, bevor er sich auf den Knien seinen Trainees zuwandte zu er sich auch vor diesen verneigte, was allesamt sofort erwiderten.

      „Wir wiederholen die 5 Dōjōkun überliefert durch Sakugawa Kanga. Jeder aufgerufene eine. Ms. Masters, Sie beginnen!“, befahl Rivers tiefe und tragende Stimme einer jungen, blonden Frau in der zweiten Reihe.

      „一、人格完成に努むること. Wichtig ist, nach der Vervollkommnung des eigenen Charakters zu streben!“

      „Mr. Withers!“

      „ニ、誠の道を守ること. Wichtig ist nach der Wahrheit zu streben.“

      „Mr. Petrov!“

      „三、努力の精神を養うこと. Wichtig ist, sich stets zu bemühen.“

      „Ms. Al-Ahmadi!“

      „四、礼儀を重んずること. Wichtig ist, die Etikette zu wahren.“

      „Ms. Simon!“

      „五、血気の勇を戒むること. Wichtig ist, sich vor übertriebenen Übermut zu hüten und friedvoll zu sein.“

      „Sehr richtig. Herzlich willkommen zu unserem vorletzten Kurs in diesem Semester. Vor dem Abschlussdojo am kommenden Freitag werden wir heute gemeinsam nochmal verinnerlichen, was wir im Laufe dieses halben Jahres im Grundkurs Shōtōkan gelernt haben. Die erste halbe Stunde wärmen Sie sich bitte auf. Die Dehnungsübungen wie wir sie immer praktiziert haben. Im Anschluss werden Sie sich in Zweier- oder Dreierteams zusammenfinden und immer in Wechsel als Verteidiger und Angreifer agieren. Ich werde mir jede Gruppe genau anschauen und Hinweise geben. Sie dürfen jederzeit auch auf mich zukommen bei Unklarheiten. Los geht es!“, führte River in ruhigem Ton aus, wartete bis die Klasse einstimmig bestätigte und erhob sich dann.

      Das Warm-Up begann und River deutete auf einen Kadetten, der daraufhin die Moderation der Dehnungsübungen übernahm, während sich River einen Platz zum Überschauen suchte, wo er im Schneidersitz Platz nahm. Er zog ein Tablet hervor und begann während er seine Klasse beobachtete, Notizen zu machen.
      Eine Nachricht poppte plötzlich auf seinen Display hoch.



      Charly schrieb:

      Na, River-sensei? Ist bei dir nach den ganzen News um die Enterprise immer noch nicht das Fernweh ausgebrochen?


      Er lächelte und sah kontrollierend auf, bevor er auf die Nachricht antwortete.


      River schrieb:

      Verzweifelter Versuch mit mir ins Gespräch zu kommen und mich auf einen Drink einzulanden? Und … natürlich!



      Charly schrieb:

      Du schaffst es doch so oder so bis heute Abend nicht nach Nashville …


      River schrieb:

      -_- Vermutlich nicht … Aber ich melde mich mal wieder, wenn hier erstmal Semesterpause ist. Wie schaut's bis dahin aus? Kannst du noch so lange warten.



      Charly schrieb:

      Vielleicht … vielleicht auch nicht … Lass dir nicht so viel Zeit. XOXO


      River lächelte und erhob sich. Er schaltete die Messages aus und begann seine Reihen durch die Kadetten, die bereits begonnen hatten zu trainieren unbewusst immer noch leicht schmunzelnd.
    • Nachdem sie eine Weile aus dem Fenster gestarrt hatte, ging Ayumi zu ihrem Schreibtisch. Es gab Arbeit zu tun, und sie sagte sich, dass sie sich nicht zu sehr von ihren Gefühlen ablenken lassen sollte. Es war ohnehin nicht sicher, ob sie das Kommando über die Pioneer erhalten würde, auch wenn sie sich gute Chancen ausgerechnet hatte -- bis vor 10 Minuten jedenfalls.

      Ayumi starrte gedankenverloren auf ihren Bildschirm und checkte ihren Posteingang.

      AbsenderBetreffZeit ^
      Cmdr. M. WaidBitte um Ressourcenfreigabe NY-16 (Dilithiuminjektoren)Gestern, 18:49
      Adm. K. YamamotoRe[2]: Projekt DAEDALUS - Meilenstein 2 [VERTRAULICH]Gestern, 20:24
      CPO C. InfantinoRe: Fwd: Re: Fwd: Baufortschritt NV-11 OpportunityHeute, 03:16
      Lt. J. ToddHeute Mittagessen bei Marco's? Heute, 08:02
      Lt. G. Rucka(kein Betreff)Heute, 08:57



      Sie konnte Leute, die keinen Betreff in ihren Nachrichten angaben, nicht leiden.

      Ayumi versuchte, die Nachrichten zu beantworten, stellte aber bald fest, dass sie mit ihren Gedanken nicht bei der Sache war. Sie sagte noch ihr Mittagsdate ab, bevor sie ihre Arbeitsstation sperrte und dann durch das Gebäude schlenderte, um auf andere Gedanken zu kommen.

      Doch alles half nichts. Immer wieder ärgerte sie sich über die Entscheidung, das NX-Programm zulasten der anderen im Bau befindlichen Schiffe zu erweitern. Ihre rationale Gehirnhälfte verstand zwar die Entscheidung, die langfristig für die Entwicklung der Sternenflotte und der Präsenz der Menschheit im All sicher die richtige ist. Doch ihre emotionale Gehirnhälfte sah nur den Verlust für sie persönlich.

      Nach einiger Zeit erreichte sie das Untergeschoss des Gebäudes, das sie bisher nie betreten hatte. "Wenn nicht jetzt, wann dann?" dachte sie sich. Jedwede Ablenkung war gut.

      Die Neugierde der Japanerin wurde geweckt, als sie aus einem angrenzenden Raum Worte in ihrer Landessprache vernahm. Sie betrat den Raum vorsichtig, doch als sie erkannte, dass es sich um einen Dōjō handelte, bewegte sich ihr Körper nahezu reflexartig. Sie umgriff die rechte Hand mit ihrer linken Hand auf der Höhe ihres Schoßes, sodass sie ein Dreieck bildeten, und verbeugte sich leicht.

      "押忍。Ich hoffe, ich störe nicht." sagte sie und stellte sich dem Sensei vor. "Commander Takahashi. UESPA-Konstruktionsbüro."
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      River sah zu der Commander, die eben seinen Dōjō betreten hatte und wandte sich kurz nochmal an das Zweierteam, das er eben betreute.
      "Flüssigere Bewegungen, Mr. Oshin. Nehmen Sie sich die Zeit die initiale Bewegung zu betrachten, planen Sie und spüren Sie, wie Körper und Geist gemeinsam die Antwort formen und gleiten Sie in den Angriff hinein. Das sah schon gut aus, aber üben Sie noch etwas."
      River nickte der Gruppe zu, die wieder ihre Ausgangspositionen einnahm und den Trainingsrhythmus wieder aufnahm und lief nun ruhig auf Commander Takahashi zu. Er verneigte sich vor ihr.
      "Hi Commander. Ich wusste gar nicht, dass das Konstruktionsbüro auch hier runter verbannt wurde.", scherzte er und zwinkerte den Witz untermalend ihr zu. "Lieutenant Commander River Bryant. Ich bin Ausbilder für angehende Sternenflottenoffiziere, Fachbereich Taktik und Sicherheit. Kann ich ihnen helfen?"
      Er verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und lächelte seinem Gegenüber freundlich entgegen.

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    • Ayumi war überrascht, wie locker der Sensei war. Nach ihrer Erfahrung ging es in einem Dōjō immer sehr ernst zu. Doch sie freute sich über seine Lockerheit. Zuhause in Japan ist sie in dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne aufgewachsen. Ihre Eltern legten zwar viel Wert auf Traditionen, ermunterten Ayumi aber auch, Dinge zu hinterfragen und ihren eigenen Weg zu gehen. Das führte jedoch trotzdem häufig zu Streit.

      "Ha. Oh nein; Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Ihnen das Konstruktionsbüro die Räume wegnimmt. Ich habe mich nur gewissermaßen selbst hier runter verbannt. Ich versuche abzuschalten um den Kopf frei zu bekommen. Ein harter Tag im Büro" antwortete Ayumi. Dabei war es gerade einmal kurz nach 10 Uhr.

      "Ich würde gern etwas zuschauen, wenn es Ihnen nichts ausmacht. Ich wusste gar nicht, dass es hier unten Trainingsräume gibt. Geschweige denn welche, die auch tatsächlich genutzt werden. Kann sich der Fachbereich Taktik und Sicherheit nur einen Keller leisten?"
    • 1st Lt. Laurena Dilucca
      Westpoint | Trainingssimulation 5-43-1


      Die Umgebung war in ein rötliches Dämmerlicht getaucht und zeigte offenkundig einen Sonnenuntergang auf einem Planeten, welcher von rotem Staub überzogen zu sein scheint. Eine kleinte Kolonialsiedlung erschien vor den Augen des Stoßtruppes, welcher aus sieben Leuten bestand. Die kühle Luft des Abends wurde durchbrochen vom Scheinwerfer auf dem Helm und einer raschen Handgeste eines Offiziers im Rang eines Captains die mit einer offenen Handfläche voran deutet.

      Laurena nickte knapp und drehte die rechte Faust, welche zuvor mit dem Handrücken nach hinten gedeutet war, um 90 Grad nach links und streckte ihren Zeige- sowie Mittelfinger aus der geballten Faust hervor und deutete mit einem zweimaligen knappen Deuten nach vorne. Kaum wurde die Geste angedeutet, erhoben die anderen fünf Mitglieder des Truppes hinter ihr, wobei sie ebenfalls sich erhob und die rechte Hand um den Waffengriff Ihres Phasengewehrs packte, dabei ruhte Ihr Zeigefinger leicht am Abzug der Waffe, welche kurzerhand voran angehoben wurde. Im gleichen Zeuge erhob Sie sich leicht von Ihrer hockenden Position und ging voran, wodraufhin der Captain des Truppes sich direkt hinter ihr anschloß und anschließend der Rest des Zuges.

      In der Formation einer Kolonne,wobei von jedem einzelnen Mitglied des Zuges ein bestimmter vordefinierter Sichtbereich abgedeckt wurde, bewegte sich dieser dizipliniert und geräuscharm voran. Während der Zug sich der Siedelung näherte erlischten fast zeitgleich die Lichter der Helmlampen und der Zug verschwand in den immer länger werdenen Schatten der untergehenden Sonne in die Dunkelheit.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Puh, noch nicht mal Mittag und so ein harter Tag? Bitte kommen Sie herein. Ich kann mir vorstellen, dass das Training hier eventuell etwas Abstand zu den straffen Konstruktionszeitplänen und dem Ressoucenmanagement schafft, sofern es nicht noch etwas ganz anderes ist, was Sie hier runter führt." Mit einer einladenden Geste deutete River Ayumi an seinen Dōjō zu betreten zu dürfen.
      "Gehen Sie mit meinen Trainees nicht zu hart ins Gericht, es ist der Grundkurs, aber dennoch einer, der ziemlich auf Zack ist."
      River führt Ayumi in den Trainingsraum hinein, in dem die Kursteilnehmer immer und immer wieder ihre Bewegungsabläufe einstudiert. Angriff, Abwehr, Bodenmatte. Angriff, Abwehr, Bodenmatte. Bei einer Dreiergruppe nahm es ein Schüler sogar bereits mit zwei Kontrahenten auf.
      "Die neuen Akademieräume befinden sich noch im Aufbau. Diese Räume wurden uns für dieses Semester freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. So abgebrannt sind wir dann nun doch noch nicht.", konterte River Ayumis eher scherzhaft gemeinte Spitze lächelnd.
      "Sie können mich gerne begleiten, während ich hier das Training coache. Oder Sie nehmen gerne Platz bei den Matten zwischen den Bambusgewächsen. Wie Sie möchten, Commander."
    • 1st Lt. Laurena Dilucca
      Westpoint | Trainingssimulation 5-43-1

      Als die Kolonne sich dem Zielgebäude nähert, erhielt Laurena einen knappen kurzen kaum vernehmbaren Zuruf des Captains der nur das Wort „Keil“ beibehielt. Woraufhin sie schweigend die linke Hand vom Vorderschaft der Waffe nahm und alle ihre Finger spreizte, bis auf den Daumen und den Zeigefinger der Linken Hand, welche an den Fingerkuppen zusammengedrückt wurde. Mit diesem „OK“ Zeichnen signalisierte sie, dass die Anweisung verstanden wurde und ballte daraufhin ihre linke Hand zur Faust, welche anschließend nach Hinten bewegt wurde und bewegte die Faust zweimal leichtem Schwung hin und her. Auf dieses Zeichen hin wurde die Kolonne aufgelöst und formierte sich als Keil neu, während diese sich weiterhin nach Vorne in Bewegung befand.

      Sie blickte kurz zum Captain hinüber, welcher den Blickkontakt mit einem Nicken erwiderte. Auf dieses Zeichen hin blickte Sie zur Seite und deutet auf den Sergeant und den Private und zeichnet mit dem Finger ein Viereck in der Luft vor sich, woraufhin sie auf das Fenster vor sich deutet. Die beiden Soldaten lösten sich aus der Formation und bewegten sich in geduckter Haltung zum Fenster heran, währenddessen Laurena auf den Gunnery sowie den Corporal deutete und vor sich eine Tür zeichnete, angeschlossen von einem Schwung der linken Handfläche in einem 90° Winkel nach vorne.

      Als die Türe so als Eintrittspunkt festgelegt wurde, lösten sich die beiden anderen Soldaten ebenfalls aus der Formation und bezogen neben der Türe Position, gefolgt vom restlichen Trupp. Als alle verbliebenden Soldaten einschließlich Laurena und dem Captain an der Türe angekommen sind, bezogen alle an der Wand entlang ihre Positionen. Mit der linken flachen Hand, welche sie über Ihre Augen führte, deutete sie den Soldaten am Fenster an die Situation zu eruieren. Kurz daraufhin kam vom Sergeant nonverbal mittels militärischer Zeichnen eine „Drei“ als Antwort gefolgt von einer „Zwei“ mit „Langwaffen“ und „Einer“ mit einer „Kurzwaffe“.

      Laurena nickte knapp und legte mit der linken Hand den Zeige-, Mittel- und Ringfinger auf ihre linke Schulter, um dem Captain als Gruppenführer anzudeuten, dass weitere Anweisungen abgewartet werden. Dieser tippte ihr mit den Fingerkuppen auf ihre linke Schulter, wo daraufhin sie erneut nickte und mit dem Zeigefinger der linken Hand eine harsche Bewegung nach vorne in die Richtung der Türe andeutete.

      Der Gunnery bemerkte das Zeichen und bringt sogleich gemeinsam mit dem Corporal Sprengsätze an der Türe an und zählt mit den Zeige-, Mittel- und Ringfinger von drei rückwärts. Kurz daraufhin wird die Türe aufgesprengt und parallel fliegt in das Fenster vom dort positionierten Sergeant eine Betäubungsgranate in den Raum, welcher direkt beim noch beim Flug in den Raum detoniert. Zusammen mit der dadurch ausgelösten Schockwelle wird ein greller Blitz ausgelöst. Kaum haben die beiden fast synchron getätigten Ladungen ihre Wirkung entfaltet, stürmt bereits Laurena zusammen mit dem Team das Gebäude zu stürmen. Dabei hallen die harten Schritte der Stiefel auf dem Boden wieder und der Raum wird vom Einsatzkommando gesichert sowie alle darin befindlichen Individuen sichergestellt. Nacheinander ertönen die Rufe „Sicher“, bis Laurena ebenfalls ein „Sicher“ ausrief.

      Auf den Befehl des Gruppenführers im Rang eines Captains brachten sie alle sichergestellten Individuen aus dem Gebäude heraus und schritten in der Dunkelheit als Kolonne den Weg zu Ihrem Exfiltrationspunkt zurück. Das Vorgehen war effizient und in einer möglichst kurzen Zeit durchgeführt werden, ohne Schäden beim MACO-Trupp hinterzulassen.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • 1st Lt. Laurena Dilucca
      Westpoint | Übungsfeld


      [Einen Tag später nach der Trainingssimulation]


      Laurena lief in ihrer Position als First Lieutenant auf der linken Seite des als Block gefassten Zuges aus M.A.C.O.-Soldaten die in einer Stärke von insgesamt 28 Personen zu vier mal sieben Reihen mit schwerem Marschgepäck und der vollständigen Ausrüstung. Dabei marschiert der Zug im synchron im Laufschritt.

      Laut vernehmend ließ Laurena ihre Stimme ertönen, wodraufhin vom Zug immer eine mehrkehlige Antwort zurückschallte:


      "Was sind wir?"
      • "Military Assault Command Operations!"
      "Was ist unserer Dienst?"
      • "Schützen und Dienen!"
      "Wem?!"
      • "Der Vereinigten Erde!"
      "Abteilung – rechts [….] um!"



      Auf das Kommando hin bog der Zug Reihe um Reihe nacheinander nach rechts um, ohne an Marschgeschwindigkeit einzubüßen oder die Blockformation aufzulösen.


      "Hooray, Abteilung!"
      • "Hooray, Ma‘am!"
      "Hooray MAY-ko!"
      • "Hooray MAY-ko!"


      "Singt!"



      Von den Hallen Montezumas
      bis zu den Küsten von Tripolis.
      Vom dunkelsten Kern der Galaxie
      hinaus zum fernsten Himmelszelt.

      Sind wir Schild, Schwert und Einheit
      zu Luft, Land, See und bei den Sternen.
      Zu Dienen und Schützen das Sonnensystem
      die Bürger und Alliierten der Vereinigten Erd.

      Wir sind stolz voran zu schreiten, denn wir sind:
      MAY-KOs! Military Assault Command Operations!

      Von der ewigen Kälte der tosenden Eisstürme
      bis hin zur flammenden Glut der Wüste.
      Von der hellsten Sonne aller Gestirne
      bis zur Dunkelheit des Schwarzen Kerns.

      Wir fürchten das Unbekannte nicht,
      wir umarmen die Dunkelheit der Welten.
      Wir sind die Flamme die niemals erlischt,
      denn wir stehen wenn alles liegt darnieder.

      Wir sind stolz voran zu schreiten, denn wir sind:
      MAY-KOs! Military Assault Command Operations!

      Wir sind stolz voran zu schreiten, denn wir sind:
      MAY-KOs! Military Assault Command Operations!




      Laurena bemerkte, dass der Lieutenant Colonel am Übungsffeld erschienen ist und offenkundig sie zu sich winkte. "Master Sergeant - Sie übernehmen!", rief sie als Befehl wodraufhin der Master Sergeant aus der Reihe ausscherte und Ihre Postion einnahm, um die Truppe weiter voran zu führen, währenddessen Laurena ausscherte und auf den Lieutenant Colonel zuhielt. Vor diesem angenommen nahm sie sogleich Ihre stramme Haltung an und führte einen vollendeten Salut an, bis dieser vom Colonel abgenommen wurde. Der Lt. Colonel überreichte ihr ein PADD mit den Worten, "First Lieutenant, Sie werden zum M.A.C.O.-Bataillon nach London abgeordnet. Sie vom heutigen Dienst befreit - packen Sie ihre Sachen und melden Sie sich ordnungsmäß ab. Wie ausgeführt - wegtreten!", wodaraufhin Sie das PADD entgegen nahm und diesem ein "Jawohl, Sir!" entgenete um mit einem weiteren Salut sich zu verabschieden. Der Lt. Colonel gestattete sich ein kurzes Grinsen und schickte Ihr noch die Worte "Kommen Sie gut an Lieutenant!" hinterherschickte.

      Einige Zeit später, nachdem Laurena ihre wenigen Habseligkeiten eingepackt und sich bei der Zentrale abgemeldet hatte, befand Sie sich in Ihrer Ausgehuniform an der Transitstation und wartete auf Ihren Transport zur City of London. Dabei nutze sie die Zeit und nahm das PADD aus Ihrem Rucksack erneut die Hände und betrachtete die darin enthaltenen Versetzungsdetails eingehend, es handelte sich dabei um eine reguläre Versetzung, die im Rahmen des Aushaus des Hauptquartiers der United Earth Space Probe Agency erfolgte. Man wollte offenkundig dem Ausbau Rechnung tragen und das bereits vorhandene Kontrigent an M.A.C.O.-Truppen verstärken, die bei der City of London stationiert waren. Sie blickte auf, als der Aufruf kam, dass der Transit-Transport nach London offenkundig bereitstand und nahm Ihren Marschrucksack an sich, um einzuboarden. Dabei hielt Sie das PADD Bereit, um jenes vorzuzeigen, da dieses auch als gültiges Passier- und Transportdokument galt und Sie neben Ihrer Erscheinung als offizieles Mitglied der M.A.C.O.-Streitkräfte der Vereinignten Erde auswies.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • Ayumi Takahashi
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Irgendwie ironisch, dass Sternenflottenoffiziere nicht nach den Sternen greifen, sondern in Kellern arbeiten, oder?" kam Ayumi über die Lippen, bevor sie selbst realisierte, dass sie emotional immer noch sehr angespannt war.

      "Entschuldigung. Ein harter Tag in der Tat." schob sie noch hinterher.

      Um keine lange Pause aufkommen zu lassen, versuchte sie das Thema umzulenken. Sie hatte mitbekommen, dass in San Francisco Gebäude für die Sternenflottenakademie errichtet werden.

      "Wann werden die neuen Räume fertig sein? Wechseln sie dann über den großen Teich?"
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      River lachte kurz auf, bei Ayumis Worten.
      "Die Kellerkinder der Galaxie. Ich glaube das ist ein Bild, das den Vulkaniern sehr gut gefällt, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Denn aus der Sicht eines Ausbilders ist der Job den sie übernommen haben, die Verantwortung für eine ganze Spezies, sicher auch nicht zu einfach."
      Er seufzte und scherzte über den Fakt weg, dass er sich irgendwann schon etwas mehr als die Ausbildung angehender Offiziere vorgestellt hatte. Aber diese Arbeit war dennoch erfüllend.
      "Ich sage es mal so, ich sehen in den Augen der Teilnehmer meiner verschiedenen Kurse das gleiche Lodern wie bei uns allen. Der Blick zu den Sternen und der Wunsch der Enterprise nachzueifern. Zu erforschen und zu bestehen in den Widrigkeiten des Alls. Und ich bin ein Teil von ihnen mit jedem absolvierten Semester. Ich bereite sie auf das größte Abenteuer unserer Existenz vor. Das ist schon sehr... nice."
      Einem versehentlich entglittenen Tritt eines Verteidigers ausweichend, ermahnte River diesen zur ganzheitlichen Umsicht und wandte sich, während er mit Ayumi durch die Reihen ging, wieder dieser zu.
      "Sie klingen so, als werden Sie gegen Ihren Willen auf der Erde festgehalten... Und was die Akademieräume angeht, ja. Ich muss gestehen, ich bin gespannt, was die Sternenflotte so aufstellen wird. Denke es wird eventuell noch ein Semester dauern bis wir rüber können. Und ein kleines bisschen freut es mich daher, dass es, wenn es schon nicht in weite Unbekannte, zumindest wieder zurück in die Heimat geht für mich. Ist vielleicht nicht Tennessee, aber hey."
    • Ayumi Takahashi
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      Ayumi musste schmunzeln als der Amerikaner über seine Verbundenheit zu jedem Semester redete. Lieutenant Commander Bryant schien in der Tat für seine Aufgabe zu brennen. Dafür gebührte ihm Anerkennung.

      "Die Vulkanier würden uns gern für die nächsten Jahrzehnte hier auf diesem Planeten sehen. Und es gibt leider zu wenige Leute im Sternenflottenkommando oder in der Erdregierung, die sie vom Gegenteil überzeugen."

      "Wollen Sie denn zurück in die Heimat? Was würden Sie dafür tun, morgen mit einem Schiff da raus..." - sie deutete mit dem Finger nach oben - "...zu fliegen?"
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Sicherlich. Home, sweet Home. Nirgends ist es schöner. Ich muss gestehen, ich habe mir lange keine Gedanken mehr dazu gemacht mit der Sternenflotte im All zu dienen. Wenn ich die Wahl hätte... naja."
      Er stand einen Moment im Raum und beobachtete seine Studenten abwesend, mehr in seinen eigenen Gedanken, als hier.
      "Ok, wenn ich morgen rausfliegen könnte, ich würde es tun. Ich habe zwar einiges, was ich hier vermissen würde, aber niemand, der halbwegs richtig denkt, würde es sich entgehen lassen. Aber die Frage, was ich dafür tun würde, hm...", grinst er Ayumi schelmisch entgegen. "...wen muss ich bestechen?"
      Herzlich auflachend unterstrich River die eher scherzhaft gemeinte Aussage.
      River bat Ayumi an dieser stelle sich einen Moment auf die Seite zu begeben und er griff nun selber aktiv in das Trainingsgeschehen ein. Griffe wurden geübt und er stellt sich selber als Verteidiger auf um diese zu veranschaulichen. Mit sehr fließenden Bewegungen wehrte River bis zu fünf Schüler zeitgleich ab und ging darauf ein, dass es immer wichtig ist ein Auge für die Umgebung zu haben, immer ganz im Hier und Jetzt zu sein, Angreifer zu entdecken und zu antizipieren, die Umgebung zu nutzen und zum eigenen Vorteil zu verwenden, dem Instinkt zu vertrauen und dann klar durchzugreifen. Abschließende wurde die Trainingsstunde rituell beendet und River begab sich etwas angeschwitzt, aber noch bei bester Verfassung wieder zu der Commander.
      "Danke für ihre Geduld."
    • Ayumi Takahashi
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Einige Leute in den oberen Stockwerken." sagte Ayumi trocken als Antwort auf die Frage, wen man bestechen müsste. Doch die Antwort ging etwas unter, als River seinen Schülern als Gegner diente.

      Nach dem Abschluss des Trainings standen die beidem am Rand des Dōjō. Ayumi hatte bisher kaum Kontakte zur Sternenflottenakademie, erst recht nicht zu den Ausbildern. Das wäre jedoch vorteilhaft, wenn sie tatsächlich irgendwann ein eigenes Kommando übernehmen will und dann eine Crew zusammenstellen muss.

      "Haben Sie heute Mittag schon etwas vor? Es gibt einen guten Italiener, zwei Blocks von hier. Marco's."
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Ich habe heute Abend erst wieder einen Kurs. Phasenpistole beim Kleinteameinsatz. Mein Terminplan ist also recht flexibel gerade. Und italienisch klingt gerade sehr verlockend.", antwortet River die Einladung gerne annehmend.
      "Dann haben Sie auch die Gelegenheit mir mal etwas genauer darzulegen, warum dieser Tag Sie heute in den Keller geführt hat. Sie wirken immer noch recht reserviert, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen."
      Die beiden Offiziere stehen abseits, während die Studenten langsam nach und nach den Kursraum verlassen und sich vereinzelt bei River und Ayumi verabschieden. River selber packt während dem weitergehenden Gespräch mit der Kollegin aus den oberen Etagen seine Sachen zusammen und macht sich langsam selber fertig zum Gehen. Es ging so oder so schon langsam auf Mittag. Er würde im Endeffekt sich kurz duschen, das traditionelle Trainingsdress des Shōtōkan-Kurses gegen seine Uniform tauschen und dann seine Mittagspause angehen.
      "Der Laden sagt mir sogar was. Ich glaube ich habe schon mal damit geliebäugelt, aber ich bin kein Freund davon mich alleine in ein Restaurant zu setzten. Daher bin ich wohl eher immer mal dran vorbei gegangen aber nie rein."
    • Ayumi Takahashi
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal -> Haupteingang

      "Phasenpistolen? Ich wusste gar nicht, dass die schon großflächig im Einsatz sind. Dachte, die werden nur in Vorzeigeeinheiten wie der NX-01 verteilt." sagte Ayumi und bemerkte einmal mehr, dass sie wohl schon zu lange hinter einem Schreibtisch saß.

      Sie kommentierte seine Aussage zu ihrer Reserviertheit zunächst nicht weiter und wartete während River in der Umkleide verschwand. Sie überlegte, ob sie ihm wirklich von der anstehenden Entscheidung des Kommandorats erzählen sollte. Einerseits war die Information von Admiral Yamamoto vertraulich. Andererseits würde die Information über die Entscheidung sowieso in den nächsten Tagen die Runde machen. Und offensichtlich gelang es ihr sowieso nicht, ihre Enttäuschung gut genug zu verbergen.

      Kurze Zeit später kam River umgezogen aus der Umkleide und die beiden gingen nach oben zum Haupteingang. Die Japanerin wollte sich gerade dazu durchringen, ihrem neuen Bekannten die Details zu erzählen, als den beiden ein junger Offizier entgegenkam und unvermittelt zu reden begann. Es war Lieutenant Todd, dem Ayumi am Morgen für die Mittagsverabredung abgesagt hatte.

      "Oh mein Gott, Ayumi..."
      Oh shit.
      "...hast du schon gehört? ..."
      "Ja."
      "Der Kommandorat hat..."
      "Ich weiß."
      "...beschlossen, anstatt eine ordentliche Flotte aufzubauen..."
      "Hmm hmm."
      "...nur eine handvoll NX-Schiffe zu bauen..."
      "Jap."
      "...was bedeutet, dass wir wohl ewig hier festsitzen werden..."
      "Mhmm."
      "...bis wir endlich auch an der Reihe sind. Grrr."

      Der junge Lieutenant gestikulierte wild, und ging schon weiter, als er den beiden noch "Ich bin so wütend." hinterher warf und dann in einem angrenzenden Korridor verschwand.

      Ayumi drehte sich zu River. "Darf ich bekannt machen? Lieutenant Todd. Hervorragender Ingenieur. Kaum vorhandene Social Skills".
    • Nachdem Sie endlich von Ihrem Flug auf dem Transporter-Shuttle in der City of London angekommen war und sich beim Personal sich über den Weg zur M.A.C.O.-Basis erkundigt hätte, schulterte Sie ihren Sack und trat aus der Transit-Station heraus. "Meine Güte..." ließ sie leise zu sich selbst verlautbauren und schweifte dabei mit Ihrem Blick umher, sie hatte noch keine Gelegenheit gehabt diese Stadt zu besuchen und daher war alles recht neu für sie hier. Sie hob ihr PADD empor und las nochmals Ihren Versetzungsbefehl durch. Offenkundig hatte Sie noch zwei Tage Freizeit, ehe Sie sich bei der Basis melden müsste. Selbst wenn sie so sehr darauf aus war, schnellstmöglichst in der Basis sich zu melden, wäre es zu schade nicht zumindest die Zeit zu nutzen diese Stadt etwas zu erkunden und vielleicht etwas zu essen, bevor wieder die Kantine auf dem Plan stand. Daher verstaute sie kurzerhand das PADD wieder bei Ihrem Gepäck und machte sich auf den Weg durch die Straßen und betrachtete die Stadt.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "Sie sind natürlich noch nicht großflächig im Einsatz, aber nach und nach werden die im Einsatz befindlichen Altbestände aufgerüstet. Und nachdem die Offiziere besser mel wissen, wie man mit den neuen Waffen so umgeht, gibt es schon seit einiger Zeit Übungskurse zur Anwendung von Phasenkan..."

      Lieutenant Todd tauchte so schnell auf, wie er auch wieder verschwunden war und River hatte sich einfach mal bedeckt zurückgehalten. Es kam ihm so vor, als hat der Lieutenant ihn gar nicht zu Kenntnis genommen, aber andererseits schien das Thema auch für einiges an Emotionen zu sorgen und River beobachtete dabei Ayumi. Interessiert verfolgte der Ausbilder das Gespräch und dabei wurde ihm so einiges klarer.

      "Bin auch sehr erfreut...", schmunzelte er und sah Lieutenant Todd nach, bevor er sich wieder Ayumi zuwandte. "Ich glaube nicht, dass diese Unterhaltung zwingend auch für meine Ohren bestimmt war. Aber so langsam erklärt sich der Unmut, den Sie auf der Konstruktionsabteilung mitgebracht haben. Marco's? Wollen wir? Da lässt es sich angenehmer reden als hier begraben unter den Sorgen im Keller."
    • Ayumi Takahashi
      UESPA Hauptquartier -> Marco's Restaurant

      "An der Information ist wahrscheinlich nichts mehr geheim" sagte Ayumi als sie und River das Gebäude verließen. "Wenn Todd davon weiß, wurde es eh schon offiziell bekannt gegeben."

      Auf dem Weg zum Restaurant erläuterte sie River die Auswirkungen der Entscheidung. "Mit der Fokussierung auf die Schiffe der NX-Klasse werden zu viele Ressourcen gebunden. Die Sternenflotte könnte zwei- bis dreimal größer sein. Natürlich ist es prestigeträchtiger, schnelle Raumschiffe mit Warp 5-Antrieb zu haben. Aber was nützt es, wenn wir davon gerade mal ein halbes Dutzend haben?"

      Nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu: "Mein Partner Avery ist derzeit im Rahmen des Interspezies Austauschprogramms auf Denobula. Er könnte genauso gut am anderen Ende der Galaxis sein. Nicht, weil Denobula unendlich weit von hier weg ist, sondern weil es schlicht keine Schiffe gibt, die dort regelmäßig hinfliegen. Außer vielleicht ECS-Frachter. Aber über deren Geschwindigkeiten brauchen wir gar nicht reden. Die verfügen eh nur über völlig veraltete Antriebe."
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