UESPA-Hauptquartier

    • Bordleben

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    • 1st Lt. Laurena Dilucca
      City of London| Innenstadt -> Restaurant


      Nach einer langen Weile, in der Laurena durch die Stadt geschlendert ist und an einigen der Sehenswürdigkeiten vorbei gegangen ist steht sie offenkundig vor einem Restaurant. Hier bleib Sie dann unschlüsselig wirkend stehen und ließ Ihren Blick über die Speisekarte gleiten, ehe Sie sich dazu entschloss das Restaurant zu betreten. Innen angekommen wurde Sie von einem der Keller angesprochen und bat um einen Tisch für eine Person, da sie ohne Begleitung hier war und scheinbar auch keine weitere Begleitung erwartete.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • 30. März 2153 - abends (UTC)

      Ayumi Takahashi
      UESPA Hauptquartier

      Das gemütliche Mittagessen mit River Bryant an der frischen im Vorgarten von Marco's Restaurant brachte Ayumi wieder Kraft, um sich in die Arbeit zu stürzen und ihren Ärger über die Entscheidung des Kommandorates zumindest für den Moment zu vergessen.

      Nachdem sie den Nachmittag die längste Zeit mit Koordinierungsaufgaben für das Projekt DAEDALUS verbracht hat, wollte die Japanerin eigentlich Feierabend machen. Die meisten ihrer Kollegen waren ihr in dieser Hinsicht schon voraus, sodass sie nicht verwundert war, dass es auf dem Korridor vor ihrem Büro so still war. Sie schaltete ihr Terminal ab, schloss ihre Bürotür hinter sich und machte sich auf den Weg zum Lift, als sie mitbekam, dass doch noch einige ihrer Kollegen anwesend waren. Sie alle standen um einen großen Bildschirm. Nun wurde Ayumi aufgrund der Stille doch etwas stutzig.

      "Was ist los?"

      "Die Erde wurde angegriffen. Mittelamerika." antworte einer ihrer Kollegen, ohne den Blick von dem Bildschirm zu wenden, auf dem neben den offiziellen Meldungen auch Live-Bilder zu sehen waren.

      "Was meinst du mit angegr...?" fragte Ayumi, als sie einen Blick auf die Bilder erhaschen konnte. Die Frage klärte sich von selbst.
    • 30. März 2153 - abends

      River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal

      "89% Treffsicherheit Kadett Patriv. Das ist eine Steigerung, aber nicht genug. Bedenken Sie, Sie sind in engem Raum und die Umgebung ist ein Risikofaktor. Was wäre, wenn Sie eine Plasmaleitung erwischen? Üben Sie weiter, ich bin mir sicher, dass Sie das Ergebnis noch verbessern können und werden."
      River wandte sich nun wieder an den gesamten Kurs.
      "Das gilt für Sie alle. Üben Sie weiter im Laufe der Woche, nutzen Sie das Trainingsraumangebot, schließen Sie sich zu Trainingsgruppen zusammen um sich gegenseitig nicht die Räume zu blockieren, da diese nur begrenz vergeben sind. Hierfür gibt es eine Liste im Infopool der Sternenflottenakademie, wo sie sich für je eine Stunde die Räume buchen können in den freigegeben Zeiträumen. Das w..."
      Der Kommunikator in Rivers Tasche erklang plötzlich und er sah verdutzt drauf.
      "Entschuldigen Sie. Und üben Sie weiter! 10 Minuten freies Training. Nehmen Sie die Sonden! Go!", wieß er die Kadetten an und ging kurz raus auf den Flur. Der Kommunikator piepste immer und immer wieder. Der Ausbilder war schon von der Penetranz des Rufes während seiner Trainingseinheit leicht genervt und aktivierte nun das Gerät.
      "Lieutenant Commander Bryant hier!"
      Sein Unterton war etwas schärfer um seinem Gegenüber zu vermitteln, dass der gewählte Zeitpunkt nicht ideal war. So verließ er den Raum, während sich die Kadetten kurz Schultern zuckend ansahen und mit dem freien Training begannen. Es vergingen kaum zwei Minuten, da kam River auch schon wieder in den Trainingsraum hinein. Sein Blick war ernst.
      "Stellen Sie augenblicklich die Übungen ein!", befahl er eindringlich und verschaffte sich die Aufmerksamkeit der Kadetten.
      "Das Training ist beendet. Sichern Sie die Waffen und verstauen Sie diese in der Waffenbox."
      Die Verwirrung war nun komplett. River beobachtete mit Sorgfalt die Waffenabgabe und merkte, dass die Kadetten den Raum nicht verließen. Natürlich wollten Sie eine Erklärung für das abrupte Ende der Lehrstunden. Er atmete einen Moment lang tief durch, ließ sich aber nicht den Schock anmerken, der ihn getroffen hatte. Es galt ein Vorbild zu sein, gerade jetzt.
      "Vor wenigen Augenblicken wurde die Erde zum Ziel eines extraterrestrischen Angriffes mit verheerenden Folgen.", begann er ruhig und sortiert zu sprechen und wählte genauestens die Informationen aus, die er weitergeben durfte. Es war still nach dieser Einleitung und die Kadetten tauschten nun vielsagende Blicke aus.
      "Im östlichen Bereich von Nord- und Südamerika wurden Landstriche verwüstet. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist bislang noch nicht bekannt. Sollten Sie Angehörige in der Region haben, sind vor allem Sie, aber auch die anderen zudem angehalten Ruhe zu bewahren. Wir verfallen hier nicht in Panik, sondern sondieren die Situation. Ziehen Sie sich bitte vorerst in ihre Quartiere zurück. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit folgen. Wegtreten!"
      River beobachtete, wie die Kadetten seinem Befehl folgten und hörte draußen die Gespräche anfangen. Seine Miene versteinerte sich, als der letzte Kadett den Raum verlassen hatte und er ließ die Unterhaltung mit seinem Vorgesetzten innerlich nochmal Revue passieren.


      ... erste Schätzung ca. eine Million Tote ...
      ... Florida, Cuba, Venezuela ...



      ... Energiewaffenattacke ...

      ... Angreifer muss noch bestätigt werden ...
      ... Hilfsmission ...


      ... Befehle werden folgen ...
      Er atmete noch einmal tief durch und nahm den Kommunikator zur Hand und sprach Ayumis Namen hinein. Ihr Kommunikator würde nun ebenfalls erklingen.
    • Ayumi Takahashi
      UESPA-Hauptquartier

      "Wann ist das passiert?" fragte Ayumi mit leicht zittriger Stimme Lieutenant Todd, der am Rand der Gruppe stand und auf einem Computerterminal diverse Befehle eingab.

      "Vor einer reichlichen Stunde." antwortete der Amerikaner, ohne aufzusehen.

      "Warum wurde noch nicht längst der Alarmzustand ausgerufen? Haben wir konkrete Befehle?"

      "Das verdammte Kommunikationsgitter ist völlig überlastet. Direkte peer-to-peer-Kommunikation ist möglich, aber alles was erst über einen Satelliten geleitet werden muss, kommt nur vereinzelt durch. Und auf den zivilen Kanälen geht praktisch gar nichts mehr. Ich sag ja schon seit Jahren, dass die Systeme nicht mehr zeitgemäß sind. Aber auf mich hört ja ..."

      "Jason! Was sind unsere Befehle?"

      "Hmpf. Es gibt eine allgemeine Nachricht mit vagen Handlungsbeschreibungen, aber keine konkreten Befehle. Die Nachricht wurde vor einer halben Stunde abgesetzt. Seitdem nichts."

      "Und da steht ihr alle hier rum und starrt nur auf den Bildschirm?"

      "Was sollen wir tun? Einfach eigenmächtig da rüber fliegen und unkoordiniert irgendwas machen?"

      "Ja! Ja, das ist genau das, was wir tun sollten! Millionen Menschen könnten tot sein, aber wenn wir nur ein einziges Leben noch retten, indem wir dort vor Ort sind, dann sollten wir das verdammt nochmal tun."

      "..."

      Ayumis Kommunikator piepte. Sie öffnete den Reißverschluss an ihrem Ärmel und holte das Gerät heraus.

      "Takahashi hier. Ich vermute, wir schauen gerade die gleiche Übertragung?"
    • 1st. Lt. Laurena Dilucca
      City of London| M.A.C.O.-Basis -> Shuttlefeld

      Nachdem Sie im Restaurant in Maßen die lokalen Speisen von London verzehrt hatte, begab Sie sich auf den Weg zur Basis der M.A.C.O.-Kräfte. Dazu nahm Sie den speziellen Transporter, welcher einiges für die Mitglieder der Streitkräfte zur Verfügung stand und an verschiedenen zentralen Sammelpunkten in der Stadt eingerichtet wurden. Diese gewährleisten einen reibungslosen und regelmäßigen Transfer zwischen den staatlichen zivilen und militärischen Einrichtungen und den zivilen Sektoren. Damit kam Sie auf dem direkten Wege in der Basis an. Beim Posten zeigte Sie ihren Versetzungsbefehl vor und wurde daraufhin eingelassen, dabei teilte man Ihr mit so Sie das M.A.C.O.-Quartier finden wurde.

      Dort angekommen wurde Ihr nach einer Begrüßung und dem Austausch der üblichen Formalitäten anschließend Ihr Offiziersquartier zugewiesen. Kaum hatte Sie sich eingerichtet, begab Sie sich direkt zu Ihren Vorgesetzten der M.A.C.O.-Kräfte, welche für den zugeteilten Sektor des Europäischen Gebietes zuständig war, um sich zum Dienst zu melden. Hier wurde Sie dann in Ihre neuen Aufgaben als Lieutenant zugewiesen und erhielt direkt Ihren unterstehenden Zug zugeteilt.

      Kaum hatte Sie die neuen Informationen einverleibt, brach in im Büro, wie auch auf der gesamten Basis der Streitkräfte der Vereinigten Erde plötzlich eine gewisse Hektik aus. Die Alarmstufe wurde auf die höchste Eingestuft – DEFCON 1 wurde ausgerufen und die militärischen Einheiten mobilisierten sich nacheinander.

      Der Colonel trat direkt an Sie heran und befahl Ihr sogleich zu Ihrem Zug zu begeben und dafür zu Sorgen dass die M.A.C.O.-Kräfte einsatzbereit sind. Kaum ausgesprochen griffen alle Räder der militärischen Befehlshierarchie ineinander und sie vergeudete keinen weiteren Gedanken mehr dran, was die DEFCON 1 Stufe ausgerufen hätte. Kurzerhand bestätigte Sie den Befehl und beeilte sich zu Ihrem zugeteilten Zug zu gelangen. Dort angekommen fand Sie bereits Ihren Zug vor, welcher sich bereits beim Ausruf des DEFCON-Statuses sich bereit gemacht hatte und auf weitere Befehle wartete. Sie stellte sich kurzerhand beim Zug vor und befahl die volle Mobilisierung mit der Ausgabe von scharfen Waffen, um dann selbst kurzerhand Ihre Ausgehuniform gegen die Einsatzuniform auszutauschen.

      Einige Zeit später befand Sie sich mit dem Zug auf dem Weg zum Transportshuttle, denn mittlerweile wurden die Befehle detaillierter. Es ist nach dem Sachstand der letzten Informationen ein extraterrestrischen Angriff mittels einer Energiewaffe auf den Sektorstreifen um Florida, Cuba und Venezuela erfolgt. Die Angreifer konnten bisher noch nicht bestätigt werden, jedoch galt weiterhin der DEFCON 1 - Status weiter. Es sind demnach noch weitere extraterrestrische Angriffe zu erwarten. Der Ihr unterstellte Zug erhielt den Befehl sich zum Atlantischen Sektor nach Santiago de Cuba zu begeben und dort primär die Bürger, Alliierte und Gäste der Vereinigten Erde zu schützen und gegebenenfalls weitere Angriffe zu verteidigen. Sekundärer Befehl ist es Hilfestellung zu leisten und Rettungsmaßnahmen sowie Bergungsaktionen zu durchführen.

      Sie blickte aus dem Fenster des Shuttles, welches derzeit auf dem Ladeanflug auf dem Shuttlefeld befand, wo bereits das größere Transportershuttle zum Abflug bereit stand. Von der Entfernung aus könnte man bereits sehen, wie dieses Beladen wurde und weitere Hilfskräfte über die große Rampe zustieg. Sie wusste dass Sie und Ihr Team die Rampe als letztes betreten würden, da Ihr Team, bestehend aus M.A.C.O.-Spezialisten zur vordersten Speerspitze zählt somit zu denjenigen, welche vorab den Transporter wieder verlassen würden. Daher befahl Sie ihrem Trupp an der Rampe sich bereit zu halten und wartete Ihrerseits auf die Fertigstellung der Beladung, wobei Sie die Anwesenden und die Transportgüter betrachtete, welche vor allem neben Militärischem Equipment für den Aufbau einer vorgelagerten Basis noch zudem eine der ersten Wellen an Hilfsgüter beibehielt.



      Durch die Dunkelheit der Welten schreitend
      vor uns die Flammen der Sterne erhebend.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal


      "Ich werde mir jetzt erst ein Bild der Lage machen können, aber viel Zeit habe ich nicht. Bei mir gingen soeben der Befehl ein mich zügig zu einem Shuttletransport nach Santiage de Cuba zu begeben. Scheinbar..."

      River lief während dem Gespräch zu seiner Sporttasche und sammelte alle wichtigen Utensilien und Unterlagen ein und zog den Reißverschluss zu.

      "Scheinbar wird gerade massiv Hilfspersonal aufgestellt. Aktivierung der Sicherheitsoffiziere zur Perimeterkoordination hieß es. Ich habe keine Ahnung was und wie genau es passiert ist. Ich muss gestehen, dass ich die Lage kurz umrissen bekommen habe, aber es fällt mir aktuell schwer das ganze zu begreifen oder es in eine fassbare Größenordnung einzukategorieren..."

      Als mehrere Leute über den Flur den Gang entlangrannten sah River besorgt auf und sortierte sich wieder.

      "Gab es von Oben schon irgendwelche Aussagen?"
    • Ayumi Takahashi
      UESPA-Hauptquartier

      Als während des Gesprächs mit River vor Ayumis Augen auf den Monitoren immer und immer wieder die gleichen Meldungen zu sehen waren, wurde ihr endgültig bewusst, dass die Befehlskette aufgrund eingeschränkter Kommunikation teilweise zusammengebrochen war, da keine neuen Informationen mehr kamen. Jetzt war Eigeninitiative und Selbstorganisation gefragt.

      "Die Aussagen 'von oben' sind vage, was auch daran liegt, dass nach der ersten allgemeinen Information aufgrund überlasteter Kommunikationskanäle keine konkreten Befehle mehr übermittelt wurden. Oder, um es platt zu machen, wir sind gerade kopflos."

      Sie pausierte kurz und fasste den Beschluss, eigenmächtig alle Hebel in Bewegung zu setzen, die sie bewegen konnte. Und notfalls auch die, die außerhalb ihres Kompetenzbereichs liegen.

      "Sie sagen, Sie hätten ein Shuttletransport? Wenn dort noch Platz ist, bringe ich ein paar Ingenieure und etwas Technik mit. Wir müssen die Kommunikation aus und in das Katastrophengebiet sicherstellen, um die Hilfsleistungen besser organisieren zu können."
    • River Bryant
      Assessment-Center für Sicherheitsoffiziere der Sternenflotte | UESPA Hauptquartier | Mehrzweckareal


      River lauschte Ayumi während er seine Tasche schulterte und sich auf den Weg raus auf den Gang machte. Immer stürmten immer wieder Kadetten hier und da an ihm vorbei mit sichtlich besorgten Mienen. Er selber war in der Lage das flaue Gefühl in seiner Magengrube zu unterdrücken. Helfen tat es nur wenig. Die Gewissheit blieb, dass etwas schreckliches passiert war und noch nicht mal ansatzweise die Tragweite abzusehen war.
      Verdutzt schaute er auf den Kommunikator, als Ayumi ihn nach einem Mitfahrgelegenheit zu fragen schien.
      "Ich kann mir das Shuttlemanifest schicken lassen und eine Transportanfrage stellen. Einen Moment..."
      River nahm den Kommunikator in den Mund und hielt ihn mit den Zähnen fest, während er sein Tablet aus einer Cargotasche am Bein hervor zog.
      "Hng...Mff...mmm", grummelte er, als es sich erst seinem Willen widersetzte, dann aber in seinen Händen lag. Er blieb im Gang stehen und tippte auf dem Tablet, bis er die Anfrage geschickt hatte. Es dauerte auch nicht lang, bis die Antwort kam, River jedoch just in diesem Moment jäh von einem rennenden Kadetten erwischt wurde, der ihn offenbar übersehen hatte. Der Kommunikator fiel River aus der Hand und schlitterte über den Boden.
      "Shit, pass doch auf!", brüllte River dem jungen Mann hinterher, der sich auf dem Weg hastig entschuldigte und weiter rannte.
      Einige Schritte und River hob den Kommunikator wieder auf.
      "Commander, hören Sie mich? Das Hauptquartier ist gerade scheinbar etwas konfus am Ressourcen steuern. Ich wurde einem Shuttle neu zugewiesen. Bislang sind hier einige Sicherheitsoffiziere und deren Ausrüstung gebucht. Wir haben noch genug Platz für Ingenieure und Kommunikationsausrüstung. Lassen Sie mir eine Liste des Personals und der Ressourcen zu kommen und leite es an das Hauptquartier weiter. Machen wir das Shuttle voll und dann nichts wie los hier."
      Das Tablet war wieder verstaut und er atmete nochmal durch.
      "Shuttlepad 23, UESPA Transitcoordinationdepartment. Ich bin ich ca. 20 Minuten dort und bereite schon mal alles vor. Bis gleich?", fragte er noch nach und begann nun auch selber schneller über den Gang zu sprinten.
    • Ayumi Takahashi
      UESPA-Hauptquartier

      Während des Gesprächs - und diverser Nebengeräusche vom anderen Ende der Leitung - machte Ayumi schon Handbewegen zu ihren Kollegen, die ihnen deutlich machten, dass sie die Ausrüstungsgegenstände zusammenpacken sollten.

      Sie hielt den Kommunikator kurz zur Seite und wandte sich zu Lieutenant Todd. "Jason, sende bitte die Inventarliste an Commander Bryant."

      Danach hielt sie den Kommunikator wieder so, dass sie hineinsprechen konnte. "Aye, Shuttlepad 23. Wir sind voraussichtlich sechs Leute. Bis gleich."

      Sie klappte den Kommunikator zu und verstaute ihn wieder sicher in der Tasche am Ärmel ihrer Uniform.

      "Okay, auf geht's. Wir haben 20 Minuten Zeit."

      19 Minuten später.
      Shuttlepad 23

      Unweit des Shuttlepads befand sich eine Transporterplattform, auf der einige der Ausrüstungsgegenstände materialisierten. Um die Plattform herum standen ein paar Sternenflottenoffiziere - alle schauten ehrfürchtig auf den Transporter.

      "Die Dinger sollen sicher für den Transport von Menschen sein. Hast du nicht auch irgendwie Lust, es mal auszuprobieren?" fragte Ayumi.

      "Ich bin doch nicht bekloppt. Da bekommen mich keine zehn Pferde drauf. Hast du nicht von dem Typen auf der NX-01 gehört, der das Ding benutzen musste?" entgegnete Jason.

      Ayumi schüttelte den Kopf.

      "Er verschmolz mit ein paar umherfliegenden Ästen oder so. Die pflanzlichen Bestandteile mussten nach und nach aus ihm rausoperiert werden."

      "Das ist doch ein Witz, oder?"

      Diesmal schüttelte Jason den Kopf.

      "Oh."
    • River Bryant
      UESPA Transitcoordinationdepartment | UESPA Hauptquartier | Shuttlepad 23


      Mit einer Gruppe Sicherheitsoffiziere läuft River auf das Shuttlepad zu. Er unterhält sich mit einem Unteroffizier sehr angeregt und deutet schlussendlich auf das Shuttle und nickt, bevor er sich von der Gruppe löst und mit seiner Tasche, die er noch im Trainingsraum gepackt hatte, geschultert auf Ayumi zuging.

      "So sieht man sich wieder.", meint River locker, aber man konnte dennoch eine gewissen Anspannung in seiner Stimme hören. Er grüßte die anderen Anwesenden noch und sah zum Shuttle.

      "Viel Zeit haben wir nicht mehr. Meine Leute können noch beim Verladen mit anpacken."

      Gesagt, getan. Die Unteroffiziere und Offiziere, die mit River zu Shuttlepad 23 kamen, langten jeweils zu und begannen das Material in das Transportshuttle "Christopherus" zu verladen bis sie alle dieses bestiegen. Die Schubdüsen lösten das Shuttle vom Boden und der Schub drückte die Passagiere in ihre Sitze, als der Pilot die Geschwindigkeit erhöhte und den Kurs auf Kuba ausführte.

      River nahm sich die Zeit um erstmal etwas runter zukommen und auch sich einem Moment zu erholen. Der Flug würde nicht zu lange dauern.

      "Ist bekannt, wie weit die Rettungsaktionen bislang angelaufen sind, beziehungsweise in welchem Umfang?", fragte River in die Runde, während er draußen auf den Ozean blickte, der weit weit unter ihnen vorbeizog.