Santiago de Cuba

    • 22. Jhd.

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    • Santiago de Cuba

      Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas. Im 22. Jahrhundert leben in ihr und den umliegenden Gemeinden etwa 1,2 Millionen Menschen.

      Die Stadt wurde durch den Xindi-Angriff am 30. März 2153 zu großen Teilen zerstört. Sternenflotten-, UESPA- und MACO-Personal wurde umgehend für Hilfsmaßnahmen entsandt. Zu diesem Zeitpunkt war weder klar, wer diesen Angriff ausgeführt hat, noch welches Ausmaß er hatte.
    • Parque Roosevelt

      Gewitter, dunkle Wolken, strömender Regen. Das war das Wetter und die Stimmung, die man erwartet hätte nach dem Anschlag, aber in Santiago de Cuba gab es nichts davon. Stattdessen war es angenehm warm und sonnig. Es handelte sich um das perfekte Urlaubswetter an diesem frühen Frühlingsabend als das Angriffsshuttle verließ. Gerade einmal ein gutes Drittel seiner Kompanie hatte er so kurzfristig zusammenkratzen können. Zwei Züge waren komplett ins Wochenende entlassen, der Rest auf der Basis verteilt mit diversen Aufgaben. Der Rest würde vermutlich peu á peu nachgeschickt werden sobald signifikante Gruppen davon sich eingefunden hatten. So zumindest hatte er es angeordnet.

      Während seine Truppen aus dem Shuttle strömten, winkte Sundström dem 2nd Lieutenant und seinem Master Sergeant zu ihm zu folgen. Der Landeplatz war gut gewählt, nah an der gewaltigen Narbe, die sich durch Stadt zog, eine freie Fläche mit Platz zum Landen für Shuttles und andere Fluggeräte, sodass Verstärkung eintreffen und Verletzte abtransportiert werden konnten. Die Organisation war aber bisher kaum vorhanden, obwohl seine Gruppe nicht die erste war, die am Ort eingetroffen war.

      "Officer, wo ist ihr CO?", fragte Sundström direkt den ersten, der ihm über den Weg lief, ein Polizist. Die Antwort, eine Geste in Richtung des verwüsteten Gebiets, half relativ wenig. Mit einem Seufzen wandte er sich an seinen Offizier: "Lieutenant. Nehmen Sie ihren Zug und starten Sie in Richtung Süden. Verletzte und Überlebende schicken Sie hierher zurück mit Eskorte. Wenn ein Transport nicht möglich ist, Position markieren und durchgeben. Abmarsch."

      Sundström wartete einen Moment ob es an seinen Ordern etwas auszusetzen gab, dann drehte er sich zu seinem anderen Begleiter. "Sergeant, lassen Sie den Feldtisch und das taktische Display aus dem Shuttle holen und ..." - Magnus sah sich kurz um und zeigte dann auf eine Baumgruppe einige Meter entfernt - "da drüben aufbauen. In der Zwischenzeit möchte ich, dass Sie die Position aller bereits vorhandenen Hilfskräfte sammeln und in das taktische Netz einspeisen." Die Ausrüstung seiner MACOs erledigte das so oder so automatisch für sie, aber das galt natürlich nicht für die lokalen Einsatzkräfte, die ebenfalls koordiniert werden wollten. Je eher Ordnung in das Chaos gebracht werden konnte, desto schneller konnte etwaigen Überlebenden geholfen werden. "Nutzen Sie die übrigen Soldaten als Läufer und Boten wenn nötig", fügte er hinzu.
      Major Magnus Sundström
      MACO-Detachment, Pioneer NV-10
      Kommandant
    • Ayumi Takahashi
      Transportshuttle "Christopherus" - unterwegs nach Kuba

      River Bryant fragte, wie weit die Rettungsaktionen angeliefen seien., doch Ayumi konnte nur mit einem Schulterzucken antworten.

      "Angeblich sind schon ein paar MACO-Truppen vor Ort, aber im Moment können wir nur spekulieren. Wir müssen schnellstens das Kommunikationsarray aufbauen, damit der Einsatz koordiniert werden kann" sagte sie, während sie mit den Fingern nach hinten zur Frachtkammer zeigte, wo die Materialien für das Array gelagert sind.

      Den Rest des Fluges verbrachten sie schweigend. Ayumi schloss die Augen und versuchte, noch etwas Kraft zu schöpfen. Vergessen war der Ärger über die Ressourcenumverteilung zugunsten des NX-Projekts. Jetzt galt es, mit vereinten Kräften Leben zu retten. Sofern das noch möglich war.

      Kurze Zeit später setzte das Transportshuttle zur Landung an. Der Pilot flog entlang des Grabens, den der Energiestrahl von Florida bis Venezuela - und damit auch quer durch Santiago de Cuba - gezogen hat.

      Ayumi wurde mulmig als sie das Ausmaß der Zerstörung sah. Ganze Straßenzüge waren vaporisiert worden. Zwei Wolkenkratzer am Rand des Grabens brannten und drohten, um- oder einzustürzen.

      Der Pilot steuerte einen Landeplatz an, auf dem bereits drei Transportshuttles gelandet waren und der momentan von Menschen nur so wimmelte. Doch diese Menschen, größtenteils MACO-Offiziere, machten Platz, als das Landemanöver begann.

      Gleich nach der Landung öffnete er automatisch die Türen, die nach Backbord und Steuerbord öffneten, sodass man von draußen den Lärm, die Sirenen und viele aufgeregte Stimmen hören konnte.
    • Parque Roosevelt

      Magnus sah von seinem taktischen Display auf, das hauptsächlich MACOs und andere militärische Einsatzkräfte zeigte, zunehmend aber auch die zivilen Helfer, die in der verwüsteten Stadt unterwegs waren. Ein Wimmern aus der Luft hatte ihn aufgeschreckt und jetzt identifizierte er das Geräusch mit dem anfliegenden Shuttle, für das auf der Grünfläche rasch Platz freigeräumt wurde. Wider erwarten handelte es sich nicht um weitere MACO-Kräfte. Die prominent angebrachten Logos zeichneten es als ein Vehikel der UESPA aus.

      Mit einem Wink zu seinem Sergeant, der in der Nähe stand und nun seinen Platz einnahm, machte er sich auf den Weg zum Landeplatz, wo das Shuttle bereits seine Pforten aufmachte. Mit wenigen langen Schritten erreichte er sein Ziel, was ihm kaum Zeit ließ darüber nachzudenken, was UESPA bzw. Sternenflotte wohl zu der Krisensituation beisteuern könnten. Die erste Frage, die sich aufdrängte war sicherlich, warum sie nicht im All waren und versuchten die Täter zu fassen.

      Sundström hatte die ersten Berichte der Enterprise mit einem leicht mulmigen Gefühl verfolgt, machte man doch mit einer solchen Mission auf die Erde aufmerksam. Jetzt war die Folge des lautstarken Erforschens und Präsentierens ein nicht zu übersehender Angriff auf die Heimatwelt. Abgesehen von der Mitgliedschaft in derselben Organisation hatten diese Sternenflottenoffizier aber wenig mit der ganzen Sache zu tun, vermutete er.

      „Major Sundström“, stellte er sich mit einem Wink in Richtung des Namensschilds auf seinem Oberarm vor. „Ich versuche etwas Ordnung in das Chaos zu bringen. Was haben Sie zu bieten?“
      Major Magnus Sundström
      MACO-Detachment, Pioneer NV-10
      Kommandant

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nynaeve Storm ()

    • Ayumi Takahashi
      Parque Roosevelt

      Ayumi verließ das Transportshuttle als erste. Die Sonne schien ihr direkt in die Augen, sodass sie ihre Hand vor sie halten musste und erst nicht bemerkte, dass ein MACO-Soldat auf sie zulief, bis dieser sie ansprach.

      Der Japanerin gefiel die erwartungsgemäß direkte Art von Major Sundström. Es war genau das, was in der jetzigen Lage erforderlich war.

      "Commander Takahashi, UESPA-Konstruktionsbüro. Das Kommunikationsnetz im Katastrophengebiet ist wegen zu vieler Anfragen überlastet. Keine Nachrichten gehen mehr raus. Wir haben einen TX-3 Transceiver an Bord, der die Nachrichten aus einem Umkreis von 200km bündeln und priorisieren kann, sodass die wichtigen Transmissionen durchgehen."

      Sie machte eine kurze Pause und schaute sich um.

      "Wenn Sie drei oder vier Ihrer Leute entbehren könnten, ist er auch ein 10 Minuten aufgebaut. Ich gehe davon aus, dass Sie hier das Kommando haben?"
    • Parque Roosevelt

      „Zumindest über die Soldaten die bisher hier sind, Ma'am,“ beantwortete Magnus zunächst die Frage der UESPA-Offizierin. „Bisher sind das hauptsächlich MACOs. Sanitäter und Pioniere wären mir wesentlich lieber. Angesichts des allgemeinen Chaos und der mangelnden Kommunikation, versuche ich auch die restlichen Kräfte zu koordinieren, was aber bisher eher schlecht als recht gelingt.”

      Mit eine Geste in Richtung seines taktischen Displays, machte er sich bereits auf den Rückweg in der Annahme, dass Takahashi ihm schon folgen würde. „Wir haben unsere ‚Einsatzzentrale‘ hier drüben errichtet. Wir versuchen die Standorte aller Hilfskräfte zu erfassen, um so effektiv das Gelände nach Überlebenden und Verletzten absuchen zu können.”

      „Sergeant Orlowski!” Magnus nahm Blickkontakt mit dem Unteroffizier auf und ein weiterer knapper Wink bewegte den Mann zu ihm zu kommen. „Sergeant Orlowski, das ist Commander Takahashi von der UESPA. Unterstellen Sie ihr bitte vier Soldaten aus dem Reservezug, bevorzugt mit zumindest grundlegendem technischem Know-How.“

      Den Auftrag erteilt, wandte er sich wieder an Takahshi: „Commander, wenn Sie wollen, schauen Sie auf meine Karte für den günstigsten Punkt für Ihren Transceiver, aber vermutlich ist es am einfachsten, Sie bauen das Gerät gleich hier auf. Ich schlage vor, wenn Sie mit dem Aufbau fertig sind, behalten Sie einen meiner Soldaten als Liaison bei sich.”
      Major Magnus Sundström
      MACO-Detachment, Pioneer NV-10
      Kommandant
    • Autobahnkreuz Ost, Santiago de Cuba

      Sie blickte sich umher und nickte zufrieden als sie sah, dass die Perimeter des Geländes bestmöglichstgesichert waren und nacheinander begonnen wurde die ersten Module für eine rudimendäre Aufnahmeeinrichtung für Verletzte hochzuziehen. Es waren erst weit über einem Tag vergangen, als Sie mit Ihrem Shuttle in der Anflugschneise nach Santiago de Cuba befanden.

      Ihr Shuttle hatte sich den Landevektoren von Osten her in einem zügigen Tiefflug genähert, Sie hatte noch zuvor aus der Luft Ihrem Zug den Befehl gegeben sich für die Infilitration bereit zu halten, welche sich beim östlichen Autobahnkreuz festgesetzt wurde. Dies war eine Ideale Eindringsposition um den Vektor von Osten her zu sichern bis zur Schneise hin, zwar fehlte noch eine Basis vor Ort, jedoch hatte man sich rasch darauf geeinigt, dass die Schneise eine unübersehbare Landschaftsmarke darstellte. Dies kam bei der Koorididation allen Einheiten zugute, insbesondere wenn die Funkverbindung eingeschränkt wäre oder ausfallen würde.

      Das Shuttle hatte sich sogleich gelandet und kaum war die Rampe ausgefahren, begann sie mit Ihrem Team dieses zu verlassen und die Umgebung zu sichern, nach und nach wurde der Perimeter erweitert und das Gelände unter Kontrolle gebracht. In der zwischenzeit hatten die anderen Kräfte bereits das Shuttle auch verlassen und begonnen das Shuttle zu entladen. Nachdem die Umgebung weitgehend gesichert war und keine militärische Bedrohung zu erkennen war, begann sie mit Ihrem Team von Osten her in die Stadt vorzurücken, dabei ließen Sie den Landeplatz hinter sich.

      Kaum hatten sie einige Kilometer in die Stadt vorgerückt, da kamen bereits die ersten Menschenströme ihnen entgegen, diese wurden sogleich zum Landeplatz weiter verwiesen, wo Sie Aufgenommen werden würden und gegebenfalls auch medizisch behandelt werden würden könnten. Als sie begannen die Gebäude zu passieren würden die Tricorder aktiviert und die Umgebung nach Lebenszeichen abgesucht, wo immer solche in Gebäuden ersichtlich wurden, ließ sie einige Mitglieder des Teams diese untersuchen. Nach und nach könnten die Verletzten geborgen werden und wurden zum Landepunkt gebracht. Sie wusste, dass es eine langwiegrige Angelegenheit werden würde. Ruß, Staub und Dreck spiegelten sich in den Einsatzuniformen und auf den Gesichtern des MACO-Zuges wieder, als Stück für Stück ein Gebäude nach dem anderen gesichert wurden.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • River Bryant
      Parque Roosevelt

      Aufgrund des Personalaufkommens war am Boden nicht mehr wirklich viel von der eigentlichen Katastrophe sehbar, wenn aber doch um so mehr spürbar. Die Stimmung war angespannt, das Militär bewegte sich schnell und unerwartet koordiniert, doch als River das Gespräch mit Sundström und Takahashi mitbekam, erkannte er schnell, dass hier die richtigen Offiziere das Kommando hatten. Die Hilfsleistungen liefen an. River überließ vorerst den organisatorischen Kram der Commander und machte sich mit den anderen Sicherheitsoffizieren bereits an die Arbeit das Material aus dem Shuttle rauszuladen, damit alles reibungslos und schnell ging.

      "Transceiver und Zubehör hier rüber. Das wird gleich direkt benötigt.", deutete River auf einen Platz direkt vor dem Shuttle.
      "Tragen, Leichensäcke, Zelte für Lazarettbereiche hier rüber, was sperrig ist bitte einen Meter abseits stellen. Richten Sie noch etwas Platz für das medizinsiche Equipment ein. Das wird in kürze nachkommen und wir wollen später nicht das Suchen anfangen. Los geht`s!", wieß River an. Es fühlte sich zunächst eigenartig an, direkt im Einsatz zu sein und nicht der Lehrer, aber dieses flüchtige Gefühl war weg, sowie er seine Anweisungen gegeben hatte und selber bereits loslegte. Er knöpfte den Kragen seiner Uniform auf, krempelte die Ärmel hoch und fügte sich in den Arbeitsfluss der Offiziere mit ein.
    • Ayumi Takahashi
      Parque Roosevelt

      "Danke. Je eher wir mit dem Aufbau fertig sind, umso eher ist das Kommunikationsproblem beseitigt" sagte Ayumi, und schaute kurz hinter sich als sie laute Geräusche hörte - die Transceiver-Komponenten wurden bereits ausgeladen. Sie war zufrieden mit dem, was sie sah. Zwar war die Kommandokette in Teilen zusammengebrochen, doch die einzelnen Zahnräder schienen trotzdem gut ineinander zu greifen.

      "Dann kann auch endlich eine richtige Befehlskette etabliert werden. Für den Moment scheint es gut zu laufen, doch bei einer Zerstörung dieses Ausmaßes sind zwangsläufig Aufgaben zu koord--" sagte die Japanerin, als sie sich erneut wegen lauten Geräuschen umdrehen musste. Diesmal waren es allerdings keine Offiziere, die Gegenstände aus dem Shuttle trugen. Etwa einen halben Kilometer vom Park entfernt sackte innerhalb weniger Sekunden einer der beiden beschädigten und brennenden Wolkenkratzer lautstark in sich zusammen. Während das untere Drittel des Gebäudes standhaft blieb, zerdrückte das obere Drittel zunächst das mittlere Drittel unter sich, bevor es zur Seite kippte -- auf bis dahin unbeschädigte Gebäude, die es unter sich begrub.

      "なんてこった!"1 entfuhr es Ayumi in ihrer Landessprache, als sie das Unglück sah und sich langsam eine Rauchwolke um den Punkt ausbreitete, an dem gerade noch ein Wolkenkratzer stand.


      1 Die sinngemäße Bedeutung liegt irgendwo zwischen "Oh nein" und "Ach du Sch...."
    • Laurena Dilucca
      Autobahnkreuz Ost, Santiago de Cuba

      Laurena wirbelte umher, als von der Ferne heraus ein ohrenbetäubendes Krachen zu vernehmen ist und blickte mit den anderen umherstehenden in die Richtung des Wolkenkratzers, welcher in sich zusammenbrach und eine riesige Staubwolke hinterließ. "Das hatte uns gerade noch gefehlt ...", rief sie sogleich aus und ließ keinen Raum für eine Stockstarre, hier ist das Reagieren viel entscheidener. In der Kürze der Zeit rief sie sogleich das Team und die Ausrüstung zusammen und rannte zum nächsten leerstehenden Shuttle.

      Kaum war das Team in das Shuttle eingestiegen hob es bereits mit dröhenden Triebwerken ab und setze einen unmittelbaren Kurs in die Richtung der Staubwolken. Laurena wendete den Blick voran zum Cockpit an dem der Gunnery Sergeant das Shuttle flog, "Gunnery, bringen sie uns - volle Leistung auf die Sensoren, steuern sie die Lebenszeichen an, welche am kritischen sind und bringen sie uns direkt rein!", ihr blick wandete wieder zur Einheit umher und Sie nickte den anwesenden zu ehe Sie mit anderen Begann die Luftfiltermasken nebst den Schutzbrillen aufzusetzen, damit sie überhaupt auch operieren könnten. Anschließend begann Sie ihre Ausrüstung zu überprüfen, als das Shuttle bereits sich in zügiger Geschwindigkeit die Perimeter des Einsturzgebietes näherte. "Status?!"
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • Parque Roosevelt

      Magnus hatte keinen blassen Schimmer, was Takahashis Ausruf bedeutete, aber es war vermutlich nichts gutes. Wie auch? Bei dem Anblick des umkippenden Gebäudes war die UESPA-Offizierin sicherlich nicht in Freudenrufe verfallen und er selbst hatte sich ein schwedisches Äquivalent gerade noch verkneifen können. Fast gebannt hatte er den Fall des Gebäudes verfolgt und mit einem tiefen Durchatmen fokussierte er sich wieder auf die vor ihm liegenden Aufgaben.

      „Ich hätte gerne ein Luftbild von den getroffenen Bereichen,“ kommentierte Sundström mehr zu sich selbst als zu seiner Begleitung, „Außerdem müssen wir die Evakuierung der Krater-nahen Siedlungsgebiete beschleunigen. Commander, je eher Sie ihren Transceiver funktionsfähig haben, desto besser.”

      Mit ein paar Schritten hatte Magnus ein taktisches Display erreicht. Mit ein paar Fingerwischen auf der Oberfläche, zeichnete er einen Umkreis um das nun umgefallene Gebäude auf der Karte ein und las dann die Koordinaten ab. Mit entsetzen sah er schließlich, dass sein zweiter Zug sich in diesem neuen Krisenherd aufgehalten hatte. Die Meldung über Verletzte und Verluste würde hoffentlich bald eingehen.
      Major Magnus Sundström
      MACO-Detachment, Pioneer NV-10
      Kommandant
    • River Bryant
      Parque Roosevelt


      River hatte ebenfalls den Einsturz des Gebäudes mitbekommen. Alleine schon wegen der unnatürlichen Geräuschkulisse. Die Offiziere um ihn herum hatten kurzfristig die Arbeit eingestellt, doch sah River keinen Grund dafür. Die Arbeit lenkt ab und zudem ist hier Tempo gefragt.
      "Hey, Augen auf die Ladung! Weiter geht's!"
      Er deutete zwei Offizieren nochmal nachdrücklich an weiterzumachen.

      Als sich die Arbeit langsam dem Ende neigte, ging er zu Ayumi rüber.
      "Das Shuttle ist vollständig entladen und startet in den nächsten Minuten wieder. Haben wir noch ein Paar Hände um den Tranceiveraufbau zu beginnen?"
    • Ayumi Takahashi
      Parque Roosevelt

      Ayumi versuchte, Ruhe zu bewahren. Sie drehte sich zu River um, als er sie ansprach. "Ja, Sergeant Orlowski stellt uns vier Soldaten zur Verfügung. Wenn wir uns beeilen, ist der Transceiver in 10 bis 15 Minuten einsatzbereit." sagte sie, als sie im Augenwinkel auch schon sah, wie die vier MACOs antraten. "Lieutenant Todd wird den Aufbau anleiten" sagte sie in Richtung der Soldaten und deutete dabei auf Todd, der ein paar Meter neben ihr stand, woraufhin die Soldaten zu ihm gingen.

      Während sie nun damit begannen, das Gerüst für den Transceiver aufzubauen - sodass dieser ein paar Meter über der Erde platziert werden konnte - wandte sich Ayumi wieder dem MACO-Kommandanten zu, dessen Blick etwas ernster wurde, seit er das letzte Mal auf sein Tablet geschaut hatte.

      "Unser Shuttle startet gleich wieder. Wir können uns um die Luftbilder kümmern, wenn Sie keine andere Quelle haben."
    • Laurena Dilucca
      Wolkenkratzer-Ruine, Santiago de Cuba



      "Einsatzgebiet erreicht, flukuierende Bio-Signale direkt unter uns, Ma'am!", ließ der Gunnery Sergeant vom Pilotensitz aus wissen. Laurena nickte knapp "Finden Sie einen sicheren Landunsperimeter und bringen Sie uns runter.", nachdem der Gunnery es bestätigte und das Shuttle in den Sinkflug brachte, wandete sie sich zum Team umher und nickte den anwesenden zu, ehe sie den Kommunikator aktivierte und auf dem militärischen Kanal eine Mitteilung absetzte, "***Hier Lieutenant Dilucca - wir treten in das Einsatzgebiet im Quadraten Delta 4-3 ein, scannen mindestens drei Duztzend Biosignale unterhalb unserer Perimeter - fordern Verstärkung an!". Kaum war das Shuttle am Boden angekommen und sich leicht darüber schwebend hielt, sprang Sie zusammen mit Ihrem Team heraus und begann die SItuation zu evaluvieren - was durch die eingeschränkte Sicht sichtlich erschwert wird. Sie nahm Ihren Tricorder heraus und deutete dann in die Richtung, von wo die Biosignale herkamen ehe die geschlossene Formation sich sogleich auf den Weg zur angezeigten Position machte.
      =/\=
      First Lieutenant Laurena Dilucca
      Offizier der Military Assault Command Operations
      "Hooray MAY-ko! - Wir bereiten die Wege zu den Sternen!"
    • Santiago de Cuba
      mehrere Monate später -- 14. Februar 2154
      kurz nach der Mission "V-Day" (30.01.2019)

      Die Nachricht über die Zerstörung der Xindi-Waffe, der Rückkehr der ​Enterprise NX-01​ und damit verbunden dem Ende des Xindi-Konflikts verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

      Die Bewohner von Santiago de Cuba lagen sich mit Tränen in den Armen, teils mit Freudentränen, teils mit Tränen der schmerzlichen Erinnerung. Der tiefe Graben, den die Xindi-Waffe vor einem Jahr durch Ortschaft geschnitten hat, hat nicht nur topographisch Spuren hinterlassen. Es würde noch Jahre dauern, bis alles wieder ansatzweise aufgebaut ist.

      Bei Einbruch der Dämmerung blieb es, anders als in vielen anderen Städten des Erdballs, vergleichsweise ruhig. Hier und da brannten ein paar Kerzen. Einige Menschen tanzten auf der Straße. Doch die meisten nahmen das Ende der Xindi-Bedrohung verhältnismäßig stoisch wahr. Eine Erleichterung, ja, aber Freude mochte nur schwerlich aufkommen.
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