Québec

    • 22. Jhd.

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    • Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton


      Nach all dem, was passiert war tat es gut durch die altehrwürdige Stadt zu gehen. Irgendwie fühlte man sich sicher innerhalb der Stadtmauern, ein Gefühl, das sie auf der gesamten Rückreise zur Erde mit der 'ECS Vostok' nicht mehr gehabt hatte. Seit dem Angriff dieser Echsenwesen, bei dem Kenneth ums Leben kam, hatte sie meist schlecht geschlafen und auch die Meditation hatte nur wenig geholfen. Dann war da noch der Abschiedsschmerz von der Crew ganz tief in ihrem Herzen. Am meisten vermisste sie Aaron, 'mon capitaine' und allen voran Ellen. Vielleicht würde es ja ein Wiedersehen geben. Oanez war unsicher was sie wollte.

      Noch ganz in Gedanken versunken ging sie die rue St Jean hinunter. "Namid!" Eine junge Frau winkte ihr vom Eingang des Restaurants Casse-Crepe zu. "Genesee!" Oanez sprintete die letzten Meter und fiel Genesee vor Freude in die Arme. "Namid, bin ich froh, dass Du hier bist, ich hab mir solche Sorgen um Dich gemacht." Oanez nickte kurz. "Ich habe mir auch Sorgen um Euch alle gemacht." "Komm einfach erst Mal rein, laß uns bei einem leckeren Essen über alles reden, ja?" "Gerne Genesee, ich kann es kaum erwarten." "Das denke ich mir endlich wieder was richtiges zu Essen, Namid. Die Verpflegung war doch sicher langweilig." "Langweilig? Aber nein, Ellen ist eine begnadete Köchin! Sie hat Zimtschnecken gezaubert..." Genesee hakte sich unter und die beiden verschwanden im Restaurant.

      "... sacre Tabernakel! Du warst bei einem Gefecht im Weltraum dabei. Mon Dieu, ich wäre vor Angst gestorben." Oanez nahm ihren Kopf zur Seite. "Irgendwie bin ich das auch. Diese Fremdwesen waren furchteinflössend, als Kenneth getroffen wurde konnte ich mich nicht bewegen, ihm helfen." Genesee legte ihre Hand auf den Arm Namids. "Das kann ich gut verstehen, so wie Du sie beschrieben hast. Da wären ganz andere Kaliber davon gelaufen. Außerdem bin ich mir sicher, dass wenn Du etwas hättest tun können, hättest Du es getan." Oanez seufzte. "Wenn ich da so sicher wäre wie Du." Die beiden hatten den Mâitre übersehen, der sich räusperte. "Mes dames, ihr Essen. Gâlet complete." Der Duft war wunderbar und irgendwie auch beruhigend.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton



      Genesee lachte. "Mon Dieu, Namid, zwei Gâlet complete und ein Crêpe aux chocolat ..." Beschwichtigend hob Namid ihre Hand. "Es war einfach so lecker, wirklich." "Bist Du sicher? Da sah für mich eher aus, als ob Du nahezu verhungert wärst im Weltraum." Sie kicherte wie ein Backfisch. "Genesee, bitte, glaub mir, die Küche an Bord war wirklich fantastisch." "Schon gut, ich glaube Dir Namid. Es tut gut dich heil und gesund nach der Reise wiederzusehen. Was hast Du vor? Gehst Du an die Universitätsklinik? Oder willst Du etwas wirklich an die Universität selbst gehen? Ich sehe da so ein gewisses Leuchten in Deinen Augen." "Oje, Genesee, bitte, ich weiß selbst nicht was ich will." "Du willst doch wohl nicht wieder an Bord dieses Seelenverkäufers? Wie hieß das Schiff noch, Rostock?" Oanez räusperte sich. "ECS Vostok, Genesee und das Schiff ist alles andere als ein Seelenverkäufer, sonst säße ich nicht hier." "Hast Du Dich in jemanden verliebt? Erzähl!" "Nein, habe ich nicht. Auf der Reise habe ich alle sehr zu schätzen gelernt, sie waren für mich eine Familie." Ihre Freundin schaute sie kritisch an. "Namid, Du kannst mehr, als auf einem Frachtkahn Sanitäterin zu sein. Bitte, ich meine das nicht böse, absolut nicht." "Tut mir leid, wenn ich eben aufbrausend war. Im Moment weiß ich selber nicht was ich will. Wenn es Dich beruhigt, meine Doktorarbeit habe ich fristgerecht abgegeben." Sie seufzte kellertief. "Namid, sooo schlimm kann es auch nicht sein. Mach erstmal Urlaub, werde Dir klar darüber was Du möchtest."

      "Mes Dames, darf es noch etwas sein?" Die beiden nickten und sagten dann wie aus einem Mund. "Einen Kaffee." "Tut suit." Wenig später hatten beide ihren petit café vor sich stehen. "Genug von mir, was machst Du denn jetzt, Genesse?" Ihre Freundin kam ins Stocken, man konnte sehen, dass sie nicht so ganz wußte, wie sie etwas sollte. "Anbihan und ich..." Noch ehe sie sich versah, war Namid um den Tisch gesprintet und nahm sie in den Arm drückte sie. "Ha, ich hab' es immer gewusst!" Genesee war etwas verlegen. "Mein großer Bruder hat doch glatt die Stirn und hat mir nichts gesagt. Na, der kann was erleben." Dann lachte sie laut. "Keine Angst, ich lass ihn leben und ... ich freu mich für Euch."
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    • Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton



      Die zwei hatten sich wieder hingesetzt und ein Lachen füllte das Restaurant Casse-Crepe-Breton. Die Stimmung hatte sich vollkommen gewandelt. Namid wandte sich zum Mâitre. "Monsieur, eine Flasche Champagner, bitte." Die junge Frau wandte sich wieder ihrer Freundin zu. "Das müssen wir feiern. Ich freu mich riesig..." Sie strahlte. "Er ist so... Du weißt schon Namid..." Namid lachte erneut. "Oh ja, er ist ein Tunichtgut, hat an meinen Zöpfen gezogen und mich stets geärgert." "Ach komm, Anbihan ist einfach nur ..." Kurz hielt sie inne, sprang dann auf, winkte.

      Der junge Mann mit den schulterlangen, dunklen Haaren machte seinerseits einige Schritte auf Genesee zu. "Mon cœur.." Er nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuß. Namid grinste breit, erhob sich nun und wartete, bis die zwei ihre Begrüßung beendet hatten. "Hallo Brüderchen, Du hast ja Mut." Spielerisch versetzte sie ihm einen Schlag gegen die Schulter. Seine Antwort war wortlos und schnell, er hob seine Schwester hoch, als sei sie so leicht wie eine Feder, wirbelte sie einmal herum und setzte sie vor sich ab. "Hallo Schwesterchen." Namid stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihm die traditionellen faire de bises. "Komm setz Dich zu uns, Anbihan, Du störst nicht. Auch wenn das ziemlich gemein war mir nichts zu sagen." Sie zwinkerte ihm zu. Sein Gesicht wurde ernst. "Ich störe doch, tut mir leid. Namid da ist jemand, der dich sprechen möchte." Er deutete über seine Schulter hinter sich. Oanez versuchte einen Bick zu erhaschen, konnte aber nicht mehr als eine Silhouette ausmachen.

      Anbihan wandte sich um, schaute zu der Gestalt. "Das ist meine Schwester Oanez Kerfadec."
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    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Casse-Crèpe-Breton


      Mit den Händen in den Taschen ihres leichten Designermantels, das schulterlange, blonde, leicht lockige Haar offen und vollkommen in zivil gekleidet stand die Sternenflottenoffizierin Saylor Durden vor der Crèperie in der sich ihre Zielperson befand. Sie hatte bereits im Sinne ihrer Befehlsgeber die Familie ausgemacht, Aufenthaltsort und Hintergrund geprüft und wartete nun darauf, dass die Frau, die die medizinische Akte eingereicht hatte, zu ihr kam.
      Saylors Blick wandte sich nicht von der Frau ab, die eben auf sie hingewiesen wurde und kurz in ihre Richtung sah, doch Saylors geschultes Auge behielt auch die Umgebung im Blick. Es waren gefährliche Zeiten für die Erde angebrochen und sowohl die Sternenflotte als auch Geheimdienste waren auf höchster Alarmbereitschaft.
      "Möschten Sie villeischt 'ereinkommen? Wir 'aben einen wunde...", begann ein Garçon die potentielle Kundschaft zu umgarnen, doch Saylor hob ablehnen die Hand.
      "Sehr freundlich, aber ich muss gleich wieder weiter. Ein andermal vielleicht."
      "Bien sur."
    • Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton


      Die Tür zum Lokal stand weit offen, so das der Junge hineinhuschte. Anbihan bemerkte erst jetzt, das seine Begleitung die Créperie nicht mit betreten hatte. "Namid, draußen wartet jemand auf Dich, ich nehm einfach so lang deinen Platz ein. Laß Dir nur Zeit." Oanez gab ihm einen sanften Stoß in die Rippen. "Bon, Anbihan, Du alter Schwerenöter!" Sie nickte Genesee zu, zwinkerte dabei, ehe sie die Créperie verließ und auf die Straße trat.

      Draußen angekommen, zupfte sie an ihrer Kleidung, ein Reflex. Immerhin trug sie ausnahmsweise ein Kleid, weil sie in der Stadt war und weil sie Genesee getroffen hatte. Namid blickte sich um, sah aber niemand anderen als ein blone Frau, die in einem Designermantel gekleidet war. 'Londres.' Schoss es ihr durch den Kopf, solche Designerteile gab es nur in Metropolen. "Madame, kann isch Sie 'elfen? Isch bin Mademoiselle Kerfadec, Oanez Kerfadec."

      Während sie sprach musterte sie die Frau die irgendwie nicht hier hingehörte.
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    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Casse-Crèpe-Breton


      Saylor lächelte der jungen Frau entgegen. Sie nahm ihre Rechte Hand auf der Manteltache und hielt sie Oanez zur Begrüßung hin.
      "Guten Tag, Dr. Kerfadec."
      Die blonde Frau hätte genauso gut ein Topmodell sein können, schlank, unendliche Beine, delikate Wangenknochen und eine bezaubernde Stimme. Der tief amerikanische Dialekt wollte gar nicht so richtig dazu passen.
      Als die nach der Begrüßung ihren Mantelkragen kurz umknickte, gab sie Oanez den Blick auf ein Sternenflottenabzeichen sowie den Ranginsignien eines Lieutenant Preis.
      "Mein Name ist Saylor Durden und der Brisanz und Einfachheit halber würde ich es für unsere Unterhaltung gerne beim informellen Du belassen."
      Saylor musterte Oanez Reaktion und setzte dann fort.
      "Dein Bericht ist eingegangen und wir würden dich hierzu zu einem dringenden Debriefing nach San Francisco einladen. Deine Einsichten sowie Profession werden als Assett betrachtet. Sollte es im weiteren Verlauf zu keiner weiteren Zusammenarbeit kommen, ist dies bedauerlich, allerdings sieh dich nicht unter Druck zu irgendetwas genötigt zu werden. Wir brauchen im Moment nur jede Info und erdenkliche Hilfe."
    • Oanez 'Namid' Kerfadec

      Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton


      Die Frau war eine Mischung von Model und Bankier. Sie korrigierte sich, als sie die Abzeichen kurz aufblitzen sah, das ließ sie ihre Meinung revidieren. Alles sollte also mit so wenig Aufwand wie möglich über die Bühne gehen.

      Sie nickte zur Bestätigung, dass sie verstanden hatte. "Bon Saylor, isch bin Oanez oder Namid, ganz wie Du möschtest." Die junge Frau ergiff die Hand Saylors und schüttelte sie. "Vielleischt ge'en wir ein wenig die Rue 'erunter." Machte dabei eine einladende Geste. "Meine famille wird Stillschweigen bewa'ren, sei versischert. I'r 'abt also die Bericht gelesen und möschtet me'r Informationen. Bon, San Francisco..." Da war der Druck auf ihren Schultern, den sie wieder spürte.

      "Wann soll isch in San Francisco sei zu die Debriefing? Gibt es noch andere Sach' ouf die isch misch vorbereiten sollte?"
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    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Casse-Crèpe-Breton


      Die Lieutenant in Zivil ging mit Oanez die Straße schlendernd entlang. Sie lauschte ihr und nickte lächelnd. Natürlich würde ihre Familie darüber Ruhe bewahren müssen. Ein Kollege würde auf Basis Oanez Aussage Non-Disclosure-Dokumente vorbereiten und von ihrer Familie unterschreiben lassen.
      "In wieweit ist denn deine Familie schon involviert beziehungsweise informiert?"
      Nach ein Paar Meter weiter bliebt Saylor stehen.
      "Es ist dringlich. Ich habe einen Fahrer, der uns zum Shuttle-Hub bringen kann wo ein eben solches bereit zum Start ist. Wir können sofort los. Ich bedaure deinen Heimataufenthalt dadurch sehr zu verkürzen.
      Solltest du bereit sein die Zusammenarbeit zu vertiefen, möchte ich dir dann noch Lieutenant Commander Bryant vorstellen. Er ist im Moment mit der Schnellausbildung von Rekruten an der Akademie betraut."
    • Québec (Stadt) - Casse-Crepe Breton

      "Nischt viel, Saylor, isch wollt Mama nischt erschrecken. Sie wissen nur von die Vorfälle auf die Planeten und das es gab im Weltraum eine Zwischenfall, nischt me'r. Sie waren fro' dass isch wieder 'eil zurück war." Ruhigen Schrittes ging sie neben Saylor her, hörte ihr aufmerksam zu.

      Abrupt blieb sie stehen. "Jetzt, sofort..." Oanez Blick lag auf Saylor. Sie seufzte "... bon, also dann, isch ne'me an dass Anbihan informiert wurde, dass isch mit soll? Meine famille weiß bescheid. Wenn... also wenn isch zusage, wegen die Vertiefung von die Zusammenarbeit, 'abe ich dann nach die Ausbildung Zeit misch von meine famille zu verabschieden? Und diese Mon. Bryant macht was? Schnellausbildung?"

      Namid Gehirn arbeitete fieberhaft. Konnte es sein, dass die Sternenflotte an ihr interessiert war?
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Casse-Crèpe-Breton


      Saylor betrachtete Oanez, die ganz offenbar etwas vor den Kopf gestoßen war. Die Lieutenant lächelte sanft und legte ihre Hand beruhigend auf die Schulter der jungen Ärztin.
      "Ich wollte dich nicht überfahren. Ich wollte nur die Dringlichkeit untermalen. Mein Kollege, Ensign Tanner, wird später bei deiner Familie vorbeischauen und ihnen mehrere Dokumente zur Durchsicht und Signierung aushändigen. Das ist formales Standardvorgehen."
      Saylor trat noch etwas näher an Oanez ran und sah ihr freundlich entgegen.
      "Ich würde es mir nicht wagen mit Anbihan über deinen Kopf hinweg das auszumachen. Du findest mich im Hilton, Zimmernummer 7217. Das Shuttle fliegt um 1800. Nimm dir die Zeit für einen kurzen Abschied, aber sei nicht zuspät."
      Die Offizierin sah zu Oanez, ob diese verstanden hat.
    • Québec (Stadt) - Straße


      Oanez lachte. "Du kennst meine Bruder nicht. Isch werde da sein, Du 'ast meine Wort. Die 'ilton, Zimmer 7217. Meine famille wird die NDA zeichnen, ich sage Anbihan, dass Mon. Tanner vorbeischaut.... und keine Sorg' wegen Genesee, sie ge'ört gefü'lt mit zu die famille." Sie schaute Saylor kurz an, trat auf sie zu und verabschiedete sich. "Bis später dann Saylor." Sie nickte ihr kurz zu und ging dann schnellen Schrittes zu Casse-Crépe Breton.


      Casse-Crépe Breton


      Sie steuerte auf Genesee und Anbihan zu, setzte sich zu ihnen an den Tisch. "Tut mir leid..." Dann blickte sie zu Anbihan. "Non, ich habe keine Schwierigkeiten, es ist alles etwas kompliziert..." Nach einem gut fünfzehnminütigen Redeschwalls von ihr hatte sie, soweit wie möglich den beiden erklärt, dass sie eingeladen war und das alles unter Geheimhaltung stand. Oanez bezahlte, wie sie es geplant hatte. "Ich fahre kurz nach Hause und verabschiede mich kurz von Mama und Papa. Macht Euch noch einen schönen Tag... und ich freu mich für Euch." Herzlich umarmte sie ihre Freundin und dann Anbihan.



      Hilton - Zimmer 7217


      Oanez hatte über den Empfang Saylor informieren lassen, dass sie im Foyer war. Sie hatte sich nicht umgezogen, dafür war die Zeit viel zu kurz gewesen. Mama und Papa hatten sich nciht einfach so von ihr verabschieden wollen und hatten nachgebohrt. Sie hatte standgehalten, wie auch anders, das hatte sie in ihrer Ausbildung zur Medizinerin gelernt.

      Als sie Saylor aus dem Lift stiegend sah, erhob sie sich aus dem Sessel, ging ihr entgegen. "'allo, Saylor, da bin isch. Wir können dann. Gibt es noch etwas, dass isch wissen sollte?"
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    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Hilton Hotel / Shuttle Hub


      Mit Saylor zusammen stieg noch ein Attaché aus. Ebenfalls in Zivil gekleidet und in ein Gespräch mit ihr vertieft. Er nickte Oanez zu und verabschiedete sich bei Saylor förmlich mit einem "Lieutenant!"
      Die hübsche Offizierin, die eindeutig die Zeit genutzt hatte ihre Augenringe der letzten Wochen unter Makeup zu verstecken und sich nochmal aufgefrischt hat schaut zufrieden Oanez entgegen.
      "Da bist du ja. Das huer war eben Ensign Tanner. Er kümmert sich um die NDAs deiner Familie und deiner Bekannten und folgt uns später. Wir machen uns gleich auf den Weg. Wir werden in einer Stunde in San Francisco erwartet. Beziehungsweise du. Ich werde dir auf dem Flug ein Paar allgemeine Hinweise geben."
      Sie deutete Oanez an ihr zu folgen. Saylor zog einen kleiner Trolleykoffer hinter sich her, der ihr am Hotelausgang freundlich abgenommen wurde und von einem Bellboy in eine Gleiterlimousine verfrachtet wurde. Der Fahrer hielt den beiden Damen die Tür auf, wartete bis diese Eingestiegen waren und fuhr dann zum Shuttle Hub.
      Eindrucksvoll starteten und landeten dort ein Shuttle nach dem anderen. Sie wurden direkt zu einem Sternenflottentransportshuttle gefahren und betraten dieses. Für mehr als Smalltalk war hier gerade keine Zeit gewesen.
      Im Shuttle deutete Saylor Oanez einen Platz in der Nähe eines einer Art improvisiertem Arbeitsplatzes an. Eindeutig war das Saylors 'Büro' gewesen und der Pilot kam zu ihr, grüßte sie und reichte ihr ein Tablet.
      "Puh, geschafft. Möchtest du etwas trinken? Viel kann ich gerade nicht bieten. Tee, Kaffee oder Wasser. Der Kaffee ist frisch. Crewman Klaasen hat ihn eben gekocht.
      Oder willst du direkt starten?", lächelte Saylor der Ärztrin zu. Ihre Ausstrahlung und Art... Jetzt hätte sie genau so eine Stewardess sein können. Saylor konnte brillant in verschiedenste Umgebungen einblenden.
    • Oanez 'Namid' Kerfadec
      Quebec (Stadt) | Hilton Hotel / Shuttle Hub


      Oanez nickte dem Verbindungsoffizier kurz zu, dann war er auch schon entschwunden. Das Saylor sich aufgehübscht hatte, war nicht zu übersehen, sie wirkte so frisch wie Tau am Morgen, auch wenn Oanez nicht glaubt,e dass es so war. Sie kannte lange Tage, die mehr als 48 Stunden hatten von ihrem Studium der Medizin, wenn man Doppelschichten mit Nachdienst hatte und dann der Kollege, der einen ablösen sollte, krank war. Das war Teil des Lebens. "Isch 'offe, dass Mon. Tanner Zeit 'at, Mama wird i'n nischt ge'en lassen bevor er nischt wenigstens eine Kaffee und ein wenig Gebäck gegessen 'at." Die Betonung lag aug 'wenig' und es war klar das es im umgekehrten Sinne gemeint war. "Oui, was immer isch erfa'ren kann würd' isch gern erfa'ren, Saylor." Sie nahm das was wie eine Art Tornister aussah auf.

      Sie selbst hatte sich nicht geschminkt, das hatte sich von selbst verboten, sie war als Ärztin angesprochen worden und wenn sie das vermitteln wollte, war es nur natürliich es zu unterlassen sich zu schminken. Das war keine Party wo sie hin ging. So war die einzige wirkliche Veränderung nur, dass sie ihr Haar gebunden hatte in zwei langen Zöpfen. Das mochte ungewöhlich sein, aber für sie unterstrich es ihr Erbe, was ohnehin schon aufgrund ihrer Hautfarbe offensichtlich war.

      Ein Chauffeur, der ihr die Tür aufhielt war schon etwas Seltsames für sie. Ein freundliches Nicken zu ihm, dann war sie schon im Innenraum verschwunden. Es war nicht einmal Zeit sich richtig zu unterhalten, da war man schon am Shuttle Hub.

      Ebenso schnell saß sie im Shuttle. "Saylor, glaub mir meine Mama 'at misch nischt ge'en lassen o'ne das isch noch etwas gegessen 'abe. Eine Glas Wasser wäre fein und dann würde isch gern' alles erfa'ren was Du mir sagen kannst." Im Hinterkopf machte sie sich eine Notiz, dass Syaylor eine Art von Mimikry beherrschte, fast so wie eine Schauspielerin. "Musst Du noch etwas über misch wissen? Dann bitte frag."
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Lieutenant Saylor Durden
      Quebec (Stadt) | Shuttle Zephyr


      Saylor holte ein Glas Wasser und einen Kaffee für sich selbst und dann begann das Shuttle bereits abzuheben.
      "Okay, Oanez, oder Namid. Welcher Name ist denn dein Rufname?", fragte die junge Frau und nahm gegenüber Oanez Platz.
      "Mich würde aus deiner Sicht die Konfrontation mit dem Alien auf der ECS Vostok interessieren. Was hast du mitbekommen, wie hat es sich verhalten? Hat es gesprochen? Füll einfach etwas den Kontext potentieller sozialer Interaktion in den medizinischen Bericht, der mit bereits vorliegt."
      Saylor machte keine großen Umwege und schien selber ein großes Interesse an dem Vorfall zu haben.
    • Oanez 'Namid' Kerfadec
      Quebec (Stadt) | Shuttle Zephyr



      Oanez nickte ab und an während Saylor sprach, um zu zeigen, dass sie Aufmerksam zuhörte. Als die Sternenflotteangehörige dann ihre Fragen alle gestellt hatte begann Oanez damit alles soweit zu beantworten wie ihr möglich war. "Merci, für die Wasser. Bon, was meine Name angeht, Oanez ist die offizielle Rufname, inner'alb der famille und bei meine Freunde bin isch einfach nur Namid, das ist meine Name bei die Volk." Sie ging davon aus, dass Saylor sich bestimmt schon informiert hatte und wusste, dass sie der Nation, dem Volk Wyandot angehörte.

      "Die Fremdwesen, bon..." Sie schloss kurz die Augen. "Isch 'abe nischt alles mitbekommen, aber woran isch misch erinner' ist, dass die Wesen koordiniert vorgegangen sind. Sie 'aben sich schnell bewegt, wesentlisch schneller, als man es von Kaltblüter-Reptilien erwartet. Es ste't o'ne Zweifel fest, dass sie intelligent sind. Was sie gemacht 'aben ware eine gut vorbereitete Attacke mit die Schiff mit anschließende Enterung von unsere Schiff, ECS Vostok. Sie 'ben noch versucht, zu ver'indern, das i're tote Kamerad bei uns an Bord blieb, was aufgrund von die Druckabfall nischt möglich war. Als Vermutung würde isch sagen, das sie eine Gesellschaft sind, die auf die andere achten und auch eine Totenkult 'aben. Waffen, bon, soweit isch weiß 'aben wir keiner davon 'ab'aft werden können. Allein die physische Präsenz von die Fremdwesen war erschreckend. 'ände und Füß' waren krallenbewehrt. So von die Mutternatur ausgestattet, 'aben sie trotzdem Waffen entwickelt."

      Sie hielt inne. "Sie waren gute Schützen, denn sie 'aben es geschafft, obwo'l sie das Terrain nischt kannten, uns in die Defensive zu zwingen und uns zu pinnen. Das ist nischt wirklisch viel was isch noch dazu 'aben beisteuern können. Interessant ist, wie in die Bericht erwä'nt, dass sie sisch langsam und se'r schnell bewegen können, wenn notwendig, wie in eine Kampf." Sie nippte an ihrem Wasser.
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    • Armel & Daanis Kerfadec
      Quebec (Provinz)| Laurentions

      Armel stapfte durch den tiefen Schnee, die Arme voll mit Brennholz. Mit dem Rücken drückte er die Tür auf. Sofortzog ein Schwall eiskalter Luft durch das Haus. Mit dem Stiefel schubste er die Tür wieder zu und stapfte direkt zum Kamin. Er beugte sich vor, stapelte die Holzscheite nebem dem Kamin.

      "Armel! Hättest Du nicht vor der Türe noch den Schnee abklopfen können? Mon Dieu! Den ganzen Schnee hast Du im Haus verteilt!" Der Mann richtete sich auf, war mit zwei schnellen Schritten bei Daanis, baute sich vor ihr auf. Er strahlte und hatte trotz seines Alters das Lachen eines kleinen Jungen. "Mon coeur! Namid und ihre Freunde müssen es doch warm haben, es ist doch so kalt draußen. Wo gehobelt wird..." Daanis schüttelte leicht den Kopf. "... da fallen Spähneeee!"Armel, der fast zwei Köpfe länger war als Daanis, hatte sie, als sei sie eine Puppe hoch gehoben. "Mon coeur. Du bist die Beste." Jetzt lachte sie. "Laß mich wieder runter, sonst misslingt mir das Pemmika." "Oh, tout suit!" Armel setzte sie wieder ab, gab ihr einen Kuß. "Ich bin noch mal kurz vor die Tür, Daanis." "Armel Kerfadec, wenn Du bis zum Abendessen nicht zurück bist, schläfst Du draußen und bring nicht wieder ein Reh mit ins Haus!" Er schaute sie an, als sei er die Unschuld in Person. "Alles was Du sagst, mein Herz." Dann war er nach draußen entschwunden.
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    • Armel & Daanis Kerfadec
      Quebec (Provinz)| Laurentions


      Leise pirschte sich der Québécois an das Rudel Hirsche heran. Langsam hob er sein Gewehr, drückte den Stutzen noch etwas stärker an die Schulter. Als er sein Tier gefunden hatte, zog er den Abzug bis zum Druckpunkt, aber nicht weiter. Armel wartete auf den perfekten Schuss. Das Tier sollte nicht leiden. Er hielt viel vom Gleichgewicht in der Nautur, würde nicht einfach jagen und töten. Wenn er es tat, war es, weil seine Familie Essen brauchte oder ein Tier von einem Leiden erlöst werden musste.

      Das Tier hatte sich leicht bewegt, war dann stehen geblieben. Die Schussbahn war frei und er konnte einen Blattschuß plazieren. Armel zog durch. Der Schuß hallte durch die Stille, das Rudel sprengte davon, nur das tote Tier blieb zurück. Langsam bewegte er sich aus der Deckung und ging auf das Tier zu. Angekommen beim Kadaver, blieb er stehen, schlug das Kreuz, kniete nieder, zog sein Messer, legte einen kleinen Zweig darauf, taucht ihn ins Blut.
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    • Armel & Daanis Kerfadec
      Quebec (Provinz)| Laurentions


      Es war stockfinster, nur der tiefe Schnee refelktierte das Licht und machte die Schwärze der Nacht erträglich. Die Tür des Hauses öffnete sich. "Armel Kerfadec, Du hast gesagt Du bist nur kurz weg?" Er fühlte sich ertappt. "Oui, mon coeur, ich hatte da so eine Idee wegen der Gäste." "Oh, müssen die Gäste und Deine Tochter für deine Eskapaden herhalten?!" "Non, natürlich nicht..." "Das Reh kommt mir nicht ins Haus!" "Oui, natürlich, ich bring es zum Schuppen." Er blickte sie an, hielt dann inne. "Oh, Du hast..." Seine Nasenflügel bebten leicht als er das wunderbare Geruchsgemisch von Far Breton und Kouign aman* ein sog. "Du bist die Beste..." Gespielt wandte sie sich ab. "Pff." "Doch, Daanis, mon couer, wie könnte ich ohne dich leben?" "Du bist und bleibst eine Honigzunge und Übeltäter Armel Kerfadec! Ich habe mir sorgen um Dich gemacht." Ihr Gesicht wurde ernst als ihre Han sanft über sein Gesicht strich. "Und nun ab mit Dir und beeil dich... vielleicht kriegst Du dann noch etwas von den Kuchen zu probieren... nach dem Abendessen." Er strahlte. "Ich fliege...!" Schon war er entschwunden hinters Haus, wo der kleine Schuppen war auf der einen und das Schwitzhaus auf der anderen Seite.

      *bretonischer Pflaumen- und Butterkuchen
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Oanez Kerfadec
      Californien| San francisco


      Oanez atmete auf. Das war schon eine Reise gewesen! Erst von der pioneer zur Mosntation, dann von dieser zur Sternenflotte Basis in San Francisco. Von da aus ging es weiter mit dem Lufttaxi zum Aerodrome, von hier würden sie nach Montreal fliegen, Kurzstrecke. Sie junge Frau wandte sich kurz um, zählte die 'Häupter' ihrer Lieben um ganz sicher zu gehen, dass alle noch mit dabei waren. Der Sprint zum Lufttaxi hatte seine Tücken gehabt.

      Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, alle noch da. Kurz nickte sie allen zu. "Bon, wir werden 'ier die Flieger ne'men nach Montral, dort werden wir von mein Papá abge'olt." Sie hielt die Riemen von der Kiepe auf ihrem Rücken fest, brauchte eine kleine Verschnaufpause.

      ooc: wer immer mit möchte in die Laurentions ist herzlich dazu eingeladen.
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    • Somi Than
      Erde | San Francisco


      Somi hatte während der kurzen Odyssee mehr von der menschlichen Spezies und ihrer Vielfalt gesehen als in den ganzen Wochen zuvor auf der Pioneer oder ihren ersten kurzen Besuch auf der Erde vor dem Dienstantritt - und die Reise war noch nicht beendet. Die vielfältigen Reisemöglichkeiten der Menschheit, welche sich noch nicht auf einen Transporter verlassen konnten, waren zwar zeitintensiv, aber gaben die Möglichkeit Leute kennenzulernen und Gespräche zu führen. Ganz anders als bei ihr zu Hause, dort war Reisen vor allem eines: effizient.

      "Ich bin schon wirklich gespannt deine Familie kennenzulernen. Deine Eltern müssen ja wirklich toll sein, so wie du immer von ihnen redest.", die Trill lächelte die Führerin des kleinen Trupps Urlauber an.

      Die junge Trill fummelte ein wenig an ihrer Zivilkleidung herum und hing sich ihre Tasche um. "Können wir eventuell einen Zwischenstopp in einem Geschäft einlegen? Ich habe meinen letzten Sold teilweise in irdischer Währung erhalten und würde mir gerne noch etwas passendes zum Anziehen kaufen bevor wir ankommen. Welche Jahreszeit ist es denn gerade in 'Moontreal'?"
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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