Québec

    • 22. Jhd.

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    • Oanez Kerfadec
      Californien| San Francisco


      Die Indianerin wandte sich Somi zu. "Bon, die Ja'reszeit ist eine von die Schönsten, Winter. Es wird eine Unmege von Schnee liegen und es wird se'r kalt sein. Hm... wenn Du etwas zum anzie'en brauchst, denke isch an einen in Montrea. Da gibt es Lolë Atelier Montréal Ste-Catherine oder Urban Outfitters, um nur zwei zu nennen. Du 'ast die Qual der Wa'l. Da kannst Du Dich entscheiden. Isch sage eben Papá bescheid." Ihr Gesicht strahlte.

      "Bon, Papa weiß bescheid und Maman kommt auch mit u uns abzu'olen. Oui meine Eltern tun alles für misch, sie 'aben misch nie enttäuscht Was die Winterkleidung ange't fragt mon Papá ob Du Tiefelle tragen würdest. Meine Famille ist seit den ersten Tag von die colonisation immer tätig als Coureur des Bois* tätig."

      *Waldläufer
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Erde | San Francisco


      "Nun, wenn es üblich ist, werde ich auch Tiefelle tragen. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, vielleicht verstehe ich auch etwas falsch, aber ist das mehr so eine...", sie suchte nach passenden Worten, "'primitive' Kultur, welche noch nicht das Tragen von industriell gefertigter Kleidung gewohnt ist? Sollte ich meinen Handscanner dann besser verbergen?" Während sie sprach suchte sie in ihrem Gedächtnis nach Informationen über die Region, doch hatte sie noch nie etwas darüber irgendwo gelesen.

      [ :D ]
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec


      Erde | San Francisco

      Aufmerksam hörte sie zu, was Somi zu sagen hatte, ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Sacre tabernakel... Somi, es gibt auf die ganze Welt nur eine 'andvolle Gruppen die noch so leben wir vor fast Zweitausend Ja'ren. Meine Volk die 'uronen und auch meine familli leben mit allem was technisch möglisch ist, allerdings e'ren sie auch die Traditionen und die Art wie wier gelebt 'aben. Mach Dir nischt zu viele Gedanken darum. Isch trage nur im Dienst synthetische Stoffe oder wenn es se'r, se'r kalt ist." Oanez dreht sich um die eigene Achse. "Die sind alle Hand gewebt oder 'ergestellt und können mit jede andere Kleidung konkurieren, nes pas?"

      "Wir müssen zu unsere Shuttle Service. Papa trägt gerne Tierfell weil sie warm 'alten in die Winter. Aber keine Angst mon Papa tötet Tiere nur dann wenn es nötig ist, die Zeiten das meine Familie Pelz'ändler waren sind lange vorbei."
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    • Somi Than

      Erde | San Francisco


      Somi musste grinsen. "Achso, in Ordnung. Ich hatte soweit ich mich erinner noch nie etwas handgewebtes an. Jedenfalls nicht bewusst." Sie berührte kurz die Kleidung ihrer Begleiterin und nickte dann. "Also ich lasse mich da gerne von dir beraten und vertraue deinem Urteil.", sagte sie, als beide schnellen Schrittes Richtung Shuttle Service gingen.

      An Bord des Personentransporters setzten sie ihr Gespäch fort indem die Trill ein wenig mehr über die Familie erfahren wollte: "Hast du eigentlich Geschwister?"
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | San Francisco - Montreal


      Sie hatte Platz genommen. "Oui, ich berate Disch gerne wenn Du Kleidung aus natürlische Produkte 'aben kaufen möchtes." Die Indianerin nahm Platz. "Naturlement, isch 'abe eine große Bruder, er ist wirlisch groß, kommt nach meine Papa. Er 'eißt Anbihan. Er ist mit Genesee meiner besten Freundin zusammen. Das 'eißt sie sind ein paar. Sie passen perfekt zusammen, auch wenn es lange gedauert 'at. Kleine Schwestern se'en so etwas e'er." Sie grinste. "Meine famille von meine maman war schon immer 'ier, die von meine papa kam mit Champlain zum Ende des 16. Ja'r'underts nach Kanada. Sie waren das was man einen Courer du bois nennt, Waldläufer, Pelzjäger, Trapper es gibt einige Namen. Mom Papa ge't dem Gewerbe immer noch nach und 'at die erforderlischen Lizenzen."

      Kurz blickte sie aus dem Fenster. "Ah, das sie'st Du, dass ist Montreal und der Fluß ist der St. Lorenz Strom. Wir werden gleich landen." Sie atmete tied durch und seufzte, Oanez war wieder in Quebec, wenn auch in der Stadt Montreal, ein Stück Heimat.
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    • Somi Than
      Erde | Montreal

      Neugierig blickte sie aus dem Fenster als der Transporter tiefer ging. Montreal schien wirklich eine der größeren Städte des Planeten zu sein. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, blickte sie sich interessiert um. Es gab hier auf den ersten Blick wirklich ausschließlich Menschen, ganz anders als in San Francisc, wo zumindest Vulkanier ein mehr oder weniger alltäglicher Anblick waren. Somi fühlte sich kurz etwas unwohl, doch die fröhliche und ausgelassene Art Oanez' ließ sie das wieder vergessen, als dese zielstrebig auf etwas zuhielt. Somi hatte schon fast Probleme Schritt zu halten.
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Montreal


      Vom Shuttle war die Landschaft aus unter einem weißen Mantel versteckt und nur der hier lebte, wusste was darunter war. Oanez bemerkte die Moose am Rand des Landeplatzes, das war hinweis genug, wie kalt es war. Winter in Quebec! Gut das sie vom Shuttle direkt in den Terminal kamen. Ja, sie trieb es an ihre Eltern wieder zu sehen. Natürlich achtete sie auf Somi und auf den 'Rest der Bande'.

      Namid beschleunigte, als sie ihren Vater ausmachte in der Menge und lief auf ihn zu. Der Hüne fing sie lachend ab, hob sie hoch, wirbelte sie herum als sei sie noch ein kleines Kind, ehe er sie wieder absetzte. "Armell!" hörte man die Stimme eine Frau gleich neben ihm. "Pardon mon Coeur... aber sie ist meine Tochter." Er drückte sie, gab ihr drei Küsse auf jede Wange. "Willkommen Zuhause, Namid!" Ihre Mutter nahm sie in den Arm. "Wir sind froh, dass Du wieder hier bist. Nun stell uns doch Deine Freunde vor."

      Armell hatte nicht abgewartet, war direkt auf die Anwesenden zugegangen, hatte sie begrüßt, so wie er es auch mit Namid getan hatte, nur das hochheben und herumwirbeln hatte er sein gelassen. "Isch bin Armell, seid alle willkommen. Wir fa'ren in unsere 'ütte, da 'aben wir Zeit uns zu unterhalten und eine Kleinigkeit zu essen." Er grinste breit. "Wir können dann..."

      Oanez und ihre Mutter traten an Armell heran. "Gibst Du uns noch was Zeit, oui? Maman möchte doch auch alle begrüßen." Er nickte, blieb stehen, wartete ab. Armell trug sein Haar schulterlang, hatte Koteletten, seine Statur ließen ihn als ein Archemodel eines Bretonen erscheinen, nur seine Länge negierte das. Seine Hände waren groß, wie ein Teller. Wenn einer verstand anzupacken, dann er. Daanis, Oanez Mutter war, wie ihre Tochter eher klein und zierlich doch wenn die zwei neben einanderstanden, war klar, dass sie ein Paar waren.

      "Isch bin Daanis, Sie sind Somi Than, nischt wa'r. Sagen Sie mir einfach, wenn es etwas gibt, dass sie nischt mögen oder nischt vertragen, wir 'aben immer noch etwas da. Wir wollten noch einkaufen ge'en, nes pas, mit Namid. Wollen wir vor'er noch eine kleine Imbiss einne'men?"

      Armell trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. "Äh, ja, da war noch was, einkaufen... Sie 'aben alle Wintersachen an? Wir 'aben so um die 10 Grad Minus im Moment."
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    • Somi Than
      Erde | Montreal


      Somi stand vor der Familie und lächelte ob des freundlichen Empfangs. "Oh hallo, ja danke... bitte.. nein ist schon... ja... das stimmt.", zu viel mehr kam sie nicht, da sie mit Fragen überhäuft wurde. Offenbar waren die beiden wirklich nette Leute. Wenige Minuten später waren sie alle auf dem Weg in eines der Geschäfte die Oanez zuvor bereits erwähnte. Während die Frauen passende Wintersachen für Somi heraussuchten, wartete der Vater trotz aller Ungeduld freundlich auf die anderen.

      Die Trill schaute sich einige Kleidungsständer und Regale gefüllt mit allerlei Kleidung an. Sie nahm ein paar Sachen in die Hand, strich über andere, doch schien sich unsicher zu sein. Schließlich zog sie einen einteiligen - und nicht gerade schönen oder vorteilhaft geschnittenen Overall heraus. In Somis Vorstellung war er zumindest warm und zweckdienlich, trotzdem wollte sie lieber eine zweite Meinung einholen: "Was sagen sie dazu Mrs. Daanis? Oder du Oanez?"
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Montreal


      "Oui..." "Non..." Daanis schaute zu Oanez, dann lachten die beiden, blickten zu Somi. "Bon, es ist zweckmäßig, nes pas, des'alb 'abe isch auch oui gesagt, meine Tochter ist da anderer Meinung." Oanez nickte. "Wir 'aben se'r zweckmässige Kleidung auf die 'Pioneer', Maman. Sollte Somi dann nischt 'ier etwas mitne'men das nischt 'übsch aussie't." Daanis atmete tief durch. "Bon, isch weiß was Du meinst... kommt. Sie blickte kurz in Richtung Armell. "Ge' doch eben mit die anderen alle eine petit cafe trinken, wir sind gleich zurück."

      Die drei zogen los, hinaus in die Kälte und gingen zu Fuß ein kleines Stück, die Hauptstraße hinunter und bogen dann in eine der kleinen Gassen ein. Daanis ging schnellen Schrittes und steuerte zielsicher einen kleinen Laden an. "Bon, das ist die Laden, die meine Tochter liebt..."

      Oanez versuchte zu übersetzen, aber als die Besitzerin sich kurz mit Maman austauschte, war auch sie verloren. Das Angebot war wesentlich größer als gedacht. Es gab hier synthetische Kleidung ebenso wie aus natürlichen Stoffen hergestellte Kleidung. Und ja, der Schnitt war nicht so lieblos wie in der Mall. "Somi, nun 'ast Du die Qual der Wa'l... aber egal was, 'übsch sind sie alle."

      Armel wartete mit den anderen auf die drei und war froh sie nach einer Weile wieder zu sehen, er hatte schon den Verdacht geäußert, dass sie wohl im Freien würden kampieren müssen, natürlich mit einem schelmischen Unterton. Bald schon sassen alle in dem Schwebefahrzeug, dass bis in die Laurentions brachte. Hier gab es außer der Zufahrtsstraße nur Wald und Mengen von Schnee. Mon. Kerfadec, schaute über die Mirfahrer. "Bon, wenn sie alle dann in die Kettenfahrzeug umsteigen möchten... es ge't dann gleich zum gemütlichen Teil über."

      Es dauerte noch fast eine Stunde, dann erreichten sie das Haus. Das Gebäude war aus Holz, war eine Kopie eines traditionellen Langhauses des Volkes der Huronen. Hier konnten mehr als dreißig Leute drin wohnen. So ein wenig gemogelt war es schon, denn alle Räume hinter dem großen Gemeinschaftsraum, waren auf dem Stand der Technik. Vorne aber, im Gemeinschaftsraum war ein offenes Feuer, so wie man es vor hunderten von Jahren schon hatte. Die wohlige Wärme umpfing alle. Armell richtete sich auf zur vollen Größe. "Donemat. Laouen d'ho kwelet. Laouen d'az Namid.*" Daanis stand an seiner Seite und strahlte. "Einfach die Gepäck für die Moment ste'en lassen. Wir 'aben uns erst einmal eine kleine Stärkung verdient." Sie deutete zum langen Tisch, wo Speisen und Getränke bereitstanden.



      *Willkommen. Ich freu mich Euch zu sehen. Willkommen Namid
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal

      Nachdem Somi sich für ein winterliches Outfit entschieden hatte welches tatsächlich fast vollständig aus nicht synthetischem Material hergestellt worden war, ging sie dick verpackt mit den anderen zurück und wenige Augenblicke später genoss sie den ruhigen Flug über die schneebedeckte Landschaft. Es dauerte noch erstaunlich lange bis das Ziel in Sicht kam. Auf der Fahrt wechselte sie immer wieder ein paar Worte mit der Familie und genoss ansonsten die ungewohnte Stille. Sie war nicht auf Abruf irgendwo, hatte keine Verpflichtungen und konnte endlich mal wieder einen (kurzen) Urlaub machen.
      Lächelnd schließ sie ein, bis das Schwebefahrzeug schließlich mit einem sanften Rütteln aufsetzte. "Sind wir da?", fragte die Frau und rieb sich die Augen.

      Ein Holzhaus! Somi grinste. Das war alles so schön weit entfernt von Xindiwaffen und Subraumkommunikation. "Es ist toll hier!" Langsam stieg sie aus dem Gefährt und atmete tief die kalte, frische Luft ein. Sie fröstelte und zog ihre neue Kleidung enger um sich. Schnellen Schrittes ging es mit den anderen ins Haus und die Trill schaute sich um. "Das sieht so gemütlich aus. Und sie leben hier wirklich das ganze Jahr, ganz ohne die Vorteile moderner irdischer Technologie?"

      Somi zog ihren Mantel aus und legte ihn zunächst über ihr Gepäck. Die Wärme des Feuers drang durch ihren Körper und ließ jede Erinnerung an das kalte Wetter draußen vergessen. Als der Blick auf den Tisch fiel knurrte plötzlich ihr Magen...


      [aktuell reagiere ich mehr als das hier voran zu bringen, aber es ist ja deine Familie ^^]
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal


      "Oui..." Armell wollte gerade ansetzen, als er einen Stoß in die Rippen von Daanis bekam. "Non, 'ier ist schon eine Menge Technik in die Hause, aber wir 'aben diese Bereich so natürlich wie möglisch belassen. Wir leben me'r oder minder die ganze Ja'r 'ier. Wir lieben die Natur und die Arbeit von Armell läßt es zu. Die Gäste Zimmer sind auf die neueste Stand. Greifen Sie ruhig zu, alles ist ahusgemacht. Die Gläser mit der fleur de lys sind mit Alko'ol, die o'ne sind o'ne etwas vergorenes, aber beides schmeckt." Armell räusperte sich. "Der Lachs ist selbst gebeizt und zum Abendessen erst..." Er machte ein Gesicht auf dem die Vorfreude geschrieben stand. "Ach und die Pasteten sind süß..." Er legte seine Hand auf seinen Bauchansatz. "... nicht gut für die schlanke Linie, aber immer eine Sünde wert."

      Ehe man sich versah, waren alle in ein Gespräch vertieft in einer zwanglosen Atmospähre. Das Geheimnis das es so war lag im Haus selbst un den beiden Gastgebern begründet. Beide verstanden es auf Wesen einzugehen.

      Oanez nippte an einem Glas mit einem alkoholfreiem Kir. "Mmh..." Seufzte sie vor Wonne. "... das ist Zu'ause." Sie wandte sich Somi zu. "Isch 'offe es gefällt Dir, wir können nach'er noch eine Spaziergang draussen machen, wenn es Dir nischt zu kalt wird. Natürlisch kannst Du auch 'ier bleiben." Sie lachte, schüttelte den Kopf. "Wer 'ätte das gedacht, dass eigentlisch alles was man braucht 'ier ist?"

      ooc: schon klar ich für dadurch, kannst aber gerne auch
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi genoss die entspannte Atmosphäre. Es war viel weniger förmlich als bei ihren eigenen Eltern und sie dachte schon ein wenig mit bedauern an ihre eigene Kindheit zurück, ihre rebellische Phase und dass es vielleicht alles anders gewesen wäre, wenn ihre Eltern einfach ein wenig mehr wie die Kerfadecs gewesen wären. Als die Eltern gerade in ein Gespräch untereinander verwickelt waren, sagte sie dies auch zu Oanez. Somi hatte keine Ahnung warum sie plötzlich so offen war, aber irgendwie fühlte sie Geborgenheit und sich einfach vorurteilsfrei Willkommen. Sie war so froh mit ihrer Freundin diese Zeit verbringen zu dürfen.


      "Erst wenn man wieder zu Hause ist wird einem klar wofür kämpft...", sie ging nicht näher auf den Kampf Nahe der Erde oder die Zerstörung der Trümmer ein, die Stimmung war zu gut. Aber Oanez schien es zu verstehen, beide hoben sie ihr Glas und tranken dann auf die tapferen Raumfahrer, egal welcher Spezies.
      "Ich komme gerne mit, aber nur wenn uns danach ein wohlig warmes Haus erwartet, aber ich bin sicher sie bekommen das hin Mister Armel.", sie grinste ihn an und gab damit zeitgleich einen Hinweis darauf, dass sie am liebsten ein wenig Zeit alleine mit Oanez verbringen wollte.

      10 Minuten später standen die beiden Frauen mitten im Schnee und das Haus war schon außer Sicht. "Es ist wirklich schön hier, wenn auch etwas zu kalt für meinen Geschmack. Wie war es denn hier aufzuwachsen, ist es nicht etwas einsam, gerade wenn man älter wird?", versuchte Somi das Gespräch in eine persönlichere Richtung zu lenken.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal



      "Somi, bitte sag bloß nicht von Kämpfen, mama würde vor Angst sterben und papa wäre nischt begeistert, dass sein Töschterchen in die Krieg zie't. Nischt das sie es nischt wissen, aber es ist so wenig präsent und das ist auch gut so."Isch zie' misch eben um für die Spaziergang. Bis gleisch." Dann war Oanez auch schon verschwunden

      "Oh, es wird warm sein und bitte, wir sind ja 'ier ganz unter uns, einfach nur Armell. Wir Quebecois sind nischt formell, wir sind alles eine famille. Nach dem Spaziergang gibt es Abendessen, Re'braten, mit Beeren, eine Art Ratouille und Stampfkartoffeln. Noch ein wenig Platz lassen für die Nachtisch." Sagte er verschwörerisch.

      Oanez war zurück und hatte ihre Lieblingssachen angezogen, wie man sie beim Volk früher getragen hat. In ihrer Rechten hielt sie ein Paar Schneeschuhe. "Bon, isch bin fertig... die Dinger sind dazu da, damit Du im Schnee ge'en kannst..." "... und das Gewe'r dafür dass i'r alle sicher seid. Ein Bär ist nischt besonders erfreut wenn er erwachen sollte einen Menschen zu se'en." Oanez verzog ein wenig das Gesicht. "Bon, papa dann ne'm isch es mit, aber nur Dir zu Liebe." Armell nickte. "Danke, Namid." Er nickte ihr zu. "Viel Spaß draußen, es ist herrlisch, nicht me'r als minus 8 bis 10 Grad, eine wunderbare Luft! Bis später."

      Draußen war es kalt, aber auch leise. So leise, dass man Dinge hören konnte, die einem sonst verborgen blieben. Oanez kannte jeden Baum, jeden Strauch und jeden Gipfel. Ab und an blieb sie stehen und schaute sich die Spuren an. "Das ist die Spur von eine Wolf... ein Einzelgänger. Normalerweise leben sie in Rudeln."

      Die Landschaft, alles hier, war ihr Zuhause und sie genoß es. Auf Somis Frage wie es denn so in der Kindheit war, antwortete sie sofort, ohne nachzudenken, wog ihren Kopf hin und her. "Einsam, 'ier? Non, absolut nischt, es waren immer genügend Kinder 'ier, mein Bruder Anbihan, meine beste Freundin Genesee und auch meine Großmutter 'atte immer Zeit für uns. Im Sommer waren wir oft beim Volk, da waren überall Kinder. Später dann wurde es ... naj etwas langweilig. Du weißt nischt wer Du bist, wo du 'in willst." Sie lachte. "Aber auch das ist im Nachinein betrachtete eine schöne Zeit gewesen."
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    • Somi Than
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      Somi hatte zunächst Probleme mit den Schneeschuhen, fand es dann aber doch recht lustig damit zu laufen und gewöhnte sich schnell daran. Die beiden Frauen gingen noch eine Weile langsam durch die verschneite Landschaft. Genossen die Ruhe und Abgeschiedenheit. Irgendwann war es Somi aber einfach so kalt, dass sie darum bat zurückzukehren und sie machten sich wieder auf den Weg zurück zur Hütte. Es war wohl mehr Zeit vergangen als Somi gedacht hatte, denn Armell stand angezogen vor der Tür und zog sich gerade die Schneeschuhe an, scheinbar um die beiden zurück zu holen.

      "Oh, ich hoffe wir sind nicht zu spät fürs Essen?", leicht bibbernd grinste Somi Armell an.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal

      Armell blickte zu Somi. "Zu spät für eine Abendessen? Niemals, isch wollte nur kurz schauen, ob Namid wieder irgendwo einen Bären aufgetrieben 'at." Dabei schaute er zu Oanez, die vollkommen unschuldig drein blickte und die Handflächen hob. "Isch 'abe keinen Bären gefunden, ehrlisch, mon papa." Er nickt. "Bon, dann kann isch mir die Spaziergang ersparen." Er blickte zum Himmel hinauf. "Es wird se'r kalt werden, diese Nacht." Er öffnete die Tür für die beiden.

      Drinnen war es wohlig warm und der Duft von gebratenem Fleisch, Gemüse und was auch immer schwängerte die Luft. Oanez schlüpfte schnell aus ihren Sachen und nahm dann Platz. "Somi, das ist Re'braten, das dort ist Ratouilla la Quebecois..." Das alles war urtümlich. Man saß an einem langen Tisch und der 'Hausherr' selbst tranchierte den Braten, während Daanis die Beilagen reichten, eins machte es deutlich, die zwei waren ein eingespieltes Team.

      Nach dem Essen war vor dem Essen. Es gab Nachtisch,erst Käse, dann ein Kuchen mit Wildbeeren, danach Butterkekse mit Salz. Doch das Beste war als Armell das bretonische Bombard vorholte und Daains mit der Drehleier aufspielte. Der Gesang war schräg, aber das spielte keine Rolle, der Klang füllte den Raum und Zeit und Raum waren vergessen. Lachen füllte das Haus, die ganze lange Nacht.
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      Nach dem langen Tag im Kreise der Familie Kerfadec fiel Somi spät in der Nacht einfach nur noch ins Bett und schlief sofort ein. In den letzten Jahren seit ihrer Vereinigung hatte sie sich nicht mehr so ausgeglichen gefühlt. Dies hielt auch noch am nächsten Morgen an, als ein leckerer Geruch durch das Haus drang und jeden der noch nicht am Tisch saß zum Essen lockte.
      Mit noch leicht verwuschelten Haaren saß sie schließlich am Tisch und auch die anderen hatten sich schon eingefunden. Das Frühstück war so lecker wie alles andere zuvor auch, wenn auch deutlich weniger - wogegen Somi nach dem reichlichen Essen am Vortag nichts einzuwenden hatte.
      "Sag mal Oanez, du hast doch die ähm 'Schwitzhütte' erwähnt?", brachte sie das Thema des Gesprächs wieder auf die Erholung zurück.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal


      Das Frünstück war eine Mischung zwischen amerikanischem und französischem. Der Kaffee war stark wer wollte konnte Milch nehmen. Pancakes, Croissants, Bacon oder auch Truthahn, Eier... es gab für jeden etwas, niemand würde hier verhungern müssen oder nicht finden was ihm schmeckte. Daanis hatte Pemmikan bereitgestellt für die Neugierigen.

      Oanez nahm nur ein kleines Frühstück, etwas Salzbutter und Marmelade. "Guten Morgen Somi. Das Schwitzhaus ist direkt hinter dem Haus, ich kann gleich Feuer machen, damit es heiß wird. Es wird ein zwei Stunden dauern, dann können wir es gerne aufsuchen." Mit Appetit biß sie in ihr Croissant. "Ich bitte Maman Dir eine große Decke zu geben und ein Paar Mokassins, sonst ist das zu kalt."

      Die Schwitzhütte war rund im Umriss und hatte eine ebensolche Kuppel. Vor der Hütte standen angelehnt einige Zweige. Das Konstrukt war mit weidenholz hergestellt worden, von außen war die Hütte mit Tiefellen bedeckt. In der Mitte des Raumes war die Feuerstelle, in der nur bestimmtes Holz verbrannt wurde, den der gesamte Raum schien von einem Geruch von Laub geschwängert zu sein. Oanez hatte sich in die indianische Decke eingewickelt und war vom Haus zum Schwitzhaus hinübergehuscht. Kein Wunder bei der Kälte. Flux war sie im innern der Hütte verschwunden, hatte den Eingang wieder verschlossen. Schnell schlüpfte sie aus den Mokassin, legte die Decke zusammen. Nachdem sie sich ein Handtuch genommen hatte, nahm sie in der Hütte auf der Bank Platz.
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    • Somi Than
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      In die Decke gehüllt flitzte Somi hinter Oanez durch den Schnee. Es war bitterkalt, doch der Weg zum Glück nicht lang und so huschte sie gemeinsam mit der Menschenfrau in die angenehm riechende Hütte. Somi tat es Oanez gleich, legte die Decke zusammen, ließ die Schuhe stehen und nahm sich ein Handtuch, legte es auf die Bank und setzte sich darauf. Die junge Frau hatte mit der Erfahrung aus ihrem früheren Leben und dem Wissen, dass Oanez zum einen eine Freundin und zum anderen auch noch Ärztin war, kein Problem sich hier in der Schwitzhütte auszuziehen. "Ah, das ist echt angenehm.", sie seufzte und schloss für einen Moment die Augen.

      "Du bist wirklich eine Freundin, es macht richtig Spaß hier bei deiner Familie. Ich danke dir, dass du mich mitgenommen hast und wenn wir irgendwann mal ein paar Wochen Urlaub haben, nehme ich dich mit nach Trill. Da gibt es so viel was ich dir zeigen kann und was so anders ist als hier."

      Einen Moment schaute Somi auf Oanez' Bauch. Zwar sah man bei vielen Trill auf den ersten Blick auch nichts von der "Hautfalte" oder wie auch immer Menschen dies nennen würden, doch entwickelten Trill dafür einen Blick und es war ungewöhnlich, dass diese nun bei der Freundin fehlte - von den fehlenden Flecken ganz zu schweigen. "Entschuldige ich wollte nicht starren, aber du bist der erste Alien den ich nackt sehe.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal


      "Merci, isch bin auch se'r stolz auf meine famille, Somi. Es ist nischt schlimm das Du geschaut 'ast, das ist vollkommen normal, man ist neugierig und möschte gerne wissen wie die andere so aussie't. Außerdem bin isch Medizinerin, also alles kein Problem... und oui isch se' Disch als eine Freundin."

      Oanez atmete den Duft ein. "Das 'abe isch an Bord vermisst... es tut so gut, Somi. Der Körper wird durchge'eizt und entschlackt sich, das müßte bei Deine Körper ebenso funktionieren, nachdem was isch so weiß. Eigentlisch will isch gar nischt me'r nach draußen weil es 'ier so muckelig ist. Danke für die Einladung nach Trill, isch ne'm gerne an. Bei aller Erdverbunden'eit, isch bin neugierig auf Neues und eine bessere Reisefü'rerin für Trill als Disch kann isch gar nischt bekommen." Oanez lächelte versonnen.

      "Wenn wir dann doch nach draußen ge'en, tun wir noch etwas für unsere Kreislauf, Somi. 'ast Du die Äste gese'en? Damit schlägt man sich auf die Rücken und Extremitäten, aber vorsichtig und danach wäscht man sich mit die Schnee." Sie sah den Gesichtsausdruck. "Isch weiß es 'ört sich fürschterlisch an, aber es ist toll... und Maman 'at bestimmt für uns noch eine Leckerei, eine Tee oder Kaffee."
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      "Was möchtest du denn in Zukunft machen? Willst du weiter als Schiffsärztin arbeiten oder möchtest du vielleicht irgendwann mal ein eigenes Raumschiff kommandieren?", während Somi sprach musterte sie weiter neugierig die andere Frau. "Sag mal, hast du gar keine ähm 'rituellen Hautbilder'? Ich meine mal gelesen zu haben, dass viele 'Urvölker' und ihre Nachkommen sowas bis heute machen. Oder ist das hier nie üblich gewesen? Entschuldige bitte meine Unwissenheit, aber ich bin manchmal so schrecklich neugierig..."
      Sie zeigte auf ihre beiden Piercings und musste dann lachen. "Die sind nicht rituell, die sind eine Jugendsünde und ich habe mich zu sehr daran gewöhnt."

      Somi streckte sich, genoss die Hitze, die Gesellschaft und fühlte sich einfach wohl. "Hast du schon mal daran gedacht selbst am Interspeziesaustauschprogramm teilzunehmen? Gerade als Arzt kann man doch auf fremden Schiffen und Planeten viel lernen. Ich kann mir vorstellen, dass die Vulkanier den Menschen in ihren Akademien viel lehren...?", doch kurz darauf lenkte sie das Thema in eine andere Richtung: "Wie kommt es, dass hier kein Freund oder Mann auf dich wartet?"
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