Québec

    • 22. Jhd.

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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal


      Die junge Frau schaute Somi an. "Hautbilder... Du meinst ein tatouage. Oui, die meisten Ur- und Naturvölker 'atten 'autbilder und es ist auch 'eute noch 'in' wie wir es sagen würden." Sie streckte ihren linken Arm vor und drehte ihn so, das Somi die Tätowierung auf der Inneseite ihres Handgelenkes sehen konnte. "Das ist für misch etwas se'r Spirituelles, das ist wegen eines Ereignisse das wir überlebt 'aben. Es 'at bewiesen, dass wir Seelenverwandte sind Genessee und isch." Sie lächelte versonnen. "Genessee 'at sich meine Bruder Anbihan geangelt, sie werden eventuell noch dieses annee die E'ebund einge'en. Es ist gut das sie in unsere Familie kommt. Zu me'r fe'lte mir die Mut und Piercings, außer die Löscher in meine O'ren, 'abe isch keine. Aus medizinischer Sischt ist das absoluter Unsinn, aber isch verste'e das man es mag. Man muß nischt immer alles nur nach die medizinische Maßstab se'en, das ist e'er etwas für die Emotion."

      Oanez lachte. "Capitaine Oanez, zu Befe'l!" Aus Scherz salutierte sie. "Kann isch mir nischt vorstellen, wie auch Somi, isch bin Medizinerin. Da se'e isch e'er eine Teilna'me an eine der Austausch Programme. Isch könnte meine Wissen se'r verbreitern. Meine Grandmere 'at mir gesagt, dass isch zu die Sterne reisen soll, das wäre mein Schicksal..." Verträumt lächelte sie. "... meine Name aus dem Volk von mamam ist Namid was soviel bedeutet wie .Sternentänzerin."

      Den Kopf leicht hin und her bewegend verharrte sie einen Moemnt und ließ die Frage Somis auf sich wirken. "Warum niemand auf misch 'ier wartet? Eine gute Frag. Isch bin 'er groß geworden, da sind nischt so viele Menschen. Isch war immer mit die Natur verbunden, dann kam die Studium..." Beschwichtigend hob sie ihre Hand. "Vielleischt war ich immer anders, zu vernünftig? Wie sollte das ge'en eine Bezie'ung wenn man nie da ist? Nischt falsch von mir denken, isch 'abe schon meine Erfa'rungen gemacht... aber der perfekte Moment, wenn die Erde bebt, den 'at es nie gegeben."
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      'Sternentänzerin', das ist interessant dachte Somi, passte zu Oanez.

      "Ich habe auch meine Erfahrungen gemacht, manche gut, manche nicht, aber seit meiner Vereinigung ist so vieles anders, seitdem habe ich niemanden mehr geliebt und war niemandem mehr nah.
      Da gab es in dem früheren Leben diese Frau Nura Lahx... sie ist tot und meine Erinnerungen trügerisch, aber ich bin mir sicher, dass Lakra sie geliebt hat. Seit ich diese Erinnerungen habe konnte ich mich nicht mehr vollkommen bei jemandem öffnen, mal ganz abgesehen davon, dass durch die Wissenschaft, das Militär und die psychologische Nachbetreuung der Vereinigung sowieso keine Zeit mehr blieb."

      Somi war es nicht bewusst, aber es standen ihr Tränen in den Augen, als sie an Nura dachte. Die Erinnerungen des früheren Wirts, ihr Tod, sein Tod. Sie seufzte. "Vielleicht nicht das richtige Thema... aber tatsächlich ist es so, dass mich noch immer viel aus meiner Vergangenheit belastet sich eine Erinnerung so in den Vordergrund drängt... also nicht meiner Vergangenheit, sondern Lakras.

      Weißt du, dass ich außer mit den Guardians und den Psychologen noch nie mit jemandem so offen sprechen konnte wie mit dir? Nicht mal mit meinen Eltern oder Freunden..." Sie seufzte erneut. "Darf ich..?" Sie beendete den Satz nicht, sondern umarmte die andere Frau einfach. Sie genoss die Nähe und fand wieder zu sich selbst. Langsam lösten sie sich wieder und Somi sagte einfach nur: "Danke." und hoffte ihrer Freundin nicht zu sehr die Stimmung ruiniert zu haben.
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Montreal


      Oanez hörte zu und ja, sie war erstaunt, wie offen Somi mit ihr redete. Auch wenn sie nur wenig von Psychologie und dem Volk der Trill verstand, sie konnte nachempfinden, dass es sehr schwierig sein mußte für einen vereingten Trill, oder wie man das auch immer nennen sollte. Wenn sie das richtig interpretierte, wurde der Wirt unabhänig vom Geschlecht ausgesucht, was bedeuten würde, dass der Symbiont eventuell zuvor einen männlich Männlichen Wirt gehabt hatte und nun einen weiblich. Die Erinnerung aber würden auf jeden Fall übernommen, dass dies Chaos im Kopf anrichten würde, war ihr irgendwie klar.

      "Nischt weinen..." Ja, sie war überrascht, dass Somi sie umarmte, das war mehr als nur sehr überraschend geschehen, aber das war auch schon alles was sie irritierte. "... wenn Du reden möschtes, isch ne'me mir immer die Zeit." Sie streichelte sanft den Rücken Somis. Für den Moment wirkte sie hilflos. Oanez überlegte was und wie sie es sagen sollte. Vielleicht war der einfache Weg der richtige. "Gern geschehen, Somi. Freundinnen?" Sie meinte was sie sagte, wenn Somi mehr erwarten mehr wollen würde, würde sie das sagen müssen.

      Ihre gute Laune war nicht getrübt, dafür gab es keinen Grund, man war für Familie und Freunde da.
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi wusste selbst nicht so recht was sie eigentlich wollte, was sie sich erhoffte und war einfach froh jetzt in diesem Augenblick genau hier zu sein, in dieser Hütte und bei Oanez. Der Trill fehlten im Moment einfach die Worte. Sie nahm die Hand Oanez' in ihre beiden deutlich helleren Hände und schaute ihr einfach einen langen Moment in die Augen. Die braunen Augen schienen ganze Galaxien zu sein, glänzend und endlos, voller Schönheit und Wissen. Die Zeit schien sich zu verlangsamen, alles wirkte klarer und einfacher. In diesem seltenen Moment der vollkommenen Klarheit verstand Somi alles, ihre Freundschaft die sich in den letzten Wochen entwickelt hatte, die Gefühle die sie bisher verwirrt hatten, die Vergangenheit und die Zukunft, ehe sie in das Hier und Jetzt zurückkehrte und wusste wer sie war und was sie wollte.

      Sie blinzelte und hielt nach wie vor die Hand in ihren eigenen. Kurz senkte sie den Blick, schaute Oanez an ohne sie wirklich anzusehen, dann blickte sie wieder auf und erneut in die endlos wirkenden braunen Augen. "Ich bin dir so dankbar, dass du für mich da bist, dass du mich so akzeptierst wie ich bin und dass ich bei dir sein darf und... vielleicht... ich denke, ich...", ließ sie den Satz unvollendet im Raum stehen, darauf wartend was vielleicht Oanez aus dem Augenblick der Klarheit zwischen ihnen erfahren hatte, ob sie ihn überhaupt erlebt hatte und ob das was da nun in Somi begonnen hatte zu glimmen auch das Herz der Erdenfrau erwärmte und das Potential besaß zu einer lodernden Flamme zu werden.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      Es war ungewöhnlich, das jemand ihre Hand hielt, so hielt und ihr dabei in die Augen blickte, so wie es Somi gerade tat. Oanez mochte das Feuerhaar ebenso wie die Augen mit der Farbe eines klaren Sees der Trill. Da war eine tiefe Freundschaft. War da vielleicht mehr als das? Oanez ging einiges durch den Kopf. Irgendwie war die Situation verwirrend für sie.

      Oanez schluckte als sie Somis Gesagte in sich aufnahm, mehr noch das was sie nicht gesagt hatte. Die junge Indianerin legte den Kopf leicht schräg, dachte nach. 'Bin ich nicht zu neuen Horizonten aufgebrochen? Habe ich nicht Dinge gesehen, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat? Ich war draußen im All und nun...? Wovor habe ich Angst?'

      Sie lächelte. "Somi, ich weiß nischt ob isch alles rischtig verstanden 'abe..." Oanez wirkte unsicher. "... isch bin Deine Freundin... und über alles andere laß uns in Ru'e reden, nes pas?"
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Ganz langsam und fast unmerkbar zart strich Somi über Oanez' Wange. Dabei schaute sie ihr weiter in die Augen und genoss die Nähe und merkwürdige Vertrautheit, obwohl sie sich erst in diesem Jahr kennengelernt hatten, obwohl sie nicht einmal der gleichen Spezies angehörten.

      "Du bist mir wichtig. Ich denke wichtiger als ich bisher selbst gedacht habe und ich würde unter keinen Umständen unsere Freundschaft opfern oder auch nur gefährden. Doch da ist dieses Gefühl tief in mir, dass etwas aus unserer Freundschaft wächst, sie zu mehr werden kann und wenn ich mich nicht traue einen ersten Schritt zu gehen, dann werde ich nie wissen ob ich nicht eine unglaubliche und einmalige Gelegenheit habe verstreichen lassen. Ich habe dies schon einmal getan - also nicht ich direkt, mein vorheriger Wirt und ohne ihn würde ich mich das hier alles gerade nicht trauen. Glaub mir bitte, das ist alles neu für mich und nicht so einfach wie es vielleicht erscheint.
      Oanez, ich... ich...", sie lächelte die andere Frau einfach nur glücklich strahlend, mit roten Wangen und glänzenden Augen an, Worte schienen so schwer zu sprechen und auch so unzureichend zu sein um das auszudrücken was sie sagen wollte. Sie spürte Kribbeln im Bauch und ohne weiter nachzudenken setzte sie alles auf eine Karte, beugte sich nah heran, spürte den Atem und drückte dann vorsichtig ihre Lippen auf die Lippen der hübschen Frau, die ihre Gefühle so durcheinander brachte.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      Namid wusste nicht wie ihr geschah, als sich Somi zur ihr runter beugte, ihre Lippen sich berührten, zaghaft, leicht wie ein Schmetterling. Sie stand auf den Zehenspitzen als sie den Kuß erwiederte. Egal ob sie verwirrt war oder nicht, und sie war verwirrt, war da etwas das sich in ihr regte. "Somi Feuer'aar..." hauchte sie. "... Du.. Du bist unglaublisch."
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Auch wenn der Ausflug in die Schwitzhütte definitiv anders verlaufen war als die beiden noch am Morgen dachten, so fühlten sie sich nun durchaus entspannter, nachdem Somi diesen großen Schritt getan hatte und sie verbrachten noch eine sehr angenehme Zeit, lachten viel und erzählten Geschichten aus ihren Leben. Es war als wäre da eine Barriere zwischen den beiden niedergerissen worden.
      Später kamen sie mehr oder weniger Arm in Arm in die Decken gehüllt und noch immer lachend ins Haus zurückgerannt. Beim Umziehen versprach Somi: "Lass uns schauen wohin uns unser Weg führt, ja? Den ersten Schritt habe ich gemacht und den nächsten gehen wir zusammen." Mit einem neuen Glanz in den Augen lächelte sie Oanez an.
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      "Oui, wir ge'en die Weg gemeinsam." Oanez schaute Somi an. "Bon, dann auf die Beginn von eine gemeinsame Reise. So nun raus mit Dir..." scherzte sie. "Die Äste nischt vergessen und danach mit Schnee abreiben..." Sie huschte in Frei. "Maman 'at da nach noch etwas Warmes für uns nach die Dusche."

      Oanez hatte ihren Kreislauf in Schwung gebracht, erst durch das Schlagen mit den Ästen und danach durch das Abreiben mit dem Schnee. Ihr Haut wirkte noch kräftiger rotbraun. Sie warf sich die Deck wieder über. "Komm Somi, laß uns rein ge'en. Magst Du Opern?"
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal



      "Naturlement, isch liebe Opern, Somi, das 'ab isch von Papa geerbt. Wollen wir an die 'eutige Abend? Dann spresch isch mit Papa wegen die Transport 'in und zurück." Sie hoffte auf ein 'ja'.
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      "Wunderbar, Somi, isch organiser' das, versprochen. Wenn Du 'ilfe brauchst wegen die Restaurant, dann frag Maman oder Papa, oui." Damit war Oanez auch schon nach Drinnen entschwunden und stürmte schnell ins Haus, duschen und danach ein zweites Frühstück. Im Anschluß organisierte sie den Theaterbesuch und informierte Somi.

      ... 19:30h

      Oanez war fertig und das Lufttaxi stand bereit. Die junge Frau trug ein modernes, dunkelblaues Kleid, figurbetont und hohe Schuhe. Kaum jemand ausserhalb der Familie der hier Anwesenden hatten sie je geschminkt gesehen oder Schmuck tragend. "Bon isch bin soweit, Somi, wollen wir? La traviata wartet auf uns."
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal

      Auch wenn Somi Daanis nicht genau erzählte um was es ging, bemerkte diese beim Helfen dann doch, dass Somi und Oanez einen besonderen Abend geplant hatten. Schließlich fanden sie ein romantisches kleines Restaurant was der Trill sofort gefiel und schnell war ein Tisch reserviert.
      Dann kam der schwierigere Teil. Somi hatte keine Ahnung von Opern und vom Dresscode. Auch hier war Daanis eine unschätzbare Hilfe und so kam es, dass Somi in einem schönen schwarzen Kleid mit langem Schlitz am Bein und einer von Daanis geliehenen Kette vor Oanez trat und die Kinnlade herunterklappte.

      "Oanez... Ich habe noch nie jemand so Schönes gesehen wie dich!", Somi starrte sie förmlich an, dann grinste sie. Die wenigen Schritte zu der anderen Frau waren schnell überwunden. "Darf ich bitten?", sie reichte ihr ihren Arm, damit sie sich einhaken konnte. "So wie in dem farblosen Film den wir an Bord gesehen haben oder ist das nicht mehr üblich?"
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      Namid hakte sich ein. "Du siehst bezaubernd aus Somi." Oanez steuerte auf die Tür zu. "Oui, wie in die alte Film an Bord von die Pioneer." Daanis legten den beiden noch eine warme Decke um, wofür sie sicherlich dankbar sein würden, sobald sie Draußen waren und auf das Lufttaxi zu steuerten.

      Schon waren sie Gefährt das sobald sie Platz genommen hatten senkrecht startete. Oanez lehnte sich zurück in den Sitz. "Isch freue misch auf die Abend in die Opéra de Montréal. Das Taxi bringt uns zum Place des arts, wo das Ensemble 'eute performt. Isch 'offe Du wirst die Oper mögen. Wenn wir da sind besorge isch uns eine Program, dann kannst Du die Geschichte vorab lesen. Opern bei uns auf die Erde werden die Texte gesungen."
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    • Somi Than
      Erde | Montreal

      "Warum sollte man die Handlung vorab lesen wenn man doch alles vorgesungen bekommt? Ein seltsames Vorgehen, aber wenn da so üblich ist.", sie lächelte und beide machten es sich in dem Taxi gemütlich. Es war angenehm warm und der kalte Winderwind wehte heulend um das Gefährt.
      Der Flug dauerte nicht lange und schon nach kurzer Zeit entließ das Taxi die beiden in der Nähe der Oper. Sie hatten noch ein paar Minuten Zeit, doch auch hier war es nach wie vor recht kalt und ihre Kleider dem Wetter nicht unbedingt angemessen. Recht schnell steuerten sie das Innere des Gebäudes an.
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      Oanez wandte sich Somi zu. "Bon, das machen wir weil die gesungene Text nischt immer in unsere 'eimatsprache ist und auch weil es se'r schwierig ist die Text zu verste'en. Wir lieben die gesamte Klangbild." Sie zuckte mit den Schultern. "Isch denke Du wirst verste'en was isch meine, wenn Du es 'örst." Sie ging zur Garderobe. "'ier geben wir unsere Um'änge ab." Sie zwinkerte Somi zu. "Es weiß ja iemand, das esDecken sind." Die Indianerin reichte der Garderobiere die Decken an.

      Währenddessen kam der Taxipilot auf Somi zu geschossen. "Pardon, Mademoiselle. hier das soll isch Ihnen noch geben von Madeame Kerfadec." Während er sprach reichte er ihr zwei Kartons, rechteckig. "Dann einen schönen Abend noch." Schon war er wieder entschwunden.

      "Deponieren wir auch 'ier bei die Garderobe, Somi." Oanez mußte lächeln. "Perfect... es gibt da noch etwas, das Du wissen mußt von mir. Isch vertrage aufgrund von meine Erbe keine Alko'ol, mir fehlt eine Enzyme. Das ist aber vollkommen normal für Leute von meine Volk."

      Wenig später hatte sie ihre Plätze aufgesucht, nachdem Oanez noch ein Programm besorgt hatte.
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    • Somi Than
      Erde | Montreal, Oper



      Somi nahm die beiden Kartons entgegen und während sie sich drinnen ihrer 'Umhänge' entledigten, fragte sie: "Was ist da wohl drin? Soll ich es aufmachen? Deine Mutter ist so lieb, ich mag deine Familie wirklich! Und weges des Alkohols, das ist doch kein Problem. Viel trinken tun wir vereinigten Trill sowieso nicht, es schadet Than zu sehr." Sie trich sich gedankenverloren über den Bauch.

      Als sie dann zusammen am Platz saßen versanken sie fast in den bequmen und großzügig geplosterten Sitzen. Die Vorstellung schien gut besucht zu sein, Auf den ersten Blick sah Somi keine leeren Plätze. Vielleicht wollten die Menschen nach der Krise endlich wieder entspannen und Kunst und Kultur genießen. "Ich bin aufgeregt.", murmelte die Trill und blätterte in dem Programmheft hin und her, verschaffte sich einen groben Überblick. Als sie das Heftchen sinken ließ sah sie, dass die Indianerin sie ansah. Sie wirkte belustigt und Somi hob fragend die Augenbrauen. "Mache ich etwas falsch?"
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      "Was falsch? non! Isch denke Disch verwirrt das die eine Seite die Text ist auf anglais... englisch und die andere ist auf französisch. Es ist eine Kurzform der gesamten Geschichte. Regisseur, Dirigent, Sänger und Komparsen werden genannt. Aber wichtiger als das ist, dass Du aufgeregt bist. Bei allem was wir schon erlebt 'aben, ist das wichtig, denke isch."

      Der Bau war beeindruckend von der Archtiktur und der Innenausstattung. So wie Somi annahm, war das Haus ausverkauft. Nun verlöschten die Lichter langsam. "Viel Spaß, Somi."

      Aus dem Orchestergraben erklang die Overtüre und der Vorhang hob sich.
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    • Somi Than
      Erde | Montreal, Oper

      Die Oper dauerte länger als Somi gedacht hatte, aber sie genoss diese völlig andere Art der kulturellen Unterhaltung. Vielleicht lag es an der Gesellschaft, doch sie hatte tatsächlich Spaß an der langen Veranstaltung, die lediglich durch eine Pause aufgelockert wurde. Als nach der Vorführung die Gäste langsam den Saal und anschließend das Gebäude verließen, machten sich auch die beiden Frauen auf den Weg.
      Somi reichte Oanez die Hand und zog sie mehr oder weniger aus dem bequemen Sitz. Dabei konnte sie durch das geschlitzte Kleid einen Blick auf die Flecken am Bein werfen und die Trill tat kurz so als wäre sie schockiert und müsste sich bedecken, ehe sie lachte und gemeinsam mit ihrer Freundin Richtung Garderobe ging.

      Sie nahmen die Decken und Kartons entgegen und Somi schaute Oanez fragend an. Noch immer wusste sie nicht was darin enthalten war, doch die Gedanken schweiften schnell zum weiteren Abend ab: Taxi rufen, zum Restaurant fahren und gemütlich gemeinsam essen. "Miss Kerfadec, darf ich bitten?", sie hakte sich wieder ein und gemeinsam gingen sie in die Kälte hinaus.
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