Québec

    • 22. Jhd.

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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      Die Musik von Verdi war mitreissend, berührend, ebenso die Handlung. Als am Ende sich die Liebenden gefunden hatten, mit dem Segen des Vaters. Doch ihr Glück veronn ehe es begonnen hatte. Violetta, todkrank, stirbt nicht ohne zuvor noch ihren Geliebten frei zu geben. Mehr noch sie würd über ihn und seine zukünftige Frau, die er hoffentlich finden werde wachen. Oanez war gerührt, aufgewühlt. Das war sie immer wenn sie La Traviata sah. Sie schnuffelte ein wenig, wischte ihre Tränen fort, ehe Somi sie, recht burschikos aus dem Sessel zog.

      Oanez hatte Somi schon oft gesehen, aber dann mit einem Blick, den der Ärztin oder der Kollegin. Natürlich schaute sie auf das Bein mit den 'Sommersprossen' oder wie man die Flecken bei den Trill nannte. Sie lächelte. "Touché" Schnell gingen sie zur Garderobe, legten die warmen Decken um. "Nischt fallen lassen Somi... sonst ge't die Glas kaputt." Ihre Augen wanderten durch das Foyer, dann hob sie die Hand und winkte, stürmte auf den Mann zu, umarmte ihn und gab ihm die faire de bises.

      Einen Moment später war sie mit ihm bei Somi. "Le voila, Unsere Taxi. Somi, darf isch vorstellen, Onkel Levi." Der alte, sehr alte Mann mit dem Hut und den Zöpfen reichte Somi die Hand. "Steinman, sehr erfreut Frau Somi Than." Er musterte die Frau kurz. "Wenn ihr mir folgen wollt, mein Fahrzeug steht direkt vor der Oper. Ich bringe Euch dann zum Restaurant. Den Wein habt ihr dabei, das ist gut." Sicher brachte er die beiden zum Restaurant. "So, wir sind da. Ach... -seufzte er - ... wenn ich zwanzig Jahrejünger wäre..." Er lächelte verschmitzt. "Ja, schon gut Oanez, dann wäre ich immer noch vierundsiebzig. Viel Spaß und genießt den Abend... und grüß mit Deine Maman und Deine Grandemere."

      Die wenigen Schritte legten sie, beschleunigt durch die Kälte schnell zurück und entschwandten in die wohlige Wärme des Restaurants. Der Mâitre nahm die beiden in Empfang und führte die beiden zu einem Tisch in einer Ecke, zündete die Kerze an. "Wenn sie erlauben?" Mit diesen Worten nahm er die Kartons an sich, entschwand und kehrte kurz danach wieder zurück. Er öffnete die Weinflaschen am Tisch und schenkte nach Wunsch ein. Dann 'versorgte' er die Damen mit der Menue-Karte. Die Karte Somis wies Preise aus, die Oanezs nicht.

      Oanez hob ihr Glas mit dem alkoholfreien Wein. "Auf einen schönen Abend."
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Erde | Montreal, Restaurant



      Somi begrüßte Levi mit einem Händschütteln und betrachtete ihn sicher nicht weniger neugierig als er sie. Der nette ältere Mann brachte sie sicher an ihr Ziel. Somi fand es faszinierend wie bisher jede Person aus Oanez' Familie sie freundlich emfpangen hatte, sie alle schienen nett und aufgeschlossen zu sein. Was für ein Unterschied zu ihren eigenen Diplomateneltern mit ihren Regeln und ganzen eigenen Vorstellungen die sie der Tochter aufzwingen wollten. Sie mochte ihre Eltern, doch fühlte sie sich bei der Familie Kerfadec schon jetzt wohler und willkommener als jemals in ihrem Elternhaus. Gerne hätte sie ihn zum Essen eingeladen, doch dieser Abend sollte ganz den beiden jungen Frauen gehören.

      Der Eingang des Restaurants wirkte fast unscheinbar, aber als die beiden den Vorraum betraten wurden sie von sanftem Licht und ruhig im Hintergrund spielender Musik begrüßt, noch ehe der nette Mann sie begrüßte und zum Platz brachte. Somi hatte sich für diesen Abend wirklich ein exklusives und sündhaft teures Restaurant ausgesucht, doch an Bord des Schiffes würde sie sowieso nicht dazu kommen den Sold auszugeben, da konnte sie ihn auch in gemeinsame Zeit investieren.

      Auch Somi hob ihr Glas. "Auf unseren Abend und die unglaublich hübsche und charismatische Sternentänzerin." Sie trank einen Schluck und stellte erstaunt fest, dass sie diesen Wein tatsächlich mochte.

      "Hast du dir schon überlegt was du haben möchtest? Kannst du mir etwas empfehlen? Außer dem Kantinenessen der Discovery bin ich bisher kaum in den Genuss des irdischen Essens gekommen."

      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      Ihre Wangen röteten sich, als Somi sie hübsch und charismatisch nannte. Sie war verlegen. "Bon, auf meine gutaussehende, charmante Begleiterin Somi Feuerhaar." Sie prostete ihr noch einmal zu, stellte das Glas beiseite. "Essen ausgesucht... mmh, non noch nischt. Das ist immer schwierig. Es ist keine Saison, aber Lobster ist immer etwas feines, ebenso die Salm oder auch ein Steak. Wenn Du misch fragst würde isch kein Wild 'ier Essen, das bekommst Du bei Maman und Papa besser. Also isch 'abe misch entschieden auf eine Vorspeise zu verzichten, damit isch nac''er noch ein wenig Plat 'aber für eine beaver tail oder ein Stück Nanaimos bars. Beide fantastisch." Sie atmete tief durch. "Auch wenn keine Saison ist, isch ne'm eine 'albe Lobster." Den Kopf legte sie kurz schräg, lächelte dann. "Pardon, isch sollte noch erklären was das alles ist...." Und das tat sie dann auch auf ihre Art, immer mit einem kleinen Schlenker in ihre Jugend, so zum Beispiel, als sie ihren ersten Lachs gefangen hat mit dem Speer. Natürlich war sie im Wasser gelandet.

      "Bon, und was nimmst Du nun, Somi?" Sie sog das ein, mit jedem Atemzug, solche Momente waren kostbar. Oanez schob ihre Hand über den Tisch, berührte Somis Hand sanft.

      Nanaimo Bars - gehaltvoller Kuchen der kanadischen Ostküste der aus drei Schichten besteht: Schokoladenkeksboden,Vanille- oder Buttercreme getoppt mit wieder hart gewordener Schokolade

      beaver tails - die süße Kreuzung zwischen Donut und Waffel mit Zucker und Zimt... oder Nusscreme, Ahornsirup, Apfelmus
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    • Somi Than
      Erde | Montreal, Restaurant


      "Es ist wirklich schön hier, das könnte aber natürlich auch an der Gesellschaft liegen.", sie fing Oanez Finger mit ihren eigenen ein und verhakte sich. "Also wenn du das gut findest, dann würde ich es auch probieren wollen. Lobster als Hauptspeise und diese leckere kleine kanadische Spezialität als Dessert. Sie grinste ihre Freundin keck an und zeigte erst nach einem kurzen Moment des Wartens auf Oanez' Karte auf die Nanaimo Bars.

      Nachdem Somi die Bestellung getätigt hatte und man die beiden wieder an ihrem Platz allein ließ, schaute Somi gedankenverloren in die Flamme der einzelnen Kerze zwischen ihnen. "Feuerhaar, mh? Ich mag es wenn du mich so nennst." Es war ziemlich offensichtlich, dass die Trill die Gesellschaft der Erdenfrau genoss. "Ich habe das Gefühl bei dir darf ich ganz ich selbst sein, egal wie anders ich bin und was für Fehler ich habe." Die beiden Frauen sprachen noch immer, als schließlich das Essen serviert wurde.
      "Vielen Dank.", wandte sich Somi an die Bedienung, ehe sie sich wieder der jungen Indianerin zuwandt. "Lass es dir schmecken."
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      Bei der Bestellung von Somi war sie sich nicht sicher, ob es nur die Besteeellung betraf oder ob die Zunge Somis ihr einen Streich spielte. Manchmal trug man das Herz auf der Zunge ob man wollte oder nicht.

      "Mein Volk nennt Wesen, Dinge so wie sie sie empfinden. Feuer'aar war das erste was isch dachte als isch disch sa'... und ja, Du sollst auch ganz du selbst sein. Welchen Wert h'ätte sonst ein Wesen, wenn es nur eine verbogene Kreatur wäre?" Sie sollte sie selbst sein, wie auch sie, sie selbst war. Einiges war im Fluß, ohne Frage aber auch das alles gehörte mit dazu man selbst zu sein.

      Sie schnupperte als das Essen serviert wurde. "Bon appetit." Oanez nahm sich und versuchte immer eine Nasenlänge schneller zu sein, als Somi, so dass sie sehen konnte welche 'Werkzeuge' sie benutzen wollte. So ein gepanzertes Etwas war nicht einfach zu verspeisen.
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    • Somi Than
      Erde | Montreal, Restaurant

      "Ich glaube ein Laserskalpell wäre echt hilfreich." Somi gab ihr bestes um mit dem vorhandenen Werkzeug an das Essen zu kommen, beobachtete was ihre Freundin tat und versuchte es auf die gleiche Weise. Schließlich schaffte sie es und genoss die ersten Bissen. "Also ich kann dir sagen, dass ich sowas wirklich noch nicht gegessen habe und es schmeckt wirklich großartig! Es ist ein Meerestier?"
      Die beiden unterhielten sich noch etwas über das Essen und mehr oder weniger passendes Essbesteck, ehe die leeren Teller schließlich abgeräumt wurden. Die Stimmung kippte vom humorigen wieder ins romantische um und Somi griff die Hände Oanez', hielt sie sanft fest, schaute ihr in die Augen und genoss den Anblick der sich ihr bot. Der Blick wanderte über die Wangen, das Haar, die Lippen und wieder zurück zu den endlos wirkenden Augen. Sie schob die Kerze aus dem Weg, beugte sich nach vorne und drückte der noch sitzenden Frau einen Kuss auf die Lippen. "Bereit für das Dessert?" Somi wusste gar nicht woher diese ganze Zielstrebigkeit, diese Initiative herkam. Sonst war sie eher zurückhaltend was Beziehungen anging, doch irgendwie überraschte sie sich ununterbrochen selbst wenn es um Oanez ging.

      Sie winkte einer Bedienung und kurz darauf stand vor den beiden Frauen ihr Dessert.
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    • Oanez Kerfadec

      Erde | Opéra de Montréal, Place des arts


      Das Somi ihre Hände hielt mochte sie, wie sie sich eingestand. Als Somi sie küsste, im Restaurant, war es ihr nicht unangenehm, warum sollte es auch. Ihr Blick wanderte über das Feuerhaar, dann über das Gesicht der Trill. Oanez versuchte sich alles einzuprägen, das kleinste Fältchen ebenso jeden noch so kleinen Flecken. Sie war aus ihren linken Schuh geschlüft und strich sanft mit ihren Zehenspitzen an Somis Bein entlang. Sie war einem inneren Impuls gefolgt.

      "Mmh... beaver tail und Nanaimo bars... ich paß wenn wir zurück auf dem Schiff nicht mehr in meine Uniform." Scherzte Oanez. Es war nicht das ideale Essen aus der Sicht eines Ernährungswissenschaftlers, aber hier und jetzt war es ideal und passte perfekt zum Abend.

      So schön das Essen noch war, nach dem petit cafe war es Zeit aufzubrechen. "Dank für die Einladung, Somi, es war ein wunderbarer Abend."
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    • Somi Than
      Erde | Montreal



      Somi verabschiedete sich kurz und sorgte für die Begleichung der Rechnung, ehe sie wieder zurück am Tisch war und Oanez beim Aufstehen half. Sie reichte ihr wieder den Arm und gemeinsam verließen sie das gemütliche Restaurant. "Es freut mich wenn es dir gefallen hat. Für mich war es ein unvergesslicher Tag und ein toller Abend. Danke, dass du mich begleitest."

      Draußen war es noch kälter geworden und ein eisiger Wind strich durch die Straßen. Glücklicherweise wartete bereits ein vom Restaurant gerufenes Taxi auf die beiden. Auf dem Heimweg sprachen sie noch eine ganze Weile über die Oper ehe das Taxi landete und die beiden Frauen auf das Grundstück steigen ließ. Vor der Haustür strich Somi Oanez nochmals durch das Haar und lächelte. "Ich hoffe das war nicht unser letzter gemeinsamer Abend."

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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal



      "Es war ein schön mit Dir zusammen zu sein, Somi Feuerhaar." Es war ihr irgendwie vertraut, die sanfte Berührung der Trill. Innerlich war sie hin und her gerissen, sollte sie Somi küssen? Wäre das nciht zu schnell? Wenn sie es nicht tat, wäre Somi dann enttäuscht? So viele Fragen und es war ein so toller Abend gewesen. "Es wird nicht der letzte gemeinsame Abend gewesen sein, Somit Feuer Haar." Dann gab sie der Trill einen Kuss.
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi erwiderte erst sanft, dann intensiver den Kuss. Er zog sich über wohlige Sekunden hin die sie beide sehr genossen. Als sie sich wieder voneinander lösten zwinkerte die Trill ihr zu. "Du bist aber stürmisch meine Sternentänzerin.", hauchte sie fast unhörbar in Oanez' Ohr.
      "Nimm dir alle Zeit der Welt. Lass uns genau an dieser Stelle bei unserem nächsten Date weitermachen und denk über meine Worte nach... - Ich bin verliebt in dich, Oanez."
      Somi wollte Oanez Zeit geben, damit diese sich nochmals ihrer Gefühle bewusst werden konnte, ob das was die Trill fühlte und wollte auch wirklich das war was die Indianerin selbst wollte.


      [Hach, was sind wir in letzter Zeit schnulzig geworden. ;) - Was ja nichts Falsches ist!
      Wie lang geht der Urlaub noch, extrem lang war er ja glaube ich nicht. Wollen wir jetzt bzw. in ein paar Beiträgen zum Bordleben übergehen und in der aktuellen Spielzeit weitermachen?]
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    • Famille Kerfadec

      Erde | Laurentions bei Montreal


      Oanez "Isch bin nischt stürmisch... eigentlisch. Danke, Somi, dass Du mir die Zeit gibst." Oanez legte den Kopf leicht schräg. "Somi Feuerhaar Du bewegst etwas in mir." Sie seufzte, trat in ihr Zuhause ein, ging in ihr Zimmer und schlief den Rest der Nacht gut durch.


      Ooc: ja, der war nicht lang, der Urlaub. Wir können noch ein Ereignis hier abhandeln, sollten aber trotzdem im Bordleben mitschreiben
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Am nächsten Morgen duschte Somi kurz und ging dann dem Duft des Essens folgend zu den schon sehr aktiven Kerfadecs in die Küche. "Guten Morgen, das riecht ja wieder großartig!", sagte sie und blickte dabei kurz durch den Raum. Oanez war noch nicht zu sehen, dafür aber ihre Eltern die sie direkt in ihrer freundlichen Art an den Tisch baten und mit Essen überhäuften.
      "Daanis, Armel, vielen Dank für eure Hilfe gestern und danke für eure Gastfreundschaft. Wenn Trill nicht so weit weg wäre, würde ich euch liebend gerne zu einem Gegenbesuch einladen."
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    • Famille Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      Armell fühlte sich so ein wenig ertappt als er angesprochen wurde, weil er gerade in eines der frischen gefüllten Croissants gebissen ahtte. "hmpf... möschtest Du auch, Somi?" Er deutete auf das Bisschen Croissant was noch nicht in seinem Mund verschwunden war. "Armell!! Du hättest auch noch warten können." Daanis wandte sich Somi zu. "Das ist gern gesche'en, ich stelle mir das schrecklich vor, auf/in einem teschnologischen Monstrum seine Heimstatt zu 'aben, auch wenn man bestimmt einen tollen Ausblick auf die Sterne 'at. Da muss man es Eusch so einfach wie möglisch machen, wenn i'r 'ier seid Eusch zu amüsieren. Da sind noch weitere frisch Croissant mit 'aselnussnougat Füllung und Marzipan... wenn Armell nischt alle gleisch schon aufgegessen 'at." Er lachte. "Mon Coeur, was würde isch o'ne Disch sein?" Er zwinkerte Somi zu. "Ein Besuch auf Trill, mon Dieu, das werden wir wo'l nischt schaffen, aber Du kannst jederzeit 'ier wieder vorbeikommen, Anruf genügt."
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      "Vielen Dank!", sagte sie nochmals zu Allem und griff zu. Die Croissants schmeckten ausgezeichnet und sie war sich sicher, dass auch dieses süße Essen alles andere als gesund war. Doch die Versorgung an Bord der Pioneer würde schon dafür sorgen, dass sie nicht zunahm. Sie betrieben noch ein wenig Smalltalk über Armell Appetit und das Wetter, bis dann auch Oanez zum Frühstück kam.

      Somi lächelte sie an, vergaß bei dem Anblick die restliche Familie komplett. "Guten Morgen Sternentänzerin, hast du gut geschlafen?"
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    • Famille Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      Schlafwandlerisch hatte sie den Raum betreten grüßte die Anwesenden mit einem gehauchten: "Bon jour." Oanez klang noch arg verschlafen. Ihr erster Griff ging zu Kanne schenkte sich Kaffee ein und danach einen sehr großen Schluck Milch. Langsam führte sie die boulé zum Mund, nahm einen großen Schluck, seufzte kellertief und nahm neben Somit Platz. "Pardon, isch bin jetzt wach... wirklisch. Was 'attest Du gefragt? Ah, ob isch gut geschlafen 'abe. Oui, das 'abe isch, es war nur zu kurz." Sie nahm einen weiteren Schluck, stellte die Tasse ab, nahm ein Croissant und dippte es in den Kaffee. "Das macht die frische Luft 'ier. Was wollen wir 'eute unterne'men? Eine 'ö'le anschauen oder zu eine Dorf von meine Volk ge'en, Somi?"
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      "Höhlen haben wir auf Trill in Massen, sogar richtig beeindruckende. Deshalb würde ich es vorziehen eines der Dörfer zu sehen, auch wenn wir uns da sicher sehr dick anziehen und uns warme Gedanken machen müssen.", sagte sie fröhlich und biss erneut in das Croissant. "Wirklich sehr lecker, ich verstehe nicht warum die Trill sowas Gutes nicht haben!", dabei schaute Somi Oanez vielsagend und verführerisch in die Augen und zwinkerte ihr zu.
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    • Famille Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      "Mon Dieu, wo'er soll isch das wissen? Bei uns sind solsche Leckereien tradition seit... eine Ewigkeit und Maman macht die Besten." Sie schaute Somi in die Augen und ihr wurde warm uns Herz. Fast hätte sie gestottert, als sie wieder ansetzte zu reden. "Bon dann ge'en wir zu eine der Dörfer... und oui, Du mußt Disch warm anzie'en es ist se'r kalt." Sie wandte sich zu ihrem Vater um "Papa..." Armell nickte. "Oui, Du darfst die Gleiter ne'men, dass ist schneller als auf die motorisierten Schritte, die sind e' zu laut." "Merci, Papa." Sie knufte ihn herlich. "Bon, dann brauche isch nur noch ein wenig Frü'stück und dann können wir los."

      ... wenig später

      Oanez saß a Steuer des Gleiter und chauffierte sie durch das Gelände. Der Gleiter und dessen Antrieb waren hervorragend isoliert, so dass man nur das Fahrtgeräusch warne'men konnte. "So 'aben wir eine Chance, dass wir einige Tiere se'en können... a' da... eine Moose." Sie ließ den Gleiter etwas zur Seite kippen, damit Somi eine bessere Sicht hatte. "Das ist eine Prachtexemplat gut zwei Meter 'ch und drei Meter lang. Isch würde so um die sieben'undert Kilo schätzen."

      Kurz nach der Mosse Sichtung konnte man am Horizont das Dorf sehen. Es gab Langhütten, eine Art Jurte und noch weitere Holzhäuser. Das Gelände war eingezäunt. "Wir sind da..." Oanez landete, stellte den Gleiter ab, ging zielstrebig auf den vermummten zu. "Bon jour!" Der Mann den man nicht erkennen konnte so eingemummelt wie er war. "Hey, Oanez, was machst Du denn hier? Dachste bist zu den Sternen unterwegs!" Sie lächelte. "Ralph, das ist Somi Than. Somi, das ist Ralph Butterworth, er ist die gute Seele des Museumsdorfes." "Stimmt, eerfreut sie zu treffen, M'am." Er deutete an, dass sie einfach durchgehen sollten. "Ich glaub es zwar nicht, aber falls Oanez nicht alles erklären kann, helfe ich gerne aus."
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    • Somi Than
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      "Hallo Ralph.", begrüßte Somi den Menschen, ehe die beiden Frauen in das Dorf vorgelassen wurden. Trotz des Windes, des Schnees und der Kälte schien es recht heimelig zu sein und Smi war sehr daran interessiert mehr über die Vorfahren und Gebräuche der einheimischen Bevölkerung zu lernen. "Es ist kaum zu glauben, dass die Bevölkerung damals zumindest im Winter nicht weiter nach Süden gezogen ist. Das Klima hier ist ja wirklich alles andere als freundlich." Trotz dicker Kleidung war der Trill kalt und die gerötete Nase fühlte sich wie ein Eiszapfen an. "Können wir in eine der Hütten rein?", fragte sie, als sie sich bei Oanez einhakte und direkt die Nähe und Wärme genoss.
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    • Oanez Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      "Weiter nach Süden... das wäre nicht so einfach möglisch gewesen, die gesamte Gebiet war besiedelt. Meine Volk 'ätte permanent Krieg fü'ren müssen um weiter nach Süden zu kommen. Das wäre nischt gut gewesen und warum auch? 'ier 'atten wir alles was wir brauchten: A'ornsirup, Fische, Elche zum jagen, Beeren, Kräuter ... alles was man braucht um zu überleben. Und es ist so schön i'r gerade in die Winter."

      "Naturlement können wir in eine von die 'ütten ge'en, komm." Sie feixte. "Wenn Du länger draußen bleibst wird demnächst Blau'aut statt Feuer'aar genannt." Oanez steuerte zielstrebig eine der kleineren Hütten an. Kaum das sie die Hütte betreten hatten umfing sie der Geruch von Kräutern. Überall hingen sie von der Decke, aber auch Tierschädel, Tomahawks, Traumfänger und noch einiges mehr. In der Mitte des Raumes brannte ein Feuer das Wärme verströmte. Ein wenig war die Atmosphäre unheimlich für jemanden der so etwas nicht kannte.

      Erst jetzt, da sie sprach bemerkte man die alte Frau mit den Schloweißen Haaren und dem Gesicht voller Runzeln. "Du trägst die Feder nischt Namid. Setzt Eusch ans Feuer und wärmt Eusch." Es lag 'Macht' in ihrer Stimme, sie war gewohnt zu befehlen, ebenso wie sie gewohnt war, dass man sie respektierte. "Das ist 'Kleine Hirschkuh' meine Großmutter. Großmutter das ist Somi Than." Die Alte machte ein Handbewegung, die man schwer deuten konnte. "Sie kommt von den Sternen, Namid." Oanez nickte und nahm Platz. "Laßt uns was essen, trinken und Geschichten erzählen." Die Augen von Kleiner Hirsckuh lagen auf Somi Than.
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi atmete tief durch. Die Luft war angenehm, voller fremdartiger Gerüche und die Wärme zog durch ihren Körper. Die Schattenwürfe in dem Raum veränderten sich durch das flackernde Feuer fortwährend, was im ersten Moment unheimlich wirkte, erst recht als plötzlich eine Stimme erklang. Die Trill griff die Hand Oanez' und sah sich um.
      "Oh hallo, schön sie kennen zu lernen Kleine Hirschkuh.", sagte sie nach der Vorstellung durch ihre Freundin. Sie ließ die Hand wieder los und zog ihre warme Jacke aus. Als sie neben Oanez Platz nahm, fühlte sie sich durch die alte Frau sehr beobachtet. War es weil sie kein Mensch war oder steckte mehr dahinter? Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass die Frau fast in sie hineinsehen konnte, als wüsste sie genau von ihren Gefühlen gegenüber der Enkelin, als wäre ihr ganzes Leben offenbar. Somi griff erneut nach der Hand.
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