Québec

    • 22. Jhd.

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    • Oanez Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      Oanez nahm die Hand Somis, drückte sie leicht, um ihr so ein weig mehr Mut zu machen. Kleine Hirschkuh beäugte immer noch Somi. "Wie nennst Du sie, Namid." "Feuer Haar, grand-mére." Somi spürte, das ihre Hand schwitzig wurde. Die Alte Lachte. "Two Spirit." Dann schob sie den beiden eine Bastmatte mit Essen zu. "Laßt es Euch schmecken. Ihr wollt also zusammen reisen, mmh." "Oui." Es klang entschlossen aus Oanez Mund. "Wir suchen noch unseren Weg, gand-mére." Kleine Hirschkuh nickte. "So soll es auch sein, wo wäre sonst Spaß und Abenteuer." Die Alte blickte wieder zu Somi. "Iss ru'ig, das dort ist Jambon von l'our und die andere ist Pemmikan, es gibt viel Kraft wenn es Draußen kalt ist. Schwitzhaus ist gut gegen Kälte und um die téte wieder klar zu bekommen."

      Namid blickte zu Somi, ob sie verstanden hatte was Großmutter gerade gesagt hatte?
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi versuchte mit den Ausführungen der alten Frau mitzuhalten, doch die Mischung aus dem noch immer recht ungewohnten Englisch und dem ihr unbekannten Französisch brachten sie dazu Oanez fragend anzugucken. Die junge Trill hatte nicht wirklich 'Angst' vor der Kleinen Hirschkuh, aber sie war ihr sehr unheimlich, vermutlich ein absolutes Vorurteil für welches sie sich innerlich Schalt, es aber nicht abstellen konnte.

      "Sie sind also Oanez' Großmutter? Ich wette vor einigen Jahren sahen sie fast genau so aus wie sie.", versuchte Somi ein wenig das Eis zu brechen und sprach die Ähnlichkeit an, welche sie in den Beiden Frauen sah wenn man genau hinschaute.
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      Die Alte nickte. "Ja, Namid ist meine Enkelin. Sie ist wie ich, des'alb wird sie eines Tages meine Platz einne'men und beim großen Rat eine Feder tragen und unsere Interessen vertreten. Isch bin stolz auf meine Enkelin, sie ist die erste die zu den Sternen geht." Oanez hob ihre Hand, was soviel hieß wie bitte halte ein. Die Alte lachte. "Sie mag nischt, wenn man sie vor anderen lobt. Namid weiß viel über Pflanzen und sie hat gelernt Kranke wieder gesund zu machen. Sie steht zwischen den Welten, verstehst Du Feuer'aar. Laßt und essen, oui. Und danach ge't i'r junge Leute 'aben immer viel zu tun."

      Gesagt hatte sie was sie dachte und ncihts davon war böse gemeint, eigentlich sogar gut. Sie wollte nicht das die beiden ihre kostbare Zeit bei einer alten Frau verbrachten.

      "Sag nischts Namid. Es freut misch, dass i'r 'ier wart. Zeig Feuer'aar unsere Dorf, damit sie verste't, wer wir sind." "Das tue isch grand-mére."
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    • Somi Than
      Erde | irgendwo in der "Wildnis" nahe Montreal


      Somi griff zu und genoss die fremden und exotisch schmeckenden Speisen, auch wenn sie keine Ahnung hatte was das alles wirklich war. Nach dem kleienn Snack und ein paar Worten Samlltalk verabschiedeten sich die beiden Frauen wieder und gingen zurück hinaus in die Kälte. Somi fühlte sich deutlich aufgewärmter als noch zuvor und ging neugierig mit der Menschenfrau durch das Dorf.

      "Sag mal, stimmt das? Wirst du eines Tages hier auf der Erde bleiben müssen und Teil dieses Rates sein?", fragte sie etwas besorgt. Sie hatte kein Recht besorgt zu sein, wer war sie, dass sie sich Gedanken um die Zukunft dieser jungen, hübschen Frau machte? Wer war sie, dass sie sich eine gemeinsame Zukunft vorstellte? Sie kannten sich doch noch gar nicht so lange und doch fühlte es sich einfach alles so richtig an, als wäre es schon immer so gewesen.
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal

      Von ihrer Großmutter hatte sie sich mit einer Umarmung verabschiedet und trat dann aus dem Haus. Bevor Somi etwas sagte, sah sie es schon in ihrem Gesicht geschrieben, das da etwas war. Und dann brach es aus ihr heraus. "Ach, Somi..." Sie trat an die Trill heran und gab ihr einen Kuß. "Zu viel denken ist nischt gut, das macht Kopf nur schwer. Oui, isch bin Medizinfrau und naturlement werde isch meine grand-mere vertreten in die Rat, wenn isch 'ier bin." Sie legt den Kopf leicht schräg. "Momentan bin isch bei die Erd Sternenflotte und das ist in Ordnung. Warum soll es nischt in Ordnung sein, wenn wir zusammen sind? Isch bin da für Disch da." Ihre Hand fuhr über Somis Wange. "Grand-mere wusste es und sie 'at nischts dagegen."

      Sie hakte sich bei Somi ein. "Wollen wir ins Schwitzhaus ge'en Zu'ause?"
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    • Oanez Kerfadec
      Erde | Laurentions bei Montreal


      Es war ein wundervoller, entspannter Urlaub, nicht nur für Oanez, auch für Somi und die anderen, die alle mitgekommen waren. Man machte noch einige Exkurisionen, genoß die Abende mit vorzüglichem Essen und noch besseren Getränken. Die Eltern Oanezs sorgten dafür, dass alle sich wohlfühlten.

      Dann kam der Tag, der kommen mußte: das Ende des Urlaubs. Es gab eine große Verabschiedung und natürliche eine Menge Küsse, so wie es üblich wahr und dann hoben sie wieder ab in den Orbit der Erde. Noch lange würden sie von diesem Urlaub zehren können.
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    • Pioneer & Laurentions bei Montreal

      Somi nutzte einen ruhigen Moment in dem sie alleine im gemeinsamen Quartier war und verfasste aufgeregt wie ein kleines Schulkind eine Nachricht. Sie formulierte sie so oft um und verwarf sie, dass sie schließlich einfach versuchte kurz und präzise zum Punkt zu kommen. Eine sonst unübliche Nervosität war ihren Worten deutlich zu entnehmen, als die aufgezeichnete Videobotschaft kurz darauf in Laurentions bei Montreal ankam und über den Bildschirm flimmerte:


      "Liebe Armel und Daanis,
      ich hoffe es geht euch gut! Viel zu lange haben wir euch nicht besucht und ich habe vor das bei unserem Aufenthalt auf der Erde zu ändern. Zwar haben wir wenig Zeit, doch ich habe etwas vor...

      Wie ihr wisst sind Oanez und ich seit etwas mehr als zwei Jahren zusammen. Ich habe vor kurzem in einem Buch gelesen, dass es bei den Menschen teilweise üblich ist vor... dem wichtigsten Schritt im Leben die Eltern und insbesondere den Vater um Erlaubnis zu fragen. Da ich Oanez jedoch als selbstständige und kluge Frau kenne die ihre eigenen Entscheidungen trifft, möchte ich die folgende Frage einfach anders ausdrücken.
      Darf ich Teil eurer Familie werden, sollte Oanez meinem Antrag zustimmen?

      Bitte schickt eure Antwort direkt zu meinen Händen, nicht dass Oanez etwas merkt. Wir sollten in 3 Tagen auf der Erde eintreffen, leider kann ich noch nicht genau sagen wann unsere Pflichten den Besuch zulassen, ich melde mich kurzfristig bei euch.

      Passt auf euch auf und bis bald!"
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • August 2156

      Erdorbit, Pioneer

      Punkt 9 Uhr Bordzeit standen Oanez und Somi bereit für ihren gemeinsamen Ausflug. Sie hatten Rucksäcke dabei und Somi zusätzlich noch einen mehr als üppig bestückten Picknickkorb. Peter Plummer, der während der Großteil der Crew unterwegs auf Heimaturlaub war und er deshalb das Kochen vermisste, ihn ihr förmlich aufgedrängt hatte, als er von dem Ausflug erfahren hatte.

      Ein ziviles Shuttle hatte bereits an der Pioneer angedockt und wartete auf die beiden Frauen, welche nun gut gelaunt und scherzend durch die leeren Gänge des Schiffes gingen. Hier und da war ein Werttechniker mit Reparaturen beschäftigt, doch waren sie alle in ihre Arbeiten vertieft und schenken den beiden in legerem Zivil gekleideten Offizieren keine große Aufmerksamkeit.

      "Lass dich überraschen wo es hingeht.", war seit gestern Abend Somis Antwort auf die immer wiederkehrende Nachfrage Oanez' zum Ziel ihrer Reise und auch jetzt sagte sie es wieder und lächelte ihre Geliebte nur verschwörerisch an, als sie das Personenshuttle bestiegen. Der Pilot fragte nicht nach dem Ziel, er war schon bei der Buchung des Schiffes von Somi entsprechend instruiert worden und so dockte das kleine Zivilschiff ab. In der Kabine war ein Obstkorb und frisch gepresster Organgensaft als kleine Aufmerksamkeit der Fluggesellschaft bereitgestellt. Somi stieß mit ihrem Organgensaftglas an und trank das kühle und frische Getränk, während der Pilot einen langsamen Flug Richtung Sonne und dann immer tiefer herabsinkend zur Erde steuerte. Es war eine wunderbare Aussicht, alles wirkte so friedlich und unberührt hier oben.

      Somi spielte etwas nervös mit ihrem Glas und stellte es dann ab, als Oanez ihr einen fragenden Blick zuwarf. Doch sie wiegelte ab. "Ich freue mich einfach mit dir allein sein zu können, ich wollte schon lange wieder mit dir ein paar Tage Urlaub machen."


      Erde, Québec

      Als das Schiff dem Zielkontinent immer näher kam, konnte auch Oanez erahnen wo es hinging - nördlich von Montreal. Sie setzten schließlich auf einem Landeplatz neben einer einmaligen Naturkulisse auf und konnten aussteigen. Es würde heute sehr warm werden, bereits jetzt am Morgen schlug ihnen warmer Wind entgegen.

      Das Shuttle hob wieder ab und die Frauen sahen sich um. 'Parc régional de la Forêt Ouareau' stand auf einem großen Holzschild über dem breiten Weg der in das Gebiet führte. Daneben stand ein Antigrav-Wagen und ein Mann der Parkverwaltung saß in einer Blockhütte und rauchte Pfeife. Hier waren seit Jahrzehnten Flug- und Fahrzeuge verboten und der Park galt seit einigen Jahren als beeindruckender natürlicher Lebensraum für zahllose heimische Tiere und Pflanzen. Ein Betreten war nur mit Voranmeldung möglich, doch Somi hatte entsprechend vorgesorgt. Der Mann erkannte Somi von der Buchung wieder und winkte ihnen freundlich entgegen.
      "Nur herein meine Damen, genießen sie die Natur. Für den Fall der Fälle gebe ich ihnen Notfallsender mit, wenn sie Hilfe benötigen, einfach drücken, dann kommen meine Kollegen oder ich direkt zu ihnen.", nuschelte er mit einem merkwürdigen Dialekt und gab den beiden Frauen kleine stiftförmige Geräte mit.



      Es war durch das warme Wetter eine anstrengende aber gleichzeitig auch entspannende Wanderung gewesen. Die beiden hatten viel geredet, die Natur genossen und rumgealbert. Oanez fühlte sich hier offensichtlich wohl und das machte Somi glücklich. Zwei Stunden später waren sie inmitten der Natur und so weit weg von Raumschiffen und Hightech wie man nur sein konnte. Sie waren vom Weg abgebogen und einem kleinen Trampelpfad gefolgt und schließlich erreichten sie gegen frühen Nachmittag, etwas erschöpft und mit knurrendem Magen einen in der Sonne blau strahlenden See.

      Sie bereiteten sich ihr Picknick zu, setzten sich auf eine Decke und aßen den Ausblick genießend.
      "Lass uns schwimmen gehen, der See sieht so wunderbar erfrischend aus.", schlug Somi vor. "Nur leider habe ich meine Badesachen vergessen, so ein Pech aber auch.", neckte sie ihre Geliebte und ging ein paar Schritte auf das Ufer zu und verlor dabei ein Kleidungsstück nach dem anderen. Nur in ihrer Hand hielt sie etwas fest umklammert vor sich.
      Als sie mit den Zehenspitzen das Wasser spürte drehte sie sich halb zu Oanez um und sah, dass diese ihr bereits folgte. Die Trill genoss für einen Moment die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, es war fast als würden die Strahlen ihre Trillflecken besonders aufheizen, dann machte sie ein paar große Schritte und tauchte mit dem Kopf unter das Wasser.


      Sie konnte einfach nicht mehr warten. Jetzt... Somi Than drehte sie langsam um. Das Wasser ging Oanez hier bis zu den Schultern, aber beide konnten noch stehen. Sie sah einfach so hübsch aus wie die Sonne sie anstrahlte.

      Somi Than begann zu sprechen und sie wirkte jetzt noch nervöser als die Stunden zuvor. Sie hatte alles vergessen was sie eigentlich sagen wollte und ließ das Herz die Zunge führen, als sie endlich sagte:
      "Oanez. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir gemeinsam jedes Hindernis überwinden können und unschlagbar sind. Du bist die Liebe meines Lebens, der Stern an meinem Abendhimmel, die Sonne meines Tages. Mit dir vergeht die Zeit wie im Fluge, es ist wie ein Rausch der Sinne. Du lässt mein Herz jeden Tag schneller schlagen und meine Liebe wird mit jeder Stunde, jeder Minute stärker. Ich möchte den Rest meines Lebens mit dir verbringen und deshalb frage ich dich:
      Oanez Rachel Kerfadec... Namid... meine Sternentänzerin... möchtest du meine Frau werden?"

      Somi öffnete ihre Hand und hielt sie über die Wasseroberfläche. In ihr war ein glänzender Ring zu sehen...
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Die Quebecoise war gewohnt, dass meist immer alles etwas anders lief als geplant, deshalb war es auch vollkommen in Ordnung, das Somi eine Planung gemacht hatte. Das sie rumdruckste war für Oanez kein Problem, sie wusste, dass Somi sicherlich irgend etwas schönes geplant hatte und Neugier wäre da, bis auf das übliche 'niggeln' fehl am Platz gewesen.

      Der Flug zum 'Parc régional de la Forêt Ouareau' war grandios und die junge Frau genoss den Flug, es war eine Heimkehr für sie. So unmöglich es auch klang jeden Baum, jeden Strauch schien ihr zusagen, dass dies ihre Heimat war. Dass das Ganze noch um einiges schöner war weil Somi neben ihr saß, sie ihre Wärme und Liebe spüren konnte machte alles noch viel wertvoller, wertvoller in einem spirituellen Weg.

      Die Wanderung war anstrengend und wunderschön, Somi schien zu wissen was tief in ihrem Herzen vorging und was für sie wichtig war, was sie am meisten vermisste in den Tiefen des Weltraumes. Jeder Atemzug ließ ihr Herz aufleben. Da war immer weniger Oanez, immer mehr Namid. Sie strahlte von innen heraus, ihre Augen, ihr Geist er strahlte einfach.

      "Eine Bad? So ganze o'ne?" Gespielt zierte sich sich, lächelte, entledigte sich ihrer Kleidung und war im See verschwunden. Die Kühle des Wassers umfing sie, ohne das es kalt war. Es war als würde man einen Glockenschlag hören. Oanez erhob sich aus dem Wasser, wo sie gerade noch stehen konnte. Das war der Moment als Somi zu sprechen anfing. Oanez wurde schwindlig, sie wankte. "Oui... es gibt nichts was isch lieber täte." Vorsichtig streckte sie ihre Hand aus, damit Somi den Ring über den Finger streifen konnte.

      Erst danach zeigte sie die neue Tätowierung an ihrem Handgelenk, Somis Namen in Trill Versalien. Worte brauchte es nicht, würden stören, als sie sich innig küssten.
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • (Eigentlich würde ich das hier jetzt gerne so stehen lassen und einfach ausblenden, das ist so ein schönes Happy End! "Und sie lebten Glücklich und Zufrieden bis an ihr Lebensende." :D Ich springe jetzt einfach in der Zeit etwas.)


      Viele Umarmungen, Küsse und gegenseitige Liebesbekundungen später konnte Somi noch immer nicht genug davon bekommen, wie Oanez wieder und wieder den Ring betrachtete und dabei so glücklich wirkte. Es war mittlerweile später Nachmittag und sie hattens ich wieder auf den Weg zum Eingang des Parks gemacht. Sie hatten keine Eile und genossen die warme Luft und Zweisamkeit. Immer wieder war Vogelgezwitscher zu hören. Somi konnte die Geräusche natürlich keinem irdischen Vogel zuordnen, doch es passte zur friedlichen Stimmung des Ortes.

      Nachdem sie ihre Notfallsender wieder beim Parkwächter abgegeben hatten und er ihnen ein Shuttle gerufen hatte, stiegen sie nur wenige Minuten in das Shuttletaxi und Somi gab als Ziel das Haus von Oanez' Eltern an. Somi freute sich auf das Wiedersehen. Vor Ort würden sie sich für das Abendessen welches Somi geplant hatte frisch machen können und Armel und Daanis die freudige Botschaft persönlich überbringen.

      Der Flug war nicht sonderlich lang und Armel und Daanis kamen schon nach draußen als das Schiff zur Landung ansetzte. Somi stieg zuerst aus und sah die erwartungsvollen und fragenden Gesichter der eingeweihten Eltern und nickte nur strahlend.
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Da stand sie, Daanis und Armel... ja, und der ganze 'Rest' der Familie. Ehe de zwei sich versahen, wurden sie 'überrannt' und standen in einem Pulk von Menschen, die sie mit Glückwünschen bestürmten. Es war ein freudiges Hallo. Nach ein paar Minuten hatte dann Armel Mitleid. "Bon, wir sollten alle ins Haus gehen und dort weiter feiern... und laßt von den zwei noch was übrige." Er bahnte sich den Weg zu dne zweien, hinter sich hielt der Daanis an der Hand. Dann stand er vor den beiden. Er nahm Oanez in den Arm so wie er es immer tat, gab ihr die faire des beses. Dann übernahm Daanis während er Somi wie zuvor Oanez in die Arme nahm und ihr ganz Papa ihr auch die faire des beses gab. "Willkommen in der Familie, Somi." Er grinste und seine Augen hatten ein Leuchten, etwas feucht, er war schon bewegt, immerhin heiratete seine Tochter nicht alle Tage. Daanis tat es ihm gleich. Hakte sich dann einfach unter. "Erst mal rein... ihr müsst ja fast verhungert sein."

      Drinnen war es gemütlich, wenn auch aufgrund der Menge an Leuten etwas eng. Ein Buffet mit allen Leckereien, einige wenige waren von Trill, war aufgebaut. Armel ließ sein Glas erklingen. "Auf dass die Grenzen stets durch Liebe überwunden werden können um Neues zu schaffen, zu Guten aller Lebensformen."
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    • Somi war überwältigt von der Liebe und dem Willkommen. Von allen Seiten stürmte man auf sie ein, umarmte und herzte sie und auch Oanez erschien es nicht besser zu ergehen. Alle waren laut, lustig und fröhlich. Die Trill fühlte sich schon beim letzten Besuch sehr willkommen und heute war es noch deutlicher zu spüren. Es fühlte sich gut an, sie hatte nicht nur Glück mit Oanez, sondern auch mit ihrer Familie. Schließlich brachen auch bei Somi die Dämme und sie musste vor lauter Glück einfach weinen, hielt Oanez an der Hand und genoss die Gesellschaft. "Danke für alles...", sagte sie, doch keiner außer Armel schien sie bei dem Troubel zu hören.

      Zwischenzeitlich schlich sie sich kurz davon, um dem Restaurant abzusagen, denn das was sie hier heute genießen durfte, konnte kein Restaurant aufwiegen. Als sie zurückkehrte, probierte Daanis einen Pflaumenpudding von Trill und konnte die ganze nächste Stunde nicht mehr aufhören davon zu schwärmen, während Armel nur lächelnd den Kopf schüttelte. Somi hoffte, dass auch sie und Oanez in vielen Jahren sich gegenseitig neckend und liebend noch immer so ansehen würden wie Daanis und Armel es heute noch immer taten.

      Der Abend mit dem teilweise recht exotischen Buffet war ein voller Erfolg. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und als Somi mit Oanez endlich ins Bett fiel, war sie so erschöpft, dass sie fast sofort einschlief. Nur für ein "Ich liebe dich" war sie noch in der Lage, ehe sie ins Land der Träume abdriftete.

      Angekuschelt an die Liebe ihres Lebens erwachte Somi am nächsten Morgen. "Hallo meine Verlobte, hast du gut geschlafen?", fragte sie lächelnd.


      Der Tag begann entspannt und ruhig. Ein gutes Frühstück - oder eher Spätstück - motivierte zu neuen Taten. "Ich danke euch so sehr für alles. Ihr seid die besten Schwiegereltern die ich mir vorstellen kann."
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • "Oh mon Dieu... isch 'abe geschlafen, wie ein Kleinkind... wann waren wir 'ier? 04:00h?" Sie warf einen kurzen Blick nach draußen. Das Licht war viel zu hell. "Bon... isch brauche eine Douche und dann eine Frü'stück wie für eine L'Our." Oanez wandte sich Somi zu, küsste sie sanft und leibevoll, ehe sie sich aus dem Bett schälte.

      ... eine kalte Dusche später

      Sie strahlte als sie Daanis Frühstücktisch sah. "Maman ..." Die Frau lächelte. "Ich weiß doch was meine beiden Töchter jetz brauchen, setzt Euch ich mache alles andere." Armel grinste und legte Oanez ein Paket neben den Sitz. "Ich setz mich dazu." Das tat er auch und er frühstückte mit. "Somi, was habt ihr denn Heute so alles vor?"
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • "Das weiß ich noch nicht so wirklich. Eigentlich wollte ich Oanez gestern Abend zum Essen einladen, aber es war hier so schön und ihr habt so aufgefahren, da wäre das einfach unpassend gewesen. Vielleicht ist das etwas für heute Abend.", sie schaute fragend zu Oanez. "Auf jeden Fall möchte ich gleich eine Nachricht an meinen Vater aufnehmen, er wird sich sicher freuen die Neuigkeiten zu erfahren."
      Somi wäre auch vollkommen zufrieden damit gewesen in dieser gemütlichen Küche zu sitzen und die Atmosphäre und Gesellschaft zu genießen, doch wenn sie beide schon mal frei hatten, dann sollten sie das doch auch nutzen. Oanez würde sicher noch die ein oder andere gute Idee haben.

      "Ansonsten würde ich am liebsten schon jetzt alles durchplanen und allen Bescheid sagen, dass wir heiraten. Aber ehrlich gesagt haben wir noch über keine weiteren Pläne diesbezüglich gesprochen.", sie lächelte verliebt zu Oanez herüber und konnte sich auch heute gar nicht an ihr sattsehen.
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Er wog den Kopf hin und her. "Vergiss nicht Deinem Vater Bescheid zu geben... wir haben immer Platz für ihn." Armell grinste breit. "Macht ihr nur den Termin... die Schelmereien machen wir schon und keine Angst, wir sind erfahren im Feiern." Er stubste sie an. "Weißt Du es ist schön dass ihr Euch gefunden habt das sage ich nicht nur es ist das was ich denke und fühle. Da wichtigste für Eltern ist das ihre Kinder glückich sind... und Oanez ist glücklich." Er zeigte auf sein Herz. "das fühlt Papa."
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    • Natürlich schickte Somi eine Nachricht an ihren Vater ab und einige Stunden später kam auch eine sehr erfreute Antwort mit Andeutungen, dass er erwartet habe, dass Somi und Oanez bald diesen Schritt gehen würde. Die beiden Verlobten verbrachten noch einen entspannten Tag in Québec. Am Abend gingen sie in ein gehobenes Restaurant und ließen sich mit feinstem Essen verwöhnen. Doch dann endete leider der Urlaub auch schon langsam wieder. Somi musste bald wieder an Bord und die Reparaturen überwachen und die Abschiedsparty von Captain Takahashi und T'Mari stand noch auf dem Plan.
      Glücklich und tiefenentspannt flogen die beiden Frauen in einem Shuttle zurück zur Pioneer.
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