Persönliches Logbuch - T'Mari

    • Logbuch

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    • Das Tagebuch ist in Papierform und wird mit Tinte von ihr geschrieben. T*Mari ist auf der Erde, Vulkanische Botschaft, 2155

      Paperblanks Bilder: Front liegend
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      Auf der ersten Seite schrieb sie mit der Schönschrift einen Titel:[Blockierte Grafik: http://www.greyhound.deep-ice.com/tzn/titel.png]
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Tasmeen, 2155, Tag des Asteroideneinschlags (Rückblick)

      Die Pioneer wurde von einem abgebrochenen Stück eines Asteroiden getroffen, der die Hülle durchbrach. Der Großteil des Asteroiden wurde von seiner Bahn abgelenkt und traf das Schiff nicht.
      Ich untersuchte den Felsen, der im Shuttlehangar zum Liegen kam.
      Der Fels war gräulich gefärbt und bestand aus magmatischem Gestein, das sich in erster Linie aus den Silikat-Mineralien Olivin, Pyroxen und Plagioklas zusammensetzte. Feinkörniges, grünlichbraunes Material war auf der anderen Seit zu sehen. Seltene Mineralien, die nur in der Anwesenheit von flüssigem Wasserentstehen konnten, wiesen darauf hin, daß der Asteroid von einem Planeten stammte oder zumindest einen gestreift hatte.

      Auf der Oberfläche waren schwarze und grüne Kristalle zu sehen,einbettet in dem Gestein des Asteroiden. In dem Licht des Shuttlehangars spiegelte sich das Licht in den Kristallen wieder.Fast ein schöner Anblick.
      Ich variierte den Scan des Tricorders und ließ diesen nach Aminosäuren, Bakterien oder vorstufiges Leben suchen.
      Nach gründlicher Untersuchung war ich sicher, daß nichts lebendes in oder an dem Felsen zu finden war, das uns gefährlich werden konnte. Ich brachte das Stück versiegelt in das Wissenschaftslabor.
      Im Labor untersuchte ich den Asteroiden genauer, die verschiedenen kleinen Spuren, die von Wasser in die eine Seite gegraben wordenwaren. Es deutete darauf hin, daß dieser Teil einmal Bestandteil eines Himmelskörpers gewesen war, der Wasser geführt hatte.
      Die schwarzen Kristalle schienen das Licht in sich gefangen zu nehmen und erinnerten an geschmolzenes Glas, das bei Vulkanen entstand. An einem der Kristalle war ein Riß zu sehen und ich löste vorsichtig ein Bruchstück. Die Kante war so scharf wie dem irdischem Material Obsidian. Fasziniert las sie die Beschreibung, daß manche menschliche Mediziner solche Klingen als Skalpell verwendeten.

      Von den grünen Kristallen hatte sich einer aus dem Brocken gelöst gehabt und ich griff danach. Die Farbe erinnerte mich an die Augenfarbe von TaValsh und ich erstarrte als mich eine Vision traf.
      Anders kann ich es nicht beschreiben, denn was ich sah,erschütterte mich.

      Ichstand irgendwo, ich konnte nicht genau einschätzen wo, da es etwas dunkler war. Hatte es gerade im Hintergrund gekracht? Was ging hier vor?
      Ich sah mich um und sah diese rothaarige Vulkanierin vor sich stehen und ich fragte mich, wie sie nochmal hieß, TaValsh!.Ich hatte sie auf diesem Handelsschiff der Gon gesehen gehabt.

      Wie in einem Traum der Menschen wußte ich, daß ich sie kannte, besser als ich es auf dem Handelsschiff getan hatte. Ichkonnte im Moment nicht einschätzen woher, aber irgendwas sagte mir,dass ich ihr trauen konnte.

      Das ist nicht logisch!“, sagte ich und spürte ein Zittern in der Stimme, Ich ahnte, daß sich etwas ereignen würde, was mich in meinen Wurzeln treffen würde.
      „[i]Dafür haben wir jetzt keine Zeit mehr“, sagte TaValsh und ehe ich reagieren konnte, hatte TaValsh meinen Kopf herangezogen und gab mir
      [i]einen Kuss. Einen, der sich real und intensiv anfühlte.

      Allein die Erinnerung daran ist aufwühlend. Gefühle, die ich in dieser Intensität bislang nicht spürte, kämpfen darum, mich zu beherrschen. Ich ließ den Kristall fallen und die Vision war damit beendet, aber ich war noch lange nicht im Gleichgewicht. Die innere Ruhe war gestört.
      Ich hatte kaum Zeit, diese Erfahrung zu verarbeiten als eine Stimme aus dem Kristall erklang. Die, die mich sofort an TaValsh denken ließ. Ich antwortete und sie war es tatsächlich. Das Gespräch war zäh, da sie nicht viel von sich preisgab, aber allein ihre Stimme ließ es mir schwer fallen, meine Gefühle zu kontrollieren. Ich ließ den Tricorder eine Untersuchung durchführen und ein paar der Werte waren erhöht. Sie warnte mich davor, den Kristall erneut zu berühren oder irgendetwas von meinen Untersuchungen zu den grünen Kristallen auf digitale Weise fest zuhalten. Sie versuchte, mich zu provozieren und ich vermute, ihr abruptes Beenden des Gesprächs ließ darauf deuten, daß sie nicht so entspannt war, sie wirken wollte.
      Ich packte den Kristall daraufhin in einen verschließbaren Koffer, um ihn mit in mein Quartier zu nehmen, da wir da ohne mögliche Unterbrechungen miteinander reden können.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet

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    • Tasmeen, 2155, Erstes Gespräch im Quartier (Rückblick)

      Ich saß mit meinem Tee auf dem Bett und starrte den Kristall an.Die Neugierde darauf, ob sich TaValsh melden würde oder ob das alles nur eine einmalige Sache war, beherrschte mich. Ich hatte Kontrolle über mich und gab den Gefühlen keine weitere Nahrung. Tatsächlich meldete sie sich und ich brachte einige Fragen, von denen ich dachte,daß sie sie beantworten könnte, aber erneut wurde ich enttäuscht.
      Es gab eine Hoffnung in mir, die die Einsamkeit unter den Menschen beenden wollte und den Kontakt mit TaValsh wünschte, aber das Gespräch war nicht so frei wie ich es gebraucht hätte.
      Dieser grüne Kristall erlaubte uns eine verzögerungsfreie Unterhaltung. Die meisten Funksprüche wiesen in dieser Entfernung eine Zeitverzögerung auf, aber nicht mit TaValsh. Sie gab aber nicht ihren Standort preis, so daß ich nicht festhalten kann, welche Entfernung der Kristall überwunden hatte.
      Am Ende stellten wir fest, daß ein Spiegel, der in Kontakt mit dem Kristall war, ein Bild übertragen konnte. Sowohl TaValsh als auch ich hatten einen Spiegel in Kontakt gebracht und wurden darin gespiegelt. Nach einem Moment, ich vermute eine Art Synchronisation,sah ich TaValsh im Spiegel mir gegenüber.
      Trotz der Differenzen und Ungereimtheiten freute ich mich, sie zusehen. Im Nachhinein kann ich mir die Gefühle dazu nicht erklären.Die Werte deuten auf ein frühes Pon Farr hin, aber die Zeit stimmt nicht. Es ist unlogisch, so auf die Situation zu reagieren und ich werde meine abendliche Meditation verlängern.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet

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    • Tasmeen 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Erst heute habe ich mit den Aufzeichnungen gestartet, da ich dem Wunsch TaValsh‘ entsprach, keine digitalen Aufzeichnungen zu machen. Auf der Erde habe ich ein Notizbuch gekauft, in Papierform,und einen dazu passenden Füllfederhalter mit Tinte. Es ist ungewohnt, von Hand zu schreiben, erfüllt aber seinen Zweck. Heute Abend steht eine weitere Verabredung mit TaValsh an.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Tasmeen 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Mein Schlaf war nicht erholsam. In unserem Gespräch kamen wir zu Themen, über die ich lange nicht mehr nachgedacht hatte. Es verlief diesmal besser, ich bekam mehr als kryptische Sätze.

      Erst erzählte ich ihr von dem Notizbuch hier, in dem ich schreibe. Sie erriet die Farben und auf meine Frage, wie sie das wissen konnte, meinte sie, daß sie ihre Augenfarbe vermutet hatte. Was nicht erklären würde, wie sie auf Gold kam. Sie hat auch keine blaugrüne Augenfarbe, daher stellte ich klar, nach welchen Kriterien ich es aussuchte. Ich sagte ihr, daß die Farbe mich an die Tiefen des Universums erinnerte, in dem sie sich offensichtlich herumtreibt, wobei ich den zweiten Teil weg ließ. Ihrer Stimme schwang Enttäuschung mit, kann aber auch sein, ich habe da etwas falsch interpretiert.
      Sie erzählte mir von ihren Geschwistern, die sie dreißig Jahre lang nicht gesehen hatte. Sie waren von Piraten entführt worden und sie fand sie wieder als sie ihre durch das Ritual Fulara entfernte Erinnerungen wiederbekommen hatte.
      TaValsh wechselte das Thema und fragte nach, ob ich nicht Angst hätte, in der Botschaft entdeckt zu werden. Als sie nach dem Spiegel fragte, mußte ich schmunzeln. Da wir noch ohne Bildübertragung waren, hat sie mich nicht gesehen gehabt, aber ich wußte, daß ich mich nun beherrschen mußte, wenn sie mich sah. Allein im Zimmer konnte ich mir die eine oder andere Emotion auch nach außen hin leisten und ihre Stimme verleitete mich durchaus dazu, mich zu entspannen, aber nicht, wenn mich jemand sieht.
      Nachdem wir Sichtkontakt hatten, sprachen wir über die Menschen, Vulkanier, Geruchssinn. Lauter Themen, die recht allgemein waren, aber doch Hinweise darauf geben, daß sie kaum Kontakt zu anderen Vulkaniern ist.
      Ich frage mich, was sie an mir interessant findet. Müßte ich nicht ebenso langweilig für sie sein wie die anderen Vulkanier? Ich dachte immer, V'tosh ka'tur ziehen es vor, untereinander zu bleiben. Vielleicht frage ich sie dazu noch näher.
      Unser Gespräch folgte seltsamen Wegen. Von Tee über heisse Schokolade bis zu dem Satz „Ein Grund mehr, aus dem Rahmen zu fallen.“ Danach fing sie wieder an, in unvollständigen und kryptischen Sätzen zu reden. Sie gab dann zu, daß sie mit ihrem Mann über unsere Gespräche redet.
      Wieder spürte ich diese Emotionen stärker werden, gab ihnen nicht weiter Nahrung. Sie meinte, er habe den Punkt angesprochen, daß sie schon mal andere Vulkanier vom logischen Pfad gebracht hatte und befürchtete, daß mir das ebenfalls passieren würde und geächtet werden würde. Es kostete mich einiges an Überzeugungsarbeit, daß ich für mich selbst verantwortlich bin.
      Abgesehen davon, gehöre ich bereits der Minderheit der Larianer an, die ebenso noch nicht sicher auf Vulkan ist. Sie sagte, sie macht sich Sorgen um mich, weil ihr etwas an mir liegt. Das warme Gefühl spüre ich, wenn ich ihre Stimme in der Erinnerung nochmal zuhöre. Wer macht sich schon, außer meinem Bruder, Sorgen um mich?

      Über ihre Cousine T‘Lena und ihrer Schwester und wie sie sich an ihre Gesuchten nackt anschleichen und meinem Versuch, sie zu necken, daß sie da dabei sein sollte, damit sie erfolgreicher sind, kamen wir auf das Thema Nacktheit. Die Art und Weise, wie sie dann blockierte, ließ mich schlussfolgern, dass es ein wunder Punkt sei, aber sie meinte, dass es das nicht wäre. Sie ergrünte und ich musste fast schon grinsen, weil dies doch ein Thema zu sein scheint, bei dem sie vielleicht Scham empfand, wie die Menschen. Vielleicht färben sie mit ihren Ansichten zu sehr auf sie ab. Auf ihre Frage zu meiner Einstellung dazu, sagte ich: „Zu Nacktheit? Oder Schamgefühl, das die Menschen haben? Du weißt, daß Schamgefühl unlogisch ist. Ich denke, ich habe nichts am Körper, das Du nicht auch kennst. So wie wir aus Respekt in unserer Gesellschaft bekleidet sind, bin ich es hier auch.„ Es schien sie zu faszinieren und ich hatte den Eindruck, sie hatte Interesse daran, mich nackt zu sehen. Dabei ist an meinem Körper nichts besonderes, nichts, was nicht auch andere Frauen an sich haben.
      Ich war sehr amüsiert über unseren Wortwechsel, der danach kam.

      <T`Mari> Natürlich nicht. Wie soll ich sonst den Ruf der unnahbaren und logischen Vulkanierin aufrecht erhalten?
      <TaValsh> *schmunzelt* gute Antwort.
      * TaValsh ertappt sich etwas dabei, wie sie vielleicht neidische gewesen wäre, wenn das nicht so gewesen wäre
      * T`Mari 's Mundwinkel geht kaum sichtbar nach oben und ihre rechte Augenbraue hebt sich.
      <T`Mari> Dann arbeiten wir mal an unserer Vertrautheit, oder?
      <T`Mari> Über was können wir noch reden, ohne daß Du ins Stocken gerätst? Wie Du Deinen Mann kennen gelernt hast?
      <TaValsh> hey.. das könnte man jetzt als Aufforderung sehen das wir daran arbeiten uns nackt zu sehen *schmunzelt*
      <TaValsh> ich gerate nicht ins stocken *zuckt kurz mit der Hand weil sie ein Kissen nach ihr werfen will..aber durch den Spiegel geht das nicht also lässt sie es*
      <T`Mari> Würde Dir das denn gefallen?
      * T`Mari streicht mit der Hand den Stoff der Hose am Oberschenkel glatter
      * TaValsh mustert sie und kneift kurz die Augen zusammen.
      <TaValsh> Hm und wenn ich darauf noch nicht antworten will?
      <T`Mari> Sagt das nicht mehr als jede andere Antwort?
      <TaValsh> das hast du gesagt *schmunzelt*
      <TaValsh> nun gut willst du das von meinem Mann hören?
      * T`Mari trinkt erneut von ihrer Tasse und leert sie. Dabei hebt sie den Kopf, um den letzten Tropfen zu bekommen.
      * T`Mari sieht wieder zu ihr.
      * TaValsh schaut ihr dabei genau zu, sieht sie doch auch ihren hals
      <T`Mari> Wenn Du von ihm erzählen willst und kannst. Oder jemand anderes, ganz wie Du willst. Ich will wissen, wie Du zu der Frau wurdest, die Du jetzt bist. Wer und was Dich beeinflusst hat.

      Sie erzählte von ihrem Mann, wie er als Ensign an Bord kam und ihn dann für schwul hielten. Sie hat ihn ‚zurecht gestutzt‘ und dann hat er mit ihr geflirtet. Trotz der Gerüchte über Verführung Untergebener kamen sie zusammen.
      Ich war überrascht, daß sie außerhalb des Pon Farrs ihn als Partner akzeptiert hatte und fragte direkt nach. Die Direktheit schien sie zu überraschen, aber sie antwortete darauf.
      Mit einem Menschen wäre ein solch direktes Gespräch nicht möglich, da diese zuviel Scham in sich tragen. Vermutlich durch Erziehung oder Religion. Sie fragte mich danach ebenfalls direkt und wir fanden eine weitere Gemeinsamkeit: die Partner bei unseren Pon Farr überlebten dieses nicht. Bei mir waren es fünf, bei ihr weiß ich es nicht, aber wenigstens zwei, denke ich. TaValsh sieht hier Gesprächsbedarf, was mich neugierig macht, denn ich sehe hier nichts, außer, daß ich vermutlich das nächste mal ohne potentiellen Partner nicht überleben werde.
      Wir werden die Möglichkeiten durchgehen, vielleicht sieht TaValsh mehr als ich.
      Wenn ich mir TaValsh ansehe, die damit keine Probleme zu haben scheint, wäre es logisch, ihren Weg, den Weg der V'tosh ka'tur zu testen. Vielleicht ist meine Denkweise ihrer näher als ich bisher dachte. Die V'tosh ka'tur, auf die T‘Pol und Captain Archer trafen, lehnten die Lehren Suraks nicht ab, sondern versuchten, diese zu integrieren. Nach T‘Pols Bericht war deren Kontrolle aber bei weitem nicht so gut, wie sie sein sollte. Ich werde mir die letzten Berichte durchlesen, vielleicht finde ich mehr zu den V'tosh ka'tur und wie sie die Zeit des Pon Farr verändern.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Tasmeen 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      TaValsh war wieder da, offensichtlich ist sie jedesmal außer Dienst und bereits umgezogen. Es könnte interessant sein, sie in Uniform zu sehen - in der Gala-Uniform. Nach meinen bisherigen Erfahrungen sehen alle in einer Gala-Uniform der Menschen besonders gut aus.

      Ich erzählte ihr von meinem Training mit Varadis und dass er am Ende drei Meter weit flog. Sie zeigte Interesse an einem Kampf mit mir und ich sagte ihr, daß unser Kampf mehr Körperkontakt hat als ein Schwertkampf oder ähnliches. Ihre Antwort amüsierte mich, sie wäre auch dafür zu haben. Auf meine Frage, ob sie eine Idee hat, wann wir uns sehen werden, konnte sie mir mal wieder keine Antwort geben. Sie beugte sich vor und ihre Augen nahmen mich gefangen. Die verschiedenen Grüntöne, ineinander übergehend, sind faszinierend. Ich war so konzentriert, dass sie mich ansprach. Mir ist das bisher noch nie passiert, dass ich so … fokussiert war.

      Sie nannte mich „Süsse“. Das fand ich doch etwas unangebracht, vor allem, wenn sie es so verwendet, wie die Menschen. Als ich den Sachverhalt sachlich erklärte und dass ich nicht süßlich bin, verstand ich die Anspielung von ihr durchaus, aber das dürfte noch eine lange Zeit sein, bevor sie ans Ziel kommt. Abgesehen davon, sie müsste ja vor Ort sein.

      Sie fragte nach Svjar und ich erzählte ihr, wie er so ist und wie wir die gemeinsame Zeit auf der Farm verbringen. Schließlich lebte ich da meine Leidenschaft der Tierbeobachtung zum ersten Mal richtig aus, ohne dass mich einer der Professoren nervte. Ich versuchte, ihr zu erklären, wieso insbesondere mein Bruder sich lieber um Tiere kümmerte als die Gesellschaft anderer Vulkanier zu suchen. Ich hoffe inständig, dass ihm bei der Umformung der Gesellschaft unter den Syrraniten nichts zustößt.

      Wir sprachen über ihre Kinder und meine fehlenden Fähigkeiten im Umgang mit solchen. Sie versprach, mir mal ihre Kinder vorzustellen. Ihre Idee, dass jetzt die richtige Zeit für Kinder wäre, empfand ich als absurd. Wozu sollte das gut sein, wenn ich nicht mal einen Partner finden kann, den ich nicht ablehne.

      So darüber nachdenkend, ist es seltsam, dass ich mich trotz des Verlangens dagegen gewehrt habe. Vor allem Naro, mein Verlobter, war durchaus ein akzeptabler Kandidat. Aber auch er wollte dem Verlangen nicht nachgeben. Die anderen, die mir danach zugeteilt wurden, waren so unwürdig, dass es schon eine Beleidigung war.

      TaValsh wusste zwar mehr dazu zu sagen, aber nichts zu den rein chemischen Abläufen, die in einem Körper nötig sind, um in Pon Farr zu kommen und die Kontrolle zu verlieren. Dazu kommt, dass nur durch die Hormone die Fortpflanzung initiiert werden kann. Ich werde das Rätsel aber noch lösen, notfalls werde ich doch medizinische Auskünfte einholen.

      Ob die Priesterinnen von Selaya tatsächlich Gefühlen außerhalb des Pon Farr nachgeben, bezweifle ich allerdings. Auch bei Menschen gibt Gemeinschaften, die enthaltsam leben.

      Hitzkopf und Sturkopf, wir wären wirklich eine .. hitzige Kombination, wenn wir aufeinander treffen. Ich könnte sie in ihren Pool werfen, sie schwimmt gerne, sagte sie. Frage ist, ob mit oder ohne Kleidung. TaValsh gab danach zu, dass mich gerne lächeln sehen würde. Ich gab nach und lächelte leicht. Sie wollte meinen Blick wieder gefangen nehmen, aber sie schien sich zurück zu nehmen. Ob es an meiner Bemerkung zu den Träumen lag?
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Tasmeen 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Ich hatte den Koffer mit dem Kristall und Spiegel schon vorab geöffnet und mich dann in die Lektüre der Zeitmaschine von H.G. Wells, eine Empfehlung von einem der menschlichen Diplomaten, vertieft. TaValsh erschreckte mich sehr als sie mich durch den Kristall ansprach. Sie schien überrascht zu sein, daß ich mich für menschliche Literatur und alte Science-Fiction interessiere. Für mich ist es einfacher Zugang zu der Denkweise und Zukunftsvorstellungen der Menschen. Ich habe erfahren, daß TaValsh bislang die Lehren Suraks, selbst die vor der Entdeckung des Kirshara, nicht gelesen hat. Mein Angebot, die aktuellste Version durchzugehen, schien sie, obwohl sie den V'tosh ka'tur angehört, wenig interessiert zu sein. Meines Wissens nach lesen sie die Schriften, interpretieren sie aber anders als der Großteil des vulkanischen Volkes.

      Sie hat ein Treffen mit einer Freundin, einer Ärztin. Sie hat ihr das Leben damals gerettet als sie von einer Schlange oder einem schlangenähnlichen Außerirdischen gebissen worden ist. Leider konnte oder wollte sie mir nicht mehr zu der Spezies erzählen, schon wieder diese Geheimsache. Aber wieso sollte jemand vom Geheimdienst Standardpatrouille fliegen?

      Sie fragte nach den Menschen in meiner Umgebung und ich beschrieb ihr die Menschen und Trill, mit denen ich am meisten zu tun hatte. Dabei kamen wir auf unsere Ermittlung auf der Erde zu sprechen und daß ich dort wegen Mordverdacht verhaftet worden bin. Erst durch die Bestimmung des Alters der Blutprobe und damit dem Nachweis, daß die Spuren am Tatort mein geklontes Blut aus der gestohlenen DNA-Datenbank war, entkräftete die Anschuldigung.

      Auf meine Frage nach einer guten Schneiderei in San Francisco für die Gala-Uniform konnte TaValsh mir zwar nicht helfen, aber sie warnte vor Rast & Ruh. Erst deutete sie mit Killerrobortern, die einen töten wollen, eine Geschichte an und erzählte mir dann, daß sie mit der Crew dort essen gewesen war und die Bewertungen sehr gut waren. Wie sich herausstellte, war eine Hälfte des bestellten Essens sehr gut, aber die andere Hälfte ungenießbar. Sie wollte dann entsprechend bewerten, wurden aber von dem vom Restaurant gestellten Taxi beinahe getötet, standen dann Killerrobotern und Drohnen gegenüber und wurden in die Ecke gedrängt. Sie haben dann eine 5-Sterne-Bewertung abgegeben und konnten unbeschadet gehen, aber ich bin enttäuscht, daß sie im Nachhinein keine Möglichkeit gefunden haben, dem Restaurant die Bewertung zu entziehen oder diesen Mordversuch verfolgen zu lassen. Als ich anbot, mich darum zu kümmern, wollte sie mir die Adresse nicht geben.

      Ihr Ablenkungsversuch war durchschaubar und offensichtlich, aber sie redete wieder von Vorschriften. Ich werde selbst Recherchen durchführen, vielleicht finde ich etwas. Wir sprachen über die Anzahl der Kinder an Bord und Zivilisten, die als Lehrkräfte da sind. Mit "444 Mann" ist die Crew recht groß und ich neckte sie damit, dass sie nur Männer in der Crew hätte. Sie drängte auf das Ende des Gesprächs, weil sie ihre Freundin treffen wollte und ließ dabei durchblicken, dass sie mehrere Tage nicht zu sprechen sein würde. Es klingt gefährlich und ich nahm ihr das Versprechen ab, dass sie wieder zurückkommt. Ich werde die nächsten Tage abends den Kristall offen hinstellen, dann kann sie sich melden. Vielleicht habe ich bis dahin auch die neue Uniform.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Tasmeen 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Ich hatte den Koffer mit dem Kristall und Spiegel schon vorab geöffnet und mich dann in die Lektüre der Zeitmaschine von H.G. Wells, eine Empfehlung von einem der menschlichen Diplomaten, vertieft. TaValsh erschreckte mich sehr als sie mich durch den Kristall ansprach. Sie schien überrascht zu sein, daß ich mich für menschliche Literatur und alte Science-Fiction interessiere. Für mich ist es einfacher Zugang zu der Denkweise und Zukunftsvorstellungen der Menschen. Ich habe erfahren, daß TaValsh bislang die Lehren Suraks, selbst die vor der Entdeckung des Kirshara, nicht gelesen hat. Mein Angebot, die aktuellste Version durchzugehen, schien sie, obwohl sie den V'tosh ka'tur angehört, wenig interessiert zu sein. Meines Wissens nach lesen sie die Schriften, interpretieren sie aber anders als der Großteil des vulkanischen Volkes.

      Sie hat ein Treffen mit einer Freundin, einer Ärztin. Sie hat ihr das Leben damals gerettet als sie von einer Schlange oder einem schlangenähnlichen Außerirdischen gebissen worden ist. Leider konnte oder wollte sie mir nicht mehr zu der Spezies erzählen, schon wieder diese Geheimsache. Aber wieso sollte jemand vom Geheimdienst Standardpatrouille fliegen?

      Sie fragte nach den Menschen in meiner Umgebung und ich beschrieb ihr die Menschen und Trill, mit denen ich am meisten zu tun hatte. Dabei kamen wir auf unsere Ermittlung auf der Erde zu sprechen und daß ich dort wegen Mordverdacht verhaftet worden bin. Erst durch die Bestimmung des Alters der Blutprobe und damit dem Nachweis, daß die Spuren am Tatort mein geklontes Blut aus der gestohlenen DNA-Datenbank war, entkräftete die Anschuldigung.

      Auf meine Frage nach einer guten Schneiderei in San Francisco für die Gala-Uniform konnte TaValsh mir zwar nicht helfen, aber sie warnte vor Rast & Ruh. Erst deutete sie mit Killerrobortern, die einen töten wollen, eine Geschichte an und erzählte mir dann, daß sie mit der Crew dort essen gewesen war und die Bewertungen sehr gut waren. Wie sich herausstellte, war eine Hälfte des bestellten Essens sehr gut, aber die andere Hälfte ungenießbar. Sie wollte dann entsprechend bewerten, wurden aber von dem vom Restaurant gestellten Taxi beinahe getötet, standen dann Killerrobotern und Drohnen gegenüber und wurden in die Ecke gedrängt. Sie haben dann eine 5-Sterne-Bewertung abgegeben und konnten unbeschadet gehen, aber ich bin enttäuscht, daß sie im Nachhinein keine Möglichkeit gefunden haben, dem Restaurant die Bewertung zu entziehen oder diesen Mordversuch verfolgen zu lassen. Als ich anbot, mich darum zu kümmern, wollte sie mir die Adresse nicht geben.

      Ihr Ablenkungsversuch war durchschaubar und offensichtlich, aber sie redete wieder von Vorschriften. Ich werde selbst Recherchen durchführen, vielleicht finde ich etwas. Wir sprachen über die Anzahl der Kinder an Bord und Zivilisten, die als Lehrkräfte da sind. Mit "444 Mann" ist die Crew recht groß und ich neckte sie damit, dass sie nur Männer in der Crew hätte. Sie drängte auf das Ende des Gesprächs, weil sie ihre Freundin treffen wollte und ließ dabei durchblicken, dass sie mehrere Tage nicht zu sprechen sein würde. Es klingt gefährlich und ich nahm ihr das Versprechen ab, dass sie wieder zurückkommt. Ich werde die nächsten Tage abends den Kristall offen hinstellen, dann kann sie sich melden. Vielleicht habe ich bis dahin auch die neue Uniform.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • 2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Die Zeit verfliegt viel zu schnell. Während TaValsh irgendetwas mit dieser Freundin unternommen hat, ließ ich mir eine Gala-Uniform anfertigen, die dem Schnitt der Menschen entgegen kam. Der Schneider war sehr entgegenkommend und achtete darauf, dass sie meinen Vorgaben entsprach. Die Gewänder als Botschafterin sind da recht konturlos,deshalb zeigt die Uniform ein wenig von meiner Körperkontur. Der Kragen schließt oben am Hals, so dass sich keiner des Diplomatenkorps sich beschweren kann. Die Jacke ist weiß, die Ärmelaufschläge spiegeln das Muster der Uniform als SubCommander wieder. Die Hose habe ich in schwarz gewählt, eng genug, dass ich darin gut laufen kann, aber weit genug, um sie über die Stiefel zubringen. Mein Rangabzeichen habe ich in den Kragen sticken lassen.

      Ich probierte die Uniform vor dem Spiegel an, so dass ich nicht gleich merkte, dass TaValsh die Verbindung geöffnet hat. Ich drehte alles zu mir herum, aber sah dann nur eine Badezimmertüre. Kurz darauf sah ich TaValsh im Spiegel des Badezimmers. Vielmehr ihre nackte Rückseite und anscheinend hat sie es nicht mitbekommen. Ich meldete mich mit „Ein schöner Rücken kann auch entzücken.“ was sie ergrünen ließ, wieso auch immer. Sie trat aus dem Bereich des Spiegels und kehrte mit feuchten Haaren und einem Handtuch um sich gewickelt vor den Kristall.

      Ihr gefiel meine Version der Gala-Uniform und meinte, sie würdezu dem Anlass passen. Dass sie mir stehen würde, ließ mich ergrünen, wieso auch immer. Ihr Treffen war anscheinend anstrengend und sie war sogar in Lebensgefahr. Sie rückte nur nach und nach mit den Informationen heraus: bei der archäologischen Expedition suchten sie einen Kristall, der eigentlich ein Splitter war. Sie wurden von Piraten überfallen und dann kam ein Kristallschiff, zu dem dieser Splitter gehörte und das Schiff der Piraten, an dessen Bord sie waren, wurde zerstört. Wie sie es geschafft haben, zu überleben,weiß ich nicht, aber ihre Chefingenieurin hat sich auch noch verdoppelt und hat jetzt einen aggressiven Zwilling.
      Die Fremden im Kristallschiff hätten sie mit zu dem Grab ihrer Tochter nehmen können, aber sie wäre dann nicht mehr zurückgekommen. Wieso sie nicht hätte zurückkommen können, habe ich nicht nachgefragt, ich war froh, dass diese Katya sie davon überzeugt hat, dass sie nicht geht. Ich hätte nie erfahren, was passiert ist.

      Ich fragte nach ihrer Meinung zur Wahl der Erdregierung und ob die Menschen wohl eine wählen würden, die offen für den Kontakt mit uns sein würden, also uns Außerirdischen. Sie meinte, ja, und dass sie die Nachrichten mitbekommen würde. Auch wenn sie es leise sagte,meinte sie, dass ich sie nicht spoilern könnte, aber sie wäre nicht allwissend. Wieder so eine seltsame Situation.

      Sie erschien mir müde und ich begann mit einem der Lieder, die ich Kind hörte. Es schien sie zu amüsieren, dass ich ihr dieses Lied vorgesungen habe und meinte, schon mit mir zu reden, würde sie entspannen. Ich denke immer noch, dass es ihr gut tut, ausgiebig zu schlafen. Sich von mir beobachten lassen will sie aber nicht.Vermutlich wäre es ihr auch unangenehm, wenn ihr Mann dann den Behälter schließen würde. Dass ich ihren Schlafanzug sehen würde,amüsierte mich.

      Sie legte sich dann doch auf das Bett und ich sang ihr das Lied komplett vor. Sie schien immer wieder die Augen zu schließen, auf die Entfernung war das nicht gut zu erkennen. TaValsh verabschiedete sich mit einem in die Luft gehauchten Kuss und einem Schlaf gut,bevor sie die Verbindung beendete.

      Inzwischen genieße ich die Gespräche, selbst wenn sie in einer Sackgasse landen, weil sie irgendwelche Geheimnisse wahren muss. Das,über das wir reden können, ist dagegen schön. Ihr Flirten hat sie inzwischen sehr zurückgenommen, wieso auch immer. Ein bisschen vermisse ich sogar das, das „Spiel mit dem Feuer“ wie die Menschen sagen würden. Es macht die Gespräche spannend, gefährlich,wenn auch nur für meine emotionale Stabilität. Der Kuss lässt mich hoffen, dass ihr Interesse an mir nicht komplett abgekühlt ist.

      Jetzt steht die Wahl der Erdregierung an und wird vermutlich das nächste sein, über das ich mit TaValsh reden kann. Hier in der Botschaft kann ich keine weiteren Untersuchungen am Kristalldurchführen, erst wieder an Bord der Pioneer. Aber vielleicht treffe ich noch Experten, die mir etwas über Kristalle und Kommunikation beibringen können.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • [bevor sie die Pioneer betritt]
      2155, Solsektor, Erde, Vulkanische Botschaft

      Während ich auf meinen Transport wartete, kam ich ins Nachdenken und erinnerte mich an TaValshs Ehemann, Lao Tan. Sein Bart trieb meine Gedanken zurück an Taschok, der einen Vollbart getragen hatte. Das dritte Pon Farr und diesmal fühlte mich wie auf dem Viehmarkt, gezwungen von diesen Emotionen, diesem Drang. Ich erinnere mich, wie er versuchte, in meine Gedanken einzudringen und mich zu zähmen, zu beherrschen. Meine Wut war gleißend und erst nach dem Kampf spürte ich die Hämatome, während das Pon Farr abklang. Außerhalb des Pon Farr komme ich mit den meisten gut zurecht, aber allein der Gedanke, mich jemandem zu unterwerfen, ohne das entsprechende Vertrauen, verstärkt die Emotion Wut und ich kann sie erst in einer längeren Meditation beruhigen. Der Transport zum Schiff wird mir die Zeit und Ruhe geben, daher ist es gut, wenn ich dort wieder in mein Quartier zurückkehren kann.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • 2155 Solsektor, Pioneer

      Ich war wieder an Bord der Pioneer als wir unser nächstes Gespräch führten. Über den Grund, wieso ich die Botschaft verlassen habe, über Kleidung bis hin zu ihrem Ferienhaus streiften wir wieder viele verschiedene Themen. Darunter auch noch unsere Begegnung auf dem Handelsschiff und

      Seltsam wurde es als ich scherzhaft meinte, ob es um Parallelwelten geht wie in der Serie Slider, die ich auf der Erde gesehen hatte. Das Konzept, die Idee dahinter, wird von der Vulkanischen Universität nicht unterstützt. TaValsh fragte, was, wenn es wahr wäre. Was wäre dann wohl? Ein Gedankenspiel, das selbst ein vulkanisches Gehirn in den Irrsinn stürzen könnte.

      Wir vertieften dies nicht weiter, sondern spielten ein Spiel der Vorstellungskraft und kamen an meine Grenzen. Grenzen, gesetzt durch Erinnerungen. Ich sollte sie überwinden können, denke ich. Kontrolle zu überlassen, allein der Gedanke fällt mir schwer. Dabei kann ich auch Kontrolle überlassen, beispielsweise wenn wir mit der Pioneer fliegen oder wenn Captain Takahashi Befehle gibt. In der Meditation werde ich Antworten finden.

      Als ich an Bord kam, traf ich auf Axilya Lekev, eine Coridanerin. Sie trug eine Maske, die, wie ich nachgelesen habe, manche Coridaner tragen, manche nicht. Ich begrüßte sie an Bord und später in der Messe traf ich sie wieder, weil ich mir einen Tee geholt hatte. Sie bat mich, ihr Consil zu werden und ich stimmte ihr, nachdem sie mir den Sachverhalt erklärt hatte, zu.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Solsektor – Erde – Pioneer
      TaValsh war diesmal sehr gut gelaunt. Sie wollte aber nichts sagen, wieso. So erzählte ich ihr davon, dass ich Consil von Axilya geworden bin und was das alles beinhaltet. Die Maske von Axilya scheint eine Urangst von Menschen anzusprechen, vor Reptilien und vor einem Gesicht ohne bekannte Mimik. TaValsh erwähnte die Furien und ich dachte da an die mythischen Wesen aus der einen Serie, die ich neulich gesehen hatte. Schnell wurde klar, dass sie nicht diese Wesen meinte, sondern sie ein Volk der Furien kennen gelernt hatte.

      Gerne würde ich all diese Dinge selbst sehen, von denen sie nicht sprechen darf, aber dann müsste ich mich ihrer Crew anschließen und den Kontakt zu meinem Bruder und anderen mir wichtigen Personen beenden. Dazu bin ich nicht bereit.

      Ihre Crew, aber nicht sie selbst, nehmen gerade an einem Shuttlerennen teil, ein sportliches Ereignis. Sie gab zu, nicht gut fliegen zu können, aber Lao Tan nimmt daran teil.

      Kurz sprachen wir über die Koalition und ich erwähnte die Wahl der Erdregierung. Sie zeigte größtes Interesse daran, wann sie stattfindet, und dass die Menschen ein Feuerwerk veranstalten würden. TaValsh riet mir, ein Apartment zu mieten, um es besser beobachten zu. Auf ihr Drängen hin und mit ihrer Beratung buchte ich eines in 1772 Lombard Street, San Francisco. Erst danach sagte sie, sie könne nicht per Kristall dabei sein. Ich werde also eine Aufnahme des Feuerwerks machen, damit sie sieht, was sie verpasst. Ich habe den Eindruck, dass ich irgendetwas übersehe.

      Sie erzählte mir von Maria, die Freundin, die sie gerade besucht. Sie ist Mutter, hat einen Sohn, und hat königliche Pflichten. Von da aus kamen wir auf die unterschiedlichen Lebensspannen von Menschen und Vulkaniern und der Angst vor dem Tod. Ein Thema, das TaValsh nicht sonderlich liegt, während ich mich mit Svjar immer wieder dem Tod stelle und gelernt habe, damit umzugehen.

      Sie sagte, dass Maria eine Andorianerin an Bord besucht und ich war überrascht, dass die Zusammenarbeit bei ihr an Bord schon vor der Unterzeichnung der Koalition schon im Gange ist. Die Last der Geheimnisse ist eine starke Bürde für TaValsh, die sie zwar mit Lao Tan teilt, aber ich merke ihr an, wie es sie belastet, nicht frei reden zu können.
      TaValsh fragte, mit wem ich rede, wenn mich etwas belastet und ich nannte Svjar. Nun wurde sie neugierig auf ihn und ich erzählte von ihm. Ich bin überzeugt, er würde sie, auf seine Art, mögen. Ich habe sie eingeladen, mich bei ihrem nächsten Landgang auf der Farm meines Bruders zu besuchen. Dann könnte ich ihr all die schönen und besonderen Plätze zeigen.

      Wir beendeten das Gespräch, da es spät war, und ich ging gleich schlafen. Dafür meditierte ich am nächsten Morgen länger.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • [Es kommen mehrere Posts, da wir das alles über mehrere Monate hinweg ausgespielt haben.]

      2155

      Ich hatte Essen eingekauft, um mir beim Feuerwerk in der Wohnung ein selbstgemachtes Essen zuzubereiten. Als ich die Wohnung betrat, wurde ich von TaValsh überrascht. Wir aßen zusammen und beobachteten das Feuerwerk. Ich gab der Versuchung am Ende nach, wir küssten uns und verbrachten die Nacht in einem Bett.

      Den Tag verbrachten wir in San Francisco, sahen uns die Stadt an und aßen beim Italiener.

      Sie hat mich in ihr Ferienhaus eingeladen und ich dachte den ganzen Abend darüber nach, ob ihr folgen sollte. Da sie darauf bestand, mir die Augen zu verbinden, während der Reise, kostete es mich doch einiges an Vertrauen, mit ihr zu gehen.

      Schnell merkte ich, dass die Reise mit verbundenen Augen teilweise vorgetäuscht war. In einem Pod durfte ich die Augenbinde abnehmen. Die Technik war mir unbekannt. Wir landeten auf einem Planeten ohne Stern in einer Gegend, in der Stürme das einzige Licht für den Planeten waren. TaValsh zeigte mir das Haus und wir unterhielten uns dann viel.

      Nach einem Randori kamen wir uns näher und ich gab nach, vertraute und ließ zu, dass wir intim wurden. Es war .. anstrengend, aufregend, viele chaotische Emotionen. Geschlafen habe ich erstaunlicherweise sehr gut. Ich bin selbst überrascht, wie sicher ich mich bei ihr fühle, selbst wenn sie mir nicht alles sagt. Vor allem, wenn sie ihre Arme um mich legt, empfinde ich große Geborgenheit. Dabei kenne ich sie eigentlich nicht lange, sie ist jünger. Gefühle in dieser Intensität sind schwer zu bewerten. Zumindest für mich. TaValsh kam mir näher als selbst Svjar in den letzten Jahren.

      Wir besuchten Tan, die Kinder Tali, Leilani und Chi'Van auf einem anderen Planeten. Die Eltern von Tan kochten und luden auch mich zum Essen ein. Erst hatte ich die Befürchtung, mit den Kindern nichts anfangen zu können, aber sie wirken recht verständig. Auch den Hund Shani lernte ich kennen, sehr streichelbedürftig. Das Essen war gut, bis der Vater von Tan den Namen des Planeten, Bajor, unbeabsichtigt preis gab. Ich überspielte die Situation, aber ich fragte später bei TaValsh nach.

      Meine Theorien wurden auf zwei Stück reduziert: Geheimdienst, welche aber eine immer geringere Wahrscheinlichkeit hatte, und Reisen in/aus der Zukunft. Wie es sich herausstellte, hatte ich dann letzten Endes richtig geschlussfolgert. Als ich beschloss, mangels Nachtkleidung, schlafen zu gehen, blieb TaValsh bei mir, um mit mir den Aufgang der Sonne über Bajor zu beobachten. Etwas, das ich schon lange nicht mehr gemacht habe.

      Wir suchten zusammen Kleidung für mich aus, da wir etwas länger bleiben würden. In der Küche erwischte uns Chi'Van, wie mich TaValsh küsste, kommentierte dies mit einem "Iiihh", ließ sich aber von seinem Frühstück ablenken. Den Tag verbrachte ich mit den Kindern, redete mit Tan und wie seine Gedanken zu dieser Beziehung mit TaValsh ist. Wir schliefen nebeneinander, am nächsten Morgen brachte mir TaValsh das Frühstück ans Bett. Die anderen waren schon unterwegs, so dass ich, weil wir zum Ferienhaus zurückkehrten, den Kindern Bilder von vulkanischen Tieren zeichnete.

      Zurück auf dem "Sturmplaneten" unterhielten wir uns und ich erzählte ihr von meinem Khas-Wan auf Vulkan. Danach zeigte sie mir die Vorzüge und Möglichkeiten einer Badewanne, ich setzte die Aktivitäten im Bett fort. Ich denke, meine Lernkurve ist gut, es schien ihr gefallen zu haben.

      Ein Anruf kam herein und TaValsh nahm ihn im Bademantel an. Währenddessen bin ich dann wieder nach draußen, während ich sie mit einem Tablet herumlaufen gesehen habe. Wie sich herausstellte, wurde ihr eine Raumstation angeboten. Ich verstand erst nicht die Aufregung deswegen, aber anscheinend ist diese Station an einem Ort, von dem aus sie Kanäle in weit entfernte Gebiete verwenden kann. Und sie hofft, ihre Tochter Valerie besuchen zu können, auch wenn sie bereits gestorben ist. Ich wollte nicht weiter nachfragen, da es sie anscheinend sehr belastete.

      Von der Station erzählte sie mir ein paar Sachen und auch von den bislang nicht betretbaren Bereiche. Ich machte Vorschläge, was alles ausprobiert werden könnte, um doch hinein zu kommen. Insbesondere mit diesem seltsamen Nebel. Eine Temperaturreduzierung sollte den Zustand von gasförmig in flüssig oder fest bewirken. Hoffentlich erzählt sie mir, ob die Idee umgesetzt worden ist.

      Es verletzte mich allerdings, dass sie seit dem Anruf fast nur noch auf die Station fixiert war und mich sofort zurückschicken wollte. Als ob ich plötzlich unwichtig und ein altes Spielzeug wäre. Diese vielen verschiedenen Gefühle in dieser Intensität machen es auch nicht einfacher, sie zu kontrollieren.

      Wir machten noch Bilder, von uns mit einer bajoranischen Blume, vor dem stürmischen Himmel, eines nur mit ihr.

      TaValsh wollte mir weitere Erinnerungen schaffen, aber die Zeit war knapp. Kurz danach ging es zurück nach Bajor. Während sie Tan informierte, ließ ich mir von den Kindern vom Zoo erzählen und sie malten mir die Tiere auf, die sie gesehen haben. Tan ließ Bilder uns allen machen und schenkte mir eine schöne Teedose mit dem Deka-Tee. Dann kam der Abschied. Allein der Gedanke an Abschied war schon auf der Reise zurück schwer, aber als der Zeitpunkt näher rückte, wurde das Chaos stärker, fast bis zum körperlichen Schmerz.

      Dennoch verabschiedete ich mich erst von den Kindern, dann von Tan. Er mußte mir versprechen, auf Tavalsh und die Kinder aufzupassen. TaValsh küsste mich zum Abschied und sprach davon, dass wir über den Kristall in Kontakt bleiben würden. Ich erklärte, dass erst noch auf die Pioneer zurück muss, bevor ich nach Vulkan komme, um mit Svjar zu sprechen. Ich berührte ihre Wange, küsste sie und ging durch das Portal, schaute zurück, bis es sich schloss.

      Die Gefühle überschwemmten mich. Ich benötigte einige Zeit und mehrere lange Meditationen, um sie zu sortieren. Nach einem Tag der Sammlung und nachdem ich den Sonnenaufgang in San Francisco beobachtet hatte, kehrte ich auf die Pioneer zurück.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • Einen Tag später

      Die Pioneer ist schneller fertig geworden als ich dachte. Wir haben den Orbit der Erde verlassen, um zum Vega-System zu fliegen. Die Ereignisse lassen uns kaum Zeit, um mehr zu machen als zu arbeiten, essen und zu schlafen. Deswegen und weil ich noch mit der Kontrolle der Gefühle kämpfe, habe ich den Kristall bislang nicht aktiviert. Was ist, wenn ich mich nicht kontrollieren kann? Ich habe hier noch Aufgaben zu erledigen und die Zeit ist zu knapp, um lange Meditationen durchzuführen.

      Am nächsten Tag

      Auf dem Weg zur Vega-Kolonie trafen wir in einem experimentellen Schiff einen Piloten namens Berlinghoff Rasmussen. Ein seltsamer Mensch.

      Außerdem fanden wir ein Suliban-Schiff durch ein verzerrtes Signal, verschmolzen mit dem Planetoiden. Wir haben das Schiff geborgen und untersuchen die Bestandteile. Spuren auf zellulärer Ebene werden wir im Inneren suchen müssen. Dabei gerieten wir in eine Zeitschleife, die uns immer wieder das Gleiche erleben ließ. Während das Außenteam mehrmals eine halbe Stunde durchlebte, vergingen außerhalb der Schleife 27 Stunden.

      Jetzt bin ich müde.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • Ich habe den Kristall heute aktiviert. Vielleicht kann ich dann wieder besser schlafen, wenn ich ihre Stimme gehört habe.

      Ich fragte als ich sie im Spiegel erblickte: "k'diwa. Seid Ihr gut auf der Station angekommen?" Die Trennung ist immer noch schmerzhaft. Die Familie richtet sich gerade auf der Station ein. Im Gespräch bekräftigte ich, dass ich in ihre Zeit komme. Anscheinend war es ihr nicht klar gewesen. Wir sprachen wieder verschiedene Themen an, das ging über die Auswahl von Partnern, dass wir zusammen Kinder haben könnten, Horrorfilme, Königin TaValsh und ob ich bei der Auswahl des Quartiers mit berücksichtigt werde.

      Ich grub mich während des Gesprächs in meine Decke ein, weil die Temperaturen durch den Nachtmodus an Bord herab gesenkt worden ist und am Schluss wollte sie einen Eimer kalten Wasser über mir ausschütten. Das war für mich das endgültige Zeichen, dass wir beide Schlaf brauchten und beendete das Gespräch. Die Vorstellung allein weckte das Gefühl des Ärgers und das wollte ich nicht weiter fördern.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • Kaum hatten wir die Situation überstanden, überraschte uns ein Kollisionsalarm, mit einem riesigen Trümmerstück, das vermutlich von einer Station stammte. Ein Außenteam ging an Bord, um es zu untersuchen und traf auf ein sprechendes Skelett, das weder Lebenszeichen noch Energie von sich gab. Das Team konnte rechtzeitig auf die Pioneer zurückkehren, bevor das Objekt wieder verschwand. Ein 3D-Modell des Objekts ist angefertigt worden und ist in der Datenbank.

      Auf unserem Weg zur Vega-Kolonie hatte sich die Situation vor Ort verschlechtert. Es besteht die Gefahr, dass die Kolonie die Vereinigte Erde verlassen könnte. Deswegen bereiteten wir, also Takahashi, Hansen und ich uns darauf vor, die Verhandlungen zu führen.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • Während sich ein Außenteam die Lage vor Ort angesehen hatte, bereiteten wir uns auf der Pioneer vor.

      Wir gingen als Verhandlungsdelegation auf den Planeten und Somi Than erläuterte dem Gouverneur und seinen Beratern ihr Konzept einer Neuausrichtung der Industrie vor mit Abnahmegarantie von der Allianz. Sie hat ihre Aufgabe gut gemacht, fand ich.

      Nachdem wir bereits wieder einige Stunden an Bord waren und mitbekommen hatten, dass sie auch mit der Allianz Kontakt gehabt hatten, kam der Kontakt vom Gouverneur. Er teilte uns vorab mit, dass er am nächsten Tag den Austritt der Vega aus der Allianz verkünden würde.

      Welche Auswirkungen das nun auf die Kolonie haben wird, kann ich gar nicht abschätzen, aber aus meiner Erfahrung heraus, macht Gemeinschaft stärker. Andererseits sehen sie ihre eigene Wirtschaft bedroht, haben keine Zukunftsvision und wenn die Allianz nicht auf sie eingegangen ist, können wir auch nicht helfen. Hier lag es an den Offiziellen der Allianz.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • In der Pressekonferenz auf Vega wurde der Austritt aus der Allianz bekannt gegeben. Wir trafen bei der Veranstaltung mehrfach auf Rasmussen, der meine Aufnahmen, die ich für das vulkanische Archiv anfertigte, unbedingt haben wollte. Als wir wieder an Bord kamen, rief Admiral Yamamoto Captain Takahashi über Subraum und beorderte sie zurück auf die Erde, um das Daedalus-Projekt zu übernehmen als Leiterin des UESPA-Konstruktionsbüros.Daher machten wir uns auf den Weg.

      Auf dem Rückweg zur Erde wurde die Pioneer überraschend beschädigt. Der Antrieb war schwer beschädigt, wir mussten befürchten, alle zu sterben, wenn wir keine Hilfe bekommen.
      Die Langstreckenkommunikation war ausgefallen, die Sensoren waren beeinträchtigt. Somi Than war in den Maschinenraum geeilt und wie sich herausstellte, waren viele der Techniker bei der Explosion getötet worden, nur zwei sind im Moment schwer verletzt. Eine Sonde in die Richtung von Vulkan als nächstgelegener Planet mit Werft, brachte die Selthaya auf unseren Weg, während wir in Richtung Vulkan krochen. Vorher hatten wir aus den den Wrackteilen die mitgenommen, die nicht unserem Schiff zuordenbar wurden.

      In der Werft bekamen wir volle Unterstützung durch den Werftleiter Commander Melor. Er hatte uns positiv in Erinnerung und unterstütze Lt. Than, indem er mehr als eine Reaktorkammer mit den vier Technikern schickte, die beim Einbau halfen. Sie waren mehrere Stunden damit beschäftigt. Commander Telak, Arzt auf der Selathaya, kam auf die Pioneer, um Ltjg. Kerfadec zu unterstützen. Währenddessen untersuchten Raymond und Hansen die unbekannten Trümmerteile. Nach meiner Rückkehr von Vulkan, konnten sie mir sagen, dass es kein Unfall, sondern Absicht gewesen war. Die Vorrichtung war auf den Sensoren nicht erfassbar, bevor das Schiff getroffen wurde. Der Beschreibung nach klingt es nach einer Mine. Die beiden informierten Captain Takahashi als wir uns wieder auf Kurs zur Erde befanden.

      Ich hatte von Captain Takahashi die Erlaubnis bekommen, mich wegen privaten Angelegenheiten auf Vulkan zu begeben. Ich überraschte Svjar mit meinem Besuch, aber er freute sich letzten Endes, auf seine Art. Während ich ihm bei der Fütterung der Tiere half, erzählte ich ihm von der Pioneer und meiner Begegnung mit TaValsh und dem Kristall, vorerst ohne dessen Eigenschaften mit der Zeit zu erwähnen.
      Er brummte anfangs etwas, bevor er dann begann, Fragen zu stellen. Nachdem ich ihm gegenüber zugab, dass ich bei TaValsh meinen Gefühlen folge, konnte ich wahrnehmen, dass er sehr skeptisch war. Ich erzählte so viel wie ich konnte. Beim Essen, das wir schweigend einnahmen, sah er mich immer wieder an. Er fragte mich danach nach meinen Plänen und ich erklärte ihm, dass ich unerreichbar sein würde, wenn ich zu ihr und der Familie gehen würde. Als er nach Bildern fragte, zeigte ich ihm erst das von TaValsh und mir, dann das mit der Familie.
      Er betrachtete die Bilder genau und verlangte dann, den Kristall zu sehen. Als er ihn sah, missachtete er meine mehrfache Warnung und berührte ihn. Danach nickte er und sagte, dass er mich verstehe und mich glücklich sehen wollte. Wir redeten noch über seine Pläne und als von der Pioneer die Meldung kam, dass sie bald auslaufbereit sein würde, verabschiedeten wir uns. Er umarmte mich kurz, sah mir in die Augen und küsste mich auf die Stirn. Dann drehte er sich um und ging wieder ins Haus. Durch die sternenklare Nacht ging ich zum Transportschiff und war dann wieder an Bord der Pioneer. Nun habe ich weiteres in die Wege zu leiten.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
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    • Heute habe ich oder eher wir, da TaValsh über den Kristall ebenfalls dabei war, mit Somi Than und Oanez Kerfadec im Labor gesprochen. Bislang wußte Somi Than nicht genau, aus welchen Gründen ich gehen will und hier habe ich es ihnen gesagt.

      Somi Than war neugierig, wie diese Verbindung funktioniert und ich bin mir sicher, dass sie es herausfinden wird. Beide schienen erst überrascht und dann beschützend zu sein als sie TaValsh näher kennen lernten und meine Reise zu ihr voraussichtlich ohne Rückkehrmöglichkeit sein würde. Besonders Somi Than war viel daran gelegen, sicher zu stellen, dass ich nicht in falsche Hände komme.

      Einer Idee folgend schlug ich vor, ob ich den Koffer mit dem Kristall und damit die Verbindung zu ihnen, nicht bei den beiden lassen kann. Svjar würde den Koffer dann entsprechend abschicken, so dass TaValsh ihn zu dem Zeitpunkt erhalten würde, der notwendig war, damit wir in Kontakt kommen. Erst hatten sie Angst vor der Verantwortung, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht zulassen würden, dass etwas damit passiert. Sie stimmten dann zu und auch Axiyla, die ich ihnen ans Herz legte, würde darüber Kontakt aufnehmen können, wenn sie will.

      Zuzugeben, dass ich aus emotionalen Gründen diese Entscheidung getroffen habe, war nach dem Gespräch mit Svjar zwar keine gänzlich neue Erfahrung, aber ich hatte durchaus die Befürchtung, dass sie TaValsh und meine Pläne völlig ablehnen könnten.

      Bevor Oanez Kerfadec wegen eines Notfalls in die Krankenstation gerufen worden war, einigten wir uns darauf, dass wir uns duzen. Mit anderen Personen, die nicht zur Familie gehören oder TaValsh und ihre Familie waren, ist dies ebenfalls neu und ich werde mich umstellen, in der kurzen Zeit, außerhalb des Dienstes, die Vornamen der beiden zu verwenden.

      Somi Than bat mich, für sie beide eine Videobotschaft aufzunehmen, da sie davon ausgeht, dass Oanez ihrem Hochzeitsantrag auf der Erde zustimmen würde, aber nicht bei der Hochzeit dabei sein würde. Ich werde mir noch überlegen, was ihnen Svjar in meinem Namen als Geschenk zur Hochzeit schicken kann. Vielleicht hat TaValsh da eine Idee.

      Nach dem Gespräch mit den beiden musste ich das Labor noch entsprechend in den ursprünglichen Zustand versetzen und den großen Spiegel wieder zurückbringen. Den Koffer würde ich noch entsprechend umbauen müssen, damit niemand den Kristall so einfach sehen würde und wenn, dann nicht einfach berühren würde können. Ich möchte nicht, dass mehr als nötig eine Vision der Zukunft erhalten.

      Im Quartier sprach ich noch mit TaValsh. Bei Haaren, deren Farbe und Länge oder Notwendigkeit sind wir uns eindeutig uneinig. Auch wenn sie nicht das Kopfhaar meinte, so habe ich da meine Grenze. Haare sind notwendig, da, wo sie wachsen. Wir wechselten dann das Thema und TaValsh wird drei Zeitkapseln anfertigen lassen, als Notfallplan. So erfuhr ich von der oder die Zeitmaschinen und deren strikter Kontrolle. Und dass TaValsh einen Doktortitel in Zeitreisen machen wollte, aber dem Oberkommando war die Doktorarbeit nicht ausführlich genug und ließ sie durchfallen.
      Ich erzählte, dass auf der Erde das Thema Zeitreisen in Fernsehserien behandelt wird. Zwei waren mir in Erinnerung geblieben, die eine, die über mehrere Jahrzehnte lief und eine andere mit einer Assassinin als Captain des Zeitschiffes und eines Zeitbüros. Ich werde mir von beiden eine Kopie machen und mitnehmen. Wir werden diese dann zusammen ansehen, wenn sie mich nicht ärgern will.
      Das Ansinnen, sich gegenseitig zu ärgern, verstehe ich noch nicht. Sich zu necken, schon eher, aber sich ärgern bis die Laune umschlägt? Das ist mir unverständlich und wird noch einiges an Erklärung benötigen. Wir einigten uns aber darauf, dass ich sie im Dienst bei der ungeliebten Bürokratie ablenken darf.

      Wir sprachen noch über die anstehenden Aufgaben wie Kündigung, Diplomatisches Korps auf der Erde und verschiedene Zeremonien zur Verabschiedung. Ich fragte nach ihrer Crew, die ohne TaValsh auf dem Weg war, Anomalien zu untersuchen. Es stellte sich heraus, dass nicht die XO das Schiff leitete, sondern die WO und anscheinend die Anomalien füttern wollte. So ganz schlau wurde ich nicht daraus. Ich hatte es so verstanden, dass an der Flugroute Anomalien als Symptome auftreten und herausgefunden werden sollte, wer oder was diese auslöste.

      TaValsh hatte einen anstrengenden Tag und zeigte ein deutliche Schlafbedürfnis. Wir verabschiedeten uns voneinander und werden bald wieder miteinander sprechen. Ich hoffe, dass wir auf dem Weg zur Erde nicht nochmal angegriffen werden.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
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