Pioneer Bordleben #1: Strange Old Worlds

    • Bordleben

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    • Oanez Kerfadec

      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation


      Oanez sah zu Somi, erhob sich direkt. "Schön, dass Du gekommen bist, laß uns in meine 'Büro' ge'en, da können wir ungestört reden. Die Decontamination ist perfekt gelaufen, medizisch ist alle in Ordnung." Sie ging vor und deutete Somi Platz zu nehmen.

      "Bon, sie man bei uns sagt, isch 'ab eine Bock geschossen. Isch war in Sorge, wegen der Decontamination, weil die Kammer eigentlisch programmiert ist auf Menschen. Normalerweise kann isch das schnell anpassen, bei die Radioaktivität war das wesentlisch komplexer. Isch 'aber versucht die Zeit für die Decontamination gleisch zu 'alten, weil in eine Notfall wir jeden brauchen. Meine Konzept 'abe isch mit Lt. T'Mari durschgesprochen... das war eine Fe'ler. Sie meint aufgrund von die Daten, dass Du entweder schwanger bist oder das Du unter eine Parasitenbefall leidest." Sue seufzte keller tief. "Du bist eine vereinigte Trill, wenn man das nischt weiß, würde man die Daten so interpretieren, wie vor'in genannt. Es tut mir leid, isch 'aber versagt." Sie war niedergeschlagen.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than

      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation


      "Ich verstehe. Leider kam es in der Geschichte unserer Raumfahrt früher öfter vor, dass die Symbiose als Parasitenbefall oder Ähnliches interpretiert wurde. Das war auch sicher ein Grund, warum wir mit unserem Lebensprinzip aus Wirt und Symbiont nicht mehr so offen umgehen wie noch vor hundert Jahren. Und gerade Vulkanier sind ja eher sehr konservativ, ich weiß nicht ob T'Mari es so verstehen kann oder möchte wenn ich es ihr erkläre. Definitiv kein Gespräch auf das ich mich freue, aber auch dem Captain habe ich es vor einiger Zeit erklären können, doch Menschen scheinen mir in der Hinsicht viel offener zu sein."
      Somi nahm Oanez kurz in den Arm. "Hey, ist schon in Ordnung und nicht deine Schuld, es war mir klar, dass sie früher oder später auf etwas stoßen wird, sie ist eine brilliante Wissenschaftlerin und neugierig."
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec

      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation



      "Ach, Somi..." Die Berührung ihrer Freundin half ihr ein wenig. "Isch 'ätte besser nachdenken müssen.Bitte sprisch mit I'r und melde disch auch zu die Dienst." Wenn sie es nicht besser wissen würde, hätte sie angenommen das T'Mari emotinal gewesen war Vulkanier waren nicht emotional.

      "Merci, Somi, auch für Dein Verständnis..." Oanez schaute sie an, mit einem Blick wie ein angeschossenes Reh. "... isch muss das besser trennen, privat und beruflisch."
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    • Somi Than
      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation / Gang


      Somi war bewusst, dass eine strikte Trennung zwischen Privat- und Berufsleben unumgänglich war, doch sie zwinkerte ihr zu. "Dann Frau Doctor muss ich dich unbedingt heute Abend in meinem Quartier sehen, da gibt es noch diesen Tee der unbedingt getrunken werden muss." Sie zwirbelte eine Strähne ihrer Freundin zwischen ihren FIngern und ging dann vor sich hinlächelnd aus dem Büro.

      Auf dem Gang ging sie zu einem Wandkommunikator. ***Than an Lt. T'Mari. Ich bin wieder Dienstfähig, würde aber gerne noch mit ihnen sprechen, ich glaube sie haben ein paar Fragen. Können wir uns irgendwo ungestört unterhalten?***
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Oanez Kerfadec

      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation


      "Bis nach Dienstschluss dann zum Tee, Somi." Sie wirkte schon wieder fast so fröhlich und gut gelaunt wie sonst. Oanez ging zu ihrem Arbeitsplatz und rief das Protokol der Dekontaminationskammer auf. Nur Minuten später war sie wieder vollkommen in ihrer Arbeit vertieft.
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    • Pioneer

      T'Mari war im wissenschaftlichen Labor und versuchte, einen Kontakt zum Botschafter herzustellen. Sie wollte erreichen, daß sie mehr von dem Wissen aus der vulkanischen Datenbank weitergeben durfte als bisher. Ungeduldig, auch wenn es von außen nicht zu sehen war, wartete sie darauf, daß sich jemand meldete.

      Der Ruf von Somi Than riß sie aus den Gedanken. Sie tippte auf ihren Kommunikator. *** T'Mari hier. Ich bin im wissenschaftlichen Labor und warte auf eine Verbindung zur Botschaft. Wenn Sie das nicht stört, können Sie zu mir kommen. ***
    • Somi Than
      Marsorbit | Pioneer, Wissenschaftslabor


      Kurze Zeit später betrat Somi Than das Labor, schaute sich kurz um und entdeckte T'Mari. Hätte sie es nicht besser gewusst, würde sie denken dass die Vulkanierin hier auf etwas oder jemanden wartete - aber nicht sie.

      "Lieutenant T'Mari.", begrüßte die Trill die andere Frau. "Ich habe gehört sie hätte Fragen zu meinen Werten. Um eninges direkt vorweg zu nehmen möchte ich sie über meinen Zustand aufklären und auch direkt sagen, dass sowohl Doctor Kerfadec, als auch der Captain darüber Bescheid wissen. Bitte gehen sie unvoreingenommen an die Fakten die ich ihnen offenbare."
      Sie atmete tief durch. "Also ich weiß nicht wie genau die Aufzeichnungen der Vulkanischen Wissenschaftsakademie über die Trill sind. Wir sind eine symbiotische Spezies bestehend aus humanoiden Wirten und 'wurmartigen' Symbionten. Doch es ist keine parasitäre Lebensweise, es ist alles auf freiwilliger Basis. Nur ein kleiner Teil meines Volkes ist 'vereinigt' und ich gehöre dazu. Jahrelanges Training und strenge Auswahlprozesse müssen überstanden werden bis jemand als Wirt zugelassen wird und selbst dann ist es nicht gegeben, dass man wirklich vereinigt wird. Sollte es jedoch wirklich dazu kommen, entstehen aus den Charakteren des Wirts und Symbionts ein komplett neues Wesen mit Eigenschaften und Erinnerungen von Beiden. Da die Symbionten mehrere Jahrhunderte alt werden können, bekommt ein Wirt so Zugriff auf Erfahrungen und Erinnerungen an ein früheres Leben. Ich bin der zweite Wirt des Than Symbionten und erinnere mich sehr gut an Lakra Than. Er war Ingenieur an Bord der 'Trina Kar' und bis heute verstehe ich eine Menge über Technik, auch wenn Somi niemals eine tiefgreifende Ausbildung dazu erhalten hat.

      Da unsere Spezies durchaus mit Vorurteilen und Missverständnissen diesbezüglich zu kämpfen hatte, versuchen wir über unsere Lebensart normalerweise nicht mit jedem zu sprechen und ich möchte sie bitten in dieser Sache Stillschweigen zu wahren, solange das Wohl des Schiffes nicht gefährdet ist.
      Haben sie irgendwelche Fragen dazu?"
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Pioneer - Wissenschaftslabor

      T'Mari begrüßte Somi Than als diese das Labor betrat und drehte sich von der Konsole weg. Sie deutete einladend auf einen Stuhl ihr gegenüber und hörte ihr zu als sie sprach.

      Die Offenheit, mit der die Trill beschrieb, daß sie einen Symbionten in sich trägt, überraschte sie, aber es war nicht an ihrer Mimik zu erkennen. Nur ein kaum sichtbares Anheben der Augenbrauenspitzen könnten dies wahrnehmbar machen.

      "Zuerst, ich freue mich, daß es Ihnen gut geht, Somi Than." Ihr Blick mustert Somi und dann lehnte sie sich etwas zurück. "Ich persönlich weiß nicht viel über Trill und die Besonderheiten. Mein Schwerpunkt liegt woanders. Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und versichere Ihnen, dass ich mit anderen nicht darüber sprechen werde.
      Und ja, Sie sollten mich kennen, ich habe Fragen und es werden bestimmt noch weitere kommen. Wieso benötigen Sie ein jahreslanges Training? Wer entscheidet, wer vereinigt wird und wer nicht? Wie ist die Geschichte dazu, also wann war die erste Vereinigung und könnten die Symbionten auch ohne die Trill überleben?"

      Neugierde gehörte zum Wesenszug eines guten Wissenschaftlers und diese durfte sie als Vulkanierin auch ohne Kritik immer ausleben.
    • Somi Than
      Marsorbit | Pioneer, Wissenschaftslabor


      "Die Symbiosekomission hat einen Auswahlprozess etabliert in welchem geprüft wird ob eine Person die sich freiwillig dazu meldet überhaupt in der Lage ist vereinigt zu werden, denn dies ist nicht bei jedem Trill möglich. Sollte man körperlich dazu in der Lage sein wird man mental darauf vorbereitet, wie sie sich vorstellen können ist auch nicht jeder fähig mit dem Stress einer Vereinigung klar zu kommen. Immerhin übernimmt man damit die Erinnerungen an ein oder mehrere frühere Leben, der eigene Charakter verändert sich und nur geistig stabile Personen werden vereinigt um sicherzustellen, dass das geistige Wohl von Wirt und Symbiont nicht gefährdet wird. Dies ist keine Entscheidung die leichtfertig getroffen wird, entsprechend muss alles geregelt und überprüft werden.
      Das Leben des Symbionten ist uns vereinigten Trill extrem wichtig. Alle Trillspezies sind unabhängig voneinander Lebensfähig, wie es zur ersten Vereinigung kam ist wissenschaftlich nicht mehr fundiert zu klären, es gab vor Jahrhunderten sogar eine Religion um die Symbiose. Wenn ein Wirt mit einem Symbiont vereinigt wurde, ist dieser ohne ihn nicht mehr lebensfähig, da sich der Körper zu sehr verändert hat. Ebenfalls ist ein Symbiont außerhalb eines Wirtskörpers nicht ohne weiteres mehr lebensfähig, er muss zum Beispiel im Fall meines Todes umgehend nach Trill zurückgebracht werden, sonst stirbt er auch und alles Wissen und jede Erinnerung geht verloren."
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Somi Than
      Marsorbit | Pioneer, Wissenschaftslabor


      "Ich bin natürlich keine Biologin, aber soweit ich es weiß haben wir gemeinsame genetische Grundlagen. Alle Trillspezies haben sich auf dem gleichen Planeten entwickelt.", sagte sie, ohne die Anzahl von zwei komplett verschiedenen Host und einer Symbiontenspezies zu nennen.

      Sie bejahte die Frage zum Tee und war gespannt darauf welche Art von Tee ihr die Vulkanierin bringen würde. Es tat gut mal ein rein faktenbasiertes Gespräch zu führen.

      "In gewisser Weise bin ich auch froh, dass die Pioneer keine Tranporter verwendet. Einige vereinigte Trill reagieren negativ auf die Transportertechnologie, mir selbst wird zum Beispiel sehr übel nach einem Beamvorgang, doch habe ich von anderen gehört bei denen es sogar Lebensgefährlich werden kann und wieder andere spüren überhaupt keine Beeinflussung."
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Pioneer NV-10
      2154, im Marsorbit
      nach den Missionen "Cry Havoc" (13.03.2019)

      Die Pioneer war kurz davor, den Marsorbit zu verlassen und einen Rendevousz-Kurs mit der Gagarin zu setzen, jetzt, wo alle Crew Mitglieder wieder an Bord waren.

      Baldwyn Caruthers Willingworth II.
      Mars | Büro des Verteidigungsministers


      Das Gefühl das sich einstellte, als er im Sessel saß war nicht ohne, das war ihm klar. Er griff unter den Tisch, öffnete die kleine Bar, entnahm ein Glas mit Eis gefüllt, schenkte sich einen Whiskey ein. Baldwyn schaute aus dem Fenster, blickte direkt auf das Parlamentsgebäude und dem daneben liegenden Sitz des Präsidentenpalastes. Ja, es war alles besser als gedacht gelaufen, trotz dieser Überraschungen. Er schüttelte leicht den Kopf. Eigentlich hätte es ihn treffen müssen, doch das war nicht passiert, es hatte den guten Ulysses getroffen. "Auf Baldwyn Caruthers Willingworth den II. ..." Er erhob sein Glas und nahm einen Schluck. "... und auf Ulysses Fischer, seinem Wegbereiter, der sein Platz hatte räumen müssen. Baldwy lehnte sich zurück. 'Gar nicht so schlecht Verteidigungsminister zu sein.'


      Thommy "XS" Malone & Jon Alsters
      Mars | Izabella's Saloon


      XS genoss das Leben in vollen Zügen, man wusste ja nicht, wie und wann es zu Ende war. Schnell konnte sich alles ändern. Die Mädels verwöhnten ihn gerade mit Häppchen und Getränken, als Jon Alsters das Etablissement von Izabelle betrat. "Kinders laßt mich mal einen Augenblick allein." Die 'Damen' verschwanden sofort. "Hallo Jon." "Mister Malone." "Was gibt es?" "Ich wollte sie informieren, dass der Verteidigungsminster Fischer zurückgetreten ist und Direktor Willingworth zu selbigem ernannt wurde." "Wir sind also außer Gefahr?" Die Augen XS klebten an den Lippen von Jon. "Ja, sicher, alles was wir getan haben, taten wir für Mars und sein Volk. Dass man unsere Papiere so falsch interpretierte, war unvorhersehbar, vor allem das man weitere Hinweise und Notizen vollkommen unterschlug war ebenso nicht einschätzbar." "Verdammt Jon, ich möchte sie nicht zum Feind haben. Der alte Ulysses zahlt also die Zeche mit dem Ende seiner Karriere. Schade, schade, schade. Wäre bestimmt ein guter Präsident geworden." "Wäre er nicht, er war zu unflexibel." "Jon, feiern sie mit, das haben sie mehr als verdient. Auf die Weiterführung einer wundervollen Allianz." Er reichte Alsters ein Glas rigellianischen Schampus. "Ach eine Frage noch, was wurde aus Grace Molister?" "Sie haben Intresse an ihr?" "Nein, reine Neugier, Jon, reine Neugier." "Das ist eine lange Geschichte, aber sie wurde aus ihrem Amt als Sprecherin des Verteidigungsministeriums entfernt." Er hob sein Glas. "Auf unsere Allianz Mr. Malone, auf unsere Allianz!"
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    • Pioneer - Wissenschaftslabor

      T'Mari saß vor der Konsole und ließ einige Simulationen durchlaufen, während sie auf eine Rückmeldung aus dem diplomatischen Korps wartete. Es ärgerte sie ein wenig, daß sie nicht mehr die Priorität und direkten Draht hatte wie früher. Die Emotion nahm sie wahr, akzeptierte sie und gab ihr nicht mehr Raum als notwendig. Sie ging die wissenschaftlichen Abhandlungen der Erde zu Archaeen durch, die in den Geysiren auf Island gefunden worden sind. Es faszinierte sie, daß es eine konvergente Entwicklung der Archaeen auf Monden und anderen Planeten gab und die daraus sich ergebenden Ähnlichkeiten.

      Sie lehnte sich zurück als ihr Gedanke zu Somi Than und den Trill zurückkehrte. Bislang hatte sie sich mit den Rassen wie den Menschen der Erde, den Trill, Klingonen und Andorianern nicht von der biologischen Seite her beschäftigt. Sie tippte die Anfrage in die Konsole und ließ sich anzeigen, was die Menschen von der Physiologie der Trill und Andorianer offiziell wußten. Neben der Übersicht über die Lage der internen Organe legte sie die der Menschen. Die Unterschiede waren ersichtlich, wenn auch damit, daß vieles nicht bekannt war. Nachdenklich strich sie sich mehrmals am Kinn. Hier gab es eindeutig Nachholbedarf. Die Übersicht über den vulkanischen Körper war ebenso lückenhaft und sie presste kurz die Kiefer zusammen. Sollten die Menschen auf verletzte Mitglieder der anderen Rassen treffen, wäre es mit diesem Wissen unmöglich, zu helfen oder ein Leben zu retten. Andererseits hatte jede Rasse das Recht darauf, dieses Wissen vertraulich zu behandeln.

      T'Mari erhob sich und loggte sich aus der Konsole aus. Zügig verließ sie das Labor und steuerte den Turbolift an. Als sie diesen betrat, sagte sie: "Computer, Krankenstation." Der Lift setzte sich in Bewegung.
    • Oanez Kerfadec
      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation


      Oanez versorgrte ihre 'kleinen' Freunde, die sie eventuell einmal brauchen würde um Verwundungen zu beahndeln. Irgendwie gingen ihr die Gerüchte nicht aus dem Kopf, dass man von Seiten des Mars versucht hatte ihrer habhaft zu werden. Sie hatte nicht verstanden warum, was immer sie erfahren hatte war irgenwie zu wirr um es wirklich zu verstehen.

      Oanez seufzte, warf kurz einen Blick das Aquarium mit den Blutegeln. 'Wie konnte man nur auf so eine Idee kommen, dass sie, eine Ärztin irgendetwas unternehmen würde was anderen Lebenwesen schaden würde?'
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    • Pioneer - Krankenstation

      T'Mari trat in den Erfassungswinkel der Tür der Krankenstation und sie öffnete sich. Sie trat ein und sah sich suchend um, in der Hoffnung, Ensign Kerfadec zu sehen. "Ensign Kerfadec?" Sie sah sie nirgends und wurde von den Geräuschen der Tiere abgelenkt. Neugierig sie trat näher an eines der Behälter, sah sie hinein und sie sah etwas, das einer Schnecke glich, die recht geräuschvoll so etwas wie Blätter verzehrte.

      Sie schreckte fast zusammen als sie Kerfadec hinter sich hörte und drehte sich ein bisschen zu schwungvoll herum.
    • Oanez Kerfadec
      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation



      "Lieutnant T'Mari." Oanez wusste nicht so recht, was sie sagen sollte, sichntschuldigen, wo sie doch T'Mari erschreckt hatte? War Erschrecken nicht etwas emotiionales?' "Was kann isch für Sie tun, Leutnant?" Sie lächelte freundlich. "In diese Be'älter sind Spinnen... Arachnoiden die Fäden sind perfekt um eine Wunde zu vernä'en wenn man sie nischt kleben kann wegen die Großfläschigkeit und das Beste, bei Menschen lösen sie keine Abwehrreaktion von die Körper aus."
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    • Pioneer - Krankenstation

      T'Mari unterdrückte das Zusammenzucken und ihre Augen verengten sich kaum sichtbar als sie Kerfadec vor sich musterte. "Sehr interessant. Spinnen? Es sieht aus wie eine Nacktschnecke von der Erde." Sie richtete sich etwas auf und wirkte nun wieder vulkanisch emotionslos.

      "Ensign Kerfadec, ich habe nachgedacht und eine kurze Überprüfung im Hauptcomputer gestartet. Ist es richtig, daß Sie als Ärztin kaum Informationen über die Physiologie der nichtmenschlichen Spezies hier an Bord haben? Können Sie so überhaupt sicherstellen, daß bei einer Verletzung die Crewmitglieder korrekt versorgt werden können?"

      Ihr kam der Gedanke, daß ihre Worte von Menschen falsch aufgefasst werden konnten und fuhr gleich fort. "Ich habe überlegt, Ihnen zu erlauben, meine Physiologie dahingehend zu dokumentieren, daß eine medizinische Versorgung bei Unfällen oder ähnlichem möglich ist. So auch die Erfassung der Lage von Organen oder eine präventive Blutspende mit der Auflage, diese nur für den Notfall zu verwenden und einmalig die Inhaltsstoffe zu erfassen, um einen Status Quo zu haben. Können Sie die Sicherheit der Daten gewährleisten, so daß das Wissen nicht gegen die entsprechende Spezies eingesetzt wird?"

      Sie hoffte, sie hatte Ensign Kerfadec mit ihrer Idee nicht überrumpelt.
    • Oanez Kerfadec
      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation



      Sie atmete durch, nickte. "Oui, das ist korrekt, offiziell 'abe isch über die meisten Spezies keine oder nur rudimentäre Daten. Die Physiologie ist mir bekannt, aber in Bezug auf Krank'eiten etc. ist das was mir zur Verfügung ste't bestenfalls lückenhaft. Was Trill und Vulkanier betrifft, so bin isch ein wenig besser aufgestellt."

      Oanez wartete einen Moment ab. "Dr. N‘Keth, war einer von meine Mentoren an die Université in Montreal. Er ist ein brillianter médecin. Allerdings war es i'm nischt möglisch in vollem Umfang seine Wissen mit mir zu teilen, zu meine Bedauern. Isch wollte anregen das sich die Ärzte der Sternenflotte regelmäßig austauschen und über i're Erkenntnisse informieren. Davon ausge'end, dass wir nischt einfach in eine Datenbank von eine andere Spezies reinschauen können."

      Da waren viele Ideen, auch die, dass die Sanitäter der MACO ihr Wissen miteinbrachten, niemand hatte mehr Erfahrungen mit Verletzungen umzugehen als sie.
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    • Pioneer - Krankenstation

      T'Mari legte den Kopf leicht schräg. Die Antwort von Kerfadec beantwortete nicht genau ihre Fragen, so wie sie es sich gewünscht hätte.

      "Wären Sie daran interessiert, meine Physiologie und Werte aufzunehmen, unter der Auflage, die Informationen nur zwischen Ärzten auszutauschen, die mit der Versorgung von Vulkaniern zu tun haben?
      Ich folge hier der praktischen Logik, nicht der Geheimhaltung, die mir auferlegt worden ist. Blutspenden von mir dürfen Sie, explizit nur Sie, einmalig untersuchen, um Referenzwerte zu haben und mich bei Verletzungen oder einer notwendigen OP mit Eigenblut zu versorgen.
      Wichtig ist hierbei, daß nur Sie und sonst nur Ärzte, die das Patientengeheimnis wahren, Zugang dazu haben. Mir wurde als Grund für die Geheimhaltung die Angst vor gentechnisch angepassten biologischen Waffen genannt. Sehen Sie es als Vertrauensbeweis von meiner Seite her, Doktor.
      Daher, können Sie sicherstellen, daß im Moment nur Sie als Ärztin Zugang zu den Informationen haben, die Sie bei einer genauen Untersuchung und meinen mündlichen Informationen erhalten?"
    • Oanez Kerfadec
      Marsorbit | Pioneer | Krankenstation


      "Naturlement bin isch daran interessiert Lt. T'Mari. Es würde die medizinische mondial... Welt extrem erweitern. Isch kann I'nen versischern, dass isch I're Daten nur anonymisiert weitergen würde und dies nur an Ärzte. Um ehrlisch isch kann nur für misch spreschen, aber isch würde niemals misch an etwas beteiligen, was einer ganzen Spezies schaden kann. Biologische Waffenbau genteschnisch manipuliert kann und würde isch nie unterstützen, isch ne'me meine geleistete Eid ernst."

      Oanez legte den Finger der linken Hand auf ihre Nasenspitzen.

      "Das ist nischt einfach, aber mit I'rer 'ilfe sollte mir das möglisch sein. Alle Daten würden verschlüsselt und nischt in die eigentlische Datenban gespeischert."
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