Pioneer Bordleben #1: Strange Old Worlds

    • Bordleben

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    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Krankenstation

      Oanez wog ihren Kopf hin und her. "So in der Art Somi. Ich kenne mich zu wenig im All aus um die Chanceen einschätzen zu können ob und wo wir Material auftreiben können. Was ich meine ist eine Art Gedankenmodell das wir auf Basis meiner Spezies erstellen, welche Mutationen auftreten würden bzw. Degenerationen Der nächste Schritt wär heruaszufinden wo die Veränderungen aufsetzen. Daten über die Materialien haben wir die alle auf dem Müllboot waren. Wenn wir nun ein Stufenmodell aufbauen wie würde sich ein menschlicher Organismus verändern in sagen wirzwei, vier und sechs Jahren und das ins Verhältnis setzen zu den Daten der Spezies TA-S-QB003568."

      Sie hielt inne und schaute ihre beiden Mitstreiterinnen an.

      "Wenn alles so funktioniert, können wir Teile dieser Auswertung vom Menscha auf die Spezies TA-S-QB003568 übertragen und Berücksichtigung der besonderen physischen Eigenheiten. So sollte es möglich sein, annährend festzustellen, ob der Angreifer von der Spezies TA-S-QB003568 kam. Wenn wir das alles auf die Beine stellen wollen wird das eine lange Nacht... und bitte ich bin für alle anderen Vorschläge offen."
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Pioneer | Krankenstation



      Somi trank einen Schluck Tee. Er schmeckte erstaunlich gut.
      "Hat diese Forschung denn Priorität? Sonst sollten wir vielleicht zunächst alle erst eine Nacht darüber schlafen, ehe wir uns darauf stürzen. Ich werde mich dann morgen daran setzen die Sensordaten der Fracht genauer zu analysieren und dir dann die für die Versuche und Berechnungen benötigten Daten zukommen zu lassen."


      Nachdem Somi die Krankenstation verlassen hatte blieb sie kurz an einem Wandkommunikator stehen. ***Than an @Maxwell Kingston, haben sie etwas Zeit? Wenn ich mich nicht irre schulde ich ihnen einen Drink und sie mir ein wenig schöne 'Musik'. ***
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
      =/\= Homepage =/\=
    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Krankenstation


      "Priorität? Nein, das ist menschlische Neugier, da Lt. T'Mari nischt verletzt wurde beste't keine Priorität, was nur gut ist." Sie blickte zu den beiden. "Dann sage isch merci und freue misch auf die nächste Zusammenkunft." Freundlich nickte sie den beiden zu.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • River Bryant
      Pioneer | Brücke


      River saß an seiner Taktikstation und ließ in regelmäßigen Abständen Routinechecks laufen. Er wusste, dass gerade die Andorianer den Ruf hatten auf kämpferische und taktische Belange ein Besonderes Augenmerk zu werfen, von daher konnte es nun mal einfach nicht schaden.
      Der letzte Check war wie zu erwarten war vollkommen in den Richtwerten und der nächste Check würde erst in ca. 20 Minuten wieder anstehen. Indes betrachtete er den Mond auf dem Hauptbildschirm und es fröstelte ihn umgehend. Kälte war nicht so sein Ding. Eher Palmen, Südsee, Strand. Aber jede Welt war anders und das sich hier auch Leben manifestiert hatte, machte den Trabanten umso interessanter, nebst der diplomatischen Mission.
      Als die Captain die Brücke betrat nickte er begrüßend.
      "Captain."
      Er transferiert das Brückenkommando wieder an Ayumi.
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Brücke

      "Commander. Alles ist in bester Ordnung, nehme ich an?" sagte sie, während sie hinter ihrem Stuhl in Richtung ihres Bereitschaftsraumes lief und River andeutete, ihr dorthin zu folgen.

      Sie drückte den Türöffner, stieg dann einige Treppenstufen herab, bevor sie erneut einen Türöffner betätigte. Wäre sie nach links abgebogen, wäre sie zu einem Wartungsgang gelangt, der neben der Brücke entlang verläuft. Geradeaus jedoch gelangte sie durch besagte Tür in ihren winzigen Bereitschaftsraum - eindeutig ein nachträglicher Einfall der Konstrukteure.

      Der Raum war sehr karg eingerichtet; im Grunde gab es neben der Standardausstattung keine persönlichen Gegenstände. Ayumi hatte keine Gelegenheit, sich in der kurzen Zeit bis zum Abflug häuslich einzurichten. Sie hatte sich vorgenommen, das nachzuholen, wenn die Pioneer zur Erde zurückkehrt und die Umstände es erlauben.

      Sie fasste sich beim Betreten des Raums an ihren Bauch. Die Magenschmerzen waren trotz des Medikaments von Doktor Kerfadec noch nicht endgültig verschwunden. Sie setzte sich in ihren Schreibtischstuhl und drehte sich herum, sodass sie zu dem Sessel schauen konnte, in dem River wohl Platz nehmen würde. Dann griff sie zu einer Teekanne und fragte, ob River auch ein Glas wollte -- "Kirschblütentee?"
    • River Bryant
      Pioneer | Brücke


      Mit einer knappen Handbewegung die mit dem Zeigefinger deutend auf dem Stuhl der Taktikkonsole endete wies River Crewman Jaspers an sofort seine Station zu übernehmen, während er sich bereits auf den Weg macht Captain Takahashi zu folgen.
      "Alles läuft im Moment absolut rund. Man möchte ja vor den Nachbarn keinen all zu schlechten Eindruck hinterlassen.", meinte River knapp und betrat mit seiner Kommandantin den Bereitschaftsraum.
      Dort angekommen sieht er sich um. Er hatte den Raum nicht mal ansatzweise anders erwartet und schmunzelte leicht, bevor er sich wieder Ayumi zuwandte.
      "Sehr gerne.", nahm er das Angebot an. "Schwere Kost, das andorianische Essen, habe ich mit sagen lassen. Ich muss gestehen, dass ich nicht mal ansatzweise bereue hier auf dem Schiff verbielben zu sein."
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Bereitschaftsraum

      "Geschmacklich war es eigentlich ganz gut ... bis auf den pelzigen Nachgeschmack auf der Zunge vielleicht." begann Ayumi zu erzählen, als sie den Tee in ein Glas goss und es River reichte.

      "Wir können uns aber glücklich schätzen, dass Mr. Leismann uns begleitet hat. Ohne seine Verdauungspillen hätten wir wahrscheinlich einen schlechten Eindruck bei unseren Nachbarn hinterlassen. Vielleicht sollte diplomatisch geschultes Personal auf jedem Sternenflottenschiff stationiert werden."

      Sie pausierte kurz.

      "Wie dem auch sei, der andorianische Commander Ch'zahlin will ein Treffen mit General Sholev arrangieren. Und dann werden aus Nachbarn vielleicht Verbündete. ... Und die haben wir bitter nötig."
    • River Bryant
      Pioneer | Bereitschaftsraum


      River nahm das Glas dankend und nippte daran.
      "Pelzig..." Nein, mit Andorianern auf einem persönlichen Level 'warm zu werden' würde ihm vermutlich nicht gelingen.
      "Naja, gegen diplomatisches Personal auf Sternenflottenschiffen habe ich prinzipiell nichts einzuwenden. Vor allem nicht, wenn Sie genau so ruhig und unauffällig im Tagesgeschäft sind, wie die MACOs. Ich weiß nur nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen für den jeweiligen Dienst ist..."
      Er lehnte sich lässig an eine Wand und beobachtete Ayumi.
      "Das heißt soviel wie, wir werden nochmal runter müssen? Wie stehen die Aussichten einer Kooperation zwischen Menschen und Andorianern? Haben Leismann und oder Kollegen schon was dazu gesagt?"
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Bereitschaftsraum

      "Mhmm" murmelte Ayumi zustimmend zu der Aussage zum diplomatischen Personal. "Vielleicht kann man so einen Dienst ja auch in die Sternenflotte integrieren. Und Führungskräften entsprechend schulen. Aber das ist ohnehin ein Lernprozess, angesichts unserer begrenzten Kontakte mit Außerirdischen."

      "Zu den Aussichten haben sich Vasquez und ihre Leute noch nicht geäußert. T'Mari ist auch sehr einsilbig, mehr noch als sonst. Wir müssen es einfach auf uns zukommen lassen. Und hoffen, dass sie uns nicht zu sehr auf die Transportertechnologie festnageln, mit der wir den technischen Fortschritt der Menschheit beworben haben, um uns als würdige Verhandlungspartner zu etablieren."

      Sie pausierte kurz. "Zumal die Pioneer nicht mal einen Transporter hat, mit dem wir etwas demonstrieren könnten..."
    • River Bryant
      Pioneer | Bereitschaftsraum


      "Einsilbiger als sonst? Hm... Für Vulkanier ist das kein gutes Omen... Aber soweit ich weiß, sind Vulkanier und Andorianer gegenseitig nicht ganz so im Reinen. Was den Transporter angeht, das ist alles eine Sache der Präsentation und damit vorrangig in den Händen der Diplomaten. Dann müssen wir diesen Umstand nicht persönlich erklären. In diesem Fall sicher nicht das Schlechteste..."
      River grübelte einen Augenblick.
      "Es würde sicher aber nicht schaden, wenn auch die Sternenflotte bei weiteren Treffen mit den Andorianern weiterhin Präsenz zeigt, vielleicht sogar äquivalent zu dem diplomatischen Corps. Schlussendlich haben die Andorianer zwar mir der Menschheit mehr zu tun, aber Zusammenarbeit wird es in erster Linie mit der Sternenflotte geben."
      River nahm einen weiteren Schluck des Tees. Kirschblütentee hat er bislang nicht getrunken und es schmeckte ungewöhnlich... aber nicht schlecht.
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Bereitschaftsraum

      "Ja, die Andorianer waren nicht unbedingt erfreut, dass eine Vulkanierin in unserer Gruppe dabei war. Deren Spezies haben seit Jahrzehnten diverse Grenzstreitigkeiten. Bezüglich T'Maris Anwesenheit konnten wir die Wogen glätten, aber dennoch war die Situation dadurch erwartungsgemäß etwas angespannt. Ich finde es trotzdem wichtig, dass wir den Andorianern weiterhin zeigen, dass wir zu den Vulkaniern als unseren Verbündeten stehen und dieses Bündnis nicht auflösten, nur weil es potentiell einen besseren Verbündeten gibt. Eine militärisch geprägte Spezies sollte Integrität schätzen. führte Ayumi aus.

      "Wie ist der Tee?"
    • Pioneer NV-10
      September 2153, im Orbit von Andoria
      nach der Mission "In the Hall of the Mountain King" (05.12.2018)

      Nachdem die Andorianer die Pioneer-Crew lange warten ließen, kam es schließlich doch zu einem Treffen mit General Sholev. Zuvor erhielt Major Sundström von MACO-General Casey noch den Auftrag, unauffällig nach Hinweisen zu einer biologischen Waffe zu suchen, die die Andorianer angeblich entwickelt haben.

      Das Treffen verlief für die Menschen unglücklich. General Sholev verweigerte weitere Verhandlungen über ein Verteidigungsbündnis, trotz der Bemühungen von Vasquez, Leismann und Takahashi. Es grenzte dabei an ein Wunder, dass der Deal nicht schon platzte, als sich T'Mari und Sundström auffällig benommen haben und so den Unmut einiger andorianischer Offiziere auf sich zogen. Letztendlich war Sholev einfach nur ungeduldig und erzürnt darüber, dass die Menschen ihm nicht unverzüglich ihre Transportertechnologie überlassen wollten.

      Doch wenn der Weg über die Spitze der Kommandokette im Andorianischen Militär keinen Erfolg erzielt, muss eine andere Lösung gefunden werden. Gerüchte besagen, dass es einen Andorianer gibt, der Captain Archer noch einen Gefallen schuldet. Sein Name lautet ... Shran.
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Hangardeck

      Ayumi steuerte Shuttlepod 1 zurück zur Pioneer. Mit ihr unterwegs waren Botschafterin Vasquez und ihr Adjutant Mr. Leismann, Lieutenant T'Mari, Ensign Kingston, Major Sundström und Corporal de Broglie.

      Nachdem sich die Hangartüren wieder schlossen und der Hangarbereich wieder mit Luft gefüllt war, konnten auch die Luke des Shuttlepods geöffnet werden und die Passagiere stiegen aus.

      "Was ging eigentlich dort unten vor sich, Lieutenant? Major?" fragte sie @T'Mari und @Magnus Sundström und spielt damit auf deren Konfrontation mit dem andorianischen Lieutenant Kelev an. "Im Endeffekt sind die Verhandlungen nicht deswegen geplatzt, aber zur Beruhigung der Lage hat es nicht beigetragen."
    • River Bryant
      Pioneer | Brücke


      Der erste Offizier hatte in der Zwischenzeit in der das Außenteam in Verhandlungen auf Andor gebunden war, die Brücke übernommen und bekommt soeben mitgeteilt, dass Shuttlepod 01 und die gesamte Außenteameinheit wohlbehalten wieder im Hangar eingetroffen sind.
      Er lehnt sich etwas zurück und begutachtet die Schiffe der Andorianer im Orbit, vornehmlich die beiden Schiffe, die über dem Tagungsort einen geosynchronen Orbit gehalten hatten und nun diesen wieder brachen.
      Gespannt, wie die Verhandlungen gelaufen sind, war River ohne Frage, aber er wollte noch warten, bis Captain Takahashi vollends wieder im Kommando angekommen war. Ein eigenartiges Gefühl hinterließ dabei aber die relativ kurze Verhandlungszeit. Entweder es war super gut gelaufen... oder aber, was er bei andorianischen Temperament eher vermutete, super schieße.
    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Krankenstation

      Die Quebecois saß an ihrem Arbeitsplatz und beäugte die Reihen der DNA-Stränge der Spezies TA-S-QB003568 in den verschiedenen Stadien. Irgendetwas gefiel ihr nicht daran. Was genau konnte sie nicht sagen. So unlogisch es klang, irgendetwas sagte ihr, dass an der Kette nicht stimmt, nicht stimmen konnte.

      Oanez wechselte zu 'ihrem' Bildschirm mit den identischen Versuchsreihen wenn esdie menschliche Spezies statt TA-S-QB003568 gewesen wäre. Sie schüttelte leicht ihren Kopf, griff nach der Tasse Tee, wollte einen Schluck nehmen und stellte fest, dass die Tasse leer war. "Sacre tabernakel!" Mußte das sein, gerade jetzt? Sie seufzte, stand auf und ging hinüber zu dem Wasserkocher um sich einen frischen Tee zu brauen.

      Während sie den Behälter mit den getrockneten Teeblättern öffnete, schoss ihr eine Idee durch den Kopf. "Bon, das könnte eine 'ilfe sein..."
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Hangardeck

      Magnus folgte der Sternenflottencrew aus dem Shuttle. Er würde vermutlich etwas Zeit brauchen, das erlebte zu verarbeiten. Was zum Beispiel sollten all diese seltsamen Fragen von der Andorianerin? War er ein Gardist? Wollte er sich duellieren? Es hatte fast den Anschein eines plumpen - andorianischen? - Flirtversuchs und was er davon halten sollte, wusste er noch weniger als was er mit den seltsamen Instruktionen von General Casey anfangen sollte und ob die Stimmen irgendetwas damit zu tun hatten. Die Vulkanierin hatte gesagt, dass keine Spuren von Halluzinogenen zu sehen war, was nicht notwendigerweise bedeuten musste, dass es keine gab. Was für eine verzwickte Situation.

      „Lieutenant T'Mari hatte Stimmen aus einem der Seitenkorridore gehört“, erklärte der Major sachlich in Antwort auf die unerwartete Frage Takahashis. „Ich hatte beobachtet, wie sie sich von der Gruppe entfernte und wollte ergründen warum. Lieutenant Kelev hatte sie wohl ebenfalls beobachtet und uns abgefangen.“
      Major Magnus Sundström
      MACO-Detachment, Pioneer NV-10
      Kommandant
    • Neu

      Ayumi Takahashi
      Pioneer | Hangardeck

      Ayumi schaute etwas ungläubig, als Sundström von den Stimmen erzählte. "Was ist so ungewöhnlich an ein paar Stimmen, dass man dafür das Scheitern einer diplomatischen Mission riskiert?" fragte sie @T'Mari.

      "Insbesondere einer Mission dieser Dringlichkeit. Ich muss Sie wohl kaum daran erinnern, dass es um das Überleben der gesamten menschlichen Spezies geht." fügte sie in einem etwas energischen Ton hinzu, bevor sie sich - und damit auch ihre Stimme - wieder beruhigte. Sie fügte in einem sachlichen Tonfall hinzu: "Ich muss mich auf Sie verlassen können."

      'Wir haben T'Mari an Bord genommen, weil wir die Fachkenntnisse des Vulkanischen Diplomaten-Korps in interstellarer Diplomatie gut gebrauchen können. Und nicht, damit sie vorsätzlich unsere Mission in Gefahr bringt.' dachte sich Ayumi und ärgerte sich weiterhin, ließ sich aber nach außen nichts anmerken.
    • Neu

      Pioneer | Hangardeck

      "Sie finden lachende Kinderstimmen bei einem diplomatischen Treffen nicht ungewöhnlich? Für mich sind sie ungewöhnlich genug, um zumindest in den Gang zu sehen, aus denen ich sie gehört habe, Captain.
      Und deswegen sind, wie Sie selbst sagten, die Verhandlungen nicht gescheitert. Ich denke, Sie werden auch mit General Sholev zu keiner Einigung gelangen, da er sowohl Sie als auch mich generell ablehnt. Er testet nur, wie weit er sie bringen, bis Sie ihm etwas ohne Gegenleistung geben."

      T'Mari hielt dem Blick von Captain Takahashi stand. Auch wenn sie dem diplomatischen Korps angehörte, war sie als Beraterin, nicht als Diplomatin tätig.
    • Neu

      Ayumi Takahashi
      Pioneer | Hangardeck

      'Sundström hatte nichts von Kinderstimmen gesagt.' dachte sich Ayumi. 'Das macht es ja noch verrückter.'

      "Was ich ungewöhnlich finde, ist, wenn sich meine Besatzung bei einem diplomatischen Treffen ohne Abstimmung mit den Gastgebern einfach in irgendwelchen Gängen umsieht. Wir wissen, dass uns die Andorianer mit Argwohn gegenüberstehen. Und Ihnen im Besonderen, Lieutenant. Solches Verhalten ist nicht hilfreich, wenn es darum geht, die Andorianer vom Gegenteil zu überzeugen." sagte Ayumi.

      Nach einer kurzen Pause ergänzte sie: "Diesmal ist uns das nicht auf die Füße gefallen, beim nächsten Mal kann das aber anders aussehen. Sollten Sie also in Zukunft in ähnlichen Situationen wieder das Bedürfnis verspüren, sich außerhalb des designierten Bereichs aufhalten zu wollen, stimmen Sie sich wenigstens mit den Gastgebern ab."

      "Haben wir uns verstanden?" fragte sie eher rhetorisch, denn sie fügte direkt an: "Gut. Wegtreten."
    • Neu

      Pioneer | Hangardeck

      T'Mari hob kaum sichtbar die rechte Augenbrauenecke, ihrer Miene war nicht anzusehen, was sie dachte. Willkür und Desinteresse an den Fakten schien die Menschen auszuzeichnen, insbesondere, wenn sie in der Hierarchie aufgestiegen waren. Sie drehte sich zum Ausgang und machte sich, nachdem sie enlassen worden waren, auf den Weg in die wissenschaftlichen Labore. Dort konnte sie sich den Aufzeichnungen ihres Trikorders widmen, mit dem sie, zwar geholstert, aber in Sammelmodus, weiter Daten gesammelt hatte, ohne daß es sonst jemand bemerkte.

      Sie trat in das Hauptlabor und setzte sich an die Konsole an der Seite. Den Trikorder verband sie mit der Konsole und rief die Daten ab. Neben den Audio-Aufnahmen waren hier Umgebungswerte in einem Umkreis von etwa 50 Metern erfasst, so auch ein wenig aus dem Gang, den sie nicht betreten, aber in den sie hineingesehen hatte. Sie spielte die Audio-Datei ab und hörte erneut das Kinderlachen. Mit Hilfe der Software ließ sie die Stimme und die unmittelbaren Geräusche aus der gleichen Umgebungsentfernung verstärken.

      Während die Berechnung lief, stand sie auf und holte sich eine Tasse Rooibush-Tee, den sie bei den Menschen entdeckt hatte. Kein Koffein, aber guter Geschmack.