Pioneer Bordleben #1: Strange Old Worlds

    • Bordleben

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    • Offiziersmesse

      T'Mari senkte das Padd und sah Somi Than an, die sich ihr gegenüber gesetzt hatte. Langsam legte sie das Padd auf den Tisch.

      "Ja, es ist eine schwierige Frage für mich. Es gibt weitere Tatsachen, die Sie nicht kennen, die ... den Geist aufwühlen können. Der Zustand des Schiffes, die vielen Toten und Verletzten. Der Abbruch der Forschungsmission.. " Sie pausierte und sie tastete nach der Tasse mit dem heißen Tee und nahm sie in die Hände.

      "Meine Arbeit wird nicht darunter leiden, das versichere ich Ihnen, Lt. Than. Ich gehe erneut die Daten durch, die uns Commander Sirit freundlicherweise überlassen hat. Er hätte es nicht tun müssen. Sein Verhalten... war untypisch und spiegelt wieder, wie die Geschehnisse auch ihn erschüttert haben." Sie hob den Blick zu Somi Than, ihre Miene weiterhin ausdruckslos für die, die die subtilen Anzeichen nicht sahen. "Vulkanier wirken auf Menschen kaltblütig, emotionslos. Das weiß ich und es ist ein Verhalten, das uns das Überleben als Volk garantiert. Sie wollen nicht erleben, was ein Vulkanier anrichtet, wenn er seine Emotionen auslebt."

      Sie hob die Tasse an und nippte einen kleinen Schluck. Fast verbrannte sie sich die Lippen daran. Aber nur fast.
    • Pioneer, Offiziersmesse

      Somi versuchte sich etwas in die Vulkanierin hineinzuversetzen, doch wirkte sie weiterhin undurchschaubar auf die Trill.
      "Jede Person, egal ob Vulkanier, Trill oder Mensch wird mit ungezügelten Emotionen mehr Schaden als Gutes anrichten, dessen bin ich mir sicher.
      Hat das etwas damit zu tun was auf Vulkan passiert ist? Sie haben zwar nichts erzählt, aber Gerüchte verbreiten sich an Bord kleiner Schiffe sehr schnell. Man sagt das Oberkommando wollte sie aus dem Dienst entfernen."
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Offiziersmesse

      T'Mari war von der doch recht direkten Frage überrascht und stellte die Tasse wieder auf den Tisch.

      "Ein Teil dessen, was mich beschäftigt, hat mit den Ereignissen auf Vulkan zu tun, ja. Das Oberkommando wollte mich an einer anderen Stelle, mehr meiner Ausbildung entsprechend, einsetzen und von der Pioneer nehmen."

      Sie sah dabei Somi Than direkt an und versuchte, zu erkennen, was diese Worte bei ihr auslösten.

      "Ich konnte den Minister allerdings davon überzeugen, daß ich hier Vulkan am besten dienen konnte, indem ich versuche, die Verbindung mit den Menschen zu verbessern. Die Veränderungen in der Regierung wird noch weitreichende Folgen haben. Ich werde versuchen, die Auswirkungen abzumildern."
    • Pioneer, Offiziersmesse


      Oanez hatte die letzten Berichte ausgefertigt und noch an den vulkanischen Doktor geschickt. Es ging einfach nicht etwas nciht fertig zu machen. Das was sie und auch ihr Team auf dem vulkanischen Schiff geleistet hatte war eine Menge gewesen, mehr noch, wenn man bedachte, dass den meisten die vulkanische Physiologie nicht oder nur kaum bekannt war. Äußerlich mochte man sich ähnlich sein, aber Innen war das vollkommen anders.

      Nein, wahrhaben wollte sie es nicht, aber der Einsatz hatte Kraft gekostet, viel Kraft. Müde, Oanez war müde, unendlich müde, aber sie würde nicht schlafen, bis sie nicht wenigstens etwas gegessen hatte, wenigstens mit einem Wesen gesprochen hatte. So ging sie durch die Gänge und steuerte die Offiziersmesse.

      Man konnte die Müdigkeit an ihren Augen ablesen und auch die Bewegungen waren etwas langsamer als normal. Acht Stunden Schlaf wären perfekt. 'Mon Dieu, erst essen...' Ihr Blick war getrübt, sonst hätte sie Somi und T'Mari direkt gesehen, noch bevor sie sich das Essen holte.

      Das Tablet mit der linken haltend und balancierend, schob sie mit der anderen Hand die Brille auf ihrer Nase wieder zurecht. Kurz blickte sie sich um, erkannte Somi und T'Mari, winkte ihnen kurz zu, in ihre freundlichen, überschwenglichen Art. Zielsicher steuerte sie den Tisch an. "Bon soir, isch 'offe, isch störe nischt, darf isch misch dazu setzen?"
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Offiziersmesse

      "Natürlich nicht, setzen Sie sich, bitte." T'Mari machte eine einladende Handbewegung. "Ihr Team und Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich bedanke mich dafür, nicht nur im Namen von Vulkan." Sie würde unerwähnt lassen, dass manche auf Vulkan es anders sehen würden. Sie sah es als Hilfe von einem Lebewesen zum anderen und würde ebenso verfahren, wäre die Situation umgekehrt.

      "Wie geht es Ihnen, Ltjg.?" fragte sie nach.
    • Pioneer, Offiziersmesse

      Some lächelte T'Mari freundlich an. "Es wäre ein Verlust für die Sternenflotte, das Schiff und die Mannschaft gewesen, wäre sie gegangen. Ich hätte sie vermisst, sie gehören so zu uns an Bord wie jeder andere, egal ob Mensch oder nicht!", sagte sie daraufhin, ehe sich Oanez zu ihnen gesellte.

      "Oanez!", sagte die Trill erfreut und zeigte sofort auf den Stuhl direkt neben ihrem eigenen. Etwas mehr Gesellschaft würde T'Mari heute sicher nicht schaden. Und der Ärztin nach den letzten Erlebnissen bestimmt auch nicht.
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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    • Pioneer, Offiziersmesse


      "'allo Somi! Lt. T'Mari!" Oanez setzte sich neben Somi. "Pardon, isch 'abe eben ge'ört dass man Sie 'ätte abkommandieren wollen? Mon Dieu, gut dass man sisch eines besseren besonnen 'at." Sie stellte ihr Tablett ab. "Isch 'offe es stört nisch wenn isch etwas Esse?" Das etwas Essen war untertrieben auf dem Tablet stand ein großer Salat, ein Steak mit ein paar Fritten und eine Schale mit Mousse au chocolat. Es war kein Wunder Oanez hatte einige Mahlzeiten 'geschlabbert' aufgrund der besonderen Situation aber auch wegen der vielen Dinge die sie als 2O lernen mußte.

      Ihr Seufzer war kellertief, sie blickte zu T'Mari.

      "'aben Sie die Informationen er'alten von i're Schiff? Es konnten bis auf eine Verletzte alle gerettet werden." Einzelheiten würde sie nicht mitteilen dürfen, das fiel unter ärztlicher Schweigepflich, aber eine Zahl zu nennen war in Ordnung, gerade dann wenn es Last von die Schultern nehmen würde.
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    • Pioneer | Offiziersmesse

      Julia betrat ebenfalls die Messe. Sie wollte während der wohl etwas anstrengenden Durchsicht der auf dem vulkanischen Schiff gesammelten Daten sich eine Tasse Tee gönnen. 'Wieso nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden' dachte sie sich.

      Während sie in den Raum blickte wurde sie Oanez und Somi am Tisch von T'Mari gewahr und entschied sich zu ihnen zu gesellen. "Subcommander, die Damen, darf ich mich dazusetzen?"
    • Pioneer | Offiziersmesse

      "Naturlement, Julia setz Disch zu uns, wir 'aben dann die Kleeblatt voll." Oanez nahm einen Schluck Malzbier, eines ohne jeglichen Alkohol, denn der würde ihr absolut nicht bekommen. "Bon appétit." Dann begann auch sie zu essen.
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    • Offiziersmesse

      T'Mari nickte Kerfadec zu. "Danke, es ist immer traurig, wenn es Verluste gibt. Ich bin sicher, es wird eine entsprechende Gedenkfeier auf Vulkan geben." Auf Somi Thans Worte konnte sie im Moment nicht antworten, auch wenn sie den Eindruck hatte, daß nicht alle Menschen sich über Vulkanier freuten.

      Als Ensign Hansen zu ihnen trat, nickte sie nur zustimmend. Neben ihr war noch Platz. Sie deaktiverte das Padd und nahm ihre Teetasse wieder in ihre Hände. Es war faszinierend, wie sich ein Mensch mit dieser Größe diese Menge an Nahrung einverleiben konnte. Immer wieder trank sie von ihrem Tee.
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      Pioneer | Offiziersmesse


      Als die Hand Somis sich auf ihr Knie legte, hätte sie sich beinahe verschluckt. Sie schaute zu Somi, schob ihre Brille mit dem Zeigefinger wieder in die richtige Position, lächelte. Es tat gut die Nähe zu spüren, auch wenn es überraschend gewesen war. Sie würde sich Zeit nehmen, viel Zeit, denn es tat gut und half mit den Dingen fertig zu werden.

      Ihr Teller wurde leerer, wenn auch nicht ganz leer. Sie schob den Teller von sich. "Bon, nun kann isch es mit eine aufne'men der der noch nischt gegessen 'at. Das 'at gut getan." Oanez wirkte noch immer müde, doch man merkte, dass die Lebensgeister zurückgeke'rt waren.
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      Offiziersmesse

      T'Mari hob kaum merklich die Augenbrauen an als Oanez den Teller wegschob und neigte leicht zustimmend den Kopf. "Gut, dann werden Ihre Reserven bald aufgebaut sein." sagte sie nur und hielt die Tasse zwischen den Händen.

      An sich hatte sie erwartet, daß Captain Takahashi ebenfalls auftauchte, aber es scheint ihr etwas dazwischen gekommen zu sein. Sie sah auf das deaktivierte Padd, dann wieder zu den drei Frauen ihr gegenüber und wartete ab, was die Frauen erzählen würden.
    • Neu

      "Das sind jetzt reine Gedankenspiele, aber haben sie schon mal darüber nachgedacht die vulkanischen Streitkräfte zu verlassen und sich anderen anzuschließen um persönlich weiter zu kommen und solchen Problemen wie zuletzt aus dem Weg zu gehen? Zum Beispiel den Trill oder der Sternenflotte?
      Es wäre beides sicher ungewöhnlich aber möglich. Als einer der wenigen Nicht-Menschen an Bord habe ich mich natürlich auch in die Sternenflottenrichtlinien eingelesen und kann keinerlei Hinweis darauf erkennen, dass man zum Beitritt ein Mensch sein oder von einer menschlich kolonisierten Welt stammen muss. Entsprechend läge es zum Beispiel für uns beide durchaus im Bereich des Möglichen.

      Nicht, dass ich es mittelfristig ernsthaft in Betracht ziehen würde, aber... na ja. Ich halte meine Augen nach Möglichkeiten offen.", sie schaute zu Oanez und lächelte sie an. Letzten Endes wäre ihre Beziehung zu der Menschenfrau für solche schwerwiegenden Entscheidungen wohl der entscheidende Faktor, aber sie war glücklich darüber, dass sie hier nun alle unabhängig der Streitkräfte zusammen sitzen konnten, Menschen, Trill und Vulkanier.
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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      Offiziersmesse

      T'Mari war von der Direktheit überrascht, denn als sie mit Diplomatischen Korps unterwegs gewesen war, hatte sie doch viel Gerede und wenig Inhalt gehört. Selbst von den vulkanischen Diplomaten, die sich bedeckt halten wollten, ohne daß es zu offensichtlich war.

      Sie stellte die Tasse wieder auf den Tisch und faltete die Hände. "Ein Wechsel stand für mich bislang nie zur Debatte. Von meiner Ausbildung her bin ich Wissenschaftlerin und war vor meiner Zeit im Diplomatischen Korps an der Wissenschaftlichen Universität unterwegs.
      Die Hirarchie und diese starren Strukturen, die sämtlichen Streitkräften, unabhängig der Spezies zu eigen ist, machen es einem wissenschaftlichen Geist, der hauptsächlich aus Neugierde und unabhängiges Denken besteht, schwer, sich einzuordnen. Also von daher, es ist mir bekannt, daß die Sternenflotte offen ist, aber im Moment sehe ich noch keinen Anlaß, die bisherigen Verhältnisse zu ändern. Ich gehöre nicht den Streitkräften von Vulkan an, sondern bin angegliedert in meiner Position als Mitglied im Diplomatischen Korps."

      Ihr Blick war hauptsächlich auf Somi gerichtet, aber sie sah auch zu Oanez Kerfadec, ob und wie sie auf ihre Worte reagierte.
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      "Mon Dieu. Pardon, aber isch glaube die Thema ist nischt so einfach. Naturlement 'eist die Erdsternenflotten jede Person die geeignet ist willkommen. Das ist nur natürlisch, wir wollen auf'olen an Entwicklung. Aber wie fü'lt sich die andere Seite? Die Vulkanier werden es besten falls als unlogisch bezeichnen, wenn jemand von i're Volk die Erd Sternenflotte beiträgt. Obwohl die Person dann keine Zugriff 'ätte, würde doch ein er'eblische Wissenstransfer stattfinden. Isch denke da an die Techniker, die i'r Wissen se'r schnell weitergeben können oder Mediziner, sischerlich auch die Wissenschaftler für ihre jeweilige Fachgebiet."

      Oanez machte eine kurze Pause, legte den Zeigefinger der linken Hand auf ihre Nasenspitze.

      "Dre'en wir einmal unsere Blickwinkel um 180 Grad. Die jeweilige Planet, Staat der betroffen wäre würde es nischt gut 'eissen, das würde zu Konsequenzen fü'ren, nischt bei eine Einzelfall, da würde der die Konsequenz tragen müssen, der die Schritt tut. Aber in eine große Anza'l wird man Konsequenzen daruaszie'en. Zum Beispiel die Austauschprogramm würde eingestellt. Isch glaube, dass wir die Austausch noch viel me'r fördern müssen und in die Endkonsequenz, die sagen wir planetarenflotten sollten in eine gemeinsame Flotte überfü'rt werden. Isch weiß das werden wir nischt in die nöchsten Ja're schaffen. Aber es ist unsuaweischlich."
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