Mojave Wüste

    • 22. Jhd.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
    Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

    • Von der Temperatur hätte man denken können, dass die Sonne schon im Zenit stand, doch den war nicht so. Shuttle landeten und entließen jeweils einen Pulk von Kadetten. Die, die keine Frischlinge(1) mehr waren, begaben sich auf den Hügel, von dort konnte man die Startline der Plebejer(2)am Besten beobachten. Das Rennen war nichts Offizielles, die Kadetten hatten es in Leben gerufen. Es gab nur eine Regel, keine Regeln! Ziel war einzig und allein als erster ins Ziel zu kommen.

      Den Frischlingen gab man eine von Hand abzufeuernde Rettungsrakete und kontrollierte, das der Frischling sonst keinerlei Hilfsmittel mit auf den Laufnahmen. Ein ungeschriebenes Gesetz verbot auch die Mitnahme von Peilgeräten, Waffen und Kommunikatoren.

      Vorne an der Startlinie hatte sich ein dichter Pulk gebildet. Die vordere Reihe musste sich gegen den Druck von hinten wehren, da jeder versuchte sich nach vorne zu drängen. Dann war das noch das Geschnatter der Anwesenden, das einen Höllenlärm machte. Nur noch wenige Minuten und es würde los gehen.


      OOC: Ihr seid herzlich eingeladen Euch mit Eurem Chara so er Frischling ist oder mit einem NPC hier einzubringen. Freu mich auf Eure Teilnahme. :)

      (1) Kadetten im ersten Jahr
      (1) Plebejer (lat.) = gemeines Volk, hier als Bezeichnung für die Sternenflotten Frischlinge
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kerfadec ()

    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Namid beeilte sich durch die Kontrollen zu kommen, was nicht einfach war. Einer der Kontrolleure wollte partout nicht ihr Erste-Hilfe Besteck durchgehen lassen. Es kostete sie den vollen Einsatz lieb zu gucken und ganz nebenbei zuerklären, dass dies eben eine Art traditioneller Erste-Hilfe-Beutel des Volkes wäre und nicht ein Standard Erste-Hilfe-Kasten der Sternenflotte. Anders wäre das Messer wohl kaum zu erklären gewesen. Natürlich gab sie ihr Ehrenwort mit großem Um-um-tum-tum-tike-te. Ohnehin war sie schon seltsam gekleidet, sie trug ein Jagdhemd und eine leichte Lederhose, Mokassins und eine Kalebasse mit Wasser gefüllt. "Merci, das war sehr freundlisch." Sie nickte dem Kadetten, nach den Abzeichen wohl im letzten Jahr, freundlich zu und beeilte sich nach vorne an die Startlinie zu kommen.

      Es war ein Hauen und Stechen, wenn man es richtig beschrieben wollte um sich einen Weg nach vorne bahnen zu wollen. Das war nicht Namids Ding, als blieb sie wo sie war und hoffte darauf, dass der Pulk sich nach dem Start auseinanderziehenwürde. Dann hätte sie eine Chance Meter gut zu machen. Namid blickte sich um,ob sie ihre famille von der ECS Vostok hier entdeckte. Im Gewimmel konnte sie keinen finden. Schade. Ein Lauf im Team hätte es sicherlich leichtergemacht.

      Oben auf dem Felsen kam Bewegung hinein. Die Menge spaltete sich bildete wohl eine Art Spalier für einen Kadetten, der direkt nach vorne durch ging. Er nahm das ihm gereichte Megaphone hoch und sprach: "Plebejer, die ist Euer Rennen! Es wird keinen Zweiten oder Dritten geben, es zählt nur der Sieg! Es ist Eure Chance Ruhm und Ehre zu erlangen! Denkt daran, der Parcours wird Euch fordern, mehr noch um, so höher die Sonne steigt. Denkt auch daran, dass es keine Regeln gibt! Seid bereit und erwartet das unerwartete!" Dann reichte man ihm eine EM-33. Jede Geste, jede Handhabung schien einstudiert als er theatralisch angehaucht, die Waffe in den Himmel reckte, abfeuerte und damit das Rennen gestartet hatte.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kerfadec ()

    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Sie war keine schnelle Läuferin, aber sie hatte Ausdauer, Ausdauer, die bei einigen, die viel zu schnell gestartet war, schon aufgebraucht war. So bahnte sich Namid ihren Weg immer ein Stückchen weiter nach vorne. Von ihrer Vostok-famille, hatte sie niemanden ausgemacht, was schade fand, gemeinsam würde es sich besser laufen. Die Landschaft hatte sich ur wenig verändert, statt über Sand lief man nun über Geröll, die Vegetation selbst hatte sich nicht wirklich verändert.

      "Weg da!" "Weg da, weg da weg!" "Hey, Du da, aus dem Weg!" Die Rufe kamen aus dem Pulk, der hinter ihr kam im Sprint und auf sie zustürmte. Oanez hatte kurz nach hinten geblickt, ein fataler Fehler. Direkt vor ihr war eine Grube ausgehoben und die Meute hinter sich, verlor sie das Gleichgewicht und fiel mit einem Aufschrei hinein. Die Meute von Wahnsinnigen sprang wie ein Mann über den Graben. Sand und Geröll in die Grube sprengend. Schützend hatte sie die Hand über ihre Augen gelegt, damit nicht versehentlich noch ein Stein sie im Gesicht traf. Ein Lachen der Vorbeilaufenden war ein 'letzter Gruß', dann entfernten sie sich schnell.

      "Sacre Tabernakel! Mon Dieu. Fou, just fou."*1 Langsam rappelte sie sich wieder auf, hielt inne, horchte in sich hinein, ob ihr Körper Schaden genommen hatte. "Bon, isch 'atte Glück nichts passiert. Nun muss ich nur noch aus die Grube." Ihr Blick wanderte zum Rand der Grube, das waren gute drei Meter. "Allons..." Geschickt machte sie sich an den Aufstieg aus der Grube.

      *1 Verrückt, einfach verrückt
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kerfadec ()

    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Die Jacke in Händen, den Sand ausschüttelnd stand sie am Rand. Von hinten kamen weitere Läufer, die sie mit Handzeichen vor der Grube warnte, ehe sie wieder in die Jacke schlüpfte und das Rennen wieder aufnimmt. Es schien ihr, als habe die Sonne bei einigen 'starken Einfluss' gehabt auf ihr verhalten. 'Es kann nur einen Primus geben... alle anderen sind Plebejer.' fuhr es ihr durch den Kopf. Ihr war klar, das bei den Meisten der Anspruch bestand, zu den Besten der Besten zu gehören. Dagegen war nichts zu sagen, doch nur das Leben und die Aufgaben, die man zu meistern hatte entschieden am Ende.

      Oanez lief durch die Wüste, überholte andere Läufer und wurde überholt. Für sie bestand das Ziel darin am Ziel anzukommen.

      Aus der Entfernung sah sie eine Sandfontäne in die Luft steigen. Reflexartig hatte sie sich zur Seite geworfen, auch wenn es unnütz war. Reflex war Reflex. Kaum zu Boden gegangen rappelte sie sich auf und sprintete in Richtung, wo sie die Sandfontäne gesehen hatte. Als sie erkannte, dass da jemand am Boden lag erhöhte sie ihre Geschwindigkeit so sehr, dass ihre Lungen zu brennen anfingen.

      Bei Erreichen der Gestalt, ging sie sofort in die Knie, kämpfte mit ihrer eigenen Atmung, während sie versuchte den Puls zu fühlen. Der Puls war in Ordnung für die Situation, wie sie feststellte. Ihre Augen flogen über den Körper, suchte nach Verletzungen, fand aber keine. Langsam dämmerte es ihr, Betäubungsminen, man hatte, um das Rennen spannender zu machen, einige Betäubungsminen vergraben. Oanez schüttelte den Kopf, es war verrückt. Sie suchte in der Tasche des Betäubten nach der Bergungsrakete, fand diese und feuerte diese ab. Das Rennen war für den jungen Läufer beendet, nicht aber für Oanez.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Die Sonne hatte den Zenit überschritten, doch sie brannte wie zuvor mit brutaler Kraft. Namid war froh, dass sie eine Kalebasse mit Wasser mitgenommen hatte und noch froher darüber, dass sie beim Sturz nicht zerbrochen war. Sie folgte dem Weg zum Ziel. Nach ihrer Schätzung lag sie am hinteren Ende des Mittelfeldes. Damit konnte sie gut leben, an einen eigenen Sieg hatte sie nie geglaubt, dafür war sie nicht schnell genug. Ja, sie hatte Wissen wie man überlebt und auch schon mehr als einmal angewandt, aber die Wüste war ein ganz besonderer Ort.

      Aus vollem Lauf bog sie in den Canyon ein, bremste ab, kam sie zu stehen. Keine drei Schritte vor ihr saß ein Kadett, das Gesicht kreidebleich, die Haltung verkrampft. "Hey, was ist..." Die Frage beendete sie nicht, als sie erkannte was das Problem war, eine Klapperschlange auf einem der Felsen. Sie hatte sich wohl gesonnt und erschreckt, deshalb war sie halb aufgerichtet, das Geräusch der Rassel, das Klappern, deutlich wahrnehmbar.

      "Uh, oh..." Ihr war klar, dass sie keine wirkliche Option hatte zu handeln. Schweiß tropfte von der Stirn des Kadetten. 'Was, wenn seine Starre brach?'
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Leise begann sie eine Melodie zu summen. Ihr war klar, dass es keinen Effekt auf die Klapperschlangen haben würde, aber vielleicht würde es den Kadetten beruhigen, so er im falschen Moment aus der Starre kommen würde. Die Schlange bewegte sich. Oanez war innerlich zum Zerreißen gespannt. Was würde die Schlange tun?

      Noch einmal ein Rasseln und sie entschwand im Gewirr der Felsen aus Sichtweite. Oanez sprang vor und riss den Kadetten mit sich nach hinten. Sicher war sicher. Der Lebensgeist des Kadetten kehrte wieder zurück, während sie seinen Puls prüfte. „Wow, Du hast Macht über Schlangen…“ flüsterte der Kadett ehrfürchtig. Oanez lachte. „Non, bestimmt nischt, das war eine berceuse… eine Schlaflied. Isch bin keine Schlangenbeschwörerin.“ Die junge Frau erhob sich streckte ihm die Hand entgegen. „Komm, es sind noch ein paar Meilen bis zu die Ziel.“ Jetzt, da er die junge Frau in Augenschein nahm fühlte er sich zunehmend unwohler. Trotzdem ergriff er ihre Hand und stand auf.

      Er setzte an etwas zu sagen, schluckte und ließ es dann. Was sollte er ihr sagen?„Ja, sprisch es ru’ig aus, Du warst mit bei die Meute.“ Namid zuckte mit den Schultern und lächelte freundlich. „Das nennt man Gruppenkonformität oder Gruppenzwang. Ist nicht ideal, aber passiert ist passiert, nes pas? Also die Kopf ‘och. Isch ‘eisse Oanez und Du?“ „Ja, war ich, tut mir aufrichtig leid, wirklich Trahern, Alan Bedillion.“ „Alan bei welsche Sektion bist Du?“ „Taktik/Waffen. Oanez. Lauf ruhig, brauchst nicht zu warten. Alles okay, wirklich.“ Sie schüttelte den Kopf. „Ge’t nischt, isch bin von Sektion Medizin, es sei denn isch zünde die Raket‘.“ Seine Augen wurden größer. „Nein, nicht… nicht nötig, ich komm schon mit.“ „Bon. Dann trink erstmal eine Schluck.“ Sie reichte ihm die Kalebasse, die er entgegennahm. Das Wasser ran seine Kehle hinunter, als wolle er damit die Erinnerung mit der Schlange wegspülen.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Oanez Kerfadec
      Mojave Wüste


      Die Wüste hatte die Hitze der Sonne im Sand gespeichert und gab sie ab, machte die Hitze noch um einiges unerträglicher. Überholt hatte sie seit einiger Zeit keiner mehr, aber das war kein Grund aufzugeben.

      Endlich war es soweit, das Ziel kam in Sicht. Die beide riefen noch einmal ihre letzten Kräfte ab, steuerten entschlossen auf die Ziellinie zu. Kurz vor dem Ziel blieb Alan stehen. "Geh vor, Du hast es verdient. Danke für alles." Namid blieb stehen, schaute Alan an. "Non, das ge't nischt und wäre auch unsinnig wir sind eh Plebejer. Viele Dank für die gute Tat, aber wir ge'en zusammen über die Ziellinie." Sie legte den Kopf schief, schaute ihn an. "Komm." Gemeinsam schritten die zwei über die Ziellinie, die zwei Plebejer.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Ayumi Takahashi
      Mojave Wüste

      Erst vor wenigen Tagen wurde Ayumi Takahashi zum Captain befördert und zur Kommandantin der Pioneer ernannt. Der Abflug stand unmittelbar bevor. Doch zunächst musste Lieutenant Moore, den sie gerade erst für ihr Schiff rekrutiert hatte, den Warpantrieb flottmachen. Bis dahin hatte Ayumi noch Zeit, sich das verbliebene Personal zusammenzusuchen.

      Die Japanerin stand auf einem Felsvorsprung, etwa 200 Meter von der Ziellinie entfernt. Sie trug die beigefarbene Wüstenuniform der Sternenflotte, dazu ein Basecap mit der Aufschrift NV-10 und eine Sonnenbrille. In der Hand hielt sie ein Fernglas, mit dem sie den Fortschritt der Kadetten und deren Zieleinlauf beobachtete.

      Besonders aufmerksam verfolgte sie ein Duo, das in diesem Moment auf die Ziellinie zusteuerte. Ein Mann und eine Frau, letztere gekleidet in einem der Mode der amerikanischen Ureinwohner entsprechenden Outfit. Und es schien als wäre der Mann schon längst am Ende seiner Kräfte gewesen, doch die Frau blieb an seiner Seite und ging mit ihm gemeinsam über die Ziellinie. Bei einem Wettkampf ohne Regeln, bei dem es nur darauf ankommt, vor den anderen ins Ziel zu kommen, machte das Eindruck.

      Ayumi nahm ein PADD und rief die Läuferdaten auf, den in den ausgeteilten Rettungsraketen war ein Chip eingebaut, der die Kadetten beim Zieleinlauf registrierte. Sie notierte sich gedanklich den Namen der Frau, die sie für ihr Schiff rekrutieren wollte. Oanez Rachel Kerfadec.
    Seit 2004 imTrekZone Network