Heute ist Heute... und ein Morgen existiert noch nicht

    • 22. Jhd.

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    • Heute ist Heute... und ein Morgen existiert noch nicht

      Niagarafälle

      Das Boot 'Maid of the Mist' brachte sie, wie schon am Morgen immer näher zu den Fällen. Den Südwestern hatte sie angezogen und den Schal nochmals gerichtet, es wurde kühl, ja fast aklt so nahe beim Wasserfall. Die Gischt konnte sie schon jetzt spüren. Gespannt war Namid, wie der Falls Fireworks Cruis so sein würde, allein am Morgen war das Erlebnis schon gigantisch gewesen. Das sie jetzt nochmals das Vergnügen hatte, war ihren Eltern zu verdanken, die den Aben für sich haben wollten, was sie sehr gut verstand, es war ja ihr Hochzeitstag. Überhaupt war es nett gewesen, dass sie sie einfach mitgenommen hatten, als sie von der ECX Vostok unangekündigt nach Hause gekommen war.

      Das Feuerwerk illuminierte die Szenerie ließ die Fälle fast magisch erscheinen. Ihre Augen leuchteten als sie das Feuerwerk und die Spiegelung im Wasser wahrnahm. Sie war wieder Zuhause, auf der Erde. Ein wenig Wehmut kam auf als sie an die Vostok und die Mannschaft dachte. Ob es der in den Himmelgezeichnete Schmetterling war oder der Geruch von Zimt der sie an Kenneth denken ließ, der nicht von der Reise zurückgekehrt war. Sie seufzte.

      Ihr Blick fiel auf den Mann neben ihr, der sein Cellphone in die Tasche seines Trenchcoats gleiten ließ. Er wirkte unsympathisch, irgenwie durch den Wind. Wie um das zu unterstreichen hollte er einen Flachman hervor und nahm einen tiefen Schluck,
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Niagarafälle


      Den Mann hatte sie aus den Augen verloren, das Feuerwerk war zu faszinierend. Da eien Blume, dort ein Blütenregen. Sie ließ sich forttragen zu den unbeschwerten Tagen ihrer Kindheit. Es tat einfach nur gut. Sie hatte es geschafft, war wieder Zuhause, ihre Familie war von den Folgen des Angriffes der Xindi verschont geblieben. Oanez genoß das Spektakel. Es würde Zeiten geben, da war sie sich sicher, wo sie sich an den Erinnerungen wieder aufrichten konnte.

      Als das Feuerwerk vorbei war, steuerte die 'Maid of the Mist' die Anlegestelle wieder an. Oanez warf noch einen Blick zurück auf die Fälle, die sich weiß abhoben vor dem Nachthimmel. 'Was für eine Schönheit, so simpel und doch so unendlich schön.' Hatte sie dafür erst in den Weltraum aufbrechen müssen um das zu erkennen? Nein, sie war ein Naturkind dafür hatte schon ihre Großmutter gesorgt. Wenn jemand mit dem Landverbunden war, dann sie.

      Mit schwankendem Gang bewegte sie sich auf die Gangway zu, um das Boot, welches gerade die Anlegestelle erreicht hatte. Taue wurden hinübergworfen und das Boot vertäut. Dann hörte man das Knirschen von Metall auf Stein, als die Gangway über den Kai an Bord geschoben wurde. Geordnet, ohne zu drängen machte Oanez sich mit all den anderen Passagieren auf zur Gangway, als von Hinten jemand sie packte und unsanft zur Seite drückte und an ihr vorbei stürmte. "Mon dieu!" Entfuhr es ihr als sich auf ihren Hosenboden setzte. Ohne das sie es hätte sehen müssen, es war der unsympathische Typ gewesen, der sie zu Boden gerissen hatte und nun wie von einer Tarantel gestochen an Land lief.
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      Jemand reichte ihr eine Hand, half ihr auf. "Merci." Bedankte sie sich artig und blickte dem Mann nach, der sie zu Boden gerissen hatte und jetzt in der Menge der Toristen verschand. Kein Wunder bei der Menge an Leuten zu einem solchen Veranstaltung und dann noch all die Souvenirläden, Ausssichtstürmen, Hotels und und...

      Oanez war Teil der Menge geworden, die sich durch die Straßen schob. Ab und an entschwand sie in einen der Souvenirgeschäfte, weil sie noch eine Kleinigkeit für Genesee und Anbihan besorgen wollte. Es war klar, dass es irgendein Kitsch werden würde, aber es war auch eine nette Aufmerksamkeit, die Zuneigung zeigte. Ihr großer Bruder und ihre beste Freundin standen bei ihr ganz oben auf der Liste. Was sollte sie mitnehmen? Ein T-Shirt mit der Maid of the Mist oder doch die Schneekugel oder aber die Umhängetasche aus Stoff?

      Ein lautes Kreischen ließ das Blut in ihren Adern gefrieren. Geschenke hin oder her, sie stürmte hinaus auf die Straße.
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      Einmal Ärztin, immer Ärztin. Oanez stürmte aus dem Laden hinaus auf die Straße und blieb dan abrupt stehen. Hatte sie zuvor noch angenommen, dass ein Unfall passiert wäre, so wurde sie nun eines Besseren belehrt. Der Pulk an Touristen war auseinander gestoben, so dass ein großer kreis entstand, in der Mitte der 'Sympath' der einer Frau, einer jungen Japanerin seine Waffe, eine halbautomatische Schusswaffe an die Schläfe presste. "Verdammtes Miststück, jetzt ist es aus mit Dir!" Seine Augen spiegelten den Zorn wieder, den er augenblicklich empfand.

      "Sacre tabernakel..." Die junge Quebecois hielt inne, nahm ihre Arme langsam zur Seite, drehte ihre Handflächen nach Außen, so das der Mann sehen konnte, wenn er den wollte, dass sie keinerlei Waffen hatte und sich bemühte Vertrauen zu schaffen. "Bitte, dass ist doch nischt nötig, es wird sischerlisch eine andere Lösung möglisch sein, als die eine Leben zu nehmen."

      Der Mann starrte sie an. "Gehn sie weg, dass ist eine Sache zwischen mir und ihr. Gehen sie!" Das letzte brüllte er mehr als das er es aussprach. "Naturlement, isch werde ge'en..." Angestrengt dachte sie nach, was die richtige Maßnahme wäre um die Situation hier zu eskalieren. Noch waren keine Sirenen zu hören und wenn das passieren würde, würde das Adrenalin bei dem Mann einen weiteren Schub erhalten. "... lassen Sie die Frau ge'en, bitte. Es muss zu keine Blutvergiessen kommen." Ihre Stimme war der absolute Widerspruch zu dem, was in ihr vorging, sie klang so unendlich ruhig, doch in ihr kam Panik auf.

      Die Frau schrie nochmals auf, als der Mann den Lauf der Waffe nochmals fester auf ihre Schläfe presste, um seine Forderung zu unterstreichen. "Dieses Biest hier hat Mike getötet!" Er ließ keinen Zweifel daran, dass er die Frau nicht verschonen würde.
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    • Niagarafälle


      Oanez wußte nicht was sie tun sollte, alles schien verloren, der Mann bereit ein Leben zu nehmen. Vorsichtig setzte sie einen Fuß nach vorne, ein Fehler. Das Gesicht des Mannes veränderte sich, war nur noch eine haßerfüllte Fratze, sein Zeigefinger drückte gegen den Abzug, als ein Schatten auf sein Antlitz fiel.

      Er reagierte stande pede, stieß die Frau zu Boden, riß seinen Arm hoch und feuerte auf den Schatten, leerte sein Magaziin, ehe er los spurtete, hinein in die Menge der Schaulustigen, die kreischend den Weg für ihn frei machten. Die junge Frau hatte sich schützend auf die Japanerin geworfen, rappelte sich nun hoch und zog sie wenig zimperlich aus dem Gefahrenbereich. Dann schnauzte sie einen der Umstehenden an, einen Krankentransporter zu rufen, was dieser vor Überraschung überrumpelt, einfach tat. Oanez kümmerte sich um die Japanerin, versuchte festzustellen ob sie verletzt war, das sie unter Schock stand war offensichtlich, kreidebleiches Gesicht, kaum fähig ein Wort zu sprechen.

      Vier Minuten später, gefühlt eine halbe Ewigkeit traf der Krankentransporter ein. Der Notarzt und seine Crew übernahmen die Patientin, leiteten die erweiterte Versorgung ein, nahmen die Frau mit ins Krankenhaus.

      Oanez stand da,blickte sich um. Über den Dächern war ein Polizeifahrzeug eingetroffen und illuminierte die Dächer. Dort wo sie stand schien schon wieder alles seinen normalen Gang zu gehen. "Mon Dieu... was für eine Abend." Sie fragte sich was das gewesen war und ob die Polizei den Irren finden würde, der die Frau bedroht hatte. Sie atmete tief durch und machte sich auf den Weg zu ihrem Hotel. Heute würde sie keine Souvenirs mehr kaufen.
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    • Niagarafälle, der Morgen danach

      Oanez steuerte den Tisch ihrer Eltern im Restaurant des Hotels an. Auf dem Teller lagen zwei Teilchen, ein 'danish' und ein Croissant. "Mon Dieu, Namid, das sieht aber übersichtlich aus." "Oui, Papa ich bin ja auch nicht so stark wie Du." Sie zwinkerte ihm zu, deutete auf seinen Teller mit geräuchertem Bückling, Bacon, Würstchen, Rührei, Pilze, Bohnen und einer Scheibe Toast. "Komm, setz Dich, sonst trinkt deine Ma noch den ganzen Tee allein, er ist köstlich." Ihre Mutter musterte sie kurz. "Hast Du schlecht geschlafen, Namid?" "Ja, nein... es ging mir so viel durch den Kopf." Ihr Vater schaute auf. "War das Feuerwerk nicht so toll gewesen? Oder hat das etwas mit dem Leitartikel Heute zu tun?" Sie wollte doch ihre Eltern nicht beuruhigen, doch schweigen war nun auch nicht das was Ruhe bringen würde. "Du meinst die... die Geiselnahme, durch diesen Irren?" "Mmh, genau die, wie die Presse erschreibt, ist der Täter noch immer auf der Flucht. Es sind seltsame Zeiten, weißt Du. Erst diese Alien bei Broken Bow, dann dieser Angriff auf die Erde." Er schüttelte den Kopf. "Manchmal denke ich alle werden verrückt. Eine Geiselnahme an den Niagarafällen..." Ihre Mutter legte ihre Hand auf Oanez Unterarm. "Egal was war, ja, halt dich da raus, man weiß nie was daraus erwächst. Wir sind froh, dass Du wieder da bist." "Das bin ich auch, aber ich kann nicht einfach nur rumsitzen und nichts tun." Ihre Ma seufzte. "Das wissen wir. Wir machen uns Sorgen, das verstehst Du doch. So, laß uns das Thema einfach beenden. Kommst Du mit hinter die Fälle?" Oanez schluckte, als sie das Bild auf dem PADD sah, man konnte den Mann, die Geisel und sie deutlich erkennen. "Oui, ich komm mit."


      Hinter den Fällen

      Der Aufzug hatte sie zu dem Tunnelsystem gebracht. Die Fremdenführerin hatte zwischendurch und nebenher alles über das wann und warum des Tunnelsystem erzählt. Oanez hatte, wie jeder der Touristen einen gelben Kapuzenponcho übergeworfen um sich und ihre Kleidung vor dem Sprühnebel der Fälle zu schützen, was bitter nötig war. Die beiden Gucklöcher hinter den Fällen waren toll für einen Schnapschuß doch noch besser war der kleine Balkon. Auch wenn man nicht unter dem Fall sondern dahinter stand, wurde man hier patschnaß, wurde dafür aber mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Alle drei strahlten um die Wette. "Einfach toll, laßt uns eine Aufnahme von uns machen, ja?" Ihre Eltern nickten. Oanez schaute sich kurz um, ging auf eine Gruppe von vieren zu. "Entschuldigung, könnten sie eine Aufna'm machen von uns, 'ier?" Im selben Moment bereute sie es die Frage gestellt zu haben, denn der Mann der sich ihr zuwandte war niemand anderes als der Irre von gestern Nacht.
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    • Niagarafälle


      Die Ärztin machte einen Satz nach hinten. "Sacre tabernakel!" Der Mann schaute sie ebenso entsetzt sie sie, auch die anderen drei schienen entsetzt. Alles passierte gleichzeitig. Der Irre zog seine Waffe, riß sie hoch, zielte auf Oanez, die sich zur Seite warf. "John, nicht... nicht hier." brüllte einer der Männer, doch ohne Erfolg. Die drei rannten los zum Lift, um sich dem Geschehen zu entziehen.

      Ihre Mutter schrie auf vor Sorge, ihr Vater stapfte schnellen Schrittes auf den zu, kümmerte sich nicht um etwaige Folgen, war fixiert auf sein Ziel. Der Finger des Mannes, erhöhte den Druck auf den Abzug, gleich würde der Schuß sich lösen. Vor Oanezs innerem Auge zog ihr ganzes Leben vorbei, ihr Herz pochte heftig, das war das Ende.

      Armel sprang auf den Mann zu, versuchte noch das Unvermeidliche zu verhindern. "NEIN !!!" Daanis Schrei halte über den Balkon füllte die Kaverne.
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    • Niagarafälle - hinter den Fällen



      Die Frau redete auf ihren Mann ein. Selbst von Weitem konnte man sehen und auch hören, dass sie Ja, Daanis mon coeur, natürlich hast Du Recht, aber was hätte ich denn tun sollen? Abwarten und sehen wie der Irre mglicherweise meine Tochter niederschießt? Mon Dieu! Niemals werde ich so etwas zulassen, niemals..." Daanis war immer noch böse auf Armel,weil er sich in Gefahr bebracht hatte und gleichwohl war sie Stolz drauf, das er sich wie ein Berglöwe auf den Mann gestürzt hatte, um seine Tochter zu schützen. Daanis umarmte ihren Armel so, als wolle sie ihn niemals mehr los lassen.

      Namid stand etwas abseits, blickte auf den am Boden liegenden Mann. "Mrs. Kegfadec?" Sie wandte sich um. "Oui." "Manning, Walther Manning RCMP, ich bin der leitende Ermittler. Können Sie mir ein paar Fragen beantworten? Vielleicht gehen wir kurz dafür ins Besucherzentrum." Die Stimme hatte leise, behutsam geklungen. "Oui, was genau möschten sie wissen?" Der Mann nickte ernst. "Nun, ja, eine Abhandlung wie es passiert ist. Nein, wir verdächtigen sie nicht, keine Sorge." Oanez nickte ihrerseits und begann zu erzählen wie es sich genau zugetragen hatte. "... isch 'atte den Mann gestern am Abend schon einmal gese'en, da 'atte er eine Frau als Geisel genommen..." "Oh, das war also der selbe Mann, wie der gestern beim Vorfall auf der Souvenir Meile..." Sogleich machte er sich Notizen. "...er schrie misch an, beschimpfte misch und zog eine Waffe, er war nischt allein' gewesen, das waren noch andere, isch glaube vier Männer.Die 'aben sich alle aus die Staub gemacht und er 'at auf misch schießen wollen." Manning nickte. "Ja, weiter bitte." "Mon Papa war gerade abe'oben zu die Sprung, Isch 'abe versucht auszuweischen, als die Pfeil die Mann traf. Eine, verzei'ung perfekte Schuss, direkt in die Augen'ö'le. Die Tod muss sofort eingetreten sein-" Wieder nickte Manning. "Darf ich fragen was sie beruflich machen?" "Isch bin Medizinerin." Er nickte. "Wir nehmen noch kurz die Daten von ihnen und ihrer Familie auf, dann können sie alle gehen. Gibt es noch etwas das ich wissen sollte?" "Die anderen nannten in John und er sprach gestern von eine Mike der getötet worden war." "Danke für die Hinweise, das kann alles sehr wichtig sein." Manning brachte Oanez noch zu Sergeant Rupert Wallace zur Aufnahme der Personalien und entschwand.
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    • Niagarafälle - Chippawa Battlefield Park

      Nachdem, was am Morgen passiert war, hatte sie und ihre Eltern Ablenkung gesucht. Zuerst waren sie in Fort Erie gewesen und nun marschierten sie gemeinsam durch den Chippawa Battlefield Park, gingen die 'selfguided tour'. Es war interessant zu erfahren, dass hier im Jahr 1814 einst Briten gegen Amerikaner gekämpft hatten. Besonders bemerkenswert deshalb, weil die Amerikaner die meisten Schlachten verloren hatten und dies obwohl sie in Überzahl gewesen waren. Das Schlachtfeld von Chippawa hatten die Amerikaner als Sieger verlassen. Einhundertfünfundachtzig Tote beider Seiten blieben zurück. Irgendwie war es nicht die richtige Ablenkung, denn mit den Zahlen der Toten kam irgendwie der Angriff der Xindi wieder hoch.

      In einem der Cafés erholten sie sich von den Strapazen des Fußmarsches. Der kurze Ausflug zu den Fällen würde schon Morgen vorbei sein, dann reisten sie zurück.

      "Willst Du dann Heute noch mal einen Anlauf machen und die Geschenke einkaufen, Namid?" fragte Armel. "Oui, das werde ich, Morgen ist ja schon wieder alles vorbei. Anbihan kriegt ein T-Shirt und für mich wollte ich auch noch nach was verrücktem schauen." Armel lächelte, er kannte seine Tochter. "Dann tue das, am Besten, wir setzen Dich gleich in der Einkaufmeile ab." Sie strahlte. "Bon, dass ist eine gute Idee."


      Niagarafälle - Niagra Falls Park

      Die drei Männer hatten sich vermeintlich zufällig dort getroffen und schlenderten durch den Park. "Nach all den Jahren... erst Mike und nun John. Wenn ich ehrlich bin, ich dachte es wäre vorbei, wir hören nie mehr was davon und nun nach 17 Jahren." Der Rothaarige mit der Brille hatte gesprochen. "Verdammt, wie kann das sein? Niemand wußte davon, außer ihm und uns. Soweit ich weiß, haben sie ihn getötet." Der grauhaarige mit dem Schnurrbart hatte Joe dabei angesehen. "Haben wir einen Verräter in unseren Reihen?" Malcolm, der Rothaarige, schüttelte den Kopf. "Unwahrscheinlich, das wäre eher passiert, wenn." "Ist es aber nicht." Der Dicke, des bisher geschwiegen hatte, schaute zu den anderen auf. "Wir müssen es Regeln." Jonathan, der Vierte im Bunde, schwieg, hielt eine Spielkarte verkehrt herrum hoch, ein Pik-Ass. "Wann?" fragte Malcolm. "Heute um 20:00h, man würde mich schon finden." "Dann sorge dafür, dass man Dich findet, wir werden da sein."
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    • Niagarafälle - Einkaufsmeile

      Sie war erfolgreich gewesen! Für Armel ihrem Bruder hatte sie ein T-Shirt mit gekauft mit dem Schriftzug "I was here" auf der Vorderseite und auf der Rückseite mit "Going down" und einem Bild der Fälle. Für ihre beste Freundin Genesee *1 hatte sie ein Armband geholt und ein Prafüm 'Mist de Niagara', sehr teuer, aber sie hatte ja nichts für sie von ihrer ersten Weltraumfahrt mitgebracht. Irgenwie war sie rundum zufrieden, sie hatte alles, was sie brauchte. Ein Blick auf ihren Chronometer zeigte ihr, dass sie noch etwas Zeit hatte.

      Oanez setzte sich in eines der Coffee Shops, genoss den Kaffee und den Triple Choclate Chip Cookie. Nach all der Aufregung tat die Ruhe wirklich gut. Den Duft des Kaffees sog sie ein, genoss es regelrecht. Der Tag hatte doch noch etwas Gutes gehabt, wenn da nicht zwei Schatten am Fenster vorbei gehuscht wären. Einen der Schatten erkannte sie.

      Die Quebecois sprang auf, legte das Geld auf den Tisch und sprintete aus dem Coffee Shop

      *1Schönes Tal
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    • Niagarafälle - Einkaufsmeile

      Unruhig blickte sie sich auf der Einkaufsmeile um, suchte nach den beiden Schatten. Oanez war sich sicher, dass es zwei der Männer waren, die gerade eben am Schaufenster vorbei gehuscht waren. Ihr war klar, dass sie eigentlich nicht ihre Nase in Angelegenheit stecken sollte, die sie nichts angehen, aber da war etwas das sie nicht zur Ruhe kommen ließ.

      Die Straße weiter entlang, mit schnellen Schritten, irgendwo mussten sie doch abgeblieben sein. Als sie schon glaubte, nichts mehr zu finden, bereit war aufzugeben, sah sie zur linken einen der beiden Schatten im Parkhaus entschwinden. Natürlich ging sie ihm nach.

      Flink huschte sie die Treppe hinauf, öffnete die Tür und trat hinaus. Es eine ihrer schlechteren Ideen gewesen, denn was sie sah, hatte sie so nicht erwartet. Die drei Männer standen da, mit gezogenen Waffen.
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    • Niagarafälle - Einkaufsmeile

      Die Mündungsfeuer waren deutlich zu sehen und der Kugelhagel kam auf sie zugeschossen. Jemand packte sie von hinten und hechtete mit ihr rücklings hinter einen Mauervorsprung. Die Landung war unsanft aber wesentlich besser als von den kugel getroffen zu werden. Sie wollte sich wehren, doch die Gestalt legte ihr den Zeigefinger auf den Mund. "Nichts sagen, liegen bleiben, es tut mir leid, dass Du hineingezogen bist." Die Stimme war dunkel, tief für eine Frau oder doch eher ein Mädchen aber sehr angenehm. "Was ist das für eine... pardon, Mist?" "Das ist etwas sehr persönliches, ich tue, was getan werden muß." "Du willst doch da nicht hinausgehen?" Die junge Frau nickte kurz, nahm einen Bogen auf und verschwand mit der Flinkheit einer Gazelle. Oanez erschrak, dann war diese Frau die Schützin gewesen hinter den Fällen?

      Jemand schrie auf, um kurz darauf für immer zu verstummen. Zuvor hatte noch jemand weitere Schüsse abgegeben. Für einen langen Moment kam Stille auf. Aus dem Nichts war die Frau wieder bei Oanez. "Du 'ast i'n..." Die Frau nickte. "Ein Pfeil, ein Leben." Oanez schüttelte den Kopf. "Das ist Wa'nsinn, das ist eine Sach für ein Gerischt. Selbsjutiz ist die falsch Weg. Man wird Disch dafür zur Verantwortung zie'en." Die Japanerin nickte stumm. "Das mag sein. Heute ist Heute und ein Morgen existiert noch nicht."

      Biltzschnell erhob sie sich und entschwand wieder. Es würde wieder ein Leben ausgelscht werden, soviel stand fest, nur nicht wessen.
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    • Niagarafälle - Einkaufsmeile


      Irgendwo hörte sie ein Klacken, so als ob jemand ein Magazin der Waffe wechselte, dann bellten wieder Schüsse auf, ein ersterbender Schrei, Stille! Oanez wurde schlecht, das hier war ein Gemetzel übelster Sorte und sie war mittendrin, nicht vorbereitet und natürlich ohne Waffe. Bisher war sie noch ohne Blessuren davon gekommen, aber nur deshalb, weil die junge Japanerin sie beschützt und aus dem Gefahrenbereich gestossen hatte. Eine absolut verrückte Situation. Sie kroch vorsichtig am erhöhten Rand der Umrandung des Parkhauses entlang, um sich wenigstens einen Überblick zu verschaffen.

      Sie konnte nichts sehen, es war zu dunkel, da die Beleuchtung nicht eingeschaltet war. Ihr schien es, als ob das wenige Licht, jedes Geräusch noch lauter werden ließ, vorallem die eigenen.

      Wieder krachte ein Schuss, dann noch einer und dann wieder Stille. "Hab sie!" Rief jemand direkt hinter Oanez, der seine Waffe auf sie gerichtet hatte. Zu ihr gewandt sprach der Mann. "Ende im Gelände, dass war es dann wohl..." Von der anderen Seite kamen weitere zwei Männer, schliffen die Japanerin mit sich. Das würde kein gutes Ende nehmen.
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    • Niagarafälle - Einkaufsmeile


      Malcolm zog an seiner Zigarette, blickte zum Transporter. Ein böses Grinsen huschte über sein Gesicht. "Nach all den Jahren..." Qualm quoll aus seinem Mund, ehe er wieder den Tabak inhalierte. Nur er hatte überlebt, keiner sonst, nur er und das, wo doch eigentlich alles sicher gewesen war.

      Seine beiden Schergen schliffen die beiden Frauen in seine Richtung. Er hatte es begonnen und er würde es beenden, jetzt und hier. Die zwei stießen die Frauen zu Boden, brachten ihre Waffen mit einer gut eingeübten Bewegung in Anschlag, bereit zu Feuern. "Tötet sie, beide!"

      Das war der Moment, wo das große Tohuwabohu los brach! Die beiden Männer brachen zusammen. Die Japanerin sprang blitzschnell auf, um einiges schneller noch als Oanez und sprang Malcolm an. Seine Augen waren vor Entsetzen geweitet, als sie vor ihm auftauchte und ohne zu zögern ihm eine Pfeilspitze ins Herz rammte. Es wurde taghell, eine Stimme dröhnte über das Areal. "RCMP, Waffen fallen lassen !"

      ... etwas später

      Mannig stand neben Oanez, der man eine Decke gegeben hatte. Die drei Leichen war schon unterwegs zum Coroner, während die Spurensicherung der RCMP das Gelände sicherte. "Nun, ihre Aussage hat sich nach den Feststellungen der Spurensicherung bestätigt." Er seufzte. "Eine Beschreibung dieser Asiatin können Sie uns nicht geben, Mrs. Kerfadec." "Es tut mir leid, es ging alles so schnell..." "Bedauerlich, wenn ihnen etwas einfällt, lassen Sie es mich bitte wissen." Er reichte ihr seine Visitenkarte. "Sergeant Wilox bringt sie ins Hotel. Danke für ihre Hilfe."
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    • Niagarafälle - Hotel

      Manning packte die Ausgabeeinheit wieder fort. "Danke, Mrs. Kerfadec für ihre Zeit und Aussagen. Sollten wir noch Fragen haben, was eher unwahrscheinlich ist, werden wir uns bei Ihnen melden. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt an den Niagra Fällen." Der Mann der RCMP erhob sich, nickte ihr noch einmal freundlich zu und verließ die Lobby des Hotels.

      Oanez seufzte, der Urlaub hatte sich zu einem Albtraum entwickelt, statt Ruhe, Erholung und Zeit mit ihren Eltern hatte sie sich zeitweise in Lebensgefahr befunden, war in etwas hereingeraten, dass für sie nicht zu übersehen war. Laut der RCMP hatte man noch keinen Ansatz, worum es in dieser Mordserie ging, so ging man von einem Art Bandenkrieg aus. 'Wahnsinn, einfach Wahnsinn.' Dachte sie, erhob sich und steuerte den Aufzug an.

      Die Tür des Lifts glitt zur Seite, Oanez betrat den Lift, zog ihre Codekarte durch die Eingabeeinheit. Die Tür glitt zu, war fast geschlossen, als eine Hand in den Türspalt schoss. Wenige Sekunden später glitt die Tür endgültig zu. "Ich brauche Deine Hilfe..."
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    • Niagarafälle - Hotel Aufzug


      Die Augen Oanezs waren weit aufgerissen. "Du?! Sacre tabernakel Was willst Du noch? Wieder eine Mensch umbringen?" Die Quebecois war 'geladen' im wahrsten Sinn des Wortes. "Lass mich in Ruhe!" Für den Moment hätte alles passieren können, doch das Einzige was passierte war Stille. DieJapanerin nickte. "Es tut mir leid... ich habe gedacht... das war unsinnig, bitte verzeih." So unsinnig es war, sie Oanez glaubte den Worten der jungen Frau.

      Ein Klingeln ertönte, der Lift hielt an und die Tür öffnete sich. Oanez wollte hinaustreten, als sie den dunklen Flecken auf Bluse der Japanerin in Bauchhöhe wahrnahm. Einmal Ärztin, immer Ärztin. Oanez konnte nicht einfach nichts tun. "Komm mit!" Die Japanerin nickte, folgte ihr.

      Mit der Codekarte öffnete sie ihr Zimmer, trat ein. "Setzt Dich 'in. Wie 'eisst Du?" "Ich habe keinen Namen, man ruft mich Shado." Die Japanerin nahm Platz, man konnte sehen wie sie sich entspannte, als sie endlich saß. "Seit gestern?" Fragte Oanez. "Hai, ja, seit gestern..." Die Qubecois kam mit ihrem Arztkoffer wieder, stellte die Tasche ab. "Zie' die Bluse aus, 'ast Du noch weitere Verletzungen?" "Keine wesentlichen..." Als sie den Blick Oanez sah, setzte sie schnell hinzu: "... nur einige blaue Flecken, nicht mehr." Umständlich schälte sie sich während sie sprach aus der Bluse. "Mon Dieu!" Entfuhr es Oanez, als sie das Irezumi sah, das einen Großteil des nun entblößten Körpers bedeckte. "Du bist eine Yakuza." Die Japanerin nickte. Kein weiteres Wort kam über Oanez Lippen, sie konzentrierte sich darauf, die Wunde zu versorgen, was einige Zeit in Anspruch nahm. Oanez hatte die Kugel entfernt, die Wunde im Anschluss genäht und einen Verband angelegt. Shado, war vor Erschöpfung und Erleichterung weggesackt.
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    • Niagarafälle - Hotel Aufzug

      Die Ärztin hatte mit ihren Eltern gesprochen, vor ihnen hatte sie keine Geheminisse. Sie würde noch einen Tag bleiben und erst dann nach Hause kommen. Ihre Eltern lehnten es ab, was nicht verwunderlich war, denn ein Motto war: Et per vos ire retro refert unum*1 Ihre Eltern würden auf sie warten. Nein, sie gaben ihr keinen Rat was sie tun sollte, das Vertrauen war stark zwischen ihnen.

      So wartete Oanez bis zum Abend, ehe Shado, die Japanerin, wieder erwachte. "Bon jour! Es ist soweit alles gut, die kugel 'abe isch entfernt." Ärztlicher Weitblick ließ sie ihre Hand auf die Schulter der Japanerin legen. "Non, das wäre kein gute Idee, sich er'eben zu wollen, nes pas?" Ob es der gedankliche Ansatz war sich bewegen zu wollen oder die auch nur kleinste Bewegung, Shado hielt sofort inne. "Hai, ich verstehe." "Bon, dass ist se'r wischtig. Die nächste Zeit nur dan bewegen, wenn 'ilfe da ist. Die Kreislauf ist soweit stabil, aber eine zu schnelle oder auch eine ruckartig' Bewegung können zu eine Zusammenbruch fü'ren. Isch werde veranlassen, dass Du ein eine 'ospital kommst." Die junge Frau schaute Oanez verzweifelt an. "Da ist nischt ver'andelbar. Isch würde gerne eine komplette Bild 'aben. Wo'er wusstest Du dass isch Ärztin bin?" "Das wusste ich nicht... irgendwie hatte ich Vertrauen..." "Mon Dieu, Du kennst misch nischt einmal." "Hai, das ist wahr, aber uns verbindet das was passiert ist." Die Quebcois atmete tief durch. "Du 'ast mir die Leben gerettet, das ist mir bewusst, dennoch, isch kann nischt ignorieren, was Du getan 'ast. Warum? Sacre tabernakel, soviel Tod..." Die Japanerin nickte, wirkte betroffen und begann zu erzählen.

      *1Man geht zusammen und kehrt gemeinsam zurück
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    • Niagarafälle - Hotel - Zimmer Oanez


      Die Geschichte, die Shado erzählte war herzerweichend. Man hätte das alles als ein Märchen abtun können, doch wie sich später herrausstellte, war alles wahr, durch Polizeiberichte und Aservate belegbar. Oanez erhob sich. "Es tut mir leid, ich kann mir kaum ausmachen, dursch was Du alles gegangen bist." Die Japanerin schaute zu ihr, sprach aber kein Wort.

      Am Liebsten wäre es ihr gewesen, Shado gehen zu lassen, doch das war nicht möglich. Shado hatte vier Männer auf dem Gewissen, egal was sie selbst getan hatten, nichts rechtfertigte ihre Ermordung. Sie schaute zu Shado. "Es tut mir leid, aber isch werde die RCMP verständigen. Sischerlisch wird man alles in die Prozess berücksichtigen, jedenfalls 'offe isch das." Der Quebecois tat die junge Frau, nein, das junge Mädchen leid, man hatte sie ausgebildet als Tötungsmaschine für eine späte Rache. Es war nicht fair.


      ... etwas später

      Manning bedankte sich bei Oanez, nachdem Kollegen von ihm Shado aus dem Hotel in ein Krankenhaus gebracht hatten. Er selbst hatte Oanez interviewt, sah aber im Tun und Handeln von Mrs. Kerfadec keine Straftat. Den Fall würde er zum Abschluß bringen und seine Akten an die Staatsanwaltschaft übergeben. Aufgrund der Beweislage würde man Shado den Prozess machen.


      ... einen Tag später

      Oanez reiste mit ihren Eltern nach Hause, sie hoffte nun endlich die Ruhe zu finden, nach der sie gesucht hatte. Beim nächsten Aufenthalt auf der Erde, so sie je nochmals wieder in den Weltraum reisen würde, würde sie nach ihrer Rückkehr keine Reise zu den Fällen machen. Das Schicksal Shados ging ihr nciht aus dem Kopf, sie würde ihren Vater fragen ob er einen guten Anwalt kannte.

      ... einige Zeit Monate später, Raumdock

      Einige seiner Leute hatten das Schiff verlassen und es galt die Stellen neu zu besetzen. Der Captain stand an der Schleuse seines Raumfrachters blickte auf das junge Ding, dass mit nicht mehr bewaffnet als einer kleinen Reisetasche sich in Richtung Schleuse bewegt. Nichts war mehr so, wie es gewesen war, dachte er, . Doch genau in diesem Moment nahm er den wunderbaren Geruch von Zimt wahr und lächelte. Es gab Dinge, die blieben wie sie waren.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an