BL: Daybreak

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    • Deep Space Nine - Holosuite

      Die Krankenstation eines Schiffes der Luna-Klasse schien in der Tat sehr viele Möglichkeiten zu offerieren. Als allererstes war es natürlich allein die Größe, welche sie von der Krankenstation der Swansea unterschied. Freilich musste dies ebenso in der Relation betrachtet werden. Eine beinahe doppelte Anzahl von Besatzungsmitgliedern verlangte ganz einfach nach einer größeren Behandlungseinrichtung und darüber hinaus würden in Zukunft nicht nur Angehörige der Sternenflotte, sondern ebenso eine noch unbestimmte Anzahl von Zivilisten die Dienste dieser Örtlichkeit in Anspruch nehmen wollen. Sah man jedoch von der Größe als alleinigem Maßstab ab, so würde sich in dieser Einrichtung mit den vorhanden technischen Spielzeugen und weiteren Räumlichkeiten mit Bestimmtheit die Möglichkeit zur medizinischen Forschung ergeben.
      Ein gewisses Gefühl der Vorfreude begann sich in McClymont auszubreiten, als er noch einmal seinen Blick durch seinen neuen Arbeitsplatz gleiten lies. Es würde großartig sein, hier arbeiten zu können, dessen war er sich bereits sicher. Das Einzige, was ihm nicht sonderlich behagte, war die verwinkelte Ausrichtung des Raums. Seit dem Vorfall mit den Jem'Hadar hatte er unfreiwillig eine Art zweiten Blick für solche Dinge entwickelt. Dieses Ereignis ließ ihn nicht mehr so richtig los, es war wie etwas, das an den gerade noch wahrzunehmenden Rändern seines Bewusstseins an ihm nagte.
      Der Schotte rollte ob seiner Gedankengänge mit seinen Augen, wobei er darauf achtete, dass die in seiner Nähe stehende Counselor diese Geste nicht mitbekam. Das Letzte, was er jetzt gebrauchen konnte, war ein Couchgespräch über seine Befindlichkeiten. So brachte er seine Gesichtszüge also wieder eine akkurate Haltung und blickt zu dem weiblichen Lieutenant, wobei er anmerkte: "Vielleicht sollten wir die Freizeiteinrichtungen als nächste in Augenschein nehmen. Oder wünschen Sie noch länger hier zu verweilen? Ich habe genug gesehen."
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • Deep Space Nine - Gästequartier 09-127

      Ein Sturmtief hatte die Unterkunft heimgesucht und war mit heftigen Böhen durch den Wohnraum gezogen. Die Figuren von Shraseen und ihren Freunden hatten sich ebenso der Naturgewalt beugen müssen, wie die Kiste mit Legosteinen, deren Inhalt nun rund um den Esstisch verteilt war. Gleichzeitig war ein Stapel Bilderbücher, der heute früh noch neben der Couch gestanden hatte, zur Seite gekippt und zur Stolperfalle für jeden geworden, der unachtsam durch die Eingangstür trat. Offenbar Schutz vor dem Unwetter suchend, hatten Mike und Aleeka sich eine Höhle unter dem Esstisch gebaut, in dessen Tiefe sie beide abgetaucht waren. Tanas liebste Orichidee, ein betazoidisch Exemplar der Gattung Phentolophasis, war dabei umgekippt und lag nun gefährlich nah am Tischrand.

      Jedenfalls ging dieses Szenario der Afrikanerin durch durch den Kopf, als sie das Chaos erblickte, welches in dem Gästequartier herrschte, dass sie seit rund drei Monaten mit ihrer Tochter bewohnte. Die eben noch so gute Laune war schlagartig verschwunden und wich einer Portion Frust, gemischt mit einer Prise Ärger. Die negativen Gefühle galten jedoch nur im ersten Moment den beiden Kindern, deren Stimmen leise unter dem mit Wolldecken behangenen Tisch hervor drangen. Eigentlich richtete sich Tanabahis Frust gegen die Umstände selbst: diese Raumstation, die enge Unterkunft, den dummen Job als Beraterin und - vor allem - das ständige hier sein, das nicht weg können. Die Captain hatte sich schon vor Wochen eingestanden, dass eine Raumstation kein Ort für sie war. Viel zu stationär.

      Zunächst verstummte Aleeka, kurz darauf erstarb auch Mikes Stimme. Offenbar hatten die beiden Kinder bemerkt, dass sie nicht mehr alleine waren und lauschten nun aus ihrer Höhle heraus gespannt. Tanabahi atmete bewusst ruhig ein und schob dabei ihre Emotionen so gut es ging zur Seite, ehe sie den Wohnraum endgültig betrat. Die Tür schloss sich hinter ihr, während sie mit wenigen Schritten zum Esstisch hinüber ging. Zunächst brachte die Afrikanerin ihre Blume in Sicherheit, dann machte sie sich daran, den Eingang zu der schützenden Höhle zu suchen. Als sie die letzte Stoffschicht zur Seite schob, blickten Aleeka und Mike ihr zufrieden lächelnd entgegen. Die beiden Kinder hatten Aleekas Nachttischlampe bei sich, der Licht die kleinen Gesichter von der Seite anleuchtete.

      "Na ihr beiden...", Tana lächelte, während sie ihre Tochter und den Sohn von Kiah und Nolan betrachtete. Der Blick in ihre unschuldigen Gesichter ließ sie den Ärger beinahe vergessen. "... habt ihr euch hier vor dem Wirbelsturm versteckt?", wollte Tana nun von den beiden wissen. Aleeka sah ihre Mutter bloß fragend an, doch Mike schien nach ein paar Sekunden verstanden zu haben, worauf Tana anspielte, und er bejahte prompt. Es waren Situationen wie diese, in denen der Altersunterschied zwischen den beiden Kindern sich bemerkbar machte. Viel von dem, was Aleeka mit ihren knapp viereinhalb Jahren noch nicht verstand, begriff der ältere Mike bereits. "Sehr gut", lobte sie. "Dann bin ich ja froh, dass euch beiden nichts passiert ist." Mike nickte heftig: "Wir auch!"

      Eine Viertelstunde später, erhob Tana sich wieder. Sie schlug die Decke so zur Seite, dass der Eingang zur Tischhöhle frei lag. Die beiden Kinder kamen aus ihrem Versteck hervor gekrabbelt. Nachdem auch Aleeka verstanden hatte, was für eine fantasievollen Geschichte sich Mike und ihre Mama erzählten, hatte die Afrikanerin den Kindern schließlich erklärt, dass es nach jedem Sturm wichtig war, auch aufzuräumen. Überraschend widerstandslos machten Aleeka und Mike sich kurz darauf daran, die Spielsachen einzusammeln.

      Tanabahi nahm derweil eines der großen Padds vom Couchtisch und ging damit in den Nebenraum hinüber. Das zweite Zimmer der Unterkunft war das Schlafzimmer, das sich Mutter und Tochter teilten. Wieder, genau wie früher, mit Aleeka in einem Raum zu schlafen, war ungewohnt aber schön zugleich. Ihre Süße jede Nacht neben sich atmen zu hören, war für Tanabahi etwas ungemein beruhigendes und ausgleichendes in all den Wochen hier auf Deep Space Nine gewesen.

      Die Afrikanerin nahm nun auf den Bett Platz und aktivierte das Padd. Per Sprachbefehlt ließ sie eine Verbindung nach Betazed aufbauen - genauer gesagt zu Saya Levi, die gemeinsam mit Nela in die Heimat ihrer Mutter gereist war. Schon vor ein paar Wochen waren die beiden aufgebrochen. Ungeduldig wartete Tana nun darauf, ob Saya zu erreichen war.
      Cpt. Tanabahi Maya Rinou [CV]
      Kommandierender Offizier // USS Rhea NCC-80107
    • [Dicke Entschuldigung, dass ich nicht zum Schreiben gekommen bin. Aber die Woche war einfach so vollgestopft, dass ich mit dem neuen Char schlicht nicht vom Fleck gekommen bin und mir für Saya noch nix überlegt habe. Ich fang mal mit der ersten Antwort an, damit überhaupt etwas passiert.]


      Deep Space Nine - Holosuite

      Lieutenant Junior Grade Vivee grinste auf den Vorschlag des Mediziners hin. Sie wollte soeben das gleiche vorschlagen.
      "Gerne. Ich bin auch ein wenig gespannt, was uns erwartet."
      Sie wartete die drei Schritte von McClymont ab, bis dieser zu ihr aufgeschlossen hatte, bevor sie sich herumdrehte und die Krankenstation wieder verließ. Einen Moment zögerte, dann schlug sie den Weg zurück zum Lift ein, welcher sie zur Krankenstation gebracht hatte. Wenngleich ihre schwarzen Pupillen Calum's Augenrollen nicht hatten sehen können, so war ihr die Gefühlsregung des Arztes nicht entgangen. Doch in ihrer Sternenflottenausbildung hatte man sich viel Zeit dafür genommen ihr nahe zu bringen, dass die meisten Spezies es nicht mochten, wenn man - wie die Terraner zu sagen pflegen - mit der Tür ins Haus fällt. Außerdem war der Zweck des Treffens ein völlig anderer.
      "Was hoffen Sie den, was wir so alles hier an Bord haben werden?"
      Sie stellte die Frage völlig offen und war ein wenig neugierig, was der Terraner ihr antworten würde. Denn selber hatte sie nicht so wirklich eine Idee, was sich wohl als wichtig herausstellen würde, wenn sie nun auf einem Schiff lebte.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • Deep Space Nine - Holosuite

      Ein für den menschlichen Arzt typisches Schulterzucken folgte der Frage der Betazoidin, während er dem weiblichen Offizier den Vortritt in den soeben angekommenen Lift gewährte. Nachdem beide die Transportkapseln betreten hatten, bedeutete McClymont dem Computer sie zum Deck neun zu bringen, auf welchem sich laut des Schiffsplans, welchen sich der Schotte zu Beginn hatte anschauen können, unter anderem auch der botanische Garten befinden sollte. Als sich der Lift schließlich in Bewegung setzte, sah er die Counselor mit einem schiefen Grinsen an.
      „Ich hoffe lediglich, dass sich an Bord Einrichtungen für eine sportliche Betätigung der Crew finden lassen. Meiner Beobachtung nach haben wohl einige Angehörige dieser Besatzung die notwendige Disziplin hinsichtlich diverser Genussmittel während ihres Urlaubs missen lassen und auch wenn die Holodecks durchaus für sportliche Zwecke nutzbar gemacht werden können, so ist es doch meine Erfahrung, dass man die besten Resultate bei der Herstellung von körperlicher Fitness vor allem bei der Nutzung von, sagen wir zum Beispiel einer Sporthalle, erreichen kann. Was den Rest anbelangt; nun, da lass ich die Dinge gern auf mich zukommen. Immerhin haben wir wohl auch einen Garten an Bord, das sollte der Entspannung der Crew dienen. Dieser Umstand sollte Ihre Arbeit doch entscheidend vereinfachen, oder nicht?“
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • USS Rhea - Deck fünf - Krankenstation

      Seine Beine ausstreckend hatte es sich Calum im Bereitschaftszimmer der Ärzteschaft der Rhea gemütlich gemacht und setzte in diesem Moment seine Reise in die Weiten andorianischer Märchen fort. Der Inhalt des Padds, welches sich in seiner Hand befand, erzählte ihm dabei von einem tapferen Andorianer, welcher ganz allein eine Art Flugsaurier besiegte, um sich dann selbstverständlich als Held der einfachen Bevölkerung feiern zu lassen.
      Der Schotte wölbte beim Studium dieser Zeilen eine seiner Augenbrauen und schüttelte leicht mit seinem Kopf. Persönlich war er noch nie ein begeisterter Anhänger von fantastischen Geschichten gewesen und andorianische fantastische Geschichten erschienen ihm noch fantastischer als ihre irdischen Pendants. Da sie jedoch seit neustem auch ein paar andorianische Familien mit dem entsprechenden Nachwuchs an Bord hatten, hielt es McClymont durchaus für seine Pflicht als Bordarzt auch über die Mythen und Legenden dieser Spezies Bescheid zu wissen. Man konnte nämlich nie wissen, wann dieses Wissen bei der Behandlung eines dieser Kinder einmal von Nutzen sein würde.
      Eigentlich hätte sich Calum zu dieser Zeit auch nicht mehr in der Krankenstation aufhalten müssen, sondern hätte bereits in seinem Quartier seiner Freizeit frönen können. Kurz hatte er auch daran gedacht, die neue Counselor zum Abendessen in das Restaurant noch ohne Namen einzuladen, aber dann hatte er diese Idee wieder verworfen. Nicht nur, dass sie im Rang über ihm stand und das Protokoll der Sternenflotte an dieser Stelle nicht unbedingt klar war, darüber hinaus war sie auch eine Therapeutin und eine Betazoidin noch dazu. In seinen Augen stellten diese Umstände eine durchaus explosive Kombination da und so hatte er sich anstatt dazu entschlossen, eine Vertretungsschicht in der Krankenstation einzulegen und fantastische andorianische Geschichten zu lesen.

      USS Rhea - Deck neun - Sportcenter


      Lieutenant Tomek

      Straffen Schrittes betrat der Romulaner die Wettkampfeinrichtungen der Rhea und blickte sich um. Was er zu Gesicht bekam, befriedigte ihn und so nickte Tomek knapp. Die Einrichtungen erschienen ihm immerhin adäquat genug, um sein persönliches Trainingsprogramm nicht nur aufrecht zu halten, sondern um es sogar noch auszuweiten. Dies war ihm auf der Shran nicht möglich gewesen und so schien es, als hätte die Rhea in dieser Hinsicht einen Pluspunkt ergattert. Natürlich musste alles im großen Rahmen betrachtet werden, und da schnitt sein vormaliges Schiff bei weitem besser ab, aber zumindest gab es diesen Ort. Darüber hinaus hatte man ihm auch keine wirklich große Wahl nach der Zerstörung der Shran gelassen. Nach dem Chaos der Transformation des Sternenimperiums zur Republik – ein Fakt, welcher für Tomek immer noch unglaublich erschien – und dem damit einhergehenden Verlusts all der Unterlagen, welche seine Herkunft bewiesen, war er von der Rückkehr in den romulanischen Hoheitsgebiete ausgeschlossen worden. Damit blieb ihm nur noch der Verbleib in der Sternenflotte und das trotz des kürzlich erfolgten Vertrags mit den Klingonen.
      Er schüttelte sich kurz und straffte dann seine Trainingskleidung. Selbstmitleid war nichts für einen Romulaner und wenn ihm seine Götter hold waren, dann würde sich für ihn in der Zukunft mit Sicherheit noch einmal eine Gelegenheit ergeben, den Klingonen zu schaden. Bis dahin würde er sich einfach bereithalten und weiter an seinen Zielen arbeiten.
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • USS Rhea, Deck 5, Krankenstation

      Das zischen der Türe durchbrach das leise, monotone Surren, welches den akustischen Hintergrund der Krankenstation ausfüllte und leichte, aber eilige Schritte folgten darauf, ehe auch diese nach einem Moment verebbten. Kurz war es wieder ruhig, dann erhob sich eine Frauenstimme, welche dem Arzt nicht unbekannt war.
      "Doktor McClymont", rief Celissa Vivee Calums Nachnamen, wobei in ihrer Stimme eindeutig Hilfsbedürftigkeit mitschwang. Sie war heller und aufgeregter und der Tonfall nicht so kontrolliert und präzise, wie es in einer ruhigen Situation der Fall wäre. Die Betazoidin stand im Hausmantel im ersten Bereich der Krankenstation. Ihre linke Hand trug sie vor sich her, welche mit mit einem Stück Stoff umwickelt war. Die rechte Hand war damit beschäftigt den Stoff dort zu fixieren und alles ein wenig zu stützen. Offensichtlich war alles sehr hastig geschehen, wofür nicht zuletzt schon die ganze Aufmachung sprach.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • USS Rhea - Deck fünf - Krankenstation

      Kopfschüttelnd verfolgte McClymont wie der andorianische Held seiner Geschichte weitere nennenswerte Heldentaten vollbrachte. An sich war dies sicher nichts verwunderliches, dafür waren Helden nun einmal da, aber die Art und Weise, in welcher diese Taten vollbracht wurden, verwunderten den Schotten doch schon sehr. Sich durchaus darüber im Klaren, dass es sich hierbei um ein Märchen handelte, kam er dennoch nicht umhin, sich diverse Fragen hinsichtlich des literarischen Inhalts zu stellen. Vielleicht sollte er diese Fragen irgendwann mal dem andorianischen Arzt stellen, welcher mit den neuen Besatzungsmitgliedern an Bord gekommen war.
      Er grinste leicht bei diesem Gedankengang und wollte diesen noch einen weiteren Moment lang in seinem Geist nachvollziehen, als er von einem Geräusch aus dem Hauptraum der Krankenstation aus seinen Überlegungen gerissen worden. Offenbar war Kundenschaft anwendend. So verließ er den Bereitschaftsraum und trat hinaus in den Hauptbereich seines Arbeitsplatzes, wo sich eine durchaus interessante Szene abspielte.
      „Guten Abend, Miss Vivee, es freut mich, Sie so schnell wiederzusehen. Wie ich bemerkt habe, sind Sie jedoch nicht ganz freiwillig hier. Bitte nehmen Sie Platz und erzählen Sie mir doch, was passiert ist.“
      Calum lächelte freundlich und deutete auf das nächstgelegene Biobett, während er nach einem der Tricorder griff.
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • USS Rhea, Deck 5, Krankenstation

      Celissa war zusehr mit sich selbst beschäftigt um sich an der etwas süffisante Art des Arztes zu stören. Ihr Gesicht war angespannt und ihr Gang und ihre Körperhaltung verrieten, dass sie Schmerzen hatte. Sie tapste herüber zu nächsten Biobett und blieb etwas hilflos davor stehen. Sie brauchte ihre Hände um sich hinauf zu setzen, aber diese hatte sie nicht frei. Sie drehte sich herum und versuche sich einfach hinauf zu schieben, aber dies funktionierte nicht. Schließlich ließ sie ihre versehrte Hand los und drückte sich mit ihrem Rechten Arm etwas unbeholfen hoch. So schaffte sie es dann doch sich auf das Biobett herauf zu schwingen, allerdings nicht ohne ein schmerzliches Zischen von sich zu geben.
      "Meine Hand", begann sie und hielt dann inne um diese wieder mit der rechten zu stützen.
      "Ich habe meine neue Vase herunter geworfen und mir dabei die Hand aufgeschnitten."
      Sie blickte erwartungsvoll zu McClymont das dieser mit seiner Arbeit begann.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • USS Rhea - Deck fünf - Krankenstation

      Leicht mit seinem Kopf wackelnd las der medizinische Offizier die Informationen, welche ihm sein Tricorder offerierte, von dem entsprechenden Display ab. Offenbar hatte sich die junge Dame nicht allzu schwer verletzt und er konnte auch nicht erkennen, dass sich irgendwelche Krankheitserreger von der angesprochenen Vase oder von dem Hilfsverband in der Wunde befanden. Der Einsatz des Dermalregenerators sollte dieses Problem recht flink beheben. Also griff er nach der weiteren medizinischen Gerätschaft und legte diese zusammen mit dem Tricorder vorerst neben dem weiblichen Offizier auf dem Biobett ab, bevor er vorsichtig nach der verletzen Hand griff.
      „Dies könnte nun weh tun.“ merkte er zur Warnung noch an, bevor er sorgsam den Verband von Ihrer Hand löste, um danach mit der Behandlung der Verletzung zu beginnen. Der Generator tat dabei seine Arbeit und verschloss die Wunde wieder.
      „So, dass hätten wir. Die Schmerzen sollten ebenso schnell nachlassen. Ich kann Ihnen jedoch auch ein mildes Schmerzmittel geben, wenn Sie sie es wünschen.“
      McClymont drehte sich nach diesen Worten um und nahm den blutigen Hilfsverband mit sich und entsorgte ihn entsprechend, um danach nach einem Säuberungstuch zu greifen. Zusammen mit diesem trat er wieder an das Biobett heran, wobei er höflich lächelnd das Tuch der Betazoidin reichte.
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • USS Rhea, Deck 5, Krankenstation

      Der "Verband" war lediglich ein Stück Stoff, welches sich beim abwickeln als Oberteil mit dünnen Trägern entpuppte. Wohl das, was schnell greifbar gewesen war. Die Hand darunter war feucht und blutverschmiert. Die Betazoidin biss sich auf die Zähne und atmete stoßartig ein, während der Doktor an der leicht verkrampften Hand arbeitete. Ein Ziehen war zu spüren, als der Dermalregenerator über die Wunde fuhr und diese sich zu schließen begann. Celissa blickte kurz zu Türe. Eine Blutspur war nicht zu sehen, immerhin. Das wäre wohl ein Anblick: eine rote Tropfenspur von ihrem Quartier hin zur Krankenstation. Sie blickte zurück zu Calum, welcher sich wortlos ganz auf das Führen des Regenerators konzentrierte. Schließlich nickte sie, als er ihr ein Schmerzmittel anbot.
      "Das wäre sehr nett von Ihnen."
      Celissa nahm dann das Tuch entgegen und strich sich damit vorsichtig über die Wunde. Es wirkte so unnatürlich, dass die blutende und schmerzende Wunde nun beinahe so schnell, wie sie entstanden war, schon wieder verschwunden sein sollte. Ein Wunder der Technik, dass ihre wieder gesunde Hand für die nächsten Momente wie ein Fremdkörper wirken ließen. Vorsichtig führte sie das Tuch, die verbliebenen Schmerzen austestend. Das der Arzt so schnell fertig war bedeutete immerhin auch, dass es wirklich nur eine eher harmlose Schnittwunde gewesen war.
      Sie blickte wieder zu Callum und schenkte ihm ein nur noch schwach vom verbleibenden Schmerz getrübtes Lächeln.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • USS Rhea - Deck fünf - Krankenstation

      Der Arzt erwiderte das Lächeln und wandte sich erneut um, um nach einem der Hyposprayszu greifen. Nachdem er das medizinische Gerät entsprechend präpariert hatte, trat er wieder an das Biobett heran und injizierte das Schmerzmittel.
      „Die Wirkung sollte augenblicklich eintreten.“ merkte er an, bevor er nach den anderen Geräten griff, um diese wieder an ihre ordnungsgemäßen Ablagestellen zu verbringen. Nachdem er diese Aufgabe abgeschlossen hatte, warf er einen prüfenden Blick hin zu der jungen Frau. Mit Sicherheit waren ihre Schmerzen und ihr Unwohlsein nicht an ihm verlorengegangen, jedoch hatten ihn Jahre der Praxis gelehrt, dass es zumeist nichts brachte, einen Patienten, welcher ganz offensichtlich Beschwerden hatte, auch noch danach zu fragen. Das einzige, was seiner Erfahrung nach immer zu helfen schien, waren entschlossene Aktionen, um den Schmerz zu beenden.
      „Wenn Sie möchten, können Sie gern so lange hier verweilen, bis Sie sich entsprechend besser fühlen, um in Ihr Quartier zurückzukehren. Natürlich kann ich auch eine der Schwestern bitten, Sie zu Ihrem Quartier zu begleiten, wenn Sie für heute genügend von der Krankenstation gesehen haben.“

      Lieutenant Junior Grade Krotak

      USS Rhea - Deck neun - Restaurant noch ohne Namen

      Mit raumgreifenden Schritten betrat Krotak das Restaurant noch ganz ohne Namen und blieb fürs Erste direkt neben der Eingangstür stehen. Er ließ seinen Blick schweifen und nahm dabei jegliche Einzelheit der für ihn neuen Umgebung auf. Die Örtlichkeit war durchaus stilvoll eingerichtet, doch das Farbarrangement war für den Geschmack des Andorianers zu sehr auf Menschen oder möglicherweise auch Tellariten ausgelegt. Er bewegte bei diesen Gedankengängen leicht seine Fühler und blieb dann bei seiner Inspektion an dem großen Aussichtsfenster hängen, welches eindeutig den hinteren Bereich des Etablissements dominierte. Von einem der Tische in der Nähe dieser Aussichtsmöglichkeit hatte man einen spektakulären Ausblick ins All. Nun, da die Rhea sich im Warptransit befand, waren im Moment dort nur die üblichen Dinge zu sehen, aber das hielt Krotak nicht davon ab einen Moment lang in einem besonders aufregenden Gedanken, was das Fenster und die Ausblickmöglichkeiten betraf, zu unterhalten.
      Kurz darauf hatte er seinen Rundblick und die erste Evaluierung des neuen Restaurants fast abgeschlossen, als sein Blick auf eine digitale Anzeige fiel, auf welchem das Rennen für den Namen für das Restaurant noch ohne Namen abgebildet war. Offensichtlich gab es zur Zeit einen Gleichstand zwischen zwei der vorgeschlagenen Möglichkeiten. Der Andorianer grinste leicht raubtierhaft, als er beim Betrachten der Anzeige über den Zwang anderer Spezies nachdachte, Dingen unbedingt immer einen Namen geben zu müssen. Für ihn war die Bezeichnung „Restaurant auf Deck neun“ ausreichend, drückten sich hierdurch doch exakt die Funktion und der Standort dieser Funktion aus.
      Erneut bemühte Krotak am Ende dieser Überlegung seine Fühler und straffte sich dann. Da er zum Essen herkommen war, war es nun an der Zeit sich über seine Nahrung Gedanken zu machen. So setzte er sich wieder in Bewegung und nahm dann an einem der Tische nah an dem großartigen Ausblickfenster Platz.
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie
    • Kalemac III - Y-Klasse


      Fünf Stunden waren vergangen, seit die Sicherheitschefin der USS Rhea vom Blitz getroffen worden war. Waren die Arbeiten zu Anfangs noch fortgesetzt worden hielt nun alles inne im provisorischen Camp. Denn der gesundheitliche Zustand von LtCmdr. Davion hatte sich von Stunde zu Stunde dramatisch verschlechtert. Die Verletzungen schienen zunächst oberflächlich, doch die Realität belehrte die naiven Hoffnungen des Außenteams eines besseren. Auch ohne Trikorderscan wäre es Ensign McClymont ein leichtes gewesen die Leberinsuffizienz zu diagnostizieren, welches die SC in einen zunehmend geschwächten Zustand versetzte. Es war nun mal der Gesundheit nicht zuträglich sich in einem beschädigten Anzug mit offenen Wunden auf einem Planeten der Y-Klasse aufzuhalten. Das Hypospray im MedKit hatte allen ein wenig Zeit verschafft, aber schließlich, denn die Zeit lief ihnen schließlich davon, hatte man sich doch dazu entschieden wieder ein Shuttle von der Rhea durch den Sturm nach unten zu schicken um die dringend benötigte medizinische Ausrüstung samt Personal auf den Planeten zu bringen...


      Ensign Hamilton lenkte da Shuttle Demeter in die niedere Atmosphärenschicht. Hier waren die Windgeschwindigkeiten nicht mehr so hoch wie in den höheren Schichten, dafür aber die Turbulenzen und Querwinde umso vehementer. Mit an Bord befand sich Julien Adams, welcher die Erstversorgung übernehmen würde sowie Ltjg. Donges, welcher für technische Eventualitäten eine Lösung zu finden hatte.
      Der Zeitdruck hatte einen Kompromiss für die Außenmission leider unumgänglich gemacht: wenngleich das Camp sorgfältig ausgewählt worden war, so war der vorgesehene Landeplatz aufgrund der Windrichtung des Sturms nicht mehr geeignet. Daher war ein alternativer Landeplatz ca. 2 Km vom Camp entfernt ausgewählt worden. Um hier den sicheren Anflug zu ermöglichen hatte Lt. Tomek eine Reihe Leuchtfeuer installiert, welche den Endanflug des Shuttles unterstützen würden. Nach der Landung würde der SO das Team dann auf dem schnellsten Weg zum Lager bringen.
      Schwach leuchteten die Feuer auf der Navigationskonsole, während aus den Scheiben des Shuttles nur dunkle Schlieren zu sehen waren. In weniger als einer Minute würde die Demeter die Landestelle erreichen.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • Schon seit Stunden war sie zu erschöpft zum Grummeln oder Witzemachen. Nun ja, vielleicht noch innerlich, denn hätte man den ganzen Transportvorgang einfach ordentlich automatisiert oder vorbereitet, würde sie jetzt nicht im Untershirt mit Verbrennungen an den Beinen unter einer Decke liegen und auf Rettung warten. Immerhin hatten sie etwas Zeit, zumindest sofern sie die Situation korrekt einschätzte. Ob sie dazu noch wirklich in der Lage war, dies zu bewerten war ihr aufgrund des eigenen Gesundheitszustandes wiederum nicht möglich. Immerhin war es im Zelt ziemlich warm, das gefiel ihr.

      Ihre Beine waren bis zu den Hüften verbrannt. Entsprechend viel Freude hatte es ihr bereitet, aus dem Raumanzug zu kommen. Immerhin hatte sie darunter nur die Standardunterwäsche getragen, die nicht geschmolzen oder verbrannt war und leicht zu entfernen gewesen war, um die Verbrennungen zu behandeln. Soweit so gut, doch statt nun nur noch vor dem Problem zu stehen, wieder in einen Raumanzug reinzukommen, um zu einem Shuttle zu gelangen, musste sie nun? Nun ja, eigentlich musste sie gar nichts tun, außer weiter rumzuliegen. Vielleicht war es doch gar nicht so schlecht trotz ihres Ranges nicht das Kommando innezuhaben.



      Es war nicht das erste Mal in den letzten 10 Jahren, dass Jamina Sophie aus der Klemme holen wollte. Allerdings hatte dies in den wenigsten Fällen das Fliegen eines Shuttles durch einen Sturm auf einem Planeten der Klasse Y beinhaltet. Dies war eigentlich etwas Gutes, denn bisher war immer alles gut ausgegangen. Und das Fliegen von Shuttles war ihre größte Stärke, also würde sicher nichts schiefgehen.

      Scheinbar hatte sich das nicht rumgesprochen, denn ihr Vorschlag das Rettungsteam neben dem Camp aus dem Shuttle springen zu lassen, war abgelehnt worden. Sie hätte es gemacht, aber scheinbar war es für die meisten Sternenflottenleute zu halsbrecherisch aus einem fliegenden oder eher über einer Stelle schwebenden und im Wind wabernden Shuttle zu springen.Also flog sie die alternative Landestelle an, von der aus sich der Rest des Rettungsteams zu Fuß zum Lager aufmachen würde. Sie würde, auf besser Wetter hoffend, im Shuttle verharren, um dieses nach Möglichkeit näher an das Lager zu bringen. Ohne sich gezielt an einen ihrer drei Begleiter zu wenden gab sie Meldung ab: „Landung in voraussichtlich einer Minute Sir.“
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Kalemac III - Alternativer Landeplatz

      Lieutenant Tomek

      Während Tomek mittels des HUD seines Raumanzugs die Anflugbemühungen des Shuttles, welches von der Rhea mit weiterem Personal entsandt worden war, verfolgte, gab er sich für einen Moment lang selbst die Erlaubnis, ein wenig die Konzentration von den Dingen zu nehmen, welche unmittelbar vor ihm lagen, um sich anstatt dessen mit den Dingen zu beschäftigen, welche mittelbar hinter ihm lagen. Die beim Anflug auf diesen von den Göttern verdammten Felsen gezeigte Disziplinlosigkeit diverser Mitglieder der Shuttlebesatzung beschäftigte den Romulaner noch immer. Und auch wenn ihn die gezeigten Verhaltensmuster eigentlich nicht hätten überraschen sollen - über die Jahre hatte er durchaus bereits die Erfahrung gemacht, dass das Wort Disziplin und seine eigentliche Bedeutung von den Mitgliedern anderer Völker ganz offensichtlich anders, wenn nicht gar mit voller Absicht missverstanden wurde - hatte er dennoch zuerst angenommen, dass die Crew an Bord eines Schiffes dieser Klasse mehr Disziplin zeigen würde. Offensichtlich lag hier bereits die erste Fehleinschätzung seinerseits vor.
      Tomek fragte sich für einen Moment, wie viele wohl noch folgen würden und ob dies bereits auch Commander Davion betraf. Bisher hatte er noch nicht viel mit seiner direkten Vorgesetzten zu tun gehabt, so dass er sich noch kein vollständiges Bild von deren Kompetenzen und Fähigkeiten hatte machen können. Jedoch sprachen die Vorfälle im Shuttle seiner Meinung nach bereits Bände und darüber hinaus empfand es außerdem als einen ziemlich üblen Scherz, ausgerechnet unter der Frau dienen zu müssen, deren Mutter hauptverantwortlich dafür zeichnete, dass die Klingonen auf einmal Freunde und Verbündete - und damit technisch gesehen, auch seine Freunde und Verbündete - der Föderation waren.
      Das Shuttle, welches soeben den Landeanflug beendet hatte, beendete damit auch die Gedankengänge des Romulaners und erinnerten ihn daran, dass unmittelbare Aufgaben vor ihm lagen. So straffte er sich und wartete auf die anderen Crewmitglieder, welcher er zum Lager bringen sollte.
      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

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      Scott me up, Beamie
    • Lieutenant Julien Adams
      Shuttle Demeter | Alternativer Landeplatz auf Kalemac III

      Der Ruf zum Außenteameinsatz kam plötzlich. Er hatte sich kurz mit Ensign McClymont abgestimmt ob der Situation um Ms. Davion und nun saß er mit der medizinischen Ausrüstung an Bord der Demeter, die gerade, heftig hin und her gerissen von den atmosphärischen Winden, auf Kalemac III gelandet war. Über das Intercom seines Raumanzuges wandte er sich an die Anwesenden.
      "Mit einem Marsch von zwei Kilometern hatte ich nicht gerechnet, aber wenn dem so ist, müssen wir das Equipment aufteilen. Ich habe hier vier Kisten. Zwei davon kann ich entbehren, aber für die Behandlung und Stabilisierung von Lieutenant Commander Davion benötige ich die anderen beiden. Wenn je zwei Mann eine nehmen, kommen wir gut voran."
      Julien knirscht mit den Zähnen einigesan Material zurückzulassen. Es über dem Einsatzort abzuwerfen, war auch keine Option, da das Equipment sehr sensibel war. Also Medikamente, eine kleine Quarantäneeinheit und Werkzeug. Hier unten würde das behandeln so oder so ein Spaß werden.
      "Wir brauchen noch einen Plan für den Abtransport von Ms. Davion. Ich bin für Vorschläge offen, da ein Fußmarsch von zwei Kilometern, für den Fall, dass ich sie transportfähig bekomme, flach fällt.", warf er zudem in die Runde, während er die zwei Kisten zur Mitnahme zum Shuttleausgang schiebt.
    • Shuttle Demeter - Ensign Jamina Hamilton

      Etwas ruckartiger als geplant hatte die Grinori gerade das Shuttle gelandet. Im selbstironischen Fachjargon würde man den Prozess wohl als Lithobraking bezeichnen. Aber ein solches "Abbremsmanöver" an der Planetenoberfläche war in Anbetracht der strukturellen Integrität des Shuttles und der Seitenwinde ihrer Ansicht nach die einfachste Lösung gewesen. Eine Perfektionistin hätte wohl noch mehrere Minuten damit zugebracht, die Landestelle ganz genau und möglichst sanft zu treffen und sich dabei minutenlang unnötig den Seitenwinden ausgesetzt.

      Die Anmerkungen und Fragen des Counselors verfolgte sie über die Interkom. Die Verwunderung darüber, dass eine Rettungsaktion scheinbar nicht im Vornherein von der Missionsleitung geplant worden war, behielt sie dabei für sich. Für eine Organisation, die mit minimalen Toleranzen arbeitete, war die Sternenflotte - so hatte sie in den letzten Jahren gelernt - manchmal doch fast so stümperhaft unterwegs wie eine Straßengang in Tan Waksa. "Wenn ich einige Vorschläge machen könnte, Sir. Ausrüstung nach unten bringen ist kein Problem, sofern diese sicher genug verpackt ist. Ich habe auf der Blind Guardian mehrfach Orbitalabwürfe und Material- und Personenabwürfe aus verschiedenen Höhen trainiert. Das sollte also kein Problem sein." Sie schaute auf die Sensorenanzeigen und die Karte, welche sämtliche Sternenflottenpräsenz auf dem Planeten mit alphanumerischen Codes markiert anzeigte. "Oder Sie nehmen das Radfahrzeug, das scheinbar bereits gelandet, zusammengebaut und einsatzbereit ist. Je nach struktureller Integrität des Raumanzugs Sophies könnte man sie auch einfach wieder in diesen stecken oder eben in einen Ersatzanzug. Ansonsten gehe ich davon aus, dass ein atmosphärisches Notfall-Zelt sicher auch auf das Fahrzeug gepackt werden könnte. Das natürlich nur alles, insofern Sie während des Transports keinen Zugang zur Verwundeten benötigen, der über das Verabreichen von Hyposprays hinausgeht."
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς
    • Lieutenant Julien Adams
      Shuttle Demeter | Alternativer Landeplatz auf Kalemac III

      "Ich habe sicherlich nichts dagegen einzuwenden, die Ausrüstung von Ihnen zum Camp fliegen und absetzen zu lassen, sofern Sie zu 100% sicherstellen können, dass diese nicht aus zu großer Höhe aufschlagen oder von Winden erfasst über den Boden geworfen werden. Die Sachen sind zwar alle gut verpackt, aber manches ist zu empfindlich für schwerere Stöße. Betreffend es Fahrzeuges, habe ich es beim Landeanflug nicht gesehen. Wo ist das denn?"
      Julien hatte sich wieder aufgerichtet und Jamina seine Aufmerksamkeit zugewandt, da ihm viel an einem schnellen und gut geplanten Einsatz lag, vor allem, wenn Leben in Gefahr sind.
    • Kalemac III - Y-Klasse - Shuttle Demeter


      Ltjg. Donges begann sich für den Ausstieg fertig zu machen. Der Aufbruch war in der Tat sehr hastig gewesen, denn die kleine Sturmzone, die ihnen einen Landeanflug ermöglichte, hatte sich recht spontan gebildet und es war fraglich wie lange diese anhalten würde. Doch das man überhaupt das Risiko einging ein Shuttle mit vier Personen an Bord zu verlieren war dadurch gerechtfertigt, dass die OPS nun seit Stunden Pläne entworfen hatte, wie eine Rettung durchgeführt werden konnte. Viele Ideen waren bereits durchgespielt und die meisten davon verworfen worden. Das dies den Leuten hier an Bord nicht klar war, weil es nur für eine schnelle Einweisung gereicht hatte, war damit ein wenig zu entschulden. Aber das Abwürfe bei den Windgeschwindigkeiten - zumindest wenn man ein kleines Ziel (nicht) treffen wollte - keine Option waren, das hätte die Shuttlepilotin wohl wissen müssen. Die Crew
      Das Fahrzeug war eine Option gewesen, weshalb auch mehr Equipment mitgenommen wurde. Allerdings war auch dieses jenseits gewisser Windgeschwindigkeiten nicht mehr sicher zu bewegen. Wenngleich der Zustand von LtCmdr. Davion schnelles Handeln erforderte war niemandem damit geholfen aus einer Rettungsmission für eine Person eine Rettungsmission für 4 Personen entstehen zu lassen.

      "Unser Ziel sollte erstmal sein Commander Davion zu erreichen und medizinisch zu versorgen. Wenn sie stabilisiert ist können wir uns über den Rücktransport Gedanken machen, falls die da oben noch keine Lösung für uns haben."
      Ein Kraftfeld blitzte auf und die Rampe des Shuttles öffnete sich. Dunkel und staubig kam die Außenwelt langsam zum Vorschein. Sie waren drei Personen, mit Lt. Tomek, welcher sie empfangen würde, vier. Genug für die zwei wichtigen Kisten - als hätte es schon jemand geahnt. Donges und Adams ergriffen die erste Kiste und marschierten in ihren Anzügen hinaus.
      "Every girl wants a bad boy who will be good just for her, every boy wants a good girl who will be bad just for him."
    • Lieutenant Julien Adams
      Weg zum Camp

      Der Wind, zerrte an Julien und machte das Tragen der Kiste nicht viel einfacher. Wie weit sie inzwischen gegangen waren, konnte er nu schwer abschätzen, aber er hatte das Gefühl, dass es ihm nach mehr vorkam, als es effektiv war und sie noch ein bisschen Weg vor sich hatten.
      In seinen Gedanken versunken hatte er über das Teamkonzept hier auf dem Planeten gegrübelt.
      "Hätte es nicht von vorne herein Sinn gemacht auch gerade für derartige Zwischenfälle schon medizinisches Personal und die dazugehörige Ausrüstung mit zu schicken? Ich meine einladend schauen andere Planeten aus. Hier steht förmlich "Gefahr im Verzug" in Leuchtschrift drüber."
      Er und Donges erklommen gerade einen leichten Anstieg. Vielleicht kann man dahinter bereits das Camp sehen...
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