Angepinnt Presseschau

    • 22. Jhd.

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    • Presseschau



      The Internationale

      "Katastrophe auf der Gagarin"



      New York, Erde, 11. Mai 2154, KM


      Wie wir unlängst erfahren haben, ist es auf der Gagarin NY-12 zu einer Katastrophe gekommen, welche Dreivierteln der Besatzungsmitglieder das Leben gekostet hat. Das Schiff, welches zur NY Klasse und damit zu den älteren Schiffstypen der Sternenflotte gehört, war auf seinem Weg zum Mars, um dort bei der Reparatur von Kommunikationsbojen Unterstützung zu gewähren, als es an Bord der Gagarin zu dem Unglück kam. Zum Hergang des Unfalls ist noch nichts bekannt, zum jetzigen Zeitpunkt wird von Seiten der Behörden auch menschliches Versagen nicht ausgeschlossen.



      Unter den Toten und Verletzten befinden sich ebenfalls der Waffenoffizier, Commander Nilsson und der Kommunikationsoffizier, Lieutenant Chapewood. Da beide Offiziere neben ihren eigentlichen Aufgaben noch die Posten des ersten und zweiten Offiziers bekleideten bzw. bekleiden, hat die Gagarin durch diesen Unfall ebenso zweidrittel ihrer Kommandooffiziere verloren. Captain Yoon Taesun, welcher bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, soll mit der Gagarin bereits wieder Richtung Erde unterwegs sein.


      Captain Yoon Taesun (LL)
      Kommandierender Offizier
      Gagarin NY-12
      포기안해
      Scott me up, Beamie



    • "Auf jegliche Bedrohungen der Interessen der Erde und ihrer Kolonien werden wir in einer robusten Weise reagieren"

      London, Erde, 14. Juni 2154, AvH


      In den letzten Wochen hat man immer wieder Gerüchte um eine angebliche Bedrohung der Proxima-Kolonie durch Nausicaaner vernommen. Offensichtlich sind diese Gerüchte nicht nur haltlose Spekulation, sondern entsprechen tatsächlich der Wahrheit. Wie unseren Korrespondenten von einer anonymem Quelle versichert wurde, haben die Führer der Kolonie beim Sicherheitsrat der Erde nach militärischen Schutz gegen die Angriffe der Nausicaaner nachgesucht. Auf Anfrage bei Matthew McPerson, dem Vorsitzenden des Rates, erhielten wir keine direkte Antwort auf unsere Fragen hinsichtlich der Proxima Situation, jedoch machte McPerson in einer grundsätzlichen Aussage klar, das man auf jegliche Bedrohungen der Interessen der Erde und ihrer Kolonien in einer robusten Weise reagieren würde.


      Was genau das im Endeffekt bedeuten würde, ließ der Vorsitzende offen. Da sich die Enterprise anderweitig beschäftigt sieht und die Columbia sich immer noch im Raumdock befindet, werden es wohl andere Einheiten der Sternenflotte richten müssen. Möglicherweise sollte man hier Vulkanier um Hilfe bitten.



      Derweil sind die Reparaturmaßnehmen an der Gagarin beinahe abgeschlossen. Das Schiff der NY-Klasse, auf welchem sich unlängst ein von Menschenhand herbeigeführter Unfall ereignet hatte, steht damit kurz davor, wieder in die Weiten des Weltalls aufzubrechen. Es steht zu hoffen, dass Captain Yoon und seiner Crew diesmal mehr Glück beschieden sein wird.


      Captain Yoon Taesun (LL)
      Kommandierender Offizier
      Gagarin NY-12
      포기안해
      Scott me up, Beamie


    • The Internationale

      "Originalschriften des vulkanischen Philosophen Surak auf Vulkan entdeckt"


      New York, Erde, 09. August 2154, KM


      Nachdem die Untersuchungen zu den Hintergründen der Zerstörung der Botschaft der Erde auf Vulkan momentan noch andauern, erreichen uns vom Planeten selbst interessante Neuigkeiten. Einer Gruppe von vulkanischen Dissidenten, den sogenannten Syrranniten, soll es gelungen sein, das Kir'Shara, ein altes, religiöses Artefakt, welches die Originallehren des bekannten vulkanischen Philosophen Surak enthalten soll, ausfindig zu machen und dem Oberkommando vorzulegen. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht die gesamte Tragweite dieser Entdeckung abzusehen ist, so deuten die ersten uns erreichenden Nachrichten auf nicht weniger als eine Reformation der gesamten vulkanischen Gesellschaft hin. Inwieweit diese Entwicklungen die Beziehungen zur Erde zukünftig beeinflussen werden, bleibt ebenfalls abzuwarten, jedoch ließen bereits mehrere Quellen aus dem Umfeld des Oberkommandos der Sternenflotte verlauten, dass damit möglicherweise endlich die Zeit gekommen sei, dass die Vulkanier die Zügel im Hinblick auf die Menschheit lockerer lassen werden. Ob sich das auf längere Sicht gesehen tatsächlich als ein Vorteil erweisen wird, wird allein die Zeit zeigen.


      Derweil erreichen uns beunruhigende Neuigkeiten aus dem Beta-Klariana System. Laut unseres Korrespondenten Andrew Whitemorgan, welcher sich zur Zeit auf Andor befindet, haben verschiedene andorianische Wirtschaftclans in der letzten Zeit die Zerstörung von insgesamt vier ihrer Frachter in diesem System gemeldet. Bereits jetzt scheint klar, dass es sich bei dem Verlust dieser Frachter und der transportierten Güter nicht um eine Serie von Unfällen gehandelt hat, sondern, dass diese von einer fremden Macht vorsätzlich zerstört worden. Obwohl auch den andorianischen Verantwortlichen noch nicht bekannt ist, wer die unbekannten Angreifer letztlich sind, so haben diesen Vorfälle durchaus das Potential zu weiteren Spannungen zwischen den Andorianern und den sich gerade im Transformationsprozess befindlichen Vulkaniern und möglicherweise auch zwischen den Andorianern und den Tellariten zu führen.


      Captain Yoon Taesun (LL)
      Kommandierender Offizier
      Gagarin NY-12
      포기안해
      Scott me up, Beamie



    • Quo vadis, Terra?

      London, 30. November 2155


      Einen Monat nach dem Höhepunkt seiner politischen Laufbahn, als in Paris die Koalition der Planeten gegründet wurde, ist Premierminister Nathan Samuels (UEP) wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Eine Petition von Bürgern der Vega-Kolonie beschäftigt dieser Tage das Parlament. Die Kolonisten fordern die Abschaffung der mit dem Koalitionsabkommen ausgehandelten Freihandelszonen. Hintergrund: Bislang war die Vega-Kolonie für die Vereinigte Erde Hauptlieferant von Osmium, welches zum Bau von Warpgondeln verwendet wird. Doch durch die Freihandelszone wird der Markt nun von coridanischen Billigprodukten überschwemmt.


      Doch Samuels wiegelt ab. "Der Markt wird das selbst regeln" meint der scheidende Regierungschef. Die PPP als Juniorpartner im Regierungsbündnis sieht die Lage nicht ganz so locker. Hinter vorgehaltener Hand wird schon über eine Anpassung des Koalitionsabkommens gesprochen. "Möglicherweise haben wir die Auswirkungen unterschätzt" gesteht die PPP-Vorsitzende Samantha Miller ein, die jedoch grundsätzlich von den Freihandelszonen überzeugt ist. Daher will sie auch nicht voreilig das Abkommen ändern. Vor der Wahl schon gar nicht.


      Neues Ungemach droht der Regierung auch von anderer Seite. Joseph Billingworth (EFF) gilt seit jeher als Gegner der Regierung und der Koalition der Planeten. Nun wirft er Samuels vor, das Leben von Sternenflottenkadetten - unter ihnen auch Billingworths Sohn - absichtlich gefährdet zu haben, um nicht negativ bei den neuen Verbündeten aufzufallen. Kurz nach der Unterzeichnung des Koalitionsabkommens brach der Funkkontakt zum Akademieschiff XCV-13 Constellation im Kuiper-Gürtel ab, möglicherweise aufgrund eines technisches Problems. Billingworth ist der Überzeugung, dass die Sternenflotte auf Anweisung von Samuels keine groß angelegte Rettungsaktion startete, um sich nicht vor den neuen Alliierten, deren Raumschiffe zu dem Zeitpunkt noch im Sonnensystem waren, zu blamieren. Seitens des UESPA-Hauptquartiers wurde nur bestätigt, dass die Constellation aus noch ungeklärter Ursache auf einen Asteroiden im Kuiper-Gürtel abstürzte und die gesamte Besatzung von einem Team der Sternenflotte geborgen wurde. Billingworth stellt das nicht zufrieden. Er verspricht, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, sollte seine Partei die anstehende Wahl gewinnen.


      Samuels wird diese Angelegenheit in seiner gewohnt ruhigen Art sicherlich einfach aussitzen. Gelassen kann er insbesondere deshalb sein, weil er nicht selbst wieder zur Wahl antritt, sondern als Botschafter die Erde innerhalb der Koalition vertreten wird. Gemunkelt wird allerdings, dass er sich damit für die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Erde in zweieinhalb Jahren in Position bringt. Ein Regierungssprecher wollte dies nicht weiter kommentieren. Aber eines ist sicher: nach der Wahl ist vor der Wahl.





    • Wahl des Erdparlaments läuft schleppend an – Wahlmanipulation auf der Vega-Kolonie

      Vega-Kolonie, 7. Dezember 2155, ST/AT


      Ersten Meldungen der Wahlbehörde zufolge läuft die Wahl zum Erdparlament nur mäßig an. Zur Hälfte des Wahlzeitraums haben erst 28 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Stimme abgegeben. Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Jahre, insbesondere seit dem Xindi-Angriff auf die Erde, rechneten Experten mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung.


      Wie die unabhängige Wahlbeobachterkommission unterdessen mitteilte, konnte in der Vega-Kolonie ein Versuch der Wahlmanipulation aufgedeckt und vereitelt werden. Nach einem anonymen Hinweis konnten am Wahlmorgen durch ein zeitgleiches Vorgehen der Sicherheitskräfte unter Aufsicht der Wahlbeobachter in mehreren Bezirken der Kolonie bereits vorbereitete gefälschte Stimmzettel sichergestellt werden. Diese hätten, so die bisherigen Informationen, in einer präzise geplanten Aktion während der Auszählung gegen echte Stimmen ausgetauscht werden sollen. Zugunsten welcher der zur Wahl stehenden Partei diese Manipulation gewesen wäre, soll erst nach der Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses bekanntgegeben werden.





      [Wer noch wählen möchte, findet die Wahlbenachrichtigung im PN-Postfach]
    • Neues Frankfurter Allgemeine Nachrichtenblatt


      Die Erde hatte die Wahl - Nun sind die Würfel gefallen
      Frankfurt, 9. Januar 2155

      UEP 34,5% - PPP 25,5% - FP 23,6% - EFF 10,9 % - PeM 5,5 %. Damit kann das bestehende Regierungsbündnis aus UEP und PPP weiter regieren. Hinter dieser sehr kurzen und sachlichen Mitteilung der Wahlkommission öffnen sich Abgründe. Insbesondere die Unterstützung der xenophobisch ausgerichteten Parteien EFF und PeM mit zusammen 16,4% geben Anlass zur Sorge. Auch wenn sich diese klar von den Umtrieben von Terra Prim distanzieren, ist eine gewisse Affinität feststellbar. 'Dagegen findet durch das klare Votum für progressiv-liberal Ausgerichtete Parteien die bisherige Regierungstätigkeit eine breite Basis. Es ist gleichfalls eine deutliche Billigung der Mitgliedschaft der Erde in der neulich gegründeten Koalition der Planeten. Noch liegen unseren Blatt keine Stellungnahmen offizieller Stellen, insbesondere von Vulkan vor, doch erfahren wir aus unseren wie üblich gut informierten Kontakten indiplomatische Kreise positive Resonanz. Ein nicht namentlich genannt werden wollender Diplomat meinte sogar das die Erde mit diesem Wahlergebnis das Vertrauen Vulkans in die Menschheit gerechtfertigt hat. Wir wünschen der zukünftigen Regierung viel Glück und Erfolg für die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen und das anschließende Wirken zum Wohle der Menschheit.
    • Neues Frankfurter Allgemeine Nachrichtenblatt

      Koalitions-Charta - Kaum abgeschlossen, schon Dissenz über die Auslegung.
      Was ist und wie weit geht "gegenseitige Hilfe"?

      Frankfurt, 2. Februar 2156

      Wie uns wie üblich gut informierte Kreise mitteilen sind sich die Koalitionswelten nicht einig über das was mit der Zusicherung "gegenseitiger Unterstützung" gemeint ist und wie weit diese geht. Während die Erde hier ein allumfassendes rundum sorglos Packet verstanden wird, sieht Vulkan hiermit nur Hilfe zur Selbsthilfe gemeint. Andoria und Tellar navigieren irgendwie dazwischen herum ohne sich wirklich festlegen zu wollen oder zu können. Die Koalition kann nur hoffen das es nicht allzu schnell zu einem Lackmustest kommen wird.
      In Regierungskreisen der Erde ist ein gewisser Unmut über die obsessive Reserviertheit und Zurückhaltung wahrnehmbar. Dem gegenüber läßt die offizielle Vertretung Vulkans ihr Unverständnis über die nach der Unterzeichnung der Charta kommunizierte Erwartungshaltung der Erde zum Ausdruck gelangen. Wie Botschaftssekretär Speck es in der unübertrefflichen Art seiner Spezies ausdrückte: "Es ist unlogisch zu erwarten das Vulkan auf der einen Seite sich aus den Angelegenheiten der Erde heraushält aber auf der anderen Seite unbedingten Schutz zusichert. Wer sich unbedarft alleine ins All wagt muss dies auch können und die Folgen auch alleine tragen." Der Vertreter Vulkans machte sich keine Mühe seine Indigniertheit in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen in den Beziehungen zwischen der Erde und Vulkans zu verbergen.

      Das Auswertige Amt der Erde bleibt bei seiner Linie das nur allumfassende und unbedingte gegenseitige Hilfe in allen Bereichen dem Geist der Koalition gerecht wird. Konkret darauf angesprochen bekräftige es die Erwartung das nötigenfalls auch mititärische Unterstützung gewährt wird. Wenig überzeugend wirkte die Zusicherung der Sternenflotte auch zukünftig Herrin der Lage zu sein, auch im Hinblick auf die aus ECS-Kreisen angemahnten verstärkten Schutz von Übergriffen auf zivile Schiffe. Auf jeden Fall deuten die ansteigenden Frachttarife auf eine eher düster werdende Stimmung im All und im Handelsverkehr hin
    • Neues Frankfurter Allgemeine Nachrichtenblatt

      There's something strange in da neighborhood"

      Frankfurt, 17. Februar 2156

      Eine aktuellen Stunde hat die sog. "Allianz für Terra" für die übliche Hetze und Stänkerei gegen die Erdregierung im allgemeinen und die galaktischen Handelsbeziehungen im speziellen genutzt. Allerdings kann dieses Blatt die derzeit angespannte Lage im Bereich des ECS nicht ganz negieren. Seit geraumer Zeit kommen in den üblicherweise gut informierten Handelskreisen Gerüchte auf das es demnächst "gewaltig krachen" wird. Deis dürfte auch der Grund sein weshalb der Markt zunehmend höhere Frachtraten fordert und auch durchsetzt. Ist das die vielfach beschriebene Ruhe vor dem Sturm oder der ebenso legändere "Sturm im Wasserglas". Hoffen wir im Interesse aller das es das letztere ist. Von Seiten der Sternenflotte scheint man keine besonderen Vorkehrungen zu treffen da ein erhöhter Schiffsbau nicht feststellbar ist. Allerdings ist diese auffällig bestrebt ihre Personalbasis auszubauen.
      Wir werden die Sache weiter beobachten und berichten.



    • Breaking News!

      Samstag, der 19. Juni 2156



      Das Parlament Vegas hat heute die Unabhängigkeit erklärt. Folgend der erste Teil der Rede des Gouverneurs welche per Subraum an die Erde übertragen wurde:


      "Wir, die Bewohner von Vega haben zum heutigen Tage beschlossen unser System der Vereinten Erde gegenüber für unabhängig zu erklären. Der Kontakt zur Erde wird ab sofort unterbrochen, sämtliche im System befindlichen Raumschiffe, Stationen, Strukturen und Objekte der Vereinten Erde werden von Vega nach Resolution 593 ab sofort beschlagnahmt und zu Eigentum Vegas erklärt. Jegliches Personal der Sternenflotte, welches sich dem Militär Vegas anschließen will, behält Rang und Privilegien, alle anderen die das System verlassen wollen können dies an Bord der Pioneer tun."


      Weitere Details und welche Auswirkungen dies auf die Erde und ihre Kolonien haben wird bringen wir später in ausführlichen Hintergrundberichten.

      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Somi Than ()




    • Über die Zukunft der Pioneer

      Ein Kommentar von Peter Paulsen





      Die Vega Kolonie hat sich also von der Erde losgesagt. Der Schritt kommt für die Politik scheinbar überraschend und wurde seitens Vega sehr deutlich formuliert. Wir vom SNN haben jedoch weitere Hintergrundinformationen. So hielt sich in den Tagen vor der Unabhängigkeitserklärung das Sternenflottenraumschiff Pioneer im Orbit von Vega auf. Ihre Mission sollte diplomatischer Natur sein. Offensichtlich haben sie dabei gründlich versagt. Was soll man von Sternenflotte und MACO Soldaten auch anderes erwarten. Hätte die Erde richtige Diplomaten statt kampfgeiler Weltraumcowboys geschickt, hätte die Vereinte Erde nicht einen wichtigen Verbündeten, Handelspartner und zwei Raumschiffe verloren. Von persönlichen Tragödien wie der Trennung von Familien die sich nun zwischen Vega und der Erde entscheiden müssen mal ganz abgesehen. Sind an Bord der Pioneer nicht auch zwei Aliens und das sogar in leitenden Positionen? Was wenn diese mehr tun als nur unsere Technologie auszuspionieren? Was, wenn sie die Einheit der Erde und ihrer Koloniewelten aktiv gefährden und Verhandlungen sabotieren? Ich bin nicht der Einzige, der sagt: Weg mit Aliens von unseren Raumschiffen und kritischer Infrastruktur! Die Koalition der Planeten mag so manche Vorteile mit sich bringen, das wage ich nicht zu bestreiten - doch zu welchem Preis? Unsere Forschungen werden gestohlen, unsere Kolonien spalten sich ab, lang gediente Kommandanten verlassen ihre Posten. Ja, sie lesen richtig. Letzten Informationen zufolge wird Captain Takahashi, die das Desaster auf Vega mit zu verantworten hat von ihrem Posten entfernt! Wir werden uns öffentlich dafür einsetzen, dass auch die Aliens von dem Schiff geworfen werden. Denn die Erde und ihre Kolonien gehen vor!




      (Anmerkung: Ich will niemandem auf die Füße treten, aber der Artikel soll die teilweise vorhandene Angst und Fremdenfeindlichkeit der Menschen zu diesem Zeitpunkt des 22. Jahrhunderts widerspiegeln. SNN (Solar News Network) hat nicht die Reichweite wie andere Nachrichtensender, vertritt aber gerne gewagte Thesen, bzw. bietete ihnen einen Plattform.)
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Neues Allgemeines Frankfurter Nachrichtenblatt

      Die trügerische Ruhe vor dem Sturm?

      Da wir nicht auf jedes Gerücht reagieren sondern uns der objektiven Wahrheit verpflichtet fühlen haben wir die Bulettins der offiziellen Stellen abgewartet.
      Ja, Vega hat sich von der Erde losgesagt und alle Verbindungen abgebrochen. Werden wir eine neue, aufstrebende und selbstbewusste Zivilisation erleben oder haben wir die Geburt einer weiteren, zwielichtigen Ecke im Weltraum erlebt? Der Besatzung der Pioneer, das Schiff das die diejenigen welche sich loyal der Erde verbunden fühlen von Vega evakuierte, gelang es diesmal nicht die Kolonie in der Koalition zu halten. Man kann zwar geteilter Meinung darüberr sein ob die Sternenflotte das geeignete Mittel für derartige Unternehmungen ist, doch müssen wir uns wohl ion Zukunft daran gewöhnen das der Sternenflotte auch diese Aufgabe zufällt. Dies ist vor dem Hintergrund der sehr unklaren Unterstellungsverhältnisse nicht ohne Risiko. Hoffen wir das in der Auswahl und Ausbildung des Führungspersonal weiterhin hohe, wenn nicht sogar höhere Anforderungen gestellt werden Diesem Periodikum ist nicht ganz klar wie es die unerwartete Versetzung des bisherigen CO auf einen dooch eher administrativen Posten zu werten hat. Eine Strafversetzung leuchtet nicht wirklich ein, doch eine Notwendigkeit ebenso wenig. Oder steckt hinter den Gerüchten das es in letzter Zeit zu zunehmenden aber auch wesentlich weniger zufällige Übergriffe auf zivile Schiffe, insbesondere des ECS gekommen ist. Im Moment schweigt die Sternenflotte als auch die zuständigen Dienststellen eisern. Selbst aus den uns als sehr informiert und mitteilsamen Kreisen, zu denen wir üblicherweise problemlos Zugang haben ist eine überraschend einhellige Sprachlosigkeit festzustellen.
      Auch wenn es nicht unserem üblichen Gepflogenheiten entspricht, so verfestigen sich Gerüchte in erschreckender Weise das wir sie nicht länger ignorieren können. Ein streng geheimer Konvoy mit Hilfsgütern für die Flüchtlings-Durchgangseinrichtungen für Geschädigte der Auseinandersetzungen mit den Suliban und Xindi ist spurlos verschollen. Dies ist vor allem rätselhaft da es dieser ansich wenig wertvolle Fracht wie Sanitär-Papier und Atemschutz-Masken transportierte, deren Wert sich nur durch die temporär-lokale Knappheit erklären läßt. Dieser Vorfall, sollte er tatsächlich stattgefunden haben, läßt sich nur dahingehend erklären das irgend eine Gruppierung versucht diese Marktknappheit künstlich zu erhalten, wenn nicht sogar zu erhöhen, um sich einen oligopolistischen Vorteil zu verschaffen oder, was wesentlich wahrscheinlicher wäre, die Region politisch zu destabilisieren. Gerade letzteres würde die Sprachlosigkeit offizieller Stellen erklären.
      Wir werden die Entwicklung aufmerksam begleiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Julia Hansen ()




    • Schwerer Schlag für Andor - Attentat oder Unglück?

      Samstag, der 3. Juli 2156




      Nachdem sich die Vega-Kolonie von der Erde losgesagt und der ECS vermehrt Angriffe auf seine Schiffe zu vermelden hat, gibt es nun auch bei den Andorianern Grund zur Sorge um die Stabilität. Heute Nacht gegen 0130 Erdstandardzeit explodierte die bedeutendste Dilithiumverarbeitungsanlage der Andorianischen Imperialen Garde. Mehr als zwei Drittel der gesamten nichtzivilen Verarbeitung des für Warpreisen unerlässlichen Kristalls fand in der Verarbeitungsanlage statt. Auch wenn die Regierung von Erde und Andor den Vorfall offenbar versuchen herunterzuspielen, konnte er doch nicht verheimlicht werden. Offizielle Stellungnamen stehen noch aus, doch ein inoffizielles Statement eines hohen Militärs zeigte eine grimmige Entschlossenheit notfalls zivile Einrichtungen dem Militär zu unterstellen, sollte dies notwendig werden. Dies ist nicht das erste Unglück, welches in den letzten Monaten über die Mitglieder der Koalition der Planeten hereinbrach. Von offizieller Seite wird von bedauerlichen Einzelfällen gesprochen, doch wir werden weiter nachhaken und sie auf dem Laufenden halten.


      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Somi Than ()




    • Kriegerischer Akt mit menschlichen Opfern

      Freitag, der 23. Juli 2156



      Wie das Sternenflottenkommando heute in einer Pressemitteilung bekannt gab, konnte das vulkanische Oberkommando in der Nähe von Vulkan - der genaue Ort wird aus taktischen Gründen geheim gehalten - ein Minenfeld entdecken. Dies sei den tapferen Raumfahrern an Bord der Pioneer zu verdanken, welche dadurch einen Verlust von fünf Menschenleben zu beklagen hätten. Wer das Minenfeld platzierte ist noch vollkommen unklar und wird ausführliche Untersuchungen nach sich ziehen, deren Ergebnisse wohl vorerst nicht an die Öffentlichkeit weitergereicht werden. Dies scheint ein kriegerischer Akt gegen ein Mitglied der Koalition der Planeten zu sein. Auch wenn man von offizieller Seite dies noch nicht als solchen bezeichnet, wird doch vermehrt von Aktivitäten der Sternenflotte in ihren Einrichtungen berichtet. Zudem wurde eine Warnung an alle zivilen Raumschiffe ausgegeben. Eine Kriegserklärung von oder gegen ein Mitglied der Koalition ist bisher nicht erfolgt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Pioneer.


      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Das Ende der Sternenflotte

      Ein Kommentar von Peter Paulsen


      Gibt es denn nichts Wichtigeres? Kaum sagt sich die Vega Kolonie los und es herrscht Chaos innerhalb der Koalition der Planeten durch Anschläge, hat unsere geliebte Sternenflotte nichts Besseres zu tun als ihre Leute mit neuen Uniformen auszustatten! Reicht es denn nicht, dass wir immer mehr Geld in die Erforschung des Weltraums pumpen? Wir sollten auf Kriegsschiffe setzen! Nach den letzten Anschlägen bei den Andorianern und dem Minenfeld bei den Vulkaniern scheint das wirklich nicht zu schaden.


      Ja, es war sinnvoll die Sternenflotte zu gründen um als Menschheit geeint ins All vorzustoßen. Doch ist sie noch zeitgemäß? Wäre es in solchen Zeiten nicht angebracht die Sternenflotte den MACOs zu unterstellen? Die Sternenflotte ist doch nichts als bessere Chauffeure, sollen sie den Job unseren richtigen Soldaten überlassen. Die haben im Übrigen auch richtige Uniformen.


      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Neues Allgemeines Frankfurter Nachrichtenblatt

      Gibt es einen unbekannten Mitspieler?

      Aus Wirtschaftskreisen bekommen wir Hinweise das die Sternenflotte versucht massive Materialbeschaffungen zu verschleiern. Besorgniserregend ist hierbei vor allem das das wahrnehmbare Beschaffungsvolumen den veröffentlichten und bewilligten Etat bei weitem übersteigt. Trotzdem geistern Gerüchte aus Flottenkreisen das es zu Engpässen in der Nachschubversorgung der Schiffe kommt. Die schmerzlichen Ausfälle von Frachtladungen der ECS können hier allerdings nicht ursächlich sein. Noch hat dieses Blatt keine Antwort aber wir fragen uns trotzdem: Wer und was spielt hier noch mit? Gibt es eine verdeckte Aufrüstung der Sternenflotte und wer finanziert diese? Bis dahin können wir nur hoffen das sich die das die sich auffallend häufenden Zwischnfälle nicht ein perfider Plan zugrunde liegt und vor allem das die Sternenflotte nicht dahinter steckt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Julia Hansen ()

    • Notice to Space People (Nosp)

      UESPA NOSP

      550426
      SOL-E*
      ALLR

      550427 0001
      PERM

      START

      ES IST MIT STÖRUNGEN IM FLUGVERKEHR ZU RECHNEN.
      FLUGPLAN ZWINGEND WIE EINGEREICHT BEFOLGEN. FLUGKONTROLLE UESPA STÜNDLICH ÜBER STANDORT; KURS; ZIEL; UNTERRICHTEN. DETAILLIERTER FLUGBERICHT FORM 550 720 BEI ANKUNFT FLUGKONTROLLE UESPA. MELDEPFLICHT ALLER VORFÄLLE; BEOBACHTUNGEN; FORM 550 999 BESTEHT.
      WEISUNGEN STERNENFLOTTE BINDEND EXE


      END



    • Breaking News!

      Mittwoch, der 25. August 2156




      Zwei orionische Scoutschiffe und ein schwerer Kreuzer unbekannter Bauart haben einen Angriff auf ein vulkanisches Forschungsschiff tief im Beta-Quadranten geflogen. Obwohl der Angriff überraschend kam und das Forschungsschiff ihn nicht überstand, konnte eine gebündelte Subraumnachricht von einem andorianischen Horchposten empfangen werden. Der Angriff erfolgte bereits vor zwei Wochen, wurde jedoch erst jetzt bekannt. Eine Quelle innerhalb der Sternenflotte berichtete uns heute davon und bestätigte, dass die Sternenflotte, sowie die Vulkanier erst vor wenigen Stunden selbst informiert wurden.



      Wären die Vulkanier nicht geistesgegenwärtig genug gewesen die Nachricht abzuschicken, wäre die T'Plana-Suna wie viele weitere Schiffe in den letzten Monaten spurlos verschwunden. Da es bei den Orionern keine geordneten Regierungsstrukturen zu geben scheint, waren Nachforschungen zu dem Angriff bisher erfolglos und es wird vermutet, dass es Piraten oder Söldner waren. Doch endlich gibt es einen ersten Anhaltspunkt und hoffentlich finden die Diplomaten nun eine Lösung.



      Der internen Quelle zu Folge gab es bereits gestern, noch vor Bekanntwerden dieser Informationen ein streng geheimes Treffen mit Repräsentanten sämtlicher Sternenflotteneinheiten im Sol-System. Endlich bewegt sich etwas, doch wenn die Sternenflotte involviert ist, bedeutet das nun Krieg? Die Hoffnung auf den und Arbeit an dem Frieden sollte weiterhin essentiell sein. epa bleibt für sie an dem Thema dran.


      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Neues Allgemeines Frankfurter Nachrichtenblatt

      Ereingnisse großer Reichweite

      Nicht unerwartet hat die UESPA eine allgemeine Raumflugwarnung herausgegeben. Ungewöhnlich ist aber das zum ersten Mal detailierte Flugberichte und stündliche Standortmeldungen verpflichtend angeordnet wurden. ebenfalls neu ist die Tatsache das die Sternenflotte erstmals uneingeschränkte Weisungskompetenz eingeräumt bekommen hat. Auf unsere Anfrage bei der Pressestelle, nicht nur in dieser Angelegenheit, äußerte sich diese dahingehend das die Störungen im Raumverkehr einen Umfang angenommen hat der die aktive Überwachung durch die Sternenflotte zur Aufrechterhaltung des geordneten und sicheren Ablaufend zwingend gemacht hat. Auf unsere Frage ob dies alles mit der im Raume stehenden ominösen Konferenz im Hauptquartier zu tun hat, wurde uns nur mitgeteilt das gewisse Dinge vertraulich bleiben müßten da die Antwort hierauf durchaus verstörend sein könnte.
      Vorwürfe aus Reihen des Terra Prime Umfeldes stoßen immer mehr auf offene Ohren. Es ist nicht von der Hand zu weisen das sich die Erde seit dem ersten Flug der Enterprise fast durchgehend in einem Krisenzustand befindet.
      Erst die Suliban, die nun eines der größten Geflüchtetenprobleme darstellen, danach die Xindi und nun eine unbekannte Gruppierung die es anscheinend auch nicht gut mit der Erde meint. Was kommt als nächstes?



    • Sie fliegt wieder!

      Freitag, der 10. September 2156



      Die Pioneer, mittlerweile fast so bekannt wie die Enterprise von Jonathan Archer, ist diese Woche unter neuer Führung wieder in den Weltraum aufgebrochen. Während die Crew schmerzhafte Abgänge zu verzeichnen hatte, Kommandantin Takahashi und die vulkanische Austauschoffizierin T'Mari, so hat nun Captain Georg Horatio Smith das Sagen. Damit wird die Wichtigkeit des robusten Raumschiffs erneut unterstrichen, so gilt der neue Kommandant als erfahrener Veteran und kompetente Führungspersönlichkeit.


      Während dieser unruhigen Zeiten, so die Pressemitteilung der Sternenflotte, soll die Pioneer eine Stabilität in die Sektoren der Menschen und verbündeter Spezies bringen, welche nur mit einem erprobten Schiff, einer motivierten, anpassungsfähigen und von neuer Führungsstärke gesteuerten Mannschaft getragen werden kann. Nicht zuletzt der ECS hofft dank der Pioneer auf eine schnell auf Bedrohungen und Notsituationen reagierende Sternenflotte und mehr Sicherheit auf den Handelsrouten. Wir von epa wünschen der Pioneer viel Erfolg dabei.



      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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    • Internes Memo an das Sternenflottenpersonal

      Die neusten Maßnahmen der Admiralität greifen und so konnte in einer koordinierten Aktion mehrerer Koalitionspartner einen Hinterhalt gelegt und fünf Feindschiffe die es auf einen vermeintlichen Dilitiumkonvoi abgesehen hatten abgefangen werden.
      Dabei wurden drei feindliche Schiffe zerstört und eines kampfunfähig geschossen. Lediglich eines konnte dem Hinterhalt entkommen. Erneut stellten sich einige der Schiffe als orionisch heraus und nun konnten auch die unidentifizierten Schiffe der letzten Wochen zugeordnet werden, die sich an Aktionen gegen militärische und zivile Ziele beteiligten: L'Dira.
      Offenbar haben die L'Dira eine Allianz mit einem mächtigen Verbündeten geschlossen, der sie mit modernster Technologie ausstattet. An Bord des nicht länger flugtauglichen Schiffes konnten 13 Gefangene gemacht werden, die zuvor jedoch die Datenbanken zerstörten. Das Schiff wurde zum Mars geschleppt und wird dort von Spezialisten untersucht. Oberste Priorität hat es herauszufinden wer der Verbündete der L'Dira ist. Es müssen Verhandlungen stattfinden und herausgefunden werden was der Grund für die Aggressionen ist.
      Die L'Dira hatten bisher wenig Kontakt mit den Koalitionswelten und haben nach unserer Aktion den diplomatischen Kontakt komplett beendet.
      Es ist eine weitere Eskalation zu befürchten.
      Somi Than, Chefingenieur der Pioneer
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