Rach ToaRana - Into Darkness

    • 22. Jhd.

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    • Rach ToaRana - Into Darkness

      Coridan Prime - Volksrepublik Coridan
      (2151 nach terranischer Zeitrechnung)


      Es waren unruhige Zeiten, es herrschten bürgerkriegähliche Zustände auf Coridan. Die vier waren durch die Gasse von Coridan geschlichen, bis sie den äußeren Ring des städtischen Bereich verlassen hatten. Die Dunkelheit deckte ab hier ihr Vorgehen. "Wir müssten gleich da sein..." Chaev war ihr Anführer, hatte die Verbindung zur Zelle einer der Splittergruppen hergestellt. Keiner wollte sich gegen seine Familie oder gar die Republik stellen, aber sie hatten eingesehen, dass man etwas tun mußte, die Zustände in den Vororten oder besser als Slums bezeichnet, waren nicht haltbar. Die Wesen lebten nicht, sie vegitierten dahin. Ihre Regierung ignorierte das und wurde auch noch von den Vulkaniern dabei unterstützt. Es mochte an den Schürfrechten für Dilithium liegen, das die 'Spitzohren' trotz all ihrer Logik die Regierung, die im Verdacht stand korrupt zu sein zu unterstützen.

      "Gleich hier..." Chaev schob eine alte Reklametafel zur Seite, dahinter war ein, Loch in der Mauer, durch das sie schlüpften. Schnellen Schrittes hatten sie den Raum erreicht von dem aus man in die Katakomben hinabsteigen konnte. Prne ging nun voran, hatte den Kegel der Stablampe auf den Weg vor ihm gerichtet. "Bist Du sicher, dass es hier ist, Chaev?" "Ja, bin ich, wo soll es denn auch sonst sein? Hier ist sonst nichts. Noch ein paar Clat und wir sind am Treffpunkt." "Na dann..." Erwiderte Prne. Die vier, Chaev, Prne, Kalet und Axii studierten an der Universität, das war schon alles an Gemeinsamkeiten, wenn man davon absah, dass sie die Misstände beseitigen wollten. Einige nannten es Gerechtigkeitssinn, andere sprachen von leichtsinnigen, idealistischen Jugendlichen.

      ... etwas später

      Axilya schaute auf ihr Chronometer. "Chaev, wie lange wollen wir noch warten? Sie sind zehn Minuten über der Zeit?" "Axii, ein Kristall wächst nicht an einem Tag. Geben wir ihnen Zeit. Vielleicht mussten sie einer Patrouille ausweichen, was weiß ich. Also geben wir Ihnen noch etwas Zeit. Meine Vorlesung startet eh erst um Standard zehn." "Du Glücklicher!" Das war der Moment wo ein Dröhnen erscholl und der Raum zu beben schien. "Verdammt!" Prne war aufgesprungen, in Panik. Alle hatten Panik in den Augen, es war nicht mehr das alte Spiel Kristall und Bergwächter wie in ihren Kindertagen. "Los, laßt uns verschwinden!" Brüllte Chaev. Es war zu spät, aus dem Gang, aus dem sie gekommen waren strömten Uniforierte herein, die Wand wurde von einem Spezialgleiter des Einsatzkommandos niedergerissen. Staub füllte den Raum, ließ in den Lichtkegeln nur noch Schatten tanzen. Prne drehte durch, statt sich ruhig zu verhalten zog er einen Plasmastrahler. "Prne, nein, niiichttt..." Weiter kam Axii nicht mehr, als das große Tohuwabohu los brach. Von irgenwo her ertönte: "Waffe!!!" Das Stakato erscholl stande pede. Prne fiel tödlich getroffen zu Boden während Axii nach seiner Waffe griff, die zu allem Übel noch explodierte. Chaev der Axii zur Hilfe eilen wollte fiel im Hagel des Feuers, ohne sein Ziel zu erreichen.

      Als der Staub sich gesenkt hatte, lagen sie da, regungslos. Lichter tanzten hin und her, gepanzerte Leute des Spezialkommandos betraten den zerstörten Raum. "Gesichert." Erst dann betrat der Mann in zivil den Raum, schritt hinüber zu einem der am Boden liegenden und trat zu. Prne Leichnam bewegte sich nicht. Der Mann erhob seine Stimme. "CORE-ah-don!" Aus den Kehlen der Mannschaft erscholl die Erwiderung. "CORE-ah-don!" Es war der Schrei des Siegers. "Gute Arbeit, wir haben verhindert, dass die Splittergruppen neue Unterstützer anwerben konnten." Mernev nickte den Anwesenden Spezialkräften zu wollte schon gehen, als ein Rascheln und Stöhnen vernehmbar wurde.

      Es gab nur Schmerz. Egal was sie versuchte, ob zu denken oder zu handeln, da war nur Schmerz. Nur sehr langsam ließ der Schleier vor ihren Augen nach, ließ sie erkennen, das Chaev keinen Chlat entfernt am Boden lag. Bewegen, Axilya wollte sich bewegen, doch ihr Körper verweigerte ihr den Dienst, nicht eine Fingerkuppe kam sie voran. Wachrütteln, kam ihr die Idee, sie würde Chaev wachrütteln, ihre Hand konnte ihn ja fast berühren. Nichts! Schlimmer als nichts! Mit jedem Versucht wurde der Schmerz in ihrem Körper stärker, während sie nach und nach immer weniger ihre eigene Hand spürte, bis sie zum Schluss nur noch sichtbar aber nicht mehr spüren war. Tränen rannen ihr Gesicht herunter, hinterließen Muster im Staub. Sie mußte was tun, mußte Chaev helfen. Mußte! Doch ihr Körper versagte ihr den Dienst, ließ sie mit ihre Agonie alleine, bewegungslos, hilflos. Das zu einer grinsenden Totenmaske verkommene Gesicht von Chaev brannte sich in ihrem Kopf ein, für immer und einen Tag.

      Sie alle hatten das Schauspiel mit angesehen, hatten nichts getan, um der Frau, dem Mädchen zu helfen. Der Platoonführer trat an den Mann im Anzug heran. "Agent Mernev, eine der Personen hat überlebt. Was sind ihre Weisungen?" Die Stimme klang ruhig und sachlich, vollkommen emotionslos. "Bringen Sie sie ins Hauptquartier, Einzelhaft, ich werde das Verhör später führen." Er wollte sich gerade umdrehen, als er abrupt innehielt. "Stellen sie die Personalien fest, Garev..." Er zögerte kurz. "Keine medizinische Versorgung, bis nach dem Verhör." Mernev bestätigte mit einem Salut.
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.
    • Coridan Prime - Volksrepublik Coridan
      (2151 nach terranischer Zeitrechnung)

      Außenbezirk

      Ein Carnik, in große, tiefschwarzer, gefräßiger Mauersegler, der Jagd auf Nrs machte schoss elegant durch den Nachthimmel. Mernev entflammte den Stimstick und inhalierte den so ersehenswerten betäubenden Rauch. Das offene Feuer illuminierte sein Gesicht hob es ab gegen die Nacht. "Agent Mernev..." Der Agent wandte sich dem Sprecher zu. "Guten Abend, Du kommst spät." Tut mir leid, Ich habe einen Umweg genommen. Haben Sie alle eingesackt?" Der Agent schüttelte den Kopf. "Nein..." Nein? Mist, dann kann ich mich an der Uni nicht mehr blicken lassen. Die lynchen mich, wenn die rauskriegen das ich für Sie arbei...grmpf." Die Hand Mernevs zuckte vormit dem Messer war vorgezuckt, hatte den Lebensfaden von Kalet durchtrennt. "Schade, Kalet... schade aber Du hast mir nicht die ganze Wahrheit erzählt. Wird schwer werden das zu regeln..." Ein kurzer Blick noch auf den Leichnam und er ging davon, er mußte schnell handeln, damit ihm die Sache nicht aus den Fingern glitt. Vieles konnte man tun, meist würde es tolleriert werden aber einer Familie auf die Füße treten, einer aus dem inneren Kreis gehörte nicht dazu. Der Carnik stieß sich vom Boden ab und stieg mit einem Triumpfschrei in den Himmel auf, in seinen Krallen ein Nrs.


      Gebäude der Sicherheit, Keller

      Wie einen leblosen Sack oder erlegtes Vieh hatte Mernev die Rebellin auf der Schulter tragend hinunter gebracht zu den 'Zellen der Patrioten'. Unten angekommen blieb er vor der Türe kurz stehen und ließ den Irisscan über sich ergehen. Mit einem lauten Zischen öffnte sich die Zellentür. Der Raum war dunkel, keinerlei natürliches Licht, was aufgrund der Ebene nicht verwunderlich war. Ansonsten war der Raum leer bis auf eine Pritsche und ein Abort. Garev ließ die Delinquentin von der Schulter gleiten. Sanft war es nicht, aber für Sanftmut und Fürsorge wurde er nicht bezahlt. Er kniete nieder und zog der Gefangenen den Sack vom Kopf. Danach versicherte er sich das sie noch Puls hatte. Der 'Rest' war ihm egal. Was immer mit ihr geschehen würde, war nicht mehr seine 'Baustelle', er hatte sie abgeliefert, damit war seine Arbeit beendet. Falls noch etwas zu tun war würden sich die Sicherheitskräfte der Agentur darum kümmern.

      Ein Räuspern. Garev wandte sich um. "Gogol, was schleichen Sie hier rum?" Der Mann der eher wie ein Skelett auf zwei Beinen aussah grinste. "Meine Arbeit, was sonst? Sieht übel aus." "Mmh?"Garev nickt, deutete auf den rechten Arm "Ach das, wird sie eh nicht mehr brauchen. Ich bin dann weg." "Ja, ja natürlich Garev, ich lege Ihr noch die Fesselung an." "Mach das Gogol und keine medizinische Versorgung, Agent Mernev will sie gleich noch verhöreen." "Natürlich, alles wie geordert."

      ... später

      Schmerzen, schlimmer als die Qualen der Niederhöllen durchzucken ihren Körper, laßen sie wieder zu Bewußtsein kommen. Sie zittert am ganze Körper ihr ist kalt und dann wird die wieder vom Schmerz überlagert. Dunkelheit um sie herum, so dicht, dass sie nicht einmal auch nur die Umrisse ihre eigenen Körpers als Umriss oder Schatten wahrnehmen kann. Wieder wird der klare gedanke durch den Schmerz fortgewischt. Ihr Mund ist trocken. Axilyn versucht sich zu konzentrien, versucht sich zu bewegen, was eine weitere Welle des Schmerzes auslöst. Sie spürt ihre rechte Hand nicht mehr, dafür ist der Schmerz im Arm um so schlimmer. Ihr wird übel, sie bergibt sich. Zu allem Überfluß beginnt sie zu hyperventilieren.

      Tränen rannen ihr Gesicht herunter, als sie sich wieder gefangen hat. "Hallo, ist da jemand?" Es klang so, wie sie sich fühlte, kläglich und Hilfe suchend. "Hallo..." Doch aus der Stille antwortete niemand, ihr Hilferuf verhallte und ließ sie mit ihrer Agonie allein.
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Axilya Lekev ()

    • Coridan Prime - Volksrepublik Coridan
      (2151 nach terranischer Zeitrechnung)


      Kristallbezirk - Innerer Ring


      Er hatte die Kommunikationsapparatur aufgenommen. "Wer spricht da bitte?" Schweigen am anderen Ende, dann eine kaum hörbare glucksende Stimme. "Was? Sind sie sicher?" "Ja." "Definitiv verstrickt, ich verstehe. Danke für den Hinweis." Elyol beendete den Ruf. Er mußte handeln, schnell handeln, damit die Familienehre nicht befleckt wurde. Es gab da jemanden der ihm helfen konnte.

      Mit einem Griff nahm er sein Jacket vom Bügel, streifte es über und beeilte sich zur Haustür zu kommen. "Liebes, ich bin noch einmal kurz vor die Tür, bin gleich wieder Zurück. "Ach Elyol, wir wollten doch zur Nachtlesung!" "Ahh... ja, Ranis, ich versuche bis dahin zurück zu sein, melde mich. Du weißt doch ein Jurist hat niemals Feierabend" "Ja, Elyol, ich hoffe sie wissen Deinen Einsatz zu würdigen." "Wissen sie..." Dann war er entschwunden. Ranis wandte sich um. "Ach Elyol, Du hast Dein PADD vergessen... "


      Gebäude der Sicherheit

      Mernev schlug die Kapuze zurück, die er tief ins Gesicht gezogen hatte, als er den Eingangsbereich betrat. kurz blieb er stehen, schüttelte sich so daß das Wasser von der Pellerine abgeschlagen wurde. Er haßte es den Vordereingang zu benutzen, aber wie jetzt, da er in Eile war, war es auch die Beste Wahl. Weniger Kontrollen, da nach Geschäftsschluss. In wenigeen Minuten würde er sich allem entledigen, was ihm zum Verhängnis werden könnte. "Agent Mernev." Er seufzte, als er die Stimmer Gogols vernahm. "Gogol, sie Kellerassel, wie gehts Ihnen?" Dar Mann trat schlurfend in seine Richtung. "Danke der Nachfrage, Agent Mernev, ich kann mich nicht beklagen." "Fein, man sieht sich..." "Ach, ich wollte Sie noch informieren, ihr Paket ist angekommen." "Ich habe damit gerechnet." erwiderte Mernev der genervt war. "Natürlich haben Sie das und das ist ja auch nur selbstverständlich. Wir haben wie angeordnet keinen Mediziner hinzugezogen." "Wunderbar und nun lassen Sie mich in Ruhe, Gogol!" Es reichtee ihm. Was wollte Gogol? Ihn aufhalten? Das wäre lächerlich. "Gogol machen sie den Weg frei, bevor ein Unglück passiert." "Natürlich, ich wollte sie nur informieren..., nicht mehr?" Mernev schoss an ihm vorbi in Richtung Lift. Die Kellerassel schaute ihm nach, gluckste.


      Gebäude der cordianisch/vulkanischen Handelskammer

      Elyol nahm gleich zwei Treppenstufen auf einmal, nachdem er den Empfang passiert hatte. Oben auf der Empore erwartete die stellvertretende Handelsattaché T'Parr ihn. Er blieb stehen und hob seine rechte Hand, spreizte sie so, dass der Daumen abgespreizt, Zeige- u. Mittelfinger ein Paar ergaben, ebenso wie Ring- und Kleinerfinger. Die Vulkanierin tat es ihm gleich. "Leben Sie lange und in Frieden." Sie war eine gute Beobachterin. "Es ist dringlich, Cosigly Lekev, soweit ich sie verstanden habe." "Das ist es in der Tat. Danke dafür, das Sie mir Räumlichkeiten zur Verfügung stellen." "Eine Frage der Logik. Bitte hier entlang." T'Parr machte eine kurze Pause. "Ihr Besuch ist schon eingetroffen."
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    • Gebäude der cordianisch/vulkanischen Handelskammer

      Elyol war ein ruhiger Verhandler, einer, der alle Winkelzübe kannte, doch hier gab es diese kleinen, aber feinen Unterschied, er war emotional gebunden, er argumentierte hier nicht für eine abstrakte Sache, er sprach für seine Tochter und deren Zukunft. "Kristall und Höhlenbruch! Jernak, was erwaten Sie denn noch alles? Wenn es nach Ihnen ging, könnte ich gleich jeden Versuch unterlassen, nichts scheint Ihnen etwas wert zu sein!" Er war auf gesprungen und fixiertee sein Gegenüber. "ES WAR EIN IRRTUM!" Jernak war nun ebenfalls aufgesprungen und im Begriff sein Gegenüber ebenfalls anzubrüllen, als ihn ein Räuspern davon abhielt. "Verzeihung, ich wollte nur nachfragen, ob sie einen Tee haben möchten..." "Einen... einen was?" Beide Kontrahenten hatten fast wie im Chor gemeinsam geantwortet. "... einen Tee. Ein terranischer Tee aus dem Land China, sehr aromatisch und beruhigend. Es wäre unlogisch, die Verhandlungen durch Emotionen zu belasten. Was ihr Problem angeht, ich hätte da einen interessanten Vorschlag, der klar stellt dass es nur ein Missverständnis ist und gleichzeitig ihren Familien Ehre bringt." T'Parr schaute die beiden an, wartete ab. "Einen Tee... gut, ja. Und an was genau denken Sie stellvertretende Handelsattaché T'Parr?" "Das würde mich auch interessieren." Die Vulkanierin nahme Platz. "Nun ich dachte da an..."

      ... später

      "Ich akzeptiere dies und sage zu, dass meine Tochter diesen Weg gehehn wird." Es kostete ihn Kraft nicht nervös zu wirken. "Jernak, gehen Sie mit?"setzte ernach. T''Parrs Augen wanderten zu Jernak, ihre rechte Augenbraue zuckte nach oben, so als wolle auch sie eben jene Frage an Jernak stellen. "Ich riskiere viel!" Die Vulkanierin nickte zustimmend. "Das ist korrekt und der Preis scheint gering, ist er aber nicht, ihre Familie gewinnt dadurch viel. Es ist doch richtig, das gesellschaftlich eine Schande nicht nur die Person selbst sondern auch die Familie trifft. Da wo ihr Familie ist die kleinste Verfehlung schon schädlich. Es wär unlogisch..." Jernak schnitt ihr mit einer Handbewegung das Wort ab. "Bitte, verschonen Sie mich mit ihrer Logik." Er blickte sauertöpfisch drein. "Gut wir haben eine Vereinbarung." Erleichtert atmet Elyol auf. "Danke. Wenn Sie mich bitte entschuldigen wollen."


      Gebäude der Sicherheit - Keller

      Mernev warf einen Blick auf sein Chronometer. 'Alles gut versicherte er sich selbst.' Kurz darauf gab er den Code für die Tür der Zelle ein. Zeitgleich, als die Tür sich öffnet wird die Zelle mit einem gleißenden hellen Licht geflutet. Mit einem bösen Grinsen betrat er die Zelle, spricht kein Wort, dafür ist der Klang seiner Stiefel mit jedem Schritt deutlich zu hören.

      Gefesselt lag sie am Boden, die Dunkelheit hatte ihre Rufe ungehört verhallen lassen. Dann ein scharrendes Geräusch und Licht. Das Licht brannte in ihren Augen, ließ sie tränen obwohl sie bereits tränenleer waren, machte es unmöglich, dass sie sehen konnte. Nur das Donnern der Schritte war zu hören, brachte Terror in ihr Herz. Zaghaft srach sie: "Hallo ... ist da jemand?" Statt einer Antwort traf sie die Stiefelspitze mit voller Wucht in die Magengrube. Eine neue Schmerzquelle war zu viel für den Körper und sie fiel in Ohnmacht.

      Der Agent beugte sich vor, packte in die Haare und hob den Kopf ein wenig an. "Das lasse ich nicht zu, ich will mich unterhalten und das gpflegt."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Axilya Lekev ()

    • Gebäude der Sicherheit - Keller

      Sie wirkte wie eine leblose Puppe, doch die Wirklichkeit sah anders aus. Mernev hatte sie an die Wand gepinnt, seine Hand an ihrer Kehle. Das war kein Meisterwerk der Kampfkunst. Er war allein physisch ihr bei Weitem überlegen. Durch den Zustand Axilya hatte sich das Ganze noch potensiert. Er blickte ihr in die Augen, sah die Todesangst. Er grinste und erhöhte den Druck auf ihre Kehle. "Du wirst doch nicht kampflos aufgeben? Komm, überrasch mich." Die junge Frau zitterte am ganzen Körper, sie transpirierte und der Geruch ihres Schweißes war unausstehlich, roch nach Angst und Tod. Das war also ihr Ende? Die Jugendliche wollte nciht sterben, sie wollte sich aus der Position befreien. Gefesselt wie sie war, "Keine Idee?" Spottete er. "Gar keine? Gut, ich helfe Dir." Während er sie immer noch mit seinem Griff an der Kehle fixierte, nestelte er an seiner Kleindung und holte einen Schlüssel hervor. "Weißt Du was, wir machen das so, wie es in den Vorschriften steht, wenn Gefangene, so der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass sie unter Beschuss geraten das Recht haben die rechte Hand frei zu haben, um sich zu verteidigen." Der Schlüssel fand das Schloss. Ein Klacken und die Handfessel öffnete sich, gab die rechte Hand frei. Der harte Blick von Mernevs wurde weicher, dann lachte er ihr ins dreist in Gesicht. "So, nun kannst Du Dich verteidigen..." Bisher hatte sie nicht gesprochen, es wäre sinnlos gewesen und auch die Kraft fehlte. "Sie sind ein Schlächter..." Er grinste breiter, einfach widerlich. "Gut erkannt, Leute wie Dich sind wie ein schlechter Kristallkern abzubrechen und vom Boden zu tilgen. Krank im Kopf sind solche wie Du. Ihr infiziert andere mit euren verdrehten Ideen, seht nur das Schlechte." Der Versuch sich aus seinem Griff zu winden schlug fehl. "Das kannst Du besser..."


      Straßen von Coridan Prime

      Der Gleiter steuerte mit hoher Geschwindigkeit durch den noch starken Verkehrsfluss. Elyol steuerte ihn. Ein Blick auf sein Chronometer machte ihm schmerzlich bewusst, wieviel Zeit die Verhandlungen gekostet hatten. So unsinnig es auch sein mochte, er versuchte wenigstens einige Minuten durch seien Fahrstil wieder gut zu machen. Fast wäre er mit einem anderen Fahrzeug kollidiert, wenn er sein Fahrzeug nicht in ein hartes Ausweichmanöver gezwungen hätte. Die ruhige Stimme der Vulkaniern erhob sich über die Fahrtgeräusche. "Wenn Du schnell sein willst, geh langsam." Er blickte kurz zur Seite zu T'Parr. "Wie bitte?" "Wenn Du schnell sein willst, geh langsam. Das ist eine menschliche Metapher. Es mag widersinnig klingen, doch es steckt Logik in der Aussage. Wenn Sie so weiterfahren kommen wir nicht an."


      Gebäude der Sicherheit - Keller

      Axilya konzentrierte sich, versuchte ihre freie Hand zu bewegen, Mernev wegzustoßen, doch sie konnte den Schmerz nicht überwinden, der durch ihren Arm schoss und auch nicht die Gefühllosigkeit in ihrer Hand. Panik brandete auf, Panik und die Gewissheit, dass dies nun wirklich das Ende war. "Du kannst es also wirklich nicht besser? Nicht einmal dazu taugst Du? Bedauerlich! Sonst ist Deine Familie doch immer so großartig!" Seine Hand war wie ein Schraubstock, der sich um ihren Hals legte und die Luftzufuhr immer weiter zuschnürte. Ihr wurde schwarz vor Augen, Speichel tropfte aus den Mundwinkeln, unkontrolliert.

      Die Tür wurde geöffnet doch Mernev drehte sich nicht rum. "Jetzt nicht! Gogol, verpiss Dich!!!"
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Axilya Lekev ()

    • Gebäude der Sicherheit - Keller

      Axilya hatte den Fokus verloren, alles um sie herum drehte sich, es wurde schwarz vor ihren Augen. Sie stürzte, stürzte unendlich tief. Kein Schrei kam übeer ihre Lippen, nicht einmal mehr ein Stöhnen. Sie fiel, fiel weiter und das Ende des Falls schien nicht in Sicht als sie in die Dunkelheit fiel.

      Mernev hatte sich nicht umgewandt, das brauchte er nicht, Gogol war eine Steinwanze, die er zwischen seinen Fingern zerquetschen würde. Fehlentscheidung! Ein kurzer, knapper Schmerz durchzuckte ihn, seine Beine gaben nach und er fiel besinnungslos zu Boden. Elyol hab vorsichtig Axilya auf, wandte sich der Vulkanierin zu, er sprach langsam, würdevoll. "Ich danke Ihnen." T'Parr schwieg neigte ihrerseit ihr Haupt. "Wenn Sie mich zu Zentralheilstätte bringen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Sie muß zu einem Medicus, dringend." Die Vulkanierin nickte. "Natürlich. Ihre Tochter, Consigli Lekev?" Elyol schluckte, nichte dann bestätigend. "Ja." Das 'ja' machte es für ihn noch viel schwerer den Anblick zu ertragen. Niemand, niemand im ganzen Universum hatte das Recht einer der seinen anzufassen, doch es war geschehen. Schlimmer noch, er konnte den Agenten nicht eimal zur Rechenschaft ziehen und Axilya, seine Tochter würde den Preis zahlen müssen. Er hoffe inständig, das die Hand, der Unterarm zu retten waren.


      Zentralheilstätte

      ***Ranis?" "Elyol?" "Ja, Ranis, tut mir leid, ich habe die Nachtlesung verpasst, ich komme gleich nach Hause, verzeih mir." Das Donnerwetter von ihr folgte auf dem Fuße. Er ließ erstmal alles über sich ergehen, er würde ohnehin viel zu erklären haben und die Nachtlesung war das Geringste. "Liebes, es tut mir wirklich aufrichtig leid. Bis gleich." Nicht ohne Grund hatte er das Gespräch beendet, den er hatte zwei der Medicusse kommen sehen. Innerlich versuchte er sich zu stählen gegen dass, was kam. "Cosigli Lekev?" Elyol nickte. "Freut mich Sie kennenzulernen, Medicus Arlus, mein Kollege Medicus Nerta. Die gute Nachricht, wir konnten Unterarm und Hand retten, dank eines neuen, experiementellen Verfahrens. Äußerlich wird man alles wiederherstellen können. Die Nervenbahnen sind irreparabel geschädigt. Um die Funktionstüchtigkeit wieder herzustellen, haben wir Implante gesetzt. Es kann Monate dauern bis sie damit umgehen kann und annähnerd wieder geschickt ist." "Kann ich Sie mit nach Hause nehmen?" "Nein, das wäre zu früh. Darf ich Sie fragen Consigli Lekev, können Sie mir sagen, wie es zu dieser Verletzung kam?" "Nein, ebenso würde ich es als einen unfreundlichen Akt sehen, wenn sie meine Tochter fragen würden." "Natürlich, ich verstehe."


      Kristallbezirk - Innerer Ring

      Ihr Vater schaute sie an, direkt, zeigte keine Gefühle. "Deine Familie hat viel bewegt, Axilya, um Dich da rauszuholen. Wir erwarten, dass Du das zurückzahlst an Ehre. Dementsprechend wirst Du so schnell wie möglich Dein Studium der Linguistik wieder aufnehmen." "Ja, Vater." "Nach dem Studium wirst Du am IAP Programm teilnehmen, Dein Tutor bestätigte, dass Deine Leistungen ausreichend sind zur Teilnahme am Programm." "Vater, ich bin nicht bei der Raumflotte..." "Das ist beschlossen, Du wirst der Raumflotte beitreten. Nun geh und tue was wir Dir aufgetragen haben und lerne aus Deinen Fehlern." Sie schwieg, es gab nichts zu sagen, die Familie hatte es beschlossen. "Natürlich, Vater. Wenn Du erlaubst Ich gehe ich in mein Zimmer und lerne für die Zwischenprüfung." "Tue das, Axilya."

      Er blickte ihr nach, an den Anblick der Implantate an der Hand, die goldenen Fingerkuppen, hatte er sich nicht gewöhnt, würde sich wohl nie daran gewöhnen
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.

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