Season 27-29 Bordleben

    • Bordleben

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
    Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

    • Cmdr. Hannibal - 10 Vorne

      [Ich bezweifel es das es wirklich ausserhalb der Admiralität der vergangene Zeit, bekannt ist, das Kirk schummelte. Als er in ST:II davon erzählte, wussten es nur seine "Kumpels", selbst Saavik war verblüfft. Daher können wir annehmen, das es im 25. Jhrd. höchstens so was wie eine Urbane Legende ist - aber nicht als faktisches Wissen von Offizieren bekannt ist. Schon gar nicht das es so auf der Akademie gelernt wird.]

      Hannibal schüttelte den Kopf. "Dann haben Sie den Sinn dahinter nicht verstanden. Es ist Ihre Prüfung. Es geht nicht darum wie gewitzt Sie sind und das unfairer schon vorher erkennen. Sondern ob Sie eines Kommando fähig sind und wie Sie damit umgehen. Ob Sie schummeln oder nicht, das ist nicht der Punkt. Sondern ob es Sternenflotten würdig ist."

      Hannibal zwinkert kurz mit seinem Auge.

      "Übrigens, setzen Sie diesen Transphasenfrequenzblockierer nie in meine Gegenwart ein. Ich müsste Sie sonst schon wieder erschiessen.", Hannibal wackelt kurz mit dem Kopf... "Und das wäre furchtbar schade." Und wieder ein Augenzwinkern von ihm.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Zehn Vorne

      Talan hingegen saß an der leisesten Ecke im Zehn Vorne und war tatsächlich mit Crewman Bill Mohr in ein Gespräch vertieft. Der Aenar trug dieses Mal ebenfalls nicht die Dienstuniform, sondern lediglich eine weisse Unterrobe, welche von einer grauen Kapuzenrobe überlagert wurde. Den Kopf mit der schwarzen Binde, welche er eigentlich so gut wie immer außerhalb seines Quartiers trug, hatte Talan nach unten geneigt. Es bildeten sich langsam Furchen, als Bill mehr und mehr von dem Holoroman erzählte, welcher natürlich ein Geburtstagsgeschenk gewesen war. Es handelte sich offenbar, so zumindest verstand es der Aenar, um eine Art interaktiven Holoroman, welcher auf dem Holodeck abgespielt werden konnte. Anscheinend war es außerdem eine, nach den Worten des Crewman, sehr verbreitete Holoromanreihe. Talan schüttelte nach einer Weile kaum merklich den Kopf, als er sich nach einer Zeit ein Andorianisches Ale bestellte. Von solchen Dingen verstand er kaum was. Vorallem von der zugrunde liegenden Handlung, über welche Mohr seit mindestens einer Stunde schwadronierte. Oder konnte es schon länger sein? Ohne technische Hilfe hatte Talan zumeist nur ein sehr schlechtes Zeitgefühl.


      Der Aenar gönnte sich nach weiteren Minuten einen kühlenden Schluck aus der Heimat, während es immer anstrengender wurde, die verschiedensten Gesprächsfetzen nach und nach aus seiner Wahrnehmung zu filtern oder sich – genauer gesagt – auf die Unterhaltung mit Mohr zu konzentrieren. Das Zehn Vorne wurde, gemessen an der Geräuschskulisse, deutlich voller und der Crewman offenbar mehr und mehr munter. Talan hingegen wurde müder und gereizter, und seine Fühler neigten sich mit dem Verstreichen der Zeit etwas nach hinten. Doch anlasten wollte er dies dem Crewman nicht, denn dieser schien begeistert von dem Geschenk Glias zu sein, auch wenn Talan natürlich nicht einmal die Hälfte von dem verstand, was Mohr ihm erzählte. Es war ihm schlichtweg nicht möglich, diese verschiedensten Informationen über Farben, Konsolen und blinkende Bildschirme nach zu vollziehen. Aber der Aenar verstand die Grundhandlung des Romans nun doch sehr genau, im Groben handelte es einfach von einem Sternenflottenschiff, welches auf Kollisionskurs mit einem Asteroiden war. Es gab wohl verschiedene Lösungswege, um dem Unglück zu entgehen und das Schiff zu retten. Und diese waren, wenn man die tatsächlichen wissenschaftlichen Informationen mit ein bezog über welche Talan aufgrund seiner Position Bescheid wußte, mehr auf den Spass ausgelegt als an der Realität bemessen. Als Mohr dann anfing, erneut die überaus detaillierten Darstellungen des fiktiven Schiffes, der Brücke und des Weltraums zu beschreiben, konnte man parallel beobachten, dass sich Talans Gesichtsausdruck von einer neutralen Haltung mehr und mehr in eine verwirrte Haltung verwandelte.


      Dann nahm er einen weiteren Schluck des andorianischen Ales.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • (Ich denke auch, dass sich sowas als Legende unter den Studenten hält, ob es der Wahrheit entspricht wird wohl kaum einer ahnen können. :D)

      "Ich hoffe, dass es nicht erst jetzt auffallen würde, wäre ich der Sternenflotte unwürdig. Insofern gehe ich optimistisch an die Sache heran.", erwiderte sie vergleichsweise ernst und fuhr dann verschwörerisch leise fort: "Keine Sorge um mich, beim letzten Mal waren sie es der erschossen wurde, aber ich darf nicht darüber sprechen." Sagte sie, ehe die Orionerin dann wieder ernster wurde: "Wenn sie mich jetzt bitte entschuldigen würden, ich sehe einen Lieutenant in Bedrängnis."


      Glia stand auf, räumte ihre Sachen in den Replikator zurück, wo sie sich direkt auflösten. Dann ging sie zum Tisch von Mohr und Talan.

      "Hallo Jungs. Billy, hast du was dagegen wenn ich dir Talan entführe?" Was er antwortete war eigentlich egal, sie hätte ihn auf jeden Fall aus dem Gespräch befreit, doch der Crewman stimmte zu. Glia strich über Talans Arm und bugsierte ihn dann aus dem Stuhl und führte ihn ein paar Schritte weg. "Ich dachte du könntest vielleicht Hilfe brauchen. Wenn ich mich nicht irre sahst du ziemlich... verzweifelt und verwirrt aus." Sie grinste breit. "Komm, wir gehen in mein Quartier.", bot sie ihm an und begann, bereits wieder bei ihm eingehakt, Zehnvorne zu verlassen und die die entsprechende Richtung zu gehen.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Zehn Vorne -> Gang

      Talan zuckte, natürlich wie üblich, bei der Berührung seitens Glia immer noch etwas zusammen, auch wenn er ihre Aura fühlen konnte. Trotz ihrer vermeintlichen Ankündigung, ihn zu entführen - was auch immer das im Verständnis des Aenar bedeuten sollte - war ihm der generelle Kern der Aussage nicht abhanden gekommen. Verhindern konnte er diesen Reflex, das Zusammenzucken, aber nach wie vor nicht ganz. Für einen Moment huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht, als er sich erhob - ob nun Glias Aussage der Grund war oder etwas anderes - darüber war sich Talan nicht ganz klar. Er spürte auch, wie sich die Orionerin erneut bei ihm einharkte und ihn ein paar Schritte zu führen schien. Talan seufzte, denn er hielt dies schlichtweg nicht für unbedingt nötig, auch wenn es - aufgrund der Geräuschkulisse - durchaus als Hilfe gedacht war, wie der Aenar vermutete. Er legte den Kopf ein wenig zur Seite, bevor er die Stirn runzelte.


      Bill erzählte von einer visuellen Darstellung des Holoromans, ich kann das nicht nachvollziehen. Solche Beschreibungen sind...unlogisch.


      Talan schüttelte dann nachdenklich den Kopf, ohne jedoch dabei niedergeschlagen zu wirken. Im Grunde hatte er einfach nur die Wahrheit gesagt, eben, dass er sich unter solchen Beschreibungen nichts vorstellen konnte. Nicht dass er das Sehen vermissen würde. Für Talan klangen die Worte wie leere Hülsen, einfach in den Raum gestellt. Und es gab nichts, mit was er diese Erzählungen tatsächlich vergleichen konnte. Schweigend folgte er dann Glia bis zum Ausgang des Zehnvorne.


      Tatsächlich wäre mir ein Spaziergang lieber, Glia.


      antwortete Talan doch sehr direkt, aber keinesfalls unhöflich. Nach dem, für ihn auditiv anstrengenden Gespräch im Zehnvorne aufgrund der Geräuschskulisse, sehnte er sich eigentlich nach einer ruhigen Meditation und der Einsamkeit seines eigenen Quartiers. Es war seine eigene Form der Entspannung, aber auch eine Form mentalen Trainings. Aber Bewegung tat ihm sicherlich auch mal wieder gut, gerade nach dem langen Tag auf der Brücke.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • Zehnvorne --> Gang

      Sie ging ein paar Schritte in den Gang hinein, dann blieb Glia stehen.

      "Talan. Du weißt ich mag dich. Sehr sogar."

      Sie seufzte. Es war eine zu erwartende Antwort gewesen. So sehr sie Talan mochte, musste sie ihn doch langsam mal aufrütteln. Er stand an einer Weggabelung und entschied sich für keinen der Wege. Da stand er vor ihr, die Orionerin mehr als 20 Zentimeter überragend. Sie schaute ihn an, hätte ihm gerne in die Augen geschaut, doch so sah sie nur zu ihm hoch.

      "Es ist nicht das erste Mal, dass ich dich einlade und du ablehnst. Ich weiß nicht was du für eine Angst vor meinem Quartier hast oder was du erwartest, dass dort passiert. Wenn du willst komm mich besuchen, wie es sogar meine Arbeitskollegen aus der Taktik hin und wieder tun. Bisher bin ich weder über sie hergefallen, noch habe ich sie heimlich aus der Luftschleuse geworfen, wenn du so von mir denkst hat es alles keinen Sinn."
      Sie löste ihren Arm aus seinem.

      "Ich habe es verstanden und werde dich nicht mehr fragen. Ich habe derzeit viel um die Ohren und es wäre einfach schön gewesen Zeit mit dir zu verbringen, freundschaftlich. Natürlich habe ich mir die viele Arbeit selbst ausgesucht und es macht mir Spaß, aber ich will und kann dir nicht weiter hinterherlaufen. Ich versuche dich seit Wochen besser zu verstehen, nehme Rücksicht und möchte eine gute Freundin sein und versuche herauszufinden ob es mehr werden könnte als Freundschaft. Überlege dir bitte was genau du willst, wohin deine Reise gehen soll, denn du lässt mich zappeln ohne dich in eine der Richtungen zu bewegen. Sind wir Kollegen, Freunde oder mehr? Ich komme mir vor als wäre ich nicht mal gut genug um deine Kollegin zu sein, sämtliche Initiative geht von mir aus, da habe ich selbst vom Captain mehr emotionale Nähe erfahren. Ich muss das stoppen, bevor ich mich emotional weiter verrenne, sowieso nur zurückgestoßen werde und mich zum Idioten mache... denn das tut mir weh."

      Sie trat einen Schritt zurück. "Bitte überlege dir was du willst. Du weiß wo du mich finden kannst, wenn du deine Antworten gefunden hast."
      Mit diesen Worten drehte sie ihm den Rücken zu und ging Richtung Turbolift.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Gang -> in Richtung Talans Quartier

      Der Aenar lies sie ausreden und merkte nach einer Weile, wie sie sich von seinem Arm löste. Zumindest konnte er dann selber die Arme vor der Brust verschränken. Was hatte sie denn tatsächlich von ihm erwartet? Ein richtiges Vertrauen hatte er nie aufbauen können bei den beiden Treffen, dass es für eine Beziehung tatsächlich gereicht hätte. Er schüttelte den Kopf - vielleicht hätte sich etwas mehr ergeben, wenn sie länger zusammen geblieben wären. Talan erinnerte sich an das kurze Gespräch im Zehn-Vorne und über die bevorstehende Aussicht auf einen One-Night-Stand, welche ihn bereits so gekränkt hatte. Dann dieses substile Drängen von Glia, den Geburtstag von Bill zu besuchen, als ein getarntes Date. Der Aenar war sich nicht ganz sicher, ob er es selber war, der nicht wußte was er wollte. Vieles sprach in die andere Richtung, und vieles davon waren durchaus schöne Momente gewesen. Doch die kleine Ansprache von Glia konnte er nicht verstehen, denn er hatte bereits im Zehn Vorne erwähnt, dass er Zeit dafür brauchen würde. Die Orionerin neigte eher dazu, direkt in die Vollen zu gehen. Vielleicht hätte es einfach nie funktionieren sollen...




      Talan sagte nichts, und zeigte auch keine Regung, bis er das Zischen der Turbolifttüren vor sich vernehmen konnte. Seine Gesichtszüge waren neutral, doch die Fühler lagen nun deutlich sichtbar nach hinten. Der Aenar atmete tief durch, um seine Wut zu zähmen und nur sehr langsam kehrten seine beiden Fühler wieder in ihre ursprüngliche Position zurück. Er würde Glia für eine lange Zeit nicht besuchen, vielleicht brauchte auch er Zeit, um diese ganze Sache einfach zu vergessen. Sie würde ihren Weg finden müssen.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • <<< Nach der Mission vom 27.05.2020 >>>


      Tiberium ging in sein Quartier, wo er seit der Beschädigung der Brücke sein Büro eingerichtet hatte. Hannibal erwartete ihn schon. Verwundert wie er so schnell von der Shuttle-Hangar hier sein könnte, bekam Tiberium auch gleich ein PADD in die Hand gesteckt. "Mein Bericht", sagte er noch dazu. Tiberium ging zu seinem Schreibtisch und legte dort das PADD nieder. "Ich will gar nicht wissen, wie Sie den Bericht schon schreiben konnten....". Hannibal grinste und verliess das Quartier des Captains.

      Als er sich den Bericht durchliest, musste Tiberium kurz schmunzeln. Kurz aber präzise. Manchmal denke ich das in Hannibal mehr vulkanisches Blut drin steckt als in mir.
      Hmmm....

      *** Vouk an Ltjg. Nightingale, bitte melden Sie sich in meinem Quartier.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Kampfbrücke --> Gang

      Glia war noch immer auf der Kampfbrücke der Verne. Nach dem kleinen Zwischenfall verlief der Flug nun ruhig und alle schienen ihren Routineaufgaben nachzugehen. DS16 war nicht mehr weit entfernt, da hörte sie den Ruf des Captains und beantwortete ihn direkt.
      ***Aye Sir, ich mache mich sofort auf den Weg.***

      Sie übergab das Kommando an den ranghöchsten anwesenden Offizier und fuhr dann mit dem Turbolift zum Quartier Captain Vouks. Als sie durch den Gang zu seiner Tür ging fragte sie sich, ob er einen Grund haben könnte mit ihr unzufrieden zu sein, doch verwarf sie den Gedanken wieder. Niemand hatte die Energieprobleme kommen sehen und es wäre jedem anderen der zu dieser Zeit das Kommando inne gehabt hätte ebenso ergangen. Selbstbewusst betätigte sie die Türklingel und trat nach der Aufforderung ein.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Quartier des Captain

      "Herein!", antwortete Tiberium auf den Türsummer.
      Er wartete bis Glia vor seinem Schreibtisch trat. "Lieutenant, ich würde gerne mit Ihnen den letzten... Vorfall, besprechen. Ich hab dazu schon Commander Hannibal Bericht gelesen." Tiberium machte eine abwischende Handbewegung. "Nein fragen Sie mich nicht, wie er so schnell schon sein Bericht fertigstellen konnte. Das scheint man wohl nur beim GHD zu lernen." Er zuckt kurz mit der Schulter.

      "Egal, ich würde gerne den Bericht jetzt schon abgleichen, da sich eine Frage auftat. Bitte fassen Sie Ihren Bericht mündlich kurz für mich zusammen."

      Er hält ein PADD in der Hand, auf dem wohl der Bericht von Hannibal war und lehnt sich in seinem Stuhl zurück.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Quartier des Captains

      Glia runzelte kurz die Stirn. "Natürlich, Captain. Also es war so. Nach der Rückkehr auf die Verne begaben sich Lieutenant Talan und ich direkt zur Kampfbrücke. Dort übernahm er die OPS und ich übernahm vom Commander das Kommando. Nach kurzer Rücksprache über Hüllenintegrität, Maximalgeschwindigkeit mit Traktorstrahl und das Erweitern der Warpblase, nahmen wir die Io in Schlepp. Bei etwas unter einer Stunde Entfernung von DS16 fiel unsere Hauptenergie aus. Die Energie wurde sofort verbraucht, noch ehe sie in die Systeme des Schiffes geleitet werden konnte. Ich hielt Rücksprachen mit OPS, Wissenschaft und Maschinenraum und sie alle arbeiteten gemeinsam an einer Lösung für unser Problem. Da die Sensoren ausgefallen waren und die Kampfbrücke keine Möglichkeit hat die Umgebung manuell in Augenschein zu nehmen, schickte ich den Commander zur Hauptshuttlerampe um den Status der Io abzuklären und vor Ort weitere Schritte mit den Shuttles zu evaluieren, welche nicht von dem Ausfall betroffen waren.
      Dies lieferte uns den ersten Hinweis darauf, dass der Energieausfall lediglich die Verne betraf, da die Io selbstständig manövrierte. Commander Hannibal konnte ein Shuttle als Relay nutzen und wir haben die Kommunikation zwischen Verne und Io hergestellt.
      Den Rest haben sie miterlebt."
      , schloss sie die kurze Zusammenfassung. Sie straffte sich etwas.
      "Wenn es darum geht, warum ich Commander Hannibal von der Brücke geschickt habe kann ich das begründen und stehe hinter meiner Entscheidung."
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Quartier des Captain

      Tiberium hörte Glia aufmerksam zu. Er war schon ein wenig überrascht wie nah beieinander beide Versionen des Berichtes waren.

      "Ja genau darum geht es, aber schiessen Sie mal los.", er lehnte sich etwas zurück und war gespannt auf die Antwort - nicht hämisch, sondern ernsthaft aus Neugier.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Quartier des Captains

      Glia setzte zu ihrer Erklärung und Begründung an: "Die Techniker der Shuttlerampe schienen mit der Situation sehr überfordert zu sein, entsprechend war der Gedanke eine erfahrene Person zur Lageeinschätzung vor Ort zu schicken naheliegend.
      Alle anwesenden Offiziere der Alpha-Schicht waren auf ihren Posten und arbeiteten unter Hochdruck an der Analyse und Lösung unseres Energieproblems.
      Ich selbst hätte gehen können, fand es als diensthabender Capain jedoch falsch in einer solchen Situation die Brücke zu verlassen.

      Commander Hannibal ist ein erfahrener Offizier und war zu diesem Zeitpunkt mein amtierender XO. Da er jedoch zu dieser Zeit auf der Brücke nicht aktiv in den Vorgang der Lösungsfindung eingebunden war, war er die naheliegendste Person um eine fundierte Einschätzung der Lage vor Ort und darauf basierend Lösungsvorschläge zu liefern, beziehungsweise durchzuführen. Dies geschah mit der Sprengung des Shuttlahangar-Tors auch.

      In einer vergleichbaren Situation würde ich jederzeit wieder so handeln um Mannschaft und Schiff zu schützen, egal welchen Rang die Person hat. Zudem habe ich mich zuvor kurz mit ihm besprochen, hätte es aber durchaus auch zu einem Befehl gemacht. Wenn so eine Handlung Folgen hat, dann muss es wohl so sein, doch in einer Krise gehen Mannschaft und Schiff für mich vor."

      Die Orionerin war offen und ehrlich, sie hatte sich ihrer Meinung nach nichts vorzuwerfen, doch war an der Einschätzung und Reaktion des erfahrenen Captains ehrlich interessiert.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Quartier des Captains

      Tiberium schaute während der Ausführungen immer wieder auf das PADD, mit dem Bericht von Hannibal.
      "Sie hatten, als Sie Commander Hannibal los schickten, doch keine Idee, seine Fähigkeiten nutzen zu müssen, oder? Den wenn ich sein Bericht richtig lese, ging es am Anfang nur darum, eine optische Bestätigung, über den Zustand der Io zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt, hätten Sie auch Lieutenant Fala los schicken könnten. Im Nachgang erwies sich diese Entscheidung als ... 'Glücksgriff'.

      Wie sehen Sie das?"

      Er deaktivierte das PADD und legte es auf seinen Schreibtisch, während er seine Hände auf seinem Schoß zusammen legte.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Quartier des Captains

      "Nennen sie es Glück, doch ich habe mir dabei etwas gedacht.", sie setzte zu eine weiteren Ausführung und Erklärung an:
      "Ich ich habe im Vorfeld mit den Technikern der Shuttlerampe gesprochen und... nunja - eine Führungspersönlichkeit schien mir durchaus die richtige Wahl zu sein, da dort unten offenbar eine deutliche Überforderung vorlag. Eine Sache auf die ich in meinem abschließenden Bericht nochmals eingehen werde, da kann man sicher gegensteuern und gegebenenfalls Schulungen ansetzen um diese Defizite auszubügeln.
      Zudem war Lieutenant Fala aus meiner Sicht als amtierender Captain zu dieser Zeit auf ihrem Posten perfekt aufgehoben. Sie hatte die CONN und da hätte ich nur ungern einen unerfahrene Person sitzen gehabt für den Fall, dass das Schiff freikommt und gegebenenfalls um Hindernisse herumgesteuert werden muss und wenn ich ehrlich bin, sie ist keine 'Führungspersönlichkeit'."
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Quartier des Captains

      Tiberium nickte anschliessend. "Auch wenn ich Ihnen bei der Ausführung nicht ganz zustimme, so ist diese doch plausibel."

      Er verliess seine bequeme Haltung und setzte sich wieder aufrecht. "Wir werden bald an DS16 andocken. Ich möchte das Sie sich während der Reparaturen, einem Ingenieur Team für drei Tage anschliessen. Danach möchte ich, das Sie für eine Woche den Platz von Lieutenant Rudden einnehmen. Er hatte eingetragener Urlaub gehabt. Nach den ersten drei Tagen, dürften die wichtigsten technischen Entscheidungen, wo er Lieutenant Ferguson unterstützt, gefallen worden sein."

      "Dann haben Sie im Grunde die Beta-Schicht Verantwortung im Maschinenraum. Haben Sie soweit noch fragen?"


      [Offplay Hinweis: Die Szene spielt noch vor der letzten Mission vom 10.06]
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Kampfbrücke

      <<< Einige Wochen später, nach der Mission vom 10.6.2020 >>>

      Glia hatte, abseits der Brückenwache während der Reparaturarbeiten und dem Ausflug mit der Io der für ein wenig Abwechslung im grauen Alltag des Wartens brachte, wirklich wenig zu tun. Sie saß im Sessel des Captains und ging einige Reparaturberichte durch und leitete sie nach einer Prüfung weiter zum Captain. Neben ihren Tätigkeiten auf der Brücke hatte sie die letzten Tage immer wieder die Beta-Schicht im Maschinenraum unterstützt - und dabei gemerkt, dass es eine sehr sehr gute Entscheidung gewesen war keine technische Laufbahn einzuschlagen. Gedankenverloren rieb sie sich den Arm an dem die kleine Verbrennung noch immer abheilte. Sie hoffte auch, dass die Augenbrauen von Temba schnell nachwachsen würden.
      Abgesehen von dem kleinen Vorfall, war ihre Arbeit in der Beta-Schicht im Maschinenraum sehr aufschlussreich gewesen. Auf jeden Fall kannte sie nun Stellen von dem Schiff die sie selbst auf den Plänen nie näher betrachtet hatte. Zudem war - ihrer Meinung nach - die Zeit auch sehr hilfreich gewesen um ihre Führungsfähigkeiten weiter zu formen, was sicher auch der Hintergrundgedanke des Captains gewesen war.

      Der Captain selbst machte sich genau wie Commander Hannibal weiter rar. Sie hoffte, dass sie die beiden Offiziere die zur Zeit sehr unter Beschuss standen mit ihrer Arbeit entlastete - und wenn es nur das Prüfen von Berichten war. Offenbar hatten sie einiges vor der Admiralität zu verantworten, doch immerhin fanden die Reparaturen in einem zügigen Tempo statt, doch das neue Brückenmodul war noch immer nicht eingesetzt und bestimmt für den Captain der Hauptgrund seines Ärgers, wie sie vermutete.

      Nach dem Io Ausflug war Tobra mit Black auf DS16 verschwunden und Glia hätte zu gerne Mäuschen gespielt was die beiden alles zu besprechen hatten.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Glias Quartier

      <<< Nach der Mission vom 24.06.2020 >>>

      Glia war zum Lieutenant befördert worden, doch da sie aktuell wohl unter strengerer Beobachtung stand, verzichtete sie auf eine ausschweifende Party. Den Spaß würde sie noch irgendwann nachholen, im Zweifel im Urlaub. Wie wohl das Wetter auf Risa gerade war...

      So lud sie einfach @Duncan Barnabas Ferguson, @Talan, @Daisy Delaware, @Tiberium Vouk und ein, zwei weitere Personen zu einem kleinen Umtrunk in ihr Quartier ein. Die Orionerin bezweifelte zwar, dass der Capatain kommen würde, doch wäre es unangemessen ihn nicht einzuladen, seine Frau aber schon.
      Gerade begrüßte sie als ersten Gast Lieutenant JG Fala und bot ihr einen Drink an.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Zehnvorne

      T‘Jul verfasste ihren ausführlichen Bericht. Nicht nur über Nightingale sondern auch über das Schiff. Die Sternenflotte war beunruhigter über die letzten Vorkommnisse als sie es erscheinen lassen wollte. Es waren nicht immer schmeichelhafte Formulierungen die sie wählte. Die letzte Beförderung hielt sie persönlich für verfrüht und übereilt. Wie viele Vulkanier konnte sie nicht wirklich verstehen weshalb Menschen nicht länger und gründlicher für neue Verantwortungen vorbereitet werden. Allerdings war ihr bewusst das Vulkanier wegen ihrer geringfügig längeren Lebenserwartung hier leicht im Vorteil waren.
      Persönlich war sie mit ihrer derzeitigen Aufgabe mehr als zufrieden, auch wenn ihr die unterschwellige Abneigungen die ihr bei ihrer Dienstausführung entgegenschlug.
    • Vouks Quartier

      Nicht mehr lange würde es dauern, da würde Tiberium wieder in seinem Bereitschaftsraum arbeiten können. Wenn er sich eines sicher war, dann dass Daisy Amok laufen wird, sollte es nochmal zu eine Verzögerung kommen.

      Tiberium sah die Einladung zu Glias Umtrunk. Das entspricht normalerweise nicht Tiberiums Vorstellung von Freizeit oder Erholung. Andererseits könnte er sich gut vorstellen, das Daisy gerne dorthin gehen würde. Und da Sie schon die letzte Zeit genug ertragen musste, es doch sicherlich eine nette Geste wäre von ihm, sie zu begleiten.

      So legte das PADD mit der Einladung auf den 'Nachdenken'-Stapel. Gleich neben der bitte eines Ensign, die komplette Wand seines Quartiers mit einem durchgängiges Fenster zum Gang hin, auszutauschen.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Glias Quartier

      Glias Quartier füllte sich nach und nach mit den eingeladenen Gästen. Es war ein gemütliches Beisammensein, mit Smalltalk und Sekt zum Anstoßen.
      In Gedanken malte sich Glia schon aus wo ihre Badewanne stehen könnte. Natürlich war das Bad dann zu klein, es müsste umgebaut oder direkt ein neues Quartier zugeteilt werden. Die Chancen sah sie weiterhin als gering an, vermutlich musste sie wirklich warten bis sie XO werden würde... oder Captain... oder Admiral. Gab es überhaupt Wannen auf Raumschiffen? Sie begann eine Diskussion mit Fala darüber und stellte fest, dass sie nicht die einzige Person war, die dem Captain einen Badewannenantrag hatte zukommen lassen.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    Seit 2004 imTrekZone Network