Season 27-29 Bordleben

    • Bordleben

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    • Cmdr. Hannibal - 10 Vorne

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      [Ich bezweifel es das es wirklich ausserhalb der Admiralität der vergangene Zeit, bekannt ist, das Kirk schummelte. Als er in ST:II davon erzählte, wussten es nur seine "Kumpels", selbst Saavik war verblüfft. Daher können wir annehmen, das es im 25. Jhrd. höchstens so was wie eine Urbane Legende ist - aber nicht als faktisches Wissen von Offizieren bekannt ist. Schon gar nicht das es so auf der Akademie gelernt wird.]

      Hannibal schüttelte den Kopf. "Dann haben Sie den Sinn dahinter nicht verstanden. Es ist Ihre Prüfung. Es geht nicht darum wie gewitzt Sie sind und das unfairer schon vorher erkennen. Sondern ob Sie eines Kommando fähig sind und wie Sie damit umgehen. Ob Sie schummeln oder nicht, das ist nicht der Punkt. Sondern ob es Sternenflotten würdig ist."

      Hannibal zwinkert kurz mit seinem Auge.

      "Übrigens, setzen Sie diesen Transphasenfrequenzblockierer nie in meine Gegenwart ein. Ich müsste Sie sonst schon wieder erschiessen.", Hannibal wackelt kurz mit dem Kopf... "Und das wäre furchtbar schade." Und wieder ein Augenzwinkern von ihm.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Zehn Vorne

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      Talan hingegen saß an der leisesten Ecke im Zehn Vorne und war tatsächlich mit Crewman Bill Mohr in ein Gespräch vertieft. Der Aenar trug dieses Mal ebenfalls nicht die Dienstuniform, sondern lediglich eine weisse Unterrobe, welche von einer grauen Kapuzenrobe überlagert wurde. Den Kopf mit der schwarzen Binde, welche er eigentlich so gut wie immer außerhalb seines Quartiers trug, hatte Talan nach unten geneigt. Es bildeten sich langsam Furchen, als Bill mehr und mehr von dem Holoroman erzählte, welcher natürlich ein Geburtstagsgeschenk gewesen war. Es handelte sich offenbar, so zumindest verstand es der Aenar, um eine Art interaktiven Holoroman, welcher auf dem Holodeck abgespielt werden konnte. Anscheinend war es außerdem eine, nach den Worten des Crewman, sehr verbreitete Holoromanreihe. Talan schüttelte nach einer Weile kaum merklich den Kopf, als er sich nach einer Zeit ein Andorianisches Ale bestellte. Von solchen Dingen verstand er kaum was. Vorallem von der zugrunde liegenden Handlung, über welche Mohr seit mindestens einer Stunde schwadronierte. Oder konnte es schon länger sein? Ohne technische Hilfe hatte Talan zumeist nur ein sehr schlechtes Zeitgefühl.


      Der Aenar gönnte sich nach weiteren Minuten einen kühlenden Schluck aus der Heimat, während es immer anstrengender wurde, die verschiedensten Gesprächsfetzen nach und nach aus seiner Wahrnehmung zu filtern oder sich – genauer gesagt – auf die Unterhaltung mit Mohr zu konzentrieren. Das Zehn Vorne wurde, gemessen an der Geräuschskulisse, deutlich voller und der Crewman offenbar mehr und mehr munter. Talan hingegen wurde müder und gereizter, und seine Fühler neigten sich mit dem Verstreichen der Zeit etwas nach hinten. Doch anlasten wollte er dies dem Crewman nicht, denn dieser schien begeistert von dem Geschenk Glias zu sein, auch wenn Talan natürlich nicht einmal die Hälfte von dem verstand, was Mohr ihm erzählte. Es war ihm schlichtweg nicht möglich, diese verschiedensten Informationen über Farben, Konsolen und blinkende Bildschirme nach zu vollziehen. Aber der Aenar verstand die Grundhandlung des Romans nun doch sehr genau, im Groben handelte es einfach von einem Sternenflottenschiff, welches auf Kollisionskurs mit einem Asteroiden war. Es gab wohl verschiedene Lösungswege, um dem Unglück zu entgehen und das Schiff zu retten. Und diese waren, wenn man die tatsächlichen wissenschaftlichen Informationen mit ein bezog über welche Talan aufgrund seiner Position Bescheid wußte, mehr auf den Spass ausgelegt als an der Realität bemessen. Als Mohr dann anfing, erneut die überaus detaillierten Darstellungen des fiktiven Schiffes, der Brücke und des Weltraums zu beschreiben, konnte man parallel beobachten, dass sich Talans Gesichtsausdruck von einer neutralen Haltung mehr und mehr in eine verwirrte Haltung verwandelte.


      Dann nahm er einen weiteren Schluck des andorianischen Ales.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
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      (Ich denke auch, dass sich sowas als Legende unter den Studenten hält, ob es der Wahrheit entspricht wird wohl kaum einer ahnen können. :D)

      "Ich hoffe, dass es nicht erst jetzt auffallen würde, wäre ich der Sternenflotte unwürdig. Insofern gehe ich optimistisch an die Sache heran.", erwiderte sie vergleichsweise ernst und fuhr dann verschwörerisch leise fort: "Keine Sorge um mich, beim letzten Mal waren sie es der erschossen wurde, aber ich darf nicht darüber sprechen." Sagte sie, ehe die Orionerin dann wieder ernster wurde: "Wenn sie mich jetzt bitte entschuldigen würden, ich sehe einen Lieutenant in Bedrängnis."


      Glia stand auf, räumte ihre Sachen in den Replikator zurück, wo sie sich direkt auflösten. Dann ging sie zum Tisch von Mohr und Talan.

      "Hallo Jungs. Billy, hast du was dagegen wenn ich dir Talan entführe?" Was er antwortete war eigentlich egal, sie hätte ihn auf jeden Fall aus dem Gespräch befreit, doch der Crewman stimmte zu. Glia strich über Talans Arm und bugsierte ihn dann aus dem Stuhl und führte ihn ein paar Schritte weg. "Ich dachte du könntest vielleicht Hilfe brauchen. Wenn ich mich nicht irre sahst du ziemlich... verzweifelt und verwirrt aus." Sie grinste breit. "Komm, wir gehen in mein Quartier.", bot sie ihm an und begann, bereits wieder bei ihm eingehakt, Zehnvorne zu verlassen und die die entsprechende Richtung zu gehen.
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Zehn Vorne -> Gang

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      Talan zuckte, natürlich wie üblich, bei der Berührung seitens Glia immer noch etwas zusammen, auch wenn er ihre Aura fühlen konnte. Trotz ihrer vermeintlichen Ankündigung, ihn zu entführen - was auch immer das im Verständnis des Aenar bedeuten sollte - war ihm der generelle Kern der Aussage nicht abhanden gekommen. Verhindern konnte er diesen Reflex, das Zusammenzucken, aber nach wie vor nicht ganz. Für einen Moment huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht, als er sich erhob - ob nun Glias Aussage der Grund war oder etwas anderes - darüber war sich Talan nicht ganz klar. Er spürte auch, wie sich die Orionerin erneut bei ihm einharkte und ihn ein paar Schritte zu führen schien. Talan seufzte, denn er hielt dies schlichtweg nicht für unbedingt nötig, auch wenn es - aufgrund der Geräuschkulisse - durchaus als Hilfe gedacht war, wie der Aenar vermutete. Er legte den Kopf ein wenig zur Seite, bevor er die Stirn runzelte.


      Bill erzählte von einer visuellen Darstellung des Holoromans, ich kann das nicht nachvollziehen. Solche Beschreibungen sind...unlogisch.


      Talan schüttelte dann nachdenklich den Kopf, ohne jedoch dabei niedergeschlagen zu wirken. Im Grunde hatte er einfach nur die Wahrheit gesagt, eben, dass er sich unter solchen Beschreibungen nichts vorstellen konnte. Nicht dass er das Sehen vermissen würde. Für Talan klangen die Worte wie leere Hülsen, einfach in den Raum gestellt. Und es gab nichts, mit was er diese Erzählungen tatsächlich vergleichen konnte. Schweigend folgte er dann Glia bis zum Ausgang des Zehnvorne.


      Tatsächlich wäre mir ein Spaziergang lieber, Glia.


      antwortete Talan doch sehr direkt, aber keinesfalls unhöflich. Nach dem, für ihn auditiv anstrengenden Gespräch im Zehnvorne aufgrund der Geräuschskulisse, sehnte er sich eigentlich nach einer ruhigen Meditation und der Einsamkeit seines eigenen Quartiers. Es war seine eigene Form der Entspannung, aber auch eine Form mentalen Trainings. Aber Bewegung tat ihm sicherlich auch mal wieder gut, gerade nach dem langen Tag auf der Brücke.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • Zehnvorne --> Gang

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      Sie ging ein paar Schritte in den Gang hinein, dann blieb Glia stehen.

      "Talan. Du weißt ich mag dich. Sehr sogar."

      Sie seufzte. Es war eine zu erwartende Antwort gewesen. So sehr sie Talan mochte, musste sie ihn doch langsam mal aufrütteln. Er stand an einer Weggabelung und entschied sich für keinen der Wege. Da stand er vor ihr, die Orionerin mehr als 20 Zentimeter überragend. Sie schaute ihn an, hätte ihm gerne in die Augen geschaut, doch so sah sie nur zu ihm hoch.

      "Es ist nicht das erste Mal, dass ich dich einlade und du ablehnst. Ich weiß nicht was du für eine Angst vor meinem Quartier hast oder was du erwartest, dass dort passiert. Wenn du willst komm mich besuchen, wie es sogar meine Arbeitskollegen aus der Taktik hin und wieder tun. Bisher bin ich weder über sie hergefallen, noch habe ich sie heimlich aus der Luftschleuse geworfen, wenn du so von mir denkst hat es alles keinen Sinn."
      Sie löste ihren Arm aus seinem.

      "Ich habe es verstanden und werde dich nicht mehr fragen. Ich habe derzeit viel um die Ohren und es wäre einfach schön gewesen Zeit mit dir zu verbringen, freundschaftlich. Natürlich habe ich mir die viele Arbeit selbst ausgesucht und es macht mir Spaß, aber ich will und kann dir nicht weiter hinterherlaufen. Ich versuche dich seit Wochen besser zu verstehen, nehme Rücksicht und möchte eine gute Freundin sein und versuche herauszufinden ob es mehr werden könnte als Freundschaft. Überlege dir bitte was genau du willst, wohin deine Reise gehen soll, denn du lässt mich zappeln ohne dich in eine der Richtungen zu bewegen. Sind wir Kollegen, Freunde oder mehr? Ich komme mir vor als wäre ich nicht mal gut genug um deine Kollegin zu sein, sämtliche Initiative geht von mir aus, da habe ich selbst vom Captain mehr emotionale Nähe erfahren. Ich muss das stoppen, bevor ich mich emotional weiter verrenne, sowieso nur zurückgestoßen werde und mich zum Idioten mache... denn das tut mir weh."

      Sie trat einen Schritt zurück. "Bitte überlege dir was du willst. Du weiß wo du mich finden kannst, wenn du deine Antworten gefunden hast."
      Mit diesen Worten drehte sie ihm den Rücken zu und ging Richtung Turbolift.
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Gang -> in Richtung Talans Quartier

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      Der Aenar lies sie ausreden und merkte nach einer Weile, wie sie sich von seinem Arm löste. Zumindest konnte er dann selber die Arme vor der Brust verschränken. Was hatte sie denn tatsächlich von ihm erwartet? Ein richtiges Vertrauen hatte er nie aufbauen können bei den beiden Treffen, dass es für eine Beziehung tatsächlich gereicht hätte. Er schüttelte den Kopf - vielleicht hätte sich etwas mehr ergeben, wenn sie länger zusammen geblieben wären. Talan erinnerte sich an das kurze Gespräch im Zehn-Vorne und über die bevorstehende Aussicht auf einen One-Night-Stand, welche ihn bereits so gekränkt hatte. Dann dieses substile Drängen von Glia, den Geburtstag von Bill zu besuchen, als ein getarntes Date. Der Aenar war sich nicht ganz sicher, ob er es selber war, der nicht wußte was er wollte. Vieles sprach in die andere Richtung, und vieles davon waren durchaus schöne Momente gewesen. Doch die kleine Ansprache von Glia konnte er nicht verstehen, denn er hatte bereits im Zehn Vorne erwähnt, dass er Zeit dafür brauchen würde. Die Orionerin neigte eher dazu, direkt in die Vollen zu gehen. Vielleicht hätte es einfach nie funktionieren sollen...




      Talan sagte nichts, und zeigte auch keine Regung, bis er das Zischen der Turbolifttüren vor sich vernehmen konnte. Seine Gesichtszüge waren neutral, doch die Fühler lagen nun deutlich sichtbar nach hinten. Der Aenar atmete tief durch, um seine Wut zu zähmen und nur sehr langsam kehrten seine beiden Fühler wieder in ihre ursprüngliche Position zurück. Er würde Glia für eine lange Zeit nicht besuchen, vielleicht brauchte auch er Zeit, um diese ganze Sache einfach zu vergessen. Sie würde ihren Weg finden müssen.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
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