Season 27-29 Bordleben

    • Bordleben

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
    Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

    • Commander Hannibal - Holodeck 2

      Hannibal hatte schon etwas Schwierigkeiten sein lachen zu unterdrücken. Wie unauffällig sie eine persönliche Frage einbaute und dann einfach weiter geht, als würde es um das Wetter gehen. Sie gefällt mir.
      "Ich hab damals auf Vulkan trainiert. Ich denke das Programm wird mir sicherlich gefallen. Vor allem mit einer Dynamische Landschaftsanpassung. Das wird bestimmt lustig. Ich freue mich schon darauf."

      Auf seiner Geschichte geht er nicht näher drauf ein. Er nickte ihr zum Abschied noch zu: "Viel Spaß, Sie haben es auch nötig.", erwidert er grinsend und packt derweil seine Sachen zusammen. Irgendwie kommt ihm seine Tasche schwerer vor.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Daisy verzog die Nase, nickte leicht. „Also das klingt in der Tat einfach und sehr verlockend.“ Sie strahlte ihn an, betrat dann den Turbolift und zog ihn, als er sich geschlossen hatte, erstmal zu sich heran, um ihn zu küssen.

      Dann sah sie ihn an, lange und liebevoll – oder ebenso lange wie eine Fahrt mit dem Turbolift eben ging. „Du hättest echt früher auftauchen könne, das heute war die Hölle“, murmelte sie und schob ihn sacht aus dem Fahrstuhl.
      Dr. Daisy Delaware
      U.S.S. VERNE NCC-76145
      - BORDARZT -

      >> Der beste Arzt scheint mir der zu sein, der sich auf Voraussicht versteht. <<
      [Hippokrates von Kos]
    • Glias Quartier

      Glia streckte ihm vor dem Verlassen des Holodecks noch die Zunge raus und ging dann gemütlich in ihr Quartier. Sie hätte gerade alles für eine heiße Badewanne gegeben, aber sie konnte schon mit ihrem vergleichsweise geräumigen Quartier zufrieden sein. Die Sportkleidung landete mit einem gezielten Wurf im Replikator ehe sie sich für mindestens 30 Minuten unter die Dusche stellte.

      Etwas später lag sie auf ihrem Bett, doch der Abend war noch jung. Was war noch gleich mit diesem Transporterchief von Letztens...? Ach besser nicht, Ktarianer sind immer so anstrengend. Gab es hier an Bord eigentlich für die Senioroffiziere ein gemeinsames Hobby? Kartenspiel, Holodeck, irgendwas? Wer wüsste das Besser als der Geheimdienst! ***Nighingale an Hannibal, ich hoffe ich störe sie gerade nicht. Ich bin auf ihr Geheimdienstwissen angewiesen..."
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Commander Hannibal - Quartier

      Nach dem Training ging Hannibal gemütlich zurück zu seinem Quartier. Kurz in die Schalldusche gesprungen und er fühlte sich wieder erfrischt. Er sitzt sich gemütlich auf die Couch und nahm das Buch, das auf dem Wohnzimmertsich lag zu sich. Faust - Warum auch immer, kam er nie als paar Seiten weit. Dann wird er meist unterbrochen und liest Monate nicht weiter. Und so fängt er jedesmal wieder auf Seite 1 an.

      Endlich auf Seite 4 angekommen, meldete sich Glia über die Komm.

      *** ".... also mit dem Attentat auf den Romulanischen Senator, während des Dominon Krieges, haben wir nichts zu tun gehabt.", antwortete er trocken, bevor Glia ihre Frage formulieren konnte.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Glias Quartier

      Sie sprach noch immer quer auf dem Bett liegend in ihren Kommunikator:
      ***Versuchen sie sich gar nicht herauszureden, es ist doch schon in der Gerüchteküche altes Allgemeinwissen, dass der Geheimdienst seine Finger im Spiel hatte. Aber warum ich eigentlich anrufe, wissen sie ob die Senioroffiziere an Bord gemeinsam etwas unternehmen? Man hört ja von anderen Schiffen von Pokerrunden, Holodeckabenteuern und Musikabenden. Wer wenn nicht sie weiß schon über die Vorgänge hier an Bord Bescheid. Ich will sie ja nicht belästigen, aber sie sind bisher der einzige Offizier an Bord mit dem ich gewisse Interessen teile."
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Matthew "Matt" Black

      Matt hatte gerade seine Akten auf den neuesten Stand gebracht und ging nun zum Holodeck, um eines seiner Übungsszenarios zu absolvieren.

      Diese Szenarios gingen vom üblichen Schmuggel über ein paar Informationsbeschaffungen hin zu Geiselbefreiungen und Sabotage. Leider konnte er bislang niemanden finden mit der er so blind agieren konnte wie damals mit Habsburg. Die beiden waren ein eigespieltes Team und hatten zu zweit Dinge vollbracht die andere zu zehnt oder mehr nicht vollbringen konnten. Er vermisste die alte Zeit, gut er konnte hier und da mit Vouk oder Hannibal agieren, doch es war nicht das selbe.
    • Commander Hannibal - Quartier

      Hannibal legte Faust kurz zur Seite und überlegte.... "Mhh also heute steht eine Mutprobe von Junioroffiziere des Maschinenraum an.. irgendetwas mit Plasma und springen. Nach meiner Meinung nach, haben die da unten alle eine kleine Schraube locker. Genies, aber durchgeknallt. Koren, Rodon und Ehrhardt machen eine kleine Trinktour, die in der Regel nach einem Glas Whisky endet. Die von der Sicherheit vertragen einfach kein echten Alkohol. Bei den Senioroffizieren sieht es etwas langweiliger aus. Captain Vouk ist entweder mit seiner Frau zusammen oder schaut nachdenklich von 10 Vorne raus zu den Sternen. Mr. Ferguson spielt mit seinem Haustier, einem Targ oder leert die ein oder andere Flasche. Im Gegensatz zu den SO's, vertragt der eine ganz schöne Menge. Ich glaub der trinkt hier jeden am Board unter dem Tisch. Mr. Sokur schläft oder geht noch einige Sicherheitsberichte durch. Dann bleibt nur noch Mr.Black. Der müsste heute auf dem Holodeck sein. Er hält sich fit mit gewissen Szenarien die er für sich erstellt hat. Ist weniger Kampflastiger als das was Sie bevorzugen, sondern geht mehr Richtung Spion und Schmuggeln."

      Er schaute kurz zur Seite. Ob er nicht noch was vergessen hätte. "Ja das sollte es für heute sein. Zumindest nach meinem beschränkten Wissen. Eigentlich wäre ich gerne bei der Mutprobe als Zuschauer dabei. Das wäre bestimmt lustig. Nur wenn da was passiert... naja der Papierkram schreckt mich doch ab. Aber wo Sie das mit Poker erwähnt haben, ich könnte was für morgen arrangieren. Wenn Sie Latinum besitzen. Ein streifen ist Mindesteinsatz."
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Glias Quartier

      Glia rollte auf dem Bett hin und her:
      ***"Spion und Schmuggeln klingt verführerisch, aber ich hatte genug Holodeck für den Moment. Für ein Pokerspiel bin ich zu haben, auch wenn ich mich bisher eher mit anderen Spielen als Poker beschäftigt habe. Den ein oder anderen Streifen habe ich während der Akademiezeit trotzdem erspielt.
      Den Captain und XO sollten wir wohl besser außen vor lassen und der Doc könnte etwas zu nah am Captain sein um Glücksspiel an Bord gut zu heißen. Sie kennen alle doch schon länger als ich, was denken sie? Sokur, Black und Ferguson klingen doch nach interessanten Mitspielern, dann sind wir zu fünft wenn alle Zeit haben.
      Wie wäre es mit einem zusätzlichen Einsatz für alle: Der Gewinner des Abends richtet das nächste Spiel aus."
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Sternenkartographie, allein

      Er liebte diese Einsamkeit, diese Ruhe in der Sternkartographie. Genoss sie, wie manch andere einen guten Wein. Vieles auf der Verne war meist zu hektisch, doch hier...war man meist allein. Ein guter Ort für einen Blinden, um nachzudenken und zu entspannen. Letzteres würde jedoch heute nicht der Fall sein, das war dem Aenar klar, als er nachdenklich in diese absolute Dunkelheit starrte, welche ihn umgab. Mit gerunzelter Stirn folgte er mit beiden Händen bzw den Fingerkuppen den punktierten Erhebungen auf der Konsole, welche erneut im taktilen Modus lief. Zum Glück wurden nur die Infos beschrieben, welche eine gewisse Wichtigkeit besasen. Eine Beschreibung von angezeigten Bildern auf Konsolen oder Hauptschirm wurde meist nicht mitgeliefert, nicht in der Form, in welcher man Blindenschrift normal erfühlen konnte. Doch sie waren vorhanden und wenn Talan Zeit hatte - was quasi auf der Brücke nie vorkam - schaltete er auch diesen Modus dazu. Die Darstellungen der Bilder war recht simpel, ohne Farben und meist Konturen. Man folgte einfach den bekannten Erhebungen aus der Brailleschrift in bestimmten Mustern, meist dargestellt als einfache Formen. Solche welche man als Blinder auch in der Regel erfühlen konnte. Gut es war zweidimensional dargestellt, aber es reichte Talan zur Orientierung aus.


      Der Stoff, welcher dabei die Augenpartien verdeckte, fühlte sich fast schützend an - selbst in einer Umgebung wo kein weiteres Lebewesen derzeit zugegen war. Talan kam die Binde oft vor wie eine unsichtbare Barriere, welche allerdings auf beiden Seiten wirkte. Die für ihn unangenehmen Blicke Anderer auf seine blinden Augen wurden vermieden. Für den Aenar jedoch war sie auch gleichzeitig ein Schutz gegen Staub, Dreck, aber auch meist kopfhohe Hindernisse und das künstliche Licht auf dem Schiff. Es machte für ihn visuell zwar keinen Unterschied, ob er nun seine Binde trug oder nicht, für seine blinden Augen jedoch schon. Sie brannten meist leicht, wenn sie nicht geschlossen waren und er auf dem Schiff herum lief - was er genau aus diesem Grund jedoch meist vermied. Er seufzte, schon wieder waren seine Gedanken von seiner eigentlichem Arbeit abgewichen, schweiften umher aber brachten nichts zustande. Er merkte die Müdigkeit in seinem Knochen. Seine Brückenschicht hatte vor 2 Stunden geendet.


      Doch die Daten des Wurmlochs hatten ihn nicht ganz aus ihrem Bann verloren...
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Talan ()

    • Vor Sporthalle 4

      Einige Zeit später...

      Glia war nach einem anstrengenden Tag auf der Brücke auf dem Weg zu ihrem abendlichen Training in der Sporthalle. In einiger Entfernung sah sie unverkennbar @Talan und schloss zu ihm auf. "Mr. Talan. Schön sie zu treffen. Ich habe eine Bitte. Können sie mir beibringen wie man sich ohne sehen zu können orientiert?
      Ich werde zwar niemals so elegant beim caitianischen Blindkampf werden wie eine Caitianerin, aber das muss ich auch nicht. Ich möchte lernen wie ich mich ohne zu sehen sicher bewegen kann und später dadurch den Kampf beziehungsweise die Selbstverteidigung ohne Sicht zu erlernen."

      Sie lächelte ihn an, merkte dann jedoch, dass das leider Quatsch war und hoffte, dass er ihren Enthusiasmus auch ihrer Stimme entnehmen konnte.
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Vor Sporthalle 4

      Müde und in Gedanken versunken folgte Talan seinen Vermutungen über die Konturen der Gänge. Er konnte sie zwar nicht sehen, aber seine telepatischen Fähigkeiten verschafften ihm zumindest eine Vermutung, ein Wissen, wo er sich befand und ob er gefährliche Hindernisse vor sich hatte. Selbst kleine Hindernisse, seien es Flaschen oder Dosen konnte er damit erkennen. Auren kamen ihm entgegen, manche mit schnellen Schritten, manche mit entspannteren und deutlich leiseren Auftreten. Talan seufzte, diese Hektik der Menschen auf Raumschiffen würde er wohl nie so ganz verstehen. Der Schichtwechsel war vor 2 Stunden schiffsweit von Statten gegangen, nahtlos. Fast konnte man es mit diesen zackigen Rädern in einem der altertümlichen Zeitmesser der Erde vergleichen - wie nannte man sie noch? Zahnräder und Uhren? Sanft schüttelte der Blinde den Kopf, auf Andor, im kalten Eis des Mondes, war die Bedeutung von Zeit eine ganz andere. Lange war er allerdings nicht mehr alleine, denn eine sehr wohl bekannte Aura näherte sich ihm. Nur ganz leicht drehte der Aenar seinen Kopf etwas zur Seite, genau in die Richtung aus welcher er die Stimme der taktischen Offizierin vernahm. Nachdenklich runzelte er die Stirn, bevor er stehen blieb. Ob Glia tatsächlich wußte, auf was sie sich da einlies? Auch wenn Talan durch seine telepatische Wahrnehmung durchaus Vorteile in seiner Orientierung mitbrachte, so war ihm durchaus bewußt, wie schwierig es diese eben ohne eine solche Hilfe war. Natürlich hatte man ihn auf der Erde auf solche Fälle trainiert, dazu kam, dass seine normalen Sinne genauso arbeiteten, wie die eines regulären Blinden. Die praktischen Erfahrungen zwischen der Orientierung eines Aenar und einem menschlichen Blinden stimmten durchaus überein. Auch er nahm Gerüche, Geräusche und Gefühltes zu Hilfe, in der Stärke, in welcher er sie eben benötigte. Immer noch die Stirn runzelnd hob Talan langsam den Kopf an und neigte ihn ein wenig auf die Seite. Die Gesichtszüge blieben dabei sonst neutral.


      Das ist...eine sehr ungewöhnliche Bitte, Mrs Nightingale.
      Eine gewisse Überraschung war tatsächlich aus der Stimme des Blinden heraus zu ahnen. Die Rädchen im Hinterkopf des Offiziers drehten sich dennoch. Er musste zu geben, dass diese Idee bisweilen als taktischer Offizier durchaus Sinn machte, auch, wenn die Ensign dafür sehr viel Zeit brauchen würde. Aber die taktische Komponente, dies im Ernstfall anwenden zu können, war durchaus vertretbar und logisch gedacht. Und - wer wußte schon, was die Zukunft bringen würde? Nightingale meinte es also tatsächlich ernst, das Lächeln, diese Freundlichkeit aber auch diese Bestimmtheit in ihrer Stimme war für Talan deutlich heraus zu hören. Und hatte er nicht selbst auch einige Erfahrungen im Kampfsport? Und Training? Natürlich hatte dies aber auch seine erweiterten Fähigkeiten der Wahrnehmung mit einbezogen, Nightingale jedoch, sie würde es wohl auf konventionelle Art erlernen müssen. Auch Talan hatte die Bewegungen seines Gegners durchaus ertasten müssen.


      Schlussendlich sicher werden sie sich nur mit einem Taststab bewegen können und selbst dann... Talan seufzte. ...bleibt ein gewisses Restrisiko. Auf Terra lernt man den Umgang mit der Blindheit sehr gut, aber es ist nach wie vor ein anderer Weg als auf Andor. Wir orientieren uns nicht nur an Geräuschen, Gerüchen und über das Ertasten von Materiellen, sondern auch über Telepathie. Setzte der Wissenschaftsoffizier mit einer nachdenklichen Stimme weiter fort. Das kommt für Sie denke ich nicht in Frage. Der konventionelle Weg, sich zu orientieren, ist meist der Tast- und der Gehörsinn. Wissen Sie, einfache Schritte im Raum oder in einem Gang können je nach Beschaffenheit anders klingen. Jedes Material kann sich anders anfühlen und prägende Gerüche...sie sind auch meist an einem bestimmten Ort vorhanden. Es ist eine andere Form der Wahrnehmung ja, aber es ist erlernbar. Talan machte eine Pause, eher das Wie war das Problem. Er bezweifelte, dass er in diesen Dingen ein guter Lehrer war - aber, auf dem Schiff war er zweifelos die Person, welche mit Blindheit ihre Erfahrungen hatte. Er kannte es nicht anders, kannte keine Farben oder ähnliches. Ausdrücke wie Grün, Blau und die anderen Farbbezeichnungen - er fand keinen Bezug zu ihnen. Langsam nickte er also.


      Sie werden viel üben müssen, es wird schwer werden, das kann ich ihnen versichern. Aber ich verstehe den taktischen Gedanken dahinter und werde schauen, ob ich ihnen helfen kann. Soweit ich weiß und es gelernt habe, funktioniert Blindkampf auch über das Ertasten der Handstellungen des Gegners. Sie werden vorallem darauf achten müssen. Geräusche können Aufschluss über die Position der Person geben, auch darüber, was sie gerade tut. Aber auch das zu erkennen, erfordert Training. Sie werden lernen müssen, Geräusche als das zu erkennen, was sie sind und sie herausfiltern müssen.


      Talan bemerkte, wie sein Bauch langsam über die Leere zu murren begann. Cantine klang doch garnicht so schlecht und vielleicht, könnte er Glia schon etwas mit einer anderen Wahrnehmungsform vertraut machen.


      Vielleicht wäre die Kantine schon ein gutes Beispiel für eine Übung. Haben sie Hunger?
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • Vor Sporthalle 4 / Gang

      "Ich beherrsche ein paar Kampfsportarten, doch sie alle haben mehr oder weniger mit der visuellen Wahrnehmung zu tun. Ich sehe was der Gegner vorhat, in seinen Augen, seinen Bewegungen.", versuchte sie ihm ihre jetzige Art zu Kämpfen näher zu bringen und ging dann auf ihre Ziele und Ideen ein:
      "Doch da ist mehr. Es gibt bei jedem Kämpfer ein Muster. Wenn ich mir meiner Position im Raum und zum Gegner bewusst bin, dann kann man den Faktor Sicht ausgleichen. Ich bin psionisch vermutlich so begabt wie eine Tomate, aber es gibt nicht nur Tele- und Empathie, es gibt Intuition. Das ist etwas was man verbessern kann, mit viel Übung und mit 'echten' Gegnern, nicht im Holodeck. Wenn ich den Gegner durch andere Faktoren wie Geräusche einschätzen kann, seine Bewegungen wahrnehmen könnte... das wäre der erste Schritt zum Kampf ohne Sicht. Wie man etwas pariert oder einen eigenen Angriff startet ist meiner Meinung zunächst komplett nebensächlich."
      Sie lächelte ihn wieder an... und wurde sich wieder bewusst, dass er es nicht sehen konnte.
      "Üben in der Kantine? Schärfen der Sinne sozusagen?"

      Beide gingen los Richtung Turbolift, Glia fragte ihn dabei: "Sehen.. ähm... bemerken sie eigentlich wenn man sie anlächelt oder wütend anschaut?"
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Vor Sporthalle 4 -> Kantine

      Talan legte den Kopf schief und runzelte die Stirn ob der Bemerkung der taktischen Offizierin. Inwiefern eine solche visuelle Wahrnehmung in einem solchen Kampf ausschlaggebend war, konnte er sich bestenfalls nur ansatzweiße vorstellen. Geschweige denn darüber urteilen. Er schüttelte den Kopf.


      Das ist etwas, was ich kaum beurteilen kann. Ich bin kein besonders guter Kämpfer. Wir Aenar...leben sehr friedlich.


      meinte der Aenar dann nachdenklich, während er scheinbar konzentriert näherkommenden Auren auswich. Er seufzte, es würde schwierig werden, jemanden diese Wahrnehmung anzutrainieren. Und ob Glia soweit kam, dass es ihr Vorhaben unterstützte? Das war wohl etwas, was es heraus zu finden galt. Als die Taktische Offizierin der Verne erneut ansetzte, drehte Talan mit gerunzelter Stirn etwas den Kopf in ihre Richtung.


      Das wird einiges an Training benötigen, Mrs Nightingale. Und selbst dann, außer den Schritten ist das Wahrnehmen von Bewegungen sehr schwierig, wenn man nicht gerade den Gegenüber ertastet oder die Kleidung irgendwelche Geräusche verursacht.



      antwortete Talan nachdenklich, ohne das ihm das Zischen der Tür zur Cantine entging. Und schon prasselten auch die vielen Geräusche auf ihn ein, welche so an diesem Ort herrschten. Auch wenn er die vielen Energiequellen um sich herum spürte, so verwirrte ihn dennoch jedesmal der Geräuschpegel sobald er diesen Ort betrat. Es war einer der Gründe, weshalb er scheinbar automatisch den Kopf in Richtung der Wort- und Gesprächsfetzen, diversem Geschirrklirren und dem leisen Quitschen der Stühle drehte, welche von ihrem angestammten Platz entrückt wurden. Leise seufzte der Aenar...und lief eher langsam in die andere, deutlich ruhigere Ecke des Raumes. Immerhin kamen die Gespräche hier nun etwas gedämpft an.


      Das Problem bei diesen Übungen ist, dass sie lernen müssen, Geräusche neu zu selektieren und von anderen nebensächlichen Dingen heraushören müssen. Und in einer Kantine sind mehr als genug Störgeräusche, die das sehr schwer machen....ich kann ihre Wahrnehmung selbst kaum nachvollziehen. Die Orientierung müsste Ihnen an einem solchen Ort leichter fallen als mir?



      fügte Talan mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck hinzu. Tatsächlich müsste er eine Strategie dafür entwickeln, es Glia beizubringen. Die wohl einfachste Methode wäre, wenn sie die Augen schließen und sich auf ein bestimmtes Geräusch konzentrieren würde.


      Und um ihre Frage von vorhin zu beantworten. Ich kann Gefühle und Stimmungen an dem Klang ihrer Stimme heraus hören. Das sollte in etwa den Gesten gleich kommen denke ich?
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?
    • Glia hörte sich die ganzen Tipps und Hinweise gut an und fragte sich anschließend, ob sie wirklich jemals zu so etwas in der Lage sein würde. Aber man könnte es zumindest mal versuchen.
      "Einen Moment bitte..."

      Glia stand auf, schaute zu den Replikatoren und konzentrierte sich einen Moment. Dann schloss sie die Augen und versuchte ihren Weg zu finden. Es war nicht sonderlich schwer, da es im Grunde nur ein paar Meter geradeaus waren, doch schon dies stellte Glia vor Herausforderungen. Bis sie die Geräte erreichte war sie mit mindestens 3 Leuten zusammengestoßen. 'So viel also dazu.'
      Sie replizierte sich zwei Getränke und ging dann - vorsichtshalber mit offenen Augen zurück.

      "Hier ein irdischer schwarzer Tee. ich hoffe er schmeckt ihnen. Altes Familienrezept.", sie lächelte ihn freundlich an und trank dann einen Schluck.
      "Sind sie eigentlich telepathisch veranlagt? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Aenar dazu tendieren. Und wollen wir vielleicht aufhören uns außerhalb des Dienstes zu Siezen?"
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Kaum merklich nickte der Aenar, auch aus dem Grund, weil er etwas abgelenkt war. Seine empfindlichen Hände fuhren langsam über die Rückenlehne des Stuhls, und es schien fast auf der Haut zu kitzeln. Talan verzog allerdings keine Miene, während er den Konturen des Hindernisses folgte. Stühle oder auch Tische waren für ihn lediglich einfache Formen, Kasten, kreisförmige Platten, welche auf Zylindern ruhten. Es reichte, um sich zu orientieren und um Hindernissen auszuweichen. Genauere Details, eben aus welchen Stoff die Sitzgelegenheiten bestanden. diverse Muster, sie blieben Talan jedoch verborgen wenn er sie nicht erfühlte. Leise seufzte er dann, bevor er sich hinsetzte. Zugegeben, es war merkwürdig, schon immer hatte Talan gewußt wo sich diese Hindernisse befanden - auch wenn er in einem ihm völlig unbekannten Raum gewesen war. Die telepathischen Wellen, welche er beständig aussandte um diese Hindernisse zu erkennen, waren durch ihre konstante Nutzung fast schon in Vergessenheit für ihn geraten. Die Zeit, indem er sich dieser Fähigkeit und ihrem Nutzen besinnt hatte, lag schon lange zurück. Tief atmete er hörbar ein, bevor er eine entspanntere Haltung auf dem Stuhl einahm und die Hände etwas neutral auf dem Tisch zusammen faltete.


      Nach einiger Zeit spürte er, wie sich dann wieder Glia näherte und das leise Klong vor ihm auf der Tischplatte war sehr auffällig, gefolgt von den Worten. Talan runzelte die Stirn, als er langsam nach der Tasse tastete und sie, auch aufgrund ihrer Wärme, vorsichtig anrührte. Er würde ihn abkühlen lassen müssen, da er für ihn eindeutig zu heiß zum trinken war. Der Aenar legte seine Hände wieder neben der Tasse auf der Tischplatte ab. Dann schüttelte er kaum merklich den Kopf.


      Ich werde wohl mit dem Trinken warten müssen, dennoch herzlichen Dank. antwortete er mit einer nachdenklichen Stimme. Davon abgesehen, wenn er überhaupt etwas schmecken würde. Das andorianische Essen wurde in der Regel extrem gewürzt, so sehr, dass es für andere Spezies ungeniessbar war. Der Aenar neigte ein wenig den Kopf in Richtung der Gespräche am anderen Ende des Raumes. Selbst hier waren sie noch zu laut für ihn, was sich an dem irritierten Ausdruck in seinem Gesicht auch ablesen lies. Leise seufzte Talan, bevor er wieder den Kopf nach vorne drehte und leicht nach unten senkte, sowie die Stirn runzelte.


      Jeder Aenar ist telepathisch sehr stark veranlagt, vereinzelt verfügen manche meines Volkes auch über den Infarotsinn. Aber dieser hat sich in den letzten Generationen mehr und mehr zugunsten der Telepathie zurück gebildet. Ich beherrsche nur Telepathie...



      antworte er leise und langsam, wobei er nach wie vor die abstrahlende Wärme der Teetasse an seinen Händen vernahm. Die anschliesende Frage von Glia beantwortete Talan erst nach einigen Sekunden.


      Das können wir durchaus, aber ist das nicht weniger respektvoll dem Gesprächspartner gegenüber?



      Auch wenn die Betonung einer Frage in seiner Stimme mitschwang, so verzog Talan keine Miene.
      Kleines Monekül in einem riesigen Universum - aber wo ist der Ausgang?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Talan ()

    • Quartier Matthew Black

      Matt hatte die ganzen Berichte und Erfahrungen der letzten Mission aufbereitet und bald würde Hannnibal erscheinen um ihn noch mehr Material zu kommen zu lassen und auch zusammen mit ihn die Mission auszuwerten. Hannibal war in letzter Zeit auch in Blacks Augen im Ansehen gestiegen. Ob das nur so eine Laune von Hannibal war oder nicht, spielte für Matt keine große Rolle, die Taten zählten für ihn.

      Black hatte auch die eindeutige Anweisung bekommen nicht nachzuforschen was in dieser Kiste war. Normalerweise ignorierte Matt sowas, aber so wie sich Hannibal ausgedrückt hatte hing da wohl mehr dran als man sagen wollte.

      Matt konnte jetzt schon sagen das die Sache stinkte, sowohl die Kiste als auch die Entführung. Aber er brauchte mehr Details und er hoffte Hannibal würde die ihn liefern.
    • "Weniger Respektvoll? Ich finde wenn man gut miteinander auskommt und sich mag, dann kann man das auch durch weniger Distanz in den eigenen Worten und der Anrede des Gegenübers zeigen. Ich bin halt keine Vulkanierin, ich bin eine emotionale Frau und ich kann dich gut leiden.", beschloss Glia und nippte wieder an dem heißen Tee.
      "Ich hatte nicht daran gedacht, dass der Tee zu heiß sein könnte. Entschuldige bitte."
      Fast hätte sie ihn an der Hand angefasst, doch hielt sie sich zurück, er schien mit Berührungen ja so seine Probleme zu haben.

      Glia war wie so oft neugierig und fragte weiter:
      "Ich kenne zwar nur einen einzigen Aenar und es ist vielleicht voreilig von einer Person auf die ganze Spezies zu schließen, aber ich hätte niemals gedacht, dass ihr euch so sehr von den Andorianern unterscheidet. Ich kenne sie als - Vorsicht, unsinniges Wortspiel - 'heißblütig' und sehr emotional. Du hingegen wirkst sehr zurückhaltend und fast vulkanisch.
      Hat es etwas mit eurer Art der Telepathie zu tun, ist es sinnvoll seinen Emotionen im Griff zu haben um sich besser zu beherrschen? Hast du es gelernt oder ist das die Mentalität der Aenar?


      Betazoiden scheinen bei der Telepathie weniger zurückhaltend zu sein. Ich hatte einen in meinem Jahrgang auf der Akademie und er musste sich erst daran gewöhnen nicht ungefragt in den Gedanken anderer Kadetten zu lesen, für ihn war es bis dahin selbstverständlich. Eine Fähigkeit zu besitzen und mit Bedacht zu verwenden macht eine 'gute' Person, beziehungsweise einen vorbildlichen Offizier aus, nicht wahr? Das dürfte für Aenar ja um vieles leichter sein wenn ihr eine so gut Selbstdisziplin an den Tag legt."


      Und jetzt legte sie doch vorsichtig ihre grüne auf seine weiße Hand, um ihm so hoffentlich ein gutes Gefühl und Freundschaft zu vermitteln und wartete auf seine Reaktion.
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • T'Pin - Quartier

      Zeitgleich an einem ganz anderen Ort auf der Verne.

      Lieutenant T'Pin ging ihre Anweisungen ein letztes Mal durch, ehe sie sie vernichtete und den offiziellen Befehl an Captain Vouk gegenlas.
      Sie rieb sich die vulkanischen Ohren. Es schien alles wie geplant abzulaufen, doch die Geheimdienstler an Bord machten ihr Sorgen. Ein Problem um das sie sich kümmern musste.

      Die Frau drückte auf ihren Kommunikator: ***T'Pin an Mister Black und Hannnibal, ich möchte sie beide gerne in meinem Quartier sprechen.***
      Lieutenant JG Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Cmdr. Hannibal

      Hannibal war auf dem Weg zu Matt Black, als der Ruf von Lt. T'Pin hineinging. Er bleibt stehen, war etwas verwirrt und dachte dabei: T'Pin ist doch Vulkanierin. So ein Fauxpas passiert ihr nicht aus Versehen.... . Falsche Ansprache und keine bitte sondern Aufforderung, dass hat bei Hannibal Konsequenzen.

      *** Hannibal hier. Ich weiß nicht wann Sie zuletzt an Ihren und meinem Kragen geschaut haben, aber unabhängig Ihre zugeteilte Station und Aufgabengebiet, haben auch Sie sich respektvoll gegenüber dem Dienstgrad zu verhalten. Ich werde das jetzt nicht vermerken lassen, so kleinlich bin ich auch wieder nicht. Aber ich mache mich jetzt auf dem Weg zu 10 Vorne. Vielleicht fällt Ihnen zwischenzeitlich wieder ein, wie das mit der Ansprache funktioniert. Hannibal Ende.

      Auch gegenüber Black hätte Sie zumindest eine bitte äußern können. Vulkanier sind kalt und direkt, aber nicht dumm im Umgang mit Menschen. Für Hannibal ein Red Flag. Für ihn ist klar, das er T'Pin genauer durchleuchten wird.

      So dreht er sich um und ändert sein Ziel zu 10 Vorne.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Quartier Matthew Black --> 10 Vorne

      Matt wartete noch auf Hannibal als der Ruf reinkam. Das war extrem seltsam für eine Vulkanierin, er war ihr zwar Rangmäßig nicht über allerdings war er ihr auch nicht untergeordnet. Und das sie Hannibal auch nicht mit dem korrekten Rang ansprach und es nicht als Bitte formuliert hatte machte Sie zur Zeilscheibe für weitere Untersuchungen.

      "Hannah durchleuchte T'Pin, hole dir alle erforderlichen Freigaben, auch von Commander Hannibal und frag bei sämtlichen Kontakten an, ob diese was zu ihr haben, notfalls setze einen angemessenen Preis auf die Informationen aus."

      Nachdem Matt sich mit Hannibal kurzgeschlossen hatte begab er sich zum 10 Vorne.

      *** Ich bin wie Commander hannibal auf dem Weg zum 10 Vorne. Black Ende***

      Auf dem Weg zum 10 Vorne schloss er zu Hannibal auf und grüßte diesen korrekt.

      "Commander Hannibal, ich habe Hannah entsprechend beauftragt, in kürze sollten wir erste Informationen erhalten. Im Optimalfall, wenn wir mit Lieutenant T'Pin sprechen. Die Informationen sollten wir beide gleichzeitig erhalten, da Hannah an uns beide sendet."
    Seit 2004 imTrekZone Network