SaM A'th A

    • 22. Jhd.

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    • Dockingstaion Erdorbit
      Büro Erdsternenflotte

      "Es war richtig, das Sie zu mir gekommen sind, in Abwesenheit von Captain Yoon Taesun. Ich bedauere, Mrs. Lekev, aber das werde ich nicht genehmigen. Wie sie selbst sagten, waren Sie anwesend als Lt. Chapewood verstarb." "Ja, das ist richtig, dennoch es ist wichtig..." "Mrs. Lekev, die Überstellung der sterblichen Überreste an die Familie ist hoch emotional, das werde ich niemandem zumuten und schon gar nicht jemanden, wie Ihnen. Sie sind noch sehr jung und der Schock des Erlebtens sitzt noch tief. Mein Bedauern, meine Entscheidung werde ich nicht revidieren." Die Coridianerin erhob sich. "Vielen Dank, Commander Synder, Sir." Der Mann mit den grauen Schläfen nickte ihr zu, wartete, bis sie sein Büro verlassen hatte. Er seufzte. "Was soll man da nur machen? Die ganze Situation war schon schlimm genug und dann noch eine weitere Belastung für die Familie ? Ein Alien mit Maske... nein, niemals."

      ... etwas später Gänge

      Axilya stand an einem der Fenster. Mit den Augen verfolgte sie die die Einheit der MACO. Jeweils links und rechts des Sarkopharges der mit der Flagge der MACO bedeckt war, gingen je drei MACOs. Dahiner ging ein Unteroffizier, der jeden Schritt blaffte, damit alle im Schritt und Tritt bleiben. Es war beeindruckend und vollkommen ab von ihren eigenen Bräuchen und Sitte. "Na, Kindchen, alles in Ordnung? Kann ich helfen?" Die junge Frau wandte sich um. Vor ihr stand Chief Petty Officer Balgair MacErskine. "Ist ne schlimme Sache was passiert ist." Sie nickte. "Ja, das ist es CPO MacErskine." "Balgair, sag einfach Balgair, ich bin nicht im Dienst und Förmlichkeit hilft auch nicht immer. Das ist wie mit Deiner Maske." "Balgair..." Es fiel ihr schwer einen ehrwürdigen Greisen beim Vornamen anzusprechen. ".. . ich bräuchte die Genehmigung meiner Regierung, die ich habe und ein propere Vorstellung." "Propere Vorstellung?" Axilya nickte. "Ja, das Vorstellungsritual ist sehr formal und dauert circa drei terranische Standardstunden." Balgair schüttelte den Kopf. "Ach, Mädchen, es gibt Dinge..." "Balgair, darf ich was fragen?" "Ja, sicher." "Ich brauche eine Ausgangserlaubnis." "Deshalb warst Du bei Synder und? Er hat nein gesagt?" "Ja, aber ich... ich muß..." "Zu Chapewoods Totenfeier?" "Ja." Er Alte schüttelte den Kopf. "Das halte ich nicht für eine gute Idee, Kindchen. Da ist viel Schmerz, Trauer, seine Familie leidet unter dem Verlust und Du kennst nichts von unseren Bräuchen. Ein falsches Wort... das, das ist ein Pulverfaß." "Ich... ich weiß, aber es ist wichtig... sehr wichtig, bitte."

      Balgair nickte. "Dann komm mal mit... aber das ist eine Ausnahme... weißt Du wo Du hin mußt?" "Nein..." "Kindchen, Du bereitest mir große Schwierigkeiten... Wir kriegen das hin. Komm."
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.

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    • Dockingstaion Erdorbit
      Zugangskontrollposten

      "Moin, Hans!" Der Mann schaute auf. "Balgair, Du alter Schwerenöter! Du lebst ja immer noch!" Der kahlköpfige Alte grinste breit. "Was brauchst Du?" Balgair machte eine Geste, wie 'erwischt'. "Unsere Lamettabäume sind etwas stur, ich bräuchte einen Passierschein, sagen wir für eine Stunde? Nur für den halböffentlichen Teil?" "Was hast Du vor, Balgair? Alien auf die Besucher hetzen? Eine Revolution anzetteln?" "Ja, nein... das ist kompliziert. Es wird keine Auffälligkeiten oder Verwicklungen geben. Okay?" Hans nickte. "Für Dich immer, sag Deinem Zögling immer schön unauffällig bleiben. Im Moment laufen da mehr als genug Du weißt schon wer rum." Er schob ihm eine Codekarte zu. "Bis gleich."


      Dockingstaion Erdorbit
      Gagarin - Schleuse

      Der CPO ging zur Gagarin zurück und holte dort Lekev an der Schleuse ab. "Mrs. Lekäv, waren sie schon mal jenseits..." "Nein, gibt es etwas zu beachten?" Balgair nickte. "Ja, einfach unauffällig sein. Die meisten Menschen kennen Vulkanier, andere Rassen sind kaum in der Bevölkerung bekannt. Es gibt da ein paar Betonköpfe, die meinen, wir hätten nie in den Weltraum gehen sollen. Naja die Xindi-Krise und all die anderen Dinge. also aufpassen, Mädchen." Es mochte respektlos klingen, aber es war wirklich lieb gemeint. "Falls was schief geht, Ruf absetzen." Sie nickte kurz. "Zivil ist richtig, ja?" Balgair hustete, als er kurz die Kleidung musterte. Das Kleid, welches sie trug, war figurbetont, erinnerte an Kleidung aus der terranischen Renaissance. Dazu, der Schulterüberwurf, den sie geschickt als Kapuze nuzte um ihr Gesicht zu verdecken. "Unauffällig... äh, ja..." Für einen Moment ging ihm durch den Kopf, was er tun würde wenn er zwanzig Jahre jünger wäre, verwarf den Gedanken sofort wieder. "


      Dockingstaion Erdorbit
      Zugangskontrollposten

      "So weit alles klar?" fragte Balgair. "Ja, ich gehe dort hindurch und habe maximal eine Stunde Zeit, richtig?" "Ja, die Feier findet im Raum V-17 statt, dem sogenannten 'Kapellchen'. Vorsicht bei Kontaktaufnahme, das ist alles sehr emotional und unsere Sitten und Gebräuche sind Dir nicht geläufig. Also eher gehen, als einen Stein ins rollen bringen..." Sie nickte. "... und wenn etwas anders verläuft, dann setze ich einen Ruf ab." "Gut, dann viel Glück!"

      Balgair schaute Lekev noch nach, wie sie durch die Kontrolle ging. Er fragte sich was sie tun wollte und hoffte, das sie niemandem auf die Füße treten würde.
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.

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    • Dockingstaion Erdorbit
      öffentliche Zone

      Das erste, was ihr auffiel war, nachdem sie die 'Grenze' überschritten hatte, war die Temperatur. Hier war es wesentlich wärmer. Um sie herum waren überall Menschen, dicht gedrängt. Sie fühlte sich an die eigene Hauptstadt im Äquatorialbereich erinnert. Heimweh, sie empfand Heimweh. Axilya seufzte, zog die Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht. Es war ungewohnt ohne Maske, sie begriff, wie sehr sie sich darauf verlassen hatte, das diese sie schützte. Kurz blickte sie auf, um sich zu orientieren. So sehr sie es versuchte, es war ihr nicht möglich, Menschen orientierten sich anders als Cordianiten. Sie steuerte einen der Terminal an und gab den gesuchten Raum V-17 ein. Kurz danach erschien eine Karte, die den Weg in Quadraten nicht in der typisch kristallinen Anordnung. Einen langen Moment versuchte sie sich den Plan einzuprägen, dann ging sie los, zielstrebig.


      Dockingstaion Erdorbit
      Raum V-17

      Das Licht im Raum war gedimmt. Die Luft ließ Axilya husten, sie war schwer, stank nach Ausdünstungen und etwas, das sie nicht einordnen konnte. Sie wünschte sich ihre Maske zu tragen. Jemand rempelte sie an, grunzte etwas und torkelte dann weiter. Ein weitere Gestalt trat auf sie zu. "'tschuldigung, Dern ist ganz aufgelöst..." Die Stimme brach und ehe Axilya sich versah hatte die Frau sie in den Arm genommen und weinte. Ein Mann trat hinzu, klopfe der Frau auf die Schulter. "Maude, bitte..." Er lächelte verlegen. "Es hat sie schwer mitgenommen." Maude ließ die cordianerin los. "Entschuldigung, aber wir tragen doch alle schwer dran..." Von hinten im Raum erscholl Gesang in einer getragenen Art und Weise, wie es Axilya vollkommen unbekannt war. Sie stand da, wie bestellt und nicht abgeholt. Maude schien das zu spüren. "Komm ich geh mit, dann ist es nur halb so schwer..." Sie schluckte, weinte und hakte sich bei Axilya ein. "Zu welchem Teil der Familie gehörst Du?"


      Dockingstaion Erdorbit
      Zugangskontrollposten

      "Hey, Balgair, nun hör endlich auf da rüber zu starren.." "Was? Ich starren? Niemals nicht, Hans." Hans grinste sehr breit. "Ja, nee, ist klar, soll ich Dir auch noch einen Passierschein geben, Alienwächter?" Er prustete los vor Lachen.
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.
    • Dockingstaion Erdorbit
      Raum V-17

      "Zu welchem Teil der Familie gehörst Du?" Die Frage hallte in ihren Ohren wieder und ihr wurde heiß und kalt zu gleich. Axilya setzte an zu einer Antwort. "Ich komme von weit her..." Maude nickte. "Kein Grund sich zu entschuldigen, Du kannst bestimmt nichts dafür, dass ie kanadische Familienhälfte sich vor dreißig Jahren rausgezogen hat. Um so schöner ist, das Du da bist auch wenn es ein trauriger Grund ist das die Familie wieder zusammenkommt." Das Gesicht Maude war so sanft, so mild, so vom Leben gezeichnet, dass Axilya sich nicht traute etwas zu sagen, allein deshalb schon nicht, weil die Erdenfrau, Maude, war um vieles älter als sie selbst war.

      Langsam konnte sie ahnen, wo man den Sarg plaziert hatte, als sie sechs Männer entdeckte. Jeder der Männer trug einen weißen Pullunder, weiße Hose, seltsam anmutendes grobes Schuhwerk und was noch merkwürdiger war, sie hielten hölzerne Ritualwaffen* in der Hand. Maude zupfte an ihrem Ärmel. "Komm, Du sollst Dich auch anstädige verabschieden dürfen." Die alte Frau bahnte sich ihnen Weg durch die Menge. Einige standen einfach nur so da, andere stimmten ein Lied an, andere wiederum tranken auf Roderics Wohl. Das war alles sehr verwirrend für die Coridianerin.

      Dann stand sie vor dem Sarg. "Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst." Sagte Maude zu ihr und trat zur Seite. Axilya versteifte sich, so hatte sie sich das nicht vor vorgestellt, hier hatte sie nicht stehen wollen. Panik stieg in ihr auf, was sollte sie tun? Was geschehen war, brandete wie ein Sturm über sie hinweg. Die Emotionen wurden schwerer und schwerer zu ertragen.



      *1hier liegt eine vollkommen falsche Einschätzung vor, es handelt sich um Kricketschläger nicht um Ritualwaffen
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.
    • Dockingstaion Erdorbit
      Raum V-17


      Von hintern schob jemand gewaltig, Axilya wollte eigentlich einen Schritt zur Seite gemacht haben, was allerdings zum falschen Zeitpunkt geschah. Den Kopf noch voll mit den Bildern, verlor sie das Gleichgewicht und knallte hart auf die Knie. Sie stöhnte auf, wurde dann hoch gezogen. In dem Moment traf eine Flüssigkeit ihr Gesicht. Aus dem Augenwinkel heraus nahm sie einen Mann der scheinbar in Frauenkleidern oder einer Art Robe gekleidet war, der eine Art Streitkolben in der Hand hielt und damit herumfuchtelte. "Dern, sei nicht so grob." Hörte sie Maude sagen, der sie durch die Masse schob, hin zu den Tischen.

      Die zwei bugsierten sie an einen Tisch wo junge Frau saß, kaum älter als sie selbst. Ihr rotes Haar, war lang umrahmte ihr Gesicht, das für den Moment unendlich alt wirkte. "Hallo Samantha." Sagte Maude mit weicher Stimme. "Schön, das so viele da sind." Die Frau nickte nur Wortlos. "Ich hol eben einen Kakao. Vielleicht lernt ihr zwei Euch kennen, habt vielleicht eine gemeinsame Geschichte." Maude legte kurz die Hand auf Axilyas Schulter. "Bin gleich zurück, eine Schokolade hilft immer. Samatha kommt wie die meisten von uns aus Lacock in Wiltshire. Wirst Du bestimmt von Deiner Familie wissen, da sind unser aller Wurzeln." Sie wandte sich der Rothaarigen zu. "Sie kommt aus Kanada, Sam. Bis gleich, möchtest Du auch eine Schokolade." Die Frau schüttelte den Kopf. Maude und Dern machten sich auf den Weg.

      Die Augen der Frau schienen sich durch die Cordianerin hindurch zu bohren. "Wer bist Du und wie heißt Du?" "Axilya. Ich bin Axilya." "Kanada?" Sie schluckte "Kanada." "Komischer Name? Indognes Blut nehm ich an. Was heißt Axilya?" Burschikos oder auch dreist konnte man die Art nennen. Lekev wusste nicht was sie dagegen halten konnte, ihr war nur klar, dass es so nicht gut lief. "Kristallschön. Ich habe Deinen Namen vorhin nicht verstanden, wie heißt Du?" "Klingt nicht sehr indogen in der Übersetzung. Samantha, ich bin... war die Verlobte von Roderic." "SaM A'th A!"
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.
    • Dockingstaion Erdorbit
      Raum V-17

      "SaM A'th A!" Axilya deute mit dem Zeigefinger der linken Hand auf sie. "Ich habe Dich gesucht." Die Rothaarige schaute die Cordianerin mit einer Mischung aus Schmerz, Bitterkeit und Härte an. "Was willst Du? Bist Du eines der Flitchen, die sich einem Führungsoffizier zu werfen? Willst Du ihn mir nehmen? Ja? Ich hab Neuigkeiten für Dich, ER ist TOT!" Die letzten Worte spie sie aus, viel lauter wohl als gewollt. Wenn es einen Fokus für ihre Wut gab, dann war es die Frau, die ihr gegenübersaß. Die Cordianitin brauchte einen langen Moment um zu verstehen, was die geschehen war. Als sie endlich sprach, tat sie es leise, ruhig. "Nein, ich will ihn Dir nicht nehmen, nein." Vorsichtig holte sie ein kleines Kästchen hervor. "Was ist das?" Es klang immer noch unfreundlich, ja aggressiv. "Es kann einen. Es kann eine Lücke schließen. Es kann eine Wunde reißen die tief ist und niemals heilt. Es kann aber auch Gewissheit schaffen. Einen Moment teilen, den man nie hätte erleben wollen." "Was ist das?!" "Ein lebender Kristall..." "Und?" "Er trägt in sich was geschehen ist. Bitte..." Es passierte womit sie nicht gerechnet hatte. Samanthas Hand schoss vor und riß das Stück von ihrem Gesicht.


      Ein Aufschrei ging durch die Anwesenden. Axilya sprang auf, versuchte sich zu orientieren und sprang über einen Tisch, landete kurz vor dem Notausgang, stürmte hinaus. Ein paar der Jüngeren 'schossen' hinterher. Die Schachtel lag auf dem Tisch. Samanthas Hand umschloss sie und verstaute sie in einer Tasche.

      ... etwas später

      Die Cordianitin hetzte durch die Gänge, die Hall des Schuhwerks von ihren Verfolgern hinter ihr klang in ihren Ohren. Plötzlich packte jemand sie von der Seite, legte eine Hand auf ihren Mund, zog sie ihn einen Raum. Gegenwehr war zwecklos.
      Wie die innere Struktur des Kristalls implizit vorhanden ist, so tragen wir alle ein vollkommenes diamantenes Selbst in unserem Inneren. Es wartet nur auf die Möglichkeit, sich zu bilden. Als Geschenk besitzen wir bereits die Vision, wie wir als Coridaner werden können: ein Coridaner mit Klarheit, der Strahlkraft und Vollkommenheit eines Juwels.
    • ...Dockingstaion Erdorbit
      Raum X-323


      "Ruhig, bitte Mrs. Lekev, ich will Ihnen nichts. Bitte nicht schreien, ja? Ich lasse sie jetzt los." Sie nickte. "... und sie können gerne ihre Kleidung wieder richten." Der Mann trat ein paar Schritte zurück, fingerte an einem Gerät herum. "***Balgair, hab sie. Raum X-323. Ein paar Youngster machen hier Bamboule." Ein Klicken war zu hören. "***Bin gleich da Hans. Balgair, Ende." Lekev hatte ihre Kleidung gerichtet und sich langsam rumgedreht. "Vielen Dank. Ich hoffe, dass ich Sie nicht verletzt habe." "Nee, Kindchen haste nicht." Der Kahlköpfige grinste wie es seine Art war. "Wir warten auf Balgair, der ist unser Taxi, bringt uns gleich bis hinter die Linie. Sie haben lange gebraucht, Mrs. Lekev, mehr als doppelt so lange. Ehrlich, wir haben uns Sorgen um sie gemacht und wohl auch nicht ganz zu unrecht." "Das tut mir aufrichtig leid. Menschen... Menschen sind extrem komplex, ich verstehe manchmal nicht was sie wollen." Hans lachte auf. "Ach, wirklich? Dann warten sie mal, bis sie verheiratet sind." Er winkte ab, beschwichtigend.

      Kurz darauf holte sie Balgair ab mit einem der kleiner Anti-Grav-Fahrzeuge. "Na dann alle einsteigen, keine Youngster gesehen, wir können dann." Aufgesessen und los ging es durch die Gänge, hin zum geschlossenen, nicht öffentlichen Bereich. Die beiden CPOs sprach niemand an, ein Kopfnicken und sie durften passieren. "Danke Hans." "Schon gut Balgair, war nett mal mit nem Frischling unterwegs zu sein. Und denk dran..." Der andere Alte nickte. "Klar, versprochen ist versprochen. Ich muß es nur noch Mrs. Lekev verklickern." "Mach mal, bis dann." Hans nahm auf dem Fahrersitzplatz und fuhr davon mit der Einheit.

      "Na, Mrs. Lekev, Erfolg gehabt?" Sie schüttelte den Kopf. "Nein, ich glaube, ich war zu vermessen. Ich... ich glaubte die Menschen zu kennen, könnte ihre Reaktionen einschötzen. Ich kann es nicht." "So schlimm?" "Ja. Ich habe versagt, es tut mir leid." "Es ist noch nicht aller Tage Abend, geben Sie sich Zeit und auch den anderen." Axilya blieb stehen. "Darf ich fragen was Sie mir 'verklinkern' wollen?" "Verklickern, jemandem etwas beibringen." Er räusperte sich. "Ich habe Hans versprochen, das sie einen Teil seines Dienstes übernehmen, nächste Woche." Ihre Augen weiteten sich. "Seines Dienstes? In der... der Hütte?" Balgair schüttelte den Kopf. "Nicht ganz, Hans muß vor einer ganzen Horde Frischlinge, Kadetten der Erdsternenflotte referieren und das ist etwas das er so sehr mag, wie Bauchschmerzen. Sie waren an der Uni, Sie machen das mit links." "Ein Referat? Ich..." Der Alte nickte. "Ja, wir Menschen sagen immer Starfe muß sein und auf der anderen Seite, das ist eine wunderbare Sache, Sie können uns Menschen etwas besser kennenlernen." Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Ich verstehe. Danke, Balgair und bitte sagen Sie einfach Axilya zu mir." "Gerne, Kindchen... gerne."
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    • NY-12 Gagarin
      E-Deck – Waffendeck - Sensoren - Greifer

      "Chapewood?" Die Hand zitterte, als sie ihn vorsichtig berührte. Plötzlich packte er zu, ergriff ihr Handgelenk. "Samantha..." Seine Augen fokusierten nicht mehr, er hustete, spie Blut. "Nicht, bitte nicht sprechen..." Er hustete wieder. "Nein, nicht waren... wir... wir hatten nie.. nie Zeit... füreinander... " Erneut hustete er. "Bitte, nicht sprechen... Karft sparen..." "Nein, wenn... wenn nicht jetzt..., wann dann, Samantha... ich... ich liebe... Dich... es tut mir leid... ich ..." Er japste nach Luft. Die Lunge stand vor dem Kollaps, danach würde das Herzkreislaufsytem kollabieren. "SaM A'th A..." Die Hand hielt seine Hand, als er sich aufbäumte, kurz und dann nieder sank. Der Blick starr, keine Bewegung mehr. Chapewood hatte seinen letzten Atemzug getan.


      Erde - England
      Lacock, Wiltshire

      Der Raum war dunkel, die Vorhänge waren vors Fenster gezogen. Das Schluchzen der Frau war deutlich zu hören. Beide Hände hatte sie vors Gesicht genommen. Was sie gerade durchlebt hatte, war das Schlimmste gewesen was sie je durchlebt hatte und gleichzeitig war es etwas das bei allem Schmerz Balsam für ihr Herz war, so dass sie es nie hätte missen wollen. Es war als wäre sie dagewesen, ihm beigestanden. Samatha wischte die Tränen fort, ihre Hand griff nach dem kleinen Kästchen, das nun leer war, der lebende Kristall hatte sich verzehrt und an sie weitergegeben was geschehen war. "Es tut mir leid... ich had Dir unrecht getan..."

      Jemand zog die Gardinen auf. Die alte Frau schaute zur Rothaarigen. "Du hast es also getan, Samantha..." "Ja... ich, ich muß mich entschuldigen, Maude." Die alte schüttelte leicht den Kopf. "Vielleicht solltet ihr einfach nur reden... bei Zeiten, Samantha, bei Zeiten."



      ... Monate später

      Dockingstaion Erdorbit
      öffentliche Zone

      Die zwei ungleichen Frauen standen sich gegenüber. Auf einmal lagen sie sich in den Armen, so als gäbe es keine Unterschiede zwischen den Spezies oder sonst wie. Es bedurfte keiner Worte. "Danke, das Du gekommen bist." "Das war eine Selbstversändlichkeit, SaM A'th A." Die Rothaarige nickte. "Komm, da ist noch jemand, der Dich näher kennenlernen möchte Kristallschön." Sie deutete auf eine ältere Frau, die an einem Tisch saß und den beiden zuwinkte, Maude. Und da war noch etwas, etwas das Axilya nicht kannte, ein kleines Gefährt, das direkt neben dem Tisch stand. "Maude, hat Kakao für uns und auch für Roderic." "Roderic?" "Mmh, ja, für Roderic, er ist noch zu klein, eigentlich, aber ich wollte ihm den Moment nicht nehmen, Dich kennenzulernen." "Euer Sohn?" "Ja." Axilya lächelte. "Das ist... etwas besonders Schönes, danke."
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