Pioneer Bordleben #2: The Shape of Things to Come

    • Bordleben

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    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Quartier

      "Mon Dieu! Eine Tourtière..." Sie sog den Duft ein, schloss die Augen. "Das ist wie wenn isch nach 'ause komme..." Seelig schnupperte sie noch etwas den Duft der Fleischpastete, eine typisch kanandische Köstlichkeit ein. Sie war einfach nur hin und weg und eine Träne kullerte ihre Wange hinunter.

      "Isch... isch weiß nischt was isch sagen soll." Oanez blickte Somi an. "Merci, Du 'ast meien 'erz berü'rt."
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Somi Than
      Pioneer | Quartier

      Somi hatte richtig Spaß daran und genoss es zu sehen wie sehr sich Oanez freute. Jedes bisschen Mühe wurde ihr alleine durch diesen Augenblick um ein Vielfaches zurückgegeben. Sie erwartete keine Gegenleistungen wenn sie etwas für Oanez tat, sie machte es einfach um ihrer Geliebten eine Freude zu bereiten und speziell in diesem Fall um ihr das Abschalten nach den letzten Tagen zu ermöglichen.

      Langsam strich Somi mit ihren kalten Fingern die Träne von der Wange. "Ich liebe dich Oanez und alles was dich glücklich macht, macht mich glücklich. Lass uns essen, bevor es noch kalt wird...", setzte sie an, doch dann konnte sie sich nicht stoppen und gab diesem für sie so wertvollen Menschen einen langen und innigen Kuss, ehe sie sich dann wirklich dem Essen zuwandten.
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
      =/\= Homepage =/\=
    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Quartier

      Sie sagte nichts, Worte würden nur stören. So schmiegte sich Oanez an Somi, genoss den Moment in der Zeit.

      Das Essen war fantastisch gewesen und im Kopf plante Oanez schon für Somi ein Mahl, aber das würde noch dauern, sie musste mehr über die Spezies erfahren und die Geflogenheiten.

      "Es war wunderbar Somi. Merci." Sie nahm das Glas mit dem rotenTraubensaft. "Auf uns, Somi"
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • 1. Juni 2155

      Die Pioneer befindet sich wieder auf dem Rückweg zur Erde, nachdem sie einen Zwischenstopp auf einem Gon-Handelsschiff eingelegt hatte, damit der Antideuterium-Vorrat aufgefüllt werden konnte. Die seltsamen Fremden, die einem Außenteam das erworbene Enozkert abluchsen wollten, waren danach nicht mehr gesehen. Dafür hatte ein lokaler Ordnungshüter das vermeintliche Wunderheilmittel, das sich in Wirklichkeit als gefährlicher Müll herausstellte, direkt entsorgt.
    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Krankenstation


      Oanez hatte ihren Bericht verfasst über das was sie an Bord diese riesigen Schiffes erlebt hatte. Auch hatte sie in den Bericht mit aufgenommen, welche Maßnahmen zu ergreifen wären, damit man nicht wieder 'in offene Messer' lief. Die Pioneer war mit einem hervorragenden medizinischen Labor ausgestattet, in dem man alles analysieren könnte, aber... aber handliche Diagnose Geräte für einen Außeneinsatz, das war eine Fehlanzeige. Diese Lücke musste geschlossen werden um nicht wieder in eine Situation zu geraten wie gerade vorhin. Vielleicht würde der CI ihr dabei helfen können oder T'Mari oder gerne auch Somi. Jedenfalls würde sie nicht nocheinmal dastehen wollen ohne etwas prüfen zu können.

      Oanez seufzte, irgendwie war ihr anders, sie konnte es nicht beschreiben oder auch nur annähernd festlegen. Etwas war anders, aber dann auf der anderen Seite, nach all den Erlebnissen in kurzer Zeit, war es da nicht normal, dass man sich anders fühlte, Rückhalt geben und bekommen wollte? Ihr Blick fiel auf ihr linkes Handgelenk. "Bon, das ist ein gut Idee." Sie lächelte, sie hätte es schon fiel eher tun sollen.

      Die Ausgabeeinheit piepste und fordert so ihre Aufmerksamkeit ein. Die Daten aus der Dekontaminationskammer wurden angezeigt. Sie warf einen Blick darauf, holte dann noch einmal die Daten vom vorherigen AT-Einsatz auf den Schirm. Es gab Abweichungen, geringe, aber es waren Abweichungen. Sie verharrte eine lange Weile vor dem Bildschirm, den Zeigefinger der linken Hand auf ihre Nasenspitze gelegt. Das was sie sehen wollte sah sie nicht, dafür sah sie auf einmal etwas anderes, etwas, dass ihr vorher nicht so aufgefallen war.

      "Mon Dieu... diese andere, diese TaValsh, Lao Tan und wie sie alle 'ießen... Wer waren Sie? Isch 'aber noch nie von eine Kauffahrer geö'rt wo auch eine Vulkanierin an Bord ist... und warum sie die Zeug 'aben wollten..." Leicht schüttelte sie den Kopf. "Namid Du denkst zuviel..."
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    • Jenny Raymond
      Pioneer | Jenny Raymonds Quartier

      Jenny hatte gerade alle ihre Verpflichtungen, die die kürzlich abgeschlossene Mission betrafen, beendet und nahm das Ushaan-tor, das ihr die andorianische Lieutenant Kelev im vorletzten Jahr überlassen hatte, von seinem Platz an der Wand. Auf einem PADD hatte sie die Lektionen, die sie später erhalten hatte gespeichert. In den vergangenen anderthalb Jahren hatte Jenny angefangen regelmäßig zu trainieren - nicht unbedingt den Kampf, aber sie arbeitete an ihrer Ausdauer. Vor ein paar Monaten fing die Steuerfrau an sich an der Klinge zu versuchen, mit den andorianischen Übungen, die ihr zur Verfügung standen. Diese waren bislang alle nur Bewegungsübungen, um ein Gespür für die Klinge zu bekommen, das, so bildete Jenny es sich zumindest ein, bekam sie auch langsam.

      Wenige Minuten später kam Jenny in der zu dieser Stunde leeren Turnhalle an. Sie trug ein leichte Sportkleidung, angenehm und in hellblau gehalten. Auf der Bank legte sie das PADD und ihre viel geschätzte Waffe ab und begann mit einigen Aufwärmübungen. Als sie sich genügend vorbereitet fühlte, nahm sie ihre Klinge und rekapitulierte die letzten zwei Übungen, die sie in der letzten Woche begonnen hat. Mittlerweile war die erste Bewegung, ein langes, horizontales Ausschweifen der Klinge, wie in Fleisch und Blut übergegangen. Wie die Klinge, schweiften Jennys Gedanken ab. Die seltsame Bande von "Händlern" machten ihr immer noch Sorgen. Sie glaubte keine Sekunde lang an irgendeine der Ausreden, die sie präsentierten und dieses absolute Unwissen über die Motive der Fremden machte ihr Angst. Auch konnte sie nicht die Spezies aller Mitglieder der Gruppe identifizieren, sie könnten also eine Bedrohung aus einem ganz unbekannten Sektor darstellen. Langsam überführte Jenny das Ende ihrer horizontale Bewegung in einen raschen Stoß nach oben, der einen hypothetischen Gegner einen stumpfen Schlag verpassen würde. Sie machte sich auch Sorgen darüber, wie sie anfing zu denken. Viel öfter als nun wirklich verlangt fand sich Jenny mental in der Rolle der Sicherheitsoffizierin wieder. In ihrer Freizeit über unbekannte Gefahren nachzudenken, das hatte sie früher nie, das musste sie früher nie und das muss sie auch jetzt nicht. Aber doch tat sie es. Vielleicht hatte der Kontakt mit den Andorianern dazu animiert, aktiver solchen Gedanken nachzugehen. Wollte sie nur Kelev gefallen? Nein, wahrscheinlicher war es für sie, dass die Leichtigkeit diesen Aktivitäten nachzugehen von reinem Pflichtgefühl in einen ehrlichen Wunsch ihre Heimat, Mars, vor interstellaren Bedrohungen zu schützen, gewachsen ist. Doch bedeutete das, dass sie...

      In diesem Moment sphrte Jenny die Klinge, an ihrem rechten Arm. Jenny schrie auf und sah hin. Sie blutete, aber nicht zu stark. Mit der einen Hand, hielt sie die Wunde, mit der anderen Griff sie nach einen Handtuch, das sie kurzerhand um die Wunde bindete. Ihr geschätztes Ushaan-tor nahm sie dann in die Hand und machte sich auf den Weg zur Krankenstation.

      Dort angekommen sah sie die Chefärztin. "Oanez, ich bräuchte ein bisschen Hilfe, hier." sagte die Marsianerin mit einem Lächeln.
    • Irgendwann in der Zukunft

      Quartier des Captains

      Auch in der Zukunft gingen einer rothaarigen Vulkanierin ähnliche Gedanken durch den Kopf.
      Der Trupp, auf dem man auf dem Händlerschiff getroffen war, war eindeutig frühe Sternenflotte gewesen, aber welches Schiff konnte sie nicht sagen. Das würde aber sicher herauszufinden sein, oder?
      Aber sollte man dieses Fass aufmachen? Sich wirklich darüber informieren, wer die waren?

      Von einem gewissen Standpunkt aus war das faszinierend. Die waren inzwischen natürlich längst weg und zu Staub zerfallen aber man könnte ihre Schicksale, ihre Geschichte lesen. Immerhin war es irgendwie schade, das nicht mehr Interaktion stattgefunden hatte.

      Andererseits gab es Direktiven für diesen Fall. Da hatten es die Leute in der Vergangenheit leichter, die mussten sich noch gar nicht um so viel scheren.
      Wenigstens schien die Frauenquote auf dem Schiff recht hoch zu sein und neben der Vulkanierin, die sie beinahe entlarvt hätte, war vor allem die komisch sprechende Frau mit den ebenso seltsam gefärbten Haaren im Gedächtnis geblieben...

      Der Finger schwebte einen kurzen Moment über der Terminaltaste, eine Datenbankanfrage zu starten, und dann...
    • Oanez Kerfadec
      Pioneer | Krankenstation

      Die Ärzin blickte auf als die Tür zur Krankenstation sich mit einem Zischen öffnete. "'allo Jenn..." Ein Blick sagte ihr mehr als jedes weitere Wort. Mit geübtem Griff nahm sie eine der bereitliegenden Wundkompressen und 'raste' wie von einer Tarantel gestochen auf Jenny zu. "Mon Dieu..." Die Kompresse hatte sie ruckzuck angelegt und fixiert. "... Jenny, mit was für eine Spielzeug 'ast Du das geschafft?" Sie war froh, dass Jenny es bis zur Krankenstation geschafft hatte. Eigentlich sollte man sich nach einer Verletzung nicht mehr bewegen und den Arzt rufen, aber die meisten machten es anders herum, man konnte ja immer noch alles. Als Ärztin wusste sie was eine Verletzung für eine Belastung für den gesamten Organismus war.

      "Bon, Jenny, dann komm einfach mal mit rüber zu die Liege." Oanez begleitete sie hinüber und blieb dabei stehen bis sie sich gelegt hatte, erst dann aktivierte sie die Einheit. "Dann wollen wir schauen, was für eine Schaden angerischte wurde. Du 'ast Blut verloren... die Uniform ist 'in."Ihre Augen wanderten flink über das Display. "Du 'ast 'eute eine Schutzengel ge'abt..." Sie sagte nicht wie nahe die Perforation an eine der Aterien war. "Es wird alles gut..." Die Quebecoise löste die Kompresse und legte mit einem Schnitt durch den Stoff den Wundbereich frei. "...eine Moment, oui. Isch 'abe da etwas Neues." Die junge Frau ging hinüber zu einem der Kästen und holte etwas das wie eine grüne, stachlige Kugel heraus schritt wieder zurück zu Jenny und plaziierte 'die Kugel' direkt auf die Wunde. Die Kugel schien zu pulsieren, sich aufzublähen. "Bon Jenny was 'ast Du denn trainiert?"
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      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • T'Mari
      Pioneer | Labor

      T'Mari saß im Labor und studierte das Display, auf dem eine bakteriologische Sicht auf die Archaebakterien zu sehen war, die sie eingesammelt hatte. Immerhin würde sie hier ihre Studien fortsetzen können und die Proben von dem Mond standen auch noch an. Sie hatte noch eine ganze Menge aufzuarbeiten. Ihre Gedanken drifteten ab und zu der Station. Sie bereute, keinen Tricorder dabei gehabt zu haben oder wenigstens ein paar Probenbehälter, um von dieser Substanz, Enozkert, eine Probe zu ziehen. Die Beschreibung der Eigenschaften, "Löcher in Schiffe zu machen", hatte ihre Neugierde geweckt.

      Sie seufzte. Ihre Konzentration ließ sehr zu wünschen übrig. Sie beendete die eine Probe vor ihr und verpackte den Rest. 'Dann eben später.' dachte sie und verließ, nach einem abschließenden Blick ins Labor und sicherstellend, daß alles so war, wie es sein sollte, den Raum. Ihren Gedanken ließ sie nun Freilauf und sie ging den Ablauf erneut durch, rief sich die Bilder in den Sinn, einmal von dem Händler, aber öfter die seltsam wirkende Gruppe mit der rothaarigen Vulkanierin.

      Quartier

      Nach Betätigen des Türfeldes öffnete sich die Türe und sie trat ein. Der Raum wirkte fast unbewohnt, nur die Bilder ihres Bruders, ihren Eltern und des Sehlats, den sie gesund gepflegt hatte, hingen an der Wand. Sie war da der Empfehlung ihres Mentors des Diplomatischen Korps gefolgt, um das Zusammenleben mit den Menschen zu erleichtern. Sie trat an den Replikator und bestellte einen Becher mit Fruchttee. Sie setzte sich an das kleine Fenster und sah hinaus.

      Sie erinnerte sich an die fremde Stimme, die nach ihnen gerufen hatte: "HEY SIE DA" Sie schüttelte leicht den Kopf, darüber, daß sie sich erstmal nicht angesprochen gefühlt. Erst als sich Oanez Kerfadec und Jenny Raymond sich umgewandt hatten, war sie stehen geblieben und hatte sich ebenfalls umgesehen. Ihre Reaktion war, vor die Menschen zu treten, um sie zu schützen und die Fremden direkt zu fragen: "Wer sind Sie und was wollen Sie von uns?" Das rote Haar der Vulkanierin war sehr auffallend und im Nachhinein erinnert sie sich nicht daran, bei den anderen auf Vulkan je eine solche Farbe gesehen zu haben. 'Ungewöhnlich.' dachte sie damals und auch jetzt erneut.

      Das sich daraus folgende Gespräch war seltsam gewesen. Die rothaarige Vulkanierin sagte, dass sie mit ihnen handeln wollten, hatte sich aber nicht vorgestellt. Auf Jennys Frage hatte die menschliche Frau geantwortet: "Weil es scheint, dass Sie vorhin die letzte Einheit von dem, was wir suchen, erstanden haben."

      T'Mari sah zwar durch das Fenster nach draußen, aber ihr Blick blieb nicht an den Sternen hängen. Die Erinnerung hatte sie eingefangen und die Antwort der Frau war seltsam gewesen, hatte ihr Mißtrauen und ihre Vorsicht geweckt. Ihre Frage, "Was, denken Sie, haben wir denn erstanden?" startete die seltsamste Verhandlung, die sie je erlebt hatte, aus. Die Fremden waren nicht in der Lage, zu sagen, was sie von ihnen haben wollten, nicht den Namen. 'Sowas ist doch mehr als seltsam, oder?' überlegte sie und gleichzeitig, ob sie anders hätte reagieren oder handeln sollen, aber sie fand keinen Fehler.

      Die Reaktion der rothaarigen Vulkanierin, 'TaValsh' erinnerte sie sich, auf Oanez war eigentlich amüsant gewesen. Ihr schien wichtiger zu sein, herauszufinden, wieso Oanez einen Dialekt hatte als zu verhandeln. Ihre Lippen zuckten leicht und sie nahm einen Schluck von dem Fruchttee. 'Sie hat geknurrt... '. Ihre Augen weiteten sich leicht als sie an den Rippenstoß der Frau neben TaValsh dachte. 'Sie hat ihren Gefühlen Ausdruck nach außen verliehen. Sehr ungewöhnlich.'

      Oanez' Antwort auf TaValsh's Frage und die Antwort war ebenfalls amüsant. Oanez: "Seltsam? Non ... -lacht- isch bin eine Quebecoise... meine ganz Familie redet so" und TaValsh: "Eine was? Ist das eine Unterart oder so?"
      Sie trank von ihrer Tasse und lehnte sich nach hinten, ihr Blick immer noch nach innen gerichtet. Sie hatten gehen wollen und der Satz hielt sie auf. "Sie... Sie können nicht gehen." von TaValsh. Es hatte unsicher geklungen, nur ein wenig. Jenny war merklich in Bereitschaft gegangen, um sie zu verteidigen, die Körpersprache der Menschen hatte sie soweit schon entziffert gehabt.

      Noch immer wurde nicht der Name genannt oder wofür sie es verwenden wollten. Logischerweise hatte sie etwas fordernd eine Vorstellung verlangt. "Und wenn Sie mit uns handeln wollen, stellen Sie sich erstmal vor." Sie ging bei der Vorstellung die Personen durch: "oh ja Verzeihung, Mein Name ist TaValsh." Dunkelgrüne Augen, rotbraune Haare, die doch mehr ins rot verschoben waren. Die Frau, die TaValsh angestubst hatte, sagte: "Ich bin Ekaterina Rubliowa." Neben TaValsh wirkte sie klein und mit den braunen Haaren und Augen unscheinbar. Der Mann stellte sich mit "Lao Tan" vor, eine Spezies, die Menschen ähnelte, aber die geriffelte Nase war ihr aufgefallen. "Nilani Doron" war etwas größer als Ekaterina Rubliowa und wirkte menschlich.

      Nach der Vorstellung hatte TaValsh sie angesprochen, fast als wäre sie ein Mensch: "Also..unter uns Frauen finden wir doch sicher eine Einigung, oder? *will nicht lächeln aber ein kleiner Schmunzler entschlüpft ihr doch*" Das Bild hatte ließ sich kaum verschieben, machte es doch das Gesicht fast schon menschlich, voller Emotionen. 'Sichtbare Emotionen bei einer Vulkanierin.' dachte sie, schon fast erschreckend. Die Behauptung, daß es eine religiöse Sache sei und sie nicht über Außenstehende reden könnte, hatte sie ignoriert, kam ihr aber wieder ins Gedächtnis. 'Sie hat gelogen. Sie hat mich angesehen und direkt angelogen.' Empörung, Wut und Enttäuschung tauchten auf, aber sie zeigte sie nicht und ließ die Emotionen, wie sie es gelernt hatte, an sich vorbei ziehen und nährte sie nicht weiter. Zumindest versuchte sie es. Etwas Tee ließ sie soweit los lassen, daß sie die Szene weiter laufen lassen konnte. Der Schmunzler von TaValsh kam ihr wieder vor ihr inneres Auge und beinahe lächelte sie zurück, aber sie ertappte sich rechtzeitig, auch wenn niemand den Ausrutscher gesehen hätte.

      "Ich sags nur ungern aber das kann dieses Mittel nicht. Es macht nur Löcher ins Schiff.... " Es klang ehrlich. Ehrlicher als die Behauptung, aus religiösen Gründen nicht reden zu können. 'Dennoch, eine seltsame Art, so zu antworten.' "Ich würde es ganz wissenschaftlicher eher als hyperaktiven Müll bezeichnen". 'Müll, so etwas als Müll bezeichnen, aber unbedingt haben wollen.' Immer mehr Fragezeichen standen ihr fast ins Gesicht geschrieben. Fast bettelnd klang es von TaValsh: "Hören Sie, können Sie uns das Zeug nicht einfach geben und wir geben ihnen was dafür?".

      "Als wäre sie verzeifelt." sagte T'Mari laut. "Meine Antwort muß sehr frustrierend gewesen sein." Sie erinnerte sich genau, was sie gesagt hatte: "Es klingt wie eine gefährliche Substanz und es widerstrebt mir, so etwas aus der Hand zu geben. Ich würde nach Überprüfung und Bestätigung die Substanz eher vernichten. Sonst haben Sie Löcher in Ihrem Schiff."

      Beinahe hätte sie TaValsh geglaubt, dass sie wußte, was sie tat, aber die erneute Bestätigung, daß das Enozkert für religiöse Zwecke verwendet würde, hatte das Zutrauen wieder vernichtet. Als der Ordnungshüter eintraf, war sie auf das erneute Angebot eines Tauschhandels gegen Sternenkarten nicht mehr eingegangen, obwohl dies der bislang logischste Vorschlag in dem ganzen Gespräch gewesen war.

      Ihr Gehör war gut und sie hatte TaValsh gehört als sie murmelte: "Vulkanischer Sturkopf." Diesmal war das Lächeln schon fast sichtbar auf ihren Lippen. "Ja, den habe ich mir hart erarbeitet." sprach sie den Gedanken, den sie bei den Worten auf der Station hatte, aus. Als sie ihnen eine gute Reise wünschte, war erneut das Schmunzeln bei TaValsh zu sehen gewesen. "Sie können es ja doch." als Abschied von TaValsh klang als wäre sie erfreut über ihren Wunsch. Sie trank ihre Tasse leer und setzte sich an ihre Konsole. "Vielleicht findet der Computer ja etwas. In der Kopie der vulkanischen Datenbank müßte zumindest der Name sein. Schließlich werden alle Vulkanier bei Geburt genetisch erfasst." Sie tippte und startete sie Suche nach TaValsh.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | Ayumis Quartier

      Abends.

      Ayumi trat aus der Dusche, trocknete sich ab und streifte sich einen Bademantel über. Ihre Haare versuchte sie wenigstens im Ansatz zu trocknen, aber warf das Handtuch während sie zurück in ihr Wohn-Schlafzimmer ging auf ihr Bett. Dort landete es neben dem Gerät, welches sie auf dem Handelsschiff erstanden und zwischenzeitlich für gut befunden hatte.

      Sie ging zu ihrem Schreibtisch, setzte sich und bemerkte im Augenwinkel die Lücke zwischen den Büchern - dort, wo bis gestern noch die japanischen Gedichtbände standen. Sie schob die restlichen Bücher zusammen und aktivierte anschließend das Terminal auf ihrem Schreibtisch. Nach ein paar Tastendrücken begann sie eine Aufzeichnung.

      "Hi Avery. Ich hatte gehofft, dass uns unsere Flugbahn irgendwann zu dir führt, aber im Moment hinken wir nur zurück nach Hause. Die Pioneer braucht einen kurzen Werftaufenthalt, bevor wir uns wieder auf den Weg zu den Sternen machen können. Wenigstens gibt mir das Gelegenheit, Takuma wieder zu sehen. Aber ich vermisse euch beide. Man sagt ja, es sei einsam an der Spitze. Mir war bisher noch nie bewusst, wie einsam es tatsächlich ist. Ich hoffe, du bist nicht einsam." sagte sie und ergänzte lachend "Wenn ich richtig informiert bin, ist ja auch gerade Paarungszeit auf Denobula. Lass mal von dir hören - wenn du dazu kommen solltest."

      Dann startete sie eine zweite Aufnahme: "Konban-wa Takuma. Ich wollte dich nur wissen lassen, dass wir die Erde wahrscheinlich eher erreichen als geplant. Wir konnten unseren Antideuteriumvorrat auffüllen und müssen jetzt nicht mehr auf Sparflamme fliegen. Kann es kaum erwarten, dich zu sehen. Mata!"

      Sie beendete auch diese Aufnahme und schickte beide Dateien an den Kommunikationsoffizier auf der Brücke, der sie bei nächster Gelegenheit versenden würde.

      Ayumi ging zum Fenster um die vorbeiziehenden Sterne zu beobachten. Von diesem Anblick kann sie eigentlich nie genug kriegen. Doch ihre Gedanken kreisten weiter darum, dass sie sich selbst unter den beengten Verhältnissen auf der Pioneer allein fühlt. Während des Kommandotrainingsprogramms hatte ihr Mentor viel Wert darauf gelegt, dass Kommandanten eine gewisse Distanz zu ihren Untergebenen haben sollten. Raumfahrt sei immerhin gefährlich und im Ernstfall müsse ein Kommandant auch blitzschnell Entscheidungen treffen können, die einen Großteil der Besatzung rettet, auch wenn es einem kleinen Teil das Leben kosten könnte. Wenn diese Distanz aufgegeben wird und gar Freundschaften entstehen, werde die Entscheidungsfähigkeit im Ernstfall negativ beeinflusst.

      Aber war diese 'Wahrheit' wirklich unumstößlich? Wieso sollte sie nicht Beziehungen zu ihrer Crew aufbauen? Baut das nicht Vertrauen - in beide Richtungen - auf, das im entscheidenden Moment viel mehr wert ist als eine unnahbare Gestalt auf dem Kapitänssessel?

      "Vielleicht sollte ich das bei einer Flasche Wein weiter durchdenken" dachte sie sich und griff zielsicher in ein Fach unter ihrem Schreibtisch -- ins Leere.

      「糞!」¹

      Sie ging zu der Nische mit der offenen Garderobe, damit sie sich etwas überziehen konnte, um einen Abstecher in die Bordküche machen zu können, in der Hoffnung, dass der Koch noch eine Flasche in seinem Vorrat hat.

      Die Garderobe war recht spärlich bestückt. Beim Start der Pioneer hatte sie nur das Wesentlichste eingepackt. Eine handvoll Shirts, Hosen, Röcke - nichts besonderes. Die meiste Zeit würde sie eh in einer Sternenflottenuniform verbringen, war damals ihr Gedanke und dieser hat sich seitdem bewahrheitet. Das einzige extravagante Kleidungsstück war ein Furisode, den sie allerdings in der Zeit auf der Pioneer kein einziges Mal getragen hatte. Genau genommen hatte sie ihn seit Jahren nicht getragen. Es war mittlerweile im Grunde nur noch ein Schmuckstück, um das Quartier zu verschönern. Oder zumindest diese Nische, in dem die Garderobe hing, und der sie sonst keine weitere Beachtung schenkte.

      "Passe ich da überhaupt noch rein? .... Egal. Wein!" dachte sie sich, zog sich schnell ein T-Shirt und eine Hose an und machte sich auf den Weg zur Bordküche, die ebenfalls auf dem E-Deck lag.

      Auf dem Weg dorthin ...........

      ___________________
      ¹ "Mist."
    • T'Mari
      Pioneer | Quartier

      Die Tasse stand mit frischem Tee auf dem Platz der Konsole, den T'Mari ausschließlich dafür reserviert hatte. Sie wühlte sich noch immer durch die Datenbanken, aber durch die Entfernung hatte sie nur Zugriff auf die letzte Kopie davon. "Ponfo miran!" [1]
      'Nichts zu finden, unglaublich. Sie sieht eigentlich nicht wie ein Gebirge aus. Und es gibt nur Sowik mit roten Haaren, der ihr in keinster Weise ähnlich sieht.' Frustriert beendete sie die Suche. 'Vielleicht gehört sie ja zum Geheimdienst. Schließlich ist weder etwas von ihr zu finden, noch sind dem Diplomatischen Korps weitere Kooperationen mit den Menschen bekannt.' Nachdem sie diesen Gedanken nochmal durchging, beschloss sie, daß es das sein mußte. Sie trank von dem Tee.

      Nach ein paar Minuten beugte sie sich wieder vor und aktivierte die Aufnahme für einen Brief. "An Svjar, Selan'Kahr, Vulkan, 40-Eridani-System." Sie lehnte sich zurück und sah, mit der Tasse in der Hand, auf die Konsole vor sich. "Bruder, ich melde mich von der Pioneer NV-10. Wir sind auf dem Rückweg zur Erde. Ich gehe davon aus, daß es Dir gut geht, sonst hätte ich von Dir gehört." Sie pausierte kurz. "Auf einem dem Gon-Handelsschiff Rona-44 traf ich auf eine Gruppe von Menschen mit einer rothaarigen Vulkanierin. Sie nannte sich TaValsh, wie das Gebirge." Sie machte eine kurze Pause als ob die entscheiden müßte, ob sie mehr sagen sollte. "Mein Zugang zu der Datenbank ist beschränkt, daher bitte ich Dich, nach ihr zu suchen. Vielleicht gehört sie auch zum vulkanischen Geheimdienst, sei daher vorsichtig. Das Gespräch mit ihr, ihr Verhalten, beschäftigt mich und läßt mir keine Ruhe. Ich erzähle Dir mehr, wenn wir uns wiedersehen. Lass von Dir hören. Deine Schwester T'Mari."

      Mit ein paar Tasten sendete sie die Nachricht in die Warteschlange der zu verschickenden Nachrichten der Pioneer. Sie trank ihre Tasse leer und erhob sich dann. Nach einem kurzen Blick in den Spiegel verließ sie ihr Quartier und machte sich auf den Weg zur Offiziersmesse. Von Deck C fuhr sie mit dem Aufzug auf Deck E und trat hinaus. Sie hörte Schritte im Flur, die sich näherten.

      [1] Go to hell!
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | E-Deck

      Ayumi hatte es fast bis zur Bordküche geschafft, ohne einem Crewmitglied zu begegnen - das war ihr ganz recht, da sie immer noch nicht wirklich den Kopf frei hatte. Sie bog um eine letzte Ecke, als ihr plötzlich T'Mari begegnete.

      "Sub-Commander!" grüßte sie die Vulkanierin reflexartig und ergänzte: "Ich hätte Sie nicht um diese Uhrzeit außerhalb Ihres Labors erwartet."
    • T'Mari
      Pioneer | E-Deck

      T'Mari drehte sich zu Ayumi Takahashi und neigte den Kopf. "Captain Takahashi, ja, eigentlich wäre ich dort, aber ich mußte mich noch um etwas kümmern." erklärte sie. Sie sah die zivile Kleidung von Ayumi Takahashi. "Ist alles in Ordnung? Ich denke, ich habe Sie auf dem Schiff noch nie in ziviler Kleidung gesehen."

      Sie machte eine einladende Bewegung, um sich in Richtung der Küche zu bewegen.

      Interstellarer Asteroid, 314280 km/h

      Kalt und schwarz bewegte sich der zigarrenförmige Felsen mit Schwarzer Materie und weiteren Elementen in und auf der Oberfläche durch das All. Aufgrund der Geschwindigkeit flog er im Warpraum, beschleunigt durch die magnetischen Winde verschiedener Sterne, an denen er vorbei gezogen war.

      Seine Bahn würde in ein paar Stunden mit der Pioneer kollidieren.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      Ayumi fragte sich, woher T'Mari wusste, dass die Bordküche ihr Ziel war, aber nahm an, dass beide schlicht das gleiche Ziel hatten.

      "Lassen Sie mich raten - Sie müssen sich ums Abendessen kümmern?" fragte sie schelmisch, während sie den Knopf neben der Tür zur Küche drückte, woraufhin sich die Tür öffnete. Das Licht in der Küche ging automatisch an. Wie erwartet war der Koch schon längst in den wohlverdienten Feierabend gegangen. Töpfe und Pfannen waren aufgewaschen und verstaut. Ayumi fragte sich, wie er die Küche immer in so einem ordentlichen Zustand hinterließ. Sie selbst kochte zwar gelegentlich gerne, aber verursachte dabei immer ein Chaos.

      "Als Captain ist man ja meistens eh irgendwie im Dienst. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht so viel Zivilkleidung dabei. Die Gelegenheit bietet sich eh viel zu selten. Aber keine Bange, mir geht es gut. Ich genieße nur meinen Feierabend. Und alles was ich dafür noch brauche, befindet sich .... hier." sagte sie, während sie nach dem Weinregal suchte und schließlich eine Flasche spanischen Weißweins in der Hand hielt. Dann suchte sie, zunächst erfolglos, in einigen Schubladen nach einem Korkenzieher, während sie beobachtete, was T'Mari vorhatte.
    • T'Mari
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      T'Mari folgte ihr in die Küche und suchte nach etwas zu essen, das ihr zusagte. Kein leichtes Unterfangen, aber letzten Endes fand sie eine Dose mit Erdnüssen, die pikant gewürzt waren. "Das freut mich, Captain. Abendessen wäre zuviel gesagt. Die Tomatensuppe des Kochs genügt meinen Ansprüchen. Auch das Gemüse ist meistens akzeptabel, wobei er sehr gern viel Gewürze verwendet. "

      Sie fand noch andere Nüsse, insbesondere Cashew- und Macadamianüsse, von denen sie sich ebenfalls je eine Dose zum mitnehmen bereitstellte. "Die Nüsse sind gut, um die entsprechenden Mineralien und Vitamine wie Kalium, Phosphor, Magnesium, B3 und Tryptophan von den Cashews zu sich zu nehmen. Ich habe mir Informationen zu den Lebensmitteln der Menschen verschafft und Nüsse sind trotz des Fettgehalts ein Lebensmittel, das gesund hält."

      Ihr Blick wandte sich wieder Ayumi Takahashi zu. "Sie haben aber zu Abend gegessen, oder?" fragte sie nach. Sie wollte sichergehen, daß auch Ayumi auf ihre Gesundheit achtete. Als Captain fungierte sie als Vorbild für die anderen der Crew.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      Ayumi war einerseits dankbar, dass sich jemand Gedanken über ihre gesundheitliche Verfassung machte - ja, gelegentlich übersprang sie Mahlzeiten - aber hatte andererseits kein Interesse daran, dass jemand ihr Essverhalten auswertete. Wenn überhaupt, war das Sache der Bordärztin.

      "Ich habe gegessen, ja." sagte sie freundlich, und freute sich als sie in diesem Augenblick den Korkenzieher fand, den sie postwendend an der Weinflasche ansetzte.

      "Wenn Ihnen das Essen zu stark gewürzt ist, sagen Sie ihm doch einfach bescheid. Bisher hat er so ziemlich jeden Sonderwunsch berücksichtigen können."
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, an der Schwelle zum 25.Jahrhundert


      TV hatte den Knopf zur Suche nicht gedrückt, auch weil ihr Mann gekommen war, und sie gesprochen hatten, natürlich auch über die komischen Personen, die sie auf dem Schiff getroffen hatten.
      Bevor sie es weiter ausführen konnte, ging ein Ruf von der Brücke ein.
      **Brücke an den Captain,
      ertönte es da.
      **Ja, was gibt es denn?
      tippe sie auf den Kom um zu antworten.
      **Ein Schiff nähert sich uns. Anscheinend will es zu ihnen.
      Sie zog eine Augenbraue hoch. **Was ist das denn für ein Schiff?
      **Der Identifikation nach wohl eines von Galaxy-UPS. Scheinbar geht es um eine Zustellung für sie.
      **Hm, okay. Machen Sie die üblichen Sicherheitschecks beim an Bord kommen und wenn alles okay ist, dann lassen sie ihn herkommen.
      **Verstanden., kam es von der Brücke, ehe der Kanal geschlossen wurde.
      Sie sah zu Tan. "Da sage noch einer die SAche würde nicht noch merkwürdiger werden."
      Sie stand auf und wenige Minuten später klinglete es an der Tür.
      TV ging hin um sie zu öffnen und sah einen Typ in den üblichen braunen Kutten des Lieferdienstes.
      "Captain TaValsh?"
      "Ja?"
      "Ist ihr Name TaValsh?"
      "Ja?" In der Tat merkwürdig.
      "Ich habe ein Paket für sie", sagte der Mann und hielt ihr selbiges hin.
      "Ein Paket?" meinte sie, nahm es entgegen, hatte aber erstmal keine Zeit, es näher anzusehen, da ihr der Kerl ein Padd unter die Nase hielt.
      "Hier bitte unterschreiben."
      Sie stellte das Paket schnell auf einen nahen Tisch, bevor sie unterschrieb.
      "Wissen Sie das ist schon merkwürdig, wir haben dieses Paket nun schon 200 Jahre oder länger in unseren Besitz."
      "200 Jahre?" Wieder die Augenbraue.
      "Ja. Es wurde uns mit der genauen Anweisung übergeben, es am heutigen Tage an ein Schiff zu liefern, das bei dieser Position sein würde und es an Captain TaValsh zu übergeben.
      Im Büro wurden schon Wetten angenommen, ob dieses Schiff wirklich hier sein würde... schätze ich habe verloren."
      Der Mann nahm das PAdd wieder. "Wir hatten gehofft, sie könnten vielleicht Licht ins Dunkel bringen?"
      TaValsh blickte kurz auf das Paket. "Ich fürchte da bin ich selber im Moment überfragt." Dann wieder zum Leiferanten.
      "Schönen Tag noch."
      Als der Kerl wieder gegangen war, nahm sie das Paket und brachte es zum Tisch. "Was da wohl drin ist?"
      Sie besah sich die Außenseite. "Kein Absender, na dann... machen wir es mal auf."
    • T'Mari
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      T'Mari nickte leicht als sie Ayumi Takahashis Hinweis hörte. "Sie haben recht, ich möchte ihm nur nicht nicht zuviel Mühe machen. Ich weiß, dass er für mich darauf achtet, dass keine tierischen Produkte in meine Speisen gelangen und langsam gewöhne ich mich daran, wie an so manch andere Dinge." Sie stapelte sich die Dosen mit den Nüssen in ihren Arm. Eine Tasche wäre geschickter gewesen, vorausschauender, aber sie hatte nicht erwartet, daß sie eine große Auswahl haben würde. Sie freute sich auf einen Mix der verschiedenen Nüsse.

      "Wie hat Ihnen der Ausflug auf das Gon-Handelsschiff gefallen? Leider waren wir nicht so erfolgreich wie Sie." sagte sie und wandte sich zum Ausgang der Küche.

      Weit in der Zukunft

      Das Paket lag noch verschlossen auf dem Tisch. Der Tricorder begann mit dem ersten Scan und machte zeigte eine schmale Pyramide aus Holz mit Gravuren und ein Buch aus Papier. Es wurden keine gefährlichen Stoffe angezeigt, nur Papier, Holz, Tinte und ein Kristall im Inneren der Pyramide. Keine Bakterien oder Viren waren zu finden.

      Das Paket bestand aus mehreren Containern ineinander: in der innersten mit dem Inhalt herrschte leichter Unterdruck, in dem Container der den anderen beherbergte war Überdruck. Erst wenn die Verpackung weg war, würde die Möglichkeit bestehen, daß die Druckunterschiede langsam ausgeglichen werden konnten.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, an der Schwelle zum 25.Jahrhundert


      TV startete den Scan und schaute kurz darauf hoch.
      "Hm nichts gefährliches drin, aber eine Menge faszinierendes Zeug."
      Sie gab den Tricorder zurück.
      "Na dann wollen wir mal."
      Sie öffnete das Paket langsam und hob den Container heraus.
      "Vakummversiegelt ist da noch ein zweiter Container drin. Mal sehen."
      Sie drückte an die Seiten um die Versiegelung zu öffnen und mit einem Zischen sprang das Ding auch langsam auf. Man konnte die entweichende Luft auch fühlen und TaValsh wartete gespannt.
      Obwohl es nur ca. eine Minute dauerte, kam einem das ziemlich lange vor - wie es eben immer war, wenn man auf was wartete.

      Dann aber kam sie endlich an den Inhalt des Containers heran. Sie holte die Holzpyramide heraus und stellte sie zunächst mal ab. Sie zu öffnen erwies sich als unmöglich, dazu musste man einen Code eingeben... oder Gewalt anwenden.
      "Hm sieht aus wie alte vulkanische Meditationspyramiden. Ich glaube da wurden alte Schriften drin aufbewahrt, aber da bin ich nicht sicher. Ich glaube nicht das sie in der Form heute noch gebräuchlich sind", erklärte sie ihrem Mann.
      Dann nahm sie das Buch heraus und die Zettel, die noch dabei lagen.Sie blickte auf den ersten Zettel. "Hm eine Warnung, den Kristall nicht zu berühren. Die Handschrift ist mir unbekannt, aber offenbar Basic."
      Sie reichte den Zettel an Tan weiter und besah sich das andere Heft.
      "Zeichnungen und Erklärungen. Scheint eine Art wissenschaftliches Journal zu sein. Das zu analysieren wird sicher auch interessant. Ich sehe hier noch keinen Hinweis, von wem es ist. Aber das steht sicher darin wenn man mehr liest."
      Auch das reichte sie weiter und nahm dann das Buch.
      "Keines das man im Handel bekommt" meinte sie und sah sich den verschnörkelten Einband genauer an. "Scheinbar steht hier jemand auf Kunst. Möglicherweise selbst gemacht."
      Sie klappte die erste Seite auf und eine Blüte fiel ihr in die Hände. Sie nahm sie in die Hand und betrachtete die Blütenblätter.
      "Faszinierend. Gut konserviert. Der Typ sagt mir nichts. Wird sicher interessant, dort weiter nachzuforschen. Vielleicht finden wir dazu ja noch was."
      Sie legte die Blüte zunächst beiseite und sah dann auf die erste Seite. Nun wanderten die Brauen doch etwas höher.
      "Hier steht der Name von wem es ist.. T'Mari. Das war doch die, die wir in der Vergangenheit getroffen haben. Scheint ihr Tagebuch oder ihr persönliches Logbuch zu sein. Aber warum schickt sie es ausgerechnet mir? Und woher wusste sie, das ich hier sein würde?"
      Sie blätterte eine Seite weiter.
      "Hm, hier sind Anweisungen. Welche Seite ich wann anschauen soll. Ich soll ja nicht vorgreifen. Wobei ich mich frage, warum ich das nicht tun sollte?"
      Sie hob das Buch an, damit auch Tan die erste SEite sehen konnte und plötzlich fiel ein Foto heraus.
      "oha, was ist das denn?"
      Sie legte das Buch erstmal beiseite und sah auf das Foto. Dieses zeigte sie und T'Mari nebeneinander - aber den Hintergrund konnte sie nicht identifizieren, dazu war zu dicht herangezoomt worden. Es hätte ein Gang oder die freie Natur sein können. Das Bild war leicht verblasst, aber allgemein noch in gutem Zustand. TaValsh lächelte leicht und hatte eine Blüte hinter dem Ohr. Dieselbe Blüte, die in dem Buch zu finden gewesen war.
      "Scheinbar werden wir mit diesen Leuten noch das ein oder andere Abenteuer erleben. Faszinierend." Sie sah wieder zu der Blüte und hatte das Bedürfnis, sie sich hinters Ohr zu stecken, nur um zu sehen, wie es aussah und ob es wie auf dem Foto sein würde. Dann reichte sie das Bild an Tan weiter. "Kannst ja mal gucken ob du ein Datum oder so findest."

      Dann nahm sie wieder das Buch.
      "Sie ist seit... keine Ahnung 200 Jahren tot und schickt mir sowas? Scheinbar haben wir Eindruck hinterlassen. So kam es mir gar nicht vor. Und wenn ich das Buch einfach durchblättern würde, würde ich nicht nur ihre Vergangenheit sondern auch unsere Zukunft kennen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Aber das unterstützt mich in meiner Praxis, die Leute nicht nachzuschlagen. Oder umzublättern. Vielleicht sollten wir uns daran
      halten."
      Sie war nun ganz im Analysemodus und froh, das Tan zuhörte ohne sie zu unterbrechen. Sie mochte dieses Rätsel durchaus, war es doch eine Abwechslung.
      "Also bewahren wir es gut auf und lesen die Abschnitte so, wie T'Mari es sich gewünscht hat. Oder was meinst du?


      Und die erste Anweisung ist, die erste Seite zu lesen, also tun wir das."
      Sie blätterte um.
      ""Begegenung auf dem Gon-Handelsschiff", faszinierend. Sie beschreibt hier die Koordinaten, bei denen wir uns zum ersten Mal getroffen haben. Und wie wir sie abgefangen haben, um das Enozkert zu bekommen. Scheinbar
      um zu beweisen, das es die echte T'Mari ist, die uns hier schreibt. Darunter ist noch ein Code, vermutlich der, der die Pyramide öffnet."
      Sie atmete tief durch.
      "WEiter soll ich noch nicht lesen aber... das ist schon ganz schön viel auf einmal, hm?"
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      Ayumi lachte. "Das Handelsschiff hat ein paar Kindheitserinnerungen an einen Basar in Marokko wieder hervorgebracht" sagte sie. Dann wurde sie etwas ernster. "Ich bin nur heilfroh, dass wir unseren Antideuterium-Vorrat auffüllen konnten. Auch wenn die Maschinenraum-Crew meinte, dass wir es auch so bis zur Erde schaffen würden ... naja, jetzt kann ich es ja sagen: die Lage war etwas kritischer als die Jungs das einschätzten. Ich kenne die Systeme aus meiner Zeit im UESPA-Konstruktionsbüro. Wir hätten es wahrscheinlich nicht aus eigener Kraft bis zur Erde geschafft." sagte sie, während sie sich die Weinflasche schnappte und T'Mari zum Ausgang folgte.

      Als sie sah, dass die Vulkanierin Mühe hatte, ihre ganzen Nüsse zu balancieren, griff sie zu einer Schale und gab sie T'Mari. "Die eine kann er sicher für ein paar Stunden entbehren."
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