Pioneer Bordleben #2: The Shape of Things to Come

    • Bordleben

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    • T'Mari
      Pioneer | E-Deck, Bordküche

      T'Mari hob leicht ihre Augenbrauen an und neigte dann den Kopf. "Danke. Ich habe allerdings nicht vor, die ganzen Nüsse auf einmal zu essen, Captain. Aber für den Transport ist sie auf jeden Fall geeignet." Die Dosen hielten die Nüsse frisch, die bei Luftkontakt schnell ranzig werden konnten.

      Sie stellte die Dosen in die Schüssel und nahm sie unter den Arm. "Basar in Marokko? Ich denke, ich habe Bilder von so etwas gesehen, weiß aber nicht, ob es Marokko oder eine der anderen Städte auf der Erde war." Sie trat auf den Flur hinaus. "Die Begegnung mit dieser Gruppe, die unbedingt das Enokzert wollte, geht mir nicht aus dem Sinn. Irgendetwas läßt mir keine Ruhe."

      Interstellarer Asteroid

      Der Asteroid und die Pioneer näherten sich. Als die Warpblasen auf die Anwesenheit der anderen reagierten, wurden die Spannungen beim Asteroiden so stark, dass ein Stück sich löste und eine Kursänderung des Asteroiden erfolgte. Das kleinere Stück raste innerhalb der Warpblase auf das Schiff zu.

      Mit Karacho krachte das metergroße Bruchstück des Asteroiden in das Schiff, in den Shuttlehangar, während auf der Brücke sämtliche Annäherungssysteme Alarm meldeten. Die amtierenden Offiziere auf der Brücke reagierten sofort, um das Leck reparieren zu lassen.

      [also ich bin kein Trekkie-Ing. und habe mir nach dem Video die Kommentare bei youtube (Leschs Kosmos) durchgelesen und mir daraus die Theorie gebastelt, daß wir im gleichen Subraum / Warpraum (gibt es da Unterschiede?) sind und die Warpblasen (oder ist das entweder oder?) sich berühren und durchdringen können. Ich meine mich zu erinnern, daß eine Verfolgung bei Warpgeschwindigkeit möglich ist, später auch ein Transport (beamen)... ansonsten klärt mich auf :)]
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, an der Schwelle zum 25.Jahrhundert


      Nachdem auch ihr Mann fasziniert die Dinge betrachtet hatte, die sie aus dem Container geholt hatte, wandte sie sich ihm kurz zu.

      "Das gefällt dir wieder, was?" meinte sie gen Tan.
      "Aber ich gebe zu, ich bin auch neugierig. Ungeachtet der Einwände überParalleluniversen und Zeitlinien ist auch mir bewusst, das wirvorsichtig sein müssen."


      Sie sah zur Pyramide.
      "Ja, ich schätze ich kann sie öffnen."
      Sie gab den Passcode ein und klappte das Ding auf ... und besah sich den grünglänzenden Kristall, der darin zum Vorschein kam.
      "Wow" sagte sie, als sie das Ding ansah und einen Blick auf den Tricorder warf.
      "Tachyonen und Chronotonen. Das Ding ist in einem ständigen Zeitfluxus, wie es aussieht. In Ermangelung einer besseren Bezeichnung würde ich es "Zeitkristall" nennen. Und ich glaub, ich kann verstehen, warum ich es
      nicht anfassen soll."
      Sie räumte ein paar Sachen vom Schreibtisch und begann, ein paar Versuchsanordnungen aufzubauen.
      "Und nun werde ich wohl arbeiten müssen", schaltete sie aufWissenschaftsmodus. "Ich werde mal recherchieren, mir dieses Ding genauer ansehen und eine Reihe von Tests machen."
    • T'Mari
      Pioneer | Deck E

      Das ganze Schiff wurde erschüttert, der Alarm hallte durch den Gang und T'Mari verlor beinahe die Schüssel mit den Nüssen. Mit einem Blick zu Ayumi Takahashi trat sie an das Kommunkationsfeld und drückte den Knopf. "T'Mari an Brücke, was ist passiert?" fragte sie. "Wir sind unter Warp gegangen, ein Stück eines Asteroiden hat uns getroffen und den Shuttlehangar beschädigt. Zum Glück war niemand vor Ort, es gibt keine Verletzten. Ein Reparaturteam ist auf dem Weg zum Hangar, um zu sehen, was sie machen können."
      "Verstanden, danke." sagte sie und sah zu ihrem Captain.


      "Ich werde mir den Fremdkörper ansehen, bevor er der internen Luftzirkulation ausgesetzt wird. Vielleicht sind Bakterien darauf, die bei den Temperaturen an Bord zu Leben erwachen." Nachdem klar war, daß das Schiff keine bleibenden Schäden haben würde, wurde ihre wissenschaftliche Seite geweckt.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | E-Deck -> A-Deck, Brücke

      Ayumi nickte.

      "Ich werde zur Brücke gehen, um einen Gesamtüberblick zu bekommen. Halten Sie mich auf dem Laufenden." sagte sie, stellte die Weinflasche schnell wieder in die Küche und machte sich dann auf den Weg zur Brücke.
    • T'Mari
      Pioneer | Deck E

      "Aye, Captain." Sie verstaute noch die Nüsse und machte sich dann auf den Weg, um sich Raumanzug, Tricorder und Probenbehälter zu. Am liebsten hätte sie sich eine Diagnose-Einheit aus der Krankenstation geholt, aber die war nicht mobil. Es würde so gehen müssen.

      Shuttlehangar

      Im Raumanzug, der sie vor den möglichen Auswirkungen schützte, betrat sie das Shuttlehangar. Sie war sich bewußt, dass dies gefährlich sein konnte, aber ungeachtet dessen ließ sie den Tricorder erste Scans durchführen. Der Fels war gräulich gefärbt und bestand aus magmatischem Gestein, das sich in erster Linie aus den Silikat-Mineralien Olivin, Pyroxen und Plagioklas zusammensetzte. Feinkörniges, grünlich braunes Material war auf der anderen Seit zu sehen. Seltene Mineralien, die nur in der Anwesenheit von flüssigem Wasser entstehen konnten, wiesen darauf hin, daß der Asteroid von einem Planeten stammte oder zumindest einen gestreift hatte.

      Auf der Oberfläche waren schwarze und grüne Kristalle zu sehen, einbettet in dem Gestein des Asteroiden. In dem Licht des Shuttlehangars spiegelte sich das Licht in den Kristallen wieder. Fast ein schöner Anblick. Sie variierte den Scan des Tricorders und ließ diesen nach Aminosäuren, Bakterien oder vorstufiges Leben suchen. Sie ging dabei um den etwa einen Meter Durchmesser großen Felsen herum, wobei ihre Magnetstiefel sie am Platz hielten.

      Nach zweifacher Umrundung war sie sich sicher, daß nichts lebendes an dem Objekt vor ihr war, das auftauen könnte oder jemanden gefährden konnte. Sie ging erneut die Bestandteile durch, suchte nach Einschlüssen mit Gasen, aber der Brocken vor ihr war frei von derartigen Bestandteilen, die bei den Schiffstemperaturen gasförmig oder flüssig wurden.

      T'Mari aktivierte den Kommunikator. *** T'Mari an das wissenschaftliche Labor, bitte bereiten Sie eines der Labore mit höchster Sicherheitsstufe vor. Dann können wir den Felsen genauer ansehen.

      Während sie auf Antwort wartete, begann sie, mit einer Stange ein bisschen an dem Felsen herum zu stochern. Dabei löste sich einer der grünen Kristalle.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • T'Mari
      Pioneer | C-Deck

      Nachdem aus dem Labor die Rückmeldung gekommen war, daß alles vorbereitet war, ließ T'Mari alles in einem großen, versiegelten Container in das versiegelte Labor transportieren. Wer von dem wissenschaftlichen Team wollte, durfte sich dazu gesellen, aber sie war die erste, die das Labor in einem Vollanzug und eigener Luftversorgung betrat. Erneut unterzog sie alles einer tiefgehenderen Untersuchung, um sicher zu gehen, daß keine Bakterien, Viren oder noch kleinere Organismen, die bislang noch unbekannt waren, sich in der Wärme des Raumschiffes freisetzten.

      Währenddessen wurden die Reparaturen im Shuttlehangar durchgeführt, so daß die Pioneer nach acht Stunden wieder auf dem Weg zur Erde war. Solange die Pioneer im All schwebte, war T'Mari bei ihrem neuesten Studienobjekt und nachdem sicher war, daß tatsächlich nichts lebendes in dem Felsen war, konnte das Labor wieder in den Normalzustand gebracht werden.

      Sie überließ Somi Than die Brücke, während sie den Asteroiden genauer untersuchte, die verschiedenen kleinen Spuren, die Wasser in die eine Seite gegraben hatte. Es deutete darauf hin, daß dieser Teil einmal Bestandteil eines Himmelskörpers gewesen war, der Wasser geführt hatte.
      Die schwarzen Kristalle schienen das Licht in sich gefangen zu nehmen und erinnerten an geschmolzenes Glas, das bei Vulkanen entstand. An einem der Kristalle war ein Riß zu sehen und sie löste vorsichtig ein Bruchstück. Die Kante war so scharf wie dem irdischem Material Obsidian. Fasziniert las sie die Beschreibung, daß manche menschliche Mediziner solche Klingen als Skalpell verwendeten.

      Es war das Ende der Alpha-Schicht als sie sich den grünen Kristallen zuwandte. Sie griff nach dem grünen Kristall, der sich aus dem Brocken gelöst hatte, mit dem Gedanken, daß die Farbe sie an die Augenfarbe von TaValsh erinnerte, als sie erstarrte. Mit einem leisen Aufschrei ließ sie den Kristall los und starrte ihn schockiert an. "Was ist das?" fragte sie in den Raum. Nichts von den Scannern hatte eine Strahlung oder ähnliches angezeigt, nichts ungewöhnliches und doch hatte sie etwas gesehen, was es nicht geben konnte, nicht sein konnte.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet

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    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, und wohl auch irgendwo anders

      Stunden später


      "Oh wie was?" sagte sie und schreckte auf.
      Die von Tan ans Ohr gesteckte Blüte von T'Mari war immer noch da und ließ sie irgendwie süßer aussehen als sonst. Aber das bemerkte sie garnicht.
      "Ist schon die ganze Nacht vorbei? Wow, ist mir gar nicht aufgefallen." erklärte sie ihrem Mann. Sie war wirklich in der Arbeit aufgegangen.
      "Tja was habe ich rausgefunden?"
      Sie deutete auf den Kristall. "Tadaa..das ist ein Zeitkristall. Aber wie er funktioniert, ich habe keine Ahnung, vermutlich sollte ich da nochirgendwann weiter forschen. Immerhin habe ich ein paar Gerüchte zu diesen Dingern aufgeschnappt, aber die sind so vergraben, das auch das nicht leicht war.
      Gerüchten zufolge gab es die Dinger mal auf Boreth... aber da pilgern seit Jahrhunderten Klingonen hin und nie ist jemandem was aufgefallen. Aber vielleicht ist das ja die beste Tarnung? Könnte erklären, warum die
      Klingonen, von vielleicht ein oder zwei Ausreißern abgesehen, nieselber irgendwas mit Zeitreisen versucht haben. Die selbsternannten Hüter der Zeit... oder was auch immer.

      Jedenfalls soll man das Ding wohl nicht anfassen, sonst wird man miteinem Blick in die Zukunft belohnt und was immer man sieht istunausweichlich. Auch wenn ich mich frage, wie das funktionieren soll.Ich meine, man weiss ja dann, was kommt.

      Aber das passt mir ganz gut, denn ich ziehe es sowieso vor, meineZukunft selbst zu bestimmen. Scheinbar hat T'Mari das auch gewusst oderherausgefunden, deswegen ihre Warnung.

      Und was den Rest angeht? Tja, das war es schon wieder. Hier wird eindeutig zuviel gemauert. Scheint eines dieser "Wir sprechen unter keinen Umständen mehr darüber"-Dinger zu sein. Vermutlich würde nicht einmal ein Flottenadmiral da mehr herausfinden können, so tief ist da was vergraben. Tja... Nun, ich werde vielleicht noch das ein oder andere Experiment mit dem Ding machen..aber..ja..im Großen und Ganzen sieht es wohl so aus, Wir
      müssen uns auf T'Maris Führung verlassen, schätze ich. Was sowohl seltsam als auch etwas unheimlich ist."
      Sie hob eine Braue, als sie plötzlich was hörte.
      "Hast du das auch gehört? Hat da jemand was gesagt? Mir war so."
      Sie blickte auf den Kristall. Eigentlich wollte sie gerade die Pyramide wieder schließen. Aber nun versuchte sie es einfach mal.
      "Hallo?" fragte sie. "Ist da wer?"
    • T'Mari
      Pioneer | C-Deck Labor

      T'Mari machte einen Satz nach hinten als aus dem Kristall erst Gemurmel und dann deutlich eine Stimme erklang. Sie schnappte nach Luft und starrte de Kristall an. 'Wie kann da eine Stimme herauskommen?' Fast unbewusst ging ihre Hand zum Tricorder, um den am Boden liegenden Kristall erneut zu scannen. Die Stimme erinnerte sie an jemanden und das, was sie gesehen hatte als sie den Kristall in der Hand gehalten hatte, kam ihr wieder in den Sinn.

      T’Mari stand irgendwo, sie konnte nicht genau einschätzen wo, da es etwas dunkler war. Hatte es gerade im Hintergrund gekracht? Was ging hier vor?
      Sie sah sich um und sah diese rothaarige Vulkanierin vor sich stehen. Wie hieß sie noch, TaValsh, genau!

      Aber das wusste sie ja schon. Irgendwie hatte sie den Eindruck, sie kannte TaValsh, besser, als sie es noch auf dem Gon-Handelsschiff getan hatte. Sie konnte im Moment nicht einschätzen woher, aber irgendwas sagte ihr, das sie ihr trauen konnte.

      „Das ist nicht logisch“, sagte T’Mari. War da ein Zittern in der Stimme? Ahnte sie, was kam? Oder war es etwas anderes?

      „Dafür haben wir jetzt keine Zeit mehr“, kam die Antwort von TaValsh und ehe sie noch recht reagieren konnte, hatte die rothaarige Vulkanierin T’Maris Kopf herangezogen und gab ihr einen Kuss. Einen, der sich real und intensiv anfühlte.


      Eher zögerlich antwortete sie. "Ja?"
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, und wohl auch irgendwo anders

      TV hob eine Braue.
      "Wow ist da etwa echt jemand? Wenn ich einfach mit dem Ding hätte sprechen können, hätte mir das eine Nacht voller Arbeit erspart" meinte sie, als sie da was hörte.
      "Ähm ja, äh hallo" sagte sie. "Mit wem spreche ich?"
      Dann fiel ihr Blick auf das Buch - eigentlich sollte ja ziemlich offensichtlich sein, mit wem, oder etwa nicht?
      "Spreche ich mit T'Mari?"
    • <T`Mari> TaValsh?
      <TaValsh> Ja das... haben Sie gut erkannt *Braue heb*
      T`Mari 's Augenbrauen senken sich leicht über der Nase
      <T`Mari> Wie können Sie durch einen Kristall mit mir reden?
      <TaValsh> Das.. das wollte ich sie auch gerade fragen. Ist auf Ihrer Seite irgendetwas mit dem Kristall passiert?
      T`Mari legte den Kopf etwas schräg und starrte, im Labor sitzend, den Kristall an.
      <T`Mari> Er ist auf den Boden gefallen und ich habe ihn aufgehoben. Kristalle sind normalerweise keine Funkgeräte.
      <TaValsh> Sagen Sie nicht, Sie haben ihn angefasst? Sie sollten ihn niemals anfassen! *etwas erschreckt*
      <TaValsh> und nein..nein sind sie normalerweise nicht
      T`Mari zieht das Kinn leicht nach hinten und hört TaValsh zu. 'Ist das Angst in der Stimme?' fragte sie sich.
      <T`Mari> Können Sie mir dann erklären, was hier vorgeht? Ich bin in meinem Labor und sitze vor einem grünen Kristall, der mit Ihrer Stimme redet. Das entspricht nicht dem, was ich über Kristalle und Kommunikation weiß.
      <T`Mari> Und ja, ich habe ihn angefasst, um ihn aufzuheben.
      <T`Mari> Er hat keine Strahlung von sich gegeben.
      <TaValsh> Nein, hat er nicht aber Sie sollten davon absehen, ihn nochmal anzufassen....
      <TaValsh> und äh wir... wir haben hier auch einen Kristall. Scheinbar... hat er eine Verbindung zu Ihrem hergestellt, auch wenn ich mich frage wieso....
      TaValsh denkt: ja nicht sagen, dass es der gleiche Kristall ist
      T`Mari blinzelt und denkt dabei nach...
      <T`Mari> Also ein unbekanntes Phänomen? Sie konnten bislang mit niemand anderem reden?
      <TaValsh> nein.. nein konnte ich nicht *schaut kurz auf das Buch*
      <TaValsh> und offenbar hat er sich plötzlich aktiviert..ja
      <T`Mari> Ich bin neugierig, welche Entfernung der Kristall überwindet. Wir können verzögerungsfrei miteinander sprechen.
      <TaValsh> das...das... *zögert* ich kann Ihnen die Position meines Schiffes leider nicht mitteilen
      T`Mari sieht zu den anderen Kristallen auf dem Brocken, dann wieder zu dem vor ihr auf dem Tisch. Sie fragte sich, ob das auch mit den anderen Kristallen funktionieren würde.
      T`Mari hebt leicht die Augenbrauen an
      <T`Mari> Wieso denn nicht?
      T`Mari ist amüsiert, auch wenn sie nichts nach außen zeigt, und ist gespannt, was TaValsh sagen würde...
      <TaValsh> das ..ist schwer zu erklären. Sagen wir einfach, es liegt nicht daran, dass ich nicht wollen würde aber.. mir sind aus diversen Gründen die Hände gebunden
      <T`Mari> Sehr geheimnisvoll. So wie auch die .. Kameraden bei unserer Begegnung. Können Sie mir zu dem Enozkert etwas sagen? Aus welchen Bestandteilen besteht es?
      <TaValsh> *hebt eine Braue* Ja, das gilt auch für ihre Truppe. Und ich fürchte... dieses Enozkert ist einfach nur... reaktiver.. Müll
      <TaValsh> Sicher nicht Wert, weiter darüber nachzudenken
      <T`Mari> Schade, daß Sie mir da nicht entgegen kommen und meine Neugierde befriedigen. Und wir sind eine Gruppe von der Pioneer unter dem Kommando von Ayumi Takahashi von der Erde.
      <TaValsh> Nun, ich dachte das hätte ich gerade *Braue hebt*
      <TaValsh> Pioneer hm? Takahahsi? Nie gehört.... ähm nichts für ungut...
      <T`Mari> Das hätten Sie, wenn Sie mir die Zusammensetzung genannt hätten. Bei den Menschen wurden manche Pflanzen lange als Unkraut bezeichnet, später als Wildkräuter und als deren Wert anerkannt wurde.
      T`Mari hebt dabei leicht ihre Augenbrauen wieder an.
      <TaValsh> Ich habe Ihnen gesagt, was wir wissen. Und dass wir nicht wirklich noch über dieses Zeug nachdenken *leicht angesäuert, da T'Mari ihr hier was unterstellt*
      T`Mari ist gespannt, ob TaValsh sie erneut als Sturkopf bezeichnen würde.
      <T`Mari> Ist Ihre Reise wenigstens angenehm? Friedlich?
      <TaValsh> Nun, im Moment ist sie das tatsächlich *Braue heb und den Themenwechsel registriert, aber nichts dazu sagt*
      <TaValsh> und der ihre?
      <T`Mari> Wir sind mit einem Asteroiden zusammengestoßen, auf dem diese Kristalle sind. Das Leck ist inzwischen wieder geflickt und wir sind wieder auf dem Weg, aber ich habe jede Menge Arbeit vor mir. Noch mehr grüne Kristalle, schwarze Kristalle ..
      <T`Mari> Auf der Erde werden die Wissenschaftler bestimmt sehr interessiert sein.
      <TaValsh> Interessant... nun solang sie die Finger von den.. grünen lassen..
      <TaValsh> Ich glaube, es wäre besser... das nicht allzu sehr breit zu treten mit den Kristallen
      <T`Mari> Ich werde Handschuhe tragen. *sie stockt etwas* Ich weiß nicht, wie ich den Menschen diese .. Kristalle vorenthalten soll. Einerseits sehen sie gewöhnlich aus, andererseits geben sie eine Vision oder Kommunikation.
      <TaValsh> Eine Vision? Also stimmt es, dass man etwas sieht? Was haben Sie denn gesehen?
      TaValsh nun interessiert ist
      T`Mari ist überrascht.
      <T`Mari> Ich habe Sie dabei gesehen. Der Rest ist .. privat.
      <TaValsh> Interessant *schaut zum Foto* wirklich sehr interessant. Nun vielleicht sagen Sie mir ja irgendwann etwas mehr...
      T`Mari hebt deutlich ihre rechte Augenbraue an, skeptisch.
      <T`Mari> Hatten Sie eine Vision, TaValsh?
      <TaValsh> Nein, ich habe das Ding nicht angefasst.
      <TaValsh> also Sie sehen, die Dinger sind auch etwas gefährlich, also behalten Sie es besser wirklich für sich
      T`Mari seufzt unhörbar. Schon wieder hatte sie Eindruck, sie sollte TaValsh vertrauen, obwohl diese sich das Vertrauen noch nicht verdient hatte.
      <T`Mari> Ich werde darüber nachdenken.
      <TaValsh> *hebt eine Braue* Eine ...überraschende Antwort
      <TaValsh> Ich hatte mit etwas gerechnet wie "Warum sollte ich auf sie hören?"
      <T`Mari> Sie könnten mir diese Frage beantworten.. Denn im Moment geben Sie mir nur mehr oder weniger die Anweisung, meine Integrität aufs Spiel zu setzen und Untersuchungsmaterial verschwinden zu lassen.
      <TaValsh> Nunja, meinetwegen reden Sie mit Personen, denen Sie vertrauen, aber... nunja Sie haben die Gefahren ja selbst gesehen. Es ist also logisch, in dem Fall auf mich zu hören, da ich augenscheinlich mehr über diese Dinger weiß, als Sie *es mal auf diese Schiene probiert*
      <T`Mari> Dann haben oder hatten Sie an der Vulkanischen Universität einen Posten inne? Ansonsten wäre es logisch, mir Ihre Qualifikationen zu nennen.
      T`Mari ist nichts so vertrauensselig wie sie vielleicht wirkt...
      <TaValsh> Nein, ich bin nicht an der vulkanischen Universität. Aber auch Wissenschaftlerin. Ist das auch ihr Posten?
      <T`Mari> Auf diesem Schiff, ja, ich leite die Wissenschaftsabteilung und vermittle zwischen den Menschen und Vulkan.
      <T`Mari> Welchen Schwerpunkt in Ihrer Ausbildung haben Sie?
      <TaValsh> Wissenschaft..ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung gemacht und..arbeitet als entsprechender Offizier
      <T`Mari> Nun, Wissenschaft ist ein weites Feld. Ich bin auf Xenobiologie spezialisiert, habe Mykologie und Paläontologie in den Nebenfächern belegt gehabt. Archaebakterien auf Planetoiden sind sehr faszinierend und bin etwas enttäuscht, auf diesem Asteroiden so gar nichts von ihnen zu entdecken.
      <TaValsh> Wow das ist..eine... Menge. *durchaus beeindruckt ist* mein Feld ist etwas allgemeiner *denkt: da es sowas bei uns nicht mehr gibt* , aber man könnte sagen, ich habe mich auf...Archäologie spezialisiert und daher in solchen Dingen Erfahrung
      <T`Mari> Sind Sie bei Ausgrabungen dabei? Schon eine geleitet?
      T`Mari hat noch nichts von ihrer Teilnahme im Diplomatischen Korps erwähnt..
      <TaValsh> das..ist zwar schon eine Ewigkeit her aber ..ja habe ich schon gemacht. [hatte witzigerweise was mit Kristallen zu tun und erhält nächste Mission eine Fortsetzung ;)]
      <T`Mari> Vermissen Sie es nicht, in dem Bereich zu arbeiten?
      <TaValsh> *hebt eine Braue* Woher wissen Sie, dass ich nicht mehr dort arbeite?
      <TaValsh> Aber ja.. ja das tue ich sogar ziemlich oft
      <T`Mari> Es ist logisch, daß Sie als Offizier, wie Sie es vorhin sagten, nicht mehr an Ausgrabungen teilnehmen. Und es ist schon eine Ewigkeit her, sagten Sie. Von daher..
      <T`Mari> Vielleicht sollten Sie in Erwägung ziehen, wieder in Ihrem angestammten Beruf als Archäologin zu arbeiten.
      T`Mari war zwar als Diplomatin unterwegs, aber sie zog die wissenschaftliche Arbeit dem Reden vor.
      <TaValsh> nunja dafür mache ich das, was ich gerade tue, aber auch recht gern...
      <TaValsh> und was ist mit ihnen?
      <T`Mari> Ich kann hier meinen Forschungen nachgehen, auch wenn ich nicht mehr an der Universität mehr bin. Ich bin gerne vor Ort. Das ist deutlich interessanter als die desinteressierten Studenten anzuleiten. Für die meisten sind die Kurse eine Pflichtveranstaltung, keine Leidenschaft.
      <TaValsh> ja..ja ich verstehe was Sie meinen *seufzt leicht*
      <TaValsh> *schaut wieder das Bild an* Erzählen Sie mir von sich
      <T`Mari> Ich dachte, das habe ich schon. Von Ihnen weiß ich so gut wie nichts.
      <TaValsh> ich meinte eher... wie alt Sie sind, wie Sie aufgewachsen sind ..sowas
      <TaValsh> oder erzählen sie von ihren Kollegen
      TaValsh geht absichtlich nicht auf ihre Nachfrage ein
      <T`Mari> Ich wurde 2104 auf Vulkan geboren und habe, wie alle, eine DNA-Probe abgeben müssen. Ich habe einen Bruder, Svjar, der auf unserem Land arbeitet. Meine Eltern sind tot. Ich habe studiert, meinen Abschluss gemacht, ein wenig Selbstverteidigung erlernt.. an der Universität gearbeitet und eine Professorenstelle erhalten.
      <T`Mari> Wie kamen Sie zu den Menschen?
      <TaValsh> DNA Probe? Wieso das? äh ich meine.. interessant...
      <TaValsh> Und wie ich zu den Menschen kam..tja das..das ist recht witzig... eigentlich gesehen
      T`Mari 's Augen werden etwas eng, dann hebt sie die Augenbraue an
      <T`Mari> Dann können Sie mir von der Begegnung doch erzählen, oder?
      <TaValsh> nun...das kann ich in der Tat.
      <TaValsh> wobei es eigentlich..keine "Begegnung" war
      TaValsh muss aufpassen nicht zuviel preiszugeben
      <TaValsh> Genauer gesagt hatte ich es satt, immer in eine Schublade gesteckt zu werden und so...
      <T`Mari> Schublade? In welche wurden Sie denn gesteckt?
      <TaValsh> Die der unnahbaren Vulkanierin ohne Emotionen...
      <T`Mari> Wir haben Emotionen, wir kontrollieren sie nur genau. Ich denke, wenn wir Vulkanier zu sehr den Emotionen freien Lauf lassen, können wir andere verletzen. Und das will ich nicht.
      <TaValsh> Ja..das stimmt. Bis zu einem gewissen Grad.
      <TaValsh> Aber andere verstehen das nicht immer gleich
      <T`Mari> Wenn es wichtig für sie ist, werden sie sich die Zeit nehmen, uns kennen zu lernen. So denke ich darüber.
      <TaValsh> ein ... interessanter Gesichtspunkt...ja
      <TaValsh> Aber damals war ich noch nicht so weit. Geschweige denn, dass ich Freunde gehabt hätte
      <T`Mari> Sind Sie deswegen zu den Menschen gegangen? Wegen Freundschaft?
      T`Mari findet das Konzept ungewohnt
      <TaValsh> nein..jedenfalls nicht am Anfang. Da war es eher... Rebellion
      <T`Mari> In welchem Alter waren Sie bei Ihrer Rebellion?
      <TaValsh> nun wenn ich weit zurückgehe...ich würde sagen, es begann so mit 14 Jahren
      <T`Mari> Ich schätze Sie in meinem Alter. Müßte ich nicht davon gehört haben, wenn jemand aus meiner Altersgruppe Vulkan verläßt und sich den Menschen anschließt?
      <TaValsh> hm *vorsichtig* nunja, in meinem Fall nicht unbedingt....
      <T`Mari> Das habe ich gemerkt. Sie scheinen nicht zu existieren.
      <TaValsh> ja nun..das hat gewisse Gründe...
      <T`Mari> ich merke, Sie werden mir nicht entgegen kommen. Sie erwarten Informationen von mir und geben selbst kaum etwas von sich preis.
      T`Mari ist die Enttäuschung anzuhören, wer das Gehör dafür hat.
      <TaValsh> Wie gesagt..ich wünschte... nun es liegt nicht an mir. Sie werden ja sicher... schon selbst an gewisse Dinge gedacht haben die ich nicht sagen darf
      TaValsh seufzt, würde ja gerne aber nein..nicht jetzt
      <T`Mari> Sie sollten inzwischen mitbekommen haben, daß ich meine Vermutungen durch eigene Worte bestätigt haben will. Wenn Sie mir das nicht geben können..
      <T`Mari> Gerade als Wissenschaftlerin sollten Sie diese Einstellung kennen.
      <TaValsh> Ja das verstehe ich durchaus. Aber wenn Ihre .. nun sagen wir, Vorgesetzten da etwas dagegen haben, was würden Sie denn dann tun?
      <T`Mari> Sie wissen, daß es im Moment noch ungewöhnlich ist, wenn Vulkanier mit Menschen unterwegs sind. Und dennoch deuten Sie nur eine witzige Begegnung an, nicht, was geschehen ist. Ja, ich weiß, was Geheimhaltung bedeutet. Als Diplomatin habe ich das schon hinter mir und es gefiel mir nicht.
      <T`Mari> So Vertrauen aufzubauen ist schwer. Die Zeit auf Vulkan sollte aber frei von Geheimhaltung sein oder sind Sie ein genetisches Projekt und geklont?
      <TaValsh> ja und mir gefällt es auch nicht, aber ich kann im Moment nichts daran ändern. Und die Ungewöhnlichkeit hat etwas mit der Geheimhaltung zu tun.
      <TaValsh> Nein ich bin nicht geklont... auch wenn ich rote Haare habe
      <TaValsh> Und Diplomatin sagen Sie? diesen Teil kenne ich noch gar nicht
      T`Mari muß fast sichtbar schmunzeln.
      <T`Mari> Ja, die roten Haare sind auffällig. Auf der Erde habe ich einige Menschen mit roten Haaren gesehen. Es weckt die Idee, daß Sie mit den Menschen mehr als nur die Emotionen teilen.
      <TaValsh> Was meinen sie?
      <T`Mari> Wie sonst soll die rote Haarfarbe in die vulkanischen Gene gelangt sein?
      <TaValsh> Nein, ich bin kein Mischling, falls Sie das meinen. Es war wohl einer dieser seltenen Zufälle. Wie bei einem Albino
      T`Mari hebt die Augenbrauen an.
      <T`Mari> Nun gut, dann wird das wohl stimmen.
      T`Mari wird sich die Genetik zu den Haarfarben der Vulkanier genauer ansehen.. schon aus purer Neugierde
      <TaValsh> Ich denke wir haben schon festgehalten, dass ich zwar nicht alles sage, aber mir grundsätzlich zu trauen ist...
      <T`Mari> Mir trauen Sie nicht, obwohl ich die entsprechende Freigabe als Diplomatin habe. Ich gehe davon aus, daß Sie bereits wissen, was alles in den Akten zu mir steht.
      <TaValsh> ich.. nein.. ich habe nicht über Sie nachgeforscht..
      T`Mari ist erneut überrascht.
      <TaValsh> enttäuscht?
      TaValsh aufgrund ihres Schweigens
      <T`Mari> Ihren Andeutungen nach war die Wahrscheinlichkeit hoch, daß Sie zu allen Akten Zugang haben.
      <TaValsh> ja...das... das habe ich ja auch...aber
      T`Mari wartet ab, was TaValsh noch sagen würde
      TaValsh kann ja schlecht von Zeitreisen anfangen
      <TaValsh> mhm..es..es gab da ein paar Vorfälle *sich was aus den Fingern saugt*
      <TaValsh> und ich wollte meine Privilegien nicht schon wieder missbrauchen, um an diese Infos zu kommen
      <T`Mari> Interessant. Das verleitet zu der Annahme, daß selbst jetzt noch Ihre rebellische Phase anhält.
      T`Mari war neugierig, ob TaValsh ihr da zustimmen würde
      TaValsh hat nun ein deutliches Schmunzeln bzw. Amüsiert-sein in der stimme
      <TaValsh> ja... ja, ich schätze, so ein wenig tut es das
      T`Mari legt ihre Hand fest auf die Tischplatte, wie um sich zu erden. Sie griff zum Tricorder, der kurz piepte und ließ nach Strahlung scannen.
      <T`Mari> Ihre Vorgesetzten müssen sehr ... geduldig sein, wenn sie das tolerieren.
      <TaValsh> *lacht leise auf* Wer sagt, dass Sie das tun?
      T`Mari sieht vom Tricorder auf, der nichts anzeigt, obwohl sie sicher war, daß da was sein mußte. Schließlich spürte sie da was. Das leise Lachen wurde übertragen und ihr gefiel der Klang.
      <T`Mari> Nun, wären sie es nicht, wären Sie Ihren Job ja schon längst los. Abgesehen davon, die Gruppendynamik auf dem Handelsschiff läßt darauf schließen, dass Sie die Gruppe angeführt haben.
      <TaValsh> ich.. *zögernd* ja... ich bin der Captain
      <TaValsh> und vielleicht ist meine Arbeit ertragreich genug, dass meine Vorgesetzten ein paar .. Unannehmlichkeiten im Gegenzug in Kauf nehmen
      T`Mari empfand dies als Erfolg und nickte kurz, auch wenn TaValsh sie nicht sah.
      <T`Mari> Aus der Zusammensetzung Ihrer Gruppe schließe ich auch, daß Sie mehr gesehen haben als die bisherigen vulkanischen Captains. Andere Völker, die noch nicht mal allen Diplomaten bekannt gemacht worden sind.
      <TaValsh> Ja..ja das habe ich *Seufzt* aber ich fürchte, auch das unterliegt der Geheimhaltung. Es tut mir leid.
      <T`Mari> Bekommen Sie nun erneut Schwierigkeiten, weil ich aus den Tatsachen geschlussfolgert habe?
      <TaValsh> Nun ja, sofern Sie es nicht gleich überall rumerzählen oder es in irgendeinem Log auftaucht..
      <T`Mari> Sie haben Zugang zu meinen privaten Logdateien?
      <TaValsh> ich..ich.. *schaut auf das Buch*
      <TaValsh> sagen wir es so... ich könnte..wenn ich wollte. Aber ich würde nie ohne Ihre Erlaubnis...
      TaValsh findet, dass das der Wahrheit ganz gut nahe kommt
      <T`Mari> Also auf digitale Dateien haben Sie und ihre Vorgesetzten Zugang.. um Ihnen also Ärger zu ersparen, darf nichts in den digitalen Aufzeichnungen zu finden sein, richtig?
      <TaValsh> so ist es
      TaValsh schaut wieder zum Buch
      <TaValsh> vielleicht sollten sie schriftliche Aufzeichnungen erwägen
      <T`Mari> Dann werde ich nichts davon digital speichern. Aber Sie verstehen, daß ich für mich Aufzeichnungen mache.
      T`Mari nickt, für TaValsh unsichtbar, zustimmend
      <TaValsh> ja tun Sie das
      TaValsh schaut auf das Bild und fasst sich an die Blume im Haar, ebenso unsichtbar für T'Mari
      <TaValsh> wissen Sie, es ist faszinierend
      <T`Mari> Faszinierend?
      <TaValsh> eigentlich sind Sie mir nicht am prägnantesten von der Pioneer-Crew in Erinnerung geblieben
      <TaValsh> sicher...Sie und Ihren hübschen Sturkopf nahm ich auch zur Kenntnis, aber bis vor kurzem *schaut auf das Buch* hatte ich eher an diese andere ihrer Crew gedacht
      <T`Mari> Dann wollen Sie lieber mit Oanez Kerfadec reden? Ich bin sicher, sie kann das für sich behalten.
      <TaValsh> kehr-ver-deck...ja, faszinierend.
      <TaValsh> Und nein. ich rede gern... ich rede mit ihnen
      TaValsh war kurz davor ihr das Du anzubieten, aber vielleicht würde sie das zu sehr überfallen
      T`Mari hört zwar alles, aber es sticht kurz, daß sie nicht am Prägnantesten gewesen war. Ihre Stimme ist etwas .. emotionsloser als bisher.
      <T`Mari> Es wäre kein Problem. Ich bin sicher, sie wäre daran interessiert.
      TaValsh hört die Kühle in der Stimme
      <TaValsh> Nein *schnell*
      T`Mari sieht vom Kristall weg auf den Tricorder und startet erneut einen Scan.
      <TaValsh> ich meine...vielleicht irgendwann mal aber.... vielleicht...
      <TaValsh> sollte das erstmal unser Geheimnis bleiben
      <TaValsh> exclusiv zwischen uns
      T`Mari richtet den Tricorder auf sich und startet einen Scan.. das Piepsen ist erneut zu hören.
      <TaValsh> was..machen sie da?
      <T`Mari> Gut, dann nur zwischen uns.
      <T`Mari> Ich scanne mich.
      <TaValsh> Warum? Sie sind im Vollbesitz Ihrer Geisteskraft..ich rede wirklich durch den Kristall zu Ihnen
      <TaValsh> und naja ich würde mich freuen, wenn wir das... *schaut auf das Bild* in nächster Zeit öfter tun würden...
      <T`Mari> Woher wollen Sie wissen, ob ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin? Ich habe mich der mentalen Schulung unterzogen und die Kontrolle, die ich bislang über mich habe, scheint nach zu lassen. Das werde ich nicht dulden.
      <TaValsh> Das ist so eine Ahnung. Und wie kommen Sie darauf, dass es nachlässt?
      T`Mari ist versucht, den Tricorder in die Ecke zu werfen, legt ihn dann aber auf den Tisch.
      <T`Mari> Es ist mir wichtig, meine Emotionen zu kontrollieren. Entweder hat das Enozkert mich beeinflusst.. oder Sie.. oder irgendetwas auf dem Handelsschiff.
      <TaValsh> *lacht wieder leise und hell*
      <TaValsh> Hören Sie, ich bin sicher, es ist alles in Ordnung. Leider rufen mich jetzt meine Pflichten, aber wir können ja in 24 H oder so nochmal miteinander sprechen... dann werden Sie sehen, dass ich real bin und immer noch hier....
      <TaValsh> sofern der Kristall nicht zerstört wird, heißt das
      <T`Mari> Ich weiß, dass Sie real sind. Das ist nicht das Problem. Aber ich finde zuwenig Antworten. Das.. stört meine Kontrolle. Etwas Meditation und Schlaf werden mir gut tun. Von daher, ja, 24h geht in Ordnung.
      <TaValsh> Abgemacht.
      <T`Mari> Ich werde diesen Kristall nicht zerstören.
      <TaValsh> Gut
      <TaValsh> aber wissen Sie was?
      T`Mari holt mehrmals tief Luft und sieht wieder zum Kristall
      <T`Mari> Was denn?
      <TaValsh> Irgendwie gefällt es mir, dass ich so in Ihrem Kopf herumspuke, dass Sie schon an sich zweifeln!
      TaValsh klappt schnell die Pyramide zu und unterbricht die Kommunikation, ohne Ihr ne Antwortchance zu geben
      TaValsh weiss, dass das fies ist, aber die Verlockung war zu groß und der Sturkopf soll was zum Nachdenken haben...
      T`Mari 's Augen verengen sich
      <T`Mari> Das werden wir ja sehen.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, und wohl auch irgendwo anders

      TV sah zu Tan, als sie fertig war. Das Ende hatte sie sich nicht verkneifen können und T'Mari etwas provoziert.
      "Das war... faszinierend, wie es so schön heisst. Mir gingen einige Gedanken durch den Kopf während wir geredet haben. Was wenn der Kristall eigentlich keine Kommunikation ist, sondern nur ihre Worte gespeichert hat und sie mit Leerpausen gefüllt hat, an deren Stelle meine Worte getreten sind? Oh und natürlich darf sie nichts von der Zukunft wissen. Ok, irgendwannwird sie das schon, da sie uns das Ding ja schickt aber im Moment nicht.
      Eigentlich erzeugen wir damit ja unser eigenes Paradoxon - denn ohne das Gespräch wäre das Teil nie zu uns gelangt....

      Zeitreisen und Zeittheorien - ja das macht echt Kopfschmerzen. KeinWunder dass das mit meiner Doktorarbeit darüber nicht so geklappt hat."
    • T'Mari
      Pioneer | Labor

      T'Mari wartete noch einen Moment, aber von TaValsh kam nichts mehr und der Kristall leuchtete nicht mehr wie bei dem Kontakt. Sie warf nochmal einen Blick auf den Tricorder und sah ein paar Werte von Hormonen erhöht, aber nichts, was bedenklich war. Sie löschte die Werte, damit sie niemand fand. Ihr Blick ging zurück zu dem Kristall vor ihr.

      Nach einem Moment nahm sie eine kleine ausgepolsterte Kiste, zog die Handschuhe über und legte ihn hinein. Mit einem Schnappen verschloss sie die Kiste und sah zu dem Asteroid, den sie noch da hatte. Sie ließ sich mit einem Roboterarm helfen und setzte ihn hinter Glas. Sie hoffte, daß so niemand auf die Idee kam, irgendetwas davon anzufassen.

      Quartier

      T'Mari betrat ihr Quartier. Ihre Schicht war beendet und sie hatte zu Abend gegessen. Sie holte sich eine große Tasse Gewürztee und setzte sich auf das Bett, die Kiste vor ihr.

      Den ganzen Tag hatte sie überlegt, wie es weiter gehen sollte, was sie mit dem Asteroiden bzw. den grünen Kristallen machen sollte. Letzten Endes hatte sie die anderen drei grünen Kristalle herausgebrochen und in einem großen Probenbehälter gelegt. Dieser lag nun in der Kiste im Frachtraum, in der sie ihre Funde und Proben während dieser Reise verwahrte.

      Der Tee war noch zu heiß und sie stellte die Tasse auf das Brett neben sich. Sie legte ihre Hände auf die Verschlüsse und ließ sie aufschnappen. Vor ihr der Kristall, ohne eigene Leuchtkraft. 'Nicht nochmal anfassen.. oder so ähnlich.' Sie erinnerte sich an die Reaktion von TaValsh und ihre Neugierde, was sie gesehen hatte. 'Zuwenig Antworten auf zuviele Fragen.' dachte sie, griff nach ihrer Tasse und lehnte sich zurück. 'Ob sie sich tatsächlich wieder melden wird?' fragte sie sich.

      "Wir werden ja sehen."
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • TaValsh
      Irgendwo in der Zukunft, und wohl auch irgendwo anders


      "Tja die Behörde für temporale Ermittlungen hat vielleicht schon die Finger gespitzt."
      Dann hob sie eine Braue.
      "Mhm... ich bin gerade nicht mehr so sicher, ob ich wirklich wissen will, was sich da in Zukunft alles entwickelt. Vielleicht sind das Sachen,die mir nicht gefallen, unabhängig von dem Drumherum."
      Sie seufzte.
      "Aber irgendwie schätze ich können wir wohl eh nichts dagegen machen hm?
      Da bleibt im Moment erstmal nur die nächsten 24 H abwarten. Oder eben das Buch lesen."
      Aber an dieser Stelle ließ sie sich lieber von Tan auf andere Gedanken bringen.

      Am nächsten Tag
      Die Nacht mit ihrem Mann zu verbringen, hatte TV wirklich auf andereGedanken gebracht. Und auch am Tag gab es genug auf der Lev zu tun, auch ohne die Kinder ständig um sich zu haben, um nicht zu sehr über die
      T'Mari-Verwicklungen nachzudenken.
      Erst als das Gespräch näher rückte, kam sie nicht umhin, die Gedanken wieder um das Foto und die kommenden Entwicklungen kreisen zu lassen.


      Zur vereinbarten Zeit öffnete sie den Kristallbehälter und er begann auch gleich grün zu leuchten.
      "Sind Sie da?" fragte sie in den Raum bzw. den Kristall hinein.
    • Nach der Mission vom 09.10.2019 - "Sluggo"
      Die Pioneer befand sich auf dem Rückweg zur Erde, als festgestellt wurde, dass in einem Sternensystem, welches das Schiff durchquerte, die atmosphärische Zusammensetzung eines Klasse-H-Planeten nicht mehr mit den Daten übereinstimmt, welche das letzte Sternenflottenschiff erfasst hatte, das den Planeten besuchte: die Enterprise NX-01.Wie sich herausstellte, hatte die Enterprise am 6. Mai 2151 eine schneckenähnliche Lebensform namens Sluggo, die ursprünglich von einem anderen Planeten stammte, auf diesem Planeten ausgesetzt.

      In der Folge beeinflussten Sluggo und seine sich vermutlich asexuell vermehrenden Nachkommen das Ökosystem des Planeten indem sie beim Atmen Ammoniak ausatmeten, wie ein Außenteam ermittelte. Captain Takahashi entschied, dass ein Luftfilter konstruiert werden soll, um eine Übergangslösung zu haben, bis das Sternenflottenhauptquartier über eine dauerhafte Lösung entscheidet. Sie will außerdem anregen, eine Sternenflottenvorschrift zu erlassen, die das Umsiedeln von Organismen in andere Ökosysteme verbietet. Irgendeine Direktive wird den Bürokraten da schon einfallen...
    • [da scheinbar niemand an dieser Stelle weiterspielen will]

      einige Tage später ... im Juli 2155

      Die Pioneer erreichte das Sol-System. Während das Schiff in der Werft andockte, packte jeder, der konnte, schon seine Tasche um sich für den Landeurlaub bereit zu machen. Shuttlepods würden die Crew dann von der kleinen Werftanlage zur Oberfläche bringen. Wie lange die Reparatur des Schiffs dauern würde, ließ sich ohne genauere Untersuchungen noch nicht abschätzen.

      Unweit von der Werft konnten Crewmitglieder mit Adleraugen eine weitere Werft sehen -- den Warp-5-Komplex, in dem derzeit die Challenger NX-03 gebaut wurde.
    • [zuviel um die Ohren]

      Oanez Kerfadeck
      Krankenstation

      Das wievielte Mal es war, dass sie die Krankenstation durchschritt wußte Oanez nicht. Sie suchte nach dem, was sie vergessen würde. Egal, wie oft sie die Station kontrollierte, alles war perfekt. Ihre Berichte waren alle geschrieben. Keine Ahnung warum sie so nervös war, aber sie konnte nicht anders.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Ayumi Takahashi
      Pioneer | A-Deck

      Ayumi schaue noch einmal kurz aus dem Fenster ihres Bereitschaftsraums. So wie das Sonnenlicht fiel, konnte sie die Umrisse der Pioneer an der Metallstruktur der Werft, die die Pioneer umgab, erkennen.

      Zwei Jahre lang kommandierte sie dieses Schiff nun schon. Und im Wesentlichen war sie mit dem zufrieden, was sie bisher gemeinsam mit ihrer Crew erreicht hatte. Nur eine Abteilung bereitete ihr Sorgen: die Technik-Abteilung. Dabei ging es ihr weniger darum, dass einige der Ingenieure - allen voran der frühere Chefingenieur Moore - menschlich eher schwierig waren, sondern vor allem darum, dass das Schiff keinen beständigen Chefingenieur hat, da nun auch Eumgyeong das Schiff verlassen hatte.

      Als sie die Brücke betrat, war sie umgeben von einer ganzen Reihe an Ingenieuren, die an diversen Konsolen arbeiteten. Anhand des Aufnähers an ihrem linken Arm war aber schnell zu erkennen, dass sie nicht zur Crew der Pioneer sondern zur Werft gehörten. Ayumi fragte sich, ob sie einen von ihnen als Chefingenieur an Bord holen sollte.

      "Denk ja nicht daran" sagte auf einmal eine Stimme hinter ihr. Sie drehte sich um und sah Jeremy Todd, einer ihrer Kollegen im UESPA-Konstruktionsbüro. "Wenn ihr Captains alle guten Ingenieure entführt, haben wir keine mehr, um neue Schiffe zu bauen." sagte er grinsend.

      Die beiden lachten, und dann entgegnete die Japanerin: "jaja, ich weiß. Nur gucken, nicht abwerben."

      Sie gingen in den hinteren Bereich der Brücke an den Konferenztisch. "Also, wie steht es um mein Schiff." fragte Ayumi.

      Jeremy antworte "Die gute Nachricht ist, dass die Schäden an der Hülle relativ marginal sind. Die sollten wir in wenigen Tagen ausgebeult haben. Aber die Beschädigung des Hauptcomputers hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die mehrere Schiffssysteme beeinträchtigt hat. Es wird eine Weile dauern, bis wir überhaupt alle Schäden erfasst, geschweige denn beseitigt haben."

      "Wie lange wird das dauern?" fragte Ayumi.

      "Schwer zu sagen." antwortete Jeremy. "Ihr seid auf der Prioritätenliste gerade auch nicht ganz oben."

      "Lass mich raten: die NX-03? Oder nimmt Projekt Daedalus jetzt doch endlich Fahrt auf?" entgegnete Ayumi.

      "Ersteres. Das zweite dürfte ich dir offiziell sowieso nicht sagen." scherzte Jeremy. "Ich sehe zu, was sich machen lässt."

      "Danke. In der Zwischenzeit schaue ich mich nach einem neuen Chefingenieur um. Vielleicht gibt es noch irgendwo einen, der nicht erst auf der Akademie zum ersten Mal einen Hyperspanner in die Hand genommen hat. Dann können wir vielleicht in Zukunft auch einige dieser Reparaturen selbst vornehmen."

      "Hm. Viel Erfolg dabei."
    • Pioneer | Werft bei der Erde, Sol-System
      T'Mari
      Quartier

      Nachdem sie die Reste des Asteroiden an die Wissenschaftler der Erde übergeben hatte und die restlichen Berichte vervollständigt hatte, stand sie nun in ihrem Quartier und packte eine Tasche. Wie alle der Crew hatte sie das Schiff zu verlassen. Ihr Blick fiel auf den Kristall in dem kleinen Koffer. Inzwischen hatte sie ihn mit Schaumstoff ausgepolstert und einen Spiegel dazu gelegt, so daß die Kommunikation mit Bild ablaufen konnte, wenn sie es denn wollte. Sie war sich nicht sicher, ob sie das immer würde haben wollen.

      Ihre Hand berührte den Koffer, der mit einem Zahlenschloss gesichert war. Sie wollte verhindern, daß jemand den Kristall aus Versehen berührte. TaValsh hatte sie davor gewarnt. Wenigstens waren sie beim letzten Gespräch etwas vorangekommen und hatten nun die Möglichkeit, sich zu sehen.

      'Wir sind uns auch einig, daß wir in einigen Punkten uneinig sind.' dachte T'Mari als sie sich an das Gespräch erinnerte. Erst hatten sie sich über den Tag unterhalten und TaValsh hatte ein wenig Interesse an Sluggo gezeigt, aber es schien sie nicht zu fesseln. Darüber war sie etwas enttäuscht, aber fragte nach, was diese bei einem langweiligen Tag machte. So hatte sie herausgefunden, daß sie mit Sais kämpfte und darin Meisterin war. Nach einer Recherche nach dem Gespräch hatte sie herausgefunden, daß dies Waffen der Menschen waren, aber selbst bei denen nicht die populärsten waren. Weiter verbreitet war das Fechten mit Degen oder Florett mit eigenen Meisterschaften. Den Vorschlag von ihr, daß sie sich TaValsh in einem Kampf stellen würde, hatte diese mit Interesse angenommen.

      Es hatte sie ebenfalls überrascht, daß TaValsh entgegen dem Usus der Vulkanier ihre Kinder mit vier und sieben Jahren nur in der schulischen Ausbildung hatte, aber noch nicht im körperlichen Training. Von da aus waren sie auf die Lehren Suraks und Logik gekommen und es wurde sehr deutlich, daß sie hier unterschiedlicher Meinung waren. Die Ablenkung mit der Frage nach den Menschen war nicht zu übersehen gewesen, aber sie hatte inzwischen die Erfahrung gemacht, daß, wenn TaValsh nicht reden wollte, sie abblockte. So hatte sie auch nicht mitgeteilt, auf welche andere Weise als durch die Logik von Surak sie ihre Gefühle kontrollierte. 'Das wäre nun wirklich mal interessant gewesen.' dachte sie und packte den Koffer in die Tasche hinein.

      T'Mari hatte sie ziemlich direkt gefragt gehabt, ob sie zu der Gruppe der Geächteten oder der Gruppe gehörte, die zu Suraks Zeiten den Planeten verlassen hatte, aber selbst da war sie ausgewichen. Sie hatte angeboten, ihr ihre Lieblingsstellen in der Wüste zu zeigen, erwartete aber von ihr, überzeugt zu werden, daß diese sie auch schätzen würde. Bislang hatte sie noch nicht den Eindruck, daß die Frau ein ernsthaftes Interesse an einer Freundschaft hatte. Dazu wich sie ihr zu oft aus.

      Letzten Ende hatten sie herausgefunden, daß sie sich im Spiegel sehen konnten, wenn sie diesen an den Kristall anlehnten. Deswegen hatte sie einen in den Transportkoffer des Kristalls gelegt. Am Abend würden sie vermutlich erneut eine Verbindung herstellen.

      Sie packte den Rest ein, nahm die Tasche und ließ sich mit einem der letzten Shuttlepods von dem Schiff bringen. Ihr Ziel war die Vulkanische Botschaft auf der Erde und einen Einkauf in San Francisco. Wenn sie schon ein nicht-digitales Logbuch führen wollte, dann mit Stil.
      Dateien
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • San Francisco, Erde, Sol-System
      T'Mari

      Ihre große Tasche hatte sie in der Botschaft in einem der Gästezimmer gelassen und war nun in San Francisco unterwegs, um nach einem schönen Notizbuch zu suchen. Bei ihrem letzten Aufenthalt hatte sie gesehen gehabt, daß in manchen Läden besonders schön gebundene Bücher zu finden waren. Damals hatte sie keinen Bedarf gehabt, aber inzwischen schon. Ihre Gedanken gingen kurz zu TaValsh und das Bild, das sie durch den Kristall von ihr gesehen hatte.

      Während sie durch die Straßen ging, analysierte T'Mari die Gefühle, die die Gedanken an TaValsh auslösten und sezierte sie. Auf diese Weise gewann sie etwas Abstand dazu und konnte die Gefühle in Schubladen stecken, in denen sie diesen keine weitere Nahrung gab. Sie hegte die Hoffnung, so ein wenig Ruhe zu finden.

      Endlich erreichte sie Chronicle Books, eines der ältesten Buchläden und Verlagshaus in San Francisco. Sie betrat den Verkaufsraum und sah sich um. Umgeben von vielen Büchern in Papierform, die in Regalen bis an die Decke reichten, ging sie durch die Gänge. Sie erinnerte sich, daß im hinteren Bereich die Notizbücher waren.

      Sie ging nacheinander die verschiedenen Bücher durch, wobei sie darauf achtete, daß das Papier unliniert war, eine geschickte Größe hatte, so daß sie es gut aufbewahren konnte, aber nicht auffiel und ein angenehmes Gefühl vermittelte, wenn sie es in die Hand nahm. Sie achtete ebenso darauf, daß der Einband nicht aus Leder bestand, da sie nicht wollte, daß ein Tier dafür hatte sterben müssen.

      Letzten Endes entschied sie sich für ein Hardcover-Notizbuch von Paperblanks mit einem Motiv namens Astra. Der Einband war in einem tiefdunklen blaugrün und ließ in sternenklaren Nächten an die Weiten des Universums denken. Sie ging damit an die Kasse und bezahlte es. Jetzt konnte sie ihre Gedanken zu dem Kristall und zu den Gesprächen mit TaValsh Ausdruck verleihen. Sie würde auch ihre anderen Erkenntnisse zumindest darin notieren, auch wenn sie dazu auch offizielle digitale Berichte verfassen mußte.

      Paperblanks Bilder: Front liegend
      paperblanks.azureedge.net/prod…s/9781439734896_Front.jpg
      San Francisco, Botschaft von Vulkan

      T'Mari betrat das Zimmer und legte ihre Einkäufe ab. Rasch zog sie ihre Jacke aus und packte dann alles aus. Neben dem Notizbuch hatte sie sich auch einen Füllfederhalter mit Tinte besorgt, der durch die Zusammensetzung der Tinte eine lange Haltbarkeit versprach. Zusammen mit einem Tintenfass setzte sie sich damit an den Schreibtisch und zog die Tinte in den Füllfederhalter. Danach griff sie zu dem Notizbuch und öffnete es.

      Die erste Seite beschriftete T'Mari mit dem Namen des Ortes, den sie in ihrer Kindheit oft besucht hatte, aber nicht auf ihren Namen schließen ließ.

      [Blockierte Grafik: http://www.greyhound.deep-ice.com/tzn/titel.png]

      Die Schrift nahm viel Zeit in Anspruch und die weiteren Einträge würde sie in der Schnellschrift der Vulkanier, die an die Keilschrift der Menschen erinnerte, erstellen. Sie schlug die Seite um und verwendete die vulkanische Zeitrechnung, um den ersten Eintrag zu erstellen.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Somi Than
      Pioneer, Krankenstation

      Somi marschierte nachdem sie ihre Station abgeschaltet hatte zielgerichtet zur Krankenstation. Hier würde sie Oanez @Kerfadec antreffen, das wusste sie ganz genau. vermutlich würde sich die Ärztin wieder nicht von ihrer Krankenstation losreißen wollen. Als die Trill die Krankenstation erreichte fand Oanez wie erwartet vor: "Hallo meine Sternentänzerin! Ich habe gehört Luna wartet auf die schönste Frau der Erde, also lass sie nicht zu lange warten und uns dort hinfliegen.", sie grinste und näherte sich so nah, dass sie jeweils den Atem des anderen spüren konnten.
      Somi Than, Wissenschaftlerin auf der Pioneer
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