Pioneer Bordleben #2: The Shape of Things to Come

    • Bordleben

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    • Oanez Kerfadeck
      Krankenstation


      Sie spürte den Atem Somis, ihre Nähe. Da niemand außer ihnen im Raum war, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küßte die Trill erst so zart wie ein Flügelschalg eines Schmetterlings auf den Mund. "Mon Dieu... was 'st Du I'nen auf Luna erzä'öt?" Sie zwinkerte Somi zu und küsste sie dann leidenschaftlisch. "Bon, warum warten? Wir können gleisch los." Sie wandte sich noch einmal um, schaute durch die KS, seufzte dann. "Je suis prêt." Sie würde die Station vermissen, auch wenn sie sich auf ihre Heimat Erde freute.
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Oanez Kerfadec
      Krankenstation

      "Bon, dann wollen wir ..." Sie griff nach ihrer Kiepe mit ihren Habseeligkeiten, die sie schulterte. "... Luna wir kommen."

      (weiter Luna)
      Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.

      Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
    • Erde, Vulkanische Botschaft

      T'Mari schloss nach dem Gespräch mit TaValsh den Koffer mit dem Kristall und dem Spiegel wieder. Danach zog sie sich mit ihrer Decke wieder zurück an die Wand und starrte nachdenklich vor sich hin. Das Gespräch mit TaValsh hatte Erinnerungen wach gerufen, die sie nun beschäftigten.

      Ihren ersten Gefährten hatten ihre Eltern noch ausgesucht gehabt, ein für sein Alter recht verständiger junger Mann. Sie waren sich beide einig, daß sie nicht zusammen sein wollten. Der nächste Mann war deutlich größer und kräftiger als sie, aber auch diesen lehnte sie erfolgreich ab. Die weiteren drei Männer konnten sie ebenso wenig überzeugen.

      Sie stand auf und holte sich einen beruhigenden Tee. Dabei sah sie aus dem Fenster in die Dunkelheit von San Francisco. Lichter erhellten die Straßen und sie sah Menschen durch die Straßen gehen, in Gruppen oder als Paar. Sie lehnte sich an die Wand neben dem Fenster. "Ja, wir werden sehen. Vielleicht kommt der Zeitpunkt früher als gedacht." Die Werte waren noch nicht bedenklich, aber sie würde sie im Blick behalten müssen, vor allem, da sie vor TaValsh nichts davon gehört oder gelesen hatte, daß sich die Zeiten verschieben könnten.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Erde, Vulkanische Botschaft

      T'Mari betrat die Bibliothek der Botschaft mit einer Sammlung von sowohl digitalen Medien als auch Büchern, sowohl von den Menschen als auch von Vulkan. Sie ging zu der Seite der wissenschaftlichen Abhandlungen der Vulkanier, Medizinabteilung und rief die Physiologiebücher auf. Methodisch ging sie die medizinischen Beschreibungen durch, Standardwerte und Einflußfaktoren. Sie erfuhr zwar mehr Details, aber nichts, was ihre Fragen beantworten würde. Sie seufzte und wendete sich den älteren Schriften zu, digitalisiert aus einer Zeit als das Leben deutlich gewaltsamer war.

      Die Schriften waren abgescannt worden und worden so angezeigt als wären sie noch auf Papier. Die Suche war hier deutlich schwieriger und so vergingen einige Stunden. Inzwischen war sie in einer Zeit vor Suraks Lehren und las sich die Schriftrollen durch. Zum Teil widersprachen sie sich, teilweise gab es Übereinstimmungen. Sie lehnte sich zurück und dachte nach, was davon tatsächlich relevant sein konnte.
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
    • Erde, Vulkanische Botschaft

      T'Mari kehrte zurück, unzufrieden damit, daß sie so wenig dazu in der Bibliothek gefunden hatte. Natürlich könnte sie einen der Ärzte im diplomatischen Korps fragen, aber das Thema war etwas, das selbst unter Vulkaniern nur in der Familie besprochen wurde. Nach ihrer verlängerten Meditation war sie spät schlafen gegangen.

      Sie hatte letztendlich Schlaf gefunden, aber sie wachte früh auf. Wohlwissend, daß sie keinen weiteren Schlaf finden würde, ging sie in den Speisesaal, nahm sich Früchte von der Erde und eine große Tasse Früchtetee. Inzwischen hatte sie sich an den Roiboosh-Tee gewöhnt und setzte sich damit an einen der freien Tische mit Blick auf San Francisco. Kurz gingen ihre Gedanken zu TaValsh, was sie wohl zum Frühstück aß und erinnerte sich dann, daß diese ja nicht alleine an einem Tisch sitzen würde wie sie.

      Aus den Gedanken gerissen durch den Eintritt des vulkanischen Sicherheitsoffiziers, sah sie wieder hinaus. 'Vielleicht sollte ich ich Selaya zurück und mich dem Kolinahr unterwerfen.' überlegte sie, aber wußte, es würde ihre Emotionen nicht verschwinden lassen. Bei den Menschen hatte sie gesehen, was geschah, wenn sie ihren Gefühlen nicht Ausdruck verliehen und ließ sie erneut an die V'tosh ka'tur denken. Sie machte sich eine Notiz, sich die Berichte zu der Gruppe anzusehen, insbesondere, da sie sich erinnerte, daß T'Pol einer Gruppe begegnet war.

      "Darf ich mich zu Ihnen setzen?" fragte der Vulkanier neben ihr und sie sah auf. "Natürlich." Er setzte sich. Vom Alter her sah er wie ein 25-jähriger Mann mit gut proportionierten Muskeln aus, nicht zuviel, sondern natürlich gebildet aufgrund der täglichen körperlichen Anforderungen. "Danke. Ich bin Varadis, aus der Sicherheit. Ich habe Sie schon eine Weile nicht mehr gesehen. Sind Sie noch auf dem Schiff mit den Menschen, der Pioneer?" Ihre Bewegung mit der Mango stockte kurz, dann nickte sie zustimmend. "Ja, ich bin noch auf dem Schiff. Es ist meine Aufgabe, zwischen den Menschen und Vulkaniern zu vermitteln und das geht am Besten, wenn ich auf einem der Schiffe dabei bin, wenn sie auf die anderen Rassen treffen." Er nickte und begann mit seinem Frühstück, das aus Getreideflocken und Früchten bestand. "Ich begleite Diplomaten hier auf der Erde und mein Eindruck ist, wir sind ihnen immer noch so fremd, wie sie uns sind. Diese ganzen Emotionen sind sehr ablenkend und führen immer wieder zu Rückschlägen."

      T'Mari hob ihre Augenbrauen kurz an, ansonsten zeigte sie keine Reaktion. "Sie denken, es wäre leichter, mit den Menschen zu reden, wenn sie ihre Emotionen kontrollieren würden?" fragte sie nach und auf sein Nicken hin fuhr sie fort. "Auch andere Rassen haben Emotionen und werden von diesen geleitet. Das beste, was wir aus unserer Sicht machen können, ist, innerhalb derer Verhaltensregeln und Höflichkeit zu agieren. So werden sie noch am ehesten ihre Emotionen unbeachtet lassen und Vernunft ihre Handlung diktieren. Sobald ihnen ein Thema wichtig ist, wird es schwieriger, sei es auf der emotionalen Ebene mit Beziehungen untereinander oder wenn die Politik der verschiedenen Länder mit einspielen. Die Menschen sind bei weitem nicht eine einheitliche Gruppe, jedes ihrer Völker hat eine eigene Geschichte und unterschiedliche Verhaltensweisen. Daher ist es wichtig zu unterscheiden, mit Sie gerade sprechen."

      Nachdenklich aß Varadis und T'Mari trank von ihrem Tee als sie ihre Früchte gegessen hatte. "Vermutlich stimmt das." sagte er nach einer Weile, fast am Ende seines Frühstücks. "Ich kann im Nachhinein Ihre Beobachtung bestätigen. Ich kam nur bislang nicht auf die Idee, diesen Zusammenhang zu sehen, weil ich zu sehr von unserer Gesellschaft ausging." T'Mari nickte knapp und sah auf die Straßen von San Francisco. Die Sonne ging gerade auf und es stieg etwas Nebel auf. "Danke. Ich muss zu meinem Training." sagte Varadis und war dabei, aufzustehen, als T'Mari ihn ansah. "Darf ich Sie um etwas bitten?" Er nickte und wartete. "Ich habe auf Vulkan regelmäßig waffenlosen Kampf trainiert. Wären Sie bereit, mit mir zu trainieren?" fragte sie. "Selbstverständlich." kam die prompte Antwort. "Es ist immer eine Herausforderung, einen neuen Gegner zu haben." Er neigte leicht den Kopf. "In zehn Minuten im Trainingsraum?" "In zehn Minuten." bestätigte sie. Varadis machte sich schon auf den Weg, während sie ihre Tasse austrank und ebenfalls das Geschirr an die Seite stellte.

      Trainingsraum

      T'Mari betrat barfuß mit einer lockeren Hose und Übungsjacke den Trainingsraum. Varadis lief schon seine Runden und sie schloß sich ihm an. Die geringere Schwerkraft machte es deutlich leichter als auf Vulkan. Nach ein paar Runden blieben sie stehen und verneigten sich im Stehen voreinander.

      Um diese Uhrzeit, kurz nach Sonnenaufgang, waren sie noch alleine hier. Nach einer kurzen Abschätzung des Gegenübers, Varadis etwa 20 cm größer als sie und breiter gebaut, ging in einen Angriff über. Er wollte nach dem Rever ihrer Jacke greifen, sie fing die Hand ab und nutzte die Vorwärtsenergie, um sie in eine Kreisbewegung umzuleiten und ihn mit Beugung seines Handgelenks und einer Streckung ihrer Arme von sich zu werfen. Elegant rollte er sich ab und kam ein paar Meter entfernt wieder in den Stand. Varadis drehte sich wieder zu ihr, neigte leicht den Kopf und griff mit einem Schlag in Richtung ihres Kopfes an. Der Angriff war waffenlos, könnte aber genauso gut einen Stock oder ein Schwert sein, mit dem auf den Kopf gezielt wird. Mit beiden Handkanten an seinem Arm drehte sie sich vor ihm ein, leitete seine Energie weiter und er rollte sich wieder ab. Jemand, der nicht auf diese Abwehrtechnik gefasst ist, würde stolpern oder flach auf den Boden fallen, aber so sah das alles eher wie ein Tanz aus.

      Diesmal griff T'Mari ihn an, indem sie nach seinem Ärmel griff. Mit seiner Hand auf der ihren, drehte er sich, ging in die Knie und warf sie über sich. Sie rollte sich ab, stand und griff ihn erneut an. Sie kamen in einen Rhythmus des gegenseitigen Angreifens und Abwehrens, Abrollen und beendeten den Übungskampf mit Varadis am Boden und verdrehten Arm mit Nervengriff. Nachdem er angab, daß er wehrlos war, ließ sie ihn los und erhob sich. Er folgte ihr und sie verneigten sich voreinander.

      "Interesse an etwas Stock- oder Messerübungen?" fragte er und sie nickte zustimmend. Kurz zuckten seine Augenbrauen erfreut nach oben und er lief, um ein Messer aus dem Schrank zu nehmen. Ihr Herzschlag war durch das Training schneller geworden und ohne ein Zutun kam ihr das Bild von TaValsh mit zwei Sai in den Sinn. Kurz schloss sie die Augen, um sich zu konzentrieren, denn hier durfte sie sich, auch wenn es nur Übung war, nicht ablenken lassen. Varadis war bereit als sie die Augen wieder öffnete und sein gerader Stoß gegen ihren Bauch wehrte sie mit einer Drehung aus der seiner Stoßrichtung und leiten des Armes mit ihrer Handkante in eine Kreisbewegung ab, in die sie sich gegendrehte und so Varadis mit Schwung rückwärts auf den Boden schickte und ihm das Messer aus der Hand nahm, da er es nicht mehr halten konnte durch die Verdrehung des Handgelenks. Sie trat zurück und reichte ihm das Messer mit dem Griff zu ihm zurück.

      Nachdem sie es ihm erneut abgenommen hatte, griff sie ihn an und fand ebenso auf dem Boden wieder wie Varadis vorhin. Sie übten mehrmals und gingen dann zum Stock über, den sie erst ihm, dann er ihr aus den Händen nahm. Durch die Kreisbewegungen glich selbst das Training mit Waffen wie ein Tanz und endete damit, daß sie beide außer Atem waren, weil sie immer schneller aufeinander los gingen. Varadis hob die Hand als er den Stock in der Hand auf den Boden stellte. "Danke. Das Training war sehr befriedigend. Ihre Fähigkeiten haben sich nicht verschlechtert." "Danke, ich komme leider nicht dazu, soviel zu trainieren, wie ich es mir wünsche." T'Mari machte eine kurze Pause, dann nickte sie ihm zu. "Alltagssituationen?" war ihre kurze Frage und er nickte knapp. Beide wussten, um was es ging und die tänzerische Komponente würde nun wegfallen.

      Er ging auf sie zu, seine Körperhaltung aggressiv und er näherte sich ihr auf Armreichweite, hob seine Arme und führte einen direkten Boxschlag gegen ihren Kopf aus. Sie wich rechtzeitig auf die Seite aus, so dass sie neben ihm kam, drehte sich weiter und boxte den Ellenbogen in seine hintere Seite im Rumpf. Den Schlag führte sie nicht mit voller Kraft aus, aber als sie ihn traf, knickte er ein. Sie spielten verschiedene Varianten durch, kurze effektive Bewegungen, die die Energie des Angriffes aufnahmen, aber die Kreisbewegungen waren so klein, dass sie hart aussahen. Die Schnelligkeit war hier von Bedeutung und T'Mari konnte Varadis das ein oder andere Mal durchaus überraschen. Beim Angriff mit dem Schwert trat sie schnell an ihn heran, so daß das Schwert nutzlos war, nahm ihm mit Schlag in den Bauch die Luft und das Schwert mit einem Hebel aus der Hand.

      Die letzten Minuten sammelten sich Zuschauer im Trainingsraum und beobachteten das Training. Anerkennendes Gemurmel war zu hören und ihre letzte Technik bekam begeisterte Kommentare. Varadis versuchte, von hinten nach ihren beiden Händen zu greifen und wurde durch ihre Rückwärtsbewegung mit in die Knie gehen, überrascht. Seinem Schwung kam von ihren Armen weitere hinzu und er flog regelrecht über sie einige Meter weit bis er sich abrollte. Mit einer Verbeugung voreinander beendeten sie das Training. T'Mari nickte den Zuschauern zu und verließ schnell den Trainingsraum, um in ihr Zimmer zu gehen.

      [Linda Holiday 6th Dan
      Verteidigung gegen Messer
      Steven Seagal]
      <TaValsh> *murmelt* vulkanischer sturkopf
      AT2_SubCmdr_T`Mari[LWO] hat sich den Sturkopf hart erarbeitet
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