Sherman's Planet

    • 25. Jhd.

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    • Sherman's Planet

      Sherman's Planet ist ein Klasse M Planet. Erwähnt wurde der Planet in dem Zusammenhang, dass der Planet sowohl vom klingonischen Reich als auch der Föderation beansprucht wurde. Eine Art Wettbewerb sollte die Entscheidung bringen und so siedelten sowohl Föderierte als auch Klingonen auf dem Planeten.
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      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • Sherman's Planet – Anwesen des Hauses K‘Lupa

      Lexa lebte bereits seit vier Wochen auf Sherman's Planet. Es war ein etwas anderes Leben und langsam bemerkte sie deutlich, dass das Wissen, was sie in den letzten Jahren lernte nicht unbedingt etwas war, was ihr hier unbedingt helfen konnte. Sie hatte die letzten Wochen damit verbracht viel über die Haustraditionen, sowie die Geschichte vom Hause Koloth zu lesen. Anders wie beim letzten Mal hieß es nicht nur die Geschichte auswendig zu lernen, sondern diese auch zu verstehen.

      Sie näherte sich immer mehr den Waldrand und hielt noch immer das Padd in ihrer Hand, wo sich eine Nachricht von ihrer Mutter drauf befand. Sie hatte diese heute früh erhalten und hatte bisher noch nicht den Wunsch verspürt diese zu lesen. Ob sie sich davor drückte? Sie wusste es nicht so genau… Die Betazoidin atmete tief durch und versuchte die Natur zu genießen. Sie schloss für einen Moment die Augen, um die wilden Tiere wahrzunehmen die etwa derzeit noch fünfhundert Meter von ihr entfernt waren. Es ist seltsam, dass ich gerade hier meinen inneren Frieden zu gefunden hatte, dachte sie sich und öffnete wieder die Augen. Sie gab sich einen Ruck und aktivierte das Padd. Sie wollte die Nachricht nicht unbedingt im Haus lesen und da war der Wald eben die bessere Wahl gewesen.


      Liebe Lexa,

      ich hoffe diese Nachricht wirst du erhalten. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll… Das du dich gegen unsere Traditionen gestellt hast, war ja nicht neu für mich und ich hatte immer die Hoffnung gehabt, dass du nach der Sternenflotte wieder zu deinen Wurzeln zurückkehren würdest, da ich immer der Meinung war, dass du irgendwann verstehen würdest, was es bedeuten würde, die Erbfolgerin des vierten Hauses zu sein, doch scheinbar hatte ich mich geirrt.

      Das soll keinerlei ein Angriff sein, doch hoffe ich sehr, dass du deine neue Aufgabe so erfüllen wirst, wie du sie auch für die Sternenflotte erfüllt hattest. Ich weiß zwar nicht, was passierte, warum du so entschieden hast, doch solltest du wissen, dass die Nachfolge an Jaesa übergegangen ist.

      Dein Vater und ich hoffen noch immer, dass du dich irgendwann bei uns melden wirst und auch wenn du dein altes Leben aufgegeben hast, so hoffen wir, dass du uns nicht vergisst. Ich weiß, dass du dich nie wirklich an Traditionen gehalten hast, doch bedenke, dass es ohne Traditionen nicht geht, was auch bei den Klingonen hoch angesehen wird. Das weiß ich schon durch die damaligen Gespräche mit deine Frau.

      Ich hoffe darauf bald von dir zu hören.

      In Liebe
      Delana


      Lexa seufzte und musste sich zusammenreißen, das Padd nicht gegen den nächsten Baum zu werfen. „Du hast mich nie verstanden und das wird sich auch nie ändern“, sagte sie und warf dieses ein paar Meter von sich weg. Erneut schloss sie ihre Augen und versuchte sich wieder zu sammeln. Sie dachte einen Moment an ihren Sohn und öffnete wenige Minuten später wieder ihre Augen, um nach das andere Padd zu greifen. Sie aktivierte es und versuchte sich auf die Hausgeschichte zu Konzentrieren, immerhin hatte sie Zehn Jahre aufzuholen, was keine leichte Aufgabe war.
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    • Sherman's Planet – Anwesen des Hauses K‘Lupa

      Lexa hatte völlig die Zeit vergessen und so saß sie noch immer im Wald und studierte die Gründung des Hauses. Sie hatte inzwischen in Erfahrung bringen lassen, dass sich auch hier eine Menge verändert hatte, seitdem sie das letzte Mal im klingonischen Raum gewesen war. Die Erinnerungen kamen nur allmählich wieder hoch, als sie sich daran erinnerte, als sie in Gefangenschaft gewesen war und lieber den Tot gewählt hätte, ehe sie einen des Hauses verraten hätte, erst recht nicht ihre Frau. "Ich habe mich an den Schwur gehalten... all die Jahre", murmelte sie und erkannte dann eine Stimme, die ihr sehr bekannt vor kam.
      "Ich habe auch mit nichts anderes bei dir gerechnet", kam es, woraufhin Lexa aufsah und in das Gesicht ihrer Schwiegermutter sah. Erst beim näheren hinsehen konnte sie erkennen, dass sie neben ihr bat'leth auch das Padd in der Hand hatte, was die Betazoidin zuvor in ihrer Wut weggeworfen hatte. "Ich hatte dich gar nicht kommen sehen", stellte sie fest und erhob sich, um ihre Schwiegermutter zu begrüßen.

      "Das habe ich gemerkt. Ich dachte es wird Zeit, dass ich dir etwas Zeige. Wenn ich in Erinnerungen schwelge, hilft es mir immer, was wir alles aufbauten, ehe wir mit dem Training beginnen", war das nächste, was Lexa hörte, so das sie nach ihr bat'leth griff, welches sie damals von M'Ral und MosSoS geschenkt bekam. "Vielleicht ist das keine so schlechte Idee... Weißt du ich erinnere mich gerade, was wir alles zahlten, um das hier aufzubauen.... Ich weiß, ich sollte nicht in der Vergangenheit verweilen, aber all unsere gefallenen Freunde.... Sie fehlen mir so SoS", erwiderte sie und sah M'Ral an. Es wurde ihr immer deutlicher bewusst, was sie alle opferten und der Beigeschmack, den sie dabei schmeckte, schmeckte bitter.

      @K'Lupa
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      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • M'Ral setzte sich neben Lexa und reichte ihr das Padd, das sie aufgehoben hatte. "Natürlich fehlen sie Dir, aber sie leben in Dir und Deiner Erinnerung weiter. Wenn Du künstlerisch begabt bist, dann solltest ihnen zu Ehren ein Lied komponieren, sei es eine Oper oder einzelnes Lied. Dadurch werden sie unsterblich. Du weißt, dass Lieder unsere Art ist, sich an die Helden im Kampf zu erinnern."

      Ihr Blick ging über das Land, zu dem Wald und sie atmete die saubere Luft ein. "Es liegt an Dir als Lady, sich daran zu erinnern, aber Du darfst den Blick in die Zukunft nicht verlieren. Die Ausbildung und Weitergabe der Werte Eures Hauses ist Eure Aufgabe. So werdet Ihr ebenfalls weiterleben in den Herzen der nachkommenden Generation." Sie legte kurz die Hand auf Lexas Schulter. "Wenn Du mich suchst, Du findest mich in der Küche. Etwas zu essen wird Dir gut tun." Sie lächelte leicht und erhob sich.
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      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Sherman's Planet – Anwesen des Hauses K‘Lupa

      Lexa sah zu seiner Schwiegermutter und lächelte leicht. "Ich habe das doch nie gemacht, aber vielleicht mach ich das, wenn ich hiermit fertig bin", meinte sie und reichte es M'Ral. "Ich versuche mich gerade an klingonische Romantik in dem ich ein Gedicht für K'Lupa schreibe", meinte sie. "Du weißt ja, dass sie besser in Werfen ist, daher dachte ich, dass ich mich nun versuche ein Werk zu erstellen", meinte sie und erhob sich, da sie bei den Wort Küche wieder Lust bekam, ihre Schwiegermutter zu begleiten. Abgesehen davon konnte sie bei den Snacks von M'Ral selten widerstehen und so war es wohl auch an diesen Tag.

      "Ich werde gleich mitkommen", erwiderte sie und im Gegensatz zu ihrer eigenen Mutter, hatte sie bei M'Ral immer gerne geredet, sei es um die Traditionen, oder die Zukunft. All die Sachen, wo sie sich früher immer gewehrt hatte. "Ich weiß nicht ob K'Lupa es dir sagte, aber als ich damals in Gefangenschaft war und die Anhänger von Mo'taS versucht hatten mich zum reden zu bringen, lachte ich ihn ins Gesicht und sagte noch er solle zudrücken... Ich hätte nie meine Familie verraten", sagte sie und erinnerte sich komischerweise immer mehr an die Zeiten, wo sie das Herz eines Tigers hatte. Sie hatte scheinbar immer gekämpft und gerade hier in der Natur erkannte sie langsam, dass diese Seite noch immer in ihr schlimmerte, auch wenn sie lange diese Seite begraben hatte.

      Haus K‘Lupa - Küche

      Lexa lehnte sich gegen einer der Arbeitsflächen und sah erneut zu M'Ral. "Es ist wirklich schön endlich wieder zu Hause zu sein und wenn ich ehrlich bin, habe ich vieles vermisst, sogar deine perfekten Kochkünste", erwiderte sie lächelnd. Sie musste leicht schmunzeln, da sie vor einigen Tage erst von ihren Schwiegervater hörte, dass sie angeblich zu wenig auf den Rippen hätte. Sicher selbst für eine Betazoidin hatte sie für ihre Größe zuwenig Körpergewicht, was aber bei Lexa schon immer der Fall gewesen war.

      Sie Griff nach einigen Nüssen, ehe sie erneut das Wort ergriff. "Du kennst dich doch mit den Traditionen aus. Ist es tatsächlich wahr, dass ich tatsächlich die Erste Lady bin, die keine Klingonin ist? Ich frage nur, weil ich inzwischen auch die Geschichte vom Haus Koloth studierte und in dieser Geschichte kam es auch nie vor, obwohl es ja als modernes Haus galt und unser Haus durch das Haus Koloth entstand, SoS", erwiderte sie und schob sich eine Nuss in ihrem Mund, während sie M'Ral neugierig ansah.
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    • Küche

      M'Ral holte die Pasteten aus dem Ofen und stellte sie zum Abkühlen auf den Tresen. Dann nahm sie sich etwas zu trinken und setzte sich an den großen Tisch, an dem alle Platz fanden, wenn es Essen gab. "Ich kann nicht perfekt kochen, das wirst Du bald merken." Sie lächelte. "Und ja, Du bist die erste nicht-klingonische Lady eines Hauses, von der ich weiß. Wir Klingonen sind sehr traditionell, daher ist es schon revolutionär, dass im Haus Koloth auch Mitglieder sind, die nicht klingonisch sind. Wir sind immer noch wenige, die offen dafür sind, die Traditionen nicht nur wörtlich, sondern dem Sinn entsprechend auszulegen."

      Sie erhob sich und testete kurz die kleinen Pasteten, dann nahm sie zwei, die handgroß waren und aus der Hand gegessen werden konnten. Eine reichte sie an Lexa und setzte sich wieder, dann biss sie hinein. Der blättrige Teil fiel krümelig auf den Holztisch und sie hatte Mühe, zu verhindern, dass die Füllung auf den Tisch tropfte, schaffte es aber. "Sonst noch Fragen?" Ihr amüsierter Ton war freundlich, neugierig, gespannt darauf, was für Lexa sonst noch unbekannt oder seltsam war.
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    • Haus K‘Lupa - Küche

      Lexa schmunzelte und nahm eine Pastete entgegen. Sie hatte sich inzwischen an die Essgewohnheiten gewöhnt. Eine ihrer größten Stärken war es schon immer gewesen, dass sie sich sehr schnell anpassen konnte, was auch damals bei der ersten Fenrir nicht anders gewesen war. Sie hörte ihrer Schwiegermutter zu, während sie von ihrer Pastete kostete. Alles genoss sie hier, was wohl auch daran lag, dass sie über zehn Jahre auf klingonisches Essen verzichten musste.
      "Auch wenn du dich nicht für eine gute Köchin hältst, mag ich deine Pasteten... Okay vielleicht hab ich auch zu lange darauf verzichtet", erwiderte sie in ihrer Art, die M'Ral sicher noch von ihr kannte.Es war eine gewisse Direktheit in ihrer Stimme, was deutlich zeigte, dass Lexa mit einer Klingonin verheiratet war und einige Arten von ihrer Frau übernommen hatte.

      Die betazoidin lehnte sich leicht zurück und sah erneut ihre Schwiegermutter an. "Weißt du ich habe manchmal das Gefühl das ich besonders beobachtet werde und einige genau achten, ob ich stark genug sei... Ich weiß das ich mir das vielleicht nur einbilde, nur vielleicht kannst du es ja wenigstens verstehen, dass ich nicht nur dir und K'Lupa, sondern allen zeigen will, dass ich nicht so zerbrechlich bin, wie ich vielleicht aussehe, SoS", erwiderte sie und sah erneut ihre Schwiegermutter an. Sie vermutete bereits, dass sie sicher von ihrer Tochter schon wusste, dass Lexa schon immer den drang hatte sich beweisen zu müssen, was sie auch teilweise ausmachte.
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    • Küche

      M'Ral aß erst ihre Pastete auf, bevor sie wieder sprach. Sie klopfte die blättrigen Krümel von ihrem Oberteil, dann sah sie zu ihrer Schwiegertochter.

      "Ich denke, Du hast einfach zu lange Nahrung aus dem Replikator gegessen. Und wenn andere denken, Du wärst zerbrechlich... " Sie legte den Kopf schief und grinste, dann lachte sie kurz auf. "Du wärst eine Närrin, das nicht auszunutzen. Dir sollte klar sein, dass wir jeden Vorteil nutzen, wenn es um den Kampf geht oder die Liebe."

      Sie erhob sich mit einem weiteren Grinsen. "Und jetzt sei stark und mach Dich an Deine Hausaufgaben. Das heißt, Du wirst Dir ansehen, was die Knechte auf den Feldern gemacht haben und wenn sie nicht anständig gearbeitet haben, sollen sie es erneut machen. Sonst gibt es nichts zu essen!" Wer hier nichts zu essen bekommen würde, sagte sie nicht. Sie machte eine scheuchende Bewegung mit den Händen. "Husch, husch." Ihr gefiel das, sie hatte das in einem der terranischen Filme gesehen.
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    • Haus K‘Lupa - Küche

      Jetzt war es Lexa die kurz lachen musste und sie hatte das erste Mal das Gefühl, dass sie sich wirklich wohl fühlte. "So hab ich das noch nicht gesehen, aber ich denke du hast recht. Man sollte die Schwachpunkte ausnutzten", entkam es ihr und sprach dabei fast wie eine Klingonin.

      Sie nahm den letzten Bissen von ihrer Pastete und hörte nun die letzte Aussage ihrer SoS und wusste das sie recht hatte.Sie musste noch ihren Rundgang machen, ehe das nächste Training beginnen würde. Immerhin war sie etwas aus der Übung und wenn ihre Frau irgendwann bei einen Trainingskampf zuschauen würde, wollte sie vorbereitet sein.
      "ich denke du hast recht, immerhin hab ich nur noch eine Stunde, ehe ich mich wieder einen unserer Krieger widmen kann", meinte sie und erhob sich nun. Sie musste sich nun auf den Weg machen, wenn sie noch zu den Feldern wollte.

      Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      Lexa war inzwischen etwa dreißig Minuten hier gewesen und war über die Felder des Anwesen beeindruckt. Es erinnerte sie für einen Moment an ihr Familienanwesen woraufhin sie für einen Moment nicht bei der Sache war, während einer der Knechte ihr erzählte, wie viel sie inzwischen erwirtschaften.

      Sie blinzelte leicht, woraufhin der Knecht erneut das Wort ergriff. "Wir werden sicher noch mehr erwirtschaften in der nächste Saison", hörte sie, was sie langsam wieder ins hier und jetzt holte, ohne eine Spur vom Zeitgefühl zu haben. "Mit wie viel Gewinn können wir denn im vergleich zur letzten Saison reden?", wollte sie nun wissen und machte auch deutlich, dass sie ein Blick auf die Zahlen sehen wollte. Reden hin oder her, doch gerade wenn es um die Produktion des eigenen Blutweins ging, wollte sie schon mehr sehen, denn gerade im vergleich zu den letzten Jahren, konnte sie sich auch ein besseres Bild machen. Das sich jemand näherte bemerkte sie nicht, da die Lady des Hauses nun wieder ganz in ihr Gespräch vertieft gewesen war.
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      K'Lupa näherte sich von hinten und hörte, wie Lexa den Vorarbeiter befragte. Sie musste ihr Lachen zurück halten als sie sah wie der Mann ins Schwitzen kam. Er war nicht für die Zahlen zuständig, sondern sie und so lehnte sie sich an das Rankengerüst, an dem die Beeren für den Blutwein sich entlang hangelten und wartete darauf, dass der Mann entweder auf sie verwies oder Lexa merkte, dass sie hier wartete und ihn entließ. Dabei genoss sie die Wärme der Sonne von Sherman's Planeten.
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      Lexa sah ihn verwirrt an und hörte wie er herumdruckste. Sie runzelte leicht ihre Stirn und fragte sich, warum er keine deutliche Antwort mehr gab. Sie folgte seinen Blick und bemerkte jetzt erst, dass ihre Frau hinter ihr Stand. "Das sollten sie den Lord des Hauses fragen", entkam es ihm und sie konnte heraushören, dass er wohl sogar etwas erleichtert schien. Scheinbar hatte sie wohl wieder die Grenze zwischen ihren und K'Lupas aufgaben nicht gesehen, was nicht zum ersten Mal passierte.

      Sie pflückte sich eine der Beeren ab und schob sich eine in den Mund, ehe sie K'Lupa anlächelte. "Dann kannst du mir wohl die Frage beantworten", stellte sie leise fest und lächelte leicht und atmete tief durch. Sie genoss die Ländereien und sah aus ihrem Augenwinkeln das der Vorarbeiter sich wieder an seine Arbeit machte.
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      K'Lupa grinste leicht und blieb, wo sie war. "Er macht nur seine Arbeit. Und er macht sie gut. Abgesehen davon, machen wir einen guten Gewinn und ich werde ihn nicht auf Kosten des Bodens, der Pflanzen oder der Arbeiter weiter steigern. Mein Ziel ist es, einen guten bis sehr guten Butwein zu produzieren, der bei Kennern beliebt ist. Der Blutwein für Massen wird schon industriell produziert und hat etwa soviel Geschmack wie der Sangria bei den Menschen."

      "Was genau willst Du denn nun wissen?"
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      Lexa wurde nun bewusst, dass sie wohl etwas zu sehr den Mann gedrängt hatte. Es waren eben einige Punkte, wo sie noch ein gesundes Maß finden musste. Bei einigen zeigte sie zuviel härte und bei den anderen war sie wieder zu locker gewesen. "Daran hab ich auch nicht gezweifelt, Imzadi", erwiderte sie bei der Aussage, dass der Mann seine Aufgabe gut erfüllte.

      Sie lehnte sich leicht an und atmete tief durch. Es war wie eine andere Welt, eine Welt, wo sie nicht so ein Druck verspürte, was sie noch immer sehr genoss, seitdem sie auf Sherman's Planet lebte, wirkte es fast so, als ob sie immer mehr zu ruhe kam. "Ich hatte mich halt nur dafür interessiert wie es mit den Zahlen aussieht. Auf Rixx interessierte sich mein Vater auch immer, wie die Produktion im vergleich zum letzten Jahr anlief, da sie ja auch ihren eigenen Sekt produzierten. Wenn ich da in deinen Bereich geraten bin, so war das zumindest diesmal nicht meine Absicht", erklärte sie und wusste nun selbst, dass es gar nicht mehr ihr Aufgabenbereich gewesen war.
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      "Kein Problem, aber die Zahlen wirst Du nur bei mir bekommen, nie bei den Arbeitern oder den Angestellten. Dafür sind wir als Führer des Hauses zuständig. Klar kann er Dir sagen, dass sie gut ausgetrieben habe, viele Blüten angesetzt haben und die Fruchtbildung gut ist. Er bekommt von mir auch die Rückmeldung, ob wir mehr oder weniger Trauben geerntet haben, aber da mir die Qualität wichtig ist, ist es wichtiger, zu wissen, welchen Säuregehalt die Trauben haben und ob die Düngung eine Geschmacksveränderung bewirkt hat. Wir haben verschiedene Sachen getestet wie Düngung mit Gras, mit Kräutern, mit verschiedenen Holzarten..."

      K'Lupa lächelte jetzt. "Selbst ich habe die Zahlen nicht im Kopf, aber wir verdienen jedes Jahr, nehmen also mehr als wir ausgegeben haben und können unsere Rechnungen bezahlen. Die Zahlen habe ich im Büro, noch auf die altmodische Art, in einem Buch, von Hand eingetragen. Wenn Du willst, können wir das sofort ansehen oder gehen durch die Felder und ich zeige Dir, was wir dieses Jahr anders als im Vorjahr gemacht haben und auf welchem Feld was gerade passiert."
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    • Haus K'Lupa - Felder, Südseite

      Lexa nickte leicht, als K'Lupa es ihr noch einmal genau erklärte.Sie musste leicht schmunzeln, als ihre Frau ihr erklärte, dass sie die Zahlen nicht alle Im Kopf hatte, was bei der Größe und die ganzem Aufgaben, die beide hier hatten auch nicht sonderlich überraschend gewesen war. "Ich kann mir das auch nicht alles merken, ich habe ja schon Probleme, dass was ich in den letzten Wochen gelesen habe auch alles zu behalten, aber ich denke das kommt sicher mit der Zeit", sagte sie. Bei K'Lupa musste sie sich nicht verstellen, da sie auch wusste, dass Lexas stärke nicht unbedingt die Geduld gewesen war. Sie kannte sie in der Hinsicht einfach zu gut.

      Die Betazoidin lächelte leicht. "Da du gerade Zeit hast und wir gerade hier sind, nehme ich lieber das Angebot an mit dir die Felder anzusehen und du zeigst, beziehungsweise erklärst mir, was in den ganzen Jahren alles dazu kam, Imzadi. So kann ich mir das vermutlich auch besser merken, also es nur auswendig zu lernen... Immerhin sagtest du mal, das man vieles lernt, wenn man es fühlen kann", meinte sie. Ok damals ging es um den Kampf, aber diese Variante konnte man bekanntlich auch bei anderen Aufgaben übernehmen, die nicht immer mit den Kampf zutun haben mussten.
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    • K'Lupa nickte und machte eine einladende Geste zu dem Weg, der von ihrer Stelle aus in eines der Felder führte. "Die Wege hier waren schon angelegt, so dass wir nur die schmaleren in die Felder hinein angelegt haben." Sie gingen auf dem breiten Weg, der sie zum ersten Feld brachte. "Auf diesem Feld ist dieses Jahr die Standarddüngung im Frühjahr gewesen, Einarbeitung von Kompost in den Boden, danach zur Abdeckung des Bodens regelmäßig Grasschnitt. Auf diese Weise trocknet er nicht übermäßig aus."

      Die Pflanzen wuchsen entlang von Holzgittern, an denen die dicker wachsenden Reben sich einhängen konnten. Die Blätter beschatteten die Früchte grün, welche bereits ein dunkles blau angenommen hatten. "Sobald die Blüten befruchtet sind, gehen wir, auf jedem Feld, die Pflanzen durch und reduzieren die Blütenzahl, damit die Pflanzen ihre Kraft in die wenigen Früchte setzen. Am Boden haben wir eine Tropfbewässerung, so dass bei Wassermangel dieses Feld bewässert werden kann."

      Jetzt hatten sie ein gutes Stück zu gehen, um das nächste Feld zu erreichen. Die Sonne schien herunter und wärmte ihr angenehm den Rücken. "Die meisten pflegerischen Maßnahmen lasse ich von den Arbeitern machen, nur wo es körperlich zu anstrengend ist, helfen uns im begrenzten Maße Maschinen. Ich lege Wert darauf, dass die meisten Arbeiten von Klingonen gemacht werden. Fragen bisher?"
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    • Lexa nickte knapp und ging neben ihrer Frau, ehe sie sich bei ihrer Frau einhakte nachdem sie den Gang entlang liefen. Sie hörte ihr dabei weiterhin zu und genoss die angenehmen Temperaturen. Sie spürte die warmen Sonnenstrahlen und sah dann zu dem ersten Feld. "Die haben wirklich viel Arbeit reingesteckt, wenn ich das so sehe, aber es gefällt mir das du den Anbau natürlich aufgebaut hast", erwiderte sie leise und wahr erleichtert, da es sie sehr an Rixx erinnerte, was sie aber in diesen Moment versuchte für sich zu behalten.

      Nachdem sie weiter gingen, atmete sie erneut durch. Es war schon komisch, noch vor 10 Jahren hatte sie hier alles verloren und jetzt schien es für die Betazoidin so zu sein, dass sie ausgerechnet hier wieder die liebe zu ihrer wahren Natur neu entdeckte. Nach all der zeit, wo sie immer wieder ihre Herkunft versuchte zu verleugnen, bekam sie trotz ihrer zwei telepathischen Seiten so etwas wie inneren Frieden zu verspüren. Ein Gefühl, was sie das letzte mal fühlte ehe es ihre Karriere in der Schiffsführung begann. Damals war sie 30 Jahre alt und jetzt 25 Jahre später schien es so, dass sie wieder zu sich fand.

      Sie sah ihre Frau nun an, als sie fragte, ob sie bereits fragen hatte, so dass sie nun das Wort ergriff. "Ich finde es gut, dass du es lieber natürlich machst auch was die Pflege betrifft. Ich denke du bist da dann wie mein Vater, der die Meinung vertritt, das auf den natürlichen Wege auch eine bessere Auslese gewinnt? Ich nehme an du nimmst dafür auch lieber Klingonen statt Maschinen, damit wir zum einen Kraft gewinnen und zum anderen wir auch nicht den Einklang der Natur verlieren?", fragte sie nach und sah K'Lupa abwartend und zugleich neugierig an.
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    • K'Lupa nickte und ging weiter auf dem Weg. Er teilte sich in einen breiten gepflasterten Weg und einen etwas schmaleren geschotterten Weg. "Ich habe bisher nur solche ins Haus aufgenommen, die diesen Standpunkt teilen. Soviel wie möglich selbst machen und Maschinen nur, wo nötig. Sicher, die Ernte oder das Ausbrechen der Blüten könnten Maschinen alleine machen. Wir könnten alles hier nur mit Maschinen betreiben, aber das sehe ich nicht als Sinn an, nicht sinn-gebend. Es ist schön zu sehen, wenn etwas durch eigene Hände Arbeit gelingt und gut wird. Daher experimentieren wir auch mit verschiedener Düngung und Zusatzstoffen, die die Pflanzen dann aufnehmen und stärken, teilweise dem Blutwein einen anderen.. Geschmack geben. Ich denke, Deinem Vater würde es hier gefallen."

      Sie bog in den geschotterten Weg ein, der sie zu einem weiteren Feld führen würde. "Wie gesagt, Maschinen nur, wo sie unterstützend, aber nicht allein wirken. Gerade zur Erntezeit übernehmen sie das Schleppen oder helfen, bei den hochwachsenden Reben, auf die richtige Höhe zu kommen."

      Das nächste, etwas kleinere Feld, zeigte Zwischenpflanzung zwischen den Reben, die den Boden anreicherten und vor Austrocknung schützten. "Hier haben wir seit zwei Jahren Pflanzen dazwischen gesetzt, die den Stickstoff im Boden anreichern. Wie Du siehst, wachsen die Reben hier höher als auf dem anderen Feld und ich meine, der Geschmack ist auch etwas anders. Hier gibt es auch eine reichhaltige Insektenfauna." Die Früchte waren unterschiedlich gefärbt, je nach Höhe, die obersten am dunkelsten. "Hier ernten wir mehrmals wenige Mengen. Sobald oben abgeerntet ist, bekommen die darunter mehr direktes Licht und reifen nach."

      Es ging um die Ecke des Feldes und gegenüber war ein weiteres Feld mit niedrig wachsenden Reben zu sehen, die sich an niedrig wachsenden Bäumen entlang hangeln. "Dies dort ist die wildeste Sorte. Die Früchte reifen als letztes in der Saison und es sind nicht so viele an einer Pflanze wie bei den anderen, gezüchteten Sorten, aber sie haben einen ganz eigenen Geschmack. Aus meiner Sicht den besten und kräftigsten, wildesten. Da steckt viel von Kampfwillen drin und spiegelt das Leben der Pflanze wieder." Das Feld war zwar ebenfalls von direkter Sonne beschienen, aber durch die Bäume gab es genug Schatten, so dass sie mit dem wenigen Niederschlag auskamen, der vom Himmel fiel. Der Weg führte an den beiden Feldern weiter zu den nächsten beiden.
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    • Lexa hörte weiterhin zu und musste K'Lupa zustimmen. "Das ist das worauf ich dann auch achten würde, also wenn wer in unser Haus einheiratet auch durch fragen zu erfahren, ob der oder diejenige zu unser Haus passt. Ich selbst musste da damals im Hause Koloth auch durch und ich denke ich werde das dann so Handhaben, wie es damals MoSoS auch gehandhabt hat, zumindest so ähnlich, da jeder ja andere Werte hat, Imzadi", sagte sie und scheinbar verstand sie immer mehr, was es bedeutete, die Lady des Hauses zu sein, wobei ihr das nur indirekt gerade bewusst wurde, was wohl daran lag, dass sie sich gerade nicht selbst unter Druck setzte.
      Sie lächelte leicht, als K'Lupa Lexas Vater erwähnte, wobei ihre Augen auch einen leichten funken Sehnsucht ausstrahlten. "Ich denke es würde ihn wirklich gefallen", stimmte sie zu, ohne zu erwähnen, dass sie ihn doch ein wenig vermisste. Der Brief hatte etwas in ihr aufgewühlt, doch wahr das gerade nicht der richtige Moment.

      Sie nickte erneut, als K'Lupa noch einmal auf die Maschinen zu sprechen kam. "Verständlich, denn gerade bei der Haupternte ist viel zutun, was unsere Arbeiter sicher nicht alles alleine Schaffen", erwiderte sie daraufhin, um zu zeigen, dass es durchaus nachvollziehbar war, auch wenn sie sich früher mehr für die Tiere als für die Pflanzen interessierte.

      Als sie nun gemeinsam mit ihrer Frau um die Ecke abbog und zu dem Feld kam, wo die Beeren wild wuchsen, näherte sie sich weiter. Sie hörte erneut zu und pflückte sich eine der Beeren ab. Bereits beim probieren, sah sie wieder zu K'Lupa. "Sie schmecken deutlich natürlicher und auch etwas intensiver", begann sie lächelnd. "Ich frag mich wie der Wein da erst schmeckt", entkam es ihr und ging in die Hocke, um sich die Blätter genauer anzusehen, ehe sie wieder aufsah. "Nutzen wir eigentlich nur die Dünger, oder auch noch was anderes? Ich frag nur, da ich keinen Befall sehe, was du zum Beispiel teilweise auf Terra und auch Betazed hast, wenn man nichts dagegen unternahm. Die Terraner spritzen ja meinst was, während auf Betazed Insekten verwendet werden, die der terranische Biene ähnelt", erklärte sie und richtete sich wieder langsam auf, ohne den Blickkontakt zu brechen.
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    • K'Lupa ging neben Lexa in die Hocke und zupfte sich auch eine Traube ab. "Wir verwenden keinen Chemie-Dünger. Ich denke, je nachhaltiger und natürlicher die Düngung ist, desto besser für die Pflanzen, die Tiere und Bakterien im Boden und für uns alle."

      Sie aß die Traube und erhob sich wieder, zu den beiden nachfolgenden Feldern spähend, dann wieder zu Lexa. "Ich habe davon gelesen, dass es chemische Spritzmittel gibt. Dadurch, dass wir bestimmte Pflanzen dazu setzen, wird ein Teil der gefräßigen Tiere abgewehrt. Nicht jede Spezies mag den Geruch oder wühlt sich gerne durch den Grasschnitt. Andere sind davon begeistert, aber deren Fressfeinde wissen davon und deren Ansiedlung in der Nähe begünstigen wir. Deswegen gibt es hier soviele Nisthilfen und da drüben gibt es See, in dem auch einige Nützlinge heranwachsen, die sich dann hier nach Nahrung umsehen. Alle können wir nicht aufhalten, aber ziemlich viel."

      Sie bot Lexa die Hand an, um ihr aufzuhelfen. "Der Wein aus diesen Trauben ist ... völlig anders als jeder Blutwein, den Du bisher gekostet hast. Bislang habe ich ihn nur Freunden verschenkt, auch, weil wir nicht viel davon herstellen. Ernte und Vergärung ist recht langwierig."
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