Sherman's Planet

    • 25. Jhd.

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    • Lexa sah ihre Frau an und konnte ihr da nur zustimmen. "Da gebe ich dir recht. Ich halte von chemische Unterstützung auch nicht viel. Zum einen ist der Verzerr nicht ganz gesund, wenn ich vom medizinischen Aspekt her gehe und zum anderen manipuliert man da die Natur, was ich schon früher nicht besonders mochte", antwortete sie, wobei mit dieser Aussage wieder deutlich die Medizinerin in ihr durchging.

      Erneut hörte sie K'Lupa zu, nachdem sie ihr die Hand anbot, nahm Lexa diese Geste mit einem Lächeln an und ließ sich aufhelfen. Sie hörte, dass K'Lupa von diesen Wein nicht viele hatten und das machte sie noch umso neugieriger. "Dann trinken wir ihn bei einer besonderen Gelegenheit, da ich denke, dass du sicher nicht alle Flaschen an Freunden verschenkt hast, zumindest hast du früher kostbare Sachen für besondere Gelegenheiten aufgehoben", sagte sie leise und atmete noch einmal tief durch. Sie genoss die Natur und der Anblick über das Feld hatte ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf die Betazoidin ausgeübt.


      [Offplay: Sorry nochmal das du warten musstest, K'Lupa, aber die letzten Tage, hab ich einfach konzentrationstechnisch nichts zusammenbekommen. ]
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa lächelte leicht und behielt Lexas Hand in ihrer Hand. Sanft ziehend führte sie sie wieder auf den Weg zu den letzten beiden Feldern. "Natürlich habe ich den Großteil des Weines bei uns, auch wenn viele Interesse daran haben. Nur wenige machen sich die Mühe, die fast ursprüngliche Rebsorte anzubauen. Es ist auch eher eine Art Hobby, aber es macht dieses Gut zu etwas Besonderem. Pass auf, dass Dich niemand dazu überredet, den Wein zu verkaufen. Wenn Du ein Versprechen gibst, werde ich es einlösen, auch wenn es mir die Herzen schmerzt, diesen besonderen Wein herzugeben. Also am Besten gar nicht davon reden." Sie gingen ein Stück und näherten sich nochmal zwei großen Feldern.

      "Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass der Wilde Wein relativ versteckt liegt. Natürlich könnte sich jemand hereinbeamen und sich Früchte nehmen, um selbst etwas daraus nachzuziehen. Auch Vandalismus befürchte ich, aber bislang konnten Eindringlinge abgewehrt werden. Unser Weinvorrat ist übrigens mit einem Schutzschild gegen Transporterstrahlen geschützt."

      Sie erreichten die beiden Felder, auf denen die Weinreben in Reih und Glied an Rankhilfen wuchsen. Diese Pflanzen sahen schon alt aus, hatten dicke Stämme und Wurzeln und verwendeten die Rankhilfe hauptsächlich für die dünnen jungen Äste. "Auf diesen Feldern sind zwei verschiedene Sorten, hochwüchsig und reifen recht früh im Jahr. Auf dem Feld hier die ersten, auf diesem hier dann danach. Verschiedenster Natürdünger kommt hier zum Einsatz, Nützlinge haben wir dazwischen," sie zeigte auf die Grenze zwischen den Feldern, " angesiedelt. Hier kommen die meisten Geräte zum Einsatz, wegen der Höhe und um die Pflanzen zu inspizieren."

      K'Lupa führte sie mitten hinein in das eine Feld, die Pflanzen fast doppelt so hoch, wie sie selbst. Sie gingen durch ein Lichtspiel von Grüntönen, immer wieder durchbrochen durch das direkte Licht, das durch die Blätter zu ihnen kam. "Am Ende des Feldes ist noch einmal ein befestigter Weg für die Anfahrt der Maschinen. Von da aus können wir zum Haus zurück oder am Waldrand entlang gehen."
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      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa lächelte leicht. Auch wenn sie wusste, dass es K'Lupas voller ernst gewesen war, so sagte es ihr aber auch, dass sich nicht alles geändert hatte. Das war eine Seite die sie an ihrer Frau schon immer geliebt hatte. Ihre Ehrlichkeit und das sie etwas sagte, wenn sie es auch so meinte. Bei ihr wusste sie schon immer wo sie an sie dran war, weil sich beide da sehr ähnlich waren. Sie mussten hier keine Masken aufsetzen und konnten sich geben, wie sie wirklich waren. Früher konnten sie das nur machen wenn sie alleine gewesen waren, aber hier auf Sherman's Planet war alles einfacher gewesen. Ein Leben, dass Lexa nicht mehr eintauschen wollte, koste es was es wolle.

      Sie hörte ihrer Frau erneut zu, während K'Lupa beide zu den letzten Feldern führte. "Daher wurden die wilden Beeren eher im Zentrum gepflanzt, damit man sie nicht gleich sehen kann, was ich nun auch verstehen kann. Wenn dieses Feld nicht so versteckt wäre, würden unsere Freunde, sowie die ganzen Geschäftspartner uns wegen diesen Wein belagern, bis eine von uns klein bei geben würde und wenn ich so darüber nachdenke, wäre ich diejenige die einknicken würde, aber ich denke auch das werde ich hier noch lernen Willensstärker zu werden", erwiderte sie leise und näherte sich mit ihrer Frau nun die letzten zwei Feldern.

      Lexas Blick fiel auf die älteren Stämme und sah dann wieder zu ihrer Frau, die nun auch über die Sorten sprach. "Die eine Sorte", sie deutete auf die älteren Stämme... "... sind das die ersten, die du vor zehn Jahren angefangen hast zu pflanzen, als du das ganze Anwesen aufgebaut hattest mit SoS?", fragte sie, wobei sie das erste Mal bei ihrer Frau nicht M'Ral sagte, sondern, dass sie ihre Schwiegermutter einfach nur Mutter nannte.

      Sie ließ sich schließlich aus dem Feld herausführen und erkannte nun, was ihr Zuhause alles zu bieten hatte. Sie die immer Naturverbunden war, wusste nun mehr als deutlich, dass es die richtige Wahl gewesen war die Flotte ganz aufzugeben. Anders als K'Lupa hatte sie ja gekündigt. So konnte Lexa sicher sein, dass Starfleet nicht auf die Idee kommen konnte, bei einen erneute Krieg sie erneut einziehen zu wollen. Sie sah zum direkten Weg und dann wieder zum Waldrand. "Wollen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald machen, ehe wir wieder zu unseren Pflichten zurück müssen, Imzadi?", fragte sie. Sie wollte noch etwas Zeit mit ihrer Frau verbringen und gerade, da beide letzte Zeit nicht so die Gelegenheit dazu hatten, versuchte Lexa gerade den Moment auszunutzen.
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      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • "Du wirst es lernen, zu erkennen, wer Dich reinlegen will und wer nicht. Willensstärke ist etwas, das Du lernen kannst, wobei Du aufpassen musst, nicht dickköpfig zu sein zu Deinen eigenen Ungunsten." K'Lupa schlug den Weg zum Wald ein und führte sie den breiten Weg hinauf.

      "Die Reben dort sind sogar noch älter als zehn Jahre. Sie standen schon auf den Feldern als ich das Land erwarb. Nur die anderen von den ersten Feldern und die wildere Sorte habe ich gepflanzt. Natürlich nicht alle," sie sah zu zur Seite zu Lexa neben sich, "sondern mit den anderen zusammen. Ich beteilige mich an den Arbeiten so gut es zeitlich geht."

      Der Weg wurde steiler und sie erreichten den Wald und eine Bank, von der aus der Blick über die Felder gebeoten war. Die Sonne schien durch die Blätter der Bäume und sprenkelte die Bretter der Bank mit Lichtflecken. "Wenn Du frustriert bist und sehen musst, warum Du das alles machst, ist hier ein wunderbarer Platz dafür." sagte K'Lupa und lehnte sich kurz an die Rückenlehne der Bank neben sich. "Von hier hast Du den besten Blick über alles."
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      Lexa sah zu ihrer Frau, als sie meinte, dass sie es schon lernen wird. Sicher sie hatte noch eine Menge zu lernen, aber es zeigte ihr auch, dass K'Lupa noch immer an ihr glaubte und das gab irgendwie auch Kraft, dass sie nicht aufgeben würde. "Und gerade die Eigenschaft, besitze ich ausreichend, aber ich denke genau deswegen, hattest du es vermutlich erwähnt, dass es nicht immer hilft, dass ich mit meinen Kopf durch die Wand will, wie die Terraner es so schön nennen",erwiderte sie und ließ sich auf den führen, der zum Wald führte.

      Erneut hörte sie zu und nickte gleich. "Vermutlich hast du auch nicht die Zeit, die du dafür gerne hättest, aber das Problem hatten wir ja schon immer gehabt, dass uns nur bedingt Zeit blieb für die angenehmen Seiten unseres Lebens", erkannte sie und erinnerte sich, dass es bei Lexa sogar damals schlimmer war als bei K'Lupa, da sie immer das Problem hatte in ihren Aufgaben voll aufzugehen. So war sie als Ärztin, als Stenenflottencaptain und sie befürchtete, dass es als Lady des Hauses genauso werden würde.

      Der Weg führte sie dann zu den Platz und als sie neben ihrer Frau Platz nahm, sah sie eine wunderschöne Aussicht, die sie zuvor noch nie gesehen hatte. Zumindest nicht hier auf Sherman's Planet. Sie hörte die letzten Worte ihrer Frau und schloss für einen Moment die Augen, nur um die ganze Natur und die Ruhe aufnehmen zu können. Erst als sie wieder ihr Augen öffnete lehnte sie sich entspannt zurück. "Ist das der Ort, wo du dich dann zurückziehst, wenn alles zuviel wird?", fragte sie leise, da sie wusste, dass sie solche Fragen nur stallen konnte, wenn sie wirklich alleine waren. "Es ist beeindruckend, was ihr alles in den letzten Jahren aufgebaut habt", entkam es ihr schließlich.
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      K'Lupa setzte sich neben Lexa und lehnte sich entspannt zurück. "Ich habe, wann immer möglich, mitgearbeitet. Diese ganzen diplomatischen Dinge kosten Zeit, die mir hier fehlte, aber inzwischen hat sich viel geklärt, was ich anfangs noch persönlich machen mußte. Ich genieße inzwischen die Zeit auf den Feldern mit den Arbeitern. Sonne auf dem Rücken.." Sie sah zur Seite und grinste. "Wenn Du willst, kannst Du diese Erfahrung auch machen."


      "Ich passe schon auf, dass Du es nicht wieder übertreibst. Du musst lernen, das rechte Maß zu finden. Hierher komme ich, wenn mich die Politik mal wieder nervt, der konservative quang oder nervige Ferengi, die meinen, sie könnten mich übers Ohr hauen. Wenn ich dann hier bin und sehe, was wir mit unserer Arbeit geschaffen haben, weiß ich wieder, wieso wir das machen."


      Sie sah nachdenklich zu Lexa. "Hast Du Fragen, Angst, Befürchtungen wegen Deiner Rolle als Lady des Hauses? Ich kann helfen, wenn Du mir sagst, was Dir Schwierigkeiten macht. Mach' Dir nicht mehr Stress als nötig, das heißt, keinen. Schließlich bin ich da und habe lang genug beide Aufgaben mehr oder weniger übernommen."
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      Lexa hörte ihre Frau genau zu, doch als sie auf den Vorschlag kam, dass sie auch da diese Erfahrung sammeln könnte, sah sie ihre Frau etwas überrascht an. "Ich habe eigentlich nicht wirklich ein Händchen für Pflanzen, daher weiß ich nicht, ob ich da eine große Hilfe wäre, wobei ich es versuchen würde", meinte sie lächelnd und ließ erneut die Ruhe auf sich wirken.

      Bei den folgenden Worten erkannte die Betazoidin, dass K'Lupa es nicht vergessen hatte, dass ihre große Schwäche war es zu übertreiben und sich selbst auch unter Druck zu setzen. Sie hatte diese Schwäche nie abgelegt und fragte sich selbst, ob sie da jemals aus ihrer Haut konnte. Diese Eigenschaften gehörte immerhin schon immer zu ihr und sie wusste genau, dass es nicht ganz leicht werden würde, diese Seite abzulegen. "Weißt du das ist nicht so einfach. Ich war schließlich schon immer so, aber ich kann dir sagen, dass ich wirklich versuche diesmal nicht zu übertreiben", sagte sie schließlich und lehnte sich entspannt zurück.

      Lexa spürte den Blick von K'Lupa und als sie ihre Worte hörte, drehte sie ihren Kopf leicht zu ihr und wusste, dass sie nun wirklich die Chance hatte, dass anzusprechen, was sie zuvor schon bei ihrer Schwiegermutter tat. "Weißt du es ist keine Angst, K'Lupa. Ich hatte das heute schon bei deine Mutter angesprochen... Ich bin deine Lady, aber mir sind auch nicht die Blicke entgangen... Inzwischen weiß ich ja auch, dass ich wohl die Erste Nicht-Klingonin bin und da frag ich mich schon, ob die anderen mich als Lady sehen, oder eben nur als deine Frau", sagte sie.

      "Versteh mich nicht falsch. Ich liebe dich, aber du kennst mich auch. Ich will auch zeigen, dass ich die Aufgaben übernehme weil ich es will und nicht, weil andere das von mir erwarten... Ich habe daher das Gefühl dass ich auch geprüft werde außerhalb unseres Hauses und daher lege ich wohl selbst zu viel Druck auf mich, um zu zeigen, dass ich wie du eine Kämpferin bin", gab sie zu und machte vermutlich deutlich, dass sie genau diesen Druck auf sich legte, was ihre Frau wohl zuvor schon erkannt hatte.
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      K'Lupa lachte leicht auf und grinste wieder. "Keine Sorge, das dachte ich auch mal. Aber so schwer ist es nicht und es ist einfach körperliche Arbeit. Ich weiß, dass Du schon immer so warst, aber nichts muss immer so bleiben. Du kannst Dich dahin verändern, wie Du sein willst. Klar ist da Arbeit, neue Gewohnheiten und Verhaltensweisen entwickeln.. aber wenn Du dann später so reagierst, wie Du willst, dass Du Dich verhalten willst, wirst mehr im Einklang mit Dir selbst sein."

      Zu dem letzten Punkt ließ dachte sie etwas nach. "Du bist meine Frau. Du bist offiziell die Lady des Hauses. Du musst nur meinen Erwartungen entsprechen. Die einzige Person, die ein Recht dazu hat, Deine Rolle als Lady zu beurteilen, bin ich. Wenn irgendjemand außerhalb des Hauses ein Problem mit Dir hat, werde ich das Problem lösen. Nachdrücklich und eindeutig. Aber wir sind ein kleines Haus und stehen hier auf dem Planeten nicht unter direkter Beobachtung durch die großen Familien. Das ist ein Vorteil."

      Sie sah wieder auf die Felder vor sich. "Also lass Dir alle Zeit und komm bei Fragen und Problemen zu mir. Wenn ich keine Zeit habe, heißt das nicht, dass es mich nicht interessiert, sondern nur, dass ich die eine Sache vorher beenden muss." Sie sah wieder zu ihr, denn sie kannte auch die Ungeduld ihrer Frau.
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      Lexa hörte ihrer Frau genau zu und es bewirkte sogar, dass sie darüber nachdachte. Für sie war das immer normal gewesen, doch wenn sie so darüber nachdachte, hatte sie auch in den letzten Jahren eine Menge verpasst und durch diese Art sogar eventuelle Fehler begannen. Sicher, sie hatte oft dadurch auch ihr leben riskiert, was viele in diesem Haus sie auch als Kriegerin bezeichneten, da Lexa so etwas wie aufgeben nicht kannte. "So habe ich das nie betrachtet und vielleicht ist jetzt sogar der Moment gekommen, wo ich an mir arbeite", erwiderte und lächelte dabei leicht.

      Die Betazoidin sah erneut zu den Feldern, bis Lexa die Worte und K'Lupa hörte, so das sie wieder zu ihr sah. Sie lächelte leicht und ergriff kurz ihre Hand, um die nächsten Worte auch bildlich zu verdeutlichen. "Mir ist bewusst das du gelegentlich viel zutun hast, genau wie ich auch wusste, dass ich dir genauso wichtig bin, wie du mir, nur muss ich auch meine ungeduld zügeln, aber ich werde an mir arbeiten", sagte sie. Sie hatte es zwar nicht als versprechen ausgesprochen, aber sie wusste auch, dass sie das nicht machen musste, da sie sicher war, dass K'Lupa heraushören konnte, dass sie es genau so meinte wie sie es sagte.

      "Was sich aber nie ändern wird ist, dass ich dich nie enttäuschen will, aber auch das weiß du ja", schob sie nach und schenkte ihrer Frau ein aufrichtiges Lächeln.
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