Sherman's Planet

    • 25. Jhd.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
    Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

    • Lexa sah ihre Frau an und konnte ihr da nur zustimmen. "Da gebe ich dir recht. Ich halte von chemische Unterstützung auch nicht viel. Zum einen ist der Verzerr nicht ganz gesund, wenn ich vom medizinischen Aspekt her gehe und zum anderen manipuliert man da die Natur, was ich schon früher nicht besonders mochte", antwortete sie, wobei mit dieser Aussage wieder deutlich die Medizinerin in ihr durchging.

      Erneut hörte sie K'Lupa zu, nachdem sie ihr die Hand anbot, nahm Lexa diese Geste mit einem Lächeln an und ließ sich aufhelfen. Sie hörte, dass K'Lupa von diesen Wein nicht viele hatten und das machte sie noch umso neugieriger. "Dann trinken wir ihn bei einer besonderen Gelegenheit, da ich denke, dass du sicher nicht alle Flaschen an Freunden verschenkt hast, zumindest hast du früher kostbare Sachen für besondere Gelegenheiten aufgehoben", sagte sie leise und atmete noch einmal tief durch. Sie genoss die Natur und der Anblick über das Feld hatte ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf die Betazoidin ausgeübt.


      [Offplay: Sorry nochmal das du warten musstest, K'Lupa, aber die letzten Tage, hab ich einfach konzentrationstechnisch nichts zusammenbekommen. ]
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa lächelte leicht und behielt Lexas Hand in ihrer Hand. Sanft ziehend führte sie sie wieder auf den Weg zu den letzten beiden Feldern. "Natürlich habe ich den Großteil des Weines bei uns, auch wenn viele Interesse daran haben. Nur wenige machen sich die Mühe, die fast ursprüngliche Rebsorte anzubauen. Es ist auch eher eine Art Hobby, aber es macht dieses Gut zu etwas Besonderem. Pass auf, dass Dich niemand dazu überredet, den Wein zu verkaufen. Wenn Du ein Versprechen gibst, werde ich es einlösen, auch wenn es mir die Herzen schmerzt, diesen besonderen Wein herzugeben. Also am Besten gar nicht davon reden." Sie gingen ein Stück und näherten sich nochmal zwei großen Feldern.

      "Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass der Wilde Wein relativ versteckt liegt. Natürlich könnte sich jemand hereinbeamen und sich Früchte nehmen, um selbst etwas daraus nachzuziehen. Auch Vandalismus befürchte ich, aber bislang konnten Eindringlinge abgewehrt werden. Unser Weinvorrat ist übrigens mit einem Schutzschild gegen Transporterstrahlen geschützt."

      Sie erreichten die beiden Felder, auf denen die Weinreben in Reih und Glied an Rankhilfen wuchsen. Diese Pflanzen sahen schon alt aus, hatten dicke Stämme und Wurzeln und verwendeten die Rankhilfe hauptsächlich für die dünnen jungen Äste. "Auf diesen Feldern sind zwei verschiedene Sorten, hochwüchsig und reifen recht früh im Jahr. Auf dem Feld hier die ersten, auf diesem hier dann danach. Verschiedenster Natürdünger kommt hier zum Einsatz, Nützlinge haben wir dazwischen," sie zeigte auf die Grenze zwischen den Feldern, " angesiedelt. Hier kommen die meisten Geräte zum Einsatz, wegen der Höhe und um die Pflanzen zu inspizieren."

      K'Lupa führte sie mitten hinein in das eine Feld, die Pflanzen fast doppelt so hoch, wie sie selbst. Sie gingen durch ein Lichtspiel von Grüntönen, immer wieder durchbrochen durch das direkte Licht, das durch die Blätter zu ihnen kam. "Am Ende des Feldes ist noch einmal ein befestigter Weg für die Anfahrt der Maschinen. Von da aus können wir zum Haus zurück oder am Waldrand entlang gehen."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa lächelte leicht. Auch wenn sie wusste, dass es K'Lupas voller ernst gewesen war, so sagte es ihr aber auch, dass sich nicht alles geändert hatte. Das war eine Seite die sie an ihrer Frau schon immer geliebt hatte. Ihre Ehrlichkeit und das sie etwas sagte, wenn sie es auch so meinte. Bei ihr wusste sie schon immer wo sie an sie dran war, weil sich beide da sehr ähnlich waren. Sie mussten hier keine Masken aufsetzen und konnten sich geben, wie sie wirklich waren. Früher konnten sie das nur machen wenn sie alleine gewesen waren, aber hier auf Sherman's Planet war alles einfacher gewesen. Ein Leben, dass Lexa nicht mehr eintauschen wollte, koste es was es wolle.

      Sie hörte ihrer Frau erneut zu, während K'Lupa beide zu den letzten Feldern führte. "Daher wurden die wilden Beeren eher im Zentrum gepflanzt, damit man sie nicht gleich sehen kann, was ich nun auch verstehen kann. Wenn dieses Feld nicht so versteckt wäre, würden unsere Freunde, sowie die ganzen Geschäftspartner uns wegen diesen Wein belagern, bis eine von uns klein bei geben würde und wenn ich so darüber nachdenke, wäre ich diejenige die einknicken würde, aber ich denke auch das werde ich hier noch lernen Willensstärker zu werden", erwiderte sie leise und näherte sich mit ihrer Frau nun die letzten zwei Feldern.

      Lexas Blick fiel auf die älteren Stämme und sah dann wieder zu ihrer Frau, die nun auch über die Sorten sprach. "Die eine Sorte", sie deutete auf die älteren Stämme... "... sind das die ersten, die du vor zehn Jahren angefangen hast zu pflanzen, als du das ganze Anwesen aufgebaut hattest mit SoS?", fragte sie, wobei sie das erste Mal bei ihrer Frau nicht M'Ral sagte, sondern, dass sie ihre Schwiegermutter einfach nur Mutter nannte.

      Sie ließ sich schließlich aus dem Feld herausführen und erkannte nun, was ihr Zuhause alles zu bieten hatte. Sie die immer Naturverbunden war, wusste nun mehr als deutlich, dass es die richtige Wahl gewesen war die Flotte ganz aufzugeben. Anders als K'Lupa hatte sie ja gekündigt. So konnte Lexa sicher sein, dass Starfleet nicht auf die Idee kommen konnte, bei einen erneute Krieg sie erneut einziehen zu wollen. Sie sah zum direkten Weg und dann wieder zum Waldrand. "Wollen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald machen, ehe wir wieder zu unseren Pflichten zurück müssen, Imzadi?", fragte sie. Sie wollte noch etwas Zeit mit ihrer Frau verbringen und gerade, da beide letzte Zeit nicht so die Gelegenheit dazu hatten, versuchte Lexa gerade den Moment auszunutzen.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • "Du wirst es lernen, zu erkennen, wer Dich reinlegen will und wer nicht. Willensstärke ist etwas, das Du lernen kannst, wobei Du aufpassen musst, nicht dickköpfig zu sein zu Deinen eigenen Ungunsten." K'Lupa schlug den Weg zum Wald ein und führte sie den breiten Weg hinauf.

      "Die Reben dort sind sogar noch älter als zehn Jahre. Sie standen schon auf den Feldern als ich das Land erwarb. Nur die anderen von den ersten Feldern und die wildere Sorte habe ich gepflanzt. Natürlich nicht alle," sie sah zu zur Seite zu Lexa neben sich, "sondern mit den anderen zusammen. Ich beteilige mich an den Arbeiten so gut es zeitlich geht."

      Der Weg wurde steiler und sie erreichten den Wald und eine Bank, von der aus der Blick über die Felder gebeoten war. Die Sonne schien durch die Blätter der Bäume und sprenkelte die Bretter der Bank mit Lichtflecken. "Wenn Du frustriert bist und sehen musst, warum Du das alles machst, ist hier ein wunderbarer Platz dafür." sagte K'Lupa und lehnte sich kurz an die Rückenlehne der Bank neben sich. "Von hier hast Du den besten Blick über alles."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa sah zu ihrer Frau, als sie meinte, dass sie es schon lernen wird. Sicher sie hatte noch eine Menge zu lernen, aber es zeigte ihr auch, dass K'Lupa noch immer an ihr glaubte und das gab irgendwie auch Kraft, dass sie nicht aufgeben würde. "Und gerade die Eigenschaft, besitze ich ausreichend, aber ich denke genau deswegen, hattest du es vermutlich erwähnt, dass es nicht immer hilft, dass ich mit meinen Kopf durch die Wand will, wie die Terraner es so schön nennen",erwiderte sie und ließ sich auf den führen, der zum Wald führte.

      Erneut hörte sie zu und nickte gleich. "Vermutlich hast du auch nicht die Zeit, die du dafür gerne hättest, aber das Problem hatten wir ja schon immer gehabt, dass uns nur bedingt Zeit blieb für die angenehmen Seiten unseres Lebens", erkannte sie und erinnerte sich, dass es bei Lexa sogar damals schlimmer war als bei K'Lupa, da sie immer das Problem hatte in ihren Aufgaben voll aufzugehen. So war sie als Ärztin, als Stenenflottencaptain und sie befürchtete, dass es als Lady des Hauses genauso werden würde.

      Der Weg führte sie dann zu den Platz und als sie neben ihrer Frau Platz nahm, sah sie eine wunderschöne Aussicht, die sie zuvor noch nie gesehen hatte. Zumindest nicht hier auf Sherman's Planet. Sie hörte die letzten Worte ihrer Frau und schloss für einen Moment die Augen, nur um die ganze Natur und die Ruhe aufnehmen zu können. Erst als sie wieder ihr Augen öffnete lehnte sie sich entspannt zurück. "Ist das der Ort, wo du dich dann zurückziehst, wenn alles zuviel wird?", fragte sie leise, da sie wusste, dass sie solche Fragen nur stallen konnte, wenn sie wirklich alleine waren. "Es ist beeindruckend, was ihr alles in den letzten Jahren aufgebaut habt", entkam es ihr schließlich.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa setzte sich neben Lexa und lehnte sich entspannt zurück. "Ich habe, wann immer möglich, mitgearbeitet. Diese ganzen diplomatischen Dinge kosten Zeit, die mir hier fehlte, aber inzwischen hat sich viel geklärt, was ich anfangs noch persönlich machen mußte. Ich genieße inzwischen die Zeit auf den Feldern mit den Arbeitern. Sonne auf dem Rücken.." Sie sah zur Seite und grinste. "Wenn Du willst, kannst Du diese Erfahrung auch machen."


      "Ich passe schon auf, dass Du es nicht wieder übertreibst. Du musst lernen, das rechte Maß zu finden. Hierher komme ich, wenn mich die Politik mal wieder nervt, der konservative quang oder nervige Ferengi, die meinen, sie könnten mich übers Ohr hauen. Wenn ich dann hier bin und sehe, was wir mit unserer Arbeit geschaffen haben, weiß ich wieder, wieso wir das machen."


      Sie sah nachdenklich zu Lexa. "Hast Du Fragen, Angst, Befürchtungen wegen Deiner Rolle als Lady des Hauses? Ich kann helfen, wenn Du mir sagst, was Dir Schwierigkeiten macht. Mach' Dir nicht mehr Stress als nötig, das heißt, keinen. Schließlich bin ich da und habe lang genug beide Aufgaben mehr oder weniger übernommen."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa hörte ihre Frau genau zu, doch als sie auf den Vorschlag kam, dass sie auch da diese Erfahrung sammeln könnte, sah sie ihre Frau etwas überrascht an. "Ich habe eigentlich nicht wirklich ein Händchen für Pflanzen, daher weiß ich nicht, ob ich da eine große Hilfe wäre, wobei ich es versuchen würde", meinte sie lächelnd und ließ erneut die Ruhe auf sich wirken.

      Bei den folgenden Worten erkannte die Betazoidin, dass K'Lupa es nicht vergessen hatte, dass ihre große Schwäche war es zu übertreiben und sich selbst auch unter Druck zu setzen. Sie hatte diese Schwäche nie abgelegt und fragte sich selbst, ob sie da jemals aus ihrer Haut konnte. Diese Eigenschaften gehörte immerhin schon immer zu ihr und sie wusste genau, dass es nicht ganz leicht werden würde, diese Seite abzulegen. "Weißt du das ist nicht so einfach. Ich war schließlich schon immer so, aber ich kann dir sagen, dass ich wirklich versuche diesmal nicht zu übertreiben", sagte sie schließlich und lehnte sich entspannt zurück.

      Lexa spürte den Blick von K'Lupa und als sie ihre Worte hörte, drehte sie ihren Kopf leicht zu ihr und wusste, dass sie nun wirklich die Chance hatte, dass anzusprechen, was sie zuvor schon bei ihrer Schwiegermutter tat. "Weißt du es ist keine Angst, K'Lupa. Ich hatte das heute schon bei deine Mutter angesprochen... Ich bin deine Lady, aber mir sind auch nicht die Blicke entgangen... Inzwischen weiß ich ja auch, dass ich wohl die Erste Nicht-Klingonin bin und da frag ich mich schon, ob die anderen mich als Lady sehen, oder eben nur als deine Frau", sagte sie.

      "Versteh mich nicht falsch. Ich liebe dich, aber du kennst mich auch. Ich will auch zeigen, dass ich die Aufgaben übernehme weil ich es will und nicht, weil andere das von mir erwarten... Ich habe daher das Gefühl dass ich auch geprüft werde außerhalb unseres Hauses und daher lege ich wohl selbst zu viel Druck auf mich, um zu zeigen, dass ich wie du eine Kämpferin bin", gab sie zu und machte vermutlich deutlich, dass sie genau diesen Druck auf sich legte, was ihre Frau wohl zuvor schon erkannt hatte.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa lachte leicht auf und grinste wieder. "Keine Sorge, das dachte ich auch mal. Aber so schwer ist es nicht und es ist einfach körperliche Arbeit. Ich weiß, dass Du schon immer so warst, aber nichts muss immer so bleiben. Du kannst Dich dahin verändern, wie Du sein willst. Klar ist da Arbeit, neue Gewohnheiten und Verhaltensweisen entwickeln.. aber wenn Du dann später so reagierst, wie Du willst, dass Du Dich verhalten willst, wirst mehr im Einklang mit Dir selbst sein."

      Zu dem letzten Punkt ließ dachte sie etwas nach. "Du bist meine Frau. Du bist offiziell die Lady des Hauses. Du musst nur meinen Erwartungen entsprechen. Die einzige Person, die ein Recht dazu hat, Deine Rolle als Lady zu beurteilen, bin ich. Wenn irgendjemand außerhalb des Hauses ein Problem mit Dir hat, werde ich das Problem lösen. Nachdrücklich und eindeutig. Aber wir sind ein kleines Haus und stehen hier auf dem Planeten nicht unter direkter Beobachtung durch die großen Familien. Das ist ein Vorteil."

      Sie sah wieder auf die Felder vor sich. "Also lass Dir alle Zeit und komm bei Fragen und Problemen zu mir. Wenn ich keine Zeit habe, heißt das nicht, dass es mich nicht interessiert, sondern nur, dass ich die eine Sache vorher beenden muss." Sie sah wieder zu ihr, denn sie kannte auch die Ungeduld ihrer Frau.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa hörte ihrer Frau genau zu und es bewirkte sogar, dass sie darüber nachdachte. Für sie war das immer normal gewesen, doch wenn sie so darüber nachdachte, hatte sie auch in den letzten Jahren eine Menge verpasst und durch diese Art sogar eventuelle Fehler begannen. Sicher, sie hatte oft dadurch auch ihr leben riskiert, was viele in diesem Haus sie auch als Kriegerin bezeichneten, da Lexa so etwas wie aufgeben nicht kannte. "So habe ich das nie betrachtet und vielleicht ist jetzt sogar der Moment gekommen, wo ich an mir arbeite", erwiderte und lächelte dabei leicht.

      Die Betazoidin sah erneut zu den Feldern, bis Lexa die Worte und K'Lupa hörte, so das sie wieder zu ihr sah. Sie lächelte leicht und ergriff kurz ihre Hand, um die nächsten Worte auch bildlich zu verdeutlichen. "Mir ist bewusst das du gelegentlich viel zutun hast, genau wie ich auch wusste, dass ich dir genauso wichtig bin, wie du mir, nur muss ich auch meine ungeduld zügeln, aber ich werde an mir arbeiten", sagte sie. Sie hatte es zwar nicht als versprechen ausgesprochen, aber sie wusste auch, dass sie das nicht machen musste, da sie sicher war, dass K'Lupa heraushören konnte, dass sie es genau so meinte wie sie es sagte.

      "Was sich aber nie ändern wird ist, dass ich dich nie enttäuschen will, aber auch das weiß du ja", schob sie nach und schenkte ihrer Frau ein aufrichtiges Lächeln.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa ließ ihr die Zeit und beobachtete entspannt die Felder vor ihnen.

      Als Lexa ihre Hand ergriff sah sie zu ihr. "Solange Du Dir damit nicht selbst wieder Druck machst, gut. Falls Du Hilfe brauchst, um Dich an daran zu erinnern, wie Du Dich verändern willst, kann ich helfen." Sie grinst nun etwas. "Ich kann Dir eine Kopfnuss geben oder Deinen Hinterkopf tätscheln, wenn es Dich daran erinnert, dass Du in Dein altes Verhaltensmuster zurückgefallen bist."

      Sie drückte die Hand, mit der Lexa ihre Hand hielt. "Aber nur, wenn Du das willst. Wie gesagt, kein Druck, komm hier erstmal zur Ruhe. Das gehört mit dazu, wenn Du etwas an Dir verändern willst."

      K'Lupa erhob sich, aber blieb bei Lexa stehen. "Sollen wir weiter? SoS hat bestimmt noch irgendwo ein paar Kekse versteckt."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa lächelte, als sie den Kommentar mit der Kopfnuss hörte und genoss gerade den Moment. Jetzt waren sie einfach Lexa und K'Lupa, ohne irgendeine Maske zu zeigen, wie sie es sonst zeigen mussten, wenn sie nicht alleine waren. "Ich glaube sogar, dass du diese Fähigkeit noch nicht verlernt hast", erwiderte sie auf ihre charmante Art und drückte leicht die Hand ihrer Frau. "Ich denke dein Angebot nehme ich gerne an, was die Kopfnuss betrifft und dein Angebot auf Kekse-Jagd zu gehen", schob sie nach und ging mit K'Lupa langsam den Weg zurück.

      Sie verließen langsam das Waldgebiet und hatte sich auch nun dazu durch gerungen ihr von den Brief zu erzählen. "Imzadi?", begann sie und versuchte noch die richtigen Worte zu finden. Sie wollte dass sie es von ihr selbst erfuhr. Erst als sie kurz stoppten sprach sie weiter. "Ich habe heute eine Nachricht von meiner Mutter erhalten... Ich weiß nicht, ob du auch einen Brief erhalten hast, aber du solltest erfahren, dass ich auf die Erbfolge verzischtet habe, was meine Mutter nicht wirklich gut aufgenommen hatte", erklärte sie und reichte daraufhin K'Lupa das Padd mit dem Brief von Delana.


      Liebe Lexa,

      ich hoffe diese Nachricht wirst du erhalten. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll… Das du dich gegen unsere Traditionen gestellt hast, war ja nicht neu für mich und ich hatte immer die Hoffnung gehabt, dass du nach der Sternenflotte wieder zu deinen Wurzeln zurückkehren würdest, da ich immer der Meinung war, dass du irgendwann verstehen würdest, was es bedeuten würde, die Erbfolgerin des vierten Hauses zu sein, doch scheinbar hatte ich mich geirrt.

      Das soll keinerlei ein Angriff sein, doch hoffe ich sehr, dass du deine neue Aufgabe so erfüllen wirst, wie du sie auch für die Sternenflotte erfüllt hattest. Ich weiß zwar nicht, was passierte, warum du so entschieden hast, doch solltest du wissen, dass die Nachfolge an Jaesa übergegangen ist.

      Dein Vater und ich hoffen noch immer, dass du dich irgendwann bei uns melden wirst und auch wenn du dein altes Leben aufgegeben hast, so hoffen wir, dass du uns nicht vergisst. Ich weiß, dass du dich nie wirklich an Traditionen gehalten hast, doch bedenke, dass es ohne Traditionen nicht geht, was auch bei den Klingonen hoch angesehen wird. Das weiß ich schon durch die damaligen Gespräche mit deine Frau.

      Ich hoffe darauf bald von dir zu hören.

      In Liebe
      Delana

      Sie sah erneut zu ihrer Frau. "Ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Sollte ich darauf reagieren? Ich frage nur, wenn ich nach meiner Art reagiere, könnte das alles nur noch verfahrener werden", gab sie ehrlich zu und brauchte bei dieses Problem die Unterstützung ihrer Frau. Sie hatte nie ein gutes Verhältnis gehabt zu ihrer Mutter und sie wusste auch, dass K'Lupa einen sehr guten Draht zu Delana hatte und vielleicht hatte sie wenigstens noch einen Ausweg gefunden, ohne die Verbindung ganz kappen zu müssen.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa nahm das Padd mit kurz angehobenen Augenbrauen entgegen und erst auf die erneute Aufforderung, ihn zu lesen, aktivierte sie das Padd. Sie runzelte die Stirn als sie las und sah dann auf als sie alles gelesen hatte. Das Padd reichte sie zurück.

      "Was ist Dein erster Impuls? Was willst Du tun?" fragte Lexa direkt.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa hatte das Padd wieder entgegengenommen, während sie nun auch die zwei Fragen von ihrer Frau hörte. Das waren berechtigte Fragen. "Mein erster Impuls war, dass ich sauer wurde und das Padd wegwarf", gab sie ehrlich zu und hielt weiterhin den Blickkontakt.

      Sie atmete tief durch und erinnerte sich wieder daran, was Delana damals selbst machte. "Weißt du sie selbst hatte mich damals aus Betazed gerissen, weil sie bei ihren Mann sein wollte, aber wenn ich das mache, akzeptiert sie es nicht. Wo bitte ist da der Unterschied? Ich habe diese Trennung nicht mehr ertragen und ich dachte, dass gerade sie es versteht", entkam es von ihren Lippen, wobei sie auch deutlich machte, dass sie ihre Entscheidung nicht bereute. "Am liebsten würde ich ihr das sagen und das ich weiß, was meine Aufgaben als deine Lady sind. Du weißt doch auch, dass ich mich immer für die klingonischen Traditionen Interessierte, wobei ich ihr das auch nicht beweisen muss, doch ich fürchte, wenn ich ihr das so sage, wird es zum endgültigen Bruch kommen... Was würdest du tun, Imzadi?"
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • "Es kommt nicht darauf an, was ich tun würde. Ich bin Klingonin. Du bist ihre Tochter, für die sie Pläne hatte, die Du nicht erfüllen willst oder kannst. Du hast das abgelehnt, was ihr wichtig ist und doch reicht sie Dir mit dem Brief die Hand, um den Kontakt zu halten. Sie möchte Dich nicht verlieren, aus ihrem Leben. Versuche, ihren Platz einzunehmen.. was würdest Du empfinden, wenn sich Ian gegen alles, was Dir wichtig ist, stellen würde und den Kontakt abbricht?"

      Langsam ging K'Lupa auf dem Weg zurück zum Haus weiter. "Letzten Endes ist es Deine Entscheidung, wieviel privaten Kontakt Du zu Deinen Eltern haben willst. Vergiss dabei nicht, dass das Leben endlich ist und ich weiß aus Erfahrung, dass Du es bereuen wirst, wenn Du gar nichts mehr mit ihnen zu tun hast. Sie haben Dich geprägt, Dich aufgezogen und Dir die Werte beigebracht, die Dich heute bestimmen.

      Ich erwarte nicht, dass Du die Erbfolge wieder annimmst. Ich wünsche mir, dass Du beiden eine Chance gibst, Dich als Lady des Hauses kennen zu lernen, mit Deinen Fähigkeiten und Deinen Schwächen. Als betazoide Lady, nicht als Klingonin."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa überlegte kurz und scheinbar verstand sie langsam, worauf ihre Mutter damit eigentlich hinaus war. "Ich würde seine Entscheidung respektieren, nur wenn er den Kontakt abbrechen würde, wäre es wie ein Schlag ins Gesicht", meinte sie und erkannte, dass sie sich vielleicht doch nicht immer richtig entschieden hatte.

      Sie ging weiterhin neben K'Lupa entlang, während beide sich dem Haus näherten. "Ich will den Kontakt ja auch nicht abbrechen, erst recht nicht zu mein Vater. Ich fürchte nur selbst wenn ich sie einladen würde, würde Mutter es in einen Streit lenken... Sie ist sehr eigenwillig in ihrer Denkweise, aber vielleicht Irre ich mich ja und sie kann dann selbst sehen, dass es nicht nur eine Laune ist, wie sie vermutlich glaubt"

      Sie atmete noch einmal durch. "Ich weiß das du nicht von mir erwartest, dass ich meine Entscheidung überdenke. Du wolltest immer nur das ich ich selbst bin. Das wolltest du schon immer... Ich habe zwar lange Zeit vergessen, anders gelebt, doch habe ich nie vergessen, dass ich eine Betazoidin bin und da spielt es keine Rolle, wo ich lebe und was ich mache... Ich denke das ist es wohl, was du mir damit sagen wolltest", sagte sie und sah ihre Frau nun abwartend an.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • "Ja, es würde sehr schmerzen, wenn Ian den Kontakt komplett abbrechen würde. Wir müßten ja nicht mit allen seinen Entscheidungen einverstanden sein oder sie für gut befinden, aber nicht zu wissen, ob es ihm gut geht und er gesund ist, wäre aus meiner Sicht sehr schlimm."

      K'Lupa und Lexa näherten sich dem Haus. "Hast Du schon in Betracht gezogen, dass sie gar nicht streiten will, aber Ihr beide Euch in .. gewissen Eigenschaften ähnlich seid? Und ja, ich hoffe, es kommt in Deinem kleinen Dickschädel mal an: Du sollst Dich nicht für mich ändern, sondern höchstens zu dem werden, was Du schon immer werden wolltest, ohne Deinen Ursprung zu vergessen. Du bist Betazoidin, nutze das doch. Du müßtest doch fühlen können, was Deine Mutter meint, selbst wenn sie es falsch ausdrückt. Letzten Endes dürften alle Eltern das gleiche im Sinn haben: dass ihre Kinder gesund und glücklich sind."

      Sie öffnete die Türe und ließ Lexa den Vortritt, das Haus zu betreten.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa dachte nach und die Worte von K'Lupa führten sogar dazu, dass sie über die Vergangenheit nachdachte, bis zum heutigen Punkt. Sie musste sich eingestehen, dass sie recht hatte, nur war es wirklich so gewesen? Sie wollte nie wie ihre Mutter werden und doch traf sie die selben Entscheidungen, wie es vor vielen Jahren ihre Mutter getan hatte. "Ich kann es wohl nicht leugnen, ich bin wie sie geworden. Sie hatte für ihre Liebe Betazed verlassen, was ich ebenfalls getan hatte... Du hast recht... Ich bin wie sie", sagte sie leise, da es ihr bewusst wurde.

      Sie lächelte ihre Frau leicht an. "All die Jahre wollte ich wie du sein, aber nicht, weil ich es für dich tat, langsam glaube ich, ich lief vor mir selbst weg, was nie wirklich funktionierte. Je mehr ich mich entfernte, umso mehr wird mir nun bewusst, dass ich wohl ankam und ich eigentlich das wollte, was ich nie werden wollte. Ergibt das irgend ein Sinn für dich?", fragte sie nach, da sie zum ersten Mal überhaupt erkannte, was sie eigentlich wurde und das sie ihre Herkunft auch nicht weiterhin verleugnete.

      Sie betrat als erste das Haus und strich langsam ihre Jacke ab. "Ich denke gerade hier kann ich wirklich leben wie ich bin, ohne eine Art von Maske zu tragen. Immerhin musste ich mich bei dir nie zeigen, wie andere mich sehen wollten. Du wolltest immer meine wahre Natur sehen. Ich hab es inzwischen begriffen." Sagte sie lächelnd und führte K'Lupa in die Küche.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa war über die Schlußfolgerung überrascht, denn das hatte sie gar nicht gesagt. Ihre Absicht war gewesen, dass sich Lexa an die Stelle ihrer Mutter versetzte, um sie ihre Reaktionen und Intentionen besser verstehen zu können.

      Auf ihre Frage, ob es einen Sinn ergibt. schüttelte sie verneinend den Kopf. "Du hast mich schon da verloren als Du meintest, Du wärst wie sie geworden. Das hatte ich nicht so gemeint, sondern, dass Ihr beide ähnliche Eigenschaften habt. Es ist schön, wenn Deine Erkenntnis, dass ich Dich immer nur so, wie Du selbst bist und sein willst, haben wollte. Ich hatte nie die Intention, Dich zu verändern."

      Sie ging voran, in die Küche, die erstaunlicherweise leer war. Vermutlich war SoS gerade im Haus unterwegs. "Schnell, Kekse suchen. Ich schau an den üblichen Stellen, Du kannst in dem Schrank suchen." Zielgerichtet schritt K'Lupa durch die Küche und öffnete einen der Küchenschränke und schaute in jede Ecke. "Ich bin sicher, sie hat welche versteckt. Sie hat gerne immer etwas Vorrat."
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Lexa sah zu ihre Frau und erkannte jetzt im nachhinein, dass sie wohl zunächst zuviel hinein interpretiert hatte. "Ich dachte erst, weil ich ja fast die selben Entscheidungen traf, wie sie, war das wohl noch immer ein empfindliches Thema bei ihr gewesen. "Das weiß ich. Du hast mehr als einmal gesagt, dass ich meine Herkunft nicht verleugnen soll und ich würde sogar eintreffen zustimmen, wenn du dann dabei bist", sagte sie. Sie wollte sich ihrer Mutter nicht alleine Stellen, da sonst ein erneuter Streit vorprogrammiert wäre.

      Sie hörte ihrer Frau zu und kletterte auf eine der Küchenschränke, um an das obere Fach heranzukommen. Als Betazoidin war sie nun mal kleiner und so nutzte sie die Arbeitsplatte als Erhöhung und öffnete einen Schrank, wo im hinteren Fach ein großes Glas sie anlachte. "Ich glaube ein Versteck hab ich schon mal gefunden Imzadi", sagte sie leise und griff langsam zum Glas. Bei den Versuch das Glas rauszunehmen, hatte sie fast ihr Gleichgewicht verlorenen und tänzelte etwas über die Platte.
      tIqDaq HoSna´ tu´lu´
      Wahre Kraft liegt im Herzen
    • K'Lupa hatte mit halbem Kopfschütteln den Balanceakt von Lexa beobachtet. "Wenn Du mich dabei haben willst, werde ich beim Treffen da sein. Vielleicht lernt Ihr ja sogar, Euch einander zuzuhören, statt Euch zu ärgern. Ich gehe davon aus, dass Ihr beide genau wisst, wie Ihr einander auf die Palme bringen könnt."

      Sie zog eine kleine Zwei-Tritt-Leiter hervor und stand dann hinter Lexa als sie schwankte. Mit der einen Hand stützte sie sie, mit der anderen Hand nahm sie ihr das Glas ab. "Du weißt doch, dass im Haushalt die meisten Unfälle passieren." Sie achtete darauf, dass sie beide wieder wohlbehalten auf dem Boden kamen.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    Seit 2004 imTrekZone Network