Season 30 Bordleben

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    • Verne: Gang vor T'Juls Quartier

      Nach den aufregenden Ereignissen war die Verne noch immer im Orbit von New L'Dira Prime. Lieutenant Nightingale hatte jetzt zum ersten Mal Zeit und etwas Ruhe um das neue Crewmitglied an Bord zu begrüßen. Nachdem der Quartiermeister T'Jul auf dem Hinflug zum Planeten entführt hatte und ihr das Quartier gezeigt hatte, klingelte Glia nun an der Tür zu eben diesen Räumlichkeiten. In der Hand hielt sie ein kleines Willkommensgeschenk für den neuen Counselor.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • T'Jul betätigte den Türöffner und war erstaunt Lt. Nightingale in der Tür zu sehen, für das vulkaniertypische Augenbrauenhochziehen reichte es allerdings nicht.

      "Lieutennant, ich bin überrascht sie hier zu sehen. Was kann ich für sie tun?"

      T'Jul war gerade dabei ihre wenigen Habseeligkeiten zu verstauen. Wie für die meisten Vulkanier war die Standart-Ausstattung der Quartiere ihr schon viel zu üppig. Über die Lehne eines Sessels hatte sie schon ihre Kolinar-Robe gelegt das sie beabsichtigte mit ihrer Meditation zu beginnen.
    • "Das ist nett von ihnen und der Besatzung." Sie nahm die Kerzen dankbar entgegen. "Darf ich ihnen etwas anbieten?" Mit einer einladenden Geste bat sie die Orionerin herein. "Ich stehe ihnen selbstverständlich weiterhin für vertrauliche Gespräche zur Verfügung."
    • "Vielen Dank, ich brauche nichts zu Trinken.", Glia betrat das Quartier und sah sich in dem Raum in dem sie stand um. Es war ebenso groß oder klein wie ihres und vermutlich gab es auch hier keine Badewanne.

      "Brauchen sie noch Hilfe oder haben sie alles für ihr Quartier bekommen? Ich sage ihnen direkt: Eine Badewanne ist ein Problem!", Glia zwinkerte ihr zu.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • "Ich bin zufrieden. Eine Badewannen übersteigt meine Bedürfnisse bei weitem. Ich hoffe nur das hier die Rauchmelder nicht zu empfindlich sind. Auf einigen betagteren Schiffen ist dies oftmals durchaus so."
      Sie setzte sich in einen Sessel in der Ecke und bot Gila an sich ebenfalls zu setzen. "Sie müssen mich nicht als Bedrohung auffassen. Ich kann sehr gut zwischen meinen dienstlichen Obligenheiten und der Privatperson unterscheiden. Zumindest haben wir eines gemeinsam. So wie sie ihre Crew vor ihren Pheromonen schützen müssen, muss ich mich vor den Duftnoten der Crew schützen. Auch ist der Ruf meines Spezies nicht so berauschend als das ich nicht mit Vorurteilen ringen muss. Es hat mich viel Mühe gekostet mich an die menschlichen Umgangsformen anzupassen." Sagte es und nippte an einer Tasse Tee.
    • "Sprechen sie doch mal mit Lieutenant Ferguson über die Rauchmelder, ich bin sicher, dass er sie hier im Quartier etwas weniger empfindlich einstellen kann."

      "Ich sehe sie nicht als Bedrohung, solange sie sich als Teil der Verne verstehen. Wir arbeiten hier alle zusammen, laufen uns immer wieder über den Weg und es wäre schade, wenn man nicht miteinander auskommen würde."
      Das mit de empfindlichen Nase hatte Glia immer für übertrieben gehalten, vermutlich da sie noch nie auf einen Vulkanier gestoßen war, bei dem es stärker ausgeprägt war. Doch vermutlich war es wie mit ihren natürlichen Pheromonen, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
      "Die Probleme mit den Umgangsformen mit Menschen hatte ich nie. Ich bin bei Menschen aufgewachsen und meine Väter haben mich, hoffe ich zumindest, gut und offen erzogen.", sei grinste etwas Spitzbübisch. "Sind sie in vulkanischem Kampfsport bewander oder wäre es eine zu starke olfaktorische Belastung mit einer schwitzenden Orionerin den ein oder anderen Sparringskampf auszutragen?"
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Bereitschaftsraum

      Tiberium ist zum ersten mal, nach längere Zeit wieder in seinem alten Bereitschaftsraum. Dieser war durch die Zerstörte Hauptbrücke zwar unzugänglich, aber blieb unbeschädigt.

      Daisy wird es sicher zu schätzen wissen, das nun deren gemeinsames Quartier, nicht mehr als - die Tür steht immer offen - wahrgenommen wird.

      Er ging die Berichte der letzten Mission durch. Diese Schutzkleidung und der Andorianer. Das ganze Hickhack mit dem System der L'Dira, erinnert ihn mehr, an einem Kalten Krieg.

      Tiberium schrieb eine Empfehlung, den Wunsch des Admiral Shurans folge zu leisten und eine Sternenflotte Einheit dort zu stationieren. Zumindest bis der Bau der Werft und die ersten zwei Schiffe abgeschlossen ist.
      Hat Shadow auf dem Gewissen! R.I.P
      Hat ein Fühler des RSL auf dem Gewissen!
    • Quartier T'Jul

      "Viele empfinden in der Umgebung von Vulkaniern eine gewisse Kälte bzw. meinen wir wären unheimlich arrogant. Letzteres dürfte sogar in gewisser Weise stimmen. Der Zwang zur Selbst-Disziplinierung ist jedoch unerlässlich und sie wollen nicht wissen wie ich mich beim ersten Pon-Farr benommen habe. Da ich der auf Vulkan üblichen Erziehung unterzogen wurde, waren die Eindrücke auf der Akademie sehr intensiv. Menschen sind und werden mir immer ein Rätsel bleiben. Da für mich die Duftnoten diverser Spezies vertraut sind, ist auch eine 'schwitzende Orionerin" kein besonderes Problem. Ich würde mich freuen sie mit dem mit sehr vertrauten Suus Mahna anzufreunden. Leider habe ich zu schnell lernen müssen das hier draußen gerne von Worten zu Schlägen gewechselt wird. Ich vermute mal das sie einen etwas offensiveren Stil pflegen. Und danke für den Hinweis den Rauchmelder betreffend, werde das gleich morgen erledigen. Bedenken um meine Teamfähigkeit brauchen sie nicht haben, für mich kommt das Wohl Vieler immer ganz weit vor meinen eigenen Bedürfnissen."
    • "Ich komme auf ihr Suus Mahna zurück. Doch jetzt kommen sie erst mal in Ruhe an, wenn sie noch irgendwo Hilfe brauchen sprechen sie mich einfach an, ich kenne jeden an Bord.", bot Glia der Vulkanierin an und fügte noch hinzu: "Jetzt da das neue Brückenmodul in Betrieb ist, findet sich zur Linken des Captains ein freier Sitzplatz*. Der vorherige Counselor war zwar eher selten auf der Brücke, doch steht ihnen dieser Platz laut Plan zu, wenn sie ihn nutzen möchten. Bis morgen, Ensign T'Jul."
      Damit verabschiedete sich die Orionerin auch wieder und gab T'Jul genug Zeit nach den stürmischen Ereignissen erst mal richtig anzukommen.


      (* Vergleiche Counselor Troi auf der Enterprise-D)
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • T'Jul verabschiedete sich von der Orionerin. Nachdem sie einen Eintrag in ihrem persönlichen Logbuch gemacht hatte, begann sie mit ihrer abendlichen Medithation. Es war ein ereignisreicher Tag gewesen und sie musste dringend ihre Gedanken ordnen. Dieses Kommando war wie scheinbar die ganze Besatzung "speziell" oder wie ein anderer Vulkanier es formuliert hätte "faszinierend".
      Die Logik ist der geeignete Weg zur Beschreibung der Realität.
    • Nach einer ausgiebigen Meditation, um nicht zu riskieren am ersten Tag eine Brandmeldung auszulösen, mit Hilfe eines künstlich beleuchteten Meditationskristalls, setzte sie sich wieder an ihren Schreibtisch um eine Nachricht an den CI @Duncan Barnabas Ferguson zu verfassen.

      "T'Jul an Fergusson,

      Sir,

      da ich in meinem Quartier beabsichtige nach vulkanischen Brauch und Ritus zu meditiren, ersuche ich um Überprüfung und erforderliche Anpassung der Empfindlichkeit der diesbezüglichen Sensoren.
      Durch Lt. Nightingale auf das eventuelle Bedürfniss einer Badewanne aufmerksam gemacht, bitte ich von der Installation selbiger in den mir zugewiesenen Räumlichkeiten abzusehen. Dies wäre unlogisch.

      Gez.
      T'jul
      Ens. und COU Verne"

      Sie sandte die Nachricht ab und vertraute auf zeitnahe Erledigung.
      Die Logik ist der geeignete Weg zur Beschreibung der Realität.
    • Duncan war froh, endlich mal etwas Ruhe zu haben, nach der letzten Zeit. Er und seine Crew hatten höchstleistungen vollbracht. Allerdings wurde er durch eine Nachricht aus seinen Gedanken gerissen.

      "Hm... eine Nachricht von der neuen Couns, ich hoffe nicht das sie uns gleich zu Beginn mit Gesprächen nerven will."

      Nachdem Duncan die nachricht gelesen hatte, schickte er Ens Kavisa los, um das ganze zu erledigen, als Vulkanerin würde es ihr sicher leicht fallen die Sensoren vor Ort entsprechend einzustellen. Er schickte der Couns dann folgende Antwort:

      "Ferguson an T'Jul

      Hallo,

      ich habe Ens Kavisa
      darauf angesetzt, als Vulkanierin kennt sie die Gewohnheiten und spezifikationen am besten. Und das mit der wanne ist ein Spleen von Lt Nightingale. Sie hat zum gefühlten 50. mal eine Ablehnung für den Einbau einer Wanne bekommen, da sie die Notwendigkeit bislang nicht richtig darlegen konnte. Eine Wanne ist soweit mir bekannt ist in keinem Quartier vorgesehen. Es gibt jedoch Offiziere, die eine aus medizinischen Gründen eine besitzen. Sollten sie weitere spezielle Dinge benötigen, müssen sie diese beim XO beantragen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Lt Ferguson

      CI der USS Verne
      "
    • Kaum hatte sie die Nachricht abgesandt, bekam sie schon die Rückmeldung. Der erste Teil war angemessen kurz und aureiched gewesen doch das daran anschließende Elaborat zur Wanne war für ihre Ansicht etwas zu lang und ausführlich. 'Der Mann hat ein Bedürfniss sich zu rechtfertigen. Warum bloß?' Sie machte sich eine diesbezügliche Notiz in ihren Akten und würde das beim nächsten Routinegespräch zu ergründen versuchen.

      Kurze Zeit später ertönte der Türsummer und Ens Kavisa trat ein. Beide erkannten ineinander verwandte Seelen und kalibrierten die Sensoren entsprechend den Anforderungen. Während Kavisa einem eher modernen Meditatins-Protokoll folgte hielt T'Jul an der traditionellen Verfahrensweise fest.

      Nachdem alles zur Zufriedenheit T'Juls erledigt war verabschiedete sich Kavisa und T'Jul gegab sich zur Nachtruhe.
      Die Logik ist der geeignete Weg zur Beschreibung der Realität.
    • Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere seit den letzten aufregenden Ereignissen. Die U.S.S. Verne flog eine Routinepatrouille an der Grenze des romulanischen Raums, die U.S.S. Io wurde bei Deep Space 16 wieder einsatzfähig gemacht und von der zuletzt recht allgegenwärtigen und selbsternannten Feindin der Verne T'Pin fehlte weiterhin jede Spur.

      Doch Glia, die mit sehr vielen Personen an Bord soziale Kontakte pflegte und so bei der unvermeidlichen Gerüchteküche meist die aktuellsten Informationen hatte, kam zu Ohren, dass Daisy Delaware/Vouk sich entschlossen hatte ihren Dienst zu quittieren und nicht länger als Leitender Medizinischer Offizier an Bord des Schiffes der Galaxy-Klasse dienen würde. Offenbar würde sie zwar an Bord bleiben, doch lediglich als Privatperson.
      Glia war traurig darüber eine so nette Kollegin zu verlieren, aber sie gönnte ihr das Leben als Privatperson. Sie dachte an ihr erstes Treffen vor all den Jahren auf der Brücke zurück. Glia sprach sie wegen ihrer regelmäßigen Injektionen an und Daisy war fast verrückt geworden deswegen. Der Grund war eine der - wie sie mittlerweile wusste 'vielen' - Zeitreisen und Zeitanomalien in die die Crew geraten war. Die Orionerin schmunzelte und dachte an viele weitere Gelegenheiten zurück, in denen sie persönlich und privat mit der Frau, die mittlerweile mehr Freundin als Kollegin war, zu tun hatte. Nicht zuletzt auch die Kleidersuche bei dem Date mit Talan.
      War Talan auch etwas was es zu bedauern galt? Sie war sich nach wie vor nicht sicher, in ihrem Kopf war die Episode noch nicht ganz abgeschlossen.

      Daisy würde vermutlich keine große Abschiedsparty geben, sie blieb ja auch an Bord. Also entschloss sich Glia dazu Privatkleidung anzuziehen und holte eine lange verborgen gehaltene Flasche aus dem Geheimversteck unter ihrem Bett hervor. Kriosianischer Brandy, eine sehr alte und sehr gut gehütete Flasche aus ihrem Besitz. Damit bewaffnet begab sie sich zum Quartier, welches sich die ehemalige Chefärztin mit ihrem Mann, Captain Vouk, teilte. Sie drückte auf die Klingel.

      Als Daisy ihr öffnete, wollten ihr die Worte nicht so recht aus dem Mund kommen und bevor sie sich einen zurechtstammelte, beschloss die sonst so lebhafte Glia Daisy einfach in den Arm zu nehmen.

      Einige Zeit später saßen beide zusammen mit der geöffneten Flasche und zwei kleinen Gläsern auf der Couch und unterhielten sich über die gemeinsamen Missionen, Erinnerungen und Daisys erste Zeit auf der Verne. Glia hob schließlich ihr Glas. "Auf die beste Ärztin der Sternenflotte, mögen Alle deinen Weggang bedauern. Auf die Frau die den Captain immer aus jeder Gefahr befreit und ihn am Leben gehalten hat. Auf eine Freundin. Auf dein Glück. Auf die Zukunft, wohin auch immer sie uns verschlagen wird."

      Beide stießen an und ließen den Abend ruhig ausklingen, bis Glia sich wieder verabschiedete und in ihr Quartier zurückging.
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • <<< Nach der Mission von Sternzeit 84266,12 (19.08.2020) >>>


      Das Team konnte die lokalen Sicherheitskräfte davon überzeugen, dass sie mit dem Mord nichts zu tun hatten und wurden nach einigen Stunden wieder freigelassen. Kurz darauf kehrte auch bereits die Dublin wieder zum Planeten zurück und Glia beschloss die Mission als gescheitert abzubrechen.
      Sie ärgerte sich. Es war komplett alles schief gelaufen. Hätte sie anders handeln können um die Tode zu verhindern? Auf dem gesamten Rückflug analysierte sie das Vorgehen des Teams, ihre eigenen Fehlentscheidungen und die Falle die ihnen gestellt worden war. Sie bereitete sich gedanklich bereits auf die Rüffel vor, die sie vermutlich vom Captain erhalten würde.

      Glia hatte ihren Bericht fertig verfasst, als die Dublin in den Shuttlehangar der Verne flog. Sie zog sich eine frische Uniform an und war gerade fertig, als das Schiff im Hangar aufsetzte.
      "Danke für euren Einsatz, Leute.", sagte sie. "Ich werde nach T'Jul sehen und danach dem Captain berichten. Wegtreten." Sie hielt es kurz. Es gab keinen Grund die beiden anderen zu belasten. Sie waren Zeugen eines Mordes geworden und das würde sie vermutlich schon genug beschäftigen.

      Die Orionerin ging auf direktem Weg zur Krankenstation. Es schien recht ruhig zu sein, doch auf einer der Liegen sah sie Counselor @T'Jul liegen. Sie näherte sich leise: "Counselor, sind sie wach? Wie geht es ihnen?"
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • Für einen kurzen Augenblick dachte Glia, vor ihr läge eine Frau in einer alten irdischen Sternenflottenuniform. Sie schloss kurz die Augen und sah dann wieder T'Jul vor sich.
      "Sie wurden bei unserer Mission angeschossen. Es war eine Waffe die offenbar auf starke Betäubung gestellt gewesen war. Zu unserem Glück nicht auf Töten! Sie sind jetzt wieder auf der Verne in der Krankenstation. Geht es ihnen soweit gut, soll ich einen der Ärzte holen?"
      Glia Nightingale, Taktikscher Offizier der Verne
    • "Das erklärt wohl die Desorrientierung. Mein momentaner Zustand dürfte nicht die Notwendigkeit erhöhter ärztlicher Aufmerksamkeit rechtfertigen. Danke für das Angebot. Ein wenig Ruhe und Erhohlung dürfen ausreichen um mich soweit wieder genesen zu lassen um meine Dienstobliegenheiten wieder nachgehen zu können." Sie spürte das @Glia Nightingale wohl etwas gesehen hat, bzw. meinte es zu haben, was sie besser nicht hätte sollen. Sie hoffte nur das das in ihr ruhende Katra einer Vorfahrin nicht zum Vorschein kommen würde. Der vulkanische Nimbus war manchmal in der Praxis doch etwas lästig
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